Mit ‘Auto’ getaggte Beiträge

Rost-Parade – Cadillac

Veröffentlicht: 27. September 2016 in LeoniesLeben, Rost
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Eigentlich möchte Frau Tonari erst am letzten Tag des Monats Rost sehen. Doch bevor meine gesammelten Bilder auch noch Rost ansetzen :-), starte ich jetzt eine Sonderserie Rost. Rostige Fundstücke – heute ein alter Cadillac aus der Nähe von Bonn

Rostiges Auto

Rostiges Auto

Rostiges Auto

Rostiges Auto

Rostiges Auto

Rostiges Auto

Rostiges Auto

Rostiges Auto

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Plötzlich dröhnen laute Motorengeräusche durch den ansonsten recht friedlichen Ort. Und da fällt es mir wieder ein. Ach ja, im September findet jährlich auf Teneriffa auf den Serpentinen zwischen Tamaimo und Puerto de Santiago ein Autorennen statt –  Subida a Tamaimo.

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Bereits Tage vorher wird die Fahrbahn mit flatternden rot weißen Bändern abgesperrt. Zuschauer kommen von weit her und kampieren entlang der Rennstrecke in Zelten und Caravans, um das Spektakel aus nächster Nähe zu genießen. Die Fahrzeuge und Fahrer werden begleitet von Teams, großen Trucks und Begleitfahrzeugen. Die Rennwagen werden am Rand der Veranstaltung auch gerne auf roten Teppichen zur Schau gestellt.

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In den vergangenen Jahren waren die Straßen zwischen Puerto de Santiago und Tamaimo zwei Tage lang gesperrt. In diesem Jahr war das Rennen „Subida a Tamaimo“ nur am 26. September 2015. Als ich von einer Wanderung zurückkam, war das Rennen  gerade beendet und die Wagen fuhren an mir vorbei. Laut hupend und mit aufheulenden Motoren ging es Richtung Ortsmitte.

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Da ich weder von Fahrzeugen noch von sportlichen Autorennen viel verstehe,  weiß ich nicht, um was für eine Art von Autorennen es sich genau handelt. Und ich weiß auch nicht wer gewonnen oder verloren hat. Nur ein Fahrer hat mit seinem Fahrzeug sicher nicht gewonnen. Zum Glück scheint es beim Blechschaden geblieben zu sein.

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Doch vielleicht gibt es einige Leser/Leserinnen, die mehr von Autos verstehen oder zumindest ein wenig Freude an den bunten Fahrzeugen haben.

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Rostparade

Veröffentlicht: 21. April 2015 in Foto und Geschichten, Rost
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Vor langer Zeit habe ich einmal behauptet, dass es auf Teneriffa wegen des milden Klimas kaum Rost gäbe. Aus irgendeinem Grund leben hier Autos tatsächlich länger als in Deutschland. Liegt es am fehlenden Winter? Die Insel der ewigen Rätsel!

Doch zurück zum Thema Rost: Ich weiß es mittlerweile besser. Und daher kann ich heute einen Fall von „Autorost“ zu Frau Tonaris Rostparade beisteuern.

Rust never sleeps

Rust never sleeps

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Rust never sleeps

Rust never sleeps

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Zurück in Saigon bezogen wir wieder unser Zimmer im Qartier 1, in dem wir auch Sachen während des Kambodiateips deponiert hatten. Das ist ein netter Service, der überall in den Hotels und Gästehäusern in Vietnam geboten wird. Wenn man einige Tage auf Tour gehen möchte, kann kostenlos Gepäck bis zur Rückkehr deponiert werden.

Gleich am nächsten Morgen hatten wie eine eintägige Stadtrundfahrt gebucht, von der ich hoffte, ein wenig mehr von dem großen Saigon zu sehen zu bekommen. Bislang waren wir nur einige Male durch die Stadt gefahren und hatten das zentrale Viertel des Quartier 1 mehrmals zu Fuß durchquert. In Saigon gibt es 12 Viertel, die mit Ziffern bezeichnet sind. Die restlichen Viertel tragen Namen. Die Stadtrundfahrt fing zunächst gut an.

