Essen für die Katz

Veröffentlicht: 4. Mai 2011 in Hund, Leonies Leben 2011, Reisen 2011
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Letzte Woche bekam ich mit einer Mail von wordpress den Vorschlag über das ungesündesteste Essen, was ich je gegessen habe, zu schreiben. Describe the unhealthiest meal you’ve ever eaten. How did you feel afterwards?

Dazu fällt mir folgenden alte Geschichte ein, die ich auch schon an anderer Stelle ähnlich aufgeschrieben habe:

Mit mehreren Schulfreunden fuhren wir in den Sommerferien irgendwann in den 70ger Jahren zum zelten nach Norwegen. Gekrönt wurde der Aufenthalt, indem wir in der letzten Woche vom Zelt in eine alte Hütte ohne Wasser und Strom umstiegen – aber immerhin ein eigenes altes Ferienhaus auf einer kleinen Insel mitten in der Wildnis. Das Häuschen, in dem wir mehr oder minder hausten konnte nur mit einem alten Kahn erreicht werden, den wir stolz über den See steuerten. Für die Beleuchtung gab es Petroleumlampen und einen Kamin. Wasser musste mit einer Pumpe, die vor der Tür stand, von dem tiefer gelegenen See hoch gepumpt werden. Es gab Angelzeug und Netze und wir haben uns auf diese Weise auch ein paar spärliche Mahlzeiten geangelt. Ansonsten mussten wir mit dem Kahn übersetzen und mit dem Auto einige Kilometer in das nächste Dorf fahren, in dem wir einkaufen konnten. Auf der Insel gab es einige Katzen, für die der Vermieter uns Milch hinterlassen hatte, die wir den Katzen hinstellen sollten.

Als er uns einige Tage nach unserer Ankunft einmal besuchte, um nach dem „Rechten“ zu sehen, sah er unseren Müll, in dem sich auch mehrere Dosen befanden, die wir gekauft. Den Inhalt hatten wir warm gemacht und gegessen. Er   meinte, dass es nicht nötig sei, dass wir die Katzen extra mit Katzenfutter aus der Dose versorgen würden, da die Katzen Mäuse fangen sollten. Wie sich damit herausstellte, hatten wir der norwegischen Sprache nicht mächtig, die Fiskeböller aus der Dose nicht als Katzenfutter identifiziert. Im Nachhinein muss ich aber sagen, dass sie sogar geschmeckt haben und weiß seitdem, dass auch Katzenfutter essbar ist. Dennoch schauten wir ab sofort beim Einkauf ein klein wenig genauer hin.

Ich wünsche allen Lesern einen schönen Tag und guten Appetit.

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Kommentare
  1. Gabi sagt:

    Entschuldige, dass ich doch etwas lachen musste! 😉 Aber so ist das halt, mit den fremden Sprachen. Und geschadet dürfte es ja auch nicht haben und zudem wohl ja auch geschmeckt.
    Ich würd sagen, es soll wohl nie was schlimmeres passieren! 😉
    lg Gabi

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  2. […] Doch dann entdeckte ich in einem ganz kleinen Laden in der Ecke ein Hundefutter, das in  spanischer Sprache anpries, dass der gesamten Inhalt mit Olivenöl und nach einem  mediterranen Rezept zusammengesetzt sei. Ein letzter teurer Versuch. Schließlich hatte der Hund ja schon in den letzten Tagen mit mir Käse in Olivenöl genossen. Bereits als ich die Packung mit dem Trockenfutter in den Wagen stellte, schnüffelte er begeistert und ich merkte ihm an, dass er sie am liebsten sofort samt Inhalt verschlungen hätte. Seitdem ist das Problem gelöst. Mediterran schmeckt Hund und Frauchen. Nur zur Klarstellung: ich esse keine Trockenfutter (auch wenn ich schon mal unfreiwillig Katzenfutter probiert habe). […]

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