Archiv für 7. August 2011

BuGa Koblenz

Um die Bundesgartenschau in Koblenz zu besuchen, hatte ich mir extra einen sonnigen Tag ausgesucht, da ich das Blumenmeer, das mich dann auch tatsächlich erwartete, gerne in der Sonne besichtigen wollte. Meine letzte Bundesgartenschau hatte ich vor vielen Jahren in Cottbus besucht. Damals hatte ich mir in Cottbus leider einen Regentag ausgesucht und fand es gar nicht so schön, in dem grauen und kalten Wetter durch die Pfützen zu laufen und mich darauf zu freuen, möglichst schnell wieder in eine Halle zu kommen. Später war ich dann häufig auf der Internationalen Gartenschau in Rostock, da ich zu der Zeit als diese stattfand, dort wohnte. Einen ganzen Sommer lang war ich oft auf dem Gelände und habe mich sehr an den schönen Blumenanlagen an der Warnow erfreut.

BuGa Koblenz

Nun war es wieder soweit. Endlich konnte ich einen ganzen Tag Blumen sehen und wunderschön angelegte „Blumenmeere“ besuchen. Doch ganz so einfach, wie ich mir das vorgestellt hatte, lief es nicht. Zunächst mußte ich nach Koblenz kommen und hatte mich mit dem Auto wohl für das falsche Verkehrsmittel entschieden, denn ich landete kurz vor Koblenz im Stau. Als der schließlich überwunden war und ich nach einigem suchen den Park und Ride Parkplatz erreicht hatte, mußte ich dort zunächst mit dem Wagen in einer Schlange anstehen, bis ich auf den Parkplatz durfte. Das war jedoch erst der Anfang. Vor der Bushaltestelle am Park und Ride Parkplatz wartete eine mehrere hundert Meter lange Warteschlange und ich stand fast eine Stunde in derselben. Mit den anderen Wartenden machte ich Witze in der Art, dass wenn wir wohl die Gartenschau endlich erreicht haben würden, es langsam Zeit sein würde, an den Rückweg zu denken. Da noch sehr viele Menschen hinter mir standen, die wahrscheinlich noch mehrere Stunden warten mußten, kann ich zur Organisation festhalten, dass hier wirklich eine Schwachstelle ist. Hier hätten eindeutig mehr Busse eingesetzt werden müssen, denn der Besucherandrang konnte ja schließlich für die Stadt Koblenz nicht völlig unerwartet kommen.

BuGa Koblenz - Deutsches Eckmit der Seilbahn von dem Ausstellungsgelände am Deutschen Eck über den Rhein auf die Festung Ehrenbreitstein

BuGa Koblenz - EhrenbreitsteinBlick auf die Festung Ehrenbreitstein

Ganz so schlimm – wie schon vermutet – wurde es jedoch für mich persönlich nicht, denn am späten Vormittag erreichte ich den ersten Teil des Ausstellungsgeländes und konnte mit meiner Besichtigungstour beginnen. Da ich so viele Bilder gemacht habe, habe ich mich entschlossen, diese ein wenig zu sortieren und lieber mehrere Teile zu schreiben. Heute beginne ich daher mit meinem ersten Teil über die Bundesgartenschau, der unter anderem auch viel Geduld und Langmut beim langen Warten verlangte. Als ich mit dem Shuttlebus am Deutschen Eck angekommen war und mir die Kassenschlange durch einen glücklichen Zufall (ein Mann hatte eine Karte zuviel, die er mir verkaufte) erspart hatte, ging es durch die Pforten hinein ins Blumenmeer. Zunächst mußte ich mir einen ersten Eindruck über das Gelände verschaffen, auf dem die Bundesgartenschau 2011 in Koblenz stattfindet.

BuGa Koblenz - Warteschlangen                        lange Warteschlangen auch vor der Rückfahrt mit der Seilbahn

Es gibt drei große Ausstellungsflächen. Die beiden kleineren befinden sich auf der linken Rheinseite am deutschen Eck und am Schloss. Mit der Seilbahn geht es über den Rhein auf die Festung Ehrenbreitstein, um den dritten und größten Teil der Bundesgartenschau zu sehen.

BuGa Koblenz - SchlossBlick auf das Schloss

Mir haben alle drei Teile sehr gut gefallen, denn überall gibt es viele Blumen und auch viele sehr schön angelegte künstlerische Gestaltungsräume zu sehen. In den Schlossgärten sind die Blumen in einer großen Kronenform gepflanzt, die wohl nur aus der Luft zu sehen ist.

Ich wünsche allen Lesern einen schönen Tag und hoffe, dass mögliche Warteschlangen heute nicht allzu lang sind.


Advertisements