Mit ‘2012’ getaggte Beiträge

Auch wenn ich in diesem Jahr viel weniger zum Bloggen gekommen bin, als ich mir das eigentlich gewünscht hätte, habe und hatte ich meinen Blog immer im Hinterkopf. Es gibt so viele wunderschöne Wandertouren auf der Insel, die ich teilweise auch fotografisch festgehalten habe und über die ich gerne schreiben möchte. Ob die Zeit in 2013 reichen wird? Mit zunehmenden Alter erscheint es mir, dass mir ab und zu die Zeit einfach davon läuft.

Es gibt so viele Menschen, mit denen ich mich noch intensiver austauschen und mit denen ich Kontakt halten möchte.

Es gibt so viele Projekte, die ich noch angehen möchte.

Es gibt so viel, das ich noch lernen möchte.

Es gibt so viel, das ich noch sehen möchte.

Es gibt so so viel auf dieser Welt…über das ich schreiben, das ich fotografieren, das ich erleben möchte. Geht es Euch auch so?

Ich wünsche mir für 2013, dass ich die Ruhe und Gelassenheit finde, die Dinge, die wirklich wichtig sind, zu erkennen. Und ich wünsche mir die Energie diese Dinge auch umzusetzen und damit anderen Menschen und mir eine Freude machen zu können.

Zum Jahresabschluss einige Fotos aus dem Dezember. Ich wünsche Euch einen guten Rutsch und ein gutes Neues Jahr 2013.

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Zurück auf Teneriffa, konnte ich kaum meine erste Wandertour abwarten. Und so schön auch der Teide Nationalpark ist, am liebsten wandere ich durch das nahe zu Puerto de Santiago gelegene Teno Gebirge. Hier geht es maximal bis 1.200 Meter hoch, so dass auch die Temperaturen selbst in luftigen Höhen noch recht moderat sind.

Heute möchte ich über eine kleine Tour durch das Teno Gebirge berichten. Diese Tour führt von Los Gigantes oder Puerto de Santiago nach Tamaimo und von dort in den Barranco Seco und wieder zurück nach Los Gigantes. Sie weicht  ein wenig von den normalen Wanderrouten ab, da es nicht nur bergauf und bergab geht, sondern zwischendurch auch durch zwei lange Tunnel unter dem Berg hindurch, die den Barranco del Santiago mit dem Barranco Seco verbinden. Ausgangspunkt dieser Wanderung ist der kleine Küstenort Puerto de Santiago oder das unmittelbar daneben gelegene Los Gigantes. Von der Küste gibt es mehrere Möglichkeiten, in Richtung Tamaimo und Santiago del Teide zu wandern.  Die hier beschriebene Wanderung ist ein etwas abenteuerlicher Rundweg, der allerdings Schwindelfreiheit und Trittsicherheit erfordert.

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Blick auf La Gomera und die Felsen von Los Gigantes

Wir brachen von Puerto de Santiago am frühen Morgen auf, da wir nicht wussten, was uns genau erwartete. Ich hatte über diese Tour nur etwas in einem Wanderführer gelesen, in dem allerdings genaue Details recht vage gehalten waren. Zunächst gingen wir immer aufwärts an der Hauptstraße TF 454 Richtung Santiago del Teide entlang. Vom Straßenmirador, der oberhalb von Puerto liegt, hatten wir einen wunderbaren Ausblick über die Häuser von Puerto de Santiago in Richtung La Gomera und auf die Felsen von Los Gigantes. Gemächlich fing diese Tour an. Doch es ging stetig weiter bergauf und die Rückblicke wurden bereits von Anfang an immer schöner. Als wir nach links die Straße verließen, ging es zunächst zwischen einzelnen Fincas und Bananenplantagen hindurch. Zwischen den Bananenplantagen und den vielen Obstbäumen verlief die Wanderung recht abwechslungsreich, da es immer wieder neue Pflanzen und Früchte zu bestaunen gab. Die Bäume spendeten wohltuenden Schatten.

