Mit ‘Hund’ getaggte Beiträge

Lasko denkt im Kiesbett

Lasko denkt im Kiesbett

Gestern – Nun bin ich mit Leonie bereits eine Woche in München und nach der Zeit in Bonn, die ziemlich viel Arbeit für Leonie mit sich brachte, genießen wir das Leben in München  im Moment in vollen Zügen. Wir leben bei Freunden in einer Wohnung im Olympiapark und sind umgeben von großen grünen Flächen mit vielen Wasserlöchern für Hunde. Leonie sagt, dass diese Anlage für die olympischen Spiele 1972 gebaut wurde. Ich glaube das nicht so recht. Ich denke, dass diese Anlage von einem wahren Hundefreund als Wellnessgebiet für Hunde und vielleicht noch ersatzweise für Zweibeiner angelegt worden ist.

In der Wohnung, in der wir zu Besuch sind, leben zwei  große weiße Schäferhunde. Die mag ich sehr gerne. Aber ehrlich gesagt habe ich auch ordentlich Respekt vor denen. „Das ist auch besser so“, meint Leonie. Denn ich habe in der Vergangenheit gelernt, wenn die Beiden einmal richtig sauer werden, dann hat ein kleiner frecher Labrador nichts mehr zu lachen. So weiß ich nun, dass ich  ab und zu ein wenig Abstand halten muss und vor allen Dingen das Fressen der weißen Riesen auf keinen Fall anrühren darf. Nicht nur für Menschen – auch für Hunde gibt es unumstössliche Gesetze. Und wer gegen diese Hundegesetze verstößt, der kann sich schon mal ein Loch in der Nackenrolle einfangen. Doch ich gebe mir wirklich große Mühe, um die beiden weißen Riesen nicht zu reizen. Denn ich mag München, die hundefreundlichste Stadt, die wir kennen, wirklich sehr gern. Und wenn wir alle zusammen draußen herumlaufen oder schwimmen gehen, gefällt mir mein großes Rudel sehr.

Das Wetter in München ist sonnig und der bayrische blaue Himmel scheint grenzenlos klar zu sein. Wir wandern über das Grün der Olympiarasenflächen, die anscheinend auch grenzenlos sind. Zwischendurch gibt es ein Bad im See. Das Sommerleben in München ist einfach lebenswert. Wir gehen im See schwimmen. Wir wandern durch die sommerliche Stadt mit ihren fremden Gerüchen. Und wir haben die Ruheoase von Väterchen Timofei, der aus dem Schutt des zweiten Weltkrieges mit seiner Frau und den eigenen Händen eine kleine Kirche mit wunderschöner Umgebung errichtet hat, besucht. Es gibt so viel zu sehen und zu erleben. Leonie war auf dem Olympiaturm und hat sich die Welt von oben angesehen. Ich liege derweil lieber unter dem Biergartentisch und betrachte die Welt von unten. Leider gibt es davon keine Fotos. Ich werde Leonie überreden, demnächst mit mir unter den Biergartentisch zu kriechen und Fotos aus der Hundeperspektive zu machen. Was haltet Ihr davon?

Leinenpflicht ist hier in München so gut wie unbekannt. Die soll es in München nur in der Innenstadt geben. Hunde in aller Welt –  ich kann Euch sagen. Für Hunde ist München wirklich die Weltstadt mit Herz. Kommt nach München. Hier kann Hund noch Hund sein. Wellness pur für Mensch und Tier.

Heute – Es ist so warm und ich bin faul. Daher hier unsere Fotos aus München:

Abkühlung in der Isar mit den weißen Synchronspringern

Abkühlung in der Isar mit den weißen Synchronspringern

Leonie mit Seehund

Leonie mit Seehund

bei der Hitze bleiben wir im Wasser

bei der Hitze bleiben wir im Wasser

Löwenbräu oder Hundeschwanz?

Löwenbräu oder Hundeschwanz (Cocktail) ?

chillen im Schatten

Chillen im Schatten

Brunnen in der Innenstadt

Brunnen in der Innenstadt

diese Dame bereitet sich bereits auf das nahende Oktoberfest vor

Diese Dame bereitet sich bereits auf das nahende Oktoberfest vor.

