Mit ‘Fahrt’ getaggte Beiträge

Nein keine Angst, heute mache ich keinen Abflug, sondern setze mich mit Hund nur in den Wagen und fahre nach Freiburg. Dabei hoffe ich auf staufreie Autobahnen und vielleicht ein wenig Sonne im Süden der Republik.

Wer Lust auf ein bisschen mehr Leonie hat, kann bei Medienkanzler ein Interview mit mir lesen. Ich wünsche Euch allen einen wunderschönen Donnerstag und melde mich wieder aus Freiburg.

Auf in den Stau

Veröffentlicht: 27. Oktober 2011 in Leonies Leben 2011, Reisen 2011
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Heute geht es für mich wieder einmal auf die Straße mit Kurs Richtung Süden. Während ich noch überlege, was ich mehr fürchte, die rasanten Fahrkünste meines Sohnes oder lange Staus, laufen die Reisevorbereitungen. Auch die Geschenke und kleine Mitbringsel sind eingepackt. Dann kann es ja morgen in der Frühe losgehen. Während ich mich auf der Straße grause, habt Ihr vielleicht Lust zu raten, was es auf diesem Foto zu sehen gibt. Das hat jedenfalls nichts mit Straße und Asphalt zu tun und es handelt sich auch nicht um mein ausrangiertes Federbett. Eigentlich zu einfach, oder?

Ich wünsche allen Lesern einen schönen Tag und (Donnerstags)vorfreude auf ein erholsames Wochenende.

Unterwegs

Veröffentlicht: 18. August 2011 in Leonies Leben 2011, Reisen 2011
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Heute geht es wieder auf die Autobahn. Erst werden wir uns Richtung Süden halten und ein paar Tag auf Verwandtenbesuch nach Freiburg fahren. Und dann geht es für eine Woche ab zum wandern in die Alpen. Die Alpen kenne ich bislang nur von einigen “Durchfahrten” und von kurzen Wochenendbesuchen. In meiner Münchener Zeit war ich ab und zu am Wochenende unten in den Bergen. Das waren meistens kurze Aufenthalte mit einem bestimmten Ziel. Richtig lang gewandert bin ich dort jedoch noch nie.

Diese eine Woche werden wir mit Freunden und zwei Hunden auf einem Biobauernhof verbringen und von dort die Bergwelt erobern :-). Ich freue mich sehr und bin gespannt, ob ich dort auch wirklich und tatsächlich einen Berg erklimmen werde. Sobald es technisch möglich sein wird, werde ich berichten.

Ich wünsche allen Lesern einen schönen Tag und falls es auch in den Urlaub geht: eine gute Reise.

Als ich letzten Freitag von Bonn nach München fuhr, hatte ich wunderschönes Fahrtwetter, weitestgehend keinen Stau und konnte während der ca. 550 Kilometer langen Fahrt meinen Gedanken nach hängen. Als erste größere Stadt erreichte ich Frankfurt. In Frankfurt hat meine Schwester mit ihrer Familie eine Weile gelebt und ich habe sie häufig dort besucht und einiges von der Stadt sehen können. Frankfurt ist in meiner Erinnerung eine sehr große Stadt, die viele unterschiedliche Viertel hat. Ich erinnere mich an hübsche alte Gassen, an den Zoo, den Palmengarten, an das gigantisch aussehende Bankenviertel und schöne Spazierwege am Main. Frankfurt ist einfach vielfältig. Frankfurt bedeutet aber für mich noch etwas ganz besonderes: nämlich abfliegen. Die großen Langstreckenflüge, die ich unternommen habe, hatten fast alle hier ihren Anfang. Frankfurt ist daher so etwas für mich, wie das Tor zur Welt. Mit leuchtenden Augen fuhr ich am Flughafen vorbei und schaute den minütlich starten und landenden Flugzeugen zu, die über der Autobahn dahin schwebten. Auch an meine neue Freundin und Seelenverwandte, die hier in der Nähe von Frankfurt lebt, dachte ich und sendete ihr in Gedanken einen lieben Gruß.

Dann fuhr ich weiter Richtung Würzburg. Hier in der Nähe haben meine Schwiegereltern gelebt, die leider vor einigen Jahren verstorben sind. Meine Schwiegermutter, mit der ich mich immer sehr gut verstanden habe, vermisse ich noch jetzt. Da wir in Rostock weit weg von ihr wohnten, konnte ich nicht häufig im Frankenland sein. Wenn wir aber Ferien hatten, waren wir zweimal im Jahr für eine Woche im Taubertal zu Gast. Hier konnte ich einige Tag zwischen Arbeit und Familienalltag Luft holen und sogar ab und zu richtig ausschlafen. Ich fühlte mich geborgen und ein kleines Stück weit getragen. Doch der Tod schlug ziemlich schnell und überraschend zu und heute gehören all die schönen Erinnerungen an diese kurzen glücklichen Momente längst der Vergangenheit an.

