Mit ‘Himmel’ getaggte Beiträge

Danke

Veröffentlicht: 9. Juni 2012 in Leonies Leben 2012
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Über mir ziehen die Wolken am Himmel dahin und zaubern einen raschen Wechsel von Licht und Schatten. Es scheint, als ob sich das Wetter nicht richtig zwischen Hochsommer und Aprilwetter entscheiden kann.

Fussballfans fiebern dem ersten Spiel der deutschen Mannschaft entgegen. Und ich habe heute morgen eine Mail mit einem wunderschönem Gedicht von Paulo Coelho erhalten. Das Gedicht „Ich danke Euch allen“ möchte ich hier gerne an Euch alle weitergeben.

Ich danke Euch allen!

Ich danke allen,

die meine Träume belächelt haben;

sie haben meine Fantasie beflügelt.

Ich danke allen,

die mich in ihr Schema pressen wollten;

sie haben mich den Wert der Freiheit gelehrt.

Ich danke allen,

die mich belogen haben;

sie haben mir die Kraft der Wahrheit gezeigt.

Ich danke allen,

die nicht an mich geglaubt haben;

sie haben mir zugemutet, Berge zu versetzen.

Ich danke allen,

die mich abgeschrieben haben;

sie haben meinen Mut geweckt.

Ich danke allen,

die mich verlassen haben,

sie haben mir Raum gegeben für neues.

Ich danke allen,

die mich verraten und missbraucht haben,

sie haben mich wachsam werden lassen.

Ich danke allen,

die mich verletzt haben;

sie haben mich gelehrt im Schmerz zu wachsen.

Ich danke allen,

die meinen Frieden gestört haben,

sie haben mich stark gemacht, dafür einzutreten.

Vor allem aber,

danke ich all jenen, die mich lieben,- so wie ich bin;

sie geben mir die Kraft zum Leben!

Paulo Coelho

Auch ich  danke Euch allen von ganzem Herzen,- ob ihr nun zu „den einen oder den anderen“ gehört,- und ich wünsche Euch (mit einem sich langsam auflösendem Verband der linken Hand) ein wunderschönes Wochenende!!

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In die Luft gehen

Veröffentlicht: 7. Juli 2011 in Leonies Leben 2011, Sport
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Am letzten Sonntag war ich bei Sankt Augustin auf dem kleinen Flughafen in Hangelar. Dort wurde ein kleines Fest gefeiert, denn es gibt dort die Bundeswehr-Sportflieger-Gemeinschaft-Hangelar 33 Jahre. Aus diesem Anlass waren auf dem Platz neben dem normalen Flugbetrieb auch einige alte Flugzeuge zu sehen, die ich mir mit Interesse angeschaut habe. Vor Jahren hatte ich einmal Gelegenheit mit so einer kleinen Maschine mit zu fliegen und habe dadurch das Rheintal von oben bestaunt. Die Welt aus der Luft sieht einfach fantastisch aus und ich würde mich sehr freuen, wenn ich irgendwann einmal wieder in die Luft gehen könnte.

Gestern Abend lag ich im Bett und hatte kurz vor dem schlafen gehen eine gute Idee. Ich wußte ganz genau, was ich heute morgen schreiben und hier bloggen wollte. Zufrieden schlief ich ein. Doch als ich heute morgen erwachte war sie weg. Meine Idee war einfach weg und ich war mir sicher, dass ich gestern doch nicht nur geträumt hatte. Ich suchte in meinen Gedanken und ich suchte weiter als ich mit dem Hund durch die Felder lief. Ganz locker bleiben, angeblich soll doch alles bei Zeiten wieder kommen. Ich werde meine Idee schon wieder finden. Oder hatte ich doch nur geträumt? Meine Idee blieb verschwunden, so sehr ich auch in meinen Gehirnwindungen suchte. Nun gut, wenn sie wirklich gut war, wird sie mir wieder einfallen.

So habe ich mich denn kurzfristig entschlossen in Anknüpfung an gestern, als ich von den Heißluftballons über unserem Haus berichtete, über meine eigene Ballonfahrt zu schreiben. Teile davon hatte ich bereits an anderer Stelle veröffentlichen. Also hier meine kleine eigene „Luftfahrergeschichte“.

Endlich hatte es für uns geklappt! Nach einigen Terminverschiebungen aufgrund von Wetter und Thermik, konnten wir an einem schönen warmen Juniabend zu unserer Ballonfahrt über die Waldgebiete des Kottenforst südlich von Bonn aufbrechen. Nachdem der Ballonführer mit seinem Team und Gästen einen für den Tag geeigneten Startplatz in Röttgen ausgemacht hatte und wir vor Ort angekommen waren, ging es an den Aufbau des Ballons.

Beim Vorheizen und Aufbau waren das Ballonteam und die Gäste im Einsatz. Der Korb wurde aus dem Anhänger geholt und auf die Wiese gestellt, der Ballon befestigt und vorgeheizt. Dabei mussten große Stoffmassen gehalten und durch Seile gesichert werden. Sonst sehen Ballons immer so klein aus. Jetzt aus der Nähe betrachtet kam mir alles riesig groß vor.

