Archiv für die Kategorie ‘Natur’

Uferstreifen unter Wasser

Uferstreifen unter Wasser

Auf Teneriffa werde ich ja nicht gerade mit zu viel Wasser von oben „verwöhnt“. Doch der Wettergott, der für Bonn zuständig ist, meint es seit zwei Monaten anscheinend wassermäßig recht gut mit der Region. Wie im gesamten Westen und Südwesten von Deutschland kamen in den letzten Wochen und Tagen Unmengen Wasser vom Himmel. Es schüttete teilweise wie aus Kübeln. Der Waldboden in der näheren Umgebung gleicht einer Mo0rlandschaft. Gummistiefel können daher bei Hundespaziergängen nie schaden. Gestern trat dann der Godesberger Bach über die Ufer und ein großer Teil von Bonn Mehlem stand unter Wasser. Schlimm für viele betroffene Hausbesitzer, deren Keller voll liefen und die teilweise auch Hab und Gut verloren. Sicher auf Deutschland bezogen im Moment keine Besonderheit. Die Medien sind voll mit Berichterstattungen über die Wasserfluten. Ganz schlimm, wenn es dann noch Tote und Verletzte zu beklagen gibt.

Der Rhein - ein Strom

Der Rhein – ein Strom

Panorama Rheinpromenade

Panorama Rheinpromenade

Nach einigen Tagen Hausarrest wegen Wetter und Wasser, zog es mich heute Morgen dann doch mit dem Fahrrad an den Rhein. Der Rhein stellt sich im Moment als reißender Strom dar, der auf beiden Uferseiten  über die Ufer getreten ist. Bäume, Büsche und Wiesen im Wasser. Und die Lastkähne, die flussaufwärts fahren, haben ordentlich mit der starken Strömung zu kämpfen. Auch recht viel Treibgut ist in den reißenden Fluten zu sehen. Ein rostiges Fass rauscht an mir vorbei. Flaschen, Plastik, aber hauptsächlich große Holzstücke. Die Uferwege, die das Wasser wieder frei gegeben hat, sind  mit Treibholz übersät. Da gibt es einiges für den Ordnungsdienst aufzuräumen. Oder wird der Rhein noch höher steigen?

Rheinufer überschwemmt mit Enten

Rheinufer überschwemmt mit Enten

"Bunter Baum"

„Bunter Baum“

Frachtkähne haben gegen die Strömung kein leichtes Spiel

Frachtkähne haben gegen die Strömung kein leichtes Spiel

Rheinufer, Radweg und viel Holz

Rheinufer, Radweg und viel Holz

Treibholz und Wasser auf dem Rheinuferweg

Treibholz und Wasser auf dem Rheinuferweg

 

 

Ein Wetterlichtblick: Nach den vielen regennassen grauen Tagen und dem beständigen kühlen Frühnebel und Dunst zeigte sich heute am Sonntag endlich wieder die Sonne. Und sofort waren die Uferpromenaden voll mit Spaziergängern, Radfahrern und Treibholzsammlern.
Euch allen wünsche ich einen schönen Sonntagabend und einen guten Start in die Woche.

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Rundweg Rodderberg

Rundweg Rodderberg

Sonnenschein am Rhein. Endlich. Raus in die Natur und Wandern bevor der nächste Regen kommt. Heute einige Impressionen von einer Rundwanderung von Rolandseck am Rhein auf den südlich von Bonn gelegenen Rodderberg. Der Rodderberg ist tatsächlich ein erloschener Vulkan, dessen Gestein auf ein Alter von ca. 800.000 Jahren geschätzt wird.

Rheinlandschaft

Rheinlandschaft

Start der Wanderung ist am Bahnhof Rolandseck. Dort gibt es neben dem bekannten Arp Museum auch den wirklich sehenswerten Bahnhof Rolandseck. Leider ist keine Zeit zur Einkehr im ansprechend eingedeckten Restaurant. Und auch das Arp Museum muss für den nächsten Besuch auf einen Regentag warten. Es geht hinauf auf schattigen Waldwegen auf den Rodderberg. Von dort oben gibt es weite Ausblicke auf das Rheintal und die andere Rheinseite mit Petersberg und Drachenfels.

Gräser

Gräser

Rheinlandschaft

Rheinlandschaft

Lasko im Rhein

Lasko im Rhein

Und nach 10 Kilometern Wanderung kann sich zumindest Lasko bei einem Bad im Rhein abkühlen.