Bahn in der U-Bahn

Bahn in der U-Bahn

damit sich Zweibeiner nicht verlaufen

Damit sich Zweibeiner nicht verlaufen gibt es Pläne ….Hund hat Nase.

Rätsel - was ist das?

Rätsel – was ist das?

Blick auf das Olympiadorf vom Turm

Blick auf das Olympiadorf vom Turm

Olympiastadion - Vorbereitung auf das Robbie Williams Konzert

Olympiastadion – Vorbereitung auf das Robbie Williams Konzert

BMW - Zylinder

BMW – Zylinder…..Hund läuft mit eigenem Antrieb

morgendliches Wellness schwimmen

morgendliches Wellness schwimmen mit Spiegelbild

Blick durchs "Zeltdach" vom Turm

Blick durchs „Zeltdach“ vom Turm

Boote auf dem See

Boote auf dem See

Wake Boarding auf dem Olympiasee

Wake Boarding auf dem Olympiasee

Timofy - Ost- West Friedenskirche - Oase der Ruhe

Timofei – Ost- West Friedenskirche – Oase der Ruhe

Timofy - Ost- West Friedenskirche - Oase der Ruhe

Timofei – Ost- West Friedenskirche – Oase der Ruhe

Morgen – Leonie ist schon ganz aufgeregt, denn sie wird zum Abschluß unserer Münchentour in das Robbie Williams Konzert im Olympiastadium gehen. „Ich war schon seit 30 Jahren nicht mehr in einem so großen Konzert“, sagt sie. Ich auch nicht, aber Hunde brauchen auch keine großen Konzerte und keinen Robbie Williams. Wir bellen lieber selber.

PS: nicht unser Rätsel vergessen 🙂

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Lasko denkt in Dänemark

Lasko denkt in Dänemark

Gestern – Wir sind mit dem Schiff rausgefahren, um einem anderen Schiff, das auf einer Sandbank im Limfjord aufgelaufen war, zu helfen. Der Limfjord ist an vielen Stellen sehr seicht, so dass es häufig vorkommt, dass sich Schiffe auf einer Sandbank festfahren. Erst vor einigen Tagen erwischte es  das Missionarschiff Jesus. Nun war es ein anderes Schiff. Das Schiff saß so fest auf einer Sandbank fest, dass es mehr als zwei Stunden dauerte, um es zu befreien. Shinouk und ich hatten zum Glück die Lage zu jeder Zeit voll im Überblick und im Griff. Als der Segler endlich frei war und weiter segeln konnte, freute sich die Besatzung sehr. Die Johannesnacht wollten sie nämlich nicht gerne auf der Sandbank verbringen.

Denn die Johannesnacht wird hier in Dänemark überall recht groß gefeiert. An vielen Orten wurden in der letzten Zeit große Holzberge aufgeschichtet. Schade, ich hätte lieber mit den vielen Hölzchen gespielt, aber nirgendwo war in der Umgebung von Aalborg noch ein Stöckchen aufzutreiben. Alle befanden sich aufgeschichtet  auf den großen Scheiterhaufen.

Wikipedia schreibt: Zu den Bräuchen zählte in der Johannisnacht der Tanz um das Johannisfeuer. Das Johannis- oder Würzfeuer steht in einem Zusammenhang mit der Symbolik von Feuer und Sonne wie auch der Sonnenwende. Deshalb wird das Feuer selbst ebenso als Sonnenfeuer bzw. Sonnwendfeuer bezeichnet. Es ist ein seit dem 12. Jahrhundert erstmals, seit dem 14. Jahrhundert dann häufig belegter Brauch. Das Feuer wird in der Nacht vor dem Johannistag angezündet. Dem Volksglauben nach sollte das Johannisfeuer böse Dämonen abwehren, die Krankheiten hervorrufen oder Viehschaden und misswüchsige Kinder bewirken. Darauf deuten auch die Strohpuppen hin, die man in manchen Gegenden ins Feuer wirft (Hanslverbrennen).  Diese Wirkungen des Johannisfeuers liegen vermutlich in der hohen Popularität des Heiligen begründet, dem auch sonst starke Kräfte zuerkannt wurden; man vergleiche die im Mittelalter außergewöhnlich stark verbreiteten Namen Hans, Johannes, Jan oder Jean. Mittelalterliche Namensgebung bedeutete vielfach, dass dem Kind der entsprechende Heilige als Schutzpatron zugeeignet wurde.

