Mit ‘Herbst’ getaggte Beiträge

Ich trinke gerne ein Gläschen Wein und mag besonders gerne einen trockenen Wein aus Baden. Da bieten sich die Besuche in Freiburg an, um ab und zu bei einem Winzer vorbei zu schauen und ein paar Fläschchen mit nach Hause zu nehmen.

    Genau so gerne wie den Wein zu trinken, liebe ich die Spaziergänge in den Weinbergen. Bei jedem meiner Aufenthalte am Rande des Schwarzwaldes sehen die Weinstöcke anders aus. Ich habe sie voll Beeren oder karg mit Schnee bedeckt gesehen. Letzte Woche nun konnte ich mich an „weinroten“ Weinblättern genauso erfreuen, wie an den Sonnenstrahlen auf den abgeernteten Rebstöcken.

Die Sonne schien so warm, dass ich gar nicht glauben konnte, dass es bereits Ende Oktober war. Nur die langen Schatten, die die Reben warfen, verrieten mir die Jahreszeit. Kaum war die Sonne im Westen hinter den Vogesen verschwunden, wurde es merklich kühler und ich war froh, meinen warmen Anorak dabei zu haben.

Am Samstag sah ich dann in der Stadt ein mit Blumen dekoriertes Schaufenster, in dem der Wein angeboten wurde. Hier habe ich dann ein Fläschchen als Geschenk für meine Gastgeber erstanden und im Rucksack mit genommen. Da ich an jenen Tag noch eine ganze Weile wanderte, war ich froh, es bei einem Fläschchen belassen zu haben.

Auch fiel mir bei meinem letzten Besuch in Freiburg zum ersten Mal der Rebenbotanische Schaugarten auf. Hier sind die Rebenreihen gut beschildert, so dass ich genau ablesen konnte, was für eine Rebe ich vor mir hatte.


Nachdem ich den ganzen Tag gelaufen war und einiges über Wein dazu gelernt hatte, schmeckte der badische Wein am Abend gleich noch eine Note besser.

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Ich wünsche Euch einen schönen Tag und werde heute Abend in Erinnerung an Freiburg ein Gläschen auf Euer Wohl trinken.

Nun habe ich es endlich geschafft, meine Fotos vom letzten langen Wochenende in Freiburg auch für den Blog zusammen zu stellen. Ein kleiner Spaziergang vom Land in die Stadt mit den Bächchen (norddeutsch)/Bächles (süddeutsch?):

auch am Rande des Schwarzwalds hat die Laubfärbung eingesetzt und ich freute mich an den bunten Bergen Laub und roten Beeren als Farbtupfer

Hund freute sich hingegen mehr an Stoppelfeldern, Ball spielen und Maulwurfgrabungen

am Samstag ging es auf den großen Wochenmarkt auf den Münsterplatz – zu empfehlen: Münsterwurst! – gaaanz lecker


hoch blicken und schöne Dinge entdecken – Erker in der Nähe des Münsters

das Münster ist so groß, dass ich es nur in Teilen fotografieren konnte .-)

WWW – witzige Wanderstöcke wurden  auf dem Münstermarkt angeboten

Immer wieder freue ich mich an den Bächle(s?), die die gesamte Innenstadt durchziehen. Kinder lassen dort Schiffchen schwimmen, Hunde kühlen die Pfoten und ich muss aufpassen, dass ich nicht aus Versehen hineintrete.

auch „Historisches“ gibt es an vielen Stellen zu entdecken

Verkauf von bunten Schals über dem Bächle – schön und praktisch

eine Schwarzwälderin mit Trachtenhut lief mir vor dem „Goldenen Bären“ vor die Kamera

auch solche Ausblicke gibt es in Freiburg – Kunst? Schmiererei?

In der gesamten Innenstadt und auch vor dem Rathaus saßen Ende Oktober (!) Menschenmassen draußen an Tischen und tranken ihren Kaffee oder löffelten ein Eis. Ich habe meinen Blick nach oben auf die alten Wegweiser gerichtet.

ein goldener Mann – einer von vielen „verkleideten“ Damen und Herren, die in der Innenstadt mit interessanten Kostümen ihr Budget aufbessern

Die Turmspitze des Münsters ist zurzeit mit Baugerüsten verpackt. Man erzählte mir, dass hier eigentlich rechtzeitig zum Papstbesuch ein Kondom über die Turmspitze gezogen werden sollte – schade, das Foto ist mir entgangen.


Fenster im roten Blättermeer

für heute schließe ich die Tür – falls Ihr mich besuchen möchtet – bitte mit dem Löwen klopfen 🙂

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Ich wünsche Euch einen schönen Tag.

