Archiv für die Kategorie ‘Reisen 2013’

 

auch eine fünfköpfige Familie hat auf einem Scooter Platz

mein Urlaubsfoto 2013

 

 

Meine Kamera habe ich fast überall dabei, wenn ich auf Reisen oder draußen in der Natur unterwegs bin. Wie Ihr ja von meinen Reiseberichten wisst, halte ich meine Erinnerungen auch fotografisch fest. Insbesondere für meine Wanderberichte ist die Kamera für mich unverzichtbar. Denn im Nachhinein kann ich mich an den Bildern orientieren, wenn ich die Wanderstrecken aufschreibe. Dennoch sind meine Fotos nur für den Privatgebrauch, denn ich weiß, dass ich wahrlich keine gute Fotografin bin und es noch viel besser gehen könnte 🙂.

Wenn ich meine Blogrunde durch Eure Blogs drehe, sehe ich bei einigen von Euch richtig gute und professionelle Fotos. Ich freue mich an den schönen Fotos und schaue sie unheimlich gerne an. Doch ich stelle auch fest, dass es bei mir an so einigem fotografischen Wissen hapert. So habe ich mir überlegt, im nächsten Sommer an einem Fotokurs teilzunehmen, um vielleicht ein bisschen etwas dazu zu lernen und auch bessere Fotos zu machen. Hat jemand von Euch einen guten Tipp für mich (möglichst in der Nähe von Bonn) ?

Da unter Euch richtig gute Fotografen sind, hat ja vielleicht die eine oder der andere Interesse, an einem Fotowettbewerb teilzunehmen. Als ich gestern nach einem Fotokurs suchte, bin ich auf diese Seite gestoßen. Escapio prämiert das Urlaubsbild 2013. Ich habe zunächst überlegt, mich mit einem Vietnamfoto zu beteiligen. Doch wahrscheinlich traue ich mich nicht. Falls jemand von Euch Interesse hat, dann sollte er hier schauen.

Die schönsten Urlaubsfotos 2013 werden mit Preisen im Wert von insgesamt 12.500 Euro prämiert. Es handelt sich um Reisegutscheine für Hotels in Norditalien und Wien. Zusätzlich gibt es ein Reisetaschengeld. Aber schaut selber nach. Der Gewinner wird durch Online-Voting und durch eine Blogger-Fachjury aus dem Bereich Architektur, Design und Fotografie ermittelt. Außerdem werden die besten Fotografen im Escapio blog und via Social Media in der Presse vorgestellt. Interessiert?

Die Bewerbungsphase läuft am 31. Januar 2014 ab. So habt Ihr nur noch kurze Zeit die Bilder (maximal 3 Bilder in JPG-Format, Größe max. 6 MB) per E-Mail an contest@escapio.com einzureichen. Am 4. Februar sind die Bilder auf dem Escapio Blog zu sehen. Die Abstimmung per Online-Voting läuft vom 4. bis zum 28. Februar. Und die Gewinner werden am 4. März veröffentlicht.

Falls jemand von Euch teilnehmen möchte: Viel Glück!

 

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Lasko denkt - in der Höhe oder nur ein Nickerchen?

Lasko denkt  in der Höhe oder doch nur ein Nickerchen?

Gestern: Wir hatten über Weihnachten viel Besuch und Leonie kam nicht zum Schreiben. Das war gut für mich. Denn so waren wir mit Familie und Freunden viel unterwegs. Wir sind gewandert, spazieren und schwimmen gegangen und waren bei Freunden und Nachbarn zu Besuch. Und es gab Unmengen von Essen.  Leonie nennt es zumindest Unmengen. Sie fotografierte ein dickes Steinmännchen und meinte, dass auch das Weihnachten zu viel gegessen habe. Für mich gibt es keine Unmengen von Essen. Ich bin ein Labrador und ich habe immer Hunger. Leonie kochte zu Hause für uns und Besuch bzw. sie versuchte mit unserer immer noch reduzierten Energiemenge zu kochen. Ab und zu gelang es. Dann mussten alle anderen elektrischen Geräte abgestellt werden. Kein Fernsehen, kein warmes Wasser und der Kühlschrank auf niedrigste Stufe.  Für Zweibeiner eine Einschränkung – mir egal. Wenn ab und zu trotz dieser Energiesparmaßnahmen nichts mehr mit dem Strom voran ging, sind wir Essen gegangen. Aber auch das war nicht so einfach, da hier auf der Insel zurzeit sehr viele Urlauber und Touristen sind. Und anscheinend möchten alle gerne essen gehen. Doch mit ein wenig Suchen und Glück fanden wir letztlich immer noch einen Platz. Ich lag ruhig unter dem Tisch und wartete geduldig auf die Knochen oder sonstigen Essensreste, die mir von allen Tischen zugedacht wurden. Hundeweihnacht wie ich es mag :-).

Steinmännchen

Steinmännchen – Weihnachten zu viel gegessen?

besser etwas Grünfutter?

besser etwas Grünfutter?

auf hohen Gipfeln

oder viel Bewegung – Lasko auf hohen Gipfeln

Und auch keiner unserer Freunde hat mich zu Weihnachten vergessen. Von überall her erhielt ich Lammknochen und Fleischreste. Es waren so viele Knochen, die Leonie für mich entgegennahm, dass Leonie einen ganzen Stapel Knochen und Fleisch eingefroren hat. „Dann hast Du länger etwas davon“, meinte Leonie. Tatsächlich weiß sie doch genau, dass ich immer noch nicht allein die Tür zum Kühlschrank öffnen kann. „Länger etwas davon haben“, ist für mich kein akzeptables Maß. Doch was soll ich machen? Ich versuche mich ganz lieb zu benehmen, dass ich abends etwas von meinen geschenkten Knochen zu sehen und zu schmecken bekomme. Aber ich bin am Üben – vielleicht schaffe ich es doch noch in 2014 und öffne Leonies Kühlschrank. Das ist jedenfalls neben dem „lieb benehmen“ mein Plan B.

Heute: Nachdem wir über Weihnachten so viel gegessen haben, hängen wir heute alle ein wenig müde in der Ecke herum. Da fällt mir das Denken schwer und ich mache lieber ein Nickerchen. Das habe ich übrigens gestern auch gemacht, als wir auf dem Guerguessteig gewandert sind. Die Sonne schien und wir gingen hoch und höher hinauf. Als die Zweibeiner in der Höhe ihr Picknick machten, bekam ich etwas Thunfisch ab. Danach wollte ich nur noch im Schatten liegen. Wenn Ihr genau hinschaut, seht ihr im Hintergrund den Teide. Auf der Bergspitze liegt immer noch ein wenig Schnee. Doch auf dem Guerguessteig war leider kein Schnee. Leonie schaut Schnee lieber von der Ferne an. Doch ich tobe gerne mitten durch den Schnee. Vielleicht bleiben wir ja im nächsten Jahr mal in Deutschland und fahren ein wenig Schlitten. Doch dazu muss ich Leonie erst einmal überreden. Sie liebt die Sonne und die Sonnenuntergänge auf „ihrer“ Insel.