Leonie und ich  kannten den Brauch mit dem Johannesfeuer nicht und waren erstaunt, wie groß diese Nacht in Dänemark überall gefeiert wurde. Da es hier am Limfjord zurzeit erst um 23 Uhr dunkel wird, wurden die Johannesfeuer noch bei Tageslicht angezündet. Als wir von der Sandbank langsam über den Limfjord zurücktuckerten, sahen wir an verschiedenen Stellen am Ufer, dass sich viele Menschen um diese riesigen Scheiterhaufen versammelt hatten. Oben auf dem Holzstoss befanden sich symbolische Puppen oder Hexen, die verbrannt werden sollten. Wir waren froh, dass wir ein wenig Abstand zum Treiben hatten und alles aus der Ferne vom Schiff aus beobachten konnten. Ob Leonie Angst hatte, auf dem Scheiterhaufen zu landen?

Lasko beobachtet Johannesfeuer

Lasko beobachtet Johannesfeuer

alles unter Kontrolle

alles unter Kontrolle

Segler auf dem Limfjord

Segler auf dem Limfjord

Johannesfeuer

Johannesfeuer

Heute – In der Nacht sind überall die großen Feuer abgebrannt und heute ist ein ganz normaler Montag. Da ich keine Butter mehr stibitzt habe – (auch wenn Milchprodukte nach Aquamarcos überbewertet sein sollen :-)) – sind wir heute nach Aarhus gefahren. Ich bin den ganzen Tag durch die Stadt gelaufen und daher Hunde müde. Über Aarhus erzähle ich Euch ein anderes Mal.

Morgen – Ich werde mich ausruhen und das Schiff nur zum Hundezeitungslesen und für das dringenste Buisiness verlassen.

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Lasko denkt unter der Taginaste

Lasko denkt unter der Taginaste

Gestern – am Sonntag waren wir oben im Teide Nationalpark wandern und haben Taginasten oder Tajinaste Rojo, wie die Spanier sagen, gesucht. Diese großen roten Büsche mit tausenden von Blüten blühen nur von Anfang/Mitte Mai bis Juni. Leonie hatte in ihrem Leben noch niemals Taginasten gesehen. Und so mussten wir welche suchen. Ich war nicht so wild darauf, Taginasten zu sehen, da ich ja die Farbe nicht so erkenne. Aber wandern mache ich doch immer gerne.

Leonie war begeistert, als sie am Fuß der Roques de García die ersten Taginasten sah. Sie versuchte mit ihrer Kamera so gut es ging zu fotografieren. Ich langweilte mich ein wenig, entdeckte dann aber, dass ich prima an die Taginasten pinkeln konnte. Besser als jeder Laternenmast, da eine Taginaste natürlich und flexibel ist. Ich kann daher allen Hunden nur empfehlen, einmal eine  Taginaste als Wandzeitung auszuprobieren. Diese speziellen Pinkelständer gibts allerdings ausschließlich auf Teneriffa im Teide Nationalpark und auf La Palma.

Heute – wir präsentieren unsere Taginasten Fotos:

blühende Wiese

blühende Wiese

Tausend und eine Blüte

Tausend und eine Blüte

Taginasten Rojo

Taginasten Rojo

und noch mal Taginasten

und noch mal Taginasten

Lehrreiches

Lehrreiches

Caldera mit Taginasten

Caldera mit Taginasten

Lasko mit Taginaste

Lasko mit Taginaste

Taginaste

Taginaste

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Morgen – genug Taginasten? Was sehr Ihr hier? Nein, keine…… habe nur geträumt.

Lbild

Lasko denkt am Strand

Lasko denkt am Strand

Gestern – Leonie war einkaufen. Wir mussten ein wenig über die Insel fahren und einige Besorgungen machen. Dinge, für die wir mindestens 25 Kilometer fahren müssen, sammelt Leonie auf einer Liste. Und wenn sie genügend gesammelt hat, kann sie es eines Tages nicht weiter herausschieben. Dann muss sie einkaufen waren und ich darf mit. Ich liege hinten bequem im Auto und lass mich über die Insel schaukeln. Doch im Laufe des Tages wird das „bequem“ immer weniger, denn Leonie stopft immer mehr Dinge zu mir auf die Ladefläche. So war es auch gestern.

