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Lasko denkt

Lasko denkt

Gestern – Wir haben tatsächlich mit unserem Besuch diesen merkwürdigen heißen Stein ausprobiert. Ich frage mich allerdings manchmal, warum die Zweibeiner das Leben so kompliziert gestalten. Erst kaufen sie einen recht teuren heißen  Stein, obwohl doch Steine hier auf der Insel in Mengen herumliegen. Dann bezahlen sie Elektrizität für den Stein, um das Futter darauf aufzuheizen. Es ist auf der Insel hier nicht warm genug? Ich könnte wirklich gerne auf den Stein und die Elektrizität verzichten. Schmeckt rohes Fleisch etwa nicht lecker?

Und so ein heißer Stein hat noch einen Nachteil. Ich musste auf ein bisschen Futter  warten, warten und noch einmal warten. Endlich schien alles nach Leonies Vorstellungen auf dem heißen Stein geraten zu sein. Und dann hat Leonie mit ihrem Besuch geredet, Rotwein getrunken und ganz langsam Leckerbissen für Leckerbissen verspeisst. Also ich arbeite da weitaus effektiver. Solange muss ich mich nicht mit so ein paar spärrlichen Happen herumschlagen. Als ich dann endlich doch noch etwas von den Resten abbekam, habe ich Ihnen das dann auch gleich mal gezeigt, wir richtig zügig gefressen wird. Dafür lass ich mir mit der Veradauung Zeit :-) .

Heute – Durch die ganze Warterei auf die paar Leckerbissen am gestrigen Abend, bin ich heute immer noch müde. Da sich die “heiße Stein Prozedur” über Stunden hinzog und ich natürlich nicht riskieren wollte, irgendetwas zu verpassen, habe ich den ganzen Abend kein Auge zumachen können. Nun kann ich kaum noch einen klaren Gedanken fassen – so müde bin ich. Ach, ist das schön hier auf meiner Sonnenliege :-) .

Morgen – An Morgen mag ich noch gar nicht denken. Unser Besuch fährt weg. Mein Lieblingskumpel fliegt auch wieder mit Herrchen zurück nach Hamburg. Ach, das wird uns morgen wirklich ein bisschen einsam hier vorkommen. Hoffentlich nimmt mich Leonie wenigstens mit zum Flughafen. Da kann man nämlich in der Nähe wunderbar am Strand spazieren gehen. Vielleicht bläst so ein kleiner Strandspaziergang unsere trüben Gedanken ein wenig hinweg.

Vor gefühlter unendlicher Zeit hatte ich genau an dieser Stelle über meinen Ärger mit meiner “geliebten” Airline Air Berlin berichtet. Wie die Auseinandersetzung weiter ging, ist hier zu lesen. Nun sind seitdem fast acht Monate vergangen und ich bin seitdem bereits wieder mit dieser meiner “geliebten” Airline, die leider als einzige Fluggesellschaft von Köln/Bonn Hunde transportiert, geflogen. Mittlerweile habe ich auch festgestellt, dass kurzzeitige Flugverlegungen bei Air Berlin leider nicht die Ausnahme, sondern eher die Regel sind.

Damals kam mir die Verlegung meines Fluges nach Teneriffa, den ich extra am späten Morgen gebucht hatte und den ich dann mitten in der Nacht antreten durfte, sehr ungelegen. Es gab Schwierigkeiten mit der nächtlichen Anfahrt und erhöhte Mietwagenkosten. Da dies persönlich bereits für mich der zweite Fall mit viel Ärger und Air Berlin war, entschloss ich mich, mich zu beschweren. Ich scheiterte – wie ihr nachlesen konntet – an den Tücken des raffinierten Online Beschwerdesystems von Air Berlin.

