Archiv für die Kategorie ‘Leonies Leben 2011’

Lasko denkt

Lasko denkt

Gestern – Wir waren wandern. Ich kann Euch sagen – das war vielleicht eine Wanderung. Alles war eins und eins – einmalig und extrem. Der Grund war, es herrschte noch immer Calima über der Insel. Morgens als wir noch in der Dämmerung aufbrachen, war es noch relativ kühl. Wir gingen vom Meer aus, den Barranco Santiago hoch Richtung Tamaimo. Tamaimo ist ein Ort der ca. 4-500 Meter hoch Richtung der Bezirkshauptstadt Santiago del Teide liegt. Nach einer Stunde hatten wir knapp 400 Höhenmeter geschafft und blickten zurück auf die kleinen Häuser und Bananenplantagen, die hinter uns im Tal wie Spielzeughäuser zurück geblieben waren.

Blick auf die Küste

Blick auf die Küste

Nun wurde es heiß und heißer. Einmalig und extrem heiß. Selbst bei Leonie, die ansonsten selten schwitzt, floss der Schweiss. Wir schwitzten und hechelten um die Wette. Einmalig und extrem. Es war die heißeste Wanderung, die wir je gemacht hatten. Selbst als wir oben in Santiago del Teide ankamen, wo es normalerweise in 1000 Meter Höhe recht kühl ist, hatte es noch 30 Grad im Schatten. Die Idee, dem Calima in der Höhe zu entfliehen, war offensichtlich nicht so ganz aufgegangen. Langsam dämmerte es auch Leonie, dass eine Wanderung bei Calima unter mehr als tropischen Bedingungen und Staub in den Lungen, nicht eine ihrer besten Ideen gewesen zu sein schien. So viel Staub hatten wir noch nie auf einmal eingeatmet. Einmalig und extrem.

Wanderung von Los Gigantes nach Santiago del Teide

Wanderung von Los Gigantes nach Santiago del Teide

„Armer Lasko“, sagte sie und streichelte mir mitleidig über den Kopf. Sehr lieb, aber ich brauche kein Mitleid. Ich brauche W a s s e r und S c h a t t e n. Sie hatte wohl kapiert und ließ sich im Schatten auf einen Stuhl vor einer Bar fallen. „Einen Café con leche für mich und für den Hund bitte einen Rieseneimer Wasser“, rief sie in die Bar hinein. Der dickliche freundliche Wirt, der ziemlich schnell mit dem Gewünschten vor der Tür erschien, sah uns mitleidig an. Leonies Ruf hatte wie ein wahrer Hilfeschrei geklungen und das zeigte selbst bei einem gemütlicher Spanier Wirkung.

Wahrscheinlich sah der Wirt uns auch ein wenig die 900 Höhenmeter unter Extrembedingungen an.  Gut war, dass er Café und für mich das Wasser brachte. So viel Wasser hatte ich noch nie auf eimal bekommen. Extrem. Und so gut hat mir Wasser lange nicht mehr geschmeckt. Einmalig. Als kein Tropfen mehr da war, ließ ich mich unter Leonies Tisch in den Schatten fallen und schlief sofort ein. Ich träumte von einer Insel, die im Meer versank. Das war doch hoffentlich nicht Teneriffa.

Unsanft zerrte Leonie an mir und weckte mich aus meinem Inseltraum. „Komm Lasko. Wir müssen zurück gehen. Das ist noch ein weiter Weg bis nach Hause. Heute hätte ich wirklich gerne den Bus zurück genommen (das wäre wirklich einzigartig gewesen :-)), aber leider nehmen die Dich ja nicht mit. Und Dich alleine auf den Rückweg schicken, will ich auch nicht (und das wäre sehr extrem gewesen :-).“ Letzteres hätte sie ruhig machen können. Ich weiß nur nicht, wann ich dann zu Hause angekommen wäre :-).

Heute – Wir sind immer noch kaputt von dieser einmaligen und extremen Wanderung. Wir hatten uns den Berg genauso wieder runtergekämpft, wie wir uns hoch gekämpft hatten. Als wir nach vielen Stunden zu Hause ankamen, fiel Leonie auf unser Sofa und ich auf die kühlen Fliesen. Wir schliefen so fest, dass wir nicht einmal mehr wussten, was wir geträumt haben.

