Eingeschränkt

Veröffentlicht: 3. Januar 2012 in Leonies Leben 2012, Reisen 2012
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Das neue Jahr ist – wen soll es wundern? – auch hier gerade zwei Tage alt. Da Neujahr auf einen Sonntag fiel, ist laut Gesetz hier anscheinend nun auch der 2. Januar  ein Feiertag. Viele Geschäfte haben geschlossen und es ist draußen auf den Straßen sehr ruhig. Was sich politisch in der Welt und in Spanien abspielt, bekomme ich nur in Bruchteilen mit. Ich verfüge nur über einen Fernsehanschluss mit spanischen Programmen. Das gefällt mir auch eigentlich recht gut, denn so bin ich darauf angewiesen, Tag für Tag ein wenig mehr Spanisch zu verstehen. Zwar könnte ich auch im Internet Weltnachrichten suchen und finden, aber auch das Internet steht mir hier im Moment nur sehr eingeschränkt zur Verfügung. In der Wohnanlage gibt es zwar einen Gemeinschaftsraum (sehr ungemütlich ohne Fenster) mit WLAN. Die Wartung des Routers lässt jedoch anscheinend sehr zu wünschen übrig. Alle halbe Stunde fällt das WLAN aus. Wenn die gute Servicedame in Urlaub geht oder frei hat, geht im WLAN überhaupt nichts mehr. Ich habe dann nur noch die Möglichkeit,  mit meinem Notebook in ein Hotel oder ein Internetcafe  gehen. Solche Aktion ist allerdings jedes Mal eine nicht unerhebliche Schlepperei. Daher begrenze ich die Zeiten im Internet auf das Notwendigste, schreibe und beantworte Mails, betreibe online Banking und gehe – solange es geht -bei WordPress spazieren, um Eure Blogs zu besuchen.

Nicht nur mit eingeschränktem Internet, sondern auch ohne fahrbaren Untersatz verlebe ich hier den Januar in Puerto Santiago etwas ruhiger als die Vormonate. Ich habe zwischenzeitlich sehr viel von der Insel gesehen und mich entschlossen, die Kosten für den Leihwagen in diesem Monat zu sparen. Leider dürfen Hunde in Spanien nicht mit Bus fahren und dadurch ist meine Mobilität auf den per  Fuß zu begehenden Umkreis beschränkt. Zum Glück ist man als joggende Hundehalterin ja recht gut trainiert. Hund wundert sich, dass seine Transportbox nun nicht mehr in einem Wagen, sondern auf dem Balkon steht. Ab und zu legt er sich hinein. Will er wegfahren oder fliegen oder einfach nur von großen Knochen beim Spanier um die Ecke träumen?

Da  meine Mobilität in jeder Hinsicht ein wenig eingeschränkt ist, habe ich mich auf das Schreiben verlegt, um nun endlich im Januar mit dem Buchprojekt zum Abschluss zu kommen. Dennoch werde ich versuchen, Euch ab und zu auch ein paar Neuigkeiten oder schöne Bilder von der Insel zu zeigen.

Ich wünsche Euch allen einen wunderschönen Tag.

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Kommentare
  1. giselzitrone sagt:

    Ja mal sehen was das neue bringt.Wünsche dir auf jeden fall ein gutes 2012 lieber Gruss Gislinde.

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  2. sucherin sagt:

    Danke, auch Dir ein gutes und gesundes Neues Jahr.