Infotafel - War Remnants Museum Saigon

Infotafel – War Remnants Museum Saigon

Wir besuchten das War Remnants Museum. Leider hatten wir dort nur eine Stunde Zeit. Die umfangreiche Dokumentation mit vielen Exponaten, Fotos und Berichten über den Vietnamkrieg konnte ich daher leider nur im Eiltempo durchlaufen. Wieder ein Ort mit erschütternden Bildern und Zeitdokumenten. Auch wenn mir viele Informationen über den Vietnamkrieg bekannt sind, war die Dokumentation vieler Einzelschicksale doch sehr berührend. Die Reiseleiterin betonte, dass die vietnamesische Regierung zwar die Greultaten des VIetnamkrieges bewahren möchte, heute aber dem Land an einer guten Beziehung zu den USA gelegen sei. “ Wir möchten uns schließlich weiter entwickeln“, fügte sie in einem Nachsatz hinzu.

tiger cages

tiger cages

Interessant und erschütternd auch die Geschichte der Gefangenenlager auf der Insel Phu Quok, auf der die Gefangenen erst von der Kolonialmacht Frankreich und später von der durch die Amerikaner eingesetzten Regierung in Südvietnam unter schlimmsten Bedingungen leben mussten. Einige Gefangene wurden  in sogenannten Tigercages gefangen gehalten. Tigerkäfige sind einfache Drahtgestelle, in denen die Menschen hockend oder liegend zusammengepfercht wurden.

War Remnants Museum Saigon - Shinouk Helicopter

War Remnants Museum Saigon – Chinook Helicopter

Neben den Zeitdokumenten ist eine große Ausstellung von Kinderbildern, die für den Frieden gemalt haben, zu bewundern. Männliche Jugendliche aus aller Welt kann man dabei beobachten, wie sie sich gerne mit den US Bombern oder einem US Chinook Helikopter ablichten zu lassen.

War Remnants Museum Saigon - Kinderbilder für den Frieden

War Remnants Museum Saigon – Kinderbilder für den Frieden

Bild aus dem War Remnants Museum in Saigon

Bild aus dem War Remnants Museum in Saigon

Nach dem Museum besuchten wir Chinatown mit einem alten chinesischen Tempel, den die Chinesen hier zum Dank, dass die Meeresgöttin sie gut über das Meer nach Vietnam geleitet hatte, errichteten. Hier kann jeder Wünsche kaufen. Die aufgeschriebenen Wünsche werden an einem zu einer Spirale gewundenem Räucherstäbchen befestigt, das eine Woche bis zum Abbrennen vor sich hinglüht. Über den Schalen mit den Räucherstäbchen hängen die vielen Wünsche. Ob sie alle in Erfüllung gehen? Spender für den Tempel werden namentlich auf lila Bändern am Rande des Tempels verewigt und wöchentlich ausgetauscht.

Chinesischer Tempel Saigon - Weihrauchwünsche an der Decke

Chinesischer Tempel Saigon – Weihrauchwünsche an der Decke

Chinesischer Tempel Saigon- Spendenbänder

Chinesischer Tempel Saigon- Spendenbänder

Der riesige trubelige chinesische Großmarkt ist eher für Großhändler geeignet, da nur Waren ab 10 Stück gekauft werden können. Dennoch erstanden einige Tourteilnehmer Bilder und günstige Handtaschen. Auch hier beginnt man sich anscheinend auf die Touristen einzustellen. Den restlichen Teil der Stadtrundfahrt konnten wir vergessen.

Wieselkaffee

Wieselkaffee

Ein Verkaufsstand für teuren Kaffee und ein Besuch einer Werkstätte, die vietnamesisches Handwerk herstellte. Die Erklärungen fielen spärlich aus und im Vordergrund stand der beabsichtigte Verkauf der 300 % überteuerten Waren. Wieselkaffee soll angeblich einer der besten Kaffees der Welt sein, da er tierisch vorverdaut ist. Ich frage mich, warum dann der vietnamesische Kaffee so – ich sage es mal vorsichtig – zumindest mir so anders schmeckt. Auch der Besuch der Werkstätten löste nicht gerade Freude bei mir aus. Angeblich sollten alle Verkaufsexponate von behinderten Personen gefertigt sein. Tatsächlich unterschieden sich die Massenprodukte durch nichts von den restlichen überall im Land angebotenen Waren. Auf Nachfrage räumte der Verkäufer ein, dass man auch in einer Fabrik produzieren würde. Schließlich könnten ja nicht 5 behinderte Personen so viel Ware fertigen. Das hatte ich mir fast gedacht. Nachdem wir wieder im Bus verstaut waren, stieg der Verkäufer in seinen großen Lexus und fuhr davon.

Saigon - Hauptpostamt im französischen Viertel

Saigon – Hauptpostamt im französischen Viertel

Laut Reiseleiterin soll jeder, der ein Auto in Vietnam fährt, sehr reich sein. Beim Kauf der ohnehin sehr teuren Wagen, fällt ein Steuer von 100 % des Kaufpreises an. Die Schere von arm und reich klafft eklatant auseinander. Wie ist es in diesem Land möglich so reich zu sein? Die schlichte Antwort der Reiseleiterin: Korruption. Es gibt in Saigon 9 Mio. Einwohner und 6 Mio. Scooter. Unter 100 Kubikzentimeter ist keine Lizenz nötig. Über 100 Kubikzentimeter wird ein Führerschein käuflich erworben. So etwas wie eine Fahrschule gibt es nicht. Wer ohne Führerschein erwischt wird, zahlt 200 $ oder wenn er Glück hat 5 $ in die Kaffeekasse der Polizei.

