Mit ‘Felsen’ getaggte Beiträge

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Ein Fels in der Brandung kann nichts erschüttern (so heißt es in einer Redewendung)… möchtet Ihr manchmal auch ein Fels in der Brandung sein?

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Startpunkt der Ruta de las Ventanas über Güimar

Startpunkt der Ruta de las Ventanas über Güimar

Am Samstag ist es dann doch passiert! Endlich habe auch ich es gemacht! Lange vorgenommen und nie umgesetzt. Die Ruta de las Ventanas. Eigentlich nicht so recht nachvollziehbar. Da lebe ich nun doch bereits einige Monate auf Teneriffa und habe es doch nie geschafft, einmal nach Güimar, geschweige denn auf die Ruta de las Ventanas zu kommen. Zum einen liegt es wohl daran, dass sich die Route auf der anderen Seite der Insel befindet und damit mit einem relativ langen Anfahrtsweg verbunden ist. Merkwürdigerweise kommen mir auf der Insel selbst 90 Kilometer sehr lang vor. Außerdem war ich mir auch nicht so wirklich klar, was mich auf dieser Strecke erwarten würde. Denn ich hatte nur auf einigen spanischen Seiten Informationen im Internet zusammen gesammelt.

Blick auf Gran Canaria vom Antennenberg über Güimar

Blick auf Gran Canaria vom Antennenberg über Güimar

Vielleicht hatte ich auch insgeheim ein wenig Angst, da der insgesamt 19,4 Kilometer lange Weg kein offizieller Wanderweg ist, über alte Wasserkanäle und durch Galerien (Tunnel) in schwindelerregenden Höhen und immer unmittelbar am Abgrund verläuft. Das konnte ich immerhin auf den Bildern im Internet und den Youtube Videos sehr gut erkennen. Und dennoch stand für mich  fest. Einges Tages werden wir nach Güimar auf die Ostseite von Teneriffa fahren und  dort auf die Ruta de las Ventanas gehen. Teilweise wird die Tour auch als Route der 100 oder sogar 1000 Fenster bezeichnet. Grund sind die vielen Felsfenster, die sich in den Galerien aneinanderreihen und tolle Ausblicke aus den Galerien auf Güimar und die Schluchten bieten. Neugierig war ich auf die Felsfenster auf jeden Fall.

Ruta de las Ventanas

Ruta de las Ventanas – Felsfenster in der Steilwand

Und nun haben wir es doch endlich geschafft. Am Samstag fuhren wir nach Güimar. Aus dem Ort führte uns zunächst die TF 28 und dann ein kleiner Fahrweg recht steil den Berg hinauf.  Oben auf ca. 920 Metern Höhe befinden sich Antennenmasten und auch Möglichkeiten, den Wagen abzustellen. Vor dort geht es zu Fuß weiter. Doch vorab lässt sich noch ein fantastischer Ausblick auf Güimar und die Nachbarinsel Gran Canaria genießen. Die Wanderung führt zu Beginn ein wenig steil den Berg hinauf. Dann geht es vom Hauptweg auf einem kleinen Pfad rechts ab durch Gebüsch. Sogar einen Kaffeestrauch haben wir dort oben entdeckt. Und plötzlich standen wir auf dem alten Wasserkanal, der quer durch das Gebüsch verläuft. Die Abdeckplatten des Kanals sind teilweise brüchig oder fehlen häufig. So geht es im Wechsel zwischen gehen im, auf und neben dem Kanal. Bereits nach kurzer Zeit tut sich auf der rechten Seite ein recht Abgrund zum Barranco auf.  Dort geht es steil hinunter und das bleibt auch die gesamte Strecke über so. Daher ist Schwindelfreiheit und Trittsicherheit für diese Strecke ein absolutes Muss.

Tunneleinstieg hinter dem gelben Fahrzeug

Tunneleinstieg hinter dem gelben Fahrzeug

Ruta de las Ventanas

Ruta de las Ventanas

über dem Abgrund

über dem Abgrund

Aber es lohnt sich. Wenn sich nicht gerade Wolken davor schieben, bieten sich vom Kanal aus tolle Ausblicke über Güimar, den Barranco und gegen die Felsschluchten. Vor den Eintritt in den ersten Tunnel liegt ein altes gelbes Fahrzeug. Ein altes Baufahrzeug? Fahren kann es sicher nicht mehr. Nachdem der erste Tunnel noch ohne Felsfenster ist und im Dunklen begangen werden muss, haben bereits die nächsten Tunnel  viele kleine oder auch große Felslöcher. Die Strecke verläuft zunächst einige Kilometer in einer Höhe von 1.100 Höhenmetern mit nur kleinen Ab- und Anstiegen. Die Blicke auf die Ventanes, die Felsfenster sind grandios. Ich habe noch nie etwas Ähnliches gesehen. Leider weiß ich nicht, wie die Fenster entstanden sind. Natürliche Felslöcher im Berg oder hat man sie beim Bau der Galerien in den Fels geschlagen? Die Frage würde ich sehr gerne klären.