„Wandern ist gesund“, sagt Leonie immer. Ob das gestern auch der Fall war, wage ich zu bezweifeln. Fast hätte Leonie von dieser Extremwanderung Kopfschmerzen bekommen. Und das wäre gar nicht gut gewesen. „Ist noch gerade gut gegangen“, ließ sie verlauten, als sie uns abends schicke Lammkoteletts in den Ofen schob. Sie hatte ganz vergessen, dass ganz Teneriffa zurzeit ein einziger Backofen ist, nicht aber unser Backofen. Denn für Lammkoteletts reichte mal wieder der  Strom nicht. Schade.

So mussten wir oder besser gesagt Leonie,  die Lammkoteletts auf der niedrigsten Stufe fast die halbe Nacht brutzeln (hoffentlich einmalig). Da wir mächtig Hunger hatten, mussten wir uns zunächst mit Trockenfutter für mich und Apfelsinen und Bananen für Leonie begnügen. Doch heute morgen zum Frühstück waren die Lammkoteletts fertig. Leonie war nicht so begeistert. Doch ich bin da nicht so pingelig. Mir schmeckt so ein leckerer Lammknochen zu jeder Tageszeit.

Morgen – wir erwarten wieder einen Elektriker, einen Fernsehtechniker und einen Calima. Wer wird kommen?

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Wie am letzten Samstag angekündigt, hier einige Impressionen vom bunten Karnevalstreiben in Aalborg. Das Wetter war fantastisch und die Stadt war voller Menschen (ungefähr 100.000 sollen zum Schauen und 25.000 zum Festplatz (Eintrittskarte) gekommen sein). Aalborg außer Rand und Band. Ich habe mich durch die Massen treiben lassen und – mit meiner kaputten Hand zwar ein wenig eingeschränkt –  ein paar Eindrücke fotografisch auffangen können. Bis spät in die Nacht dauerte die Feier auf dem Hauptfestplatz, auf dem sich die Gruppen nach den Umzügen, die von verschiedenen Richtungen quer durch die Stadt führten, versammelten. Bis zum frühen Morgen zogen Gruppen verkleiderter Menschen auch am Hafen entlang. Einige „Leichtsinnige“ gönnten sich dabei eine kleine Abkühlung im Hafenbecken. Als ich um sieben Uhr mit dem Hund zum Morgenspaziergang aufbrach, traf ich auf eine Gruppe Jugendlicher, die den Karneval anscheinend mit einigen wagemutigen Sprüngen von der Brücke in den Limfjord ausklingen ließen.

Auch schwedische und deutsche Flaggen waren zu sehen – die deutsche Flagge häufig im zusammenhang mit „bayerischer Trachtenmode“ und Alpenhütten.

Pirat

Farbe

In den vielen mitgebrachten Kinderwagen wurde hauptsächlich Alkohol transportiert. einige dieser Wagen sah man am nächsten Tag „aufgegeben“ auf dem Limfjord schwimmen.

Musikwagen – Party now – Apologize later

das ist  GRÜN

viele Teilnehmer schauten gerne und freundlich in die Kamera

Ich wünsche allen Lesern einen angenehmen Pfingstmontag und grüße aus dem warmen Aalborg.

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Im Moment bin ich leider nicht mehr auf Teneriffa und kann Euch daher auch keine neuen Fotos oder Berichte von der schönen Inseln liefern. Da Bonn auf mich zurzeit öde und trostlos wirkt, habe ich mich entschlossen, eine kleine Geschichte über eine „deutsche Anstalt“, die ich vor zwei Jahren geschrieben habe, hier nach und nach zu veröffentlichen. Vielleicht gefällt Euch ja meine kleine Realsatire über eine deutsche Anstalt, die mit Sudoku und Beratung an die Börse geht. Natürlich ist die Geschichte frei erfunden. Zufällige Ähnlichkeiten zu tatsächlich existierenden Personen, öffentlichen Verwaltungen oder Unternehmen wären rein zufällig und sind nicht beabsichtigt. Wo könnte denn auch in den deutschen Landen eine solche Geschichte tatsächlich passieren? Merkwürdig nur, dass ich ab und zu denke, dass ich so einiges von der Geschichte in meinem ersten Leben selber erlebt habe.     