Weihnachten - Sonnenuntergang

Weihnachten – Sonnenuntergang

Morgen: Morgen fährt Leonie mit ihrem Besuch in den Siam Park. „Ein asiatischer Park auf Teneriffa – was soll das denn?“ fragte Leonie, als ihr junger Besuch nach diesem Vergnügen verlangte. Leonie schaute im Internet und schüttelte den Kopf. Leonie braucht anscheinden keine Vergnügungsparks um Spass zu haben. Unser jugendlicher Besuch sieht das anders. Und auch ich würde gerne dorthin fahren. Dort soll es lange Wasserrutschen und unheimlich viele verschiedene Wasserbecken geben. Das wäre meine  Hundewasserwelt. Doch manchmal ist das Hundeleben ungerecht. Leonie liest mir vor: „Hunde  verboten“. „Hund, dabei hätte ich dort bestimmt viel Spass gehabt“. Nun muss ich morgen allein zu Hause bleiben und darf am nassen Vergnügen nicht teilnehmen. Und Leonie, die viel lieber zu Hause geblieben wäre, als in einen Vergnügungspark zu gehen, wird „zwangsbespasst“ (wie sie es nennt). Da bin ich mal gespannt, was sie zu erzählen hat, wenn sie morgen zurückkommt. Ich werde jedenfalls in der Zwischenzeit kräftig am Kühlschrankprojekt üben, denn die Lammknochen sind wirklich zu und zu lecker.

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Müder Hund

Müder Hund

Lasko hat seine Sonnenliege in die Hütte verlegt und ist nicht mehr zum Aufstehen zu bewegen. Was ist passiert? Seit Tagen regnet und stürmt es im Sonnenparadies. Teneriffa, bekannt als die Insel des ewigen Frühlings, lockt normalerweise gerade im Winterhalbjahr Touristen mit moderaten warmen Temperaturen an. Doch im Moment spielt auch hier das Wetter  ein wenig verrückt. Seit Tagen zieht ein heftiges Atlantiktief über die kanarischen Inseln. Bäume und Strommasten fallen um. Straßen sind überflutet und gesperrt. Der Strom fällt zeitweise aus und die Schulen bleiben geschlossen. So liegt das gesamte öffentliche Leben brach. Veranstaltungen fallen aus und auch die Spanischstunde muss warten. Alle Personen, die nicht unbedingt hinaus müssen, sollten bei der ausgerufenen Warnstufe rot lieber zu Hause bleiben.

Sturm

Sturm

Das hat sich anscheinend auch Lasko zu Herzen genommen. Ab und zu öffnet er ein Auge und schaut, ob nicht vielleicht doch ein neues Leckerli auf seinem Teller gelandet ist. Doch in seinem Napf macht es nur ping, ping. Ja, es regnet ein wenig von oben in unsere Wohnung. Um die Tropfen aufzufangen steht Laskos Napf als idealer Tropfenfänger mitten in der Wohnung. Ohne Futter und ohne Wandern – da schließt Lasko lieber wieder die Augen und träumt von leckeren Lammknochen. Doch zum Gassigang, der natürlich trotz Warnstufe rot nicht ausfallen kann, öffnet selbst Lasko  beide Augen. Ein kleiner Regenspaziergang – dafür ist ein Labrador immer zu haben. In Nachbars Garten ist die Palme vom Wind umgeweht worden und überall wird an den Straßen das Wasser aus den Häusern und von den Terrassen gewischt. Mehr ist hier auf den Straßen von Teneriffa im Moment nicht los.

Doch morgen soll angeblich bereits wieder die Sonne scheinen. Daher vorher noch schnell ein paar Regenbilder aus Teneriffa.

ein Segler auf dem Atlantik in Seenot

ein Segler auf dem Atlantik in Seenot

nach dem Sturm: zersägte Palmen

nach dem Sturm: zersägte Palmen

die Straßencafés sind verwaist

die Straßencafés sind verwaist

Sonnenparadies? im Moment Fehlanzeige

Sonnenparadies? im Moment Fehlanzeige

 

auch Buddha muss mal duschen

auch Buddha muss mal duschen

Dunst über dem Atlantik

Dunst über dem Atlantik

Nässe im Sonnenparadies

Nässe überall

heißer Vulkanstein im Regen

heißer Vulkanstein im Regen

Regenfänger

Sonnenmarkise? Nein: Regenfänger

Regen -Spiegelung

Regen – Spiegelung

Und zum Abschluss noch ein kleines Rätsel

Was ist das denn wohl?

Rätsel - was ist das?

Rätsel – was ist das?

 

 

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Lasko denkt wieder

Lasko denkt wieder

Gestern: Gestern? Nein, es ist Hundejahre her, dass ich Euch etwas aus meinem Leben erzählt habe. Als ich mitbekam, dass Leonie mich einfach in Dänemark allein zurücklassen wollte, war ich ganz schön beleidigt. Das kann ich Euch sagen. Leonie und ich waren in meinem gesamten Hundeleben fast immer zusammen. Alles haben wir gemeinsam gemacht. Ganz selten hat sie mich nur schweren Herzens ab und zu für ein paar Wochen abgegeben. Doch dieses Mal sollten es fast drei Monate werden. HUNDEJAHRE. Ja, ich bin gealtert. Während Leonie ohne mich durch Vietnam gezogen ist, habe ich sie im Alter eingeholt. Es sind in Dänemark tatsächlich Hundejahre vergangen. Als Leonie mich in Bonn wiedersah, streichelte sie meine Schnauze und meinte: „Man, bist Du grau geworden“. Klar, werde ich grau, wenn sie mich Jahre allein lässt. Und wenn Leonie mal auf ihren Kopf schauen würde, ist da auch immer mehr grau zu erkennen. Ja Leonie, wenn wir uns Hundejahre trennen, werden wir grauer. Vielleicht versuchen wir es mal einfach mit „zusammen bleiben“.

Ehrlicherweise muss ich allerdings zugeben, dass ich einen prima Urlaub in Dänemark erlebt habe. Und Vietnam, ein Land, in dem Hunde bereits zum Frühstück gegessen werden, ist nicht gerade mein Traumziel. Gemeinsam mit meinem Freund Cheenok habe ich in Dänemark am Limfjord Boote bewacht. Einmal bin ich vor Begeisterung und Übermut ins eiskalte Wasser gefallen. Cheenoks Herrchen hat mich aber sofort dort herausgezogen. Und wirklich gefroren habe ich auch nicht, denn ich habe mir in Dänemark einen superdicken Fellpelz wachsen lassen. Dieser modische beige Wintermantel gefällt mir so gut, dass ich ihn nicht wieder hergebe. Zum ersten Mal im Leben habe ich aufgehört zu haaren. Leonie kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Schön, dass ich sie noch mit Kleinigkeiten überraschen kann.