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  3. Elvira sagt:

    Die Unterschiede zwischen den Inseln sind doch größer als gedacht – aber das hhaten wir ja bereits beim Thema Sauberkeit festgestellt. Der gestrige Montag war natürlich auch auf GC ein nachgeschobener Feiertag, dennoch waren (fast) alle Geschäfte geöffnet. Nur durch das merklich ruhigere Verkehrsaufkommen konnte man darauf schließen (diese Info ist natürlich aus 2.Hand, Bruderhand).
    Dass Hunde in Restaurants nicht gerne gesehen sind, ist irgendwie noch nachvollziehbar (obwohl das im Freien und bei gut erzogenen Hunden auch kein Thema sein dürfte), aber sie nicht im Bus mitnehmen zu können, ist schon verwunderlich. In Berlin gibt es „eigentlich“ die Maulkorbpflicht in den öffentlichen Verkehrsmitteln, so könnten die anderen Reisenden unbeschadet eine Hundebegegnung auf engem Raum „überleben“.
    Liebe Grüße,
    Elvira

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    • Himmelhoch sagt:

      Elvira, du sagst es: „es gibt eigentlich die Maulkorbpflicht“ – ich beobachte oft, die kleinen hben einen, die großen gefährlichen keinen, und der Busfahrer traut sich aus Angst nichts zu sagen.

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    • sucherin sagt:

      Leider ist das hier nicht mal mit Maulkorb erlaubt. Hunde mit Maulkorb kenne ich aus dem letzten Österreichurlaub. Dort durften wir mit unseren Hunden im Bus mitfahren, mussten den Hunden jedoch Maulkörbe „verpassen“. Liebe Grüße zurück

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  4. Himmelhoch sagt:

    Sucherin, du hast mich soeben zu einer „kriminellen“ tat verleitet – ich musste (innerer Zwang) mir dein Auto ausleihen, habe es brav unter deinem Namen abgespeichert und erfreue mich an der Groß-Variante. – Stand dieses köstliche Auto vor deiner Tür?
    Viel Erfolg für das geschriebene Projekt wüncht
    Clara

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  5. Ach, liebe Dagmar, ein wenig Einschränkung in dieser Hinsicht ist ab und zu gar nicht mal so schlecht. Man hat plötzlich wieder viel Zeit…..smile*. Aber du hast recht, man hat sich an die Annehmlichkeiten z.B. des Internet schon so gewöhnt, dass man, wenn der „Entzug“ mehr als einige Tage dauert, fast schon ein bisschen kribbelig wird.
    Ich wünsch dir schöne Tage!
    Herzliche Grüsse aus dem Bergischen Nieselregen von Rosie

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  6. Anna-Lena sagt:

    Da musste ich nun etwas schlucken – Mann weg – Frauchen und Hundchen etwas traurig und dann noch schlechte Internetverbindung. Und trotzdem – du hast deinen Hund, Sonne und Meer und dein Mann und dein Internet sind zu Hause beständige Größen, die auch noch ein paar Wochen auf dich warten werden.

    Kopf hoch, du wirst die Zeit sicher noch genießen.

    Mit lieben Grüßen
    Anna-Lena

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    • sucherin sagt:

      Danke für die aufmunternden Worte. Im Moment ist Internet da, habe gerade geskypt und bin zufrieden, dass Männer zu Hause auch zufrieden sind. Dir viele liebe Grüße von der milden Insel

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  7. Emily sagt:

    Weißt du, keine Nachrichten zu lesen und zu hören kann ja so entspannend sein. Als ich früher in Asien viel unterwegs war, haben wir nie Nachrichten gehört und wir haben uns auch einfach mal keine Sorgen gemacht. Einfach mal abschalten von der Welt und der Stimmungsmache. Es geht auch gut mal ohne!

    Viele liebe Grüße, Emily

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    • sucherin sagt:

      Liebe Emily, da hast Du natürlich recht. Und mir geht es wie Dir, dass ich auch in meinen jungen Jahren in der Welt war und wochenlang keinen Kontakt mit zu Hause hatte. Es gab kein Internet. Als ich nach der Wende von München nach Rostock zog, hatte ich zwei Jahre lang nicht mal ein Telefon. All das ging auch. Nur habe ich im Moment mich einfach daran gewöhnt, einmal am Tag mit Mann und Söhnen über skype zu kommunizieren, meine online Bank zu haben und noch einiges mehr. Die Gewohnheit! Dennoch hast Du recht und es geht auch ohne. Deswegen schreibe ich Dir jetzt hier 🙂 Liebe Grüße

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