Archiv für die Kategorie ‘wishcraft’

Der letzte Tag des Jahres 2011 ist angebrochen. Heute Nacht um  Punkt 00.00 Uhr, wenn das Neue Jahr beginnt, läuft meine vor mir selbst abgelegte Verpflichtung (im Jahr 2011 täglich zu bloggen) ab. Eine neue Verpflichtung des täglichen Bloggens für das Jahr 2012 werde ich nicht eingehen. Ich werde im Neuen Jahr so viel bloggen, wie ich möchte, Lust und Zeit habe. Ob das dann 3 mal am Tag oder 3 mal in der Woche sein wird, wird sich weisen. Mein persönlicher Tipp ist, dass es eher mehr als weniger sein wird, da ich im Jahr 2011 einfach gemerkt habe, dass ich sehr viel Freude am Bloggen habe, Euch alle meine Leser nicht mehr missen möchte und vielleicht auch ein wenig süchtig bin.

Seit ich im Januar 2011 mit dem Bloggen begonnen habe, habe ich mir häufig die Frage gestellt, ob ich das Bloggen wohl ein ganzes Jahr lang durchhalten werde. Tatsächlich gab es unterschiedliche Tage. Ab und zu flossen mir die Blogbeiträge nur so aus der Feder. Zu anderen Zeiten, wenn ich mit sehr vielen anderen Dingen befasst war, gestaltete es sich ab und zu durchaus schwerer. Umso mehr freue ich mich heute, dass ich durchgehalten habe. Das ist mir natürlich nicht alleine gelungen, sondern ich weiß sehr gut, dass ich diesen meinen kleinen Erfolg ausschließlich Euch allen, meinen Lesern zu verdanken habe. Ohne Euch hätte ich diesen Blog nicht mal einen Monat schreiben können. Daher ganz großen und lieben Dank an Euch alle.

Fast ein Jahr war ich nun auf der Suche und bin seit einiger Zeit auf Teneriffa gelandet oder gestrandet. Ich habe in diesem Jahr – auch gerade durch Euch – viel gesehen, erlebt und gefunden. Wie ein fließender Fluss ging das Leben weiter und fast ganz nebenbei habe ich mich am Ende zu meinem eigenen größten Staunen selber gefunden. Damit ist die große Suche für mich beendet. Das heißt jedoch nicht, dass das Leben nun zu Ende ist. Es geht weiter, bleibt spannend und macht neugierig auf mehr. Das Suchen im Sinne von „die Dinge heran kommen lassen“, „alles mit interessierter Neugier betrachten“ und „weiter im großen Spiel des Lebens dabei sein“, werde ich nur zu gerne weiter betreiben. Daher wird es diesen Blog auch im Jahr 2012 unter dem  Namen Sucherin geben.

Was werde ich schreiben?

  1. Ich werde unter der Kategorie Reisen weiter über meine Reisen und mein momentanes Leben hier auf Teneriffa berichten.
  2. Auch über meinen Hund, den kleinen verfressenen Labrador, Kater und andere Tiere wird es weiter Geschichten in der Kategorie Tiere geben.
  3. Dann möchte ich eine Kategorie „die Geschichte zum Bild“ einrichten. Hier werde ich Fotos zeigen und vielleicht etwas, das zu dem Bild dazu gehört, erzählen (wie z.B. die Geschichte hinter dem Bild). Gerne würde ich diese Kategorie auch als gemeinsames Projekt laufen lassen und habe mir bereits fachlichen Rat bei Clara eingeholt, da ich bislang keine Ahnung hatte, wie so ein Projekt überhaupt laufen kann/soll/muss. Daher wäre ich sehr glücklich, wenn ich Eure Meinung über so das von mir geplante Projekt vorab erfahren würde. Ich freue mich über jeden Kommentar, Tipp, Hinweis (auch gerne als Mail).
  4. In „das Leben eben“ werde ich weiter berichten, was so um mich passiert, über Glück und Schatten, über was ich stolpere, was ich suche und gefunden habe, Sport, Musik, alles von A bis Z, was das Leben eben zu bieten hat (meine heimliche Auffangkategorie ).
  5. Auch die Kategorie Wishcraft werde ich als Wishcraft, Wünsche und Coaching weiter führen, da ich einfach ein riesiger Fan von der Autorin, Psychologin und Coach Barbara Sher bin. In ihren Büchern, wie z. B. in dem Buch Wishcraft hat sie eindrucksvoll beschrieben, dass jeder Mensch einzigartige Talente in sich trägt. Den Weg zu diesen Talenten weisen uns unsere Wünsche. Folgen wir unseren Wünschen, kommen wir zu dem was wir gerne tun. Was wir gerne tun, werden wir zwangsläufig gut tun und damit nicht nur für uns selber, sondern letztlich der ganzen Welt Gutes tun. Eine Grundaussage ist: Habe den Mut Deiner Intuition und Deinem Herzen zu folgen. In dieser Kategorie möchte ich gerne in den Austausch mit allen Lesern gehen. Wie? Das verrate ich im Neuen Jahr. Für dieses Projekt habe ich eine Vision, die hoffentlich im Jahr 2012 wahr werden kann.