Farbtupfer im Oktober

Veröffentlicht: 30. Oktober 2011 in Natur
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Die Zeit schreitet Richtung Winter voran und die Natur entwickelt sich rückwärts (so erscheint es mir zumindest). So habe ich bei einem Spaziergang mit meinem Hund nach einigen Farbtupfern Ausschau gehalten. Und siehe da, es gibt wohl doch noch einige Pflanzen, die (fast) bis zum November blühen. Ich kenne mich nicht besonders gut in der Botanik aus, freue mich jedoch bei jedem Spaziergang über alles was rechts und links des Weges wächst.

blühende Gräser (schwer aus dieser Sicht zu erkennen) – mir gefiel das Muster

noch eine Pusteblume?

verblüht und fast verblüht

Rankelpflanzen

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Ich wünsche allen Lesern einen schönen Sonntag und begebe mich selber wieder auf die Autobahn Richtung Bonn in der Hoffnung, ohne viel Geschrei 🙂 und Stau zu Hause anzukommen.

Heute ohne viel Worte ein paar Herbstbilder. Die bunten Blätter lagen auf unserer „Hundewiese“, auf der ich häufig mit meinem Hund im Gras nach verlorenen Tennisbällen suchen darf. An jenem Tag fand ich jedoch keine Tennisbälle, sondern……

die Laubfärbung beginnt

letzte Pusteblume?

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Allen Lesern einen guten Tag und viele Grüße aus Freiburg.

Heute habe ich einige Fotos, die an einem sonnigen Oktobertag im Garten entstanden sind.

Noch trägt das Pampasgras seine Puschel. Spätestens im November knickt ein Sturm die hochgewachsenen Gräser ab. Vielleicht sollte ich Sie vorher beseitigen? Doch da mir die Puschel so gefallen, bringe ich das Abschneiden nie übers Herz und warte bis die Natur zuschlägt.

letzte Beeren an vereinzelten Zweigen – hier sorgen die Vögel für die Beseitigung

noch sieht das Tigergras grün aus

letzte Blüten

mein Lavendel ist in diesem Jahr ordentlich gewachsen und ich habe mich den ganzen Sommer über an dem Duft erfreut

langsam werden immer mehr Blätter bunt

Der Hopfen wird gelb und muss bald abgeschnitten werden. Im Frühjahr ist es zu spät :-).

auf dem Rasen wachsen Pilze – einen Golfrasen haben wir nicht 🙂

Sonne auf rötlichem Herbstlaub

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Ich wünsche allen Lesern noch einige schöne Herbsttage.

Herbstsonne, Ballspiel und Sonntagslaune

Veröffentlicht: 20. Oktober 2011 in Hund, Natur
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Am letzten Wochenende habe ich das schöne sonnige Herbstwetter für einen langen Spaziergang genutzt. Auf einer Wiese konnten wir am Ende sogar noch den Ball auspacken und ein wenig spielen.Los mach endlich – ich bin zwar schon von dem vielen laufen ganz gut fertig, aber ich will mehr, mehr mehr…

Wieder so lange ruhig sitzen bis ich endlich suchen darf  – ich will laufen und zwar sofort – wann darf ich denn endlich?

Wo hat sie den Ball nur versteckt?  Egal – ich finde ihn und zwar schneller als Ihr schauen könnt!

Ist er hier im Gras? Jetzt habe ich doch wieder vor Aufregung nicht richtig hingesehen. Wo ist er nur gelandet?

Riecht das lecker hier. Aber wo ist der Ball? Erst einmal eine kleine Pinkelpause.

Was liegt denn da? Ein bisschen graben macht Spass und dann fällt mir sicher auch wieder ein, wo ich den Ball finden könnte.

Ha, ich wußte es doch. Da hinten liegt er.

So, den geb ich jetzt erst einmal nicht mehr her.

So ist er richtig plaziert.

Hechel, hechel – ist das heute warm. Kein Labradorwetter.

Da bleib ich doch gleich liegen. Aber was ist das unter mir?

Ein bisschen schnüffeln geht immer.

Und noch ein letztes Mal. Jetzt passe ich auch auf. Und los….

Ha, das ist Tempo – fresst den Dreck hinter mir!

Noch einmal kräfig zubeißen ehe ich ihn wieder rausrücken muss.

Und Gute Nacht!

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Allen Lesern einen schönen Tag und allen Hunden süße Träume.