Saigon - Notre Dame

Saigon – Notre Dame

Nach einer ausgedehnten Mittagspause, in der wir uns Essen kaufen durften, sollten wir den Wiedervereinigungspalast besuchen. Der Besuch fiel leider aus, da ein ranghoher General vor einigen Tagen verstorben ist und nun die Trauerfeierlichkeiten in dem Palast abgehalten wurden. Ersatz für den ausgefallenen Programmpunkt gab es nicht.

Saigon - Hauptpostamt im französischen Viertel

Saigon – Hauptpostamt im französischen Viertel

Dafür waren wir zu früh im französischen Viertel und konnten nur einen Blick auf die Kirche Notre Dame und das Hauptpostamt werfen. Die Öffnungszeiten waren später. Da wir nun wegen dem nicht zu besichtigen Wiedervereinigungspalast zu früh da waren, konnten wir uns nur mit einem schlechten Kaffee und Eis versorgen und mit 300 anderen Besuchern die Kirche von außen bewundern. Dann endete die Tour nicht wie vorgesehen um 17 Uhr, sondern bereits um 14.30 Uhr.

Mein Tipp: Traveller schaut Euch die Agentur genau an, bei der ihr bucht. Fragt explizit nach einzelnen Programmpunkten. Gut ist auch, wenn Ihr eine Agentur erwischt, die die Touren selber durchführt und sich nicht anderer Subunternehmen bedient.

Bunte Helme

Bunte Helme

Doch man weiß nie, wofür etwas gut ist. Durch die doch eher enttäuschende Tour war Zeit für eigene Unternehmungen. Zunächst besuchten wir den Großmarkt im Quartier 1 und gewannen interessante Eindrücke in das interne Preisgefüge.

Tipp: Wenn Mitbringsel aus Stoff, Holz, Stein und Bambus gekauft werden möchten, ist meines Erachtens hier der günstigste Ort in Vietnam. Im Außenring des Marktes sind die Preise fix, so dass man sich einen Eindruck von dem ungefähren richtigen Preis verschaffen kann. Verhandlungskünstler können im Innenbereich ihr Glück versuchen. Nach meiner Erfahrung wird für jedes Produkt in diesem Land jeder Preis verlangt. Alles ist möglich. Ein Beispiel: Überall im Land werden recht hübsche Schalen aus Bambus im Dreierset angeboten. In Touristenläden, bei denen der Bus stoppte, wurden Preise von 16 $ bis 92 $ für die absolut gleiche Ware verlangt. In Hoi An kostete das Set zwischen 10 $ und 15 $. Au dem Markt in Saigon ließ sich ein Set für 10 $ erhandeln. Im Festpreisbereich kostete es noch 6 $. Der normale Preis liegt unter dem Festpreis. So kann man sich vorstellen, wie und wo hier im Land auch ohne Korruption gutes Geld verdient wird.

Vietamesische Studentengruppe

Vietamesische Studentengruppe

Am späten Nachmittag schlenderten wir durch den großen Park im Viertel. Wir wurden wieder – wie bereits in Hanoi – von jungen VIetnamesen angesprochen, die uns sehr höflich und freundlich fragten, ob wir ein wenig Zeit hätten. “ Wir sind Studenten und möchten Englisch lernen und üben“. Froh endlich nicht nur von Verkäuferln umzingelt zu sein, willigten wir gerne ein, ein wenig mit den jungen Leuten zu reden. Sie stellten viele freundliche Fragen zu unserer Reise, zur Familie und zu unseren Ländern. Auch wir fragten und erhielten freundliche Antworten. Die Gespräche waren sehr informativ und ich konnte an diesen jungen Menschen die vielgerühmte Herzlichkeit und Freundlichkeit der Vietnamesen in Kombination mit Höflichkeit und Zurückhaltung feststellen. Auffällig war, dass sie weder zu unseren Aussagen noch zu ihren eigenen Aussagen Wertungen hinzufügten. Alles wurde mit einem Lächeln auf den Lippen ausgesprochen. Und noch etwas war auffällig. In diesen vielen jungen Menschen, die keine Mühe scheuen, um zu lernen und im Leben weiter zu kommen, steckt ein enormes Potential. Mit ihrer Arbeitsmoral und ihrem freundlichen zielstrebigen Handeln werden sie zukünftig Konkurrenz aus Europa nicht fürchten müssen.