Viel Wasser lief den Rhein herunter und mein gesamter Ärger ist wohl längst auf dem Atlantik angekommen. Bis ich heute einen Brief aus dem Briefkasten zog. Air Berlin antwortete doch tatsächlich schriftlich nach fast acht Monaten persönlich durch Frau Krups (Name geändert). Diese teilte mir mit, dass Ihr der Vorfall im November 2011  sehr leid tue. NUN wolle man sich mit meiner Beschwerde befassen. Wow…. ich war beeindruckt. Aufgeregt las ich weiter. Würde Air Berlin mir nun einen Freiflug in die Karibik oder zu Vallartina nach Mexiko sponsern? Frau Krups forderte mich jedoch stattdessen leider nur schriftlich auf, sämtliche Quittungen und Belege aus dem November 2011 einzureichen, damit sie meinen Schaden prüfen könne.

Ja, damit hatte ich nun gar nicht mehr gerechnet. Die gesamten Belege sind leider zwischenzeitlich restlos im Müll gelandert und schlummern seit Monaten im Altpapiercontainer. Hat Air Berlin auch damit gerechnet und sich deshalb so lange Zeit gelassen? Ganz schön clever diese Airline :-) . So muss die Karibik noch ein wenig auf Leonie warten.

Mit einer immer noch eingegipsten und leicht faulig riechenden linken Hand hätte die Karibik ohnehin keinen Spaß gemacht. Da fahre ich doch lieber demnächst nach Hamburg zum Lehrgang.

Ich wünsche Euch allen einen schönen Abend.

 

Nein keine Angst, heute mache ich keinen Abflug, sondern setze mich mit Hund nur in den Wagen und fahre nach Freiburg. Dabei hoffe ich auf staufreie Autobahnen und vielleicht ein wenig Sonne im Süden der Republik.

Wer Lust auf ein bisschen mehr Leonie hat, kann bei Medienkanzler ein Interview mit mir lesen. Ich wünsche Euch allen einen wunderschönen Donnerstag und melde mich wieder aus Freiburg.

Ich packe meinen Koffer

und nehme mit

viele wunderschöne Erinnerungen und Eindrücke in meinem Kopf

den Klang der spanischen Sprache im Ohr

den Geruch der Blüten

das Gefühl eines warmen Windhauches auf meiner Haut

den Geruch des Meeres

und eine Riesenpackung Sonne.

Natürlich kommen auch Hundi und meine Wäsche wieder mit :-) .

Und während ich ansonsten überall auf der Welt gerne irgendetwas zurückgelassen habe, bleibt hier auf Teneriffa weder ein Schuh noch ein anderer Gegenstand von mir zurück. Nichts. Wirklich nichts. Doch – ein Stück von mir bleibt hier.

Ich wünsche Euch einen schönen Tag.

Heute bin ich unterwegs. Wenn alles gut geht, werde ich mich früh am Morgen mit dem Hund in einem Taxi von Puerto Santiago hoch nach Masca bringen lassen. Von dort soll es dann ca. drei Stunden zu Fuß durch die Masca Schlucht abwärts gehen. Am Nachmittag wird uns hoffentlich am Ausgang der Schlucht ein Boot auflesen und nach Puerto Santiago zurück bringen. Ich bin gespannt auf den sogenannten Masca Trail, den ich unbedingt noch gehen wollte, bevor ich die Insel verlasse. Wenn Hundi und ich so allein im Gebirge nicht verschollen gehen, werde ich Euch sicher demnächst ein paar Fotos zeigen und berichten können.

UND BITTE NICHT VERGESSEN – MORGEN IST IDEENPARTY  – ES WERDEN IDEEN FÜR SWEETKOFFIES WUNSCH GESUCHT – LEBEN IN AMSTERDAM AUF EINEM HAUSBOOT – MITMACHEN IST ANMELDEFREI UND KOSTET NICHTS :-)

Ich wünsche Euch allen einen wunderschönen Tag.

Ich sitze in einer großen Hotelhalle, in die mich meine Suche nach einem WLAN getrieben hat und schaue meine Mails an. Danach skype ich und unterhalte mich mit meinen Männern zu Hause. Nach eine Weile registriere ich, dass sich ein älteres Ehepaar in meiner Nähe niederlässt. Nach einigen Minuten als ich mit meinem Gespräch fertig bin, spricht der Mann mich auf deutsch an und meint:”Was machen sie denn alle hier mit den Geräten”? Erstaunt schaue ich ihn an und folge seinem Blick in die Runde. Tatsächlich hier sitzen ungefähr 50 Personen in einer großen Hotelhalle und sind jeder für sich sehr mit einem Handy oder Notebook beschäftigt. Viele haben Kopfhörer auf und skypen in den unterschiedlichsten Sprachen anscheinend quer durch die Welt. Erst jetzt fällt mir auf, dass niemand hier sitzt und redet, eine Zeitung liest oder nur die schöne Atmosphäre der blumengeschmückten Halle geniesst.

