Lasko denkt – neugierige Nachbarin

Veröffentlicht: 12. Mai 2013 in Lasko denkt 2013, Leonies Leben 2013, LeoniesLeben, Reisen 2013
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Lasko denkt

Lasko denkt

Gestern – in unserer neuen Nachbarschaft gibt es viele Hunde. Aber neben den Hunden gibt es auch unheimlich viel Katzen. Die dürfen im Gegensatz zu uns Hunden einfach frei in der Gegend herum laufen. Sie gehen ihre eigenen Wege. Ob sie allerdings überhaupt jemals in ein Haus dürfen, weiß ich nicht. Da ich die Katzen immer um die Häuser herum schleichen sehe, vermute ich, dass sie das nicht dürfen und auch oft Hunger haben. „Ich würde den Katzen ja etwas hinstellen“, meinte Leonie gestern zu mir, „aber ich habe Angst, dass sie sich daran gewöhnen und dann sind wir bald nicht mehr da. Das wäre sicherlich nicht so gut“. „Von mrt aus brauchst Du den Katzen nichts hinstellen“, dachte ich. Es reicht gerade, dass Leonie mein Futter an fremde Welpen verteilt und dass sich die Papageien bei mir im Wege der Selbsthilfe bedienen.

Heute – das ist unsere neue neugierige Nachbarin, die ständig auf der Mauer vor unserem Fenster sitzt und zu uns hinein schaut. Sie bleibt einfach dort sitzen und nicht einmal mein Bellen kann sie verschrecken. Deshalb habe ich mich entschlossen, sie einfach zu ignorieren. Zu neugierige Nachbarn sollte man nicht füttern – weder mit Futter noch mit Informationen. Wau – das ist meine Meinung.

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Morgen – auch wenn Leonie den kleinen Felltiger mag und streichelt. Ich werde ihn weiterhin ignorieren und nur vielleicht ab und zu einen gaaanz gaaanz kleinen Blick riskieren.

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Kommentare
  1. Das ist eine hübsche, puschelige Katze. So ein Zufall, ich habe vorhin auch „Cat Content“ veröffentlicht. Zwei Seelen, ein Gedanke. 😉

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  2. Potentielle Konkurrenz würde ich auch einfach nur im wachsamen Auge behalten. Bloß nicht aufregen, lieber Lasko, das macht Falten! ;o)

    Ich wünsche Euch einen streichelzarten Tag! ☼

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  3. khecke sagt:

    Wir haben eine schwarze Felltigerin, aber die lebt auch im Haus, wo sie Maeuse fangen muss, die sich gerade auf dem Lande versuchen ins Haus zu schleichen, um sich was zu knabbern zu holen.
    Gruss, Karl-Heinz

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  4. Nova sagt:

    Katzen sind leider oft einfach nur „Katzen“ für die hiesigen Besitzer (wenn sie dann Einen haben) Sie werden angeschafft, haben keinen Namen und sollen dafür sorgen das Mäuse fernbleiben.

    Meine Streicheleinheiten einer Nachbarskatze haben dazu geführt dass Stella (von mir hat sie einen Namen bekommen) ihre Jungen dann in meinem Bett bekommen hat (hat sich durch einen Fensterschlitz am Tag X gezwängt) . Da ich wusste was ihnen „blühen“ würde habe ich sie behalten…so schnell wird man dann Katzenbesitzer.

    Leider werden Katzen auch sehr selten kastriert, somit gibt es immer mehr Nachwuchs oder sie werden getötet :-((((

    Eine sehr hübsche Katze kommt euch besuchen, würde mich sehr schwer fallen sie nicht zu streicheln.

    Wundervollen Sonntag und herzliche Grüsse in den Süden

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  5. Follygirl sagt:

    Tja. sind eben „nur“ Katzen, die brauchen kein Heim, die brauchen kein Futter, die schlagen sich schon selber durch. DIE werden NICHT kastriert!! Das Elend der Katzen ist leider groß.
    Ist für mich, die ich mein ganzes Leben lang Tierschutz mit dem Schwerpunkt Katzenschutz gemacht habe schwer zu ertragen.
    LG, Petra

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    • leonieloewin sagt:

      Das kann ich gut verstehen. Und wenn es auch in Deutschland in Sachen Tierschutz viel zu tun gibt, hier auf der Insel ist das Elend vieler Tiere – verstärkt noch durch die Krise – recht groß. LG Leonie

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  6. aquasdemarco sagt:

    Die Geschichte erinnert mich an die vielen Afrikaner die illegal in Spanien ihr Dasein fristen und an die, welche ertrinken auf ihren gefahrvollen Weg, in eine fuer sie denkbare bessere Welt. Auch wenn der ein oder andere Leser/In im naechsten Urlaub beim Strandverkeufer keine Sonnenbrille kaufen wollt, zollt zumindest Respekt.