Sehr beeindruckt von diesem Zusammentreffen wanderte ich nach Hause. Und um das Glück perfekt zu machen, fand ich auch noch einen Stick für meine Fotos. In dem Geschäft dann die andere Seite der Medaille. Sage und schreibe acht Personen bedienen mich für einen Stick für 8 $. Es werden Rechnungen geschrieben und mein Name wird auf einem Fromblatt registriert. Personalkosten sind günstig und Service muss teilweise noch ein wenig geübt werden. Aber der Eindruck bleibt – Vietnam mausert sich.

Bunte Helme

Bunte Helme

An Läden mit bunten lustigen Motorradhelmen vorbei, die wahrscheinlich nur spaßig, aber nicht wirklich tauglich sind, geht es zurück ins Hotel. Meine Erfahrung nach einigen Wochen Vietnamreise ist, dass es sich tatsächlich lohnt, weitmöglichst individuell zu reisen. Bei Selbstorganisation fallen nicht nur geringere Kosten an, sondern auf diese Art besteht die größte Möglichkeit, Land und Leute hautnah und abseits der üblichen Touristenpfade zu erleben.

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Lasko denkt.......

Lasko denkt…….

Gestern – wir haben es vor lauter Umzugvorbereitungen immer noch nicht geschafft nachzuschauen, ob wir in der Lotterie gewonnen haben. So bleibt ein wenig Spannung und Hoffnung. Ach, wäre es schön ein Knochen Millionär zu sein:-).

Heute – wir sind mit einem blauen Auto Probe gefahren. Ich durfte zuerst in das neue Auto hinein springen. Hinten war viel Platz für mich – jedenfalls nachdem Leonie die hinteren Sitze umgklappt hatte. Als ich es mir gerade bequem auf meiner Decke gemacht hatte und Leonie alles in den Wagen eingeräumt hatte, zeigte der Verkäufer Leonie einige Details zum Wagen. Dann kam der große Moment und Leonie dreht den Zündschlüssel. Ja, und das war es auch schon. Der Wagen machte leise „zapp, zapp“. Gerade noch diese Laute und dann war Ruhe. Ich fand das nicht schlimm. Ich hätte in Ruhe weiterdösen können.

Aber Leonie und der Verkäufer schienen beide nicht so amüsiert zu sein. Nach einigen Diskussionen stiegen wir wieder aus dem Wagen aus und machten uns auf den Fußweg zurück. Der Verkäufer machte sich auf den Weg zu seinem Nachbarn, um mit ihm gemeinsam eine neue Batterie für den Wagen zu kaufen.

So kam ich dann heute nicht zu einer Probefahrt, aber dafür  noch zu einer Wanderung am Meer. Ich kann Euch sagen, das war richtig spannend. Hier landen zurzeit riesige Wellen an. Viele Strände sind gesperrt und das Wasser spritzt bis hoch auf die Promenade. Mir macht es eine Hundefreude durch den Sprühregen auf der Promenade zu wandeln. Ich verstehe gar nicht, warum die Menschen so lange Gesichter ziehen. Der schöne Sprühregen und die hohen Wellen sind sicher bald wieder vorbei.

Morgen – hoffentlich hat der Wagenbesitzer morgen in dem Wagen eine neue Batterie eingebaut. Dann werden wir endlich eine Probefahrt machen können. Wenn alles klappt, können wir den Wagen bereits für unseren Umzug nutzen. Bis dahin kann Leonie noch ein wenig Spanisch üben, da sie auch mit der Telefongesellschaft sprechen und einen Router für die neue Wohnung besorgen muss. Ob sie das hinbekommt?

 

Lasko denkt

Lasko denkt

Gestern – nach dem Behördenstress gestern wollte Leonie abends ausgehen. „Ich muss einfach mal raus und etwas anderes sehen“, sagte sie. Toll, toll, toll – ich machte Freudensprünge. Ein extra Spaziergang und vielleicht geht sie ja essen. Da dachte ich leider falsch. Leonie meint, dass sie in letzter Zeit viel zu viel mit ihrem Besuch gegessen hat. Nun versucht sie anscheinend weniger zu essen. Aber muss man denn unseren Lieblingsspanier einsparen? Schade, dass sie mir nicht die Entscheidung überlässt, was wir essen. Ich würde schon dafür sorgen, dass der Kühlschrank immer gut gefüllt ist und die richtigen Restaurants besucht werden :-).