Heute erst einmal kurz zum Inhalt. Die Geschichte handelt von einer Verwaltung, die öffentliche Immobilien verwaltet. Auf Wunsch des Ministeriums soll diese in ein modernes zeitgemäßes Dienstleistungsunternehmen umgewandelt werden. Alles beginnt an einem ganz normalen Morgen im Berliner Finanzministerium der Nachwendezeit. Ein Staatssekretär, der einfach keine Lust mehr darauf hat, langweilige Steuervorgänge zu bearbeiten, lässt eine Teilakte hinter seinem Schrank verschwinden. Der dabei aufgewirbelte Staub bringt ihn nicht nur zum Husten, sondern auf eine geniale Idee. Er will die verantwortliche Hausverwaltung in einer modernes Unternehmen umwandeln und dabei unbedingt seinem Minister beweisen, wie wirtschaftlich und modern sein neues Unternehmen arbeiten kann. So scheut er sich auch nicht in seiner Position, dieses  wichtige Projekt  persönlich  in seine Hände zu nehmen.

 Auf dem Weg von der Idee bis zur Umsetzung sind nicht nur viele Dinge zu bedenken, sondern auch immer wieder neue Hindernisse zu überwinden. Diesen Prozess zu begleiten, bringt nicht nur einzelne Herren im Ministerium bis an ihre persönlichen Grenzen. Zum Glück bietet sich bei der Erledigung der zahlreichen Aufgaben, Hilfe durch geschäftstüchtigen Berater an. Diese fassen ohne Arbeitsscheu beherzt  zum Wohle des Staates und des eigenen Geldbeutels in Windeseile zu.

 Weiterhin stellt sich heraus, dass es  nicht ganz so einfach ist, die Mitarbeiter von den vielen Vorzügen eines modernen Dienstleistungsunternehmens, in dem vorwiegend Denglisch gesprochen wird, zu überzeugen. Zum Glück hat der Berater Herr Machold alle Fäden fest in der Hand und überzeugt durch seinen nächtlichen Arbeitseinsatz in den Hotelbars schließlich auch die Basis von den wirtschaftlichen Vorteilen eines Großunternehmens.

 Zur Freude der höheren Ministerialbeamten  gibt es in einer Anstalt auch viele neue interessante Posten zu vergeben, wobei sich insbesondere die Vorstandsstellen allgemeiner Beliebtheit erfreuen. Wen wundert es da, dass in erster Linie tüchtige Herren und Ministerialbeamte, die ohnehin lieber am Rhein verbleiben wollten als mit an die Spree umzuziehen,  in die Bonner Anstalt wandern. Herr Dr. Kleist als Vorstandssprecher, der als einziger aus dem Ministerium die Grammatik vollständig beherrscht und sich gerne selber um jede Mieterbeschwerde persönlich kümmert, ist genauso prädestiniert für eine Vorstandsposition wie seine Kollegen Herr Dr. Müller-Niederthal und Herr Konrad. Herr Dr. Müller-Niederthal als Mann aus der Wirtschaft stellt gleich beim Gehaltspoker mit dem Ministerium seinen wirtschaftlichen Fähigkeiten unter Beweis. Weiter zeigt sich, dass nur der, der Sudoku so gut wie Herr Konrad beherrscht, die Position des Finanzvorstandes erhalten kann.

 Die Vertreter des Ministeriums üben ihre Fachaufsicht zunächst durch Einstellung unzähliger neuer Mitarbeiter weitsichtig aus. Sie sind zumeist in der ministeriellen Kantine recht nah am Geschehen, um zunächst den alten Staatssekretär und später den jungen neuen Staatssekretär von Gutental mit positiven Nachrichten über die Deutsche Anstalt zufrieden zu stellen.

