Halloween auf dem Münstermarkt

Veröffentlicht: 31. Oktober 2011 in Leonies Leben 2011
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Passend zum Tag habe ich heute meine Kürbisbilder aus Freiburg zusammen gestellt. Als ich letzten Samstag auf dem Freiburger Wochenmarkt unter dem großen Münster bei bestem Sonnenwetter herum schlenderte, stachen mir immer wieder Kürbisse ins Auge. Im Zeichen des heran nahenden Halloween Tages hatten anscheinend fast alle Gemüse- und Obsthändler ihre Kürbisse zum Verkauf bereit gestellt. Ich habe keinen gekauft, aber einige für Euch im Bild festgehalten.











In Bonn bekomme ich von dem Halloween Tag wenig mit, da in der katholischen Gegend, in die wir vor einigen Jahren gezogen sind, dieser „neue“ Brauch sich anscheinend (noch) nicht etabliert hat. Ab und zu sieht man etwas dekorativen Kürbisschmuck in den Fenstern und Vorgärten oder auch in den Regalen der örtlichen Händler. Das ist es. Anders war es in Rostock. Ich erinnere mich gut an die Zeit als unsere Kinder jünger waren und wir in Rostock lebten. Dort mitten in der Stadt war in unserem Stadtviertel am Halloween die Hölle los. Dauernd klingelte es am Halloween ab der einbrechenden Dunkelheit an der Wohnungstür und kleine und große verkleidete Kinder forderten manchmal freundlich, manchmal richtig frech: „Süßes, sonst gibt es Saures“. Auf diese kleinen „Überfälle“ musste man gut vorbereitet sein und so versuchte ich immer ein bisschen „Süßes“ an diesen Tagen im Hause zu haben. Später liefen dann meine Söhne am Halloween selber mit ihren Freunden verkleidet als kleine Monster von Tür zu Tür. Ob ich alle die aus Amerika zu uns herüber geschwappten Gebräuche nun wirklich brauche , ist eine andere Frage. Die Kinder hatten und haben wahrscheinlich anderenorts auch heute noch daran ihren (Halloween Höllen) Spaß.

 

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Ich wünsche allen Lesern einen schönen Tag und lasst Euch nicht zu sehr erschrecken.

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Kommentare
  1. Himmelhoch sagt:

    Ich habe ja die ganz üble Ahnung, Halloween wird von der Zahnarztinnung gesponsert. Die Kinder, die schon eh viel zu viel Süßes essen, schleppen das Zeug an diesem Tag auch noch „säckeweise“ nach Haus.
    Ich empfinde es als eine moderne Art der „Wegelagerei“.
    Lieben Gruß von Clara

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  2. sucherin sagt:

    Wegelagerei – da ist was dran.Damit werde ich heute mal potentielle Besucher konfrontieren .-). LG

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  3. NixZen sagt:

    Also hier in OWL/potestantische Hochburg wird zu Martin gesungen. Hallowwen kam vor ein paar Jahren dazu, feiern aber eher die Jugendlichen mit viel Alkohol und Vekleidungspartys. Gestern hatten wir die erste eigene Party im Hause. Vor 10 Jahren sprach noch keiner drüber, aber so ändern sich halt Kulturen. Vor 4 Jahren liefen noch Frauengruppen mit zwei Stöckern im schnellen Schritt durch die Bielefelder Parkanlagen, heute nur noch wenige vereinzelte, Tendenz gleich Null.,
    Wu Wei

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  4. NixZen sagt:

    Sich ändernde Gesellschaftskulturen:-) Womöglich feiern wir in 10 Jahren chinisisch Neujahr auf den Straßen und in den Parkanlagen gibt es Rollator Rennmeisterschaften

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  5. der_emil sagt:

    All Hollows Evening. Der Abend vor Allerheiligen.

    Aus Irland ind die USA getragen, dort verkommerzialisiert und wieder nach Europa zurückgebracht.

    Warum aber heute in vielen Bundesländern Feiertag ist, daß wissen nur sehr wenige junge (30 und jünger) Leute …

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  6. fudelchen sagt:

    Ein Haufen Kürbisse, das ist nicht ganz mein Geschmack, da ich keinen Kürbis mag 😀
    Kinder kommen bei uns nicht singen.

    GLG Marianne ♥

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    • Himmelhoch sagt:

      Marianne, verwechselst du da nicht was: Gesungen wird von den Sternsingern zu Hl. Dreikönige im Januar, „wegegelagert“ und erpresst wird zu Halloween – und die Kürbisse kannst du ja auch mal schön finden, ohne immer gleich ans Essen oder Kochen zu denken, näää *grins*

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  7. Diva sagt:

    Tolle Fotos!

    Ich frag mich warum soviele gegen Halloween sind? Ich brauch das zwar auch nicht, aber ich gönn den Kindern ihren Spaß! Ich finds lustig!
    L.G. Anja

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  8. M. sagt:

    Bei uns kommen keine kleinen Halloweenmonster und wollen Süßes oder Saures. Das ist bei uns hier nicht der Brauch. So ähnlich ist es auch zu Fasching. Wenn ich daran denke, wie wir früher durch die Straßen gezogen sind. Heute schläft alles immer mehr ein, zumindest in unserer Ecke.

    Ich hätte mir übrigens einen Hokaido Kürbis mitgenommen. Da kann man so schöne Süppchen kochen – laut zu Fudelchen gerufen 😉

    Und nun flatter ich mit lieben Grüßen davon….

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