Leonie wollte gestern einfach nur mal am Meer entlang gehen und auf die großen Wellen schauen. Leise und ganz vorsichtig schlichen wir uns aus der Tür, damit es nicht wieder zusätzlichen Stress mit Number 18 gibt. Gaaanz leise. Da entdeckte ich vor der Tür ein tolles Spielzeug – eine Plastikflasche. „Spaß pur“, kann ich Euch sagen. Ich biss hinein. Schleuderte die erlegte Flasche durch die Gegend. Fing sie wieder ein und biss sie tot. Zugegebener Maßen  kann so ein Tötungsakt nicht ganz lautlos geschehen. Und wie es kommen musste, Number 18 Mann steckte den Kopf aus der Tür, um zu sehen was da auf dem Flur für ein Lärm ist. Leonie riss mich an der Leine und rannte mit mir was das Zeug hielt. Number 18 nahm die Verfolgung auf. Aber wenn Leonie eines kann – dann ist es rennen. Natürlich hatte Number 18 weder eine Chance gegen Leonie und über mich brauchen wir wohl nicht reden. Nur blöde, dass er meine Beute, die tote Flasche behalten hat.

Heute – wir haben einen Probefahrt in einem kleinen blauen alten Auto gemacht. Der Mann, dem das Auto noch gehört, legte die Rücksitze extra für mich um. Und siehe da, der Wagen bot einen konfortablen hinteren Hundeeinstieg, genügend Platz für mich und wenn es sein muss – auch noch für meine Transportbox. Das Probe liegen fiel zu meiner vollsten Zufriedenheit aus und so stand einem Kauf dieses kleinen Transportgefährts nichts mehr im Weg. Technische Details interessieren mich weniger und Leonie hat davon überhaupt keine Ahnung. Aber das sage ich ihr besser nicht. Da hier die Ummeldung eines Autos, erforderliche Fahrprüfungen u. ä. wieder eine ganze Zeit dauern werden, können wir leider diesen blauen fahrbaren Hundekäfig erste Ende des Monats bekommen.

Morgen – Ich werde auf dem Sofa von unserem neuen Zuhause träumen. Hoffentlich gibt es dort ein großes Sofa, auf das ich meinen müden Hundekörper betten kann. Und hoffentlich gibt es auch einen großen Kühlschrank und immer genügend Wasser. Und dann werde ich noch davon träumen, mit Leonie in dem blauen Gefährt in die Berge zu fahren, von ganzen langen Bergtouren und unendlich vielen Picknicks. Ach, bin ich müde….

Lasko denkt

Lasko denkt

Gestern – Es stürmte weiter und die Wellen schlugen höher und höher gegen die Felsen. Der schöne Naturpool war überhaupt nicht mehr zu sehen. Aber am Nachmittag kam endlich die Sonne für einige Zeit hinter den Wolken heraus und wir konnten einen langen Spaziergang machen. Als wir aus dem Haus gingen, kam plötzlich wieder einmal  die Number 18 Frau auf uns zu und schrie Leonie an. Sie schimpfte und schrie, dass Leonie den Ausgang nicht benutzen dürfe, da dort das Verbotsschild hinge. Leider gibt es jedoch keinen Ausgang ohne Verbotsschild, was Leonie der Frau freundlich erklärte. Die schrie weiter in Englisch auf uns ein und kam mir dabei mit ihrem Zeigefinger, den sie immer gerne hochgestreckt durch die Gegend trägt, recht nahe. Sollte ich mal lecken? Ich ließ es dann jedoch, da Number 18 bestimmt nicht gut schmecken.

Leonie war nach dieser Begegnung richtig wütend, obwohl wir doch bald hier wegziehen und es Dir doch egal sein könnte, was Number 18 daher reden.  Könnte ich reden, würde ich Leonie sagen: Schüttele Dich, schüttele Dich und noch einmal: schüttele Dich. Habt Ihr das mal gesehen? Das ist der Weg, wie wir Hunde unseren Ärger ablegen. Wir können uns auch mächtig aufregen. Wenn ich zum Beispiel an meinem Lieblingsfeind vorbei gehe, dann steht mir auf dem Rücken eine richtige Wolfsmähne und ich könnte Amok laufen. mein Blutdruck ist auf hundeachzig.  Doch eine Minute später ist diese Emotion für mich eigentlich sinnlos, denn Lieblingsfeind ist außer Reichweite. Hundeachzig muss runter und ich beginne mit Gymnastik: den ganzen Körper schütteln, bis die Lefzen schlappern. Und der Ärger ist weg. So einfach ist das. Probiert es mal aus und Leonie merk Dir das.