 Gemeinsam arbeitet man sich durch Zielvereinbarung, Personalentwicklungsaufgaben und eine Unmenge Zahlen. Wen wundert es da, dass bei diesem Zahlengewirr ab und zu auch einmal der Finanzvorstand die Zahlen des Wirtschaftsplanes mit der Liquidität verwechselt. Unermüdlich arbeiten Vorstand, Ministerium und Berater mit innovativen Sachverstand daran, immer wieder neue kreativen Ideen zu entwickeln, wie Liquidität aus der Anstalt gewonnen werden kann, um dem Staat aus der Krise zu helfen. Und sei es auf so unkonventionellen Weg, dass die Verkäufer von Immobilien kurzfristig in die Sparte Wald und Natur wechseln müssen, um im Wald Holz zu sammeln oder beim Fischen an der Ostsee ihr Glück zu suchen. So kommen zwischenzeitlich auch die Natur- und Hundeliebhaber, die einige Zeit lang mit Tier und Flinte durch die Wälder streifen dürfen, auf ihre Kosten. Die anderen Bearbeiter in der Anstalt müssen auf den Betriebsausflug im Rheintal warten, den der Vorstandssprecher werbewirksam als Liegenschaftsbegehung an die Presse verkauft.

 Am Ende zeigt sich, dass der eingeschlagene Weg, eine moderne Anstalt aufzubauen, nur ein Anfang gewesen sein kann. Denn immer wieder schaffen es die Vorstände, die Spartenleiter und sämtliche Bedienstete unter Federführung einer Heerschar von Beratern, das Ministerium mit neuen und unerwarteten Bilanzzahlen zu verblüffen. Als zum Schluss sogar ein testierter Jahresabschluss gefährdet erscheint, von dem der Vorstandssprecher am Rande eines Fußball Turnieres auf der schönen Insel Helgoland erfährt, wird es Zeit das Ruder herum zu reißen. Durch cleveres Handeln eines ministeriellen Verwaltungsbeamten geht daher die Anstalt ihren Weg weiter an die Börse. Die Anstalt wird eine Aktiengesellschaft.

Die sogenannte Fläche mit ihren Außenstellen bleibt sich eine Weile selber überlassen. Doch nach und nach kommen die altlastenbehafteten Liegenschaften zurück. Und am Ende ist neben der börsendotierten Aktiengesellschaft auch die alte Verwaltung wieder auferstanden.

Die zahlreichen Mitarbeiter der Anstalt werden entwickelt, gecoacht und gechanged und entdecken danach vollkommen neue Talente. Bei diesem rasanten Aufstieg darf es auch keine Rolle spielen und niemanden verwundern, dass ab und zu ein paar Mitarbeiter ganz verloren gehen. Am Ende zeigt sich, allein die Beratung hat Bestand.

Falls Ihr Lust auf mehr (Meer habe ich leider im Moment nicht zu bieten) habt, geht es demnächst los.

Ich wünsche Euch einen schönen Tag.

Der letzte Tag des Jahres 2011 ist angebrochen. Heute Nacht um  Punkt 00.00 Uhr, wenn das Neue Jahr beginnt, läuft meine vor mir selbst abgelegte Verpflichtung (im Jahr 2011 täglich zu bloggen) ab. Eine neue Verpflichtung des täglichen Bloggens für das Jahr 2012 werde ich nicht eingehen. Ich werde im Neuen Jahr so viel bloggen, wie ich möchte, Lust und Zeit habe. Ob das dann 3 mal am Tag oder 3 mal in der Woche sein wird, wird sich weisen. Mein persönlicher Tipp ist, dass es eher mehr als weniger sein wird, da ich im Jahr 2011 einfach gemerkt habe, dass ich sehr viel Freude am Bloggen habe, Euch alle meine Leser nicht mehr missen möchte und vielleicht auch ein wenig süchtig bin.

Seit ich im Januar 2011 mit dem Bloggen begonnen habe, habe ich mir häufig die Frage gestellt, ob ich das Bloggen wohl ein ganzes Jahr lang durchhalten werde. Tatsächlich gab es unterschiedliche Tage. Ab und zu flossen mir die Blogbeiträge nur so aus der Feder. Zu anderen Zeiten, wenn ich mit sehr vielen anderen Dingen befasst war, gestaltete es sich ab und zu durchaus schwerer. Umso mehr freue ich mich heute, dass ich durchgehalten habe. Das ist mir natürlich nicht alleine gelungen, sondern ich weiß sehr gut, dass ich diesen meinen kleinen Erfolg ausschließlich Euch allen, meinen Lesern zu verdanken habe. Ohne Euch hätte ich diesen Blog nicht mal einen Monat schreiben können. Daher ganz großen und lieben Dank an Euch alle.