Doch alles der Reihe nach. Irgendwann war mein Urlaub zu Ende und ich freute mich auf Leonie und Bonn. Ich fuhr mit einem zweibeinigen Begleiter in der Bahn nach Bonn. Dort kamen wir mitten in der Nacht am Bahnhof an. Und wer stand da? Eine total aufgeregte Leonie. Wau, als ich Leonie sah,  konnte ich auch nicht weiter beleidigt sein. Ich freute mich hundisch und hündisch und überhaupt einfach riesig. Ich sprang an Leonie hoch und hörte gar nicht auf damit. Und wenn Leonie gekonnt hätte, wäre sie sicher auch an mir hochgesprungen. Menschen drücken ihre Freude jedoch wohl etwas anders aus. Leonie standen jedenfalls Freudentränen in den Augen. Ich sprang und sie heulte. Und als wir alles genug gemacht hatten, fuhren wir in die neue Wohnung. Ich bekam eine Extraportion Futter und einen großen Knochen. „Nett hier“, dachte ich. „Sehr viel Wald in der Gegend, da werde ich demnächst wohl ordentlich toben können“. Doch wieder falsch gedacht. Bereits zwei Tage später saß ich mit meinem Wintermantel in der Transportbox und fuhr in den Sommerurlaub nach Teneriffa.

Heute: Ich bin zurück auf unserer schönen Insel und genieße die Sonne, das Meer und das Wandern. Doch zu Leonies großen Erstaunen gebe ich meinen Wintermantel noch immer nicht her. Das modische dänische Fellmodel ist mir einfach ans Herz gewachsen. Vielleicht bin ich ja auch ein bisschen eitel? Und wer weiß, wohin ich in den nächsten Tagen reisen muss. Vielleicht geht es in Richtung Grönland. „Nee, nee“, sagt Leonie. „Hier auf der Insel bleiben wir jetzt erst einmal. Und Dich gebe ich nie, nie wieder her, Lasko“. Na das ist doch Hundemusik in meinen weichen Schlabberohren. Und da Leonie im Moment keine Hundehaare in der Wohnung hat, freut sie sich noch mehr über mich. Da gibt es vielleicht einen Extralammknochen für den guten Hund :-).

Morgen: Wir wollen nach Icod de los Vinos fahren. Da ist jedes Jahr ein Tablarennen, bei dem die Einwohner auf eingefetteten Brettern die Gassen hinunterrutschen. Nichts für mich. Aber die kulinarischen Spezialitäten in Icod, die kann auch ein immer hungriger Labbi – wie ich es wohl ein bin – nicht verachten.

Goodbye Vietnam

Veröffentlicht: 27. Oktober 2013 in LeoniesLeben, Reisen 2013, Vietnam
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Sechs Wochen in Vietnam sind so wahnsinnig schnell vergangen. Waren wir wirklich sechs ganze Wochen unterwegs?

Ich freue mich, dass ich diese schöne Reise machen konnte. Und es wird bestimmt  einige Zeit dauern, bis ich die vielfältigen Eindrücke sortiert bekomme. Auch wenn sechs Wochen sehr lang sind, ist es unmöglich, dieses große vielfältige Land ganz zu sehen. Vietnam ist im Umbruch, für uns „Fremde“ häufig wohl auch ein wenig widersprüchlich, manchmal schwer zu verstehen, wunderschön und facettenreich.

Die Menschen sind herzlich und freundlich (abgesehen von einigen Tourguides :-)) und es gibt sicher noch weit mehr zu entdecken, als das, was ich hier beschrieben habe. Wir sind in den Wochen vom Norden (Hanoi mit Halong Bucht und Sapa) über das Zentrum (Hue, Hoy An, Mui Ne) in den Süden (Saigon, Mekong Delta und Phu Quoc) gereist. Auch der Abstecher nach Kambodia (Phnom Penh und Siem Reap) hat mir große Freude bereitet.

 

Ich möchte an dieser Stelle allen Lesern danken – Euch allen, die Ihr mich auf dieser Reise begleitet habt. Ich habe mich sehr über die vielen freundlichen Kommentare gefreut.

Sonnenuntergang

Sonnenuntergang

 

Heute geht es zurück nach Bonn. Weg aus den tropischen Temperaturen in den deutschen Herbst. Ich werde gleich nach Rückkehr in der nächsten Woche in meine neue Wohnung in Bonn umziehen und daher ziemlich beschäftigt sein. Wenn mein Leben wieder in „ruhigeres Fahrwasser“ gekommen sein wird, melde ich mich wieder.

Sonnenuntergang

Sonnenuntergang

 

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende und sende ein letztes Mal aus Vietnam viele liebe Grüße

Leonie

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Phu Quoc - Strand im Norden

Phu Quoc – Strand im Norden

 

 

Unsere letzte Scootertour auf Phu Quoc und auch in Vietnam führte uns in den Nordwesten der Insel. Dorthin soll es laut Karte eine Straße geben, die in der Hauptstadt Duong Dong beginnen soll. Nachdem wir eine Stunde in der Stadt herum gekreuzt waren und nach vielen Hinweisen in viele verschiedene Richtungen gefahren waren, gelang es uns endlich die Straße zu finden. Kein Wunder, dass es so lange dauerte, denn die Straße beginnt nicht in der Hauptstadt, sondern einige Kilometer nördlich. Mitten auf dem Feld ist der Straßenanfang und bis dahin muss man sich erst einmal über Feldwege und quer durch den Wald durchschlagen.

Phu Quoc - mit Scooter unterwegs

Phu Quoc – mit Scooter unterwegs

 

Doch als wir die Straße erreicht hatten, stellten wir fest, dass sie weitaus besser war, als die rote Schlammpiste, die auf der Ostseite der Insel entlang führt. Eine ganze Weile fuhren wir auf einer normalen geteerten Straße. Dann ging die Straße in eine Piste über, die aber einigermaßen befahrbar war. Zwischendurch trafen wir immer wieder auf Baukolonnen, die neue Straßenabschnitte bauten. In einigen Jahren wird die Insel wohl rundum mit einem guten Straßennetz versorgt sein. Als wir das Städtchen Ganh Dau im Norden erreichten, staunten wir nicht schlecht.

Phu Quoc - Blick auf Kambodia

Phu Quoc – Blick auf Kambodia

 

Vor uns breiteten sich Traumstrände aus. Weißer Sand, Fischerboote und Palmen. Nun weiß ich auch, dass man hier individuelle Schnorcheltouren buchen kann. Wer also auf die Insel kommt, muss nicht unbedingt im Süden das Standardprogramm buchen. Gegen ein geringes Entgelt kann man hier im Norden in einer wirklich traumhaften Gegend individuell schnorcheln gehen. Der Ort Ganh Dau ist lebhaft und voller kleiner Gassen, in denen Waren angeboten werden. Die Häuser liegen unmittelbar am Meer. Mit dem Scooter fahren wir durch die 1 Meter breiten Gassen vorbei an Fleischständen, auf denen Fleisch, Fisch und Innereien in allen Größen angeboten werden.

Phu Quoc - Traumstrand im Norden

Phu Quoc – Traumstrand im Norden

Auf Touristen ist man in Ganh Dau (noch) nicht eingestellt. Es gibt keine Restaurants oder Coca Cola. Überhaupt trafen wir den ganzen Tag über nur ca. vier andere Touristen auf dem Scooter, die sich – wie wir – hierher „verirrt“ hatten. Diese Gegend ist tatsächlich noch ein unberührter Geheimtipp.