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Dann führte der Weg an einem Wasserreservoir vorbei, an dem wir eine kleine Mauer mit einer abgedeckten Wasserrinne überquerten. Hier konnte ich Wasser für den Hund aus einer nicht abgedeckten Stelle der Rinne schöpfen, was Hund dankbar in Anspruch nahm. Wir folgten dem Pfad bergan und kamen nach einer halben Stunde an zwei weißen Baracken vorbei, die sich auf der linken Seite des Weges befinden. Hier sollte sich der Tunneleingang befinden. Wir waren in Höhe von  400 Metern und tatsächlich entdeckten wir zwischen den Baracken einen dunklen Eingang, an dessen Boden sich Schienenreste befanden. Es gab kein Verbotsschild und wir hatten eine Taschenlampe dabei. Das Abenteuer konnte beginnen.

Barranco Seco

Hier geht es in den ersten Tunnel.

Der Tunnel war dunkel und sollte 1,2 Kilometer lang sein. Am Boden befanden sich teilweise die alten Schienenreste, aber auch Müll und alte Drähte. Ein wenig unheimlich war mir schon zu Mute und ich war mir plötzlich nicht mehr sicher, ob dieser Tunnel tatsächlich jemals wieder an das Tageslicht führen würde. Zudem mussten wir in dem niedrigen Gang auf unsere Köpfe achten, damit wir nicht gegen den Felsen stießen. Der Tunnel senkte sich nach ungefähr der Hälfte des Weges ein wenig ab. Vielleicht waren wir doch in einen Bergwerkschacht geraten und es ging nun weiter hinab in die Tiefen der Insel. Mir wurde doch ein wenig ängstlich und ich war froh, dass ich mit Begleiter und Hund nicht alleine hier in der Dunkelheit war.

Doch kurze Zeit später, jedoch erst relativ kurz vor dem Austritt auf der anderen Seite, erblickte ich  das Licht am Tunnelende auf der anderen Seite des Berges. Was für eine Freude! Wir kamen im Barranco Seco unter dem gewaltigen Felsen des Risco Blanco aus dem Tunnel heraus und genossen einen herrlichen Ausblick.

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Risco Blanco mit und ohne Regenbogen

Doch das Abenteuer war noch nicht zu Ende. Am Ende des Tunnels war kaum ein Pfad erkennbar und es ging steil bergab. Ich las den mitgebrachten Wanderführer noch einmal durch und fand heraus, dass nur ein verwilderter Pfad steil bergab weiter führen sollte. So kletterten wir ein wenig den Hand hinab, bis wir einen undeutlichen Pfad erkannten. Orientierungshilfe gaben uns dann zu meiner Freude sehr schnell die an vielen Stellen von freundlichen Wanderern aufgestellten Steinmännchen. Nachdem wir  diesen unwegsamen Streckenabschnitt überwunden hatten, trafen wir auf einen etwas größeren Wanderweg, der von El Modello an den Strand des Barranco Seco herunterführt. Den kannten wir bereits und konnten ihn eine halbe Stunde weiter bergab folgen.

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Blick in den Barranco Seco

Es ging an einigen alten Ruinen vorbei bergabwärts auf den Grund des Barrancos. Da es in letzter Zeit hier auf Teneriffa recht viel geregnet hat, gab es auch genügend Wasser. Wir benutzten es zur Abkühlung und Hund zum Trinken. Der Weg schlängelte sich häufig quer durch das Bachbett von der linken auf die rechte Talseite und nach einiger Zeit wieder auf die andere Seite zurück. So liegen wir größtenteils auf der linken Bachseite am Hang talabwärts. Dabei bewegten wir uns inmitten einzigartiger Natur. Obwohl der Barranco Seco trockene Schlucht heißt, gibt es im Moment im Bachlauf genügend Wasser und die Schlucht ist wunderbar grün. Der Bachlauf spendete uns  ausreichend Wasser für Hund und machte die Schlucht zugleich zu einem „grünen“ Erlebnis.