Für einen letzten Tag im Jahr habe ich jetzt fast zu viel geschrieben :-). Nun werde ich mit meinem Mann zusammen diesen unseren vorerst letzten gemeinsamen Tag auf der Insel in vollen Zügen genießen. Denn morgen früh geht leider bereits sein Flieger nach Deutschland zurück. Leider hat mich zwischenzeitlich auch ein kleiner Infekt erwischt und ich schniefe, huste und kämpfe tapfer gegen eine kleine Grippe an. Dennoch werden wir heute Nacht um die Häuser ziehen und uns überraschen lassen, wie so ein spanisches Silvesterfest auf Teneriffa aussehen kann. Auch darüber werde ich sicherlich berichten.

Euch wünsche ich allen einen wunderschönen Tag, eine lange Nacht und einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2012. Hoffentlich bis bald.

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Die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr nutze ich jedes Jahr, um über das vergangene Jahr nachzudenken. Ich denke an die Weltereignisse, an die Deutschlandereignisse und schließlich komme ich zu meinen persönlichen Erfahrungen. Was habe ich gemacht? Was habe ich nicht gemacht? Was ist gut gelaufen? Was weniger gut? Wie geht es den Leuten um mich herum? War ich für meine Familie und für meine Freunde da? Habe ich auch an mich selber gedacht? Solche und ähnliche Fragen gehen dann als persönlicher Jahresrückblick durch meinen Kopf.

In diesem Jahr ist für mich persönlich sehr viel passiert. In allen Einzelheiten möchte ich das hier lieber nicht ausbreiten. Fest steht, dass es Anfang 2011, als ich anfing zu bloggen, einen tiefen Einschnitt in mein bisheriges Leben gegeben hat. Das mir durch unglückliche Umstände neu gegebene Leben habe ich im Jahr 2011 versucht, durch unterschiedlichste Suchen und Versuche zu füllen. Ich denke, dass ich zumindest auf dem Weg und im Fluss bin – und was will ich mehr?

Die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr nutze ich jedes Jahr auch, um über das nächste Jahr nachzudenken. Was möchte ich ändern? Wie soll es weitergehen? Was möchte ich ausbauen und was möchte ich mir abgewöhnen? Was kann ich für andere tun? Solche und ähnliche Fragen gehen dann als persönlicher Jahresvorblick durch meinen Kopf. Meine persönlichen Ziele schreibe ich auf, unterlege sie mit ein paar schönen Bildern und mache daraus  eine kleine Präsentation auf dem IPad, die mich dann das Jahr über begleitet. Bis Silvester sind hoffentlich auch in diesem Jahr meine persönlichen Ziele für 2012 fertig.

Überlegt Ihr Euch auch Ziele, Wünsche, Vorsätze für 2012?

Ich wünsche Euch beim Überlegen oder Nichtüberlegen auf jeden Fall einen schönen Tag.

Nun ist das Jahr 2011 fast herum und ich gehe langsam auf mein einjähriges Blogjubiläum zu. Gibt es noch etwas zu suchen Sucherin? Diese Frage stelle ich mir seit einiger Zeit. Ich habe im Moment das Gefühl, dass ich sehr nahe an dem Punkt, dem Gefühl, dem Zustand (ja was eigentlich?) bin, der meine große Suche beenden wird. Vielleicht habe ich mich zum Ende meines ersten Bloggerjahres selber gefunden?

Ich genieße jeden Tag und empfinde alles, was ich denke und mache als großes Geschenk. Und das was ich mache – das bin einfach nur ich. Keine große Erkenntnis, aber wahr.

