Archiv für 26. März 2016

Wohlfühlen im kühlen Nass

Wohlfühlen auch mit grauer Schnauze

Lasko wird heute acht Menschenjahre alt. Die Hundejahre können wir schon gar nicht mehr zählen. Fast 60 müssten es sein. Da streiten die Gelehrten. Egal. Ich bin glücklich für jede Stunde und jedes Menschen- und Hundejahr, das Lasko und ich zusammen verbracht haben. Ohne meinen vierbeinigen Begleiter wäre mein Leben wahrscheinlich nur halb so spannend verlaufen und mit Sicherheit auch nur halb so schön gewesen.  Dafür heute großen Dank an meine liebe Fellschnauze. Und zum Geburtstag gibt es für den großartigen Vierbeiner einen dicken Knochen und für alle Anderen zur Erinnerung  einige Lasko Bilder:

Lasko - 3 W - 15

So fing alles an. Eine Handvoll Lasko. Leider habe ich aus dieser Zeit kein wirklich scharfes Bild. So unscharf wie die alten Bilder – so unscharf werden langsam auch die alten Erinnerungen. Doch an den kleinen Lasko und seine ersten Wochen bei uns im Haus in Bonn erinnere ich mich noch genau. So liebte Lasko es, sein Geschäft nicht draußen, sondern drinnen auf den Fliesen und dem Wollteppich zu verrichten. Er verstand nicht, warum ich das gar nicht zufrieden stellend fand und nachts mit ihm stundenlang draußen um unser Haus herum irrte. Wenn ich dann müde gegen 2.30 Uhr das Warten auf sein Geschäft aufgab und mit ihm ins Haus ging, pullerte er seelenruhig in den Flur. Sein Hundeblick entschädigte mich für die Müdigkeit.

Lasko 4 Monate alt

Lasko 4 Monate alt

Lasko mit 11 Monaten

Lasko 3 Monate alt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Irgendwann hatte Lasko begriffen, dass das Geschäft draußen zu verrichten ist. Er scharrt seitdem bei jedem noch so kleinsten Pullerstrahl und knurrt dabei wie ein Wolf. Einmalig?  Lasko war dem Welpenalter entwachsen. Ich zählte nun  nicht mehr seine Lebenstage und Lebenswochen, sondern bereits die Monate. Lasko machte die ersten längeren Spaziergänge mit mir und gemeinsam lernten wir mehr und mehr von der Bonner Umgebung  kennen. Tägliche Ausflüge bei Wind und Wetter in die Wälder und auf den Kreuzberg um Lengsdorf gehörten zu unserem Pflichtprogramm. Ich kannte alle Hunde im Umkreis von 10 Kilometer beim Namen und lernte auch mehr und mehr Hundebesitzer kennen. Die Namen konnte ich mir merkwürdigerweise schwerer merken :-)- Im Haus erprobte Lasko seine kleinen Zähne an Möbeln, Büchern und Schuhen. Auch ein Handy und das hintere Bein des Klavierhockers gehörten zu dem Kolateralschaden, den er im ersten Jahr in seiner Beißfreude anrichtete. Doch ein Blick in seinen treuen Hundeaugen und ich verzieh ihm alles.Ein Handy kann ersetzt werden. Ein Lasko nicht.

Lasko hinter der Tür

Junghund Lasko – Blick durch die Scheibe

Lasko im Herbstlaub

Lasko im Herbstlaub

Lasko auf der Wiese

Lasko auf der Wiese

 

 

 

 

Lasko ein Jahr alt

Lasko ein Jahr alt

Schnell verging das erste Jahr und Lasko wuchs zu einem feinen Junghund heran. Aus dem Welpenspiel wurde Junghunde Training.  Hundetrainer und Hundeschule wechselten. Lasko blieb unverbesserlich. Das  brachte neue Erkenntnisse in mein Leben, machte Freude und kostete mich doch auch so einige Nerven. Hat das Training etwas genützt? Mhmmm.. vielleicht mir? Lasko ist bis heute ziemlich „Training resistent“ geblieben. Er ist nicht dumm und lernt das, was er lernen möchte. Als Balljunkie lernte er zum Beispiel sehr schnell Bälle zu apportieren.  Doch heraus gibt er sie bis heute nur, wenn er das möchte. Ja, ich weiß. Es ist nicht der Hund. Es ist das Herrchen. Also ich. Vielleicht wollte ich ja einen eigenköpfigen Labrador ?