Ruderer auf dem Rhein

Ruderer auf dem Rhein

Bahnhof Rolandseck

Bahnhof Rolandseck

Ich wünsche allen Lesern ein schönes Wochenende.

Galerie Bahnhof Rolandseck

Galerie Bahnhof Rolandseck

Restaurant Rolandseck

Restaurant Rolandseck

Golfplatz Rodderberg

Golfplatz Rodderberg

Rolandsbogen

Rolandsbogen

Rhein

Rhein

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Frohe Pfingsttage

 

Imkerin

Imkerin

Runde um Ließem

Rundwanderung um Ließem

Pfingstochse? :-)

Pfingstochse? 🙂

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Junge Kälber

Junge Kälber

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Endlich scheint auch in Bonn die Sonne. Zeit für einen Waldspaziergang. Lasko genießt die Freiheit und ich die Natur.

Lasko zurück im Bonner Wald

Lasko zurück im Bonner Wald

...was das wohl bedeutet?

…was das wohl bedeutet?

Buntes Holz mit geheimnisvollen Nachrichten :-)

Buntes Holz mit geheimnisvollen Nachrichten 🙂

Ich wünsche Euch allen ein schönes sonniges Wochenende.

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Ein Fels in der Brandung kann nichts erschüttern (so heißt es in einer Redewendung)… möchtet Ihr manchmal auch ein Fels in der Brandung sein?

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Wohlfühlen im kühlen Nass

Wohlfühlen auch mit grauer Schnauze

Lasko wird heute acht Menschenjahre alt. Die Hundejahre können wir schon gar nicht mehr zählen. Fast 60 müssten es sein. Da streiten die Gelehrten. Egal. Ich bin glücklich für jede Stunde und jedes Menschen- und Hundejahr, das Lasko und ich zusammen verbracht haben. Ohne meinen vierbeinigen Begleiter wäre mein Leben wahrscheinlich nur halb so spannend verlaufen und mit Sicherheit auch nur halb so schön gewesen.  Dafür heute großen Dank an meine liebe Fellschnauze. Und zum Geburtstag gibt es für den großartigen Vierbeiner einen dicken Knochen und für alle Anderen zur Erinnerung  einige Lasko Bilder:

Lasko - 3 W - 15

So fing alles an. Eine Handvoll Lasko. Leider habe ich aus dieser Zeit kein wirklich scharfes Bild. So unscharf wie die alten Bilder – so unscharf werden langsam auch die alten Erinnerungen. Doch an den kleinen Lasko und seine ersten Wochen bei uns im Haus in Bonn erinnere ich mich noch genau. So liebte Lasko es, sein Geschäft nicht draußen, sondern drinnen auf den Fliesen und dem Wollteppich zu verrichten. Er verstand nicht, warum ich das gar nicht zufrieden stellend fand und nachts mit ihm stundenlang draußen um unser Haus herum irrte. Wenn ich dann müde gegen 2.30 Uhr das Warten auf sein Geschäft aufgab und mit ihm ins Haus ging, pullerte er seelenruhig in den Flur. Sein Hundeblick entschädigte mich für die Müdigkeit.

Lasko 4 Monate alt

Lasko 4 Monate alt

Lasko mit 11 Monaten

Lasko 3 Monate alt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Irgendwann hatte Lasko begriffen, dass das Geschäft draußen zu verrichten ist. Er scharrt seitdem bei jedem noch so kleinsten Pullerstrahl und knurrt dabei wie ein Wolf. Einmalig?  Lasko war dem Welpenalter entwachsen. Ich zählte nun  nicht mehr seine Lebenstage und Lebenswochen, sondern bereits die Monate. Lasko machte die ersten längeren Spaziergänge mit mir und gemeinsam lernten wir mehr und mehr von der Bonner Umgebung  kennen. Tägliche Ausflüge bei Wind und Wetter in die Wälder und auf den Kreuzberg um Lengsdorf gehörten zu unserem Pflichtprogramm. Ich kannte alle Hunde im Umkreis von 10 Kilometer beim Namen und lernte auch mehr und mehr Hundebesitzer kennen. Die Namen konnte ich mir merkwürdigerweise schwerer merken :-)- Im Haus erprobte Lasko seine kleinen Zähne an Möbeln, Büchern und Schuhen. Auch ein Handy und das hintere Bein des Klavierhockers gehörten zu dem Kolateralschaden, den er im ersten Jahr in seiner Beißfreude anrichtete. Doch ein Blick in seinen treuen Hundeaugen und ich verzieh ihm alles.Ein Handy kann ersetzt werden. Ein Lasko nicht.

