Ideenparty – 3 – Sabienes Wunsch – ein Buch über Yoga Trainingspläne nach Mondphasen

Veröffentlicht: 30. Januar 2012 in wishcraft, Wünsche, coaching
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Heute ist wieder Montag und damit zum dritten Mal hier im Blog Ideenparty. Es sind also wieder Eure Ideen, Tipps und Ratschläge gefragt. Ich hoffe sehr, dass Ihr Euch auch heute zahlreich beteiligt und Sabiene, bei Ihrem Wunsch behilflich seid.

Hier nun Sabiene mit ihrem Wunsch:

„Ich betreibe seit Jahren (mehr oder weniger regelmäßig) Yoga. Irgendwann fing ich an, mich mit den Mondphasen zu beschäftigen und kreierte dann einen Trainingsplan, nachdem ich während der verschiedenen Mondphasen bestimmte Yoga-Asanas übe, die zu den jeweiligen Tagesqualitäten passen. Dazu gibt es auch eine Internetseite: http://mondyoga.de Ich würde gerne diesen Trainingsplan oder -konzept in einem Buch veröffentlichen.

Mein Hindernis: ich weiß nicht, wie man sowas macht! Wie komme ich an einen Verlag? Brauche ich einen Agenten? Ich habe mal gelesen, dass Lektoren unaufgefordert eingesandte Manuskripte sofort auf den Müll kicken. Soll ich im Eigenverlag veröffentlichen? Ist das sinnvoll? Sowas kostet ja auch einen Haufen Geld und ich müsste mich um den Vertrieb kümmern.“

Wer von Euch kann Sabiene helfen, Ihr Buch über Trainingspläne zu veröffentlichen? Sie freut sich über jeden Tipp und Hinweis von Euch. Und ich freue mich auf Eure Beteiligung . Ich hoffe sehr, dass wir auch heute wieder gemeinsam einen Menschen, bei seiner Wunschverwirklichung helfen können.

Ich wünsche Euch einen guten Tag und viele gute Ideen.

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Kommentare
  1. Anna-Lena sagt:

    Nichts einfacher als das 🙂

    Ich habe meine Bücher bei Book on Demand veröffentlicht (in meinem Blog in meiner Seitenleiste – einfach anklicken). Du zahlst eine einmalige und erschwingliche Gebühr, lädst deine Dateien hoch (das macht für mich eine Freundin, die das professionell macht) und mit einer ISBN kommen deine Bücher auch in alle Online-Läden und du kannst sie über jeden Buchhandel bestellen. Wenn du computertechnisch allerdings gut versiert bist, kannst du den Upload auch selbst machen und somit weitere Kosten sparen.
    Als noch unbekannter Autor hast du fast keine anderen Möglichkeiten – die Alternative ist Klinken putzen und eventuell auf eine Vorkasse von einigen tausend Euronen hineinzufallen.

    Nachteil: Du musst 5 Jahre bei Book on Demand bleiben und pro Monat etwa 2 € für den Erhalt deiner Daten zahlen. Book on Demand heißt: Bücher auf Bestellung, daher wird das Buch bei jeder Bestellung extra gedruckt und ist auch verhältnismäßig teuer. (z.B. Meine Bücher haben einen Ladenpresi von 9,90, ich verdiene pro Buch aber höchstens zwei Euro). Wenn du dir selbst eine Kleinauflage für dich bestellst – zum privaten Vertrieb- bekommst du die Bücher verbilligt.

    Wenn du jemanden privat hast, der lektoriert und Korrektur liest, kannst du auch Kosten sparen.

    Eine andere Möglichkeit ist, du wendest dich an coralita (in meiner Blogroll). Sie hat mittlerweile einen eigenen Verlag unter http://www.polamedia.de/verlag/ . Setze dich einfach mal mit ihr in Verbindung.

    Heute kann jeder ein Buch veröffentlichen, das ist eine tolle Sache, aber andererseits kommt auch ganz viel Schund auf den Markt. Ich habe schon mehrere Rezensionsexemplare bekommen und habe nur den Kopf geschüttelt und echt mit mir gerungen, was ich da schreibe, ohne jemanden vor den Kopf zu stoßen.

    Ich wünsche dir ganz viel Glück. Es ist ein tolles Gefühl, sein eigenes gedrucktes Werk in Händen zu halten, das kannst du mir glauben 🙂 . Glaub an dich!!!