Neben den vielen kleinen Kämpfen im Training hatten wir zusammen auch viel Spaß. Und die Hundetrainerin hat mir hoffentlicht nach acht Jahren auch verziehen, oder Doro ? Lasko interessierte sich (Ausnahme bleiben bis heute Bälle und fremdes Hundespielzeug) ab dem zweiten Lebensjahr weniger für Gegenstände und Handys. Dafür war allerdings kein Futter mehr vor ihm sicher. Zwischen mein und dein kann er bis heute nicht unterscheiden. Ein Labrador frisst, was ihm vor die Schnauze kommt. Und wenn es zufällig auf dem Tisch des Hauses liegt, auch recht. Bereits in der Gebrauchsanleitung für Lasko stand: Ein Labrador ist eine Fressmaschine. Das konnte ich sehr schnell bestätigen. Lasko machte weder vor Schokoladenhasen noch vor fremden Grillfleisch halt. Ich weiß, alles eine Frage der Erziehung.

Lasko Wachhund

Lasko Wachhund ?

Lasko verspielt im Schnee

Lasko im Schnee beim Ballspiel

Junghund Lasko

Junghund Lasko

 

Lasko mit Kater Luc

Lasko mit Kater Luc

Lasko wuchs mit Kater Luc auf, den er bis heute freiwillig als einziges Katzentier in seinem Leben akzeptiert hat. Andere Katzen schlägt er lieber in die Flucht. Oder sie geben ihm eins auf die Nase. Ein Wachhund wurde Lasko nie so wirklich. Aber er lernte bereits im ersten Lebensjahr Türklinken zu öffnen und eigenständige Ausflüge und Unternehmungen zu planen. So durfte ich ihn denn nach seinen Ausflügen aus der örtlichen Tierarztpraxis oder auch aus dem Tierheim abholen, in das ihn die Polizei oder die Feuerwehr verfrachtet hatten. Weitere monetäre Kolateralschäden, denn auch so ein kleiner Feuerwehreinsatz ist nicht gerade billig. Die Türklinken wurden durch Türknäufe ersetzt. Doch alle Türklinken der Welt kann ich gar nicht austauschen. So öffnet Lasko heute noch gerne die Tür für alle Besucher  auf Teneriffa. Also, wenn jemand einmal vorbei kommen mag, nur klingeln….Zur Perfektion hat Lasko diese Fähigkeit im achten Lebensjahr ausgebaut. Er ist ja lernfähig. Nun kann er nach langem Training jede Küchenschublade und sogar die Kühlschranktür öffnen.  Gnädigerweise belässt er es beim Öffnen. Wahrscheinlich schmeckt ihm die kühle Kost nicht.

 

Lasko denkt in Bonn und findet keinen Schlaf

Lasko ist ein Outdoorhund

 

Lasko an Bord

Lasko an Bord

Adressen müssen ausgetauscht werden, damit die Kumpels auch wissen, wer da war

Lasko schreibt und ist recht kommunikativ

JULI - Lasko ist es in Freiburg zu heiß und er genießt das freie Kinderbett

Lasko – kein Bett ist vor ihm sicher

In den nächsten Jahren wurde Lasko vom Rheinländer zum Reisehund. Er bereiste Frankreich, Italien, die Schweiz und Dänemark und jede einzelne kanarische Insel. Er reiste mit mir quer durch die Republik von Hamburg nach München und von Köln nach Chemnitz. Lasko lebt im Winter als Outdoorhund auf Teneriffa und begleitet mich auf langen ausgedehnten Wanderungen. Er wandert über die Höhen von Teneriffa und schwimmt im Atlantik. Im Sommer  hat er auch keine Probleme damit, von Zeit zu Zeit in Dänemark als Schiffshund zu leben.  Er hat mit mir zusammen für den Blog gedacht (Lasko denkt) und sogar ein eigenes Buch verfasst. Und wenn er nicht gerade schreibt hinterlässt er überall auf der Welt gerne Nachrichten für seine Hundefreunde. Und am Ende von langen anstrengenden Reisetagen sucht er gerne eigene und fremde Betten auf.

Lasko - Übungen

Lasko  macht manchmal sogar freiwillig Übungen – hier für ein Fotoshooting

schnüffeln

Lasko – überall und immer auf der Suche nach Futter

Laskos Lieblingsbeschäftigungen sind bis heute: fressen, fressen, wandern, schlafen, fressen, fressen, schwimmen, schlafen und dann wieder von vorn. Zwischendurch ein wenig schnüffeln, markieren, um dann wieder zu fressen, fressen und  schlafen…

Lasko ein Wolf ?

Lasko ein Wolf ?

Lasko ein Wassertier

Lasko ein Wassertier

Lasko mit "Dosenöffner"

Lasko mit seinem persönlichen „Dosenöffner“

Happy Birthday Lasko

 

Lasko und seine Kumpel

Lasko und seine Kumpel

 

Lasko jagt Möwen

Lasko jagt Möwen

Lasko träumt und genießt

Lasko träumt und genießt

 

 

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