Erster kleiner „Ausritt“ am Rhein

Veröffentlicht: 17. Mai 2015 in Fahrrad, Leonies Leben 2015, Sport
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Rast am Rhein

Rast am Rhein

Wochenende und dann noch sonniges Wetter mit milden Temperaturen. Da hielt auch mich nichts mehr in der Wohnung. Endlich kam ich nach zweiwöchiger Abstinenz einmal wieder aufs Fahrrad. Ich machte meine erste längere Radtour rund um Bad Godesberg herum. Da ich in Deutschland noch keinen Kilometerzähler am Rad habe, weiß ich allerdings nicht einmal, wie viele Kilometer ich gefahren bin. Doch vielleicht viel wichtiger:  es hat mir große Freude gemacht.

Blick über den Rhein auf den Drachenfels

Blick über den Rhein auf den Drachenfels

Zunächst war es sehr ungewohnt nach dem vertrauten  Rennrad auf Teneriffa nun wieder auf einem Tourenrad zu sitzen. Doch die Umgewöhnung – zumindest auf das Rad – gelang recht schnell. An die grüne Mailandschaft müssen sich meine Augen wahrscheinlich etwas länger  gewöhnen. Denn auch wenn es auf Teneriffa viele blühende Sträucher und Pflanzen gibt. So grün wie Deutschland und mit so vielen blühenden Wiesen ist die Insel dann doch nicht. Ich konnte mich an dem frischen saftigen Grün gar nicht satt sehen. Dabei  fuhr ich über Landstraßen und kleine Feldwege. Doch trotz  der Sonne kam es mir auf dem Rad im Fahrtwind doch um einige Gerade kälter, als auf Teneriffa vor. Dort fahre ich zumeist mindestens 10 Kilometer am Stück den Berg hinauf. Nicht weil ich das unbedingt möchte, sondern weil es landschaftsbedingt nicht anders geht. So bin ich mittlerweile an das Bergfahren und an das schnelle „warm werden“ gewöhnt.

Drachenfels und Drachenburg

Drachenfels und Drachenburg

Das ist hier im Rheintal ein wenig anders. Lange Radwege (sehr angenehm) laufen über lange Strecken gerade aus neben der Fahrbahn oder separiert durch Wald und Flur. Unterbrochen von leichten Steigungen und langen Abfahrten. Die Bergtouren muss ich wohl noch suchen :-). Doch auf die Rheinhöhen ging es dann doch sacht hinauf.

.....un ganz klein der Petersberg

…..un ganz klein der Petersberg

Nach einer langen sanften Abfahrt landete ich wieder am Rhein und fuhr direkt am Uferweg zurück nach Bad Godesberg. Dabei konnte ich einen wunderschönen Blick auf beide Rheinufer, den Drachenfels, die Drachenburg und den Petersberg werfen. Leider kann ich auf Radtouren nur das Handy mitnehmen, obwohl ich heute meine Kamera bitterlich vermisst habe.

Rheinpromenade

Rheinpromenade

Fazit des ersten Ausritts:
1. Um Bonn herum ist entspanntes Radfahren ohne allzu große Anstrengung durch eine wunderschöne Landschaft möglich.
2. Für die eigene kleine Statistik fehlt mir noch ein kleiner Tachometer.

Lasst das Wochenende entspannt ausklingen und kommt gut in die neue Woche.

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Kommentare
  1. Anna-Lena sagt:

    So schön, wie ich es auch auf Teneriffa finde, haben wir hier auch tolle Landschaften und gerade am Rhein stelle ich mir das Radfahren herrlich vor. Da hattet ihr ja tolles Wetter. Bei uns war es richtig „eisheilig“ und gelegentlich sehr feucht.

    Liebe Grüße und eine schöne Woche,
    Anna-Lena

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  2. khecke sagt:

    Solche Radtouren in Deutschland sind recht nett. In meinen jungen Jahren, bin ich mit meinem Klassenkameraden durch ganz Deutschland mit dem Rad gefahren und wir haben in Jugendherbergen uebernachtet. Dabei sind wir auch entlang des Rheins gefahren.
    Gruss aus dem verregneten Nordwest Arkansas,
    Karl-Heinz

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    • leonieloewin sagt:

      Das hört sich ja gut an. Ich würde auch gerne einmal längere Touren fahren und dabei übernachten. Doch das geht leider nicht mit Hund. So bleibt es bei mir bei Stunden- und Tagestouren. Grüße zurück aus dem zurzeit kälter werdenden Bonn Leonie

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      • Pit sagt:

        Ja, ja, wie heißt es doch im Lied so schön? „Wir sind durch Deutschland gefahren, …“. Erinnert mich auch an Jugendtage.
        Schade, Leonie, dass Du wegen Lasko keine mehrtägigen Touren machen kannst.
        Wir sind da hartherziger 😉 und verreisen, trotz 5 Katzen und einem Hund, doch immer mal wieder für längere Zeit. Im Augenblick plane ich eine Sommertour mit dem Auto rauf nach West Virginia, und dabei an schönen Plätzen immer wieder radeln, u.A. auf „rail trails“. Das sind aufgelassene alte Eisenbahntrassen, die zu Radwegen umgebaut worden sind.

