Lasko denkt – gigantische Collage und verschenkte Welpen

Veröffentlicht: 9. Mai 2013 in Hiking, Lasko denkt 2013, Leonies Leben 2013, LeoniesLeben, Reisen 2013
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Lasko denkt

Lasko denkt

Gestern – ich werde langsam ein wenig älter und mit dem Alter leider auch ab und zu mal ein wenig vergesslich. Ich wollte Euch doch gestern oder war es vorgestern (?) noch ein Foto von den Los Giganten zeigen.  Leonie fotografiert die gigantischen Felsen vor unserer Haustür zu gerne. Sie sagt, dass die Felsen jede Stunde, ja sogar jede Minute, anders aussehen würden. Und es stimmt. Wir haben mittlerweile Fotos von den Bergen im Nebel, mit Regenwolken, im Sonnenschein, im rötlichen oder blauen Licht, Sonnenuntergang…..und und und. Leonie könnte wahrscheinlich eine ganze Wand mit den Giganten tapezieren. In letzter Zeit konnte sie allerdings nicht mehr so viele Fotos machen (Wiederholung- Kamera defekt – Reparatur in Deutschland erforderlich – stop). Doch ein Foto, das sie vor einigen Tagen machte, sieht etwas anders aus, da hinter den Giganten des Tenogebirges der Teide zu sehen ist. Das fehlte uns wohl noch in unserer Sammlung.

Teiede und alter Teide hinter den Giganten

Teide und alter Teide hinter den Giganten

Wenn in einigen Monaten (oder wie lange mag so eine Kamera Reparatur dauern ?) Leonies Kamera wieder repariert sein wird, dann will sie eine Fotocollage von den Giganten erstellen. Ich lass mich mal überrachen.

Heute – ich wollte Euch noch unbedingt etwas zu dem Welpen, der gestern bei uns zu Besuch war, erzählen. Ich hatte ja bereits gesagt, dass ich mit so einem Welpen nicht viel anfangen kann. Doch als der  Welpe weg war und Leonie wohl meinte, dass ich ein bisschen eifersüchtig auf ihn gewesen sei, strich sie mir sehr lieb über meine weichen Hundeohren. Und dann erzählte sie mir die Geschichte, wo der Welpe herkam.

Welpe

Welpe

Hier auf der Insel gibt es sehr viele Hunde und viele Hundebesitzer töten einfach die Hundewelpen, die sie nicht mehr haben wollen. Einige Hundebesitzer bringen das wohl nicht übers Herz, können oder wollen aber dennoch keine Hundewelpen haben. So gehen sie mit den Welpen zu Plätzen oder an Orte, an denen sie Ausländer vermuten, die hier nicht im Urlaub sind, sondern die hier auf Teneriffa leben. So hat Leonie mir von einer Frau erzählt, der ein Hundewelpe vor der Santander Bank in Puerto de la Cruz auf den Arm gelegt wurde.

Gestern war der Bekannte von leonie auf einem Trödelmarkt und erzählte er später, dass plötzlich ihm jemand von hinten den Hund in den Arm gelegt habe. Ehe er sich versah, war der Hundebesitzer weg. Nach welchen Kriterien die neuen Hundeeltern ausgesucht werden, weiß ich nicht. Aber so etwas hatte ich bisher noch nie gehört. Dann hat der kleine Welpe ja Glück gehabt, dass er jemanden gefunden hat, dem gerade ein Hund auf seinem Hof gefehlt hat.

Morgen – ich werde den Tag genießen und mich freuen, dass ich nicht einfach auf dem Kölner Markt einem zufällig vorbei gehenden Chinesen in die Einkaufstasche gesteckt worden bin.

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Kommentare
  1. Ja, da hat Lasko wohl echt Glück gehabt ☺ oder ein liebendes Frauchen. Oder beides!

    Dass die Welpen dann (vermutlich nicht ganz >) willkürlich in die Arme von Fremden gelegt werden, finde ich allemal „humaner“, als sie zu … na ja, keine genaueren Ausführungen. Wenn sie also niemanden finden, der sich ihrer liebevoll annehmen will, weil gar nicht erst jemand derartiges gesucht wird. Ne, das ist für mich ein unerträglicher Gedanke, sowas will ich mir gar nicht weiter vorstellen.

    Ich wünsche Euch einen fast schon unglaublich schönen Donnerstag! ☼

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  2. aquasdemarco sagt:

    Was ist es denn fuer eine Kamera, was ist defekt?

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  3. Elvira sagt:

    Auf GC laufen an Tagen die besonders stark von Touristen besucht sind (Karneval, GayPride) sehr seriös aussehende Menschen mit fast neugeborenen Hunden herum und sammeln für ein angebliches Tierheim. In Ordnern sind Fotos zu sehen, wie gut es die Hunde dort hätten. Selbst wenn es so wäre, was es aber nicht ist, würde mich alleine der Missbrauch dieser Welpen für diese Kampagne von einer Spende abhalten. Die Hundeliebe der Inselbewohner ist nicht als besonders groß bekannt. Ihre Jagdhunde werden, wenn sie unbrauchbar geworden sind, sich selbst überlassen und meistens in den Bergen ausgesetzt. Auf fast jeder Insel gibt es mittlerweile Vereine, die sich für diese Tiere einsetzen: http://kanaren-hunde.de/

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  4. Ich kann dazu nichts schreiben, weil ich keine richtige Meinung habe. Irgendwie erinnert es mich ein ganz klein wenig an die Abtreibungsdiskussion bei Menschen. Auch dort habe ich mich immer und immer gefragt, ist es besser, ein schlechtes Leben als ungeliebtes, ungewolltes Kind zu leben oder lieber gar nicht erst geboren zu werden. – Und das gilt nicht nur für Deutschland, sondern für Länder, wo das Überleben noch viel, viel schwieriger ist als bei uns.

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