Fast ein Jahr war ich nun auf der Suche und bin seit einiger Zeit auf Teneriffa gelandet oder gestrandet. Ich habe in diesem Jahr – auch gerade durch Euch – viel gesehen, erlebt und gefunden. Wie ein fließender Fluss ging das Leben weiter und fast ganz nebenbei habe ich mich am Ende zu meinem eigenen größten Staunen selber gefunden. Damit ist die große Suche für mich beendet. Das heißt jedoch nicht, dass das Leben nun zu Ende ist. Es geht weiter, bleibt spannend und macht neugierig auf mehr. Das Suchen im Sinne von „die Dinge heran kommen lassen“, „alles mit interessierter Neugier betrachten“ und „weiter im großen Spiel des Lebens dabei sein“, werde ich nur zu gerne weiter betreiben. Daher wird es diesen Blog auch im Jahr 2012 unter dem  Namen Sucherin geben.

Was werde ich schreiben?

  1. Ich werde unter der Kategorie Reisen weiter über meine Reisen und mein momentanes Leben hier auf Teneriffa berichten.
  2. Auch über meinen Hund, den kleinen verfressenen Labrador, Kater und andere Tiere wird es weiter Geschichten in der Kategorie Tiere geben.
  3. Dann möchte ich eine Kategorie „die Geschichte zum Bild“ einrichten. Hier werde ich Fotos zeigen und vielleicht etwas, das zu dem Bild dazu gehört, erzählen (wie z.B. die Geschichte hinter dem Bild). Gerne würde ich diese Kategorie auch als gemeinsames Projekt laufen lassen und habe mir bereits fachlichen Rat bei Clara eingeholt, da ich bislang keine Ahnung hatte, wie so ein Projekt überhaupt laufen kann/soll/muss. Daher wäre ich sehr glücklich, wenn ich Eure Meinung über so das von mir geplante Projekt vorab erfahren würde. Ich freue mich über jeden Kommentar, Tipp, Hinweis (auch gerne als Mail).
  4. In „das Leben eben“ werde ich weiter berichten, was so um mich passiert, über Glück und Schatten, über was ich stolpere, was ich suche und gefunden habe, Sport, Musik, alles von A bis Z, was das Leben eben zu bieten hat (meine heimliche Auffangkategorie ).
  5. Auch die Kategorie Wishcraft werde ich als Wishcraft, Wünsche und Coaching weiter führen, da ich einfach ein riesiger Fan von der Autorin, Psychologin und Coach Barbara Sher bin. In ihren Büchern, wie z. B. in dem Buch Wishcraft hat sie eindrucksvoll beschrieben, dass jeder Mensch einzigartige Talente in sich trägt. Den Weg zu diesen Talenten weisen uns unsere Wünsche. Folgen wir unseren Wünschen, kommen wir zu dem was wir gerne tun. Was wir gerne tun, werden wir zwangsläufig gut tun und damit nicht nur für uns selber, sondern letztlich der ganzen Welt Gutes tun. Eine Grundaussage ist: Habe den Mut Deiner Intuition und Deinem Herzen zu folgen. In dieser Kategorie möchte ich gerne in den Austausch mit allen Lesern gehen. Wie? Das verrate ich im Neuen Jahr. Für dieses Projekt habe ich eine Vision, die hoffentlich im Jahr 2012 wahr werden kann.

Für einen letzten Tag im Jahr habe ich jetzt fast zu viel geschrieben :-). Nun werde ich mit meinem Mann zusammen diesen unseren vorerst letzten gemeinsamen Tag auf der Insel in vollen Zügen genießen. Denn morgen früh geht leider bereits sein Flieger nach Deutschland zurück. Leider hat mich zwischenzeitlich auch ein kleiner Infekt erwischt und ich schniefe, huste und kämpfe tapfer gegen eine kleine Grippe an. Dennoch werden wir heute Nacht um die Häuser ziehen und uns überraschen lassen, wie so ein spanisches Silvesterfest auf Teneriffa aussehen kann. Auch darüber werde ich sicherlich berichten.