Richtig erklären kann ich dem Mann es nicht, was wir hier alle machen. “Wir haben doch Urlaub”, sagt der Mann und holt sich und seiner Frau von der Bar einen lecker zubereiteten Drink. Ich bin nach zehn Minuten mit meinen Mails durch und klappe das Notebook zusammen. Das Paar sitzt innig vertieft in ein Gespräch mitten in der Hotelhalle zwischen den ganzen Leuten, die jeder für sich mit ihrem Gerätchen überall auf der Welt – nur anscheinend nicht auf Teneriffa- unterwegs sind. Ich schaue das Paar an und mir wird in diesem Moment bewusst, dass keinerlei Technik der Welt den persönlichen Kontakt ersetzen kann.

Ich wünsche Euch einen wunderschönen Tag mit hoffentlich vielen persönlichen Kontakten.

Montagnacht war eine Nacht mit Vollmond und ich war draußen. Da ich am Montag einen gut gefüllten Tag hatte, beschloss ich abends mir etwas zu gönnen und zum Spanier um die Ecke zu gehen. Vormittags war ich beim Spanischkurs für Ausländer. Dann war Wäsche waschen und Wohnungsputz angesagt. Auch so etwas gibt es im Paradies :-) . Und am Nachmittag habe ich tatsächlich (nur einfach so) Wohnungen besichtigt. Nachdem ich danach noch viel geschrieben hatte, hatte ich abends keine Lust etwas zu kochen und gönnte mir ein Essen beim Spanier. Es gab Tintenfisch mit kanarischen Kartoffeln für 5.50 Euro. Da konnte ich nicht nein sagen. Da das Restaurant sehr voll war und ich auch spät gekommen war, zog sich mein Essen unerwartet in die Länge, so dass es ungefähr 22.00 Uhr war, als Hund und ich zufrieden das Lokal verließen.

Normalerweise verbringe ich meine Abende hier ruhig zu Hause. Ich mache meine Tai Chi Übungen oder schaue zur Übung und zwecks Information spanisches Fernsehen. Zumeist sitze ich jedoch bei geöffnetem Fenster, blicke ab und zu auf den Atlantik und schreibe, während Hund zufrieden auf seiner Decke schnarcht. Am Montag war jedoch alles anders.
Ich kam an einer britischen Sportsbar vorbei, in der ein Fußballspiel lief. Bis zu der Bar hatte ich mich von einer Person zur nächsten durchgeschlagen. Mein Hund, der von den Engländern hier nur doggy und von den Spaniern einfach perro genannt wird, ist mittlerweile bekannt, wie der sogenannte bunte Hund. Jeder will ihn streicheln und mit ihm oder mir(?) ein paar Worte wechseln. Vor der Sportbar standen viele Leute und auch  die Personen, die eigentlich die Leute zum Eintreten in die Restaurants animieren sollen, schauten gespannt auf die Bildschirme. Ihre Kundschaft hatten sie offensichtlich vergessen, da Arsenal gegen Leeds Fußball spielte. Irgendwie schienen sich alle zu freuen, dass Arsenal kurz darauf gewann. Ich fragte mich, ob die Engländer hier wohl alle aus Arsenal (wo bitte ist das :-) ) kommen? Gibt es niemanden aus Leeds?