Als der Aufbau beendet war, hatten wir einen riesigen Ballon vor uns, mit dem wir uns ganz langsam von der Wiese in die Luft erhoben. Auf der einen Seite des Ballons stand der Ballonführer und sein Copilot und auf der anderen Seite ganz dicht gedrängt standen wir sechs Gäste.

Langsam glitten wir in den Abendhimmel und ließen den Ort Röttgen mit einigen Zuschauern unter uns. Eine wunderbare Erfahrung – einfach so dicht über die Häuser und die Bäume dahin zu schweben. Auch über eine kleine Grillfeier ging es hinweg.


Über den Bäumen des Kottenforstes sahen wir am Horizont andere Ballonfahrer und unter uns unseren Schatten.

Auch in Röttgen war im Juni 2010 das WM Fieber ausgebrochen. Wir konnten das örtliche Lokalderby aus der Luft betrachten.

Richtung Rheintal kam der Ballon den Baumkronen langsam immer näher, so dass wir ab und zu sogar Rehe im Wald sehen konnten.

Die Felder und Wiesen sahen aus wie groß angelegte Muster.

Auch kleine Dörfer konnten wir von oben betrachten, bevor wir in der Nähe eines Erdbeerfeldes auf einem Feldweg relativ sanft landeten. Wobei relativ sanft wirklich relativ bedeutet. Erst bei der Landung wurde mir klar, welche Gewalten hier durch Wind und Ballon am Werk sind. Wir mussten uns am Korb festklammern, der recht unsanft einige hundert Meter über den Acker gezogen wurde. Das war schon sehr ruppig, aber wenn man sich gut festhielt, sollte nichts passieren. Zu meinem großen Erstaunen passierte auch wirklich überhaupt nichts. Irgendwann konnte der Ballonführer herausspringen und sichern. Ein wenig wurden wir noch mit dem Korb über den Acker geschleift und dann war leider schon Schluss.

Einige Spaziergänger, Anwohner und viele Kinder kamen gelaufen, als der Ballon in ihrer Nähe herunter schwebte.

Die riesigen Stoffbahnen wurden mit unserer Hilfe wieder zusammengelegt und zusammen mit dem Korb im Anhänger verstaut. Dann bekamen wir tatsächlich noch eine richtige Ballonfahrertaufe, bevor es nach diesem erlebnisreichen Abend wieder zurück Richtung Bonn ging. Bei der Ballontaufe wurden wohl nach üblicher Ballonfahrersitte unsere Haare angebrannt und mit Sekt/Wasser gelöscht. Als Erinnerung haben wir nun jeder einen Ballonfahrernamen und eine Urkunde, die uns an den Himmelsritt erinnert.


Das gibt es nicht. Gerade in diesem Moment ist mir eingefallen, worüber ich heute eigentlich schreiben wollte. Ich habe eines meiner Bücher neben mir angesehen und da ist es mir wieder eingefallen. Nun gut, ich wusste doch, dass meine Idee nicht nur geträumt war und weiß jetzt, was ich an einem der nächsten Tagen schreiben werde.

Bis dahin wünsche ich allen Lesern einen schönen Tag ohne viel Vergessen.

Gestern  flogen am späten Nachmittag mehrere Heißluftballons über unser Haus. Wegen der Thermik starten und fliegen sie anscheinend entweder am frühen Morgen oder am Abend. Ich wurde aufmerksam, als mein Hund plötzlich wie wild auf den Balkon schoss und ein Wolfsheulen von sich gab. Das macht er ansonsten gerne, wenn Krankenwagen oder Feuerwehren mit Signal vorbei fahren. Ich glaube, dass er „das Geheule“ irgendwie als heulen eines Leitwolfes betrachtet. Jedenfalls nimmt er Martinshörner u. ä.  zumeist zum Anlass den Wolf in ihm herauszukehren. Mit erhobener Schnauze heult er den Mond?, das Martinshorn?, den Leitwolf? an.

Doch gestern hörte ich gar kein Martinshorn und ging auf den Balkon, wo Hundi heulend in die Luft blickte. Dann sah ich sie. Die Ballons schwebten über unserem Haus dahin und verschwanden im Norden Richtung Köln. Als ich endlich den Fotoapparat bereit hatte, waren sie schon über dem Giebel des nächsten Hauses verschwunden. Nur der Hund, der heulte immer noch und das noch geschlagene 15 Minuten.

Bisher hatte ich einmal im Leben selber Gelegenheit in einem Ballon mitzufahren als mein Mann mir (oder uns) zu meinem großen runden Geburtstag im vorletzten Jahr eine Fahrt in einem Ballon schenkte. Da schwebten wir einen Abend zusammen mit sechs anderen Passagieren über das Waldgebiet Kottenforst Richtung Rhein. Vielleicht schreibe ich davon ein anderes Mal ein wenig mehr, denn das war wirklich ein sehr schönes Erlebnis. So sieht der Kottenforst von oben aus dem Ballon aus.

Ich wünschen allen Lesern einen schönen Tag und gute Aussichten auf……was auch immer.