Euch wünsche ich allen einen wunderschönen Tag, eine lange Nacht und einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2012. Hoffentlich bis bald.

Bereits im Fernsehen hatte ich gesehen, dass im Norden von Spanien riesige Wellen vom Atlantik auf das Land trafen. Auch hier im Westen von Teneriffa waren die Strände in meiner Nähe zumeist für einige Tage abgesperrt, da ein sehr hoher und anscheinend gefährlicher Wellengang war. Wie hoch die Wellen tatsächlich hier vor Ort waren, vermag ich nicht genau zu sagen. Mit dem bloßen Auge sah es für mich sehr beeindruckend aus. Hier einige Fotos für Euch.

die Felsen vor Puerto de Santiago wurden von hohen Wellen überspült

auch das Naturschwimmbecken war gesperrt, da ständig Wellen hineinschlugen

mit Wucht donnerten die Wellen aufs Land zu

noch einmal das Naturschwimmbecken: vorne läuft noch die vorherige Welle ab, während im Hintergrund bereits die zweite Welle hinein gespült wird

auch an den Felsen krachten die Wellen mit ziemlicher Wucht heran

Ich wünsche Euch einen ruhigen und nicht so stürmischen Tag zum Jahresausklang.

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Heute zeige ich ohne viele Worte einfach ein paar Bilder aus dem Sommer, um Euch zu Hause im noch kühlen Deutschland vielleicht schon ein wenig auf den Frühling, der irgendwann wieder kommt, einzustimmen.

 

Pflanzen vor meiner Wohnung

Blick auf die Felsen von Los Gigantes

Blumenhecke

das sieht nicht nur gut aus – das duftet auch – schade, dass ich hier keinen Duft übermitteln kann

Blumenbrücke

Palmen

Gräser

Fächerpalme vor dem Haus

Ich grüße Euch alle und wünsche einen schönen Tag.

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Warum darf ich nicht ins Wasser?

Nun leben Hund und ich seit einiger Zeit auf Teneriffa. Dadurch hat sich nicht nur für mich, sondern auch für meinen Hund so einiges geändert. Dass hier überall Hundekotbeutel und Abfallbehälter für den Hundekot zu finden sind, hatte ich bereits geschrieben. Ich  muss allerdings ehrlich zugeben, dass das den Hund wenig interessiert. Er muss einfach nur und macht sein Geschäft. Fertig. Ob er die Hundeschule am Samstag und die lieb gewonnenen Hundekumpel vermisst, vermag ich nicht so wirklich zu sagen. Sicher ist jedoch, dass er das Spielzeug der Hundetrainerin vermisst, das er sich bei jeder Gelegenheit schnappte und das ihm nicht mehr zu entreißen war. Nun muss er sich hier mit vier alten Tennisbällen vergnügen, von denen er zwei bereits zersägt hat. Die Reste schwimmen auf dem Atlantik in Richtung Nordsee und kommen so ungefähr in einem Jahr in Cuxhaven an.

Wenn man Hundi zum Gassi gehen auf Teneriffa befragen würde, käme ungefähr die folgende Prioritätenliste zustande:

  1. An erster Stelle der „Gassi geh Hitliste“ stehen Wanderungen oder Reitausflüge. Da kann der Hund zumeist noch mit anderen Hunden im Rudel Stunden lang ohne Leine durch die Landschaft laufen, hundert Fährten erschnüffeln und sich wieder richtig als Rudeltier und Wolf fühlen. Das tut er dann durch wölfisches Imponierscharren verbunden mit seinem einzigartigen Löwengebrüll auch kund. Dieses Brüllen hat selbst die Hundetrainerin noch bislang bei keinem anderen Labrador festgestellt und wie sie mir schrieb, wird das Gebrüll in der Bonner Waldgegend in letzter Zeit tatsächlich vermisst.
  2. Gleich danach und vielleicht auch ab und zu an erster Stelle stehen bei einem Wasserlabbi natürlich Ausflüge an den Strand. Da Hunde hier jedoch zumeist am Strand verboten sind, geht es dabei im Allgemeinen über Geröll, Felsen und spitze Klippen. Während Frauchen jede Sekunde in Gefahr läuft, abzurutschen, sich die Füße oder Beine aufzuschlitzen oder gar zu stolpern und für nimmer Wiedersehen von den Klippen zu stürzen, amüsiert sich Hundi mit Schwimm- und Tauchübungen im Wasser. Wenn Frauchen es allerdings schafft bei Morgengrauen an den Strand zu laufen, kann sie sich das Klettern ersparen und in Ruhe mit vom Schlaf noch halb verschlossenen Augen mit Labbi am Menschenstrand Ball spielen. Sie ist allerdings bereits gewarnt worden, dass die Polizei, wenn sie das denn mitbekommen sollte, in solchen Dingen hier keinen Spaß versteht. Doch was riskiert man nicht alles als Labbibesitzer für seinen treuen vierbeinigen Freund. Das Foto mit den spielenden Kindern entstand bei Sonnenuntergang, der hier in Bezug auf Labbis Strandvergnügen mit dem Sonnenaufgang gleichzusetzen ist.
  3. Auf Platz drei rangieren immerhin noch die langen Spaziergänge in der neuen Gegend an der Leine. Schließlich geht es immer in der Nähe des Meeres entlang und vielleicht ist ja doch mal die Chance……Außerdem kann so ein Hund bei diesen Spaziergängen eindeutig sein Netzwerk erweitern. Während uns im Norden nur spanische Hof- und Fincahunde hinter geschlossenen Mauern ankläfften, begegnen uns hier im Süden die Briten mit ihren Kampfhunden, die Russen mit ihren hergerichteten Pudeln, die Spanier mit ihren kleinen „ja was eigentlich?“. Da Hunde keine Sprachbarrieren zu überwinden haben und mehr als eindeutig kommunizieren, kann man auf diesen Spaziergängen sich neue Freunde und Feinde machen und einen angemessenen Rang verschaffen. Solange der Kampfhund an der Leine ist, teilt ihm Labbi deshalb unverhohlen mit, was er von ihm hält.
  4. Alles andere kann man nach Hundemeinung hier vergessen. Hundi liebt es nicht in der Mittagshitze hinter mir herzuschleichen. Auch, dass er in kein Gebäude mit herein darf und überall draußen angeleint werden muss, passt ihm überhaupt nicht. Und ganz schlimm sind seiner Meinung nach die vielen alten britischen Damen, die immer wenn sie ihn sehen, mit schrillen Stimmen: „How nice, how cute, how lovely“ schreien. Er findet Zweibeiner ohnehin manchmal recht merkwürdig. Die hohen Töne kann er gar nicht einordnen. Zunächst zeigte er noch geringes Interesse, denn möglicherweise könnte das „how nice“ ja eine leckere Fleischwurst sein, die die Briten für ihn im Handtäschchen spazieren tragen. Immerhin bleibt seine Leinenhalterin dauernd stehen und redet auch noch mit den merkwürdig schreienden Zweibeinern. Wie langweilig. Da Labbi recht praktisch  veranlagt ist, nutzte er gestern eine solche Zwangspause, um ein bisschen „brownware down zu loaden“. Als er sich hinhockte ahnte ich schon was jetzt folgen würde. Doch die Damen riefen immer noch: „How cute“. Als sie dann die „brownware“ entdeckten, verstummten sie schlagartig und wir konnten nach Säuberung der Stelle unseren Gassigang in Ruhe fortsetzen. Ich hoffe nicht, dass Labbi nun mit dem englischen Geschrei sein Geschäft verbindet, denn das wäre in der Folge keine ganz so glückliche Idee.

Ich wünsche Euch allen Lesern einen schönen Tag.

manchmal ist es hier ganz schön heiß

spielen am Strand ist immer gut

Die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr nutze ich jedes Jahr, um über das vergangene Jahr nachzudenken. Ich denke an die Weltereignisse, an die Deutschlandereignisse und schließlich komme ich zu meinen persönlichen Erfahrungen. Was habe ich gemacht? Was habe ich nicht gemacht? Was ist gut gelaufen? Was weniger gut? Wie geht es den Leuten um mich herum? War ich für meine Familie und für meine Freunde da? Habe ich auch an mich selber gedacht? Solche und ähnliche Fragen gehen dann als persönlicher Jahresrückblick durch meinen Kopf.