Lasko hinter der Tür

Junghund Lasko – Blick durch die Scheibe

Lasko im Herbstlaub

Lasko im Herbstlaub

Lasko auf der Wiese

Lasko auf der Wiese

 

 

 

 

Lasko ein Jahr alt

Lasko ein Jahr alt

Schnell verging das erste Jahr und Lasko wuchs zu einem feinen Junghund heran. Aus dem Welpenspiel wurde Junghunde Training.  Hundetrainer und Hundeschule wechselten. Lasko blieb unverbesserlich. Das  brachte neue Erkenntnisse in mein Leben, machte Freude und kostete mich doch auch so einige Nerven. Hat das Training etwas genützt? Mhmmm.. vielleicht mir? Lasko ist bis heute ziemlich „Training resistent“ geblieben. Er ist nicht dumm und lernt das, was er lernen möchte. Als Balljunkie lernte er zum Beispiel sehr schnell Bälle zu apportieren.  Doch heraus gibt er sie bis heute nur, wenn er das möchte. Ja, ich weiß. Es ist nicht der Hund. Es ist das Herrchen. Also ich. Vielleicht wollte ich ja einen eigenköpfigen Labrador ?

Neben den vielen kleinen Kämpfen im Training hatten wir zusammen auch viel Spaß. Und die Hundetrainerin hat mir hoffentlicht nach acht Jahren auch verziehen, oder Doro ? Lasko interessierte sich (Ausnahme bleiben bis heute Bälle und fremdes Hundespielzeug) ab dem zweiten Lebensjahr weniger für Gegenstände und Handys. Dafür war allerdings kein Futter mehr vor ihm sicher. Zwischen mein und dein kann er bis heute nicht unterscheiden. Ein Labrador frisst, was ihm vor die Schnauze kommt. Und wenn es zufällig auf dem Tisch des Hauses liegt, auch recht. Bereits in der Gebrauchsanleitung für Lasko stand: Ein Labrador ist eine Fressmaschine. Das konnte ich sehr schnell bestätigen. Lasko machte weder vor Schokoladenhasen noch vor fremden Grillfleisch halt. Ich weiß, alles eine Frage der Erziehung.

Lasko Wachhund

Lasko Wachhund ?

Lasko verspielt im Schnee

Lasko im Schnee beim Ballspiel

Junghund Lasko

Junghund Lasko

 

Lasko mit Kater Luc

Lasko mit Kater Luc

Lasko wuchs mit Kater Luc auf, den er bis heute freiwillig als einziges Katzentier in seinem Leben akzeptiert hat. Andere Katzen schlägt er lieber in die Flucht. Oder sie geben ihm eins auf die Nase. Ein Wachhund wurde Lasko nie so wirklich. Aber er lernte bereits im ersten Lebensjahr Türklinken zu öffnen und eigenständige Ausflüge und Unternehmungen zu planen. So durfte ich ihn denn nach seinen Ausflügen aus der örtlichen Tierarztpraxis oder auch aus dem Tierheim abholen, in das ihn die Polizei oder die Feuerwehr verfrachtet hatten. Weitere monetäre Kolateralschäden, denn auch so ein kleiner Feuerwehreinsatz ist nicht gerade billig. Die Türklinken wurden durch Türknäufe ersetzt. Doch alle Türklinken der Welt kann ich gar nicht austauschen. So öffnet Lasko heute noch gerne die Tür für alle Besucher  auf Teneriffa. Also, wenn jemand einmal vorbei kommen mag, nur klingeln….Zur Perfektion hat Lasko diese Fähigkeit im achten Lebensjahr ausgebaut. Er ist ja lernfähig. Nun kann er nach langem Training jede Küchenschublade und sogar die Kühlschranktür öffnen.  Gnädigerweise belässt er es beim Öffnen. Wahrscheinlich schmeckt ihm die kühle Kost nicht.

