Archiv für November, 2011

Maenam Tempel

Du kannst nicht davon ausgehen, dass dein derzeitiger Wissensstand unverändert bleibt. Eine absolute Wahrheit.

Wahrheit wird im Leben gefunden und nicht ausschliesslich im konzeptionellen Denken.

Sei bereit dein ganzes Leben lang zu lernen und dich der Wirklichkeit in dir selbst und der Welt zu öffnen.

Thich Nhat Hanh

So suche ich wieter nach Wahrheit im Leben und versuche dabei  täglich ein ganz kleines bisschen dazu zu lernen. Ich wünsche allen Lesern einen wahrhaft schönen Tag.

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Basis Big Buddha

Rede und handele mit klarem Geist und das Glück folgt Dir wie dein eigener Schatten.

Speak and act with pure mind and happiness will follow you as your own shadow.

Dharmapada

Heute werde ich endlich die bekannte Cueva del Viento sehen. Ich habe gewartet bis mein Besuch kommt, damit wir zusammen in diese große Höhle hier in Icod gehen können. Bin sehr gespannt und weiß nicht genau, was mich da unter der Erde erwartet. Wer mehr über diese angeblich größte Höhle der europäischen Union wissen möchte, darf gerne dem Link folgen. Sollte es mir gelingen, in der Höhle Bilder zu machen, werde ich die hier demnächst zeigen (wenn ich wieder aus der Dunkelheit aufgetaucht sein werde).

Ich wünsche Euch einen glücklichen Tag.

Vor einiger Zeit hatte ich über einen Zahnarztbesuch berichtet, bei dem ich in einer Zeitschrift einen Fetzen Gedicht gefunden hatte. Nun habe ich das ganze Gedicht gefunden. Es ist von Leonie Reiter und veröffentlicht in der Frankfurter Bibliothek – Jahrbuch für das neue Gedicht.

 

Die Reise zu mir

Heraus geworfen aus dem Zug der Zeit

allein gelassen in der Dunkelheit

ausgespuckt aus dem System

wie kann es nur weitergehen?

Tastend durch den leeren Raum

vielleicht ist alles nur ein böser Traum?

Doch unerwartet in der Ferne

Licht, freundliches Lächeln, Buddha und Sterne.

Am Strand der Einsamkeit wächst das Vertrauen

zurückgeworfen auf das ich –  neu bauen

Gedanken fliegen, der Zug der rattert unaufhaltsam weiter

ich steh still – fast heiter.

Ein neues Land liegt vor mir und verspricht ein neues Leben,

noch stoß ich an Wände und fühl die starken Ketten heben.

Ein mühsamer Weg am Abgrund durch die Zeiten

tasten, versuchen und probieren in den neuen Weiten.

Ohne Zug und System ganz auf mich selbst gestellt

naht das Ende der Reise  und des wilden Suchens in der Welt

Nun bin ich bei mir,

still, leise, warte und bin frei.

Ich wünsche Euch allen einen wunderschönen Tag

Hilfe

Veröffentlicht: 27. November 2011 in Leonies Leben 2011
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Ich habe in den letzten Tagen ein sehr schlechtes Internet und kann daher kaum noch zugreifen. Werde Eure Artikel alle später lesen. Nun kann ich nur noch ein wenig auf dem IPAD schreiben, da mein Notebook mir sagt, dass die Drahtlosverbindung deaktiviert ist. Ich habe den Computer wiederhergestellt, was nichts bewirkt hat. 

Weiss jemand, wie ich die Drahtlosverbindung wieder aktivieren kann. Bin für jeden Tip dankbar.

 

viele Grüsse

Der Weg ist das Ziel

Veröffentlicht: 27. November 2011 in Leonies Leben 2011, Natur, Reisen 2011
Schlagwörter:, , ,
DER WEG IST DAS ZIEL – UND DAS ZIEL IST EIN NEUER WEG

 

Heute zur Abwechslung kein Bild aus Teneriffa, sondern aus den Alpen, denn auf diesem Bild ist so ein wunderschöner Wanderweg zu sehen.