Erst waren es nur viele große Wasserbehälter und Lebensmittel. Dann kamen Dinge aus dem Baumarkt dazu. Und dann hatte sie sogar noch im Sonderangebot einen Mikrowellenherd erworben. Wozu braucht sie die denn wohl? Will sie damit meine Knochen erwärmen? Das Ding war groß und sperrig und beendete definitiv meine „Bequemzeit“. Vollbeladen kamen wir am Nachmittag zurück zur Wohnung. Leonie schleppte und schleppte. Ich hatte ja keine Pfote frei. Denn ein Hund läuft nun mal mit Vierradantrieb. Ansonsten hätte ich natürlich gerne mitgeholfen. So legte ich mich hundemüde aufs Sofa und schaute mit einem Auge, wie Leonie lief, räumte und kramte.

Sie schloss die Mikrowelle an und plötzlich war ich wieder hellwach. Es gab einen großen Knall und ein Geräusch, als wenn wir einen Trecker in der Wohnung hätten. „Huch, was ist das?“, schrie Leonie. Sie probierte und machte an dem Mikrowellenherd herum, aber der Krach blieb. Nach einer Weile packte sie den Mikrowellenherd wieder ein, verstaute mich im Auto und fuhr noch einmal die 25 Kilometer bis zum nächsten größeren Ort. Dort tauschte sie den Mikrowellenherd um und dann…..ich dachte schon, dass es nun wieder zurück ginge. „Nee, jetzt haben wir uns ein bisschen Abwechslung verdient“, meinte Leonie. Und wir fuhren an einen schönen Strand, an dem kaum Menschen waren und an dem ich ins Wasser konnte. Meine Hundemüdigkeit war wie weggeblasen.

Heute – der neue Mikrowellenherd funktioniert. Jedenfalls macht er keinen Krach. Nun lass ich mich mal überraschen, was Leonie mit dem Ding so machen will. Warme Knochen scheinen es nicht zu sein.

Benzinpreise Teneriffa

Benzinpreise Teneriffa

Morgen – wir planen unseren Rückflug nach Deutschland. „Das Benzin könnte ein bisschen teurer sein als hier“, meint Leonie. Hat sie recht? Ich brauche zum Glück weder Sprit noch Diesel und bin hundrum umweltfreundlich.

Lasko wandert, badet und denkt ein bisschen

Lasko wandert, badet und denkt ein bisschen

Gestern – wir waren den ganzen Tag in der Masca Schlucht rauf und runter am wandern. Es ist schon etwas merkwürdig, obwohl wir diese Wanderung so viele Male gemacht haben, ist es immer wieder anders. Leonie sagt, dass der Lichteinfall in der Schlucht jedes Mal ein anderer sei. Auch das Wetter ist unterschiedlich, die Vegetation ist jahreszeiten entsprechend verschieden, der Wasserstand wechselt und die uns begegnenden oder begleitenden Menschen sind immer wieder andere.

Für mich gibt es natürlich auch  immer wieder andere Düfte. Und hinter irgendwelchen Büschen finde ich jedes Mal wieder andere neue Picknickreste. So wird es uns in der Schlucht nie langweilig. Eine Sache bleibt für mich und die ändert sich nie. Ich genieße alle Naturteiche in der Schlucht. Ein Wellness Bad zwischendurch in einem der zahlreichen Naturteiche ist einfach zu erfrischend.

Leonie achtete gestern besonders auf Steinmännchen und schaute die vielen kleinen und großen Steinhäufchen, die wir passierten, mit Interesse an. Doch an einer Stelle blieb sie abrupt stehen. „Was ist das denn?“, wunderte sie sich. Dort waren sehr viele kleine Steine von Menschen auf große Steine gelegt worden. Steinmännchen waren das eigentlich nicht. Aber schaut selbst.

Steine?

Steine?

Steinmännchenhaufen?

Steinmännchenhaufen?

Steinhaufen ?

Steinhaufen ?

