Mit ‘Hund’ getaggte Beiträge

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Wo ist Lasko?

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Endlich scheint auch in Bonn die Sonne. Zeit für einen Waldspaziergang. Lasko genießt die Freiheit und ich die Natur.

Lasko zurück im Bonner Wald

Lasko zurück im Bonner Wald

...was das wohl bedeutet?

…was das wohl bedeutet?

Buntes Holz mit geheimnisvollen Nachrichten :-)

Buntes Holz mit geheimnisvollen Nachrichten 🙂

Ich wünsche Euch allen ein schönes sonniges Wochenende.

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Wohlfühlen im kühlen Nass

Wohlfühlen auch mit grauer Schnauze

Lasko wird heute acht Menschenjahre alt. Die Hundejahre können wir schon gar nicht mehr zählen. Fast 60 müssten es sein. Da streiten die Gelehrten. Egal. Ich bin glücklich für jede Stunde und jedes Menschen- und Hundejahr, das Lasko und ich zusammen verbracht haben. Ohne meinen vierbeinigen Begleiter wäre mein Leben wahrscheinlich nur halb so spannend verlaufen und mit Sicherheit auch nur halb so schön gewesen.  Dafür heute großen Dank an meine liebe Fellschnauze. Und zum Geburtstag gibt es für den großartigen Vierbeiner einen dicken Knochen und für alle Anderen zur Erinnerung  einige Lasko Bilder:

Lasko - 3 W - 15

So fing alles an. Eine Handvoll Lasko. Leider habe ich aus dieser Zeit kein wirklich scharfes Bild. So unscharf wie die alten Bilder – so unscharf werden langsam auch die alten Erinnerungen. Doch an den kleinen Lasko und seine ersten Wochen bei uns im Haus in Bonn erinnere ich mich noch genau. So liebte Lasko es, sein Geschäft nicht draußen, sondern drinnen auf den Fliesen und dem Wollteppich zu verrichten. Er verstand nicht, warum ich das gar nicht zufrieden stellend fand und nachts mit ihm stundenlang draußen um unser Haus herum irrte. Wenn ich dann müde gegen 2.30 Uhr das Warten auf sein Geschäft aufgab und mit ihm ins Haus ging, pullerte er seelenruhig in den Flur. Sein Hundeblick entschädigte mich für die Müdigkeit.

Lasko 4 Monate alt

Lasko 4 Monate alt

Lasko mit 11 Monaten

Lasko 3 Monate alt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Irgendwann hatte Lasko begriffen, dass das Geschäft draußen zu verrichten ist. Er scharrt seitdem bei jedem noch so kleinsten Pullerstrahl und knurrt dabei wie ein Wolf. Einmalig?  Lasko war dem Welpenalter entwachsen. Ich zählte nun  nicht mehr seine Lebenstage und Lebenswochen, sondern bereits die Monate. Lasko machte die ersten längeren Spaziergänge mit mir und gemeinsam lernten wir mehr und mehr von der Bonner Umgebung  kennen. Tägliche Ausflüge bei Wind und Wetter in die Wälder und auf den Kreuzberg um Lengsdorf gehörten zu unserem Pflichtprogramm. Ich kannte alle Hunde im Umkreis von 10 Kilometer beim Namen und lernte auch mehr und mehr Hundebesitzer kennen. Die Namen konnte ich mir merkwürdigerweise schwerer merken :-)- Im Haus erprobte Lasko seine kleinen Zähne an Möbeln, Büchern und Schuhen. Auch ein Handy und das hintere Bein des Klavierhockers gehörten zu dem Kolateralschaden, den er im ersten Jahr in seiner Beißfreude anrichtete. Doch ein Blick in seinen treuen Hundeaugen und ich verzieh ihm alles.Ein Handy kann ersetzt werden. Ein Lasko nicht.

Lasko hinter der Tür

Junghund Lasko – Blick durch die Scheibe

Lasko im Herbstlaub

Lasko im Herbstlaub

Lasko auf der Wiese

Lasko auf der Wiese

 

 

 

 

Lasko ein Jahr alt

Lasko ein Jahr alt

Schnell verging das erste Jahr und Lasko wuchs zu einem feinen Junghund heran. Aus dem Welpenspiel wurde Junghunde Training.  Hundetrainer und Hundeschule wechselten. Lasko blieb unverbesserlich. Das  brachte neue Erkenntnisse in mein Leben, machte Freude und kostete mich doch auch so einige Nerven. Hat das Training etwas genützt? Mhmmm.. vielleicht mir? Lasko ist bis heute ziemlich „Training resistent“ geblieben. Er ist nicht dumm und lernt das, was er lernen möchte. Als Balljunkie lernte er zum Beispiel sehr schnell Bälle zu apportieren.  Doch heraus gibt er sie bis heute nur, wenn er das möchte. Ja, ich weiß. Es ist nicht der Hund. Es ist das Herrchen. Also ich. Vielleicht wollte ich ja einen eigenköpfigen Labrador ?