Heute – Leonie muss irgendwelche Verträge wegen der Wohnung abschließen und läuft von der Bank zum Makler und wieder zurück. Dann muss sie noch zur Gemeinde zwecks Anmeldung und ganz viel mit dem jetzigen Bewohner der „Hütte“ sprechen. Alles sehr langweilig. Gut, dass wir Hunde keinen Schriftkram und keine Verwaltungsgänge erledigen müssen. „Nur gut“, sagt Leonie, „dass es hier keine Hundesteuer gibt. Sonst müsste ich dich auch noch anmelden und wer weiß, wieviel Verwaltungsjahre das hier mit einem Verwaltungstier dauern würde“.  Leonie scheint der spanischen Verwaltung ein wenig kritisch gegenüber zu stehen.  „Hier muss man Nerven wie Drahtseile haben“, stöhnte sie heute Morgen. „Manana, manana“ ist das Zauberwort.  Also Leonie. übe Dich ein wenig in Geduld. Das kann Dir überhaupt nicht schaden. Hau Dich eine Runde aufs Sofa und nach einem erquickenden Schlaf sieht die Welt schon wieder besser aus.

Auch ich bin im Moment kein Hiking Hund mehr, sondern ein Behörden(gang)tier. Ich hoffe nur, dass mir dieses faule Leben nicht langsam auf die Form schlägt. Aber mach ich mir als Hund wirklich Sorgen um mein Gewicht? Nee, ich heiße doch nicht Leonie  :-).

Morgen – morgen werden wir eine Probefahrt mit einem 20 Jahre alten Auto machen. Leonie hat es satt, immer Leihwagen ausleihen zu müssen. Sie meint, dass hier auf der Insel  ein fahrbarer Untersatz her muss. Bus fahren können wir nicht, da Hunde hier im Bus verboten sind. Das müsst Ihr Euch mal vorstellen. Hunde dürfen nicht in einen Bus. Nicht einmal mit Maulkorb, wie in vielen anderen europäischen Ländern. Dann kann ich ja nur hoffen, dass der fahrbare Hundekäfig morgen einigermaßen tauglich ist.

Das neue Jahr ist – wen soll es wundern? – auch hier gerade zwei Tage alt. Da Neujahr auf einen Sonntag fiel, ist laut Gesetz hier anscheinend nun auch der 2. Januar  ein Feiertag. Viele Geschäfte haben geschlossen und es ist draußen auf den Straßen sehr ruhig. Was sich politisch in der Welt und in Spanien abspielt, bekomme ich nur in Bruchteilen mit. Ich verfüge nur über einen Fernsehanschluss mit spanischen Programmen. Das gefällt mir auch eigentlich recht gut, denn so bin ich darauf angewiesen, Tag für Tag ein wenig mehr Spanisch zu verstehen. Zwar könnte ich auch im Internet Weltnachrichten suchen und finden, aber auch das Internet steht mir hier im Moment nur sehr eingeschränkt zur Verfügung. In der Wohnanlage gibt es zwar einen Gemeinschaftsraum (sehr ungemütlich ohne Fenster) mit WLAN. Die Wartung des Routers lässt jedoch anscheinend sehr zu wünschen übrig. Alle halbe Stunde fällt das WLAN aus. Wenn die gute Servicedame in Urlaub geht oder frei hat, geht im WLAN überhaupt nichts mehr. Ich habe dann nur noch die Möglichkeit,  mit meinem Notebook in ein Hotel oder ein Internetcafe  gehen. Solche Aktion ist allerdings jedes Mal eine nicht unerhebliche Schlepperei. Daher begrenze ich die Zeiten im Internet auf das Notwendigste, schreibe und beantworte Mails, betreibe online Banking und gehe – solange es geht -bei WordPress spazieren, um Eure Blogs zu besuchen.

Nicht nur mit eingeschränktem Internet, sondern auch ohne fahrbaren Untersatz verlebe ich hier den Januar in Puerto Santiago etwas ruhiger als die Vormonate. Ich habe zwischenzeitlich sehr viel von der Insel gesehen und mich entschlossen, die Kosten für den Leihwagen in diesem Monat zu sparen. Leider dürfen Hunde in Spanien nicht mit Bus fahren und dadurch ist meine Mobilität auf den per  Fuß zu begehenden Umkreis beschränkt. Zum Glück ist man als joggende Hundehalterin ja recht gut trainiert. Hund wundert sich, dass seine Transportbox nun nicht mehr in einem Wagen, sondern auf dem Balkon steht. Ab und zu legt er sich hinein. Will er wegfahren oder fliegen oder einfach nur von großen Knochen beim Spanier um die Ecke träumen?

Da  meine Mobilität in jeder Hinsicht ein wenig eingeschränkt ist, habe ich mich auf das Schreiben verlegt, um nun endlich im Januar mit dem Buchprojekt zum Abschluss zu kommen. Dennoch werde ich versuchen, Euch ab und zu auch ein paar Neuigkeiten oder schöne Bilder von der Insel zu zeigen.

Ich wünsche Euch allen einen wunderschönen Tag.