Blick durch ein Fenster

Blick durch ein Fenster

im Tunnel

im Tunnel: teilweise niedrig, eng, nass oder auch alles zusammen

Kleines Fenster

Kleines Fenster

alte Geleise

alte Gleise

Bei diesem Weg handelt es sich nicht um eine klassische Wanderroute. Sie ist auch in keinem Wanderverzeichnis aufgeführt. So treffen wir in erster Linie junge Spanier, von denen einige ganz sicher ein wenig Attraktion und Nervenkitzel suchen. Und Beides wird hier auf jeden Fall geboten. In den Galerien ist es dunkel, kalt, teilweise feucht und häufig auch sehr eng. Sich an dem scharfen Fels zu stoßen ist keine große Kunst. So ist eine gute Lampe unbedingt erforderlich, aber auch ein Helm ist sehr zu empfehlen. Mein Fahrradhelm hat mir gute Dienste geleistet. Ansonsten hätte ich heute neben den Felskratzern an Armen und Beinen sicher auch noch ein paar Beulen am Kopf zu verzeichnen. Am Abgrund auf den schmalen Wegen zwischen den einzelnen Tunneln ist höchste Konzentration geboten, denn es geht steil bergab. Doch grundsätzlich ist die Strecke mit einer wenig Konzentration und Kondition gut begehbar.

Fensterblick

Fensterblick

Ruta de las Ventanas

Ruta de las Ventanas

Wanderer in den Wolken

Wanderer in den Wolken

Galerie

Galerie

 

Leider müssen wir nach ca. 5 Kilometer umkehren, da wir zurück zu unserem Wagen müssen. Und 10 Kilometer auf dieser Strecke sind auch für mich genug. Plötzlich ziehen Wolken auf und die jungen Wanderer auf der gegenüberliegenden Seite verschwinden im Nebel. Wer die gesamte Strecke, die unten im Ort Güimar endet, begehen möchte, der muss entweder mit einem zweiten Pkw unterwegs sein oder sich mit einem Taxi von Güimar zum Ausgangsort zurückbringen lassen.

Ruta de las Ventanas

Ruta de las Ventanas

Felsschlucht

Felsschlucht

Da Lasko nicht in ein Taxi darf und auch kein zweiter Pkw zur Verfügung stand, blieb uns nur die Variante des Hin- und Rückweges. Doch wer weiß? Vielleicht zieht es mich ja noch einmal nach Güimar, um die Strecke aus der anderen Richtung zu betrachten.

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Rio Magdalena

Rio Magdalena

Am frühen Morgen brechen wir im Reisebus in Richtung Süden in das sogenannte Südliche Hochland von Kolumbien auf. Aus dem Bus heraus sehen wir die großen Viertel im ärmlichen Süden von Bogota, in denen Millionen Menschen in einfachsten Verhältnissen leben. Südlich von Bogota geht es dann schnell die Anden bergab und die Landschaft verändert sich zunehmend mit den fallenden Höhenmetern. Wir fahren von 2.600 Höhenmeter herunter auf 1000 und später auf 400 Höhenmeter. Es wird um uns herum grüner und natürlich auch wärmer. Hier auf dem „Land“ ist die Armut – wenn auch sicher vorhanden – nicht so offensichtlich, wie in der großen Stadt. Es geht quer durch das südliche Hochland und die Landschaft um uns herum wird tropisch. Die 380 Kilometer bis zur Tatacoa Wüste ziehen sich. Wir halten in der Stadt Neiva und am Rio Magdalena, dem wir auf unserer Reise noch oft begegnen werden.

Neiva

Neiva

Torten in Neiva

Torten in Neiva

Treffpunkt Toilette :-)

Treffpunkt Toilette 🙂

Solche süßen Auslagen wie in der Bäckerei in Neiva bekommen wir häufig zu sehen. Die Kolumbianer scheinen süßes, aber auch fettiges Essen zu lieben. Mir gefallen hier am kolumbianischen Essen am besten die zahlreichen Früchte. Ansonsten kann ich mich mit dem süßen fettigen Essen hier in Kolumbien nicht so wirklich anfreunden. Zum Frühstück gibt es zumeist neben den Früchten, Eier und süßes Brot. Tagsüber halten wir häufig an kleinen Geschäften und Restaurants, die viele Arten von Kuchen und Brot und Empanadas anbieten. Alles mit weichen, weißen und süßen Teig. Die Empanadas (gefüllte Teigtasche)  im fettigen Teig gefüllt mit Fleisch, Hähnchen oder auch Gemüse. Sind die Empanadas am Anfang noch neu und interessant für mich, habe ich nach einigen Tagen genug davon. Die Arepas (Maisfladen) schmecken mir persönlich weitaus besser. Abends probiere ich ab und zu kolumbianisches Fleisch. Ansonsten wird in den Restaurants viel italienisches oder auch chinesisches Essen angeboten. Aber eine Pizza, Pasta oder Salat nach italienischer Art brauche ich in Kolumbien eigentlich nicht. Doch nach einiger Zeit finden wir auch einige typische kolumbianische Gerichte, die als „Eintöpfe“ sehr lecker schmecken. Die Kolumbianer sind große Fleischesser. Doch an der Karibikküste gibt es später für uns auch Fisch- und Meeresfrüchtegerichte.

Zum Trinken gibt es neben dem notwendigen Wasser, das ich literweise in mich hinein fülle, frische Fruchtsäfte. Die sind jedoch leider  häufig mit viel Zucker und Wasser verdünnt. Besonders gerne trinke ich den Saft der Lulo Frucht. Wein ist sehr teuer und so ist am Abend häufig ein kühles Bier eine willkommene Abwechslung.

