Archiv für 14. November 2011

Vor einigen Tagen fing es morgens im Norden von Teneriffa, wo ich nun seit einigen Tagen wohne, an zu regnen. Da ich keine Lust hatte, im Regen spazieren zu gehen, setzte ich mich ins Auto und machte eine Rundfahrt um die Insel. Ich ließ mich treiben und hatte am Abend den Teide einmal umrundet. Leider kann ich von diesem Tag keine Sonnenbilder vom Strand zeigen, sondern einfach nur Teneriffa in grau. Ich bin jedoch guter Hoffnung, dass demnächst Sonnenbilder hier zu sehen sein werden.

Am Tag meiner Rundfahrt hingen die Wolken vor dem Teide im Norden fest und vom Teide selbst war nicht mehr viel zu sehen. So fuhr ich zunächst an den Strand von Puerto del Cruz. Wunderbares Strandwetter – zumindest für einen Labrador. Wir waren allein auf dem schwarzen Sandstrand und keine Menschen waren beim “ Ball ins Wasser schmeiß Spiel“ im Wege. Nur ein einsamer Herr von der Rettungswacht schaute uns unter seinem Regenschirm zu. Endlich kam Hund auf seine Kosten, denn bis dahin hatten wir noch keinen Hundestrand gefunden und er war fast ausschließlich an der Leine gelaufen.

Als wir fertig (im doppelten Sinn) waren, hatte ich schwarze Füße und Hundi eine schwarze Nase. Übrigens war es nicht wirklich kalt (19 Grad), sondern nur grau und ordentlich nass.

So beschloss ich weiter in den Norden zu fahren. Ich fuhr und fuhr und landete in der großen Inselhauptstadt Santa Cruz de Tenerife. Um hier alles zu sehen, muss ich einen Tag extra einplanen und so zog es mich auf der Südautobahn an der Ostküste in den Süden. Der Regen ließ nach und die Temperaturen stiegen an.

Im Osten sah ich neben mir Gran Canaria. Blauer Himmel, blaues Meer und blaue Berge – eine Komposition in blau. Ich freute mich nach dem ganzen Regen über das Blau.

Die Sonne kam zwar nicht heraus, aber ich machte einen langen Spaziergang, bei dem ich an Windrädern vorbei kam und Möwen sah, die hier auch nicht anders aussehen, als in Warnemünde :-).

Dann kam ich in eine kleine Stadt im Süden. Hier sieht man wie allerorts auf der Insel bereits die Weihnachtsdekoration.

An dem kleinen Stadthafen mit Strand sah ich einige einsame Fischer und  diesen großen Stein. Ich habe jedoch nicht heraus bekommen, wieso er dort stand.

Ich ließ mich in einem kleinen Cafe nieder und trank einen Milchkaffee. Danach durfte der Hund noch einmal ins Wasser. Zur Freude der wenigen Spaziergänger schwamm er am Dorfstrand herum und brachte Bälle aus dem Wasser.

Mit Blick auf die Fischerboote genoss ich mein Tapa (Thunfisch mit Pellkartoffeln).

Hinter dem Leuchtturm kam immer mehr von dem blauen Himmel zum Vorschein. Als ich dann wieder in die Berge an der Westküste hinauf fuhr, konnte ich noch einen Blick zurück auf diese Finca werfen, die im schwachen Sonnenlicht in den Weinbergen lag. Als ich höher kam, fielen die Temperaturen und der Regen hatte mich wieder. 

Das zeige ich hier jetzt nicht, sondern in der nächsten Teneriffafolge soll die Sonne scheinen.

Ich wünsche Euch allen einen schönen Tag.

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