Hundi denkt – number eighteen

Veröffentlicht: 17. Februar 2013 in Lasko denkt 2013, Leonies Leben 2013, LeoniesLeben, Reisen 2013
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Hund denkt

Hund denkt

Gestern – was für ein Erlebnis!! Wir kamen vergnügt von einer Wanderung zurück und gingen über den langen Flur des Apartmenthauses, in dem wir nun wohnen. Da wir 20 Meter von unserer Wohnungstür entfernt waren, ließ meine Zweibeinerin mich von der Leine. Voller Freude auf mein Futter und mein Sofa sprang ich in grossen Freudensprüngen Richtung Haustür. Doch plötzlich bemerkte ich auf der rechten Seite eine offene Tür zu einem Apartment. Dort wohnen laut Schild die britischen number 18. Und Ihr könnt mir glauben,  es roch verdammt lecker. Da musste ich einfach mal nachschauen gehen.

Ehe meine Zweibeinerin eingreifen konnte, war ich um die Ecke. Die zweibeinigen Eigentümer in number 18, die leider grundsätzlich keine Hunde mögen, fingen furchtbar an zu schreien und wollten mit dem Besen auf mich los gehen. Ich hatte doch nur mal nachsehen wollen, warum es bei ihnen so lecker roch. Beleidigt zog ich mich zurück. So gut ist die britische Küche nun wirklich nicht, dass ich mir dafür meine Hundenase verbrenne. Nach drei Hundesekunden (die übrigens schneller vergehen als Menschensekunden) war ich wieder auf dem Gang.

Doch die Menschen aus Nummer 18 verfolgten mich und schrien auf meine Zweibeinerin ein. Der schien das höchst peinlich zu sein, was ich gar nicht verstehen konnte. Sie entschuldigte sich mehrmals in allen möglichen Sprachen. Nur gebellt hat sie leider nicht. Doch Frau und Herr Number 18 schienen nicht auf ihre Entschuldigungen zu stehen.  Sie schrien weiter, fuchtelten mit dem Armen und verfolgten uns mit britischen Schimpfwörtern bis zur Apartmenttür. Als wir endlich wieder unter uns Rudel waren, erklärte meine Zweibeinerin mir, dass number 18 Leute sich beim Präsidenten (Oberwolf?) über uns beschweren wollen. Ob der Oberwolf nun uns oder number 18 auffressen wird, bleibt abzuwarten. Soll der Oberwolf doch kommen – ich kann kämpfen oder mich unter dem Sofa verstecken.

Heute – die Geschichte müssen wir erst einmal in Ruhe verdauen. Zur Beruhigung hat sich meine Zweibeinerin ein kanarisches Hühnchen gegönnt. Da ich das leider nicht fressen darf – warum eigentlich nicht? Das riecht doch sooo lecker – habe ich ein grosses Rinderohr verspeisst. Das Rinderohr war ein Geschenk – nein, nicht von number 18 – , sondern von einer sehr lieben Rudelchefin aus München.

Morgen – die Geschichte mit Nummer 18 werde ich meinen Kumpels hier erzählen. Insbesondere Bobby, der andere Labrador, der hier lebt, wird interessiert sein. Vielleicht können wir mal eine kleine konzertierte Bellaktion für Nummer 18 starten :-).

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Kommentare
  1. Mathilda sagt:

    😀 Jawoll, dann mal ordentlich Krawall machen…da hört sich doch alles auf…tztztztz 😉
    Schönen Sonntag!

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  2. Follygirl sagt:

    Solche gibt’s leider überall—
    LG und einen schönen Sonntag, Petra

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  3. Diva sagt:

    Macht Krawall! Ich kann euch helfen kommen…ich kann so laut schreien….da trauen die sich aus NR 18 garantiert nicht mit dem Besen auf mich los zu gehen! 🙂
    Liebe Grüsse Diva

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  4. Astrid sagt:

    Die Armen haben sicherlich immer eine grosse Angst, wenn sie unterwegs einen unangeleinten Hund sehen. Mir ging das lange auch so. Ich habe erst durch unseren Samy gelernt das Hunde auch mal nur freundlich neugierig sind. Dafür stecke ich jetzt aber auch ab und an in solchen peinlichen Situationen.

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  5. Gabi sagt:

    Ja leider gibts solche Leute überall.
    Aber gleich so herumschreien, keine Entschuldigung annehmen und sich deswegen auch noch beim Oberwolf beschweren ist ja ziemlich armselig. Man könnte das doch auch erstmal in aller Ruhe miteinander klären.
    lg Gabi

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  6. Vallartina sagt:

    Oh those Brits!!!! Aber ich habe gerade im neueren Beitrag gelesen, dass diese Leute noch auch noch eine Schilderrevolution begonnen haben…. Es kann der liebste Hund nicht in Frieden leben, wenn’s dem ollen Nachbarn nicht gefällt!
    Versucht nach Möglichkeit, die Leute zu ignorieren!
    Alles Liebe!

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