Letzte Woche fuhr ich mit dem Wagen einkaufen – ganz banal zu einem Discounter. Ich kaufte ähnlich ein, wie ich es seit Jahren in Deutschland mache. Der einzige Unterschied bestand vielleicht darin, dass ich ein paar Sätze Spanisch sprach und im Winter Sandalen an hatte. Dann setzte ich mich in den Wagen und fuhr nach Hause. Ja, ich nenne es im Moment hier zu Hause. Links von mir ging die Sonne über den Atlantik unter und ich sah Gomera eingetaucht in einem wunderschönen Licht da draußen im Atlantik liegen. Hinter im Wagen lag mein Hund zufrieden ausgestreckt. Ich blickte in den Rückspiegel und sah in einem warmen Licht die von der Abendsonne beschienenen Berge, blauer Himmel und darunter grüne Bananenplantagen. Was für ein Anblick. Durch das geöffnete Fenster wehte der Fahrtwind und die Sonnenstrahlen wärmten auch abends um 18.00 Uhr noch meine Haut.

Ich war einfach nur glücklich und zwar rundherum. Da wusste ich. Ich bin angekommen.

Ich wünsche Euch einen schönen Tag.

Maenam Tempel

Du kannst nicht davon ausgehen, dass dein derzeitiger Wissensstand unverändert bleibt. Eine absolute Wahrheit.

Wahrheit wird im Leben gefunden und nicht ausschliesslich im konzeptionellen Denken.

Sei bereit dein ganzes Leben lang zu lernen und dich der Wirklichkeit in dir selbst und der Welt zu öffnen.

Thich Nhat Hanh

So suche ich wieter nach Wahrheit im Leben und versuche dabei  täglich ein ganz kleines bisschen dazu zu lernen. Ich wünsche allen Lesern einen wahrhaft schönen Tag.

Basis Big Buddha

Rede und handele mit klarem Geist und das Glück folgt Dir wie dein eigener Schatten.

Speak and act with pure mind and happiness will follow you as your own shadow.

Dharmapada

Heute werde ich endlich die bekannte Cueva del Viento sehen. Ich habe gewartet bis mein Besuch kommt, damit wir zusammen in diese große Höhle hier in Icod gehen können. Bin sehr gespannt und weiß nicht genau, was mich da unter der Erde erwartet. Wer mehr über diese angeblich größte Höhle der europäischen Union wissen möchte, darf gerne dem Link folgen. Sollte es mir gelingen, in der Höhle Bilder zu machen, werde ich die hier demnächst zeigen (wenn ich wieder aus der Dunkelheit aufgetaucht sein werde).

Ich wünsche Euch einen glücklichen Tag.

Letzten Sonntag habe ich hier die Wahlen in Spanien mit erlebt und war beeindruckt, wie die Leute in meiner Umgebung mit Händen und Füßen die Wahlereignisse und die Politik diskutierten.

Vor ungefähr einer Woche wurde meine Kurzgeschichte tatsächlich im Radio gebracht. Ich habe sie hier auf Teneriffa das erste Mal mit meiner eigenen Stimme gehört. Das war so ungewohnt, dass ich gar nicht mehr richtig hingehört habe. Es hat mich sehr gefreut, dass die Geschichte wirklich vom Sender übertragen wurde. Ehrlich gesagt, heute würde ich sie bereits ganz anders schreiben. Entwicklung?

Endlich habe ich wieder angefangen, weiter an meinem Buch zu schreiben. In der ersten Zeit bin ich dazu leider nicht gekommen, da ich viel von der Umgebung und der Insel sehen wollte und zumeist unterwegs war.

Wenn ich schreibend an meinem kleinen Tisch in der Miniküche sitze und an den Palmen vorbei über den Atlantik blicke, habe ich das Gefühl, dass ich einen guten Ort gefunden habe. Einfach sein im hier und jetzt.

Einem lieben Geburtstagskind sende ich heute ganz besonders liebe Glückwünsche in die Heimat. Euch allen wünsche ich ein angenehmes Wochenende.

Und zum Abschluss noch etwas ganz anderes. Ich möchte gerne diesen Link zu Tasso weitergeben, weil mich die Tötung der rumänischen Straßenhunde doch sehr bewegt. Vielleicht ist der eine oder andere unter Euch, der den Protest dagegen auch unterschreiben möchte.

Gestern Morgen bekam ich einen großen Schreck. Ich machte meine Runde durch die Blogs und las meinen Blognamen bei Kreatives aus der Suppenküche . Nicht dass mich der Name erschreckt hat (das wäre ja auch noch schöner), sondern ich las dort, dass die Suppenküche mir einen Award verliehen hat. Ich freue mich, fühle mich geehrt und bin doch auch ein wenig hilflos, denn nun bin ich wohl am Zug. Zunächst jedoch ein dickes Dankeschön für diesen Award an die Suppenküche.

