Archiv für 1. August 2011

Im letzten Jahr hatte ich Gelegenheit, in Köln bei einer Besichtigung des Kölner Doms teilzunehmen. Die Besichtigung des Doms mit Turmersteigung hatte ich zu diesem Zeitpunkt bereits gemacht, da kurz nachdem wir nach Bonn zogen sind, mich einfach dieses große bekannte Bauwerk in unserer neuen „Umgebung“ interessiert hatte. Vom Turm hat man eine wunderschöne Aussicht über Köln. Ich hatte mir früher nicht vorstellen können, wie groß und hoch dieser Dom tatsächlich ist.

Im letzten Jahr ging es jedoch nicht auf den Turm, sondern die Führung lautete: Über die Dächer des Kölner Doms. Bis dahin hatte ich mir über Dächer des Doms keine Gedanken gemacht, da ich bei dem Dom zum einen an „Kirche“ und zum anderen an „hohen Turm“ dachte. Erst bei der Wanderung über die Dächer des Kölner Doms wurde mir klar, dass dieses riesige Bauwerk auch oben auf und unter dem Dach so einiges zu bieten hat.

Wir fuhren von außen mit dem Fahrstuhl hoch bis zur Dachkante und gingen dann auf einem schmalen Gang an den Streben vorbei bis zum Dach. Dort konnte man am Rande des Dachs auf einem schmalen Gang entlang laufen. Auch von dort war der Blick nach unten gewaltig. Die Führung ging zunächst immer an der Dachkante lang und bot neben den vielen interessanten Dingen, die der Führer über den Dom, dessen Geschichte und den Bau erzählte, auch immer wieder sehr imposante Blicke auf Köln von oben.

Dann ging es auch in die

 

 

 

 

Innenräume und wir warfen einen Blick auf die riesigen Dachkammern, in denen sich Werkstätten befinden, Baugerüste und viele „Ersatzteile“ gelagert werden. Auch die Kreuzgewölbe sehen von oben einfach gewaltig aus und es ist für mich als Laien kaum vorstellbar, wie diese massiven Gewölbe halten können ohne einzustürzen.

die „Dachkammern“ des Doms                  

                          

                   

                          ein kleines  Werkzeug

                              

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch erstaunte mich, welche Mengen an Baugerüsten überall herum lagen. Aber bei einem so riesigen alten Bauwerk ist wohl immer irgendetwas einzurüsten und zu sanieren. Das bestätigte unser Führer, indem er auf die vielen Einrüstungen des Doms deutete. Dann zeigte er uns die riesigen Glocken. Ich hatte ein wenig Angst, dass sie läuten könnten, während wir darunter standen. Das geschah zum Glück nicht. Auch der „dicke Pitter„, der Anfang dieses Jahres zerbrach, konnte noch von uns bestaunt werden. Auf dem Weg hinunter warfen wir einen Blick von oben auf das Kirchenschiff. Wie klein doch dort unten alles wirkte. Ich war froh, dass ich die Dachwelt des Kölner Doms einmal gesehen hatte, aber noch glücklicher, dass mich danach die „sichere“ Erde wieder hatte.

Ich wünsche allen Lesern einen schönen Tag und sollte jemand mal in Köln sein …… auf dem Dach des Doms gibt es neue Ein- und Ausblicke.

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