Rio Magdalena

Rio Magdalena

Rio Magdalena

Rio Magdalena

Rio Magdalena

Rio Magdalena

Am Spätnachmittag erreichen wir über den kleinen Ort Villa Viaja die Tatacoa Wüste.

der kleine Ort Villaviaja am Rande der Tatacoawüste

der kleine Ort Villaviaja am Rande der Tatacoawüste

"Wüstenhund"

„Wüstenhund“

Schlafen in der Wüste - Bett oder Hängematte?

Schlafen in der Wüste – Bett oder Hängematte?

Die Wüste soll laut unserem Reiseführer  ihren Namen nach den dort zahlreich vorhandenen Klapperschlangen (tatacoas) haben. Anscheinend bezeichnen die Kolumbianer auch „zänkische“ Frauen als tatacoa. Zum Glück begegnen wir jedoch weder einer Klapperschlange noch einer zänkischen Frau :-). Wir sehen nur einige weiße Zebus, die grasend durch die steppenhafte Wüste ziehen. Durch die Nähe des Rio Magdalena ist die Tatacoawüste lediglich eine Halbwüste, die auch viele Pflanzen und Sträucher aufweist. Auf einem Spaziergang erfahren wir recht interessante Details über giftige Tiere und Pflanzen, aber auch über Pflanzen, die Wasservorräte speichern oder essbar sind. Leben und Tod dicht beieinander.

Tatacoa Wüste

Tatacoa Wüste

Tatacoa Wüste

Tatacoa Wüste

Tatacoa Wüste

Tatacoa Wüste

Tatacoa Wüste

Tatacoa Wüste

Tatacoa Wüste

Tatacoa Wüste

Tatacoa Wüste - Steinmännchen

Tatacoa Wüste – Steinmännchen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Horizont liegen die Berggipfel der Nevado del Huila. Ein Teil der Halbwüste besteht aus gelbgrauen Gestein, während ein anderer Teil in rostroten Felsfarben leuchtet. Überall sollen hier noch Fossilien und Skelette großer Säugetiere und Reptilien herum liegen. Doch ich stoße lediglich auf Steinmännchen, die uns den Weg über die Felsen durch eine Art kleinen Barranco weisen.

einfaches Quartier in der Wüste

einfaches Quartier in der Wüste – Außenwaschstelle

Tatacoa Wüste - Pferdeparkplatz

Tatacoa Wüste – Pferdeparkplatz

Tatacoa Wüste - Zebu mit Kalb

Tatacoa Wüste – Zebu mit Kalb

Tatacoa Wüste

Tatacoa Wüste – liegt hinter dem nächsten Busch ein Skelett?

Tatacoa Wüste - Fortbewegungsmöglichkeiten

Tatacoa Wüste – Fortbewegungsmöglichkeiten

Wir leben in einem sehr einfachen Quartier. Doch zum Ausgleich bekommen wir in der Nacht einen wunderschönen Sternenhimmel zu sehen, der sich unendlich über die Wüste auszubreiten scheint. Auch hier überall Hunde, die die einsamen Hütten bewachen. Als Verkehrsmittel stehen Pferde oder Motorräder zur Verfügung.

Tatacoa Wüste

Tatacoa Wüste

Tatacoa Wüste

Tatacoa Wüste

Tatacoa Wüste

Tatacoa Wüste

Tatacoa Wüste

Tatacoa Wüste

Tatacoa Wüste - Steinmännchen

Tatacoa Wüste – Steinmännchen

Tatacoa Wüste - Weg

Tatacoa Wüste – Weg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die bislang noch für den Tourismus wenig erschlossene Wüste, ist im Umbruch. Es sollen wohl doch mehr und mehr Touristen hierher gelockt werden. In der Wüste gibt es eine kleine Sternwarte, einige gut ausgeschilderte Rundwanderwege und Hinweisschilder. Auch immer mehr kleine einfache Quartiere entstehen, von denen Touristen Exkursionen in beide Teile der Wüste unternehmen können. An einer Stelle Stelle treffen wir auf Arbeiter, die mitten in der Wüste einen Schwimmingpool ausheben.

Zu Fuß oder zu Pferd eine sehr bizarr anmutende Landschaft, die mich sehr beeindruckt hat.

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Bildschirmfoto 2015-10-11 um 12.07.34 KopieLetzte Woche hatte ich über eine Wanderung von Los Gigantes über das Tenogebirge und durch die Mascaschlucht berichtet. Leider konnte ich wegen Calima (Dunst, keine Sicht) keine oder kaum Bilder dieser an sich so tollen Wandertour zeigen. Auch funktionierte mein JPS nur auf dem halben Weg, so dass mir die genauen Daten der zweiten Hälfte des Weges leider fehlten. Was machen? Richtig, ich bin an diesem Samstag die gesamte Strecke noch einmal gegangen. Nun habe ich die genauen Daten und weiß, dass der Rundkurs, der mit einer Bootsfahrt endet, ohne die Bootstour ca. 24 Kilometer lang ist und über 2.200 Höhenmeter im Auf- und Abstieg verläuft. Doch viel wichtiger als das reine Datenmaterial sind für mich die Bilder. Da ich allein 5 Liter Wasser mit mir schleppte, hatte ich nur eine kleine Kamera mit einem Weitwinkelobjektiv dabei. So gibt es heute nur „weitwinklige“ Fotos zu sehen. Doch immerhin mehr als in der letzten Woche.