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Von der Nordküste der Insel ist auch Kambodia nicht weit entfernt. Fast zum Anfassen nah, liegt es vor der Küste von Phu Quoc. Die Weiterfahrt zu dem Dorf Rach Vem gestaltete sich mitten durch den Dschungel doch ein wenig schwer und holprig. Einige Male verloren wir den Pfad – doch wir erreichten Rach Vem. Bei Rach Vem soll es einen schönen Strand geben. Wir haben jedoch nur das große Dorf, deren Bewohner vom Fischfang zu leben scheinen, gesehen. Auch hier wird man kaum jemanden finden, der Englisch spricht. Doch die Menschen hier im Norden sind freundlich und herzlich. Immer wieder winken uns Leute und insbesondere Kinder zu. „Hello, hello“. Dann lachen sie und freuen sich anscheinend, dass wir winkend mit „hello, hello“ antworten.

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Dann ging es den langen anstrengenden Weg zurück an die äußerste Nordwestspitze der Insel, zum Cape Ganh Dau. Dort genossen wir die wunderschöne Aussicht auf Meer, Strand und Natur. Danach fuhren wir auf einer roten Piste langsam wieder zurück in den Süden. Die Piste verlief unmittelbar neben der Küste. Wunderschöne einsame Strände reihten sich einer an den anderen. Ab und zu kamen wir durch kleine Orte, in denen Fischer lebten.

Fischerboot

Fischerboot

 

Wir fuhren durch Gebiete, in denen über hunderte von Metern an der Straße entlang Fisch getrocknet wird. Auf Phu Quoc wird anscheinend rund um die Uhr gefischt. Mit großen Booten, mit „Badewannen“, mit Netzen und auf jede andere erdenkliche Art. Bei diesen Massen an Fischerbooten drängt sich die Frage auf, wie lange das noch gut geht. Ist das Meer nicht irgendwann auch hier leer gefischt?

 

Im einsamen Norden gibt es an der Straße dann doch tatsächlich vier Restaurants, die wunderschön gelegen sind. Das Essen wird direkt am Strand serviert. Ein Bad im warmen Meer, Wasser und Fisch. Hier könnte ich es länger aushalten.

Doch es geht weiter Richtung Inselhauptstadt.

 

Ich sehe wieder Plakate, die die Zukunft der Insel in leuchtenden Farben anpreisen. Die Realität an der Straße, in der die Menschen noch in Wellblechhütten wohnen, sieht anders aus. Was passiert mit den Menschen, wenn an dieser Stelle tatsächlich die hochfliegenden Hotelpläne verwirklicht werden?

Schöne Zukunft ?

Schöne Zukunft ?

Plakatwände

Plakatwände

 

Um noch ein wenig Geld zu tauschen gehe ich in eine Bank. Auch beim Geld tauschen ist Vietnam – wie in so vielen Dingen – für mich widersprüchlich und nicht vorhersehbar. In einigen Banken werden die Euronoten genommen und umgetauscht und das war es. In anderen Banken werden sorgfältig Daten aus Reisepass notiert und Formulare ausgefüllt. Hier in Duong Dong ist alles sehr genau geregelt. Vor der Bank warten vier Sicherheitskräfte auf die Kundschaft. Einer geleitet mich die Treppe hoch und in die Tür hinein. Drinnen sind weitere vier Sicherheitskräfte. Einer von ihnen führt mich zu einem Stuhl, auf dem ich warten soll. Per Lautsprecher werden Nummern und Namen aufgerufen. Da ich das nicht verstehe, werde ich von dem Sicherheitsmann nach 5 Minuten zu einem Schalter gebracht, an dem ich mein Anliegen äußern kann. Dann gebe ich noch meinen Namen an und darf mich wieder setzen.

 

Ich schaue mich um. In der Mitte der Bank ist ein großer Altar mit einem Buddha. Darüber leuchten und glitzern hunderte von bunten Glühbirnen. Die Anzeigetafel mit den Kursen in roten Ziffern wirkt dagegen sehr dezent.

 

Da in Phu Quoc dreimal in der Woche den ganzen Tag über auf der ganzen Insel der Strom abgeschaltet wird, wird die Beleuchtung der Bank mit einem Notstrom Aggregat betrieben. Das verlassen plötzlich wohl die Kräfte. Die Stimme aus dem Lautsprecher verstummt, der Buddha hört auf zu leuchten und die Kurse sind nicht mehr erkennbar. Eine angenehme Ruhe macht sich breit. Doch nun wird die Arbeit in der Bank eingestellt. Nach einer halben Stunde nimmt das Notstrom Aggregat seine Arbeit wieder auf und Buddha kann wieder leuchten. Ich bin beruhigt. Ich werde zu einem anderen Schalter geführt, an dem ich mein Geld tauschen kann. Alles bestens – das Abendessen am Strand ist gesichert.

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Seestern

Seestern

Ja, wir wagten es noch einmal. Es sollte auf eine Schnorcheltour mit Guide gehen. Eigentlich wollten wir ja nach unseren letzten Erfahrungen im Mekongdelta endgültig Abstand von geführten Touren nehmen. Doch auf Phu Quoc ist es unmöglich – jedenfalls für uns als Touristen – mit einem Schiff auf die vielen kleinen Inseln, die vor der Südspitze der Insel im Meer liegen, zu kommen. Wir probierten unser Glück unmittelbar in An Thoi – leider ohne Erfolg. Da wir jedoch gerne die kleinen Inseln besuchen wollten, blieb nichts anderes übrig. Wir mussten zum letzten Mal in Vietnam eine Tour zu buchen.

Fischerboot - An Thoi

Fischerboot – An Thoi

Morgens um 8.30 Uhr ging es vom Bungalow aus los. Jetzt konnten wir vietnamesisches „Scooter fahren“ testen. Zu je Dritt auf einem Scooter knatterten wir den steinigen Feldweg zur Hauptstraße hoch. Dort wartete ein Kleinbus, der uns zusammen mit ca. 20 anderen Touristen zum Schnorcheln und Fischen auf ein Boot in An Thoi bringen sollten. Meine Erwartungen an dieses Tour bestätigten sich schnell. Bereits nach 15 Minuten legten wir die erste Rast ein. Zu bestaunen gab es Schmuck. Vor dem Verkaufsraum demonstrierte eine Verkäuferin, wie Perlen aus der Auster geschnitten werden. Drinnen gab es dann die passenden Perlenketten zu erwerben. Ein Mitreisender Schweizer, der mit einer Vietnamesin unterwegs war, kaufte ihr eine Perlenkette. Da die junge Frau kaum Englisch sprach, konnte ich nur ihrer Gestik entnehmen, dass sie mit diesem „kostbaren“ Geschenk nichts anfangen konnte. Von den restlichen Reisenden, die alle auf den Bootstrip wollten, kaufte niemand.

da geht nichts mehr

da geht nichts mehr

So waren wir glücklich und zufrieden, dass es nach 20 Minuten endlich weiter ging. Doch die Freude hielt nicht lange. Der Bus, der über die uns nun bereits vertraute rote Piste holperte, tat plötzlich einen Schlag. Er schlidderte seitlich in den roten Matsch. Wir wurden nach vorne geschleudert und dann standen wir. Das kam mir doch irgendwie aus Kambodia bekannt vor. Doch dieses Mal gab es keine Reparaturmöglichkeit, da wir laut Fahrer einen Achsbruch hatten. Die Achse war gebrochen und hatte uns in den Straßengraben katapultiert. Wir konnten froh sein, dass das alles bei ziemlich moderatem Tempo passiert war.

