Träume sind Schäume?

Veröffentlicht: 12. Juli 2011 in Leonies Leben 2011
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Die gestern beschriebene Geschichte, die mir jemand über eine Auswanderung nach Australien erzählt hat, hat mich selber wohl so beschäftigt, dass ich die letzte Nacht recht wild träumte. Ich habe nicht über Australien und Känguruhs geträumt, auch nicht über Farmleben in Afrika, sondern nur vom schwimmen. Ich schwamm durch einen See, aber ich wußte, dass dieser See in Afrika lag. Woher? Ich weiß es nicht, denn ich sah kein Ufer mit Elefanten und traf zum Glück auch auf keine Krokodile, an denen ich hätte Afrika ausmachen können. Dennoch bin ich ganz sicher, dass der See in Afrika lag und ich ruhig durch ihn hindurch schwamm.Ich machte mir auch keine Gedanken, wie ich denn dort hin gekommen war und wieso ich mitten auf einem See schwamm. Ich schwamm einfach. Bis auf einmal eine riesige Welle (ein Tsunami auf einem See?) vor mir auftauchte und ich wußte, dass ich durch diese riesige und gewaltige Welle nicht unbeschadet unter durch oder drüber weg kommen würde. Ich merkte noch den starken Sog und dann wurde ich im Traum anscheinend ohnmächtig.

Ich wachte auf und lag in Bonn in einem fremden Bett und sah alles wie durch Nebel. Irgendjemand erzählte mir, dass ich am Rheinufer angeschwemmt worden sei. Am Rheinufer? Ich konnte mich an nichts erinnern, außer an die hohe Welle auf dem See. Ich fing an darüber nachzudenken, wie es denn in aller Welt sein kann, dass ich aus der Mitte Afrikas nach Bonn getrieben worden bin. Das Merkwürdige war, dass ich mir keine Gedanken machte, warum ich nicht ertrunken war oder wie ich so eine lange „Seereise“ hatte unbeschadet überstehen können. Ich fragte mich auch nicht, wie ich vom Mittelmeer über die Alpen in den Rhein gekommen war. Das einzige was mich im Traum beschäftigte war die Frage: Wie ich wohl von dem See in der Mitte Afrikas (war es der Viktoria See?) in den Nil und damit in das Mittelmeer gekommen war. Ich bestand darauf, dass man mir sofort einen Globus bringen sollte, an dem ich die Reise nachvollziehen konnte (im Traum stand leider kein google earth zur Verfügung). Es ließ sich jedoch anscheinend kein Globus auftreiben und ich allein im Bett und grübelte und grübelte.

Auf einmal merkte ich, dass ich tatsächlich in meinem Bett in Bonn lag und es bereits heller Morgen war. Die Sonne schien in mein Zimmer und ich dachte: Wie um aller Welt bin ich bloß von Afrika nach Bonn gekommen? Ganz langsam wurde mir nach und nach bewußt, dass die lange Seereise nur ein Traum war. Ich hörte auf darüber nachzudenken, wie dieser See geografisch wohl mit dem Nil verbunden sein könnte (vielleicht prüfe ich das heute noch bei google earth :-)) und stieg aus dem Bett, um den Tag beginnen zu lassen.

Ich wünsche allen Lesern einen schönen Tag und ein gutes Erwachen.

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Kommentare
  1. Gabi sagt:

    Ein sehr merkwürdiger und intensiver Traum. Die Geschichte von Australien hat Dich wohl wirklich wohl sehr in den Bann gezogen.

    Gefällt mir

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