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    • Elvira sagt:

      Ich lächle sie immer an und zeige auf meine Brille. Und den Uhrenverkäufern (die meistens aber nur große, goldfarbene Herrenuhren anbieten) zeige ich meine Uhr. So mache ich es aber auch hier in Deutschland bei den Verkäufern diverser Obdachlosenzeitschriften in S- und U-Bahn. Ich kaufe immer eine Zeitung (die sind ja gut gemacht und voller Infos, die ich sonst nicht bekomme). Alle anderen schaue ich an und sage ihnen ein „Nein, Danke“ ins Gesicht. Gestern spielte ein Mann eine tolle Melodie auf der Gitarre und sang ein eigenes Lied dazu (Wofür stehst Du auf?). Mir war es fast peinlich ihm Geld für diese tolle Nummer zu geben, aber er bat darum. Darum habe ich ihm auch gesagt, dass mir das Lied gut gefallen hat. Er war total überrascht über die Ansprache. Warum gucken die meisten Leute weg? Verkriechen sich noch mehr in ihre Bücher und Phones? Ich habe das nie verstanden.

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      • aquasdemarco sagt:

        Vor dem Eifelturm habe ich einmal ein Bild gemacht.Ich habe einen der afrikanischen Verkäufer gefragt, ob ich ein Bild von den vielen kleinen Souvenir Türmchen machen dürfte. Wir unetrehielten uns ein wenig, als ich ein Turm kaufen woltte, schenkte er mir 3, 2 für meine Kinder.
        An diesem Tag hatte ich noch mehr solcher Erlebnisse. Es ist eine Frage der Körpersprache, der Blicke, des Verstehens, des Respekts.

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    • leonieloewin sagt:

      Nicht schlecht die Verbindung von Katze zu Afrikanern – interessanter Aspekt

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  7. Ein „kleines bisschen futterneidisch“ bist du ja wohl, lieber Lasko. Du hast – wie Lenny wohl auch – immer Angst, du könntest zu wenig zu fressen bekommen. – Bisschen Großzügigkeit steht dir bestimmt gut! Lenny ist ja noch jung. Wie jung oder alt bist du denn eigentlich? Das habe ich vergessen!

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  8. Elvira sagt:

    Als ich vor etlichen Jahren auf Fuerteventura war, wunderte ich mich über die große Anzahl Katzen mit abgeschnittener Ohrspitze. Bis mich jemand aufklärte, dass ein auf Spendenbasis arbeitender Tierschutzverein Katzen einsammelt und ordentlich kastriert/sterilisiert. Als Zeichen wird unter der Narkose gleich ein Stück Ohr gekappt. Viele Hotelbesitzer arbeiteten mit dem Verein zusammen und duldeten die kastrierten Katzen auf ihrem Gelände. Viele Tiere werden einfach zurückgelassen, wenn Residenten beschließen, zurück in ihre Heimatstädte zu fliegen. Auch Hunde.

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  9. […] Artikel von Leonie, über wilde Katzen auf den Kanaren, weckte in mir Gedanken an Afrika. Vielleicht, weil man kleine […]

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  10. […] Artikel von Leonie, über wilde Katzen auf den Kanaren, weckte in mir Gedanken an Afrika. Vielleicht, weil man kleine […]

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  11. Emily sagt:

    Sie sieht tatsächlich so aus, als könnte sie kaum etwas aus der Ruhe bringen. Und so lange Lasko weit von ihr entfernt ist. Also, getrennt durch Balkon und Gitter usw.
    Tiere gewöhnen sich schnell daran, dass sie einen Wirt haben und Futter bekommen. Ich kann dich da sehr gut verstehen.

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