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Alle Passagiere sollten den Bus verlassen und den keine 5 Meter von uns entfernten einsamen Strand genießen. Das meinte jedenfalls unser Guide. Die Busbesatzung versuchte unterdessen mit Hilfe eines Seils, das ein Nachbarjunge brachte, den Bus frei zu bekommen. Der Grund erschloss sich mir nicht, denn ein Achsbruch war ein Achsbruch.Dieser Bus würde uns festgefahren oder nicht, nicht mehr viel weiterbringen können.

verlassen am einsamen Strand

verlassen am einsamen Strand

Jeder der Mitreisenden machte es sich auf seine Art auf der Wiese unter Palmen nahe am Strand gemütlich. Die Koreaner schossen hunderte von Fotos. Der Schweizer machte mit seiner Vietnamesin einen Strandspaziergang und offerierte ihr letztlich ein weißes aus dem Hotel mitgebrachtes Handtuch, auf dem sie Platz nehmen konnte. Eine japanische Familie versammelte sich unter einer Palme am Strand zu einem zweiten Familienfrühstück und spielte mit den Kindern verstecken. Der Rest der Gruppe schaute sich kurz den Strand an, ließ die Füße ein wenig im Wasser abkühlen und verzog sich dann auf den Rasen.

Bäume bieten Schatten

Bäume bieten Schatten

Es wurde Wasser verteilt, so dass uns klar war, dass dies ein längerer Aufenthalt werden würde. Jeder in unserer Gruppe lichtete den festgefahrenen Bus ab und als es am Bus nichts mehr zu fotografieren gab, lichteten wir uns gegenseitig ab. Das schien ansteckend zu sein, denn nun beendete auch die Busmannschaft ihr Rettungsmanöver, wusch die Hände im Meer und lichtete mit Handys gleichfalls den Bus ab. Als es am Bus nichts mehr abzulichten gab, lichteten sie uns auf der Wiese ab. Die Koreaner hatten nach ca. 1000 Aufnahmen wohl genug und sahen nun auf ihren großen Smartphones Filme und hörten Musik. „Raindrops keep falling on my head“, annimierte zum Mitsingen. Doch irgendwie paßte der Song wenig zu dem gleißenden Sonnenschein, der auf unsere Köpfe schien.

Jungen auf dem Scooter beobachten den Bus

Jungen auf dem Scooter beobachten den Bus

Wasser

Wasser

Die Busmannschaft war dazu übergegangen, da das von den Nachbarn gebrachte Seil nicht ausreichte, Lastwagen anzuhalten. Ein Touristenbus führt in Vietnam anscheinend grundsätzlich kein Abschleppseil mit sich. Gibt es das hier überhaupt? Fragen, die mir keiner beantworten konnte und die auch in der Situation keinen Sinn machten. Einige der angehaltenen Lastwagen versuchten ihr Glück mit einem Draht, der von unserem Guide am Strand gefunden worden war.

Men at work

Men at work

Als der Draht immer wieder abfiel, suchten die Männer nach anderen Gegenständen.  Wir schauten zu. Ich bekam ein neues Foto zu meiner Serie: Men at work. Die Lastwagen gaben einer nach dem anderen auf und fuhren grüßend weiter. Andere Touristenbusse rollten langsam an uns vorbei und wir wurden mehrfach von den Busfenstern aus abgelichtet.

Rast auf dem grünen Rasen

Rast auf dem grünen Rasen

Nach einer Stunde kam unser Guide auf die Idee, dass Handy nicht nur zum Fotografieren, sondern auch zum Telefonieren zu benutzen. Er orderte einen Ersatzbus, der nach einer weiteren halben Stunde tatsächlich eintraf. Die Schnorcheltour konnte weitergehen.

Phu Quoc - Fischerboot mit vollem Netz

Phu Quoc – Fischerboot mit vollem Netz

Wir wurden nach An Thoi gebracht und bestiegen dort ein Schiff. Die vierstündige Bootsfahrt zwischen den kleinen Inseln war wunderschön. Es gab keinen weiteren Grund zum Meckern. Auf dem Oberdeck wehte eine milde Brise und die Inseln mit einsamen kleinen Stränden und das türkisblaue Wasser zogen an uns vorbei. In einem kleinen Zwischenstopp kaufte die Mannschaft auf dem Wasser von einem Fischer fangfrischen Fisch, den wir wenig später auf dem Unterdeck mit vielen anderen vietnamesischen Köstlichkeiten serviert bekamen. Wer wollte, konnte sich gegen Aufpreis auch Hummer oder Seeigel bestellen, was viele Koreaner gerne annahmen.

Seeigel

Seeigel

Fischverkäufer auf dem Meer

Fischverkäufer auf dem Meer

Dann ankerten wir und konnten im klaren Wasser schnorcheln und schwimmen. Einfach fantastisch. Rund um Vietnam scheint es tatsächlich trotz der vielen Fischerboote noch (!)  sehr viele Fische zu geben. Ich schnorchelte vorsichtig an Riffs und Korallenbänken entlang und erfreute mich an den riesigen Fischschärmen und den farbenprächtigen Fischen.

kleine Inseln vor der Südküste von Phu Quoc

kleine Inseln vor der Südküste von Phu Quoc

Bei unserem letzten Stopp auf dem Meer durften wir selber das Fischen mit einer kleinen Rolle und Nylonfaden ausprobieren.  Ich probierte es einige Male ohne Erfolg – worüber ich nicht wirklich traurig war.

Angeln für Touristen

Angeln für Touristen

Fischerboot - An Thoi

Fischerboot – An Thoi

Fischerboote vor An Thoi

Fischerboote vor An Thoi

Zurück an Land ging es noch einmal zum Coconut Prison und zum Sao Beach. Wir kannten Beides bereis von unserer privaten Südour um die Insel. Und so war ich nicht traurig, dass an diesen Orten nun die Zeit eingespart wurde, die wir bei unserer Panne verloren

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Phu Quoc - Bai Sao

Phu Quoc – Bai Sao

 

Um die Insel, auf der wir uns nun über eine Woche aufhalten wollen, ein wenig kennen zu lernen, begaben wir uns am zweiten Tag auf einen Ausflug mit dem Scooter in den Südteil des Eilandes.

Phu Quoc - die Südspitze

Phu Quoc – die Südspitze

 

Wir wollten ungern in der prallen Mittagssonne starten und so brachen wir früh nach einem kleinem Frühstück im Strandrestaurant auf. Das Strandrestaurant besteht aus einer kleinen Hütte mit Tischen und Stühlen auf dem weißen Sand. Das Restaurant wird von einer vietnamesischen Familie betrieben und scheint noch recht neu zu sein. Auf einem Schild wird dem Kunden jedenfalls 10% Rabatt wegen Neueröffnung garantiert.

 

Geboten wird Frühstück und wirklich einigermaßen trinkbarer Kaffee. Und das ist für hiesige Verhältnisse einfach großartig. Daneben gibt es viele vietnamesische Gerichte. Der fangfrische Fisch wird direkt von den Booten geliefert, die einige Meter vom Strand entfernt anscheinend beste Fanggründe vorfinden. Es gibt kleine runde „Badewannenboote“, aber auch größere Kutter, die lange Netze vor sich herschieben. Wenn die großen Netze gefüllt sind, werden sie mit zwei Stangen angehoben. Die Beute ist im Netz.