Sind das nun Steine, Steinhaufen oder Steinmännchenhaufen oder…? Habt Ihr eine Idee. Leonie meinte, vielleicht könnte es Glück bringen, einen Steinen dazu zu legen. Also legte sie einen Stein dazu und ich markierte noch einmal kräftig, um den Wunsch zu verstärken :-).

Heute – Leonie sitzt und tüfftelt an dem Feedreader. Sie hat nach dem guten Ratschlag von Clara „Brief“ heruntergeladen und hat bereits auf vielen Blogs nachgeschaut, ob sie diesen per RSS Reader folgen kann. Bei einigen ist sie fündig geworden. „Toll“, murmelte Leonie. „Das wäre geschafft. Nun kann ich per Reader folgen. Doch was mache ich mit den Blogs, auf den ich keinen Button für Rss finde?“

Ich kann Leonie diese Frage leider nicht beantworten, obwohl ich über eine Stunde darüber nachgedacht habe. Vielleicht gibt es auf jedem Blog einen Geheimbutton? Oder Leonie kann diesen Blogs vielleicht auch überhaupt nicht mit RSS folgen? Mhmm….ich bin mit meinem Hundelatein am Ende. Vielleicht kann von Euch jemand Leonie helfen?

Morgen – ich hoffe, dass dieses kleine Problem mit Eurer Hilfe morgen gelöst sein wird.

Wau, nicht mehr nötig. Gerade rechtzeitig vor Redaktionsschluss 🙂 hat Leonie die Lösung gefunden. Manchmal hilft es wohl tatsächlich, einfach eine Frage aufzuschreiben und die Lösung kommt dann von allein.

Lasko denkt

Lasko denkt

Gestern – ich stehe vor einer Haustür und da liegt da doch so ein Bär mit Hose auf dem Sockel. Was soll ich denn davon halten? Warum haben die Zweibeiner denn dem Bären auch noch eine Menschenzweibeinerhose angezogen? So etwas gefällt mir gar nicht. Da sieht Hund ja nichts mehr von dem schönen Bärenfell. Aber egal, dieser Bär riecht anscheinend ohnehin nicht, denn der liegt da schon ziemlich lange in der Sonne rum. Habe ihn gründlichst abgeschnüffelt und da er leider nicht aus Schokolade oder essbar war, war er mir dann irgendwie auch egal.

Leonies Kamera ist leider immer noch defekt und so konnte sie den Bären und mich nicht scharf im Bild festhalten. Aber so scharf ist das ja ohnehin nicht – ein Gruppenbild mit Lasko und Bär. Was also macht der Bär nun da auf seinem Sockel? Leonie kannst Du mir das erklären? „Ganz einfach“, sagt Leonie.“Die Leute, die hier wohnen stammen aus Berlin. Und ein Bär, nämlich der Berliner Bär, ist das Wahrzeichen von Berlin. Sie wollten hier in der Ferne wohl ein kleines Andenken an die Heimat haben“.

So ist das also. Gibt es eigentlich auch ein Tierwahrzeichen von Bonn? Nee, das gibt es nicht. Vielleicht kann ich das ja eines Tages werden :-)?. Der Bonner Hund oder besser noch, der Bonner Labrador – hört sich doch nicht schlecht an, oder? Auf der anderen Seite, wenn ich da so richtig drüber nachdenke, verzichte ich lieber. Nachher stellen die Leute noch Figuren mit grünen Hosen von mir her, die sie sich vor die Haustür legen. Nee, nee — da bleibe ich lieber ein Lasko ohne Wahrzeichenfunktion.

Heute – wir gingen am Hafen spazieren. Einige Boote waren an Land und wurden von ihren Besitzern in bunten neuen Farben gestrichen. Die Boote waren hoch gebockt und überall roch es nach frischer Farbe. Plötzlich sah Leonie, wie ein „Bootsanstreicher“ mitten unter den frisch bemalten roten Kiel etwas mit schwarzer Farbe malte. „Schrift unter dem Boot. Das sieht doch niemand“, grübelte Leonie. Sie konnte nicht anders und trat näher an das Boot heran. „Damita“, buchstabierte sie. Sie schien nicht zu wissen, was das bedeutet.