 

Lasko denkt in Bonn und findet keinen Schlaf

Lasko ist ein Outdoorhund

 

Lasko an Bord

Lasko an Bord

Adressen müssen ausgetauscht werden, damit die Kumpels auch wissen, wer da war

Lasko schreibt und ist recht kommunikativ

JULI - Lasko ist es in Freiburg zu heiß und er genießt das freie Kinderbett

Lasko – kein Bett ist vor ihm sicher

In den nächsten Jahren wurde Lasko vom Rheinländer zum Reisehund. Er bereiste Frankreich, Italien, die Schweiz und Dänemark und jede einzelne kanarische Insel. Er reiste mit mir quer durch die Republik von Hamburg nach München und von Köln nach Chemnitz. Lasko lebt im Winter als Outdoorhund auf Teneriffa und begleitet mich auf langen ausgedehnten Wanderungen. Er wandert über die Höhen von Teneriffa und schwimmt im Atlantik. Im Sommer  hat er auch keine Probleme damit, von Zeit zu Zeit in Dänemark als Schiffshund zu leben.  Er hat mit mir zusammen für den Blog gedacht (Lasko denkt) und sogar ein eigenes Buch verfasst. Und wenn er nicht gerade schreibt hinterlässt er überall auf der Welt gerne Nachrichten für seine Hundefreunde. Und am Ende von langen anstrengenden Reisetagen sucht er gerne eigene und fremde Betten auf.

Lasko - Übungen

Lasko  macht manchmal sogar freiwillig Übungen – hier für ein Fotoshooting

schnüffeln

Lasko – überall und immer auf der Suche nach Futter

Laskos Lieblingsbeschäftigungen sind bis heute: fressen, fressen, wandern, schlafen, fressen, fressen, schwimmen, schlafen und dann wieder von vorn. Zwischendurch ein wenig schnüffeln, markieren, um dann wieder zu fressen, fressen und  schlafen…

Lasko ein Wolf ?

Lasko ein Wolf ?

Lasko ein Wassertier

Lasko ein Wassertier

Lasko mit "Dosenöffner"

Lasko mit seinem persönlichen „Dosenöffner“

Happy Birthday Lasko

 

Lasko und seine Kumpel

Lasko und seine Kumpel

 

Lasko jagt Möwen

Lasko jagt Möwen

Lasko träumt und genießt

Lasko träumt und genießt

 

 

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In engen Serpentinen schlängelt sich heute eine immer noch nicht allzu breite Asphaltstraße von Santiago del Teide zum bekannten Gebirgsort Masca hinunter. Der kleine Ort Masca ist Ausgangspunkt für die beliebteste Schluchtwanderung auf Teneriffa. Täglich werden große Wandergruppen aus aller Herren Länder am Morgen mit kleinen und großen Bussen nach Masca gefahren. Von dort steigen sie einzeln oder auch in Gruppen über kleine Felsenpfade 600 Höhenmeter hinab zum Mascastrand. Wer mehr über die faszinierende Wanderung wissen möchte, kann hier nachlesen.
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Doch bevor die Straße nach Masca in den 70ger Jahren gebaut wurde, gab es nur eine Piste dorthin. Wie ich jetzt erfahren habe, war es tatsächlich möglich, mit Eseln von Santiago del Teide nach Masca zu reiten. Ein Texaner hatte sich in den 60ger Jahren in Santiago del Teide niedergelassen und dort eine Eselfarm aufgebaut. Von dort bot er zusammen mit seiner Frau Ausritte für Touristen rund um den Vulkan Chinyero und nach Masca an. Was ist Euch lieber? Auto oder Esel? Leider habe ich heute nicht mehr die Wahl. Denn was ich wählen würde ist doch klar :-).

mit dem Ese nach Masca

mit dem Ese nach Masca

Vielen Dank an Anne aus Puerto de Santiago, die mir dieses Foto freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.

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Teide im Schnee

Teide im Schnee

Gestern kamen wir auf unserer Rundwanderung von Los Llanos zum Vulkan Chinyero dem schneebedeckten Teide ein Stückchen näher. Auch wenn ein großer Teil des Schnees, der in den letzten Wochen gefallen ist, bereits weggeschmolzen ist, ist immer noch genug Schnee auf den Gipfeln des alten und des neuen Teide. Daher muss ich im Moment von Teidegipfelwanderungen leider Abstand nehmen.

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In der südwestlichen Region von Teneriffa zogen gestern  bei ca. 1.000 Höhenmetern eine Menge dunkler Wolken über die Berge. Dort fühlte es sich bei Wandern dementsprechend kühl, grau und nass an. Doch danach in der Höhe über 1.200 Höhenmeter erwartete uns Sonnenschein und ein nahezu wolkenfreier Himmel. So konnten wir unseren ca. 10 Kilometer langen Rundweg durch Kiefernwälder, vorbei an kargen Vulkanen mit wunderschönen Ausblicken auf den Teide genießen.