 

Die Restaurantbesitzer gehen mit einem Eimer zu den Booten, die am Strand anlanden und holen sich ihren Fisch. Keine langen Transportwege! Doch neben vietnamesischen Gerichten findet sich auch die Aufschrift: Schnitzel und French fries. Das habe ich allerdings noch nicht gesehen und möchte es auch nicht wirklich gerne probieren. Ich halte mich an die vielen Fische und Meeresfrüchte.

 

Die Großfamilie lebt und arbeitet am Strand. Alle sind immer gut gelaunt und sehr freundlich. Frühstück am Tisch auf dem warmen weichen Sand und der Tag fängt bereits gut an. Für Vitamine sorgen die vielen Früchtestrandverkäuferinnen. Doch so schön der Strand auch ist, wir möchten etwas von der Insel sehen. Da auf Phu Quoc der Strom 2 bis 3 Tage in der Woche auf der gesamten Insel von Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang abgestellt wird, ist auch das Notebook keine Alternative. Warum der Strom allerdings abgestellt wird, habe ich bislang nicht herausfinden können.

 

Rote Piste

Rote Piste

Einige Kilometer fahren wir Richtung Süden auf einer Asphaltstraße. Doch sehr schnell geht diese in rote lehmige Piste über. Da es nachts viel regnet, ist es nicht staubig. Doch wir kommen auf den holprigen Pisten nur langsam voran. Die 30 Kilometer bis zur Südspitze ziehen sich hin. Hier sind wir unter Einheimischen. Kaum ein Tourist verirrt sich von den Weststränden hierher. Rechts von uns unendlicher Strand mit vielen kleinen Hütten. Die Vietnamesen, die hier wohnen, leben sehr einfach und ernähren sich in erster Linie von der Landwirtschaft und dem Fischfang. Wenn die gesamte Küstenlinie mehr und mehr zugebaut werden sollte, kann es hier in einigen Jahren vollkommen anders aussehen.

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Ab und zu rauschen an uns Touristenbusse vorbei, die ihre Lieferung zum südlichsten Punkt von Phu Quoc, nach An Thoi bringen. Denn von dort starten die Boote, die die Touristen auf eine Tagestour zum Schnorcheln auf die umliegenden kleinen Inseln bringen.

 

Häuser an der Küste - Phu Quoc

Häuser an der Küste – Phu Quoc

Wir fahren durch einige kleine Dörfer und erreichen An Thoi. An Thoi ist eine lebendige Stadt an der Südspitze des Eilandes. Tourismus gibt es hier (noch) nicht. Nur am Fähranleger liegen neben den Fischerbooten, die Boote die zum Schnorcheln und Fischen mit den Touristen rausfahren.

 

An Thoi - Hafen - Phu Quoc

An Thoi – Hafen – Phu Quoc

Wir fahren nach einem kleinem Spaziergang durch die Stadt und den Hafen wieder Richtung Norden. Jetzt halten wir  uns  jedoch Richtung Osten.

Coconut Prison - Phu Quoc - tiger cages

Coconut Prison – Phu Quoc – tiger cages

Phu Quoc - coconut prison

Phu Quoc – coconut prison

Zunächst kommen wir nach 5 Kilometern nördlich von An Thoi am sogenannten Coconut Gefängnis vorbei. Hier inhaftierte die südvietnamesische Regierung über eine lange Zeit Regimegegner. Anhand von Puppen wird demonstriert, wo hier auf den Wachtürmen und hinter Stacheldraht Wachposten standen, wie Personen in tiger cages gesperrt oder gefoltert wurden. Wieder ein Ort des Grauens. Dass die Gegenseite gleiches machte, wird an diesem und an anderen Gedenkorten in Vietnam nicht erwähnt.

 

An Thoi - Phu Quoc

An Thoi – Phu Quoc

Über eine kleine Eisenbrücke, an der gebaut wird, geht es weiter auf die Ostseite der Insel. Dort liegt der wunderschöne Strand Bai Sao. Wir gönnen uns eine kleine Rast und baden im klaren türkisfarbenen Wasser. Dann geht es auf einer Sandpiste Richtung Norden zurück. Auf der gesamten Strecke wird gebaut. Heute noch eine einsame Sandpiste. Morgen eine sechsspurige Autobahn?

Anthoi - Phu Quoc

Anthoi – Phu Quoc

überall wird gebaut

überall wird gebaut

leben am Fluss

leben am Fluss

Bai Sao

Bai Sao

 

Phu Quoc wirkt auf mich noch sehr natürlich, landschaftlich wunderschön…..und im Aufbruch. Alles wird sich ändern.

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Long Beach - Phu Quoc

Long Beach – Phu Quoc

 

Als wir am Morgen mit der Schnellfähre Superdong auf der Ostseite der Insel Phu Quoc ankamen, war auf dem ersten Blick noch nicht so viel von der traumhaften Paradiesinsel, die Phu Quoc laut Beschreibung doch angeblich sein soll, zu spüren.

 

Die Überfahrt von Rach Gia in der Schnellfähre Superdong verlief wegen dem hohen Wellengang recht stürmisch. Wir saßen auf zwei Stockwerken wie in einem Flugzeug dicht an dicht mit vielen anderen Passagieren. Air Condition und laute Videofilme, die ich ja schon aus den Bussen kannte, machten laute Innengeräusche. Draußen spritzte das Wasser der hohen Wellen an die Schiffsfenster. Vielen Passagieren wurde übel und einige alte Vietnamesinnen fingen an zu beten. Ich hoffte nur, dass der Superdong endlich ankommen möge.

 

Zunächst regnete es auf Phu Quoc und am Fähranleger strömten die Menschenmassen aus dem Schiff in kleine Busse und Taxen. Auch wir entschlossen uns für die Fahrt im Minibus, da wir ja irgendwie von diesem Ort, an dem es aus dem Fähranleger nichts gab, wegkommen mussten. Der Minibus sollte uns quer über die Insel auf die Westseite der Insel bringen. Vorbei am neuen Flughafen waren wir in gut 20 Minuten da. Es hatte aufgehört zu regnen und die Sonne schien. Tropische Regenschauer sind meist heftig und kurz und eine Stunde später merkt man nichts mehr davon. Ein wenig anders als der heimische Regen im Rheinland 🙂.

 

Phu Quoc ist an der breitesten Stelle ca. 20 Kilometer breit und ungefähr 80 Kilometer lang.

Sandstrand "ohne Ende" - Long Beach

Sandstrand „ohne Ende“ – Long Beach

 

Auf der Westseite gibt es einen sehr langen Sandstrand, der sich mit hellen feinen Sand über 20 Kilometer an der Küste hinzieht. Dort am Long Beach liegen bereits einige neu gebaute Resorts, mehrere Hotels und viele Bungalow Siedlungen. Doch überall wird neu und weiter gebaut. Wo auf Google Earth noch Strand und Wald zu sehen ist, sind bereits viele kleine und große Bungalowsiedlungen entstanden. Es wird nicht mehr Jahre dauern und die Küstenlinie ist zugebaut. Große Plakate am Straßenrand malen in bunten Farben eine großartige Zukunft. Viele Großprojekte scheinen geplant zu sein. Wenn ich die Bilder anschaue, könnte ich meinen, mich in Quatar oder sonstwo in den Emiraten zu befinden. Breite Prachtstraßen und Hochhäuser werden dort auf den Plakaten als Zukunftsprojekte avisiert.