In diesem Jahr ist für mich persönlich sehr viel passiert. In allen Einzelheiten möchte ich das hier lieber nicht ausbreiten. Fest steht, dass es Anfang 2011, als ich anfing zu bloggen, einen tiefen Einschnitt in mein bisheriges Leben gegeben hat. Das mir durch unglückliche Umstände neu gegebene Leben habe ich im Jahr 2011 versucht, durch unterschiedlichste Suchen und Versuche zu füllen. Ich denke, dass ich zumindest auf dem Weg und im Fluss bin – und was will ich mehr?

Die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr nutze ich jedes Jahr auch, um über das nächste Jahr nachzudenken. Was möchte ich ändern? Wie soll es weitergehen? Was möchte ich ausbauen und was möchte ich mir abgewöhnen? Was kann ich für andere tun? Solche und ähnliche Fragen gehen dann als persönlicher Jahresvorblick durch meinen Kopf. Meine persönlichen Ziele schreibe ich auf, unterlege sie mit ein paar schönen Bildern und mache daraus  eine kleine Präsentation auf dem IPad, die mich dann das Jahr über begleitet. Bis Silvester sind hoffentlich auch in diesem Jahr meine persönlichen Ziele für 2012 fertig.

Überlegt Ihr Euch auch Ziele, Wünsche, Vorsätze für 2012?

Ich wünsche Euch beim Überlegen oder Nichtüberlegen auf jeden Fall einen schönen Tag.

Wirklicher Segen liegt in deinen eigenen Handlungen.

Dalai Lama

Hier in Spanien gibt es keinen zweiten Weihnachtstag, so dass heute eigentlich ein ganz normaler Arbeitstag wäre. Dennoch sind die meisten Geschäfte heute geschlossen und keiner geht arbeiten. Verwundert fragte ich deshalb letzte Woche die Einheimischen, wieso denn die Geschäfte geschlossen seien, wenn doch gar kein Feiertag sei und warum keiner arbeiten müsse. Da erfuhr ich, dass es in Spanien ein Gesetz gäbe, dass festlegen würde, dass wenn ein Feiertag auf einen Sonntag fallen würde, sei der nächste Tag ein zusätzlicher Feiertag. Ich habe das nicht überprüft, aber es scheint tatsächlich zu stimmen. Was für ein Gesetz – was haltet Ihr davon? Die Arbeitnehmer freuen sich hier sicherlich.

Mein Buch ist im Wesentlichen fertig. 160 Seiten reichen für das von mir vorgesehene Thema. Nun geht es an den Feinschliff und die Überarbeitung. Ich habe die feste Absicht, dass das Buch im Entwurf vollständig fertig gestellt ist, wenn ich Anfang Februar nach Deutschland  zurückkehre. Mal sehen, ob es mir dann tatsächlich noch gelingt, einen Verlag zu finden.

In meinem Kopf sind durch meinen Aufenthalt hier, bereits sehr viele neue Ideen. Ich habe das Gefühl, dass ich auch nach diesem Buch (egal ob ich es verlegen kann oder nicht) noch nicht mit dem Schreiben aufhören kann. Unter anderem habe ich auch eine nette Idee für ein Kinderbuch. Dafür suche ich jedoch noch einen Kooperationspartner, der die Illustrationen dazu macht.

Euch wünsche ich allen einen wunderschönen ruhigen zweiten Weihnachtstag.

Merry christmas

Veröffentlicht: 25. Dezember 2011 in Leonies Leben 2011, Musik
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Auch wenn ich zurzeit in Spanien bin, kann ich unter vielen Engländern gar nicht umhin, ab und zu an einem der britischen Pubs vorbei zu kommen. Da hörte ich doch diesen alten Weihnachtshit von Slade, der mich wirklich an meine allerfrüheste Jugend erinnert hat.

 

 

In diesem Sinne wünsche ich Euch nochmals frohe Weihnachten. Habt einen schönen Tag und genießt die (hoffentlich) freie Zeit.