Die Bildschirme gingen aus und ein Meat Loaf Doubel, das dem Original gewichtsmäßig in nichts nachstand, trat auf. Seine Musikstücke  erinnerten mich an meine Jugendzeit und so blieb ich trotz der fortgeschrittenen Zeit stehen. Die Britten, die sich intern im Pub streng nach England, Wales und Schottland sortiert gesetzt hatten, winkten mich näher. So setzte ich mich auf eine kleine Mauer vor dem offenen Auftrittsraum. Auch Hund machte Platz und lag vor der Mauer. Die Britten schienen sich so über Meat Loaf oder den Sieg von Arsenal zu freuen, dass sie in Kusslaune gerieten und doggy alias perro abknutschten. Richtig gehört. Nicht Hund knutschte sie ab, sondern sie knutschten hoch und runter den Hund ab. Jeder, der aus der Bar heraus kam oder in diese hinein ging oder sonst wie in unsere Nähe kam, weil er/sie zum Beispiel draußen rauchen wollte, knutschte und hing Hund am Hals. Einige vermissten nach eigenem Bekunden ihre in Britannien zurück gelassenen Haustiere und knutschten dafür doggy alias perro doppelt ab. Und auch junge Schwedinnen und Norwegerinnen ließen es sich nicht nehmen, doggy alias perro kniend zu umarmen. Mein Mann und meine Söhne wären neidisch auf Hundi geworden, wenn sie das gesehen hätten.


Mittlerweile fragte Meat Loaf jeden, woher er denn käme. Die meisten Zuhörer nannten englische Städte. Dann gab es noch ein paar Dänen, Schweden und Norweger, die jedoch allesamt nicht mehr so richtig sprechen konnten, da sie ein wenig stark dem Alkohol zugesprochen hatten. Meat Loaf nannte mich Germany, brachte mir persönlich ein Sitzkissen, streichelte doggy alias perro, der langsam genug von den vielen Streicheleinheiten hatte. Er rollte sich zusammen und fing wie ansonsten zu dieser Stunde, an zu schnarchen. Außerdem ging ihm anscheinend die laute Musik von Meat Loaf ein wenig auf die Nerven. Jedenfalls bedeckte er seine Ohren mit den Pfoten.
Meat Loaf widmete Germany ein Lied und verteilte inzwischen Länderpunkt. Ich als Germany erhielt 10, was wohl seine persönliche Höchstzahl war. Das hoffe ich jedenfalls. Wofür? Das erschloss sich mit nicht – wahrscheinlich für den Hund. Ihr seht, ich repräsentiere Deutschland im Ausland nicht schlecht :-) .
Wie sieht es eigentlich zu Hause mit unserem offiziellen Repräsentanten (z.B. Bundespräsident) aus? Würden die auch 10 Länderpunkt erhalten? Da muss ich noch mal Meat Loaf fragen.


Meat Loaf beendete seinen Auftritt und reichte mir beim Herausgehen noch seine Visitenkarte und meinte, dass ich ihm auch auf Facebook folgen könne. Leider habe ich die Karte auf dem Nachhauseweg verloren. Nun kann ich ihm nicht auf Facebook folgen. Darüber war allerdings nicht einmal doggy alias perro wirklich traurig. Der meinte nach der Nacht auch norwegisch und schwedisch zu verstehen. Dabei hatte er gar nicht mitbekommen, dass die im Rausch heraus gebrachten Worte gar kein verständliches Nordländisch mehr waren.
Vielleicht hatten nicht nur die Britten zu viel getrunken, auch bei mir schlug der Weißwein langsam an. Da hier die Straßenreinigung wirklich gut funktioniert, war die Karte 5 Stunden später, als ich in der Straße meinen morgendlichen Jogginglauf absolvierte, bereits weg. Dies nächtliche Erlebnis, das mich erst um 2 Uhr in mein Bett brachte, wird einmalig bleiben. Ich sitze abends lieber wieder am Schreibtisch und höre den Wellen des Atlantiks zu.
Ich wünsche Euch einen schönen Tag und vorsichtig sein, wenn Ihr an einem britischen Sport Pub vorbeikommt :-) .

Ich habe hier im Blog  in der letzten Zeit bereits darüber erzählt, dass mein Mann und ich und mittlerweile wieder Hund und ich allein, äußerst gerne ab und zu zum Spanier hier bei mir um die Ecke gehen. Das kleine Restaurant in Puerto Santiago heißt San Francisco. Wieso ein Restaurant auf Teneriffa San Francisco heißt, weiß ich nicht. Allerdings gibt es ja in Berlin oder Bremen auch genügend Restaurants, die Kreta oder Rhodos heißen.