Neben den vielen kleinen Kämpfen im Training hatten wir zusammen auch viel Spaß. Und die Hundetrainerin hat mir hoffentlicht nach acht Jahren auch verziehen, oder Doro ? Lasko interessierte sich (Ausnahme bleiben bis heute Bälle und fremdes Hundespielzeug) ab dem zweiten Lebensjahr weniger für Gegenstände und Handys. Dafür war allerdings kein Futter mehr vor ihm sicher. Zwischen mein und dein kann er bis heute nicht unterscheiden. Ein Labrador frisst, was ihm vor die Schnauze kommt. Und wenn es zufällig auf dem Tisch des Hauses liegt, auch recht. Bereits in der Gebrauchsanleitung für Lasko stand: Ein Labrador ist eine Fressmaschine. Das konnte ich sehr schnell bestätigen. Lasko machte weder vor Schokoladenhasen noch vor fremden Grillfleisch halt. Ich weiß, alles eine Frage der Erziehung.

Lasko Wachhund

Lasko Wachhund ?

Lasko verspielt im Schnee

Lasko im Schnee beim Ballspiel

Junghund Lasko

Junghund Lasko

 

Lasko mit Kater Luc

Lasko mit Kater Luc

Lasko wuchs mit Kater Luc auf, den er bis heute freiwillig als einziges Katzentier in seinem Leben akzeptiert hat. Andere Katzen schlägt er lieber in die Flucht. Oder sie geben ihm eins auf die Nase. Ein Wachhund wurde Lasko nie so wirklich. Aber er lernte bereits im ersten Lebensjahr Türklinken zu öffnen und eigenständige Ausflüge und Unternehmungen zu planen. So durfte ich ihn denn nach seinen Ausflügen aus der örtlichen Tierarztpraxis oder auch aus dem Tierheim abholen, in das ihn die Polizei oder die Feuerwehr verfrachtet hatten. Weitere monetäre Kolateralschäden, denn auch so ein kleiner Feuerwehreinsatz ist nicht gerade billig. Die Türklinken wurden durch Türknäufe ersetzt. Doch alle Türklinken der Welt kann ich gar nicht austauschen. So öffnet Lasko heute noch gerne die Tür für alle Besucher  auf Teneriffa. Also, wenn jemand einmal vorbei kommen mag, nur klingeln….Zur Perfektion hat Lasko diese Fähigkeit im achten Lebensjahr ausgebaut. Er ist ja lernfähig. Nun kann er nach langem Training jede Küchenschublade und sogar die Kühlschranktür öffnen.  Gnädigerweise belässt er es beim Öffnen. Wahrscheinlich schmeckt ihm die kühle Kost nicht.

 

Lasko denkt in Bonn und findet keinen Schlaf

Lasko ist ein Outdoorhund

 

Lasko an Bord

Lasko an Bord

Adressen müssen ausgetauscht werden, damit die Kumpels auch wissen, wer da war

Lasko schreibt und ist recht kommunikativ

JULI - Lasko ist es in Freiburg zu heiß und er genießt das freie Kinderbett

Lasko – kein Bett ist vor ihm sicher

In den nächsten Jahren wurde Lasko vom Rheinländer zum Reisehund. Er bereiste Frankreich, Italien, die Schweiz und Dänemark und jede einzelne kanarische Insel. Er reiste mit mir quer durch die Republik von Hamburg nach München und von Köln nach Chemnitz. Lasko lebt im Winter als Outdoorhund auf Teneriffa und begleitet mich auf langen ausgedehnten Wanderungen. Er wandert über die Höhen von Teneriffa und schwimmt im Atlantik. Im Sommer  hat er auch keine Probleme damit, von Zeit zu Zeit in Dänemark als Schiffshund zu leben.  Er hat mit mir zusammen für den Blog gedacht (Lasko denkt) und sogar ein eigenes Buch verfasst. Und wenn er nicht gerade schreibt hinterlässt er überall auf der Welt gerne Nachrichten für seine Hundefreunde. Und am Ende von langen anstrengenden Reisetagen sucht er gerne eigene und fremde Betten auf.

Lasko - Übungen

Lasko  macht manchmal sogar freiwillig Übungen – hier für ein Fotoshooting

schnüffeln

Lasko – überall und immer auf der Suche nach Futter

Laskos Lieblingsbeschäftigungen sind bis heute: fressen, fressen, wandern, schlafen, fressen, fressen, schwimmen, schlafen und dann wieder von vorn. Zwischendurch ein wenig schnüffeln, markieren, um dann wieder zu fressen, fressen und  schlafen…

Lasko ein Wolf ?

Lasko ein Wolf ?