Neben der üppigen Natur war sonst anscheinend kaum ein Mensch in diesem Barranco. Er scheint noch nicht, wie die benachbarte Masca Schlucht, von Touristengruppen besucht zu werden. Wir hörten um uns herum nur Naturgeräusch, wie Vogelgezwitscher und das Plätschern des Bachlaufs. Nachdem wir eine weitere halbe Stunde auf dem Schluchtpfad bergab gewandert waren, trafen wir auf einen abgedeckten Wasserkanal. Der Hauptweg durch die Schlucht geht weiter bergab. Doch wir, die dem Wasserkanal gefolgt waren, standen plötzlich vor einem zweiten Tunnel, der uns wieder aus dem Barranco Seco unter dem Berg hindurch in Richtung Los Gigantes bringen sollte.

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Tunnel Nummer zwei vom Barranco Seco, der unmittelbar in die Steilklippen von Los Gigantes führt

Dieses Mal sah ich zu meiner Freude von Anfang an das Licht am Ende des Tunnels, was die Durchquerung weitaus angenehmer machte. Auch hier benötigten wir unsere Taschenlampe. Da hier keine alten Schienen auf dem Boden sind und auf der linken Seite des Tunnels ein Wasserkanal verläuft, klopfte hier mein Herz weit weniger. Hund freute sich an dem Wasserkanal und kostete auch hier das frische Nass. Nach knapp einer Viertelstunde hatten wir die Durchquerung geschafft und befanden uns ca. 200 Meter über dem Atlantik an der Steilwand des Acantilado de Los Gigantes. Doch der nächste und letzte Schreck auf dieser Tour folgte, als ich zunächst keinen weiter führenden Weg erkannte. Doch bei genauerem Hinsehen verlief senkrecht am Hang hinab ein kleiner Pfad, der wiederum durch Steinmännchen gekennzeichnet war.

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Blick von den Steilklippen auf den Atlantik

Es ging unmittelbar abwärts auf die rechte Talseite, wo wir eine Felsnase überquerten. Der Verlauf des Weges ließ sich tatsächlich häufig nur durch die Steinmännchen ermitteln. Es ging auf einem sehr schmalen Weg, der häufig ausgewaschen und von Felsen und Steinen verschüttet ist, direkt am Steilhang entlang. Ab und zu geht es aufwärts, zumeist jedoch abwärts im Steilhang Richtung Los Gigantes. Hier war nun unbedingte Trittsicherheit und Schwindelfreiheit gefragt, denn auf der rechten Seite ging es steil die Felswände hinab. Ich war froh, dass Hund nicht an der Leine zog, sondern brav hinter uns hertrottete. An einer Stelle überquerten wir noch einen Wasserfall und mussten ein wenig kraxeln. Richtig gefährlich wurde es zum Glück nicht. Dennoch mussten wir aufpassen, dass wir am Steilhang nicht ins Rutschen gerieten.

Die ganze Zeit über boten sich uns großartige Ausblicke auf La Gomera, den Atlantik, die Steilwände, Los Gigantes und ein wenig später auch auf den Punta de Teno.

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….und noch einmal La Gomera                                                                                                 zurück über Los Gigantes

Dann plötzlich mündete der schmale Weg auf einem Fahrweg, der bereits nach ca. 100 Metern am Ende der Calle Tabaiba in Los Gigantes endete. Mit einem Schlag waren wir von dem Höhengang zurück auf einem normalen Fussweg inmitten der Zivilisation.

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Während mich heute die Wellen schaukelnd über den Limfjord tragen, fällt mir ein Gedicht von Joachim Ringelnatz ein, das mir immer schon sehr gefallen hat.

Segelschiffe

Joachim Ringelnatz

Sie haben das mächtige Meer unterm Bauch
Und über sich Wolken und Sterne.
Sie lassen sich fahren vom himmlischen Hauch
mit Herrenblick in die Ferne.

Sie schaukeln kokett in des Schicksals Hand
Wie trunkene Schmetterlinge.
Aber sie tragen von Land zu Land
Fürsorglich wertvolle Dinge.

Wie das im Wind liegt und sich wiegt,
Tauwebüberspannt durch die Wogen,
Da ist eine Kunst, die friedlich siegt,
Und ihr Fleiß ist nicht verlogen.