Camino Real vor El Modello

Camino Real vor El Modello

Camino Real über Tamaimo - noch ein wenig dunkel und bewölkt

Camino Real über Tamaimo – noch ein wenig dunkel und bewölkt

Das  Wetter war am Morgen noch sehr grau und bewölkt. Gut zum Gehen. Doch kurz nach Santiago del Teide wurde es mehr und mehr sonnig.

erste Rast mit viel Wasser für Lasko in Santiago del Teide

erste Rast mit viel Wasser für Lasko in Santiago del Teide

Blick vom Sattel der Degollada auf Santiago del Teide

Blick vom Sattel der Degollada auf Santiago del Teide

der große Gala

der große Gala

 

 

 

 

Faszinierende Wolkenspiel über den Gipfeln des Teno und eine wundervolle Aussicht. Ich traf nur wenige Wanderer.

Rote Erde auf der Degollada

Rote Erde auf der Degollada

Blick Richtung La Gomera von der Degollada - links der Kleine Gala

Blick Richtung La Gomera von der Degollada – links der Kleine Gala

Lasko ruht im Gebüsch :-)

Lasko ruht im Gebüsch 🙂

Blick auf den Pico Verte - Kleiner Gala

Blick auf den Pico Verte – Kleiner Gala

Wolkenfänger am Cumbre Bolíco

Wolkenfänger am Cumbre Bolíco

Blick über die "Masca Straße" nach La Gomera

Blick über die „Masca Straße“ nach La Gomera

Blick auf Masca und den Guergues Steig

Blick auf Masca und den Guergues Steig

Blick auf Masca und den Guergues Steig

Blick auf Masca und den Guergues Steig

..über den Wolken

..über den Wolken

Tenogipfel und Wolken

Tenogipfel und Wolken

Tenogipfel und Wolken

Tenogipfel und Wolken

Tenogipfel und Wolken

Tenogipfel und Wolken

Blick auf den "Norden" vom Teno aus

Blick auf den „Norden“ vom Teno aus

Cumbre der Carrizal - hier trennen sich die Wege in den Norden und nach Masca

Cumbre der Carrizal – hier trennen sich die Wege in den Norden und nach Masca

Lasko sucht Schatten

Lasko sucht Schatten

 

 

Erst in Masca stieß ich auf die übliche Touristenschar.

Palmenhain in Masca

Palmenhain in Masca

Und während ich den Barranco abwärts wanderte, merkte ich, dass die Saison hier auf Teneriffa beginnt. Mehr und mehr Touristengruppen aus aller Herren Länder bewegten sich mit ihren Guides von der Höhe des Dorfes Masca (600 Höhenmeter) in Richtung Strand. Lasko liebt den Barranco von Masca, da dort viele Wasserbecken anzutreffen sind, in denen er von Zeit zu Zeit ein kühles Bad nehmen kann. Am liebsten würde ich mich manchmal zu ihm gesellen. Doch im Moment führt der Barranco noch ziemlich wenig Wasser und dasselbige ist zumeist recht grün und voller Algen.

rechts trockene Mascaschlucht

recht trockene Mascaschlucht

Barranco Masca

Barranco Masca

Anlegesteg Masca

Anlegesteg Masca

 

So überließ ich Lasko das Vergnügen und begnügte mich damit, am Playa de Masca meine vom Wandern ein wenig müden Füße in den Atlantik zu stecken. Die Bootsfahrt zurück nach Los Gigantes im frischen Wind mit Blick auf die herrlichen Felsen, war der krönende Abschluss eines langen Wandertages.

Bootstour nach Los Gigantes

Bootstour nach Los Gigantes

Felsen mit Blick auf Barranco Natero und Seco

Felsen mit Blick auf Barranco Natero und Seco

 

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Teide mit Schneehäubchen

Teide mit Schneehäubchen

Die Zeit auf Teneriffa ist seit dem Flug in die Brombeerbüsche mehr als schnell verflogen. Nikolaus und auch der 2. Advent rasten an uns vorbei. Bevor es auf Teneriffa nun richtig weihnachtet, noch eine kleine Nachschau unserer schönsten Wanderungen vom November und Dezember.

Garachico von oben

Garachico von oben

Über den Tag im November, der uns über Garachico nach Puerto de la Cruz und Icod de los Vinos und zum Abschluss in die Brombeerbüsche führte, habe ich ja bereits ausführlich geschrieben.

Tablarennen

Tablarennen in Icod de Los Vinos

Tablarennen

Tablarennen in Icod de los Vinos

Wanderweg an der Küste - Mirador San Pedro

Wanderweg an der Küste – Mirador San Pedro

Richtig schön – allerdings auch ein wenig anstrengend – war eine Wanderung vom Teide Nationalpark auf den Gipfel des Guajara. Wir hatten dort oben über den Wolken Sonne und blauen Himmel und eine wahnsinnige Sicht. Unten an der Küste regnete es und nur wenige Zeit später war auch der Teidegipfel mit einer Zuckerhaube aus Schnee bedeckt.

Teide Nationalpark - Weg auf den Guajara

Teide Nationalpark – Weg auf den Guajara

Blick vom Guajara auf die Caldera

Blick vom Guajara auf die Caldera

Teide Nationalpark

Teide Nationalpark

Abstieg vom Guajara

Abstieg vom Guajara

Und hier noch ein besonders dickes Steinmännchen. Follygirl sammelst Du noch?

dickes Steinmännchen

dickes Steinmännchen auf dem Gipfel des Guajara

Wer mehr über diese Wanderung lesen mag, der findet hier eine ausführliche Beschreibung.