Jeden Abend stehen so etwas wie Animateure oder “Einlader” vor den Türen der Restaurants. Sie haben wohl die Aufgabe, möglichst viele von den  wenigen Touristen gerade in  ihr Restaurant “zu verladen”. Am Anfang traute sich an mich mit dem Hund niemand heran. Sie wollten anscheinend auf unsere Euros verzichten. Mittlerweile kennen und lieben den Hund “Straßensteher” in der Straße. Und Hund liebt alle, die nach Kellner oder Gastwirt aussehen. Denn mit diesen netten Menschen verbindet er riesengroße Knochen.

Leider hatte ich nie den Fotoapparat dabei, als der Chef persönlich kam und ganz Lammbeine, halbe Enten oder am Weihnachten die Reste des Chateaubriand vorbei brachte. Vielleicht reiche ich bei Gelegenheit ein Bild nach. Hier kann ich Euch heute nur mein Essen mit kanarischen Kartoffeln und Mojosauce zeigen.

Ich weiß gar nicht mehr, wie ich jemals ohne Mojosauce ausgekommen bin. Die esse ich nun auch zu Hause bei jeder Gelegenheit und Ungelegenheit. Es gibt sie in unzähligen Variationen. Am liebsten mag ich die besonders scharfe rote Sauce.

Während der Chef persönlich zum Eintreten animiert, wartet Hund geduldig unter dem Tisch auf die Raubtierfütterung.

Er plaziert sich so geschickt an der Tür, dass die meisten Eintretenden nicht umhin können, ihm ein paar Streicheleinheiten zu geben. Zum Glück versteht er zwischenzeitlich perfekt Englisch und Spanisch, was er von seinem Frauchen nur bedingt behaupten kann.

Lauschig wird es, wenn die Lichter draußen angehen und die Palme vor der Tür beleuchten, ein leichter Wind vom Atlantik weht und der Chef zum Abschluss noch süße Likörflaschen auf den Tisch stellt. Wo sind die guten Vorsätze zur gesunden Ernährung im Jahr 2012 geblieben? Hund hat so etwas vorsorglich gar nicht gefasst.

Es wird Zeit ins Bett zu gehen. Ich wünsche Euch eine gute Nacht und einen wunderschönen Tag.

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Heute habe ich Euch eine kleiner Sammlung glücklicher Sprüche aufgeschrieben und hoffe damit gegen kein Urheberrecht zu verstoßen

Für mich selber ist Glück, den Moment zu genießen und die größtmögliche Zahl schöner Stunden zu verbringen.

Glück ist kein Geschenk der Götter: es ist die Frucht einer inneren Einstellung. Erich Fromm

Man muss das Glück einladen, damit es kommt.

Wir sind auf Erden, um das Glück zu suchen, nicht um es zu finden.

Sidonie-Gabrielle Colette

Das gilt sicher auch für searchforluck :-) .

Die eigentliche Gussform des Glücks liegt für jeden Menschen in der eigenen Hand.

Francis Bacon

Was ist das Glück? Nichts anderes als zu fühlen: Man ist ganz da.

Johannes Robert Becher

Der Weg zum Glück besteht darin, sich um nichts zu sorgen, was sich unserem Einfluss entzieht.

Epikter

Ich wünsche Euch allen einen glücklichen Tag.

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1. Das Wetter ist hier auf der kanarischen Insel Teneriffa für mich äußerst angenehm. Am Anfang hatte ich in den ersten Wochen im Norden der Insel häufiger Regentage. Doch auch wenn es dort einige Tage oder stundenweise einen grauen Himmel gab, spielte sich alles bei sehr angenehmen Temperaturen ab. So blau wie hier hinter dem Teide ist der Himmel nicht immer. Dennoch gibt es täglich Sonnenschein. Die Temperaturen ändern sich entsprechend der Höhenlage oder der Inselseite (Osten sehr windig, Westen fast windstill). Meine ansonsten von Zeit zu Zeit übliche Migräne ist hier wie weggeblasen. Und auch von anderen Leuten habe ich hier häufig gehört, dass gesundheitliche Beschwerden der  unterschiedlichsten Art auf den kanarischen Inseln entweder vollkommen verschwanden oder sehr reduziert auftraten.