Es rauscht wie Freiheit. Es riecht wie Welt. –
Natur gewordene Planken
Sind Segelschiffe. – Ihr Anblick erhellt
Und weitet unsre Gedanken.

Ich wünsche Euch einen schönen Tag und weite Gedanken.

Anleitung zum Glücklichsein

Veröffentlicht: 13. August 2012 in Leonies Leben 2012
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Heute Morgen habe ich diese Anleitung zum Glücklichsein gelesen. Da der Verfasser (www.lebeblog.de) ausdrücklich um Weitergabe und Verbreitung gebeten hat und sie sooooo schön ist, hier für Euch:

Lächle.

Sei ehrlich.

Treibe Sport.

Entspanne Dich.

Ernähre Dich gesund.

Setze Dir Ziele und glaube an Dich.

Schließe mit Deiner Vergangenheit ab.

Sei wachsam, achtsam und behutsam.

Nehme die Energie der Sonnenstrahlen.

Rede und denke weniger. Handle mehr.

Sei dankbar, für das, was Du hast und bist.

Lerne vom Leben, immer und zu jeder Zeit.

Denke nur das, was auch Realität werden soll.

Bilde und entwickle Dich weiter, Dein Leben lang.

Tue nur Dinge, die für Dich sinnvoll und stärkend sind.

Akzeptiere und liebe Dich selbst, wie auch Dein Leben.

Nutze Deine Lebensenergie für Deine Selbstverwirklichung.

Gib einen Teil Deines Glückes weiter und tue Gutes für andere.

Überwinde Deinen inneren Schweinehund, so oft es nur geht.

Umgebe Dich nur mit Menschen, die Dir gut tun. Sei auch mal allein.

Löse Dich von Zufall und Schicksal. Du hast Dein Glück selbst in der Hand.

Ersetze laute und störende Gedanken durch schöne oder lerne zu meditieren.

Sorge für eine tiefe Verbindung zu einigen Familienmitgliedern und Freunden.

Genieße das Jetzt und mach Dein Glück nicht von einem Punkt in der Zukunft abhängig.

Versuche mit daran zu halten – wer ist dabei?

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Letzten Sonntag war ich bei Wind und Wellen zwischen Sonne und Regen mit dem Schiff auf dem Limfjord unterwegs. Nach einer langen Schiffsfahrt trafen wir westlich von Loeckstoer  endlich auf eine Robbenkolonie. Auf solch einen Moment hatte ich bereits den ganzen Sommer über gewartet. Robben beim Sonnenbad zu beobachten – und das aus nächste Nähe.

Um die Tiere nicht zu stören, war der Schiffsmotor lange vor der Robbenbank ausgeschaltet worden. Wir konnten mit Ferngläsern aus einiger Nähe einen Blick auf die vor uns liegende Robbenkolonie werden. Mit dem Teleobjektiv gelangen mir dann trotz des schaukelnden Schiffes einige Schnappschüsse. Leider sind die meisten Aufnahmen etwas unscharf ausgefallen.

Im Norden der Sandbank lagen die Robben dichtgedrängt aneinander. Am Süden der kleinen Insel schienen die Robben keinen Gefallen zu finden. Dort machten sich die Komorane und Möwen einen guten Sonntag. Rund um die Insel schien genügend Fisch für alle da zu sein.

Auch wenn die Robben mir in Hagenbecks Tierpark gut gefallen haben – draußen auf dem Limfjord waren sie einfach beeindruckend. Ein Sonntag, den ich so schnell nicht vergessen werde.

Welche Künstler waren dort am Werk? Wo könnte ich wohl diese Gemälde entdeckt haben? Auf der Dokumenta war ich in diesem Jahr leider noch nicht. Wenn Ihr zunächst nur die beiden Bilder oben anschaut, könnt Ihr es wahrscheinlich noch nicht erraten. Doch wenn Ihr ein paar Schritte zurück geht (:-)), seht Ihr des Rätsels Lösung:

Es handelt sich tatsächlich um Muschelgemälde in Beton.