Gestern habe ich gezeigt, wie mein Hund das Wochenende verbracht hat. Er hat gebadet, gebadet und noch einmal gebadet. Immer wieder ging es rein in den Rhein. Ich habe am Sonntag bei langen Spaziergängen am Rhein und auf dem Kreuzberg die Sonne in Bonn genossen. Sie gab mir noch ein klein wenig die Illusion von  Sommer. Bei genauem Hinsehen machte sich  der heran rückende Herbst jedoch bereits bemerkbar. Hier nun nach den tierischen Eindrücken gestern, meine sommerherbstlichen Schnappschüsse.

unter den Rheinbrücken findet man wilde Blumen, Graffiti und leider häufig auch viel Müll

die letzten Heuballen

unwegsame Stelle am Rheinufer

bunte Herbstfrüchte

am Boden sieht es nach Herbst aus

Blick vom Kreuzberg über Bonn in Richtung Köln – ganz klein im Hintergrund der Kölner Dom

Eindrücke vom herbstlich werdenden Kreuzberg

Blick auf den Rhein mit Posttower

die Nordbrücke

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Septembersonne im Garten

Veröffentlicht: 13. September 2011 in Hund, Leonies Leben 2011, Natur
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Juchhu, rechtzeitig zum sonnenreichen Wochenende ist mein Objektiv repariert zurück gekommen. Da mußte ich gleich einmal hinaus in den Garten und ein paar Schnappschüsse im Garten bei bestem Herbstsommerwetter probieren. Es war bei uns am Samstag noch einmal sooooo schön warm, dass wir draußen im Garten frühstücken konnten.

Am Teich wächst bereits das Pampasgras recht hoch. Ich mag die lustigen „Puschel“, wie ich Sie nenne, sehr gern.Dennoch sind sie für mich auch immer ein untrügliches Zeichen für den heran nahenden Herbst. Die Puschel sind sozusagen das „Letzte“ in unserem Garten, das noch wächst und gedeiht. Wenn das Schilf und das Pampasgras richtig hoch sind, fängt alles an sich bunt zu färben. Danach kommt die lange Winterpause, an die ich jetzt noch gar nicht denken mag.

      

Im Moment kann ich mich noch an einigen blühenden Blumen und am Hopfen, der unsere gesamte Gartenhütte überzieht, erfreuen.    

      Mein Bambus, den ich vor zwei Jahren eingepflanzt habe, wird jedes Jahr größer und schließt gut die Lücken zum Nachbargrundstück.

     

Diese Birke habe ich in Rostock auf der Terrasse in einem kleinen Blumentopf groß gezogen. Nun wächst sie hoch in den Bonner Himmel.

Noch ist auch der große Baum gegenüber unserem Grundstück grün. Bald wird er in buntem Herbstlaub zu sehen sein.

An dieser Stelle unter einem kleinen Baum im Garten habe ich unseren alten lieben Kater begraben. Die kleine Katzenfigur erinnert uns immer wieder an die schönen Erlebnisse mit ihm.

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Wenn ich in diesen Tagen Anfang September mit meinem Hund morgens zum Laufen vor die Tür gehe, ist es hier richtig herbstlich. Sobald ich die Tür öffne und ins Freie trete, schlagen mir kühle Morgentemperaturen entgegen. Der Tau liegt auf den Wiesen und Feldern und die Autoscheiben, der am Straßenrand parkenden Wagen sind beschlagen. Ab und zu hängt ein Spinnennetz zwischen den Büschen am Wegesrand und die Brombeeren und Äpfel, die noch vor einigen Wochen, zum „morgendlichen naschen“ einluden, sind abgeerntet oder hängen halb verfault an den dunkelgrünen und langsam braun werdenden Büschen.

Auch wenn es kühl ist, genieße ich die Frische des Morgens und atme tief durch. Noch ist die Welt grün und voller Blätter. Doch langsam beginnt sich der Herbst abzuzeichnen. Der Altweibersommer hat nach diesem verregneten Sommer früher begonnen. Schön ist die tief stehende morgendliche Sonne über den Feldern anzuschauen. Ich würde gerne ein paar Fotos von den Spinnennetzen am Wegesrand und den ersten Kastanien, die vor mir auf dem Boden liegen machen. Leider ist seit einer Woche meine Kamera, bzw. das Objektiv defekt und ich mußte es einschicken. So kann ich zurzeit nur im Kopf fotografieren und hoffen, dass ich das Objektiv noch rechtzeitig vor der einsetzenden bunten Laubfärbung zurück erhalte.

Ich laufe durch den morgendlich kühlen Wald, freue mich an den leicht wärmenden Sonnenstrahlen und hoffe nach dem herbstlichen Sommer auf einen milden sommerlichen Herbst.

Ich wünsche allen Lesern einen schönen sommerlichen Herbsttag.