Erster Mai, Maibäume und die Maibräuche

Veröffentlicht: 1. Mai 2016 in LeoniesLeben

5 Jahre ist es her: Maibräuche in Bonn – und dieses Jahr ist ein Schaltjahr, so dass in der letzten Nacht die Mädchen den Jungen einen Maibaum stellen konnten

Leonies Leben

Heute ist der 1. Mai und wenn ich durch die Straßen hier in Bonn und Umgebung laufe, sehe ich wieder viele Maibäume, die über Nacht aufgestellt wurden.

Aus anderen Gegenden der Republik, in denen ich gelebt habe, kannte ich bereits vereinzelte Maibräuche. So habe ich auch in Bayern und in Baden-Württemberg beobachtet, dass riesige Maibäume auf dem Dorfplatz aufgestellt wurden. Auch kenne ich den Brauch, dass die Jungen des Dorfes den dorfeigenen Maibaum schlagen und über Nacht bewachen und dass die Dorfjugend aus anderen Dörfern versucht, an die Maibäume der jeweils benachbarten Dörfer heran zu kommen. Hier in der Bonner Gegend werden auch  teilweise auf den Dorf- und Stadtteilplätzen große Maibäume aufgestellt, die von der Dorfgemeinschaft geschlagen und geschmückt werden.

Neu war für mich jedoch der Brauch, dass in der Nacht zum 1. Mai die Jungen ihrer Freundin oder ihrer „Angehimmelten“ einen recht großen Maibaum vor die Tür stellen. Diese…

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Kommentare
  1. JobcoachingBonn sagt:

    Auch Dir eine schöne Restwoche…

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  2. kowkla123 sagt:

    Wünsche einen guten Mittwoch und dann ab in den Himmelfahrttag

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  3. leonieloewin sagt:

    Danke sehr, im Moment regnet es leider 😦 Auch Dir eine schöne Woche, Leonie

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  4. kowkla123 sagt:

    schön, dich wieder zu lesen, wünsche einen sonnenreichen Tag

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  5. leonieloewin sagt:

    Genauso ging es mir vor einigen Jahren 🙂 Liebe Grüße und eine schöne Woche, Leonie

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  6. Clara HH sagt:

    Das mit dem Schaltjahr und der Umkehrung der Schenk-Bäume – das wusste ich nicht.
    Wieder was gelernt.
    Maigrüße zu dir

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  7. leonieloewin sagt:

    Wenn es so ausgeht, dann ist der Maibaum ja damals bei der Richtigen gelandet. Wie schön :-).

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  8. leonieloewin sagt:

    Hallo Pit, die Sitte mit einem Maibaum – in Bayern auch permanent – kannte ich auch. Nicht jedoch diesen Brauch. Jedes Jahr witzig am ersten Mai durch die Straßen zu gehen und die neuen Maibäume zu bewundern. Liebe Grüße nach Texas, Leonie

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  9. Pit sagt:

    Hallo Leonie,
    das mit den Maibäumen kenn ich noch nur zu gut aus meinen über 30 Jahren Leben im Vorgebirge. Das nahm allerdings manchmal auch überhand, wenn die Jungen Burschen über die Sraenge schlugen und richtige Riesenbirken an Dachrinnen befestigten und diese dann abbrachen. Es war echt ein Wettbewerb, wer denn die größte Birke hatte, und das ging ohne Rücksicht auf Verluste.
    Hier in Fredericksburg haben wir übrigens auf dem Marktplatz [der heißt wirklich „Marktplatz“] einen permanenten Maibaum [http://tinyurl.com/h3grcb7].
    Hab’s fein in Bonn,
    Pit

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  10. Ich erzählte dir ja bereits, dass ich in Bonn studiert habe. Meine beste Freundin aus der Zeit bekam damals einen Maibaum an ihr Fenster im 2. Stock von einem Verehrer gestellt. Mit dem ist sie mittlerweile glücklich verheiratet. 🙂

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