Eine weitere Wanderung führte uns auf die andere Seite der Insel an die Ostküste. In dem Wander- und Klettergebiet um Arico wanderten wir durch den Barranco Tamayada. Durch die vielen Regenfälle der letzten Zeit war es um uns ein wenig feucht. Lasko fand überall und ohne Probleme genug zu trinken. Doch wir hatten teilweise Mühe unbeschadet über die glitschigen Steine und über die durchgeweichten Wege zu kommen. Zunächst begleitete uns den Barranco hinunter warmer Sonnenschein. Doch nach kurzer Zeit kamen bereits vom Gebirge mehr und mehr dunkle Wolken, die neuen Regen über die Ostküste brachten.

Arico - Barranco Tamayada

Arico – Barranco Tamayada

Lomo de Tamayada

Lomo de Tamayada

genügend Wasser für Lasko

genügend Wasser für Lasko

graue Regenwolken über dem Teide

graue Regenwolken über dem Teide

Umso schöner war es dann, dass am 2. Advent den ganzen Tag über die Sonne schien. Wir waren sieben Stunden auf einer kleinen Mammut Tour unterwegs. Von Los Gigantes ging es über 1000 Höhenmeter auf den Guama hoch. Von dort wanderten wir durch den Barranco Seco zurück. Der trockene Barranco ist im Moment mit seinen Wassermengen alles andere als trocken. Durch einen Tunnel gelangten wir in ca. 300 Höhenmeter auf die Felsen über Los Gigantes. Auf kleinen schmalen Wegen mit einem tollen Ausblick auf die Küste ging es zurück.

Risco Blanco

Risco Blanco

Den Felsen Risco Blanco, den ich mittlerweile von allen Seiten und bei jedem Wetter gesehen habe, fotografiere ich (warum eigentlich?) immer wieder gerne.

Risco Blanco

Risco Blanco

Risco Blanco

Risco Blanco

Bislang habe ich auf diesem großen Felstor nur gestanden – suche weiter nach einer Möglichkeit, einmal dort durch zu gehen.

El Burjito - das Felsentor

El Burjito – das Felsentor

Barranco Seco mit La Gomera

Barranco Seco mit La Gomera

Als wir zu Hause ankamen, war nicht nur Lasko geschafft. Er gönnte sich einen langen Schönheitsschlaf bis zum Abendessen. Doch die Lammknochen, die vom Abendessen für ihn übrig geblieben waren, machten den müden Labrador wieder munter.

Wir wünschen Euch allen eine nicht zu schnell verfliegende (vielleicht sogar eine ruhige oder besinnliche?) Adventszeit.

LEONIE UND LASKO

von der Insel

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Steinerne Figuren säumen den Weg - Angkor Thom

Steinerne Figuren säumen den Weg – Angkor Thom

Nach dem beeindruckenden Besuch von Angkor Wat fährt uns unser Tuk Tuk Fahrer zu dem nächsten Tempelkomplex. Etwa fünf Kilometer von Angkor Wat liegt Angkor Thom. Wir knattern mit dem Tuk Tuk durch grüne Wälder, die allerdings – wie im Moment das ganze Land – ein wenig unter Wasser stehen. Große Bäume, die in ihrem Leben bestimmt schon viel gesehen hatten, um uns herum. Immer wieder ragen aus dem Grün Reste in Form von Mauern, Statuen und Steinen aus der Khmer Zeit heraus.

 

mit dem Tuk Tuk unterwegs

mit dem Tuk Tuk unterwegs

Durch ein großes Tor, dessen Zufahrt mit steinernen Tieren gesäumt ist, geht es auf das 3 Quadratkilometer große Gelände von Angkor Thom. Der erste große Tempel, der den Besucher erwartet, ist der Bayon aus dem späten 12. Jahrhundert. Er besteht aus 37 steinernen Türmen und seine Silhouette ist neben der von Angkor War wohl die bekannteste hier in Siem Reap. Bereits ein wenig müde, ersparen wir uns nun die genaue Erkundung jeden Quadratmeters, den wir noch in Angkor Wat mitgenommen haben. Doch zwei Umrundungen im inneren und äußeren Bereich sind für uns selbstverständlich. Dann geht es in die kühlen Gemäuer, in denen buddhistische Altäre in einigen dunklen felsigen Ecken stehen. Überall werden dort umsonst oder gegen eine kleine Spende Glücksbänder angeboten.

 

Steine, Steine, Reliefs

Steine, Steine, Reliefs

Mittlerweile trage ich davon einige um den Arm. Kann ich so viel Glück tragen und vertragen?  Mein letztes Band aus Thailand hat fast vier Jahre gehalten und wurde immer dünner. Anfang dieses Jahres ist es dann gerissen. So wurde es Zeit, ein neues Band aus Asien zu bekommen :-). Im Bayon steigen wir viele Stufen hoch und runter. Während Angkor Wat ein hinduistischer Tempel ist, ist der Bayon ein buddhistischer Ort. Auch hier wieder viele Reliefs, die neben Kriegsszenen, Markttreiben und Schachspielern auch eine Geburt abbilden.

Steile Treppen

Steile Treppen

 

Immer noch auf dem Gebiet des Angkor Thom wandern wir in den nächsten zwei Stunden über hübsch angelegte Grasflächen und durch wilde Natur. Der Reihe nach besichtigen wir hier sieben weitere Tempel und Sehenswürdigkeiten.