In dem kleinen Ort Loegstoer in Jüttland findet jährlich ein Muschelfest  statt. Anlässlich eines dieser Muschelfeste wurden große Muscheln aus Beton gefertigt und in dem kleinen Ort verteilt aufgestellt. Jede der Muscheln  ist mit einem anderen Motiv geschmückt. Doch schaut selber:

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Nummer 2/3 ist meine Lieblingsmuschel – aber eigentlich ist jeder Muschel für sich genommen wunderschön. Wer Lust bekommen hat: am nächsten Freitag, den 13. Juli startet das diesjährige Muschelfest in Loegstoer.

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Die eigentliche Gussform des Glücks liegt für jeden Menschen  in der eigenen Hand.

Fracis Bacon

Was für ein Gefühl! Nach sechs Wochen bin ich meinen Gips los. Ich kann wieder mit Messer und Gabel essen und mit zehn Fingern schreiben (wenn auch noch ein wenig verklemmt). Und ich bin wieder mobil. Auto und Rad fahren und auch ….Ach so viele kleine alltägliche Kleinigkeiten, die nun wieder möglich sind. Rundherum Freude!  Ich hätte nie gedacht, dass mich schreiben mit allen zehn Fingern je so glücklich machen könnte. Auch schwimmen und in die Sauna gehen ist wieder möglich. Wasser ich komme! Heute bin ich einfach e n t f e s s e l t und meine heutige Gussform des Glücks liegt wahrlich in der eigenen Hand.

Ich wünsche Euch einen schönen Abend.

An einem ganz normalen Sommerabend….

Im Aquarium haben die Fische es immer warm. Sie leiden nicht unter der schwülen Sommerhitze und können diese höchstwahrscheinlich aber auch nicht genießen. Ob Fisch Rudi allerdings weiß, dass Kater auf dem dem Aquarium gegenüberliegenden Schrank Stellung bezogen hat?

Mit leicht ausgefahrenen Krallen wirft er begehrliche Blicke Richtung Aquarium.

Hundi macht die Sommerhitze zu schaffen. Er interessiert sich nicht für Fisch, sondern träumt von einem großen Kauknochen.

Als Kater merkt, dass er auch heute wieder keine Chance auf Frischfisch aus dem Aquarium hat, da die Menschen blöderweise das Aquarium mit einer Glasplatte abgedeckt haben, widmet er sich der Körperpflege.

Auch das ist Hundi heute zu viel. Irgendwie kommt er durch den Kater, der auf dem Schrank sitzt, immer wieder aus seinem schönen Knochentraum raus.

Gerade erscheint der Knochen wieder und Hundi träumt, wie er genüsslich hinein beisst. Dann plötzlich: ein Schrei schreckt Hund hoch. Weg ist der Knochen. Und alle im Wohnzimmer anwesenden Zweibeiner stürzen auf den Schrank zu, auf dem der Kater gerade noch saß.

Kater verschwindet lieber schnell. Aber was ist das? Nicht nur der schöne Knochentraum, sondern auch das Internet ist weg.

Routerantennen als Katzenspielzeug? Das kommt bei den Zweibeinern gar nicht so wirklich lustig an.

Muss ich jetzt ein schlechtes Gewissen haben? Nein, hätten sie mich mit dem Fisch spielen lassen, wäre nichts passiert. Und immerhin: so schlimm ist der Schaden doch gar nicht.

Kater, Internet, Fisch? Mir egal – lasst mich b i t t e endlich schlafen.

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Vor gefühlter unendlicher Zeit hatte ich genau an dieser Stelle über meinen Ärger mit meiner „geliebten“ Airline Air Berlin berichtet. Wie die Auseinandersetzung weiter ging, ist hier zu lesen. Nun sind seitdem fast acht Monate vergangen und ich bin seitdem bereits wieder mit dieser meiner „geliebten“ Airline, die leider als einzige Fluggesellschaft von Köln/Bonn Hunde transportiert, geflogen. Mittlerweile habe ich auch festgestellt, dass kurzzeitige Flugverlegungen bei Air Berlin leider nicht die Ausnahme, sondern eher die Regel sind.