    Herzlich,
    Anna-Lena

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    • sucherin sagt:

      Vielen Dank liebe Anna-Lena für den ausführlichen Kommentar. Ich habe selber noch ein paar Fragen zu BoD:
      1. Es scheint verschiedene Anbieter von Books on demand zu geben. Hast Du Erfahrungen mit Unterschieden/Preisen?
      2. Habe ich das richtig verstanden, dass nur diese monatlichen zwei Euronen anfallen und Kosten, falls Du Eigenexemplare haben möchtest?
      LIebe Grüße

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      • Anna-Lena sagt:

        Es gibt mehrere dieser Art Verlage, das stimmt. Ich habe bisher nur Book on Demand kennengelernt und bin damit sehr zufrieden. Ich kenne etliche Blogger, die auch dort begonnen haben, auch coralita, die aber nun berufsbedingt ihren eigenen Verlag hat. Ihre Bücher haben ein sehr ansprechendes Äußeres, nimm einfach mal Kontakt auf.

        Du zahlst bei BoD einmalig um die 40 € (mit ISBN) dafür, dass du deine Daten dort hochlädst und dann noch mal einen kleinen monatlichen Obulus für den Erhalt der Daten. Was und wieviel du selbst bestellst, liegt an dir, das kannst du aber selbst mit einer Rechentabelle ausrechnen und auch, was du mit einem bestimmten Ladenpreis an eigener Marge hast.
        Ich habe von meinem Büchern meist um die 150 selbst als Kleinauflage zu Hause. Privat verkaufe ich viel und bei Lesungen musst du auch immer Exemplare in der Tasche haben.

        LG
        Anna-Lena (die eine Woche Winterferien hat und sich jetzt in die Kälte stürzt 🙂 )

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  2. Anna-Lena sagt:

    Hier noch der Direktlink zu Book on Demand:

    http://www.bod.de/index.html

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  3. Rana sagt:

    Dem ist nichts hinzuzufügen 😉 Im Ernst, diese Antwort von Anna – Lena hilft bestimmt auch vielen anderen weiter! LG von Rana

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  4. NixZen sagt:

    veröffentliche als PDF- Download oder im Eigenverlag als Copybuch.
    Macht ein Bekannter von mir, du musst keine große Auflage machen, sonder lässt es just in time binden, wie eine Diplo-Masterarbeit. Kannst du in kleiner Auflage machen. Oder die PDF Dateien auf CD brennen, schönes Cover machen und als E book verkaufen. Wenn da magst lese ich den Text ein und wir machen ein Hörbuch.-)

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  5. sucherin sagt:

    Liebe Sabiene, auch ich finde, dass Anna-Lena bereits sehr umfangreich geschrieben hat. Ich selber habe noch nicht sehr viel Erfahrungen mit Verlagen. Da ich jedoch auch gerne meine Bücher verlegen möchte, kann ich Dir gerne meine momentanen Erkenntnisse mitteilen.

    1. Es scheint sehr viele unseriöse Verlage zu geben, denen Du Dein Manuskript per Mail schicken kannst und die Dir dann sehr schnell gegen teures Geld einen Vertrag anbieten. Über dieses Thema kannst Du auch viel im Internet finden: z. B. http://www.literaturcafe.de/welche-verlage-und-literaturagenten-wir-empfehlen/

    2. Nach meinen bisherigen Erkenntnissen lassen sich fast alle „richtigen“ Verlage die Manuskripte ausschließlich in Papierform schicken. Das ist natürlich ein wenig teurer für den Autor, da aber häufig nur ein Expose, ein Lebenslauf und ein Textauszug verlangt werden, durchaus machbar.

    3. Es gibt sehr viele verschiedene Verlage und so würde ich mir im Internet einen Verlag oder mehrere Verlage aussuchen, die zu Deinem Thema Yoga passen. Auf den Homepages findest Du unter „Hinweise für die Einreichung von Manuskripten“ bei jedem Verlag genau das, was die jeweiligen Verlagslektoren zu sehen wünschen.

    4. Ansonsten gibt es noch die günstigere Möglichkeit der Veröffentlichung als E-Book. Auf diesem Bereich habe ich jedoch auch noch keine Erfahrung und muss mich erst selber schlau machen.