Hier im Norden auf Teneriffa, wo ich nun bereits über eine Woche wohne, ist das Wetter – wie ich mir habe sagen lassen – in den Wintermonaten ab Anfang November häufig grau und regnerisch. Das dem so ist, habe ich ja auch bereits nach kurzer Zeit mitbekommen. Es ist nicht richtig kalt. Die Temperaturen liegen so zwischen 15 und 20 Grad tagsüber. Vom Atlantik ziehen die dunklen schweren Passatregenwolken ab November heran und bleiben an der Westküste vor dem Teide hängen. Daher regnet es hier in der Zeit bis Ende Februar wohl viel und häufig. Der Süden Teneriffas bleibt hingegen von dem Regen weitgehend verschont.

Aus diesem Grund ist es im Süden der Insel auch landschaftlich karger. Im Norden hingegen findet man üppige Vegetation. Riesige Kiefernwälder an den Hängen des Teide, Weinhänge und große Bananenplantagen prägen das Bild. Dazwischen blüht es an Büschen und Hecken und die Straßen sind gesäumt mit hohen Palmen. Auch im Süden sind Palmen zu finden. Die Landschaft wirkt hingegen eher karg und an den felsigen Hängen zum Teide ist nicht viel grün zu sehen. Bei meinem Ausritt fielen mir die langen Nadeln an den Kieferbäumen auf, die um einiges länger sind, als die Nadeln der Kiefern in den deutschen Wäldern.

 

 

 

 

 

 

 

Mir wurde erklärt, dass durch die langen Nadeln, sich die Feuchtigkeit länger an den Kiefernadeln hält und dadurch der Boden gleichmäßig feucht gehalten wird.

Will man vom Süden in den Norden oder umgekehrt, gibt es die Möglichkeit im Norden die Insel auf der Autobahn überqueren. Von Südwest nach Südost und umgekehrt geht es nur über das Gebirge. Da ich nicht für jede Fahrt in den Süden die ganze Insel umrunden möchte, bleibt mir nur der Weg über die Berge mit den vielen Serpentinen, die sich an einer Seite hoch und auf der anderen wieder herunterschrauben. Erst fand ich es sehr gewöhnungsbedürftig und fuhr sehr vorsichtig. Mittlerweile habe ich mich an die Kurverei gewöhnt bin ich bereits eine geübte Kurvenfahrerin :-). Ab und zu träume ich auch von den vielen Kurven. Mein Hund sitzt hinten in der Transportbox und wird bei den Kurvenfahrten von links nach rechts bewegt. Er nimmt es anscheinend sehr gelassen und träumt dabei von Tennisbällen oder hakenschlagenden Hasen!? Landschaftlich finde ich es sehr reizvoll über die Gebirgspässe zu fahren und am Horizont den Atlantik liegen zu sehen.

Im Süden angekommen genieße ich einen Blick auf  La Gomera, das gar nicht weit  gegenüber von Teneriffa liegt. Dort war ich einmal vor über zwanzig Jahren. Wahrscheinlich hat sich dort auch einiges verändert. Um das beurteilen zu können, müsste ich ein bisschen näher heran.

Bei meinen Fahrten am Nachmittag, die mich zurück in den Norden führten, verließ ich häufig den Süden bei 26 Grad. Viele Leute lagen am Strand und im Wagen war es ziemlich heiß. Alle paar Meter fiel die Temperatur laut Anzeige im Wagen um ein Grad. Oben auf dem Pass hatte ich noch gerade 12 Grad. Zumeist ist oben alles in Wolken und Nebel und häufig regnet es. Nach Icod geht es zum Schluss wieder viele kleine Serpentinen hinunter. Und mit dem aufklarenden Nebel steigen auch ein wenig die Temperaturen. Und dann bin ich wieder im Grünen.

Euch wünsche ich in Nord und Süd und West und Ost einen wunderschönen Tag.

Gestern habe ich über meinen Labrador geschrieben und von seinem ersten  – und bislang zum Glück auch einzigen  – Ausflug ins Tierheim berichtet. Allerdings gab es letzte Woche eine Situation, bei der es fast schon wieder soweit war. Dieses Mal war  die Ursache aber nicht mein Labrador, der Türklinken zu öffnen gelernt hatte, sondern ich selber habe das kleine „Chaos“ verursacht, das ihn fast ins Tierheim gebracht hätte.

Ich war abends mit meinem Hund am Rhein spazieren gegangen. Das mache ich ab und zu bei besonders schönen Wetter oder um dem Hund eine besondere Freude zu machen. Ein Labrador liebt Wasser und so braucht er von Zeit zu Zeit ein ausgiebiges Bad. In unserer Wohngegend gibt es leider kein Gewässer und so fahre ich von Zeit zu Zeit, um den Labrador zu „wässern“, an den Rhein. An jenem späten Nachmittag hatte er eine schöne Zeit und war lange geschwommen, hatte nach Bällen getaucht und hatte sich anschließend mit anderen Hunden auf der riesigen Hundeauslaufwiese ausgetobt. Ich verfrachtete nach dem ausgiebigen Toben den „fertigen“ Hund hinten in den Laderaum meines Wagens, wo er sich auch gleich hinlegte und schlief.