Buddha - Angkor Thom

Buddha – Angkor Thom

Dazu gehört der Baphuon, ein großer Tempel aus dem 11. Jahrhundert. Wie viele andere Tempel hier in Siem Reap, wird auch der Baphuon gerade restauriert. Doch die Restauration dieses Tempels hat bereits vor Jahrzehnten begonnen. Im Krieg gingen allerdings die Pläne verloren und tausende von Steinen mussten wie ein Puzzle neu zusammengesetzt werden.

Relief

Relief

 

In Angkor Wat arbeiten Wissenschaftler der Universität Köln. In anderen Tempeln arbeiten Teams aus anderen Ländern.Auch die EU und die UN stellen Geld bereit. Ein Fremdenführer verrät uns, dass Kambodia leider selber nicht viel unternimmt und sich auf die ausländischen Gelder verlassen würde. Auf die Frage, wohin denn die hohen Eintrittsgelder, die täglich doch mehr als 1 Mi. Euro betragen dürften, gingen, erklärte uns eine Dame im deutschen Pavillion in Angkor Wat, dass Betreiber der Tempel eine private Gesellschaft sei und die Gelder nicht oder zumindest nicht vollständig in die Restaurierung und Erhaltung fließen würden.

Relief

Relief

Lassen sich so die vielen Luxuskarossen erklären, die hier in dem armen Land auf den Straßen unterwegs sind?

Natur - große Bäume, alte Mauern

Natur – große Bäume, alte Mauern

 

Zu den Sehenswürdigkeiten auf dem Gebiet von Angkor Thom gehören auch zwei riesige Terrassen, von denen sich ein schöner Aus- und Überblick bietet. Die Elefantenterrasse und die Königsterrasse . Beide Bauwerken, die jeweils ungefähr 300 Meter lang sind, sind buddhistischen Ursprungs. Hohe Mauern, Reliefs und Statuen umgeben und schmücken die nebeneinander liegenden Terrassen. Auch eine Tempel mit einer großen Buddhastatue ist in der Nähe. Zwischendurch gibt es für uns frische Ananas und eine Kokosnuss zur Stärkung.

eine kleine Stärkung wird vorbereitet

eine kleine Stärkung wird vorbereitet

 

Touristen aus aller Welt bestaunen das Weltkulturerbe

Touristen aus aller Welt bestaunen das Weltkulturerbe

Dann geht die Tempeltour weiter. Wir besuchen noch den Tempel Ta Keo. Er ist über einen langen Zuweg zu erreichen und wirkt innen dunkel und verwinkelt. Weiße Kühe grasen in der Nähe und kleine Kinder spielen zwischen den vielen großen und kleinen Mauern verstecken. Dieser Tempel ist aus dem 11. Jahrhundert. Wir können die gesamte Tempelanlage der Länge nach durchwandern und unser Fahrer wartet auf der anderen Seite auf uns.

Kinder spielen verstecken

Kinder spielen verstecken

Die Tempel liegen alle nur wenige Kilometer von einander entfernt. Aber kurzes Ausruhen während der Fahrt im Tuk  Tuk mit frischem Fahrtwind muntert wieder auf.

Wurzeln

Wurzeln

 

Wurzeln

Wurzeln

Wir besuchen noch einen weiteren Tempel und kommen zum Abschluss der Tour zum Tempel Ta Prohm. Dieser Tempel hat mir neben Angkor Wat am Besten gefallen. Ein langer Zuweg führt zu dem viereckig angelegten Tempel. Hier hat die Natur die Steine fest im Griff. Riesige Bäume umsäumen die Tempelanlage. Ihre dicken Wurzeln ranken sich an allen Seiten über das Mauerwerk. Beeindruckende Bauwerke – starke wilde Natur.

Elefant - Angkor Thom

Elefant – Angkor Thom

 

Hier könnte ein Drehort für mystische oder auch Horrorfilme sein. Der Ort wirkt wie aus einer anderen Welt. Ich kann mich gar nicht satt sehen an der üppigen Natur, die hier um die alten Felsen wuchert. Besucher lassen sich alle gerne neben den großen Wurzeln ablichten. Auch ich versuche ein wenig zu fotografieren. Doch das Licht ist für mich schwer zu handhaben. Zwischen den Mauern ist es dunkel. Doch von oben scheint die Sonne gleißend durch das Blätterdach der hohen Bäume.

 

Prasat Kavan - in der Abendsonne

Prasat Kavan – in der Abendsonne

Zum Abschluss des Tages sehen wir dann doch noch den wirklich „allerletzten“ Tempel, den Prasat Kravan, ein kleiner Hindutempel  aus dem 10. Jahrhundert. Nun kommt die Sonne langsam aus der Höhe und das Licht über dem gelben Gemäuer schimmert rötlich. Ich sitze auf den alten Felsen und schaue auf die weite grüne Landschaft vor mir. Weiße Kühe mit Halsbändern grasen um den Tempel. Ein friedlicher Moment und ein wunderschöner Abschluss für einen einzigartigen Tag.

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Lasko schwimmt

Lasko schwimmt

Gestern – Leonie hatte vielleicht doch ein klein wenig schlechtes Gewissen, dass sie mich hatte vorgestern solange allein zu Hause sitzen lassen. Jedenfalls nahm sie mich gestern nicht nur auf einen sehr langen Spaziergang mit, sondern ging zu meiner Überraschung sogar mit mir ans Wasser. Das ist für mich immer ein ganz besonderes Highlight. Ich habe Euch ja schon oft erzählt, dass es wirklich nicht einfach ist, hier auf Teneriffa einen Platz zu finden, an dem Hunde am Wasser erlaubt sind.

