Impressionen USA 2010 – New York

Veröffentlicht: 21. August 2011 in Reisen 2011
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Auch wenn es nun bereits über ein Jahr her ist, möchte ich heute noch einmal über unsere USA Reise im Sommer 2010 berichten. Auf dem Rückweg aus dem Südwesten des Landes, hatten wir die Gelegenheit, einige Tage in NEW YORK zu verbringen. Als ich aus der weiten Natur des Südwestens in diesen gewaltigen Häuserschluchten ankam, wollte ich am Anfang am liebsten umkehren. Ich hatte noch nie in meinem Leben so viele große Häuser und solche belebten Straßenschluchten gesehen und fühlte mich am Anfang wie erschlagen. Wir bezogen ein kleines Hotelzimmer, das den ganzen Tag dunkel war, da wir nur auf die Mauer eines anderen großen Hauses schauten. Aber wir waren ja nicht hergekommen, um im Hotelzimmer zu sitzen.

Times Square bei Nacht – wir stehen da unten irgendwo in der Masse

Am ersten Abend konnte ich mich gar nicht beruhigen über diesen gewaltigen Eindruck, den die Stadt bei mir hinterließ. Wir wanderten zum Time Square, der taghell erleuchtet war. Tausende von Menschen drängten sich durch eine Stadt, die anscheinend wirklich nicht schläft. Diese erste Nacht schlief ich auch kaum – zumindes aber sehr unruhig.

Als ich dann am nächsten Morgen vor die Tür trat und wir zu einem ersten Stadtrundgang aufbrachen, hatte ich mich schon ein wenig an den Lärm, die vielen Menschen und die Wolkenkratzer gewöhnt. Die Umgebung fing an mich zu interessieren und zu beeindrucken.

                            Fensterputzer am Wolkenkratzer

Yellow Cabs

Es gibt so viele Bilder von New York im Internet zu sehen, so dass ich mich auf ein paar wenige Bilder und Eindrücke beschränken möchte. Umso mehr ich von der Stadt sah, desto besser gefiel sie mir. Am dritten Tag lief ich morgens eine große Joggingrunde durch den Central Park und hatte dabei ein Jogginggefühl, wie ich es bislang noch nie hatte. Dort liefen tausende von Menschen in einem einzigen Park. Alte, Junge, dunkelhäutige und asiatisch aussehende Menschen. Ich hörte viele Sprachen und sah Läufer, Walker und Scater, die sich in allen Richtungen durch den Park bewegten. Hunde gab es auch genügend, die ich mir im Vorbeilaufen ansehen konnte. Natürlich gingen meine Gedanken in solchen Momenten nach Hause, wo ich meinen Labrador zurück gelassen hatte.Wie gerne hätte ich ihn dabei gehabt und wäre mit ihm zusammen durch den Park gelaufen. Ich sah vollkommen einfach gekleidete Menschen, gestylte Menschen, ruhige und laute Menschen und sogar rückwärts laufende Menschen. Gab es eigentlich irgendetwas, das es hier nicht gab? Ich konnte gar nicht so schnell schauen und alles erfassen, was mir dort an Eindrücken geboten wurde. Wahrscheinlich wäre mir diese Stadt auf Dauer doch ein wenig zu hektisch und zu groß, aber von Stunde zu Stunde stieg auch meine Faszination.

                             Baustelle Ground Zero

Neben einer Fahrt mit der Staton Island Fähre an der Freiheitsstatue vorbei, einer Fahrt im Untergrund, einer Nachtfahrt mit dem Bus durch die Stadt bis nach Brooklyn, unternahmen wir auch viel zu Fuß. Wir erschlossen  uns große Teile der Stadt, indem wir uns durch die Straßen treiben ließen. Wenn wir wieder sitzen wollten, stiegen wir in irgendeinen Bus ein und genossen die Stadt von der oberen Plattform des Busses aus, wo ein kühler Zugwind ein bisschen Abkühlung in die sommerliche Hitze brachte. Auch einige Geschäfte, wie den riesigen Apple Store oder den NBA Shop besuchten wir, um einmal einen Eindruck vom amerikanischen Shopping zu bekommen.

                             Zeitungsboxen bei Nachtbeleuchtung

Beeindruckend war die große Baustelle am Ground Zero, an der mächtig gebaut wurde. Danach ging es hoch hinauf auf das Rockefeller Zentrum. Mit einem Fahrstuhl wurden wir in einer affenartigen Geschwindigkeit die vielen Stockwerke regelrecht hochkatapultiert. Und was für ein Ausblick, den wir da oben hatten! Nun konnte ich von ganz oben in die Straßenschluchten schauen und spätestens da wußte ich, dass diese Stadt wirklich besonders ist.

Blick auf das Häusermeer und den Park

Bevor wir New York verließen, ging ich noch einmal mit meinem Sohn eine Runde durch den großen Central Park spazieren. Dabei trafen wir auf eine junge Athletengruppe, die wirklich beeindruckende Athletik gekoppelt mit einer netten Performance boten. Wir waren gefesselt. Leider haben wir beide den Namen der sportlichen Truppe vergessen. Ich bin sehr gespannt, ob mir der Name noch einmal wieder einfällt oder ich durch Zufall etwas über diese Gruppe höre. Als wir aus New York am Abend wegflogen, konnte ich mir „unerwartete Weise“ plötzlich sehr gut vorstellen, vielleicht eines Tages einmal wieder zu kommen.

Ich wünsche allen Lesern einen schönen Tag und eine gute Bodenhaftung.


Junge Athletengruppe im Central Park

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Kommentare
  1. Mandy sagt:

    Eines weiß ich – ich wöllte nie Fensterputzer werden. Diese Menschen müssen irgendwie lebensmüde sein oder?

    Liebe Grüße zum Sonntag von Mandy

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  2. sucherin sagt:

    Ja. das sieht in der Tat sehr gefährlich aus. Im Moment übe ich mich zum ersten Mal im Leben am Gipfel stürmen und da gehts ab und zu auch ganz gut herunter. Liebe Grüße und auch Dir noch einen schönen Restsonntag.

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  3. Gabi sagt:

    Sehr schön Dein Bericht und Deine Bilder. New York haben wir leider auch noch nicht kennen gelernt.
    lg Gabi

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