Damals kam mir die Verlegung meines Fluges nach Teneriffa, den ich extra am späten Morgen gebucht hatte und den ich dann mitten in der Nacht antreten durfte, sehr ungelegen. Es gab Schwierigkeiten mit der nächtlichen Anfahrt und erhöhte Mietwagenkosten. Da dies persönlich bereits für mich der zweite Fall mit viel Ärger und Air Berlin war, entschloss ich mich, mich zu beschweren. Ich scheiterte – wie ihr nachlesen konntet – an den Tücken des raffinierten Online Beschwerdesystems von Air Berlin.

Viel Wasser lief den Rhein herunter und mein gesamter Ärger ist wohl längst auf dem Atlantik angekommen. Bis ich heute einen Brief aus dem Briefkasten zog. Air Berlin antwortete doch tatsächlich schriftlich nach fast acht Monaten persönlich durch Frau Krups (Name geändert). Diese teilte mir mit, dass Ihr der Vorfall im November 2011  sehr leid tue. NUN wolle man sich mit meiner Beschwerde befassen. Wow…. ich war beeindruckt. Aufgeregt las ich weiter. Würde Air Berlin mir nun einen Freiflug in die Karibik oder zu Vallartina nach Mexiko sponsern? Frau Krups forderte mich jedoch stattdessen leider nur schriftlich auf, sämtliche Quittungen und Belege aus dem November 2011 einzureichen, damit sie meinen Schaden prüfen könne.

Ja, damit hatte ich nun gar nicht mehr gerechnet. Die gesamten Belege sind leider zwischenzeitlich restlos im Müll gelandert und schlummern seit Monaten im Altpapiercontainer. Hat Air Berlin auch damit gerechnet und sich deshalb so lange Zeit gelassen? Ganz schön clever diese Airline :-). So muss die Karibik noch ein wenig auf Leonie warten.

Mit einer immer noch eingegipsten und leicht faulig riechenden linken Hand hätte die Karibik ohnehin keinen Spaß gemacht. Da fahre ich doch lieber demnächst nach Hamburg zum Lehrgang.

Ich wünsche Euch allen einen schönen Abend.

 

Danke

Veröffentlicht: 9. Juni 2012 in Leonies Leben 2012
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Über mir ziehen die Wolken am Himmel dahin und zaubern einen raschen Wechsel von Licht und Schatten. Es scheint, als ob sich das Wetter nicht richtig zwischen Hochsommer und Aprilwetter entscheiden kann.

Fussballfans fiebern dem ersten Spiel der deutschen Mannschaft entgegen. Und ich habe heute morgen eine Mail mit einem wunderschönem Gedicht von Paulo Coelho erhalten. Das Gedicht „Ich danke Euch allen“ möchte ich hier gerne an Euch alle weitergeben.

Ich danke Euch allen!

Ich danke allen,

die meine Träume belächelt haben;

sie haben meine Fantasie beflügelt.

Ich danke allen,

die mich in ihr Schema pressen wollten;

sie haben mich den Wert der Freiheit gelehrt.

Ich danke allen,

die mich belogen haben;

sie haben mir die Kraft der Wahrheit gezeigt.

Ich danke allen,

die nicht an mich geglaubt haben;

sie haben mir zugemutet, Berge zu versetzen.

Ich danke allen,

die mich abgeschrieben haben;

sie haben meinen Mut geweckt.

Ich danke allen,

die mich verlassen haben,

sie haben mir Raum gegeben für neues.

Ich danke allen,

die mich verraten und missbraucht haben,

sie haben mich wachsam werden lassen.

Ich danke allen,

die mich verletzt haben;

sie haben mich gelehrt im Schmerz zu wachsen.

Ich danke allen,

die meinen Frieden gestört haben,

sie haben mich stark gemacht, dafür einzutreten.

Vor allem aber,

danke ich all jenen, die mich lieben,- so wie ich bin;

sie geben mir die Kraft zum Leben!

Paulo Coelho

Auch ich  danke Euch allen von ganzem Herzen,- ob ihr nun zu „den einen oder den anderen“ gehört,- und ich wünsche Euch (mit einem sich langsam auflösendem Verband der linken Hand) ein wunderschönes Wochenende!!

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