Gestern kamen wir an einer kleinen felsigen Buch vorbei, die normalerweise wegen starker Strömungen und hohem Wellengang für Zwei- und Vierbeiner abgesperrt ist. Allerdings ist das Meer hier seit einigen Tagen um die Insel herum sehr ruhig und das Tor, das in die ansonsten abgesperrte Bucht führte, war geöffnet. So gingen wir eine kleine Treppe hinunter und mussten dann noch über ganz viele große Steine klettern. Für mich natürlich kein Hindernis. Leonie tat sich da in ihren Flip Flops schon ein bisschen schwerer. „Doch, was tue ich nicht alles für einen zufriedenen Seehund“, schmunzelte sie.

Ich war außer mir vor Freude. Ich hüpfte und sprang und lief im Kreis. Endlich konnte ich wieder einmal schwimmen und das genoss ich in vollen Schwimmzügen. Nur habe ich nicht verstanden, warum Leonie da auf den Felsen hockte und nicht mir mir schwimmen kam. Wahrscheinlich ist sie Wasser scheu :-).

Heute – ich schwimme nicht mehr. Auch nicht in Gedanken. Ich denke heute nämlich überhaupt nicht. Heute ist Denkpause. Leonie sagt, dass sie schon denken möchte, aber in ihren Gedanken schwimmt. Das verstehe, wer kann – ich kann es nicht. Wahrscheinlich war sie gestern zu faul zu schwimmen und schwimmt  heute lieber trocken. Und denken tut sie dennoch nicht (?). Wie immer: Zweibeiner sind halt ein bisschen komplizierter.

Solange Leonie schwimmt und ich nicht, und ich nicht denke, aber Leonie es versucht (könnt Ihr noch folgen?), zeige ich Euch meine Schwimmbilder vom gestrigen Tag (Wiederholung in Kurzform: Kamera kaputt – schlechte Qualität – Reparatur bald beabsichtigt – stop).

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Lasko schwimmt

Lasko schwimmt

Morgen – hoffentlich hat Leonie aufgehört zu schwimmen und kann wieder denken. Und ich werde nicht schwimmen und wieder für Euch denken. Alles klar?

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Da es hier in Aalborg zurzeit ziemlich nass von oben herunter kommt und wenig an einen warmen sonnigen Mai erinnert, mache ich mir ein paar warme Gedanken. Ich vertiefe mich in Erinnerungen an Gran Canaria. In 16 Tagen auf Gran Canaria habe ich zusammen mit Hund ziemlich alles an Wanderrouten abgelaufen, was mein Wanderführer  anzubieten hatte. Zusammen dürften dabei fast 300 Kilometer heraus gekommen sein. Gerne werde ich demnächst einzelne Routen beschreiben, denn ich fand einige Wanderwege wirklich empfehlenswert. Andere Touren erfüllten leider denn doch nicht das, was ich mir nach der Beschreibung versprochen hatte. Heute zeige ich zur Einstimmung einige Bilder rund um die Insel Gran Canaria (Inselmitte), die ich auf meinen verschiedenen Wandertouren aufgenommen habe.

Der „Froschfelsen“ und Roque Nublo befinden sich ziemlich in der Inselmitte und können in einer wunderschönen Wandertour umrundet und bis zum Plateau des Roque Nublo bestiegen werden.

Blick vom Roque Nublo auf eine weitere Felsformationein Mensch?

Frühling auf Gran Canaria

Viele Wanderwege führten mich entlang an felsigen Schluchten, durch schattige Kiefernwälder und dann wieder auf Gipfel, von denen sich fantastische Ausblicke auf das Inselinnere boten.

Im Inselort Antanara gibt es viele Häuser, die in den Fels gebaut sind. Die Leute leben tatsächlich in richtigen in den Fels geschlagenen Höhlen, die nur von außen an der Fassade wie ein Haus aussehen.

Zum Glück gibt es an vielen Stellen auf den Wanderwegen aufgeschichtete Steinhaufen, die den richtigen Weg weisen. Wer weiß, wo ich ansonsten manchmal gelandet wäre?

 

Schroffe Felswände erwarteten mich auch bei der Besteigung des höchsten Berges der Insel (Pico de las Nieves).

Verlassene Steinhäuser und Höhlen sind nette Abwechslungen auf den langen Wanderungen. Ich habe gerne im Schatten der Gemäuer eine kleine Rast eingelegt, Wasser getrunken oder auch ein privates Picknick mit mitgebrachten Avocados, Kivis und Thunfisch veranstaltet.

 

Hund lief anfangs kreuz und quer durch die Gegend. Mit fortschreitender Kilometeranzahl und steigender Tageshitze bevorzugte er dann doch  in meinem Schatten zu schleichen. Abkühlung gab es unterwegs auf einigen Wanderungen durch einen Bachlauf oder einen Sprung in einen der im Landesinneren liegenden Seen.

Bei Regen sollte man diese Straßen meiden. Ein lustiges Verkehrsschild, oder? Solche müssten im Moment in Aalborg an jeder Ecke aufgestellt werden – so viel Regen gibt es hier – doch dann wäre der Verkehr wohl lahmgelegt :-).

Felsen, Seen, schattigen Palmenwälder und grandiose Ausblicke

Sieht fast wie der Gran Canion in klein aus…….immer wieder zerschneiden die von der Inselmitte abfallenden Barancos die Landschaft.