 

Doch noch sieht die Realität auf Phu Quoc zum Glück anders aus. Es gibt auf Phu Quoc nur wenige Asphaltstraßen. Zumeist bewegt man sich hier mit dem Scooter auf roten Pisten. Hochhäuser und große Resorts gibt es nur wenige. Doch das wird sich wohl bald und sehr schnell ändern.

 

Die Preise auf Phu Quoc sind höher als im übrigen Land. Das liegt nicht nur an der Insellage, sondern auch daran, dass Phu Quoc bereits lange nicht mehr der Geheimtipp unter Travellern ist und die Vietnamesen ihren Marktwert hier kennen und schätzen gelernt haben. Die kleinsten Bungalows starten ab 25 $ die Nacht, was für Vietnam recht teuer, gemessen an europäischen Verhältnissen jedoch noch ein sehr moderater Preis ist. Doch auch die Preistendenz ist steigend.

..noch sieht die Realität eher so aus

..noch sieht die Realität eher so aus

 

Für die große West- Osttangente, die wahrscheinlich privat finanziert wurde, ist ein kleiner Straßenbenutzungsbeitrag zu entrichten. Neben Minibussen und Taxis ist auch hier auf Phu Quoc der Scooter das Fortbewegungsmittel der ersten Wahl.

Bungalow im Grünen

Bungalow im Grünen

 

Wir beziehen in einer kleinen Bungalowsiedlung einen nett eingerichteten Bungalow. Drinnen ist alles sehr einfach, aber sauber und bequem. Auf der Terrasse gibt es eine Hängematte, die aus einem alten Fischernetz hergestellt ist. Eins solche fehlt in keinem vietnamesischen Haushalt. Viele Vietnamesen schaukeln, sitzen und schlafen am Tag in diesen Matten. In der Nacht werden die Matten mit ins Haus genommen und zum Schlafen drinnen aufgehängt. Mir gefällt die Hängematte sehr gut. Am Abend, wenn die Moskitos kommen, bietet sie durch das Netz, das sich um den Körper wickeln lässt, noch einen zusätzlichen Schutz.

in der Hängematte

in der Hängematte

 

Die Bungalows liegen in einem großen grünen und sehr gepflegten Tropengarten. Die Eigentümer bewohnen das Haus in der Mitte. Die Großfamilie ist den ganzen Tag am Werkeln. Es werden neue Bungalows gebaut, Dinge repariert und der Garten gepflegt. Alle Familienmitglieder sind sehr freundlich und zuvorkommend und lesen uns die Wünsche fast von den Augen ab. So dauert es nicht lange und wir haben auch für die Woche hier unseren Scooter vor der Hütte stehen.

Strand und Meer

Strand und Meer

 

Keine 30 Meter von unserem Bungalow entfernt ein weißer Traumstrand. Nun weiß ich, dass ich wirklich im Paradies bin. Nichts fehlt. Zurzeit regnet es nachts. Tagsüber scheint die Sonne. Am weißen Strand mit dem kristallklaren Wasser macht schwimmen und baden Freude. Und für den kulinarischen Genuss sorgen viele kleine Restaurants in der Nähe und Obstverkäuferinnen, die frische Ananas und anderes Obst am Strand verkaufen.

Früchteverkäuferinnen am Strand - Phu Quoc

Früchteverkäuferinnen am Strand – Phu Quoc

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Hier ist der richtige Ort, um nach der Herumreiserei der letzten Wochen nun ein wenig zur Ruhe zu kommen. Doch die Insel Phu Quoc bietet noch ein wenig mehr als nur Sonne und Strand. Doch darüber berichte ich das nächste Mal.

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Mekongschiff

Mekongschiff

An unserem zweiten Tag im Mekongdelta ging es früh morgens um sieben Uhr los. Vom Hotel folgten wir umserem Guide durch die Stadt bis zum Bootsanleger. Bereits am frühen Morgen ging es auf eine Schifffahrt auf den Mekong zu dem Floating Markt. Die Fahrt war sehr angenehm, da  der kühle Morgenwind sorgte für eine kleine  Abkühlung auf dem Fluss sorgte. Ich schaute mir die vielen verschiedenen Boote auf dem Mekong und die Hütten am Uferrand an. Die Schere zwischen Arm und Reich in Vietnam klafft tatsächlich. Hier an den Ufern des Mekong ist die Armut vieler Menschen offensichtlich. Viele Menschen hausen in Hütten und auf den Schiffen unter primitivsten Verhältnissen. Körperlich wird hart gearbeitet. Korpulente Menschen sieht man hier kaum.

Leben am Mekongufer

Leben am Mekongufer

Anders unser Guide. Er versuchte sich bereits früh morgens in Karaoke. Die Gesänge fielen nicht besonders ansprechend aus und so begann er Witze über die armseligen Hütten, die er als Fünfsternehotels bezeichnete, zu machen. Zum Glück konnten wir die meisten seiner Worte kaum verstehen, da sie im Knattern des Schiffsmotors untergingen.

Leben auf einem Mekongboot

Leben auf einem Mekongboot

Nach knapp einer Stunde erreichten wir den Floating Market. Vor Jahren hatte ich einen solchen Markt auf dem Wasser in Bangkok gesehen. Hier auf dem Mekong ging es hingegen ein wenig untouristischer zu. Vor uns bot sich uns ein buntes Bild einer Vielzahl von Händlerbooten, die am Mast ihrer Schiffe die Früchte gebunden hatten, die sie verkauften.

Vietnamesin auf dem Floating Market

Vietnamesin auf dem Floating Market

Buntes Markttreiben auf dem Wasser und dazwischen dann doch einige Touristenboote. Unser Guide ermahnte uns nichts von den angebotenen Waren zu kaufen, die die Händler, die längsseits an unser Boot kamen, verkaufen wollten. „Die verkaufen dreckige Früchte und schlechte Ware. Nicht gut für Touristen“, ließ er verlauten.

Floating Market

Floating Market

Kurz danach legten wir an einem Schiff an, das sich auf den ersten Blick nicht von den anderen unterschied. Ein kleines Mädchen spielte auf dem Deck mit einem kleinen Hundewelpen, während ihre Eltern Ananas schälten. Hier sollten wir kaufen, meinte unser Guide. Die Frage mach dem „warum hier“, verstand er nicht. Eine häufig benutzte Technik der örtlichen Guides. Bei unbequemen Fragen setzen auf einmal die sonst recht guten Englischkenntnisse komplett aus. Statt einer Antwort kam nur: “ Here very cheap“. Seine Provision dafür, dass er an diesen Ort täglich eine Vielzahl von Touristen brachte, verschwieg er geflissentlich.

Vietnamese auf dem Floating Market

Vietnamese auf dem Floating Market

Auf der Weiterfahrt erzählte er dann doch etwas über den Mekong und die Bedeutung der aufgemalten Augen am Bug der Mekongschiffe. Sie sollen als Drachenaugen vor Krokodilen schützen. Seit 2011 gäbe es nach einer Überflutung in Thailand wieder sehr viele Krokodile im Mekong. Ängstlich schaute ich auf die Menschen, die hier bedenkenlos in den braunen Wasserfluten badeten. Die Menschen  am Fluss haben wahrscheinlich keine andere Wahl, um sich zu reinigen. Insgesamt 65000 Krokodile sollen es sein, die  im vietnamesischen Mekong schwimmen.