Wöster  Gipfel

Den Spruch „Der Weg ist das Ziel“ kannte ich bereits. Diese Vollendung „und das Ziel ist ein neuer Weg“ war neu für mich, als ich vor einiger Zeit die Postkarte mit dem Spruch in der Stadt entdeckte. Hier werden Weg und Ziel vertauscht. Und jetzt ist der Weg ein neues Ziel. Ist denn nicht immer ein Weg ein neues Ziel? Oder habe ich da etwas falsch verstanden?

Heute führt mich mein Weg ordentlich um die Insel herum und ich hole eine liebe Freundin im Süden vom Flughafen ab, die mir hier 10 Tage Gesellschaft leisten wird. So kann es auch sein, dass ich mich hier im Blog in den nächsten Tagen ein bisschen rar mache. Aber ich komme auf jeden Fall wieder, denn ich glaube, ich bin doch ein wenig süchtig…

Ich wünsche Euch allen auf Euren heutigen Wegen mit allen verschiedenen Zielen einen wunderschönen Sonntag.

Letzten Sonntag habe ich hier die Wahlen in Spanien mit erlebt und war beeindruckt, wie die Leute in meiner Umgebung mit Händen und Füßen die Wahlereignisse und die Politik diskutierten.

Vor ungefähr einer Woche wurde meine Kurzgeschichte tatsächlich im Radio gebracht. Ich habe sie hier auf Teneriffa das erste Mal mit meiner eigenen Stimme gehört. Das war so ungewohnt, dass ich gar nicht mehr richtig hingehört habe. Es hat mich sehr gefreut, dass die Geschichte wirklich vom Sender übertragen wurde. Ehrlich gesagt, heute würde ich sie bereits ganz anders schreiben. Entwicklung?

Endlich habe ich wieder angefangen, weiter an meinem Buch zu schreiben. In der ersten Zeit bin ich dazu leider nicht gekommen, da ich viel von der Umgebung und der Insel sehen wollte und zumeist unterwegs war.

Wenn ich schreibend an meinem kleinen Tisch in der Miniküche sitze und an den Palmen vorbei über den Atlantik blicke, habe ich das Gefühl, dass ich einen guten Ort gefunden habe. Einfach sein im hier und jetzt.

Einem lieben Geburtstagskind sende ich heute ganz besonders liebe Glückwünsche in die Heimat. Euch allen wünsche ich ein angenehmes Wochenende.

Und zum Abschluss noch etwas ganz anderes. Ich möchte gerne diesen Link zu Tasso weitergeben, weil mich die Tötung der rumänischen Straßenhunde doch sehr bewegt. Vielleicht ist der eine oder andere unter Euch, der den Protest dagegen auch unterschreiben möchte.

Heute ohne viele Worte einige Sonnenuntergangsbilder. Diesen Anblick kann ich im Moment fast jeden Abend hier auf Teneriffa in Icod de los Vinos genießen. Hinten von der Terrasse sehe ich den Sonnenuntergang über dem Atlantik und vor dem Haus scheinen die letzten Sonnenstrahlen des Tages auf den Teide.






Vielleicht die passende Musik:







Ich wünsche Euch allen eine Gute Nacht und einen schönen Sonnenaufgang.

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Nachdem ich nun einige Male über den vielen Regen hier im Norden von Teneriffa geschrieben habe, muss ich doch einfach auch einmal die andere Seite, die Sonnenseite von Teneriffa zeigen. Da ich nicht so auf überfüllte Touristenstrände stehe, habe ich einen kleinen Ort im Südwesten von Teneriffa ausgesucht. Playa San Juan ist für meine Begriffe ein kleiner Ort, der sehr hübsch angelegt ist, und der bis heute von dem ganz großen Massentourismus verschont geblieben ist.

Auch am Sonntag sind die Besucherzahlen am schwarzen Sandstrand übersichtlich.

