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Delfine

Veröffentlicht: 1. Mai 2016 in Leonies Leben 2016, LeoniesLeben, Spanisches Leben, Tiere
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Eine kleine Erinnerung an Teneriffa. Mein letzter Tag im vergangenen Winter auf Teneriffa. Wir waren mit dem Boot auf dem Atlantik unterwegs und hatten das große Glück, sehr viele Delfine zu sehen. Mir schien als sprangen sie an diesem Tag besonders hoch aus dem Meer hinaus. Ich freue mich auf ein Wiedersehen.

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Noch einmal auf See vor Los Gigantes: Atlantik, Felsen und viele Delfine und Grintwale

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Lasko denkt

Lasko denkt

Gestern – eigentlich war es vorgestern. Da haben wir auf den Rückweg von Masca Delfine gesehen. Wir haben bereits häufiger Delfine beobachtet. Aber dieses Mal waren es sehr viele und sie kamen sehr dicht an das Boot heran. Leonie meint, dass es Glück bringen würde, wenn man einen Delfin trifft.

Ich finde das ja nicht unbedingt, da Delfine auch nur Tiere wie Hund und Katze sind. Außerdem soll sie mir erst einmal zeigen, wo das denn geschrieben steht. Ich vermute, dass Leonie einfach nur selber glücklich ist, wenn sie Gelegenheit hat, diesen schönen freien Meerestieren bei ihrem Spiel im Wasser zuzuschauen. Und wenn ich es von der Seite betrachte stimmt es. Das Glück liegt in Dir selber und Du selber bestimmst mit Deinen Gedanken, wann und ob Du glücklich bist.

Delfine

Delfine

Puh, da habe ich aber ordentlich philosophiert. Ob das alles so stimmt? Egal, Hauptsache Leonie ist glücklich. Denn wenn Leonie glücklich ist, bin ich auch glücklich. Glück färbt nämlich ab.

Heute – wir hatten Besuch von einem kleinen Welpen. Das kleine Ding hoppelte ständig hinter mir her und ich wusste eigentlich gar nichts mit so einem Baby anzufangen. Ich finde, dass so kleine Welpen ziemlich anstrengend sein können. Die Zweibeiner sahen das anscheinend anders. Sie schrien im Chor: „Ach, wie süüüßßß. Ach, wie niiiieedlich“. Nur weil das kleine Ding, wie ein angetrunkenes Reh durch unsere Wohnung stolperte. Ich kniff den Schwanz ein, rollte mich in eine Ecke, schloss die Augen und hoffte, dass dieses Schauspiel irgendwann vorbei geht. Es dauerte aber noch eine ziemlich lange Zeit. Und die Kleine fraß sogar aus meinem Napf. Erst als sie vier kleine Haufen ins Wohnzimmer absetzte, packte ihr Besitzer sie und verließ fluchtartig die Wohnung. Wir blieben mit dem Gestank zurück. Während Leonie die Wohnung reinigte, zwinkerte ich ihr mit einem Auge zu und dachte: „wiieee süüüsss“.

Welpe

Welpe

Besuch darf aus Laskos Napf fressen

Besuch darf aus Laskos Napf fressen

Morgen – ich hoffe, dass ich das einzige Tier sein werde, dass diese Wohnung betreten darf.

Lasko wandert und denkt

Lasko wandert und denkt

Gestern – wir waren seit langer Zeit (jedenfalls kam es mir in der Hundezwischenzeit so vor) endlich wieder in der Masca Schlucht. Nach einer langen Woche in Los Gigantes, fuhren wir morgens hinaus aufs Meer, um dann in die Berg zu gehen. Gegen 9.30 Uhr fährt das erste kleine Schlauchboot vom Hafen in Los Gigantes Richtung Masca ab. Das Boot heißt „Free Willy“ und wir sind schon häufig damit gefahren. Ich lege mich auf den Boden und die anderen zwei bis drei Passagiere sitzen um mich herum. Meistens werde ich gestreichelt und ab und zu gibt es auch schon mal den ersten Bissen  aus der Frühstücksration.

Gestern war das Meer recht ruhig und plötzlich sahen wir 6 Rückenflossen von großen Delfinen ganz dicht am Boot vorbei schwimmen. Begleitet von diesen großen schönen Tieren fuhren wir zum Masca Strand. „Delfin früh am Morgen – bringt Glück“, meinte Leonie. Das habe ich ja noch nie gehört, aber sie sollte es wissen.

Außer Leonie und mir lief zu dieser Zeit nur noch ein englisches Ehepaar zu dem Ort Masca hoch. Schnell blieben die Beiden hinter uns und ich konnte frei durch die Masca Schlucht tollen. Ich sprang in die vielen Naturteiche, badete, lief, sprang über die Felsen und wurde richtig übermütig. Was für ein schöner Tag. Nach zwei Stunden waren wir oben in Masca, machten ein kleines Picknick, um dann wieder bergab zu laufen. Zwischenzeitlich waren auch viele Menschen in der Schlucht unterwegs, die mit Bussen nach Masca fahren und die Schlucht hinunter laufen.