 

 

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Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag und einen guten Start in die neue Woche.

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Gestern waren wir wieder einmal im nahe gelegenen Tenogebirge auf einer kleinen Sonntagstour unterwegs. Wir stiegen von Los Gigantes (Teneriffa Südwest) über Tamaimo in Richtung Guama Gipfel  ca. 800 Höhenmeter auf. Dann verließen wir den Hauptweg und wanderten quer über einen wilden Berghang zu einem nördlich gelegenen langen Berggrat, der den Barranco Seco in südlicher Richtung abgrenzt. In diesem Berggrat befindet sich ein großes Felsentor. Die Engländer nennen es „The Eye“ (das Auge). Die Spanier sprechen von El Burjito und viele Deutsche einfach vom Felsentor. Jeden Tag schaue ich von meiner Wohnung zu diesem Felsentor hinauf.

Felsentor - The Eye - El Burjito

Felsentor – The Eye – El Burjito

El Burjito - das Felsentor

El Burjito – das Felsentor

 

Immer wieder stellte sich mir die Frage, ob ich nicht irgendwie dorthin gelangen könnte. Doch so oft wir auch dort oben im Tenogebirge nach dem Weg suchten, wir fanden ihn einfach nicht. Wir konnten zwar auf dem Berggrat entlang wandern und standen dann über dem Tor. Doch wie hinunter kommen? Klettern? Ich sprach mit vielen älteren Einwohnern aus der Umgebung und einige von ihnen versicherten mir, dass es einen Weg hinunter gäbe. Einige erzählten auch, dass sie Bilder vom sich im Tor hätten. Doch wo könnte dieser Weg sein? Ganz genau konnte mir das niemand sagen.

Als wir gestern wieder einmal über dem Felsentor nach dem mysteriösen Weg suchten, begegneten wir einem jungen spanischen Paar. Allein die Begegnung war ungewöhnlich, denn dort oben sind sehr selten Leute anzutreffen. Die Frau erzählte mir, dass ihr Freund im Felsentor gewesen sei und sie Fotos hätte, wie man dorthin gelangen könnte. Manchmal muss man anscheinend Glück haben und zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. So schlossen wir uns den jungen Leuten an. Es ging hinter einem Gebüsch einen sehr kleinen Pfad recht steil am Abgrund hinunter. Diesen Pfad hätte ich wirklich nicht als Weg identifiziert. Ich schaute die ganze Zeit, in der wir auf dem Weg waren, gar nicht nach unten und auch nicht hinter mich. Bloß keine Angst bekommen, dachte ich mir. Eine in meinen Augen nicht ganz ungefährliche Kletterpartie.

Blick aus der Höhe

Blick aus der Höhe

Junge Bergsteiger im "Auge" El Burjito

Junge Bergsteiger im „Auge“ El Burjito

Ich versuchte mich durch eine kleine Unterhaltung mit den jungen Leuten abzulenken. Dabei kraxelten wir hoch über dem Barranco Seco in einer Felswand ca. 4o Höhenmeter hinunter und hielten uns dann westwärts. Halt gab es an einigen recht stabil wirkenden Felsen. Und dann hatten wir es tatsächlich geschafft. Zusammen mit 5 jungen Spaniern (drei waren bereits vor uns da) standen wir im El Burjito. Ich setzte mich schnell auf den nächsten Felsen, denn auf beiden Seiten ging es sehr steil hinab. Aber eine wunderschöne Aussicht über das Tenogebirge und die gesamte Küste entschädigte uns für die Strapazen. Im „Auge“ konnte ich nun einen Blick hinunter auf meine Wohnung riskieren.

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….und heute waren unsere Palmen dran:

vor dem Besuch des "Palmenfriseurs"

vor dem Besuch des „Palmenfriseurs“

vor dem Besuch des "Palmenfriseurs"

vor dem Besuch des „Palmenfriseurs“

vor dem Besuch des "Palmenfriseurs"

vor dem Besuch des „Palmenfriseurs“

"Palmenfriseur" bei der Arbeit

„Palmenfriseur“ trotz Wind auf der Leiter ….

"Palmenfriseur" bei der Arbeit

..und bei der Arbeit

das Wetter wechselt, aber die neue Palmenfrisur steht :-)

das Wetter wechselt, aber die neue Palmenfrisur steht 🙂

windig und beschnitten

windschnittig 🙂

Palmenwedel im Wind

Palmenwedel im Wind

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