Unverzichtbar oder doch nicht?

Veröffentlicht: 21. September 2011 in Leonies Leben 2011
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Gestern ging es in einer lockeren Runde mit Freunden auf einmal um das liebe Geld, um Geldsorgen und um Dinge, die man gerne haben möchte und um Dinge, auf die man liebend gerne verzichten könnte. Wir bissen uns ein wenig an dem Wort Verzicht fest und fragten uns, auf was wir gerne verzichten möchten, auf was wir verzichten könnten und auf was wir gar nicht verzichten mögen. Das Gespräch wirkte bei mir noch recht lange nach, so dass ich zu Hause meine Gedanken zum Thema „Was ist für mich eigentlich unverzichtbar?“ aufgeschrieben habe.

In einem Buch habe ich vor langer Zeit einmal gelesen, dass der Mensch wahrscheinlich auf sehr viel, wenn nicht sogar auf fast alles verzichten kann. Vielleicht brauchen wir tatsächlich nur die Luft zum Atmen. Tatsächlich?

Wenn ich richtig über die Frage nachdenke, gibt es doch einige Dinge und noch viel mehr  Menschen, auf deren Nähe und Freundschaft ich nicht verzichten möchte. Zuerst fallen mir da ganz spontan mein Mann und meine Söhne, aber auch meine allerliebsten Lieblingsfreundinnen ein. Seit unser Hund vor drei Jahren zur Familie kam, gehört auch er – genau wie Kater – dazu.

Dann gibt es noch die vielen lieben und vertrauten Gewohnheiten, die ich nicht missen möchte. Dazu gehört mein morgendlicher Lauf mit meinem Hund, der mich durch Felder und Wälder in den erwachenden Tag führt.  Auch auf meine lieb gewonnenen Hobbies, wie das Schreiben und das Fotografieren möchte ich nur ungern verzichten. Ein Leben ohne Reisen –  Menschen und fremde Orte auf der Welt kennen zu lernen – für mich nur gaaaanz schwer vorstellbar.

Auch meine kleinen Gewohnheiten, wie die morgendliche Tasse Kaffee oder ab und zu ein gutes Glas Wein mit Freunden, würde ich nur äußerst ungern dem Verzicht Preis geben. Wenn ich weiter nachdenken würden, könnte ich diese Liste sicher noch ergänzen.

Und was ist mit den vielen ungelebten Träumen? UNVERZICHTBAR

Wie geht es Euch mit dem Verzicht? Ich wünsche allen Lesern einen schönen Tag.

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Kommentare
  1. Himmelhoch sagt:

    Du hast ja hier vielfach die nicht-materiellen Dinge des Lebens aufgeführt, auf die du nicht verzichten möchtest. Und ich denke, es sind auch die wichtigeren. – Von dem, was man im Haushalt hat, sollen nach Einschätzung von Fachleuten mindestens 80 % entbehrlich bis überflüssig sein. – Es kommt sehr auf die Lebensumstände an – aber ich denke, sehr viele müssen auf unendlich vieles verzichten – das muss aber nicht heißen, dass sie deswegen unglücklicher sind als wir hier mit unserem relativen Wohlstand.
    Einen schönen Tag wünsche ich dir

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  2. sucherin sagt:

    Da stimme ich Dir zu. Das Glück hängt nicht von materiellen Dingen ab. Ich fand die Fragestellung, auf was ich persönlich verzichten könnte (materiell oder immateriell) einfach recht spannend. Und es gibt unendlich viele Facetten, unter denen man dieses Thema betrachten kann, oder? LG zurück

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  3. Mandy sagt:

    Ich möchte zum Beispiel auf keinen Fall auf meine Familie verzichten. Das wäre das Schlimmste für mich. Mit allen materiellen Dingen könnte ich mich bedingungslos einschränken, das weiß ich sicher. Nur mit den Gefühlen nicht.

    Ein Gedanke, den ich weiterdenken werde. Mit Sicherheit. Und an dich liebe Grüße. Mandy

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