So musste ich auf den Rückweg an die Leine. Denn Leonie kennt mich und weiß genau, dass ich zu gerne beim freien Laufen bei den Leuten nachschaue, was sie zu essen dabei haben. Und wenn sie nicht schnell ihr Picknick in Sicherheit bringen, dann kann es schon mal passieren, dass sie eine kleine Abgabe an einen armen hungrigen Hund machen dürfen :-). Gestern wurde es gegen Mittag ziemlich heiß und da ich bereits am Morgen getobt hatte, machte mir das „an der Leine laufen“ gar nichts aus. Wir waren in weniger als zwei Stunden wieder unten am Strand und  hatten großes Glück, dass gerade „Free Willy“ wieder zurück nach Los Gigantes fuhr. „Siehste“, sagte Leonie, „Delfine am Morgen bringen Glück“.

Badespass

Badespass

Pick up Masca

Pick up Masca

Heute – Leonie hat mir etwas vorgelesen, das sie geschrieben hat. Da hat sie doch über unsere Erlebnisse beim Tabla Rennen in Icod einen kleinen Artikel geschrieben. Schade nur, dass sie mich gar nicht erwähnt hat. Denn ich war auch dabei. Allerdings kann ich Euch sagen, dass ich die Veranstaltung gar nicht so schön fand. Ich wäre so gerne mit den Kindern und Jugendlichen auf den Tablas die Berge runtergesaust oder zumindest hinter den Brettern hergelaufen. Durfte ich nicht, sondern nur an der Leine bleiben und schauen. Was soll denn so ein Tabla Rennen wenn ich nicht mit machen darf?

Morgen – ich werde mir mal von Leonie alles über Papageien erklären lassen, nach dem wir gestern von Clara so tolle Infos erhalten haben.

Heute drehe ich die Zeit noch einmal zwei Wochen zurück und berichte von einer kleinen Ausfahrt auf See vor Teneriffa mit dem Boot „Flipper Uno“. An meinem letzten Samstag auf Teneriffa ging ich mittags mit Hund im Hafen von Los Gigantes spazieren. Als ich gerade dabei war dieses schöne Verkehrsschild abzulichten, lief das Delfin- und Walbeobachtungsschiff Flipper Uno, das ein wenig wie ein Piratenschiff aussieht, in den Hafen ein.

Im letzten Dezember hatte ich bereits von meiner Walbeobachtungstour vor der Mascabucht berichtet. Ich hatte seinerzeit viele Pilotwale, jedoch leider keine Delfine zu Gesicht bekommen. Als ich den von Bord gehenden Touristen und den danach neu an Bord gehenden Gästen zuschaute, meinte ich auf einmal ein Winken von einem der „Piraten“ zu sehen. Ich ging näher an das Schiff heran und erkannte einen mir mittlerweile gut bekannten Herren in Piratenkleidung wieder. Der lud mich ein, mit auf See zu kommen. Da auch Hund willkommen war, kam ich gerne dieser Einladung nach.

Zu den Klängen von Piratenmusik ging es auf das Meer hinaus. Die Sonne schien und die großen Felsen von Los Gigantes schimmerten bläulich. Das Meer war bewegt und wir schaukelten auf den großen Wellen dahin. Vom Meer aus erkannte ich in der Ferne den Teide und sämtliche Küstenorte von Los Gigantes bis Playa San Juan. Es gab etwas zu trinken und eine große Portion Paella. Was wollte ich mehr? Es war einfach großartig so auf dem Meer dahin zu schaukeln und den Augenblick zu genießen. Am liebsten hätte ich gerufen „verweile doch – du bist so schön“. Es fehlte einfach nichts und ich war glücklich.

Das Glück wurde noch größer als wir auf einmal rechts und links des Bootes Delfine sahen. Delfine, die neben uns schwammen und sprangen. Einfach wunderschön. Sie waren allerdings so schnell, dass ich sie fast gar nicht mit der Kamera erwischen konnte. So kann ich Euch hier nur Delfinteile

und einen sehr entfernten und heran gezoomten Delfin zeigen.

Später wurden von einem Piraten noch die Möwen gefüttert, während die menschlichen Fahrgäste sich an Rotwein labten. Auch ging ein Pirat durch die Reihen und spritzte allen, die es wollten, eine kanarische „Likörspezialität“ in den Mund.

Möwenfütterung

unter der Piratenflagge

unter den Giganten

Nach zwei Stunden Fahrt wurden die Segel wieder eingeholt und es ging zurück in den Hafen von Los Gigantes.

Euch allen wünsche ich einen schönen Tag.

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