Wie auf Fuerteventura gibt es auch auf Gran Canaria große Ziegen – und Schafsherden und natürlich dementsprechend leckere einheimische Käsesorten.

Gegensätze: Schloss und einfache Fischerhütten – hier scheinen Richi und Poori zu wohnen.

Einige Wanderrouten führen auch über Pässe, durch Schluchten und über Gipfel an einsame Strände, an denen kaum ein Mensch zu finden ist. Auf dem Bild ist der Strand vonGül Gül zu sehen.

 

Hundi biegt um die Ecke und ist froh wieder am Ende der Tour am Wagen anzukommen.

Demnächst gibt es einige ausführlichere Beschreibungen meiner schönsten Wandertouren auf Gran Canaria.

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Heute drehe ich die Zeit noch einmal zwei Wochen zurück und berichte von einer kleinen Ausfahrt auf See vor Teneriffa mit dem Boot „Flipper Uno“. An meinem letzten Samstag auf Teneriffa ging ich mittags mit Hund im Hafen von Los Gigantes spazieren. Als ich gerade dabei war dieses schöne Verkehrsschild abzulichten, lief das Delfin- und Walbeobachtungsschiff Flipper Uno, das ein wenig wie ein Piratenschiff aussieht, in den Hafen ein.

Im letzten Dezember hatte ich bereits von meiner Walbeobachtungstour vor der Mascabucht berichtet. Ich hatte seinerzeit viele Pilotwale, jedoch leider keine Delfine zu Gesicht bekommen. Als ich den von Bord gehenden Touristen und den danach neu an Bord gehenden Gästen zuschaute, meinte ich auf einmal ein Winken von einem der „Piraten“ zu sehen. Ich ging näher an das Schiff heran und erkannte einen mir mittlerweile gut bekannten Herren in Piratenkleidung wieder. Der lud mich ein, mit auf See zu kommen. Da auch Hund willkommen war, kam ich gerne dieser Einladung nach.

Zu den Klängen von Piratenmusik ging es auf das Meer hinaus. Die Sonne schien und die großen Felsen von Los Gigantes schimmerten bläulich. Das Meer war bewegt und wir schaukelten auf den großen Wellen dahin. Vom Meer aus erkannte ich in der Ferne den Teide und sämtliche Küstenorte von Los Gigantes bis Playa San Juan. Es gab etwas zu trinken und eine große Portion Paella. Was wollte ich mehr? Es war einfach großartig so auf dem Meer dahin zu schaukeln und den Augenblick zu genießen. Am liebsten hätte ich gerufen „verweile doch – du bist so schön“. Es fehlte einfach nichts und ich war glücklich.

Das Glück wurde noch größer als wir auf einmal rechts und links des Bootes Delfine sahen. Delfine, die neben uns schwammen und sprangen. Einfach wunderschön. Sie waren allerdings so schnell, dass ich sie fast gar nicht mit der Kamera erwischen konnte. So kann ich Euch hier nur Delfinteile

und einen sehr entfernten und heran gezoomten Delfin zeigen.

Später wurden von einem Piraten noch die Möwen gefüttert, während die menschlichen Fahrgäste sich an Rotwein labten. Auch ging ein Pirat durch die Reihen und spritzte allen, die es wollten, eine kanarische „Likörspezialität“ in den Mund.

Möwenfütterung

unter der Piratenflagge

unter den Giganten

Nach zwei Stunden Fahrt wurden die Segel wieder eingeholt und es ging zurück in den Hafen von Los Gigantes.

Euch allen wünsche ich einen schönen Tag.

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Endlich habe ich es geschafft. Endlich war ich im Naturpool hier in Puerto Santiago auf Teneriffa. Auf vielen Spaziergängen hatte ich ständig sehnsuchtsvoll auf den Pool herunter geblickt. Wie gerne hätte ich mich dort ins Wasser gestürzt. Aber wie es manchmal so ist. Immer kam etwas dazwischen. Entweder hatte ich den Hund dabei, den ich dorthin leider nicht mitnehmen durfte. Ein anderes Mal war der Pool wegen zu hohen Wellen oder Feuerquallen gesperrt. Und so kam eins zum anderen und ich kam nicht zum Pool. Letzte Woche fasste ich dann an einem Mittag ganz spontan den Beschluss: ab zum Naturpool. Hund war es um die Zeit ohnehin zu heiß und er döste lieber auf den kühlen Fliesen zu Hause. Ich packte meine Badesachen und verschwand für eine Stunde im Atlantik. Und während die meisten Einwohner unseres Hauses sich um diese Zeit um die beste Poolposition am hauseigenen Pool bemühten, hatte ich den Naturpool so gut wie für mich allein. Das war die wahre Pool (Pole) position :-).

Blick über die Kante auf den großen „Pool“

von Felsen und Gras umgeben

der Krebs konnte den Pool leider nicht mehr genießen – dafür war der Pool randvoll mit Fischen, mit denen ich um die Wette schwimmen konnte

Schiffe fuhren nicht im Pool, sondern zogen malerisch daran vorbei

freier Eintritt zu dieser wunderschönen Badegelegenheit

Blick vom Handtuch auf die Felsen und das Meer

ganz für mich allein liegt er da….

Blick auf die Giganten

Schiffe ziehen vorbei

ein Bad im Naturpool – für mich ein wunderschönes Erlebnis

Bad mit Aussicht

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