Alles ist sehr hübsch und neu angelegt. Es gibt überall viele Papierkörbe (sogar mit Mülltrennung), Holzwege über den Strand, Palmen am Strand und eine breite von bunten blühenden Büschen gesäumte Strandpromenade, an der viele Cafes und Restaurants zum Einkehren einladen.

Da in Spanien Hunde so gut wie nirgendwo an die angelegten Strände dürfen, habe ich mit meinem Wasser freudigen Labbi häufig ein Problem. Nicht so in Playa San Juan. An den angelegten Strand schließt sich unmittelbar ein wilder Strand an, an dem in den Felsen Nacktbader auf ihre Kosten kommen oder auch Hunde frei laufen können. Leider geht es sich auf den großen Steinen nicht gerade sehr komfortabel.

Der angelegte Palmenstrand ist mit sehr bequemen Liegen (sehen jedenfalls so aus) ausgestattet. Ich als Hundebesitzerin habe leider auf Probe liegen verzichten müssen.

Auch einige Radfahrer hatten den Strand anscheinend als Tagesziel ausgewählt.

Hier trifft man am Wochenende auch viele Spanier, die in Playa San Juan am Strand sitzen, in großen Familien Grillfeste am Strand feiern und spielen.

Diese Bank lädt doch einfach zum Verweilen ein – das habe ich dann auch gemacht. Mit Blick auf den Atlantik habe ich mir ein großes Eis schmecken gelassen.

Während im Süden Strandwetter ist, stehen am Horizont bereits die dunklen Regenwolken vor dem Teide.

Ein letzter Blick zurück und dann ging es für mich wieder durch den Regen hoch in den Norden.

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kommt hier im Norden von Teneriffa anscheinend ein durchweichendes und sehr nasses Regenerlebnis auf mich zu. Nachdem ich am ersten Samstag beim Reiten bis auf die Knochen durchgeweicht worden bin, rüstete ich mich an meinem zweiten Samstag besser und verstaute vorsorglich eine Regenjacke im Auto. Dann fuhr ich Richtung Norden an die Steilküste. Kurz vor Puerto de la Cruz ist ein schöner Aussichtspunkt (Mirador), von dem aus man gut an der Steilküste lang wandern kann. So jedenfalls der Plan.

Es war um die 20 Grad warm, also nicht kalt, jedoch bewölkt und grau. Immer mehr Wolken blieben vor dem Teide kleben. Als ich am Mirador ankam und den Wagen parkte und den Hund aus dem Wagen ließ, war es so warm, dass ich nur das kleine Gepäck mit Fotoapparat und Hundesachen mitnahm und die Regenjacke im Wagen zurück ließ. Vom Mirador ging es steil bergab durch wunderschöne grüne Landschaften, die trotz der fehlenden Sonne einfach schön aussahen.

Schmale Wege immer an der Steilküste entlang ging es hinauf und wieder herunter. Endlich hatte ich wieder ein wenig Bewegung, wo doch meine morgendlichen Joggingläufe zurzeit am Berg recht spärlich ausfallen. Ich war zufrieden. Dann musste ich über eine Brücke.

Als ich dann auf der Brücke stand und sah, wie einige Bretter geflickt waren und es darunter steil nach unten ging, schaute ich schnell einfach gerade aus und ging weiter. Auf dem Rückweg habe ich mich dann doch getraut, bin stehen geblieben und habe ein Foto gemacht.

Auch der Blick nach unten auf die Ruine hatte etwas. Was das wohl  für ein Haus war? Wurde es als Kirche oder Piratenburg genutzt? Auf jeden Fall habe ich schon hässlichere Bauruinen gesehen. Faszinierend auch, wie die drei Meter hohen Wellen unten an den Felsen brachen.

Ich lief und lief immer weiter und die Wolken wurden immer dichter. Als ich über 90 Minuten gelaufen und weit möglichst von meinem Wagen entfernt war, fing es an zu regnen. Und wieder ein Samstag, an dem ich durchnässte. Dieses Mal die Regenjacke im Auto! Da es nicht wirklich kalt war, nahm ich es gelassen, kehrte in ein Cafe ein und trank den obligatorischen Cafe con leche.