    5. Dann gibt es noch das von Anna-Lena bereits ausführlich erläuterte „Book on demand“.

    Ich hoffe, dass Du heute noch viele nützliche Tipps und Hinweise erhältst und werde diesen Beitrag eine Woche oben auf dem Blog stehen lassen, falls im Laufe der Woche noch weitere „Kommentare“ eingehen sollten. Liebe Grüße

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  6. Elvira sagt:

    Ich würde zunächst mal in einer Buchhandlung schauen, welche Verlage diese Bücher veröffentlichen. Die würde ich explizit anschreiben und Dein Vorhaben vorstellen. Willst Du Fotos einbinden oder Zeichnungen? Eventuell findest Du eine Fotografin oder Grafikerin, die sich daran beteiligen möchte.

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  7. Ich habe bei einem Blog mitbekommen, dass er sein Werk als „Kindle Edition“ rausgebracht hat. Das ist dann zwar nicht gedruckt, aber man kann einen niedrigeren Preis ansetzen. Bei ihm läuft es wohl ganz gut, allerdings hat er auch ein recht bekanntes Blog. Aber hier ist ja auch eine Internetseite, über die man die Info verbreiten könnte.
    Ich weiß allerdings nicht genau, wie das funktioniert. Hier steht, dass es kostenlos ist:
    https://kdp.amazon.com/self-publishing/signin
    Man braucht aber wohl ein Amazon-Kundenkonto, und die Frage ist natürlich, ob man sich an das Amazonformat binden will. Als Versuch vielleicht? Und bei Erfolg kann man eine Printversion über BoD oder sogar über einen Verlag nachziehen, vielleicht hilft ein Erfolg bei Kindle auch bei Verlagen weiter.
    Ich finde allerdings gerade auf die Schnelle keine Info, inwieweit man seine Rechte abtritt, das sollte man vorher natürlich genau wissen. Nicht, dass es plötzlich heißt, dass man das Buch nicht woanders veröffentlichen kann.
    Vermutlich steht es hier irgendwo: https://kdp.amazon.com/self-publishing/help Viel, viel zu lesen… 🙂

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  8. Vallartina sagt:

    Leider kann ich keinen Tipp geben, möchte mich aber bei Anna-Lena für Ihre Erklärungen bedanken. (Wenn ich mal alt bin, schreibe ich vielleicht mal über mein „Zigeuner-Leben“, aber ich glaub, darin bin ich nicht so gut!)

    An Sabiene: alles Gute und ganz viel Erfolg!

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  9. Gabi sagt:

    Auch ich kann da leider keine Tips geben, weil ich von der Materie absolut keine Ahnung habe. Wünsche Sabiene aber viel Glück bei der Umsetzung.

    lg Gabi

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  10. sabienes sagt:

    Im Moment favorisiere ich ganz deutlich den Vorschlag von Anna-Lena „Books on Demand“. Damit werde ich mich mal eingehender befassen.
    Vielen Dank auch an die Sucherin für den Link und den Tipp von Valentina wg. Kindle-Bücher.
    Vielen Dank aber auch an alle anderen, die sich für mich mit dem Thema beschäftigen und noch beschäftigen werden!
    Ich bin mal gespannt, was sonst noch alles an Vorschlägen kommen mag!
    Sabiene

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  11. Zur Zeit bekomme ich diese Thematik gerade bei einem Bekannten (Journalist) mit, der ein sehr gut und aufwändig recherchiertes Buch über Rockmusik veröffentlichen möchte. Es ist schwieriger als gedacht. Die von ihm angeschriebenen Verlage lassen sich sehr viel Zeit mit dem Anschauen des Manuskriptes, lehnen sofort ab, wollen eine Zielgruppenbeschreibung oder melden sich nicht. Fotos in dem Buch zu veröffentlichen scheint auch ein Thema für sich zu sein, da wohl dann auch ein anderer und teurer Druck vonnöten ist.
    Auf jeden Fall drücke ich dir die Daumen, liebe Sabine, dass du bald ein schönes Buch, so wie du es dir wünschst und vorstellst, in den Händen hältst.
    LG von Rosie

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  12. Sabienes sagt:

    Da ja nun diese Ideenparty bald beendet sein wird, ist es Zeit, mich bei euch allen zu bedanken und natürlich noch ganz besonders bei der Sucherin, die diese Aktion ins Leben gerufen hat.

    Ich werde eure Vorschläge prüfen und mich dann für einen Weg entscheiden.

    LG
    Sabienes

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