Ich stubste Leonie ein wenig mit der Schnauze an. Da weiß sie, was das bedeutet: „Na trau Dich endlich und frage den Maler doch“. Leonie nahm ihren Mut und ihre Spanischkenntnisse zusammen und schon bald war sie in ein langes intensives Gespräch, mit Juan, wie der Bootseigentümer hieß, verwickelt. Sie schien nun zu verstehen. Ich nicht, denn ich kann ja kein Spanisch :-). Auf em Rückweg erklärte mir Leonie, dass die Freundin von Juan Damita hieße. Damita sei ein spanischer Mädchenname. Und da Juan so mächtig in Damita verliebt ist, sein Boot aber bereits einen anderen eingetragenen Namen hat, hat er Damitas Namen unter das Boot geschrieben. „Wie romantisch“, seufzte Leonie. Ich gebe zu, so eine Liebeserklärung lässt auch  einen coolen Labrador nicht kalt.

Morgen – wir werden wieder zum Hafen gehen und schauen, ob die Boote mit den frischen Farben wieder auf den Wellen schaukeln. Vielleicht entdecken wir Juans Boot und werden dann an seine Liebe zu Damita denken.

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Gestern – heute verzichte ich auf ein schönes Bild von mir. Das mache ich ungern, denn ich bin auch ein wenig eitel. Aber auch ohne Bild lebe ich noch und habe das Denken noch nicht aufgegeben. Statt meinem Konterfei seht Ihr endlich einmal Bilder unserer Papageien im Garten. Ja, sie sind zurück. Nach dem letzten Sturm waren sie über eine Woche lang verschwunden. Doch gestern hörten wir sie. Dann sahen wir sie und schließlich konnte Leonie  sie sogar im Bild festhalten.

Heute – ich ärgere mich nicht mehr und lass die Vögel sogar aus meinem Wassernapf trinken. Leonie füllt ihn ja immer wieder auf. Und wer weiß, vielleicht können die Papageien auch einmal etwas für mich tun. Sie sind ja sehr beweglich und können überall hinfliegen.

Ich kann gut schwimmen und klettern, aber über die Brüstung des Balkons in den Garten komme ich nicht von allein. Neulich habe ich beobachtet, wie die Zweibeiner im Nachbarhaus richtig leckere Grillsachen auf dem Balkon ausbreiteten. Die Papageien könnten dort doch bei nächster G(rill)legenheit einen kleinen Flugbesuch abstatten und ein Care Paket für mich hier abwerfen. Träume ich oder wünsche ich mir das wirklich? Wer weiß, was noch alles aus einer guten Vogel Hund Beziehung werden kann.

Morgen – ich werde mal darüber nachdenken, wie ich meinen Wunsch mit dem Grillcarepaket in ein reales Ziel umwandeln kann. Ihr merkt, ich gebe nie auf und wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg für Lasko :-).

Lasko denkt

Lasko denkt

Gestern – ich hatte einen Tag voller Misserfolge.

Mir gelang es nicht den Mülleimer zu leeren. Leonie war schneller und hatte die Speisereste bereits in die große Mülltonne nach draußen gebracht.

Mir gelang es nicht, Nachbars Katze zu jagen. Leonie zog mich am Halsband zurück und die Katze sprang auf die Mauer und grinste mich mitleidig an.

Mir gelang es nicht, den neuen Kühlschrank oder die neue Haustür zu öffnen. Leonie hat die Haustür verriegelt und an dem Kühlschrank ist so ein Hebel, mit dem ich einfach nichts anfangen kann.

Da Hund ja bekanntlich schlecht drauf kommt, wenn er nur Miss- oder auch Misterfolge zu vermelden hat, muss ich jetzt ganz arg überlegen, was gestern gut lief.

Ich hatte einen tollen Morgenlauf mit Leonie am Meer entlang. Ich habe zwei meiner besten Kumpels getroffen und mit denen ein paar Runden fangen gespielt. Ich hatte gestern leckere Sachen zu essen und eine schöne Autofahrt. Ich hatte einen langen Nachmittagssparziergang. Ich habe abends einen Kotelettknochen von unserem Besuch zum Abschied erhalten. Ich durfte sogar bei unserem Besuch oben auf dem Sofa schlafen. Und ich hatte meine rote Kuscheldecke ganz für mich allein.

Wau – es wirkt. Sagte ich anfangs, dass ich einen Tag voller Misserfolge hatte. Falsch – gestern war hier für mich auf Teneriffa ein super Hundeerfolgstag :-).