2. Ich habe selten einen so kleinen Fleck abwechslungsreicher Erde gesehen. Es gibt karge Hochgebirgs- und Vulkanlandschaft, genauso wie riesige Laub- und Kiefernwälder. Vulkane, kleine und höhere Gebirgszüge, Schluchten und Täler, ruhige Bergwiesen, kleine Gebirgsdörfer, Steppen, Blumenwiesen, Fischerdörfer, Städte und noch sehr viel mehr/Meer. Soweit ich das beurteilen kann, ist auf dieser Insel für einen Höhlenforscher bis  zu einem Wellensurfer alles geboten. Ich selber genieße am liebsten das Wandern mit dem Hund in der unendlich weiten Gebirgslandschaft und als Kontrastprogramm die Spaziergänge am Meer. Auch das Reiten unterhalb der Wälder des Teide hat mir sehr gefallen.

3. Mein Spanisch wird zwar insofern besser, als das ich immer mehr lesen und verstehen kann. Leider bin ich jedoch von s0 vielen Engländern umgeben,  dass das spanische Sprechen ein wenig zu kurz kommt. Jetzt habe ich einen Kursus (Spanisch für Ausländer) vom örtlichen Tourismusbüro entdeckt, der jedes Jahr im November anfängt, fünf Monate dauert und bei vier Stunden in der Woche noch zu einem äußerst moderaten Preis angeboten wird. In diesem Jahr ist es für mich zu spät. “Wie sieht es mit dem nächsten Jahr  Kurs aus”?  frage ich mich selber ganz leise. Herbst und Winter 2012 auf Teneriffa – das wäre eine Aussicht!

4. Mein Hund kommt hier auf der Insel, wie ich des Öfteren berichtet habe, auch gut klar. Früh morgens oder spät abends hat er die Gelegenheit am Strand zu baden. Ansonsten laufen wir in der schönen Landschaft oder im Ort spazieren. Bei unserem Lieblingsspanier wird er allein beim Vorbeikommen mit Knochen und anderen Leckereien aus der Küche bedacht. Am Weihnachten gab es für ihn sogar die Chateaubriand Reste und gestern eine halbe Ente. Wo meint Ihr möchte dieser Labrador den nächsten Winter verbringen?

5. Günstige Unterkünfte gibt es hier sehr viele. Überall findet man Schilder, dass etwas zum Verkauf oder zur Vermietung steht. Zunächst dachte ich, dass anscheinend die halbe Insel zum Verkauf steht. Die Immobilienpreise für Wohnungen und Häuser sind auch hier – wenn auch wohl nicht so stark wie auf dem spanischen Festland – stark gefallen. So ist es nicht verwunderlich, dass ich mich mit zunehmender Dauer meines Aufenthaltes immer häufiger nach einer richtigen günstigen Mietwohnung umsehe. Vor einigen Wochen hatte ich eine nette Begegnung mit einer Frau, die hier auf Teneriffa ein sogenanntes Kreativzentrum eröffnen möchte. Sie möchte zusammen mit anderen Leuten ein Haus oder eine Finca anmieten oder sogar kaufen und dort Kunstkurse (malen, fotografieren usw.) veranstalten. Ich habe mich sehr lange mit ihr unterhalten und habe mir schon vorgestellt, künftig vielleicht mehrere Monate auf Teneriffa zu verbringen und hier zu fotografieren und zu schreiben. Schöne Vorstellung – seufz.

6. Ansonsten habe ich viele interessante Menschen kennen gelernt, viele Dinge erlebt und einiges Neue ausprobiert. Daneben habe ich geschrieben, nachgedacht und einen ganzen Sack geordneter und ungeordneter Ideen im Gepäck, das ich dann wohl in einigen Wochen mit nach Deutschland bringen  werde.

Ich wünsche Euch allen einen wunderschönen Tag.