Archiv für 10. August 2011

BuGa Koblenz

Heute kommt der letzte Teil meines kleinen Ausfluges auf die Bundesgartenausstellung in Koblenz. Ich habe in den letzten Tagen über meine erschwerte Anreise, das Gelände, die Blumenfelder und auch nette Kunstwerke am Rande berichtet. Bislang hatte ich mich immer noch auf dem Hauptgelände um die Festung Ehrenberg aufgehalten. Doch am Nachmittag wurde es irgendwann auch Zeit, noch die beiden unteren Gelände der Gartenbauausstellung anzusehen. Ich ging zurück zur Seilbahnstation und bekam zunächst einen Riesenschreck, denn die Schlange vor der Seilbahnstation zog sich rund um eine Wiese und war bestimmt fast einen Kilometer lang. Ich mußte erst einmal eine ganze Zeit wandern, um überhaupt an das Ende der Schlange zu gelangen. Dort stand ich dann in praller Sonne und schob mich Meter um Meter vor. Gut war an der Warterei, dass eine Gruppe von Spaniern um mich herum stand, die sich angeregt auf Spanisch unterhielt. Da ich Spanisch lerne, bemühte ich mich viel von dem Gespräch mit zu bekommen und nutzte die Wartezeit sozusagen zum lernen.

BuGa Koblenz - WarteschlangenWarteschlange um die große Wiese herum

Auch wenn die Schlange noch so lang war, ging es doch schneller als gedacht und ich schwebte in der Glasgondel über den Rhein nach unten. Dort wanderte ich am Rhein entlang Richtung Schloss, um mir dort den bunt  angelegten großen Schlossgarten anzusehen, der in Form einer Krone in allen Blumenfarben leuchtete.

BuGa Koblenz - Ehrenbreitstein

BuGa Koblenz - Schloss

Als ich um das Schloss herum so ziemlich alles angesehen hatte, wanderte ich noch einmal am Rhein zurück zum Deutschen Eck und schaute mir dort die Blumengärten und die Kleinkunst an. Langsam fiel mir das Laufen bei der Hitze doch immer schwerer und ich ließ mich in einem bequemen Liegestuhl nieder, um die Blütenpracht ein wenig aus der Waagerechten zu genießen. Ich schloss die Augen und hörte das Summen der Insekten um mich herum und im Hintergrund das Kreischen der Kinder, die sich an den Wasserspielen erfreuten und im Wasser herum plantschten. Danach gönnte ich mir noch eine deftige ungesunde Bratwurst und eine Fanta. Etwas anderes hatte ich leider nicht gefunden und manchmal schmeckt auch ein wenig Junkfood ganz lecker :-).

Ja und dann musste ich mich langsam von den Blumenmeeren verabschieden, denn der Leser kann es sich vielleicht denken: Auch die Warteschlange vor dem Bus, der mich zurück zum Parkplatz bringen sollte, mußte noch bewältigt werden. Durch Zufall traf ich in dieser Warteschlange einige Mitstreiter aus der Schlange am Morgen wieder. Wir waren uns einig: Die Warteschlangen waren eindeutig zu lang und die Organisation hätte ein bisschen professioneller zumindest im Hinblick auf das Park und Ride System sein können. Dennoch: die Ausstellung an sich war beeindruckend und wunderschön. Ich überlege sogar, noch einmal wieder zu kommen. Das nächste Mal vielleicht mit der Bahn.

Ich wünsche allen Lesern einen schönen Tag und grüße zum Abschied aus Koblenz noch einmal mit
BuGa Koblenz

BuGa Koblenz 4