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  3. Dieses Tourenrad ist doch aber zumindest durch den Lenker auch schon ein wenig auf Rennrad getrimmt – zumindest musst du dich weit vorbeugen und schlägst damit dem Wind ein Schnippchen! – Am Rhein bin ich auch mal mit einer Fahrradgruppe gefahren – sie hieß zwar Jugendherbergstour, wir haben auch dort übernachtet, aber die Teilnehmer kamen alle mehr in Richtung „alte Säcke“ und „alte Schachteln“ – die Jugend machte was anderes als Rad fahren.

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  4. Pit sagt:

    Hallo Leonie,
    das sieht ja nach einer wirklich herrlichen Tour aus. Hätte mir auch gefallen! Und früher bin ich in dieser Gegend ja auch viel unterwegs gewesen.
    Der Rhein sieht mir übrigens relativ hoch aus. Oder sind die Bilder nur so ganz nah dran entstanden?
    Ist Dein Tourenrad, einmal abgesehen von einer anderen Übersetzung und einem vermutlich etwas höheren Gewicht wirklich so anders als Dein Straßenrennrad? Mit dem Rennlenker dürfte die Haltung doch sehr ähnlich sein.
    Den Unterschied in der Landschaft kann ich mir gut vorstellen. War für mich ja auch immer eine Umgewöhnung, je nachdem ob ich hier in den USA oder in „good ol‘ Germany“ geradelt bin. Dazu kam auch immer, dass es in Deutschland so viele und gute Radwege gibt. Was ich hier absolut vermisse.
    Ich war heute – Du wirst es vielleicht schon in meinem Blog gesehen haben – auch mal wieder unterwegs. Mein „neues altes“ Motta ausprobieren. War, weil es nicht mehr als ein Test sein sollte, nur eine ganz kurze Tour [15 Kilometer]. Einen Tacho/Kilometerzähler [früher] bzw. heutzutage ein GPS [bis Anfang diesen Jahres Garmin Edge 305, dann, nachdem ich den verloren habe, Polar M400] habe ich immer am Rad (gehabt). Und schon seit Langem auch mit Pulsmesser. Ich kann zwar auch sehr gut auf meinen Körper hören und meine Anstrengung abschätzen, aber ich habe auch sehr gern die Aufzeichnungen, um mir über meinen Fitnesszustand etwas besser klar zu werden. Dazu kommt, dass ich mit den GPS-Aufzeichnungen meine Strecken ansehen und auswerten kann.
    Weiterhin viel Spaß beim Radeln, und eine schöne Woche,
    Pit

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    • leonieloewin sagt:

      Hallo Pit,

      von der Körperhaltung ist das Rad tatsächlich ähnlich. Und auch die Schaltung ist nicht so anders. Ungewohnt die „relativ“ breiten Reifen. Dafür sind die Pedale und die Clickies an dem Rad viel besser. Da hatte ich auf Teneriffa ständig Probleme, da sie so hart eingestellt waren und ich das nicht ändern konnte. Da muss ich im nächsten Winter ran :-).

      Und der größte Unterschied sind natürlich die Höhen auf Teneriffa und die weite Landschaft hier. Hat beides seinen Reiz. Einen Tacho bin ich allerdings von Teneriffa gewohnt und werde mir möglichst schnell einen ans Rad bauen. Beim Wandern und Laufen benutze ich auch Apps und JPS und zeichne die Strecken auf. Beim Radfahren mache ich das noch nicht. Nun schaue ich aber auch mal gleich in Deinen Blog.
      Liebe Grüße und eine schöne Woche Leonie

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      • Pit sagt:

        Hallo Leonie,
        die Reifen machen natuerlich eine Menge aus. Stelle ich immer wieder von Neuem fest, wenn ich das Salsa Fargo fahre, mit seinen dicken Schlappen [5.5. cm].
        Bei der Landschaft stimme ich zu: jede hat ihren eigenen Charakter und ihren eigenen Reiz.
        GPS habe ich bei vielen Touren, insbesondere in Deutschland, auch zur Navigation benutzt. Dafuer hatte/habe ich ein anderes Garmin, auf das ich meine am Computer geplanten Touren laden kann. Damit konnte ich dann auf eine Karte verzichten.
        LG,
        Pit
        P.S.: Danke fuer’s Reinschauen in mein Blog.