Früchte am Mast der Schiffe

Früchte am Mast der Schiffe

Dann ging unser Guide zu einem Quiz über. Welches ist der längste Fluss der Welt? Nein, nicht der Mekong. Der belegt Platz 13. Nach so viel Arbeit musste er eine Pause einlegen. Wir legten mit dem Boot in einem kleinem Dorf an, in dem der Guide sich köstlich in einem Haus bewirten ließ. Wir konnten uns derweil auch etwas kaufen oder spazieren gehen. Ich nahm die Gelegenheit wahr, um mir ein wenig das Dorfleben anzuschauen.

Mädchen mit Hundewelpen

Mädchen mit Hundewelpen

Mädchen mit Hundewelpen

Mädchen mit Hundewelpen

Als unser Reiseführer frisch gestärkt war, ging es mit unserer Tour weiter. Wir schauten uns einen Betrieb an, in dem Reisnudeln gefertigt wurden. Das war mehr als interessant, denn die Rohmasse wurde auf Herden, die den ganzen Tag befeuert werden musste, hergestellt. Harte Arbeit und ein langer Arbeitsprozess, an dem einige Arbeitskräfte beteiligt sind, bis aus Reis die schimmernden langen Reisnudeln entstehen. Die Leute, die in der Reisnudelproduktion den ganzen Tag in der Hitze arbeiten, haben bestimmt kein leichtes Leben.

hier werden Reisnudeln hergestellt

hier werden Reisnudeln hergestellt

Hündin mit Welpen

Hündin mit Welpen

In der „Backstube“ war auch eine Hündin, die dort mit ihren Welpen Unterschlupf gefunden hatte. Unser Guide erklärte ein wenig, machte Witze und annimierte die Gruppe zum Nudelkauf. Gut für den Betrieb. Seine Provision verschwieg er geflissentlich.

Mekongschiff

Mekongschiff

Danach veranstaltete der fleißige Guide zurück an Bord des Schiffes einen Wettbewerb. Wir sollten vier Reisnudeln unter die Unterlippe klemmen, den Mund aufmachen, Zähne zeigen und etwas sagen. Angeblich gäbe es solche Wettbewerbe in Vietnam und Geoßmeister brächten es zu einer beträchtlichen Anzahl von Wörtern. Wer es von uns schaffen würde einige Wörter in dieser Position zu sagen, dem versprach er 20 Flaschen Wein. Kaum machbar und auch für Vietnamesen schwer. Doch zur Überraschung aller, schaffte eine Australierin das Unglaubliche. Der Guide war fertig und die nächste halbe Stunde still. Die 20 Flaschen Wein erwähnte er vorsichtshalber nicht mehr.

Vietnamese am Mekong

Vietnamese am Mekong

Floating Market

Floating Market

Floating Market

Floating Market

Wir legten an einem weiteren Ort an. Nun durften wir uns ein richtiges Reisfeld ansehen. Doch um dorthin zu gelangen, ging es durch viel Schlamm, über Gräben und matschige Wege. Mit meinen Flip Flops kein Problem. Der Guide schickte einen Dorfjungen mit uns los, da er seine Schuhe nicht dreckig machen wollte. Er blieb im Restaurant sitzen und ließ sich ein Barbecue und Reiswein servieren. Unsere Wanderung mit dem Dorfjungen, auf der wir auch an Gräbern vorbei kamen, war wirklich schön. Noch einmal sah ich, welche harte Arbeit hier täglich von den Reisbauern geleistet wird. In den nassen Reisfeldern soll es viele verschiedene Schlangen geben und jährlich sterben tausende von Reisbauern an tötlichen Schlangenbissen.

Reisfeld

Reisfeld

Als wir mit dem Jungen wieder zurück zum Restaurant kamen, war unser Guide immer noch am Essen. Er saß mit Männern aus dem Dorf an einem Tisch und ließ immer neue Platten mit kleinen Köstlichkeiten bringen. Daneben hatte er dem Reiswein gut zugesprochen und schien auch nicht willens zu sein, irgendetwas anderes zu tun. “ Kommt her und probiert den Reiswein, Mäuse- und Vogelfleisch. Einige von uns spülten das Mäusefleisch mit Reiswein herunter. Schnell wurden Tische geschoben und Stühle gerückt und wir fanden uns in einer großen Runde.

Gräber am Rande des Reisfeldes

Gräber am Rande des Reisfeldes

Als sich dann noch herausstellte, dass eine Teilnehmerin aus Malaysia Geburtstag hatte, gab es für den Guide kein halten mehr. Unter „happy birthday“ Gegröle, trank er einen Reiswein nach dem anderen und annimierte zusammen mit den anderen Männern uns, es ihm gleich zu tun.

Einige Australier und Spanier aus der Gruppe genossen reichlich Reiswein und waren danach gut angeheitert. Der Rest der Gruppe hielt sich an diesem Morgen zurück. Nicht unser Guide. Er war schon ganz rot im Gesicht und ich fragte mich bereits, ob wir hier überhaupt noch mal wegkämen. Doch er bekam gerade noch rechtzeitig die Kurve und schleppte sich aufs Schiff, wo er sofort einschlief. So genossen wir eine wunderschöne lange Rückfahrt. Sein Schnarchen wurde von dem Getucker des Motors übertönt.

Mittags kamen wir von unserer Tour zurück und konnten in dem Städtchen Can Tho am Mekong essen gehen. Unser Guide war aufgewacht und versuchte es noch einmal mit der Masche: “ Besucht dieses Lokal – nur hier werdet ihr sicher nicht von dem Essen krank werden“. Nach diesem Morgen mochte jedoch keiner mehr so recht auf ihn hören. Jeder suchte sich seine eigene nette Garküche.

Apple :-)

Apple 🙂

Und dann verabschiedeten wir uns von der Gruppe, die nach Saigon zurückfuhr. Nun waren wir wieder ohne Guide unterwegs. In diesem Fall ein sehr befreiendes Gefühl. Wir nahmen den Bus nach Rach Gia. Das ist eine große Küstenstadt, von der die Fähren nach Pho Quok ablegen. Nach drei Stunden Fahrt erreichten wir unser Ziel, mussten jedoch noch weitere 10 Kilometer mit dem lokalen Bus fahren und einen Kilometer laufen, bis wir den Fähranleger erreicht hatten.

Nike -  Lewis Kooperation

Nike – Lewis Kooperation

Mittlerweile war es dunkel geworden.  Auf dem lokalten Nachtmarkt schauten wir die Flip Flop Fakes an. Hier gab es ein Modell, dass gleich von zwei Marken stammte. Kooperation zwischen Lewis und Nike. Und passend zum I Pad ein Paar Apple Flip Flops :-). Wir  kauften Fährtickets für den morgigen Tag, fanden eine Unterkunft für die Nacht und gingen am Ufer eines Flusses in ein nettes Restaurant, um den langen Tag ruhig ausklingen zu lassen.

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