Kunst, Briefbeschwerer oder was?

Veröffentlicht: 18. Juni 2015 in Foto und Geschichten, Leonies Leben 2015
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Specksteine

Specksteine

Im Jahr 2011 – wie die Zeit vergeht 🙂 – habe ich  über Speckstein Bearbeitung gebloggt. Zu der Zeit nahm mich die Beschäftigung mit diesen rohen und nach der Bearbeitung so geschmeidigen Steinen richtig gefangen. Doch dann folgte eine beruflich und persönlich sehr unruhige Zeit. Die Specksteine waren bei mir im Hinterkopf nur noch latent vorhanden. Bei meinem Umzug nahm ich sie selbstverständlich  samt Werkzeug mit. Leider fand ich jedoch keine Zeit, um mich mit ihnen zu beschäftigen. Sie lagerten im Keller und warteten auf ihre  Zeit.

 

 

 

 

 

Vor einigen Wochen musste ich in die Stadt, da ich dringend etwas besorgen wollte. Da sah ich durch Zufall in jenem Geschäft einen Gegenstand, der mich sofort faszinierte. Ich verrate noch nicht, was es war. Doch er gefiel mir auf Anhieb. Ich  wollte genau diesen Gegenstand sehr gerne haben. Sein  Aussehen, die Form und der steinerne Kubus gefielen mir. Eigentlich einfach alles an ihm. Ich fand den Gegenstand originell. Und tatsächlich handelte es sich zugleich um einen Gebrauchsgegenstand, den jeder fast täglich gebraucht.  Doch leider fand ich das Objekt meiner Begierde viel zu teuer.

Während ich den Gegenstand gedankenverloren betrachtete,  fielen mir auf einmal meine zwei unbearbeiteten Specksteine wieder ein. Ob die  noch im Keller auf mich warteten? Zu Hause angekommen lief ich sofort in den Keller, suchte und fand die Specksteine. Ich  lief mit ihnen hoch in die Wohnung. Noch am selben Abend machte ich mich begeistert an die Arbeit. Ob es wohl funktionieren würde, so einen „Gegenstand“ selber anzufertigen? Ich klopfte, feilte, stach und bohrte mehrere Abend lang. Doch am Ende war ich mit meinem Werk zufrieden. Der Nachbau war  tatsächlich gelungen.

Hier einige Fotos von der „Entstehungsgeschichte“:

fast noch ein Rohling

fast noch ein Rohling – leider schlechtes Handyfoto

1. Tag - los geht es

1. Tag – los geht es – leider schlechtes Handyfoto

immer mehr Stein zerfällt zu Staub

immer mehr Stein zerfällt zu Staub

erste Konturen und ein wenig geglättet

erste Konturen und ein wenig geglättet

eine neue Form ist entstanden

eine neue Form ist entstanden

Blick von oben

Blick von oben

fast fertig

fast fertig

Seitenansicht

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Ansicht von hinten

Ansicht von hinten

 

 

2011 hatte ich geschrieben, dass ich einfach nur Freude an der Bearbeitung hatte und gar nicht wusste, wofür ich die Steine eigentlich nutzen sollte (Kunst oder Briefbeschwerer?). Heute stehen sie bei mir im Wohnzimmer und ich freue mich täglich (wenn ich denn da bin :-)) daran. Das ist vielleicht genug.

 

Doch nun kommt das R ä t s e l: Dieses Mal wollte ich den Speckstein zu einem ganz bestimmten Gegenstand formen. Es sollte genau so ein Gegenstand werden, wie ich ihn im Geschäft gesehen hatte. Ein Gebrauchsgegenstand. Könnt Ihr Euch vorstellen, wofür der Speckstein bei mir benutzt wird?

vordere Seitenansicht

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Auflösung folgt, aber nur, wenn ordentlich mitgeraten wird :-).

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Kommentare
  1. Für eine Vase oder Topfpflanze?
    LG

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  2. Arabella sagt:

    Als Stiftehalter…?

