Lasko denkt – Flugball und gezeichnetes Strandgut

Veröffentlicht: 5. März 2013 in Lasko denkt 2013, Leonies Leben 2013, LeoniesLeben, Reisen 2013
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Lasko mit neuem Spielzeug

Lasko mit neuem Spielzeug

Gestern – wir hatten eine richtige Sturmnacht. Der Wind heulte und wirbelte viele Dinge durch die Luft. Draußen war es dunkel und richtig unheimlich. Unheimlich natürlich nicht für mich tapferen Labrador, sondern nur für mein ängstliches Frauchen. Allerdings war es ein Wetter, bei dem nicht einmal ein Labrador vor die Tür gehen will. Ich musste auch nicht raus und lag auf dem Sofa und träumte von riesigen Lammknochen und Tennisbällen.

Wenn ich ab und zu die Augen öffnete, sah ich Leonie auf dem Balkon schrubben. Sie musste die halbe Nacht Wasser vom Balkon entfernen, damit das viele Wasser nicht in die Wohnung lief. Ich hätte das ja ganz witzig gefunden. Ein See mitten in der Wohnung. Wer hat das schon? Leonie schien von der Idee nicht so angetan und zog es vor zu schrubben. Der Sturm heulte draußen und blies und ich kuschelte mich auf mein Sofa tiefer in meine weiche rote Decke.

Ob ihr es glaubt oder nicht, plötzlich wehte ein Ball durch die Luft auf unseren Balkon. Genau so einen Ball hatte ich mir hier so lange gewünscht. Ich bin doch ein kleiner großer Ball Junkie. Doch alle Tennisbälle sind längst von mir unter die Teneriffaerde gebracht. Nun habe ich einen so großen Ball, der nicht so schnell  im Atlantik zu verbuddeln ist. Den habe ich mir gleich auf meinem Sofa gesichert. Er eignet sich auch als Labrador Kopfablage für meinen schweren Denkerkopf. Ein Geschenk des Universums nur  für mich. Da könnt mir mal sehen, wofür ein Sturm gut sein kann :-).

Heute – Morgens waren wir spazieren und überall wehten immer noch Dinge durch die Luft. Wir mussten richtig aufpassen, dass uns keine großen Palmenblätter auf den Kopf flogen. Einen zweiten Ball habe ich nicht gefunden, aber am Strand haben wir eine Menschenzeichnung gefunden. Ein Montagsherz? Lange war es jedoch nicht zu sehen, denn die Wellen waren heute riesig hoch und spülten das Herz schnell wieder fort. Weder Mensch noch Hund dürfen heute an den Strand. Selbst die vielen schönen Spazierwege an der Küste sind abgesperrt.

Siempre Tuyo

Siempre Tuyo

Wenn ich in den Sand male, sieht das ein bisschen anders aus. Von Herzchen halte ich nicht so viel. Ich scharre lieber ganz gerade, tiefe und parallele Linien. Da weiß dann doch gleich jeder Hund, wer hier am Werk war. Ich – Lasko der Labrador, der Beherrscher des Gebiets. Na ja, jedenfalls partiell. Und wenn ich mich nicht künstlerisch durch Scharren ausdrücke, dann markiere ich einfach. Das geht weitaus schneller als so eine aufwändige Menschenzeichnung. Das könnt Ihr mir glauben.

Morgen – ich werde ganz genau Ausschau halten, ob der Sturm nicht doch noch ein paar tolle Sachen für mich am Strand angetrieben hat.

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Kommentare
  1. Himmelhoch sagt:

    Lasko wird der einzige gewesen sein, der sich über den Sturm gefreut hat, weil der ihm den Ball geschenkt hat.

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  2. Gabi sagt:

    Na bitte, so ist auch ein Sturm zu was gut. 🙂
    Bei uns weht seit gestern Nacht ebenfalls ein heftiger Sturm. Aber das Gott sei Dank bei Sonnenschein und 10 Grad. Nur der Wind machts halt kälter.
    lg Gabi

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  3. Vallartina sagt:

    Hast Du schon mal die berühmt-berüchtigte „gota fría“ in Spanien erlebt? Da hilft dann Wischen und Schrubben nicht mehr viel, da braucht man ordentlich viele Badetücher an jeder Aussentür und jedem Fenster! Wünsche Dir, dass Du trocken bleibst!

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