Irgendwann musste ich zurück und als es noch einmal zu gießen anfing, fand ich eine kleine Höhle, die die Mutter des Wassers hieß, da dort eine Quelle entspringt. Dort wartete ich den Regen ab. Schon nach kurzer Zeit kam die Sonne wieder und es wurde hell. So schnell geht das hier. Ich kam aus meiner Höhle und machte mich auf den Rückweg.


Was sagt Hundi zu dem Ausflug?

„Da leg ich mich doch lieber hin, denn so hat alles keinen Sinn. Erst schleppt sie mich die Wege hoch und runter. Unten kann ich ständig das Meer und die schönen großen Wellen sehen. Aber denkt ihr, dass sie mit mir dahin geht? Nee, obwohl sie weiß, wie sehr ich das Meer und das Wasser mag. Stattdessen laufen wir hier wild in der Botanik herum.

Manchmal versteh ich die Zweibeiner nicht. Ich wäre doch die Steilklippen runtergeklettert. Klar, das kann ich . Wenn Frauchen das nicht kann…..ihr Problem. Wenigstens mich hätte sie doch ein wenig laufen lassen und wässern können.

Na ja, zum Schluss ist sie ja dann doch noch mit mir an einen Strand gefahren und ich konnte mich in die Wellen stürzen.
Deswegen bin ich jetzt eigentlich ganz zufrieden. Nachdem ich dann noch gefressen habe, fallen mir jetzt langsam die Augen zu. Gute Nacht Ihr Zwei- und Vierbeiner auf der Welt.

Gleich werde ich wieder schnarchen. Das mache ich nämlich auch – fast so gut wie Herrchen“

Ich wünsche allen Lesern einen eine Gute Nacht und einen schönen Tag.

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Die Zeit vergeht hier noch schneller als zu Hause. Glaubt Ihr nicht? Doch wirklich. Es gibt noch sooo viel zu sehen auf dieser schönen Insel. Ich möchte noch so viel mit den Leuten hier sprechen, um Dinge von der Insel erfahren und mein Spanisch zu verbessern. Es gäbe noch so viel, das ich hier anschauen oder fotografieren möchte. Und wie gern würde ich noch weiter durch die schönen Kiefernwälder reiten. Ich genieße jede Sekunde in vollen Zügen, ob es der Cafe Leche auf dem Dorfplatz ist oder der Spaziergang mit dem Hund durch die Weinberge. Hier noch einige Fotos von Teneriffa.

Mir fällt auf, dass es viele bunte Häuser gibt. Häufig sind ganze Straßen in einer Farbe gestrichen. Ein anderes Mal sind die Häuserzeilen einfach nur bunt wie auf dem Bild.

Auch Kakteen  gibt es hier. Um die machen Hund ich zumeist einen kleinen Bogen.

Der Teide sieht zu jeder Tageszeit anders aus. Mal in Wolken, mal in grau oder ein anderes Mal gar nicht zu sehen. Hier am Morgen.

In Los Silos gibt es am Strand ein Walskelett zu bestaunen.

Blüten – überall um mich blüht es. Das muss mein Kopf erst einmal mit der Weihnachtsdekoration überein bringen.

Im Norden gibt es wenig Strände und zur Winterzeit sollen es noch weniger sein, da dann Strände, die im Sommer da sind, überspült sind. Von der Steilküste blicke ich gerne auf die hohen Wellen des Atlantiks herunter, die gegen die Felswände donnern.

Es gibt viele kleine nette Orte, in denen es sehr viel zu besichtigen gibt. Danach ist immer auf dem Dorfplatz ein Cafe Leche angesagt.

Und zum Frühstück gibt es immer noch Bananen :-).

Ich sende Euch viele liebe Grüße und wünsche allen Lesern einen schönen Tag.

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