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  3. Für Teelichter? Sieht auf jeden Fall gut aus.
    LG Claudia

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  4. Elvira sagt:

    Hallo, liebe Seelenverwandte! Das muss tatsächlich Übertragung sein 😀
    Ich finde es spannend, wie anders der Stein nach dem Schleifen, Wachsen und Ölen aussieht. Manchmal verändert sich die Farbe beim Bearbeiten. Dann erscheinen Maserungen und Einschüsse, die vorher nicht zu sehen waren. Mein Stein sah unbearbeitet fast nur grau aus (ich hatte allerdings keine große Auswahl). Umso überraschter war ich, als diese wunderbare Farbzusammenstellung zu Tage kam, als ich ihm den letzten Schliff gab. Ich freue mich schon darauf , wenn zu Hause ein Teelicht in ihm brennen wird.
    Liebe Grüße,
    Elvira

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    • leonieloewin sagt:

      Ja, so ging es mir damals beim ersten „Mal“ auch. Ich war richtig angetan von den schönen Steinen und habe mir dann zu Hause die Werkzeuge besorgt, um weiter zu machen. Nach so langer Zeit ist nun endlich Stein 3 entstanden. Aber gut Ding will Weile :-). Liebe Grüße und viel Freude weiterhin Leonie

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  5. Elvira sagt:

    Könnte dein Werk für Bürsten/Kämme sein?

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  6. Ingrid sagt:

    Ich habe auch spontan an etwas Leuchtendes gedacht, eine Kerze. Da bin ich aber mal gespannt, wofür es wirklich ist.
    LG 🙂

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  7. Ich Technikmensch vermute, dass du dort ein Mobiltelefon reinstelltst – entweder das vom Festnetz oder auch das andere. Du schriebst ja, es steht im Wohnzimmer.
    Egal was, als selbst kreiertes Werk ist es immer schön – egal, wofür es genutzt wird.

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    • leonieloewin sagt:

      Liebe Clara, während ich den Stein bearbeitete stand er im Wohnzimmer.Künftig wird er das nicht tun. Er wird auch nicht für Technik benutzt – auch wenn eine geniale Idee. Lieb Grüße nach Berlin Leonie

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  8. Pit sagt:

    Hallo Leonie,
    sieht gut aus, was Du da geschaffen hast. Ich haette uebrigens, ebenso wie Ingrid, an eine Kerze darin gedacht. Bin gespannt auf des Raetsels Loesung.
    Hab’s fein,
    Pit

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  9. Hatte heute noch eine geniale Idee aber nachdem du nicht in Schweden lebst wird es wohl kein Spucknapf für Kautabak sein! 😁

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  10. PS: wie wär’s mit einem Tipp in welchem Raum dieser Gegenstand jetzt steht?
    LG Claudia

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  11. minibares sagt:

    Briefbeschwerer.
    Unsere Tochter hat damals in der Schule Speckstein bearbeitet, so eine Art Fisch. Der sah sehr schön aus und fühlte sich auch gut an.
    Liebe Grüße Bärbel

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  12. Letzter Vorschlag: WC-Bürstenständer. …und jetzt sag ich nix mehr, ich verspreche es. 😊
    LG Claudia

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  13. Ich tippe auf „Bierflaschenhalter“ :)!

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  14. vivilacht sagt:

    ich dachte auch ans Mobilphone, aber du hast schon nein gesagt dazu. Und fuers Bad – fuer Seife ist es nciht so passend, Rasierapparat Haelter ist eigentlich nicht fuer dich, Wattebaellchen bleiben da nciht sauber, also ich muss passen

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  15. Schwierig, schwierig … ^^ Meine Ideen stehen schon in den Kommentaren der Mitrater …
    Der sieht aber klasse aus, so bearbeitet!
    Im Bad? Für den Zahnputzbecher? Ich frage mich, warum die Öffnung vorne besser zugänglich ist als hinten (als hinten hoch, vorne niedriger). Sonst hätte ich die Mascararöhrchen oder Lippenstifte hineingestellt.
    Oder ist das „nur“ ein Badtürstopper, der dir aber mit Loch einfach besser gefällt? ^^
    Bin gespannt auf deine Auflösung! 🙂

    LG Michèle

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    • leonieloewin sagt:

      Tolle Ideen…ist doch enorm, wofür ein Speckstein gut sein kann. Ein Türstopper…..den brauche ich auch noch an anderer Stelle. Vielleicht der nächste Stein. Doch dieser ist……Auflösung folgt heute.Liebe Grüße nach Hamburg aus dem regnerischen Bonn Leonie

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  16. Gabi sagt:

    Oh, ich lese ja nun erst im Nachhinein, dass Du den Stein ja selbst bearbeitet hast. Er ist Dir wirklich sehr gut gelungen. Und dadurch hat er ja natürlich überhaupt eine andere Wertigkeit.
    LG Gabi

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