Auf der Rückfahrt fiel mir ein, dass ich ja noch schnell  bei meiner Freundin vorbei schauen und etwas abholen könnte, was dort bereits seit längerer Zeit zur Abholung bereit lag. Diese wohnt auf meinem Weg nach Hause und so setzte ich meinen Gedanken spontan in die Tat um. Ich parkte den Wagen auf dem Seitenstreifen vor ihrem Haus, öffnete die Rückfenster einen Spalt weit, damit der Hund Luft bekäme und klingelte an der Eingangstür des großen Wohnblocks. Auf Schatten für das Auto und den Hund musste ich nicht achten, da im Juli in Bonn ohnehin die Sonne irgendwie verschwunden war. Meine Freundin war da und fragte, ob ich nicht noch einen Moment Zeit und Lust auf einen Kaffee hätte. Wir setzten uns auf die überdachte Dachloggia, wo wir es auch bei diesen gemäßigten Temperaturen noch ganz gut aushalten konnten. Ich hörte neben dem Straßenlärm, der von unten zum siebten Stock hoch drang, ständig einen irgendwie aufdringlichen Piepton.

Erst hörte ich ihn nur im Unterbewußtsein. Dann wurde er mir ganz langsam bewußt und auch meine Freundin, mit der ich im Gespräch vertieft war, schien ihn zu bemerken. Sie sagte dann als erste. „Hörst Du das auch –  diesen merkwürdigen Piepton?“. Schrill drang er an mein Ohr. Irgendwie wie eine Einbruchsicherung. Von irgendwo her kannte ich das Geräusch. Und dann kam es in mir blitzartig hoch geschossen, woher ich das Geräusch kannte. Das Auto, die Diebstahlsicherung  –  Schreck – ich hatte vergessen den Bewegungsmelder auszumachen. Das war mein Auto! Wie von der Tarantel gestochen sprang ich auf, lief aus der Wohnung und drückte auf den Fahrstuhlknopf.

Zur Erklärung: Der Wagen hat eine Diebstahlsicherung, die Bewegungen im Auto mit diesem Signal anzeigt. Da der Hund im Wagen war, war dieses Signal bei seiner ersten Bewegung  angegangen. Ich hätte das vermeiden können, wenn ich die Sicherung mit einem kleinen Knopfdruck vor dem Aussteigen ausgeschaltet hätte. Doch das hatte ich leider vergessen.

Der Fahrstuhl kam und kam nicht. Ich geriet fast in Panik und raste zum Treppenhaus und sprintete die Treppen herunter. Endlich an der Haustür angekommen, drückte ich aufs Knöpfchen des Fahrzeugschlüssels und das ätzende Geräusch hörte schlagartig auf. Aber was war das? Ein Polizeiwagen parkte hinter meinem Wagen und drei Beamte schlichen um das Fahrzeug herum. Schnell meldete ich mich bei diesen als verantwortliche Ruhestörerin. Zunächst warfen sie mir im barschen Ton Tierquälerei vor, da ich einfach das Tier so allein im Kofferraum habe sitzen lassen und außerdem sei ja wohl durch dieses Geräusch klar, dass in den Wagen eingebrochen worden sei, Schließlich seien ja auch die Rückfenster geöffnet. Sie wollten gerade den Wagen aufbrechen und hatten bereits die Feuerwehr alarmiert, die den Hund ins Tierheim bringen sollte.

Ich bemühte mich ganz ruhig zu bleiben und die Situation aufzuklären. Ich zeigte ihnen das „Störerknöpfchen“, entschuldigte mich und konnte ihnen auch einen freudig mit dem Schwanz wedelnden Hund präsentieren, der nicht nach Mißhandlung aussah. Zum Glück kann dieser aber auch nicht sprechen. Denn ansonst hätte er den Beamten wahrscheinlich gesagt, dass er bei seinem ersten Aufenthalt im Tierheim gutes Futter genossen hatte und dass er es durchaus in Erwägung ziehen könnte, dort noch einmal zum fressen vorbei zu schauen.

Für mich ging die Geschichte daher gut aus und ich hoffe sehr, dass ich zukünftig immer an das kleine Knöpfchen denken werde.

Ich wünsche allen Lesern einen schönen Tag und dass im Bedarfsfall die Polizei immer so schnell vor Ort ist, wie an jenem Tag in Bonn.