Wer diesen Award ursprünglich ins Leben gerufen hat, weiß ich genauso wenig wie meine edle Verleiherin.  Sie sagt, dass böse Zungen behaupten, es handle sich dabei um ein Schneeballsystem. Da es hier auf Teneriffa nur ab und zu oben auf dem Teide Schnee gibt, hoffe ich dies nicht. Ich  freue mich einfach über den „Award“  und teile ihn im nächsten Schritt – wie es die Spielregeln vorsehen – mit anderen Blogs.

Wie ich erfahren habe, gehört es zu den Spielregeln, sieben Dinge über mich zu erzählen, die Ihr noch nicht wisst. Das ist schwer, denn ich habe hier im Blog bereits sehr viel verraten :-).

1. Ich bin so oft in meinem Leben umgezogen, dass ich es fast gar nicht mehr zählen kann. Leider noch nie in ein warmes Land.

2. Vor vielen Jahren habe ich bei einem sehr netten Lehrer in Rostock Tai Chi gelernt. Eine Stunde meines Tages gehört daher auch heute noch dem Tai Chi.

3. Tiere finde ich faszinierend. Mein Lieblingstier ist der Löwe.

4. Ich liebe die Wärme, die Sonne und warme Länder und laufe erst bei 30 Grad richtig auf Betriebstemperatur :-).

5. Ich esse gerne Meeresfrüchte. Und wenn es etwas zu feiern gibt, trinke ich gerne ein Glas Sekt.

6. Ich wäre gerne Vegetarierin, esse aber ab und zu auch (leider) sehr gerne Fleisch (bevorzugt ein leckeres Rindersteak) :-).

7.  Ich habe nie richtig reiten gelernt, reite aber für mein Leben gerne und wünsche mir eines Tages an einer Reitsafari in Afrika teilnehmen zu können.

Wer den Versatile Blogger Award erhält, soll ihn an 15 andere Blogs weitergeben, was ich hiermit gerne tue:

1. http://elfediva.wordpress.com/

2. http://paradalis.wordpress.com/

3. http://emily221.wordpress.com/

4. http://huppisfdh.wordpress.com/

5. http://baumdaemon.wordpress.com/

6. http://xcharix.wordpress.com/

7. http://kwheft.wordpress.com/

8. http://deremil.wordpress.com/

9. http://nixzen.wordpress.com/

10. http://lasssieallereden.wordpress.com/

11. http://fudelchen.wordpress.com/

12. http://zweitesselbst.wordpress.com/

13. http://vallartina.wordpress.com/

14. http://annalenaslesestuebchen.wordpress.com/

15. http://wellnesspur.wordpress.com/

Als nächstes sollen die ausgewählten Blogs informiert werden, dass sie den Award erhalten haben. Ich weiß leider noch nicht, wie das genau geht, werde mich jedoch bemühen.

Ich hoffe, dass ich mit diesem „Unsinn“ keinen von Euch verärgert habe. Nehmt es als Anerkennung und Spass. Wenn Ihr an dem „Award“ keine Freude habt, vergesst das Ganze.

Ich wünsche Euch allen einen schönen Tag.

 

 

 

Afrikanische Landschaft

Eine Vision haben bedeutet, das Unmögliche behandeln, als ob es möglich wäre.

Dieser Spruch fiel mir vor einigen Wochen in einer Buchhandlung auf einem Kalenderblatt ins Auge. Ich habe ihn mir notiert und bin ehrlich gesagt, immer noch nicht mit dem Nachdenken fertig oder auch fertig durch zu viel Nachdenken.

Für mich hört es sich unheimlich spannend und wie eine große Herausforderung an: das Unmögliche so behandeln als wenn es möglich wäre. Kann ich mir so etwas zutrauen? Es käme auf einen Versuch an. Kaum trete ich innerlich dem Gedanken näher, es doch einfach einmal sozusagen als kleines Projekt auszuprobieren, schrillen bereits alle Alarmglocken. Mein innerer Bodyguard tritt auf den Plan und rebelliert dagegen. Er scheint das Unmöglichliche nicht für möglich zu halten und möchte das Risiko meiden. Ich hingegen möchte und werde ihn überlisten. Ich möchte wissen, ob das Unmögliche als mögliche Möglichkeit behandelt werden kann und was dann passiert. Meine Vision.

Ich wünsche allen Lesern einen schönen Tag und mögliche Unmöglichkeiten :-).

