Pleite, Stau und nochmal Stau

Veröffentlicht: 29. Mai 2011 in Leonies Leben 2011, Reisen 2011
Schlagwörter:, , , , , , , , , , , ,

 

Was für ein Tag. Eigentlich wollten wir gestern früh starten, da wir von Bonn eine  weite Fahrt an die Ostsee vor uns hatten. Aber irgendwie kam immer wieder etwas, was noch unbedingt erledigt werden musste, dazwischen. Schließlich war ich dann doch endlich fertig (im doppelten Sinn). Ich war mit dem Hund gelaufen, wir hatten gefrühstückt und uns von den Kindern verabschiedet und saßen endlich endlich im vollgepackten Auto. Eine Drehung am Zündschlüssel und ….. Batterie leer. Wieder raus, Haus aufschließen, Starthilfekabel, Starthilfe. Glück im Unglück: mir fällt auf,  dass ich die Hundeleine auf der Mülltonne hatte liegen lassen als ich den Hund eingeladen hatte. Gut die Leine ist gerettet – endlich brummt der Motor, alles verpackt und los.

Doch der erste Stau erwartet uns bereits nach 15 Kilometern noch vor Köln. Bei dieser Fahrt scheint einfach der Wurm drin zu sein. Eine Umleitung und noch eine. Wir fahren quer durch Köln und kommen dabei in Gegenden, in denen ich noch nie war und wegen derlangen Staus ist auch die ganze Stadt verstaut. Dann als wir endlich ein wenig Gas geben können, blitzt es auch noch. Na prima – zu den hohen Spritkosten auch noch eine Straßenbenutzungsgebühr. Erst um 12.00 Uhr kommen wir nördlich von Köln ein wenig in Fahrt. Südlich von Münster erwartet uns der nächste Stau mit 8 Kilometern Länge. An meiner alten Heimat Bremen geht es flüssig vorbei, aber vor Hamburg der nächste Stau. Schafe auf der Fahrbahn und 12 Kilometer Stau.Die Geschichte, dass uns fast mitten auf der Autobahn auch noch der Sprit ausgegangen ist, erzähle ich jetzt nicht noch, ist aber tatsächlich passiert. Erst gegen Spätnachmittag fahren wir in Mecklenburg-Vorpommern ein. Wieder daheim?

 

 

 

 

 

 

 

Die Landschaft blüht und grünt. Hier ist noch die Rapsblüte zu sehen, die in Bonn längst verblüht ist. Es fängt an zu regnen und ist wird fast 19.00 Uhr ehe wir unser Quartier in Börgerende beziehen.  Eine ganz kleine nette Wohnung nur zwei Kilometer vom Meer entfernt. Bereits am Abend laufe ich mit dem Hund bei Regen ganz allein am Strand lang. Und mein Wasserlabrador genießt das erste Bad im Meer. In der Ferne liegt Heiligendamm, die weiße Stadt am Meer. Alles fällt von mir ab und die Pleiten und Staus sind vergessen. Schön hier zu sein.

Ich wünsche allen Lesern einen schönen Tag ohne PSS.

Advertisements
Kommentare
  1. der_emil sagt:

    Börgerende hat (hatte?) auch einen sehr schönen Zeltplatz … Ha! Ich weiß noch, was wo ist!

    Nach dieser nervenzehrenden Anfahrt wünsche ich jetzt erholsame Tage.

    Gefällt mir

  2. sucherin sagt:

    Ich habe mir hier schon einiges in Dorf und Strand angesehen. Den Campingplatz habe ich noch nicht gefunden. Gehe aber gleich mit dem Hund raus und werde Ausschau halten.

    Gefällt mir

Freue mich über jeden Kommentar von Euch

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s