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  5. finbarsgift sagt:

    Sehr schön, liebe Leonie,
    wenn ich von den Kanaren zurück komme, dann fühle ich das wie eine Rückkehr in „die grüne Hölle D“…*lächel*
    Denn dann komme ich immer von Fuerteventura oder Lanzarote 🙂
    Liebe Morgengrüße vom Lu

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  6. Elvira sagt:

    Mein Rad steht sein zwei Jahren im Keller, vielleicht werde ich es in diesem Jahr wieder zum Leben erwecken. Allerdings gibt es hier keine so wunderschöne Landschaft.
    Was ich hier wirklich liebe, ist der Wechsel der Jahreszeiten, den es so auf den Kanaren nicht gibt. Ganz besonders fällt das natürlich im Frühling auf. Wahrscheinlich mögen wir ihn so, weil es monatelang Winter war. Während es bei meinem Bruder auf GC immer Frühling ist, wie auch auf Teneriffa, fällt der Wechsel der Jahreszeiten nicht wirklich auf (außer, dass es heißer wird).
    Liebe Grüße
    Elvira

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  7. Ingrid sagt:

    Ach ja, ‚mein‘ schöner Rhein. Es gibt tatsächlich viele Möglichkeiten zum Radfahren, auch im Ahrtal.
    Weiterhin viel Spaß,
    Ingrid

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  8. minibares sagt:

    Liebe Leonie, du bist echt sportlich.
    eine wunderbare Tour um Bad Godesberg, die Fotos sind so schön.
    Ja, der Drachenfels… der ist immer ein Hingucker.
    Danke für die schönen Erinnerungen.
    Liebe Grüße Bärbel

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    • leonieloewin sagt:

      Liebe Bärbel, so schön sind die Fotos nicht, da ich auf dem Rad nur mein Handy dabei haben kann. Ich werde demnächst noch einmal bei schönem Wetter mit Lasko eine Wanderung am Rhein unternehmen. Dann gibt es hoffentlich wirklich schöne Bilder. Liebe Grüße Leonie

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  9. Der Kilometerzähler ist nicht wirklich wichtig. Führe doch einfach eine „Habe-ich-gesehen-Statistik“.
    Liebe Grüße, Charles

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  10. jmsabbagh sagt:

    Wunderbare Szenen der Ruhe durch die Rhein. Jalal

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  11. Corinna sagt:

    Schöne Fotos! Das hat sicher Spaß gemacht. Wenn Du begeisterte Radlerin bist, könnte ich Dir auch mal den Oder-Neiße Radweg empfehlen. Der führt immer an der deutsch-polnischen Grenze entlang bis zur Ostsee.

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  12. jmsabbagh sagt:

    Beautiful wxpressiona and nice pictures.Regards.

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  13. sl4lifestyle sagt:

    Oh, welch schöne Erinnerungen. Ich bin viel und leidenschaftlich Rad gefahren in Bonn und Umgebung.
    LG
    Sabine

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  14. Gabi sagt:

    Wieder ein sehr schöner Bericht. Jetzt hab ich mir mal auf Google Maps angesehen, wo das ist. Ist ja ganz schön weit weg von hier. Deutschland ist ja aber auch wirklich sehr groß. ☺ Wohnst Du in dieser Gegend?
    Für die km und die Geschwindigkeit könntest Du ja auch die App verwenden. Welche hast Du denn. Kann Runtastic sehr empfehlen.
    Und ich kann mir schon vorstellen, dass es immer eine Umstellung punkto Landschaft und Klima für Dich ist. ☺
    Und wie geht es Lasko dabei?
    LG Gabi

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    • leonieloewin sagt:

      Ich wohne hier in der Bonner Gegend erst seit sieben Jahren. Vorher habe ich beruflich bedingt immer woanders gewohnt, Heidelberg, Marburg, Oldenburg, München und Rostock :-). Auf dem Rad bin ich mein Leben lang gefahren, aber zumeist zur Arbeit und wenn ich irgendwo örtlich hin wollte. Rennrad und Crossrad fahren habe ich erst vor zwei Jahren angefangen. So lerne ich nun im Sommer die schöne Rheingegend neu kennen. Da das nur zwei bis drei Stunden Ausflüge sind, bleibt Lasko zu Hause. Er schaut mich zwar ein wenig vorwurfsvoll an, wenn ich mit den Radsachen losziehe, freut sich aber, wenn ich wiederkomme. Und er kommt nicht zu kurz, da ich mit ihm ohnehin täglich mehrmals gehe und wandere.
      Apps zum Wandern und wohl auch zum rad fahren habe ich bislang nur auf dem IPad und das ist zu groß zum Mitnehmen. Handy habe ich nur ein ganz normales Samsung und da weiß ich gar nicht, ob es Apps gibt, weil ich das Ding nur zum Telefonieren gebrauche. Muss ich mal ausprobieren! Danke für den Tipp. Liebe Grüße Leonie

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