Auf Würzburg kann man von der Autobahn herunter blicken. Ich sah die Residenz in der Sonne dort über der Stadt liegen. An diese Stadt habe ich sogar noch ältere Erinnerungen. Eine Klassenfahrt führte uns in den 70ger Jahren in die Rhön, von wo aus unsere Klasse einen Ausflug nach Würzburg unternahm. Dabei schauten wir uns die Stadt mit der Residenz an. Die wenigen Fotos, die ich noch von der Reise habe, sind heute bereits vergilbt. Wie lange ist das her.

Weiter ging es nach einer kurzen Rast Richtung Nürnberg. Die Stadt Nürnberg kann man von der Autobahn aus nicht sehen. In meiner Jugendzeit war ich hier einige Male zu Besuch. Meine allerbeste Kindheitsfreundin aus der Nachbarschaft zog hierher, da ihr Vater beruflich nach Nürnberg ging. Da sie wirklich meine allerbeste Freundin war, besuchten wir uns weiterhin. Sie kam in den Schulferien eine Woche zu uns und ich durfte nach Nürnberg. So lernte ich die wunderschöne Altstadt mit der Burg und dem Dürerhaus kennen. Der Kontakt zu meiner Freundin hielt noch bis zur Studienzeit, riß aber irgendwann aus mir nicht mehr bekannten Gründen ab. Gerne würde ich heute meine Freundin wieder treffen. Im Internet ist sie leider nicht auffindbar. Alles läßt sich eben doch nicht ergoogeln und so werde ich weiter suchen. Während ich an Nürnberg vorbei fahre, stelle ich mir vor, dass wir uns eines Tages – vielleicht durch Zufall – wiedersehen werden.

Ab Nürnberg ging es gerade Südrichtung auf München zu. Ich fuhr durch die Holledau und bewunderte die riesigen Hopfenanbaugebiete. Hier hatte sich zum Glück – jedenfalls auf den flüchtigen Blick – nichts verändert. Der Verkehr wurde dichter und dichter. München scheint immer noch den Verkehr und die Menschen aus allen Richtungen anzuziehen. Ich sah die großen Geschäftshäuser, fuhr am äußeren Ring vorbei, um dann über die Ausfahrt Schwabing und den mittleren Ring mein Ziel im Olympiapark anzusteuern. Unter dem riesigen BMW Gebäude war ich fast angekommen und die Vergangenheit blieb hinter mir auf der Strecke. Nun war ich mitten in der quirligen Bayernmetropole – im hier und jetzt.

Ich wünsche allen Lesern einen schönen Tag und gute Erinnerungen.

Nachdem ich in den letzten Tagen in jeden freien Minute mit Reparaturarbeiten an diesem Blog beschäftigt war und viele Bilder ganz neu hoch geladen habe, ist nun damit erst einmal Pause. Ich hoffe, dass mir das nie wieder passiert. Auf der anderen Seite war es auch ganz interessant, da ich dadurch zwangsläufig noch einmal in alten Beiträgen gestöbert habe. Ich habe leider dabei auch viele Fehler entdeckt und gemerkt, dass ich heute das meiste an Beiträgen ganz anders schreiben würden. Nennt man das nun Entwicklung oder flow oder einfach menschliche Unfähigkeit :-) ?

Heute ist es wieder soweit. Ich kann meiner Reiselust nachkommen und fahre nach Süddeutschland. Dieses Mal habe ich Hund und Fahrrad dabei. Zunächst geht es jedoch in Richtung Saarland. Dort war ich nur ein einziges Mal in meinem Leben auf einer sehr kurzen Durchfahrt. Daher bin ich auf die kommenden Tage sehr gespannt. Ich hoffe auf wenig Stau, schönes Wetter und gute Ausblicke.

Da ich nicht weiß, wo und ob ich die nächsten Tage “online” sein kann bzw. ob dies überhaupt möglich sein wird, werde ich auf meinem Blog für die Übergangszeit Fotos und Berichte von “alten” Reisen einstellen. Denn ich möchte doch gerne weiter bei postaday2011 teilnehmen.

Aktuelle “Berichte” aus dem Saarland und Süddeutschland gibt es, wenn ich wieder am “www” hänge. Schauen wir mal, wann das denn so sein wird. Ab und zu hat halt das reale Leben Vorrang :-).

Ich wünsche allen Lesern einen schönen Tag und ein angenehmes Wochenende.