 Basis Big Buddha

Ich nenne mich hier nicht nur Sucherin, sondern ich suche tatsächlich. Im letzten Oktober habe ich ein Seminar besucht, auf dem sich jeder einen Namen geben mußte. Ganz spontan und ganz schnell. Nur mir fiel einfach nichts ein. Ich suchte nach einem Namen. Vielleicht blieb es daher bei Sucherin. Ich erinnere mich an ein Kinderbuch, in dem Pippi Langstrumpf unter die Sachensucher ging. Das mit Sperrmüll zu tun und ist wieder eine andere Geschichte.

An jenem Tag im Oktober nannte ich mich Sucherin und fand trotz Pippi Langstrumpf eigentlich recht einfallslos. Leider ist mir nichts besseres eingefallen. „Na gut“, sagte ich mir damals, „das ist ja nur für diesen einen Tag“. Man fragte mich damals:“Sucherin, was suchst Du denn?“ „Ich suche das Glück“, war meine ganz spontane Antwort. „Nur das Glück – als wenn das so einfach wäre“, dachte ich bei mir.

Auf dem Rückweg von dem Seminar dachte ich viel über den Namen „Sucherin“ und über meine „Suche nach dem Glück“ nach. Nach einiger Zeit kam mir die Namensgebung gar nicht mehr so absurd vor. Denn letztlich bin ich seit knapp über einem Jahr in irgendeiner Weise tatsächlich eine Sucherin. Ich wurde recht plötzlich und rabiat aus meinem bis dahin relativ eingefahrenem Leben hinaus geworfen. Alles brach um mich herum zusammen oder zumindest erschien es mir so. Nach einiger Zeit begriff ich, dass so ein Zusammenbruch auch zugleich eine neue Chance ist. Doch wo ist die Chance, wohin und in welche Richtung soll ich nach etwas Neuem suchen? Sehr viele Fragen tauchten auf einmal wie aus dem Nichts auf. Seitdem suche ich – und das nicht nur nach Antworten.


Als ich einige Monate später diesen Blog anfing, hatte ich mich bereits an meine Suche gewöhnt und fand auch den Namen nicht mehr so ungewöhnlich. „Meine Suche nach dem kleinen Glück“. Zu dem Zeitpunkt war die Suche bereits Teil meines Selbst, jedenfalls meines momentanen Selbst geworden.

Nun suche ich jeden Tag weiter und werde fündig. Ich finde Menschen, machen neue Erfahrungen, habe nette kleine Begegnungen und erfreue mich an kleinen Dingen. So hat sich der Name im Laufe dieses Jahres verselbständigt. Es sind die kleinen Dinge, die ich suche und finde.

Ab und zu glaube und hoffe ich noch, dass eine „Große“ zu finden, von dem ich noch nicht einmal weiß, was es ist. Ich merke an bestimmten Tagen mehr oder minder stark, dass es mir fehlt. Nun neigt sich das Jahr ganz langsam dem Ende zu und ich habe leider noch immer keine Vorstellung davon, was es eigentlich ist, dieses Ding (ist es ein Ding?), wonach ich suche. Ich denke nach. Ich denke noch einmal nach.

fishing

Ich wünsche allen Lesern einen schönen Tag und suche weiter.


Ist am Ende alles gut?

Veröffentlicht: 13. Oktober 2011 in Leonies Leben 2011, wishcraft
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Am Ende wird alles GUT – wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende.
Oscar Wilde

Froschkönig

Dieser Spruch begleitet mich schon eine ganze Weile. Zum ersten Mal hat ihn mein damals noch kleiner Sohn zu mir gesagt. Es war einer jener Tage, an denen im Beruf und auch privat alles irgendwie aus dem Ruder lief. Abends kochte ich mir eine Tasse Tee, saß am Küchentisch und stöhnte leise vor mich hin. Da kam mein kleiner Sohn und sagte mir diesen Spruch. Am Ende wird alles gut.

Ich sagte, dass es lieb sei, dass er mich trösten wolle, aber im Moment sei leider alles gar nicht so gut. Er meinte nur: „Dann ist es auch noch nicht das Ende“. Irgendwie verblüffend und zugleich tröstlich. Er hatte den Spruch angeblich in der Schule gehört und ich war an dem Abend tatsächlich getröstet. Seitdem begleitet er mich. Immer wenn die Sachen noch nicht rund laufen, sage ich zu mir selber, dass das noch nicht das Ende ist und dass bestimmt am Ende alles gut wird. So hoffe und tröste ich mich über Schwierigkeiten hinweg durchs Leben.

Ich wünsche allen Lesern einen schönen Tag und hoffe weiterhin, dass am Ende alles gut wird.