Heute – nachdem wir unseren Besuch mitten in der Nacht zum Flugzeug gebracht hatten, war mir ein bisschen jammerig zu Mute. Ich mag einfach nicht, wenn uns immer alle Leute wieder verlassen. Ich habe gerne ein großes Rudel um mich. Um uns ein wenig von dem Abschiedsschmerz abzulenken, fuhren Leonie und ich zu einem Malseminar. Ich durfte zwar nicht mitmalen, aber dafür habe ich im Atelier in einer Ecke gelegen, alles genau beobachtet und nur ab und zu ein wenig geschnarcht :-)-

Morgen – wir werden unsere neuen gemalten Bilder an die Wand hängen und danach wandern gehen. Juchhuu…

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Lasko fertig

Lasko fertig

Gestern – Leonie hat tatsächlich nicht vergessen, mir für die neue Wohnung eine neue rote Decke zu kaufen. “ Nun haben wir beide etwas von der Decke“, sagte sie. “ Du kannst gemütlicher auf dem Sofa liegen und ich habe zugleich einen „Haarschutz“ für das Sofa. Ob das funktioniert? Ab und zu habe ich mich auch schon ein wenig unter der Decke umgesehen :-).

Leonie träumt immer noch davon, dass sie eines Tages einen Hundestaubsauger finden wird, mit dem sie mich bearbeiten kann. Doch im Moment ist sie erst einmal mit der neuen Wohnung beschäftigt. Es gibt viele neue kleine Dinge zu entdecken und für mich viel Neues zu erschnüffeln. Ich habe gestern erst einmal jede Ecke in der neuen Wohnung gut ausgeschnüffelt. Danach war ich so fertig, dass ich es nicht mehr aufs Sofa geschafft habe. So bin ich einfach auf dem Boden eingeschlafen.

Heute – wir erwarten eine Ikealieferung mit dem neuen Schreibtisch. Und wie Ihr sehr, hat Leonie es sogar geschafft mit einer spanischen Bedienungsanleitung den Router zu installieren. Nun haben wir seit sechs Monaten zum ersten Mal wieder Internet in der Wohnung. Hoffentlich vergisst Leonie vor lauter Begeisterung nicht mit mir raus zu gehen.

Morgen – es hat sich der erste Besuch in der neuen Wohnung angesagt und ich habe gehört, wie Leonie am Telefon sagte. “ Bitte bring die restlichen Rinderohren für Lasko mit“. Wow, das ist Musik in meinen Ohren.

Gestern – wir sind umgezogen und haben bis spät in die Nacht geräumt. Es gibt noch sehr wenig Hundehaare in der neuen Wohnung, denn hier hat kein Hund gelebt. Da habe ich  mich gleich ein paar Mal ordentlich geschüttelt. Nun fühlt es sich bereits wohnlicher an. Ich werde demnächst mehr erzählen, aber heute bin ich einfach zu müde.

Heute – ich zeige Euch ein paar Fotos von unserer letzten Wandertour auf den Guergues Steig. Da ich im Fernsehen gesehen habe, wie kalt es noch in Deutschland ist, zeige ich Euch ein wenig grüne Natur. Erinnert Ihr Euch noch wie Frühling aussieht ? :-). Leonie meint, dass der Frühling nun auch bald nach Deutschland kommen wird. Wir haben immer noch keinen funktionierenden Fotoapparat, so dass die Bilder leider ein wenig an Qualität vermissen lassen. Aber sie sind nicht vergrieselt oder verschneit :-). Heute also Lasko auf dem Guergues Steig:

Guergues Steig

Guergues Steig

Guergues Steig

Guergues Steig

Guergues Steig

Guergues Steig

Guergues Steig

Guergues Steig

Morgen – vielleicht kann ich Euch dann schon etwas aus der neuen Wohnung berichten. Aber erst muss Leonie den Router zugesendet und installiert bekommen. Ich frage mich ja manchmal wirklich, warum so ein Umzug so kompliziert ist. Meine paar Haare transportiere ich schnell von einem Ort zum anderen. Und die Haare, die ich nicht mehr brauche, lasse ich einfach liegen. So einfach kann ein Hundeleben sein.