 

Was für ein Tag. Eigentlich wollten wir gestern früh starten, da wir von Bonn eine  weite Fahrt an die Ostsee vor uns hatten. Aber irgendwie kam immer wieder etwas, was noch unbedingt erledigt werden musste, dazwischen. Schließlich war ich dann doch endlich fertig (im doppelten Sinn). Ich war mit dem Hund gelaufen, wir hatten gefrühstückt und uns von den Kindern verabschiedet und saßen endlich endlich im vollgepackten Auto. Eine Drehung am Zündschlüssel und ….. Batterie leer. Wieder raus, Haus aufschließen, Starthilfekabel, Starthilfe. Glück im Unglück: mir fällt auf,  dass ich die Hundeleine auf der Mülltonne hatte liegen lassen als ich den Hund eingeladen hatte. Gut die Leine ist gerettet – endlich brummt der Motor, alles verpackt und los.

Doch der erste Stau erwartet uns bereits nach 15 Kilometern noch vor Köln. Bei dieser Fahrt scheint einfach der Wurm drin zu sein. Eine Umleitung und noch eine. Wir fahren quer durch Köln und kommen dabei in Gegenden, in denen ich noch nie war und wegen derlangen Staus ist auch die ganze Stadt verstaut. Dann als wir endlich ein wenig Gas geben können, blitzt es auch noch. Na prima – zu den hohen Spritkosten auch noch eine Straßenbenutzungsgebühr. Erst um 12.00 Uhr kommen wir nördlich von Köln ein wenig in Fahrt. Südlich von Münster erwartet uns der nächste Stau mit 8 Kilometern Länge. An meiner alten Heimat Bremen geht es flüssig vorbei, aber vor Hamburg der nächste Stau. Schafe auf der Fahrbahn und 12 Kilometer Stau.Die Geschichte, dass uns fast mitten auf der Autobahn auch noch der Sprit ausgegangen ist, erzähle ich jetzt nicht noch, ist aber tatsächlich passiert. Erst gegen Spätnachmittag fahren wir in Mecklenburg-Vorpommern ein. Wieder daheim?

 

 

 

 

 

 

 

Die Landschaft blüht und grünt. Hier ist noch die Rapsblüte zu sehen, die in Bonn längst verblüht ist. Es fängt an zu regnen und ist wird fast 19.00 Uhr ehe wir unser Quartier in Börgerende beziehen.  Eine ganz kleine nette Wohnung nur zwei Kilometer vom Meer entfernt. Bereits am Abend laufe ich mit dem Hund bei Regen ganz allein am Strand lang. Und mein Wasserlabrador genießt das erste Bad im Meer. In der Ferne liegt Heiligendamm, die weiße Stadt am Meer. Alles fällt von mir ab und die Pleiten und Staus sind vergessen. Schön hier zu sein.

Ich wünsche allen Lesern einen schönen Tag ohne PSS.

Heute geht es eine Woche an die Ostsee. Endlich kommen wir wieder zurück. Wir fahren eine Woche an die Ostsee in die Nähe von Rostock, wo wir ungefähr 16 Jahre unseres Lebens verbracht haben. Lange hatte ich es mir bereits vorgenommen, einmal wieder an die Ostsee zu  fahren, um alte Freunde und Bekannte und die Stadt wieder zu sehen. Ich freue mich auf die Stadt und die großartige Ostseelandschaft. Ob sich viel verändert hat? Ich möchte die alten Wege, die ich so häufig gegangen oder lang gelaufen bin aufsuchen und sehen, was sich verändert hat. Sicher hat sich etwas verändert oder nicht? Ob mir Rostock und die Küste noch immer so gut gefällt? Werde ich es vor Ort bereuen, jemals dort fort gegangen zu sein? Ich bin gespannt.

Zunächst geht es aber auf die Autobahn auf eine hoffentlich staufreie lange Fahrt. Wir werden ein kleines Quartier westlich von Rostock beziehen, in das wir auch den Hund mitbringen können. Der wird sich sicher als Labrador unheimlich an den Ostseewellen erfreuen. Hoffentlich gibt es dort auch Strandabschnitte, an denen ich mit dem Hund gehen und baden kann. Ein Bad in der Ostsee – was für Aussichten. Ich freue mich sehr auf diesen Kurzurlaub und bin schon voller Erwartung.

Da ich noch nicht genau weiß, ob und wie es dort vor Ort mit dem Internet klappen wird, könnte es sein, dass mein tägliches bloggen einige Zeit nicht möglich sein wird. Ich werde mich dann aber bemühen, jeden Tag zumindest ein aktuelles Bild einzustellen, dass ich dann später kommentieren kann.

Ich wünsche allen Lesern einen schönen Tag und denen, die zufällig in den nächsten Tagen auch auf eine Reise gehen, eine gute Reise.