Lasko ein Wassertier

Lasko ein Wassertier

Lasko mit "Dosenöffner"

Lasko mit seinem persönlichen „Dosenöffner“

Happy Birthday Lasko

 

Lasko und seine Kumpel

Lasko und seine Kumpel

 

Lasko jagt Möwen

Lasko jagt Möwen

Lasko träumt und genießt

Lasko träumt und genießt

 

 

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Ich wünsche allen Lesern ein FROHES PFINGSTFEST aus Freiburg

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Säule der Toleranz

Säule der Toleranz

Münssterplatz mit Markt

Münsterplatz mit Markt

Teddyblumenschaukel

Teddyblumenschaukel

interessant für Lasko?

Wohlfühlen – interessant für Lasko?

 

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Mai in Bonn

Mai in Bonn

In Bonn wurde ich von milden warmen Sommertemperaturen empfangen. Der befürchtete Wechsel von der Sonneninsel Teneriffa in ein graues nasses Deutschland fiel zu meiner Freude aus. So stürzte ich mich auf Berge liegen gebliebener Post, notwendige Reparaturen und Ersatzbeschaffungen. Den größten Teil meiner Arbeiten kann ich im Moment von überall aus der Welt ausüben, so dass der Aufenthaltsort eigentlich keine Rolle spielt.

Holzbalken auf dem Dach

Holzbalken auf dem Dach

Dennoch freue ich mich immer sehr, wenn ich meine „Kunden“  von Jobcoaching Bonn nicht nur via Skype, sondern auch wieder (teilweise sogar zum ersten Mal) persönlich begrüßen kann. Für eine Radtour hat die Zeit noch nicht gereicht, aber das Tourenrad ist fertig gemacht und wartet nur auf den ersten langen Ausritt.

Bonner Drahtesel - Archiv 2014

Bonner Drahtesel – Archiv 2014

Und Lasko? Er genießt ausgiebige Spaziergänge am Rheinufer und in den weiten Wäldern um Bonn herum. Und er hat zu meiner Freude immer noch nicht gelernt, die Kühlschranktür zu öffnen. Doch dafür kann er nun etwas anderes. Lasko kann tatsächlich Türen verschließen. Und so kam es, dass ich von meinem eigenen Hund gestern ausgeschlossen wurde. Ich baue in meinem Jahr des Bauens auch in Bonn weiter :-). Zurzeit wird eine kleine Dachterrasse oben auf dem Dach vor meiner Wohnung, die sich im obersten Geschoss befindet, angelegt. Da das Wetter gestern so herrlich warm war, beschloss ich mein kleines Frühstück oben auf dem Dach einzunehmen. Ich genoss die Sonne auf der Haut und den Blick auf die grünen Wälder und den blauen Himmel. Da hier oben auf dem Dach keine Umrandung ist, hatte ich Lasko in der Wohnung gelassen und die Terrassentür angelehnt.

Mai in Bonn

Auf dem Dach lässt es sich ungestört frühstücken

Lasko fand es anscheinend blöd, so allein in der Wohnung zu sein. Er beschloss mir auf das Dach zu  folgen. Dass er Türen öffnen kann, indem er auf die Klinken springt, ist mir bekannt. Aus diesem Grund habe ich die Wohnungstür ständig abgeschlossen. Doch als schlauer Labrador versucht er es immer wieder. So sprang er auch gestern auf den Türgriff der Balkontür, die sich jedoch nicht öffnete, sondern schloss. Ich hörte das Geräusch des „Schnappers“ auf dem Dach und lief sofort zur Tür. Lasko schaute ein wenig verwirrt von innen aus dem Fenster und ich schaute noch verwirrter von außen zu ihm hinein. Da er keinen Hebel hochlegen kann, war klar, dass er mir nicht helfen könnte. Was machen?

Lasko hinter der Scheibe - Archiv 2009

Lasko hinter der Scheibe – Archiv 2009

Ich versuchte die Tür aufzudrücken, hebelte mit einem alten Schraubenzieher am Toilettenfenster, das gekippt war, herum. Nichts half. Nach zwei Stunden entschloss ich mich zu zaghaften Hilferufen von Dach, die nach einer weiteren halben Stunde von einem Ehepaar, das ca. 200 Meter entfernt wohnt, gehört wurden. Als die beiden netten Nachbarhelfer zu unserem Häuserblock eilten, freute ich mich sehr. Ich rief vom Dach,  dass kein wirklicher Notfall vorläge, ich jedoch  Hilfe benötigen würde. Obwohl ich einen Ersatzschlüssel bei anderen Nachbarn deponiert hatte, half dieser – wie sich nach weiteren 20 Minuten herausstellte – nichts, da ich wegen Lasko die Tür von innen abgeschlossen hatte.

Der hilfsbereite Nachbar  schrie von unten zu mir aufs Dach hinauf, dass ich nun nur noch zwei Möglichkeiten hätte: 1. einen Schlüsseldienst zu bestellen, der feiertagsbedingt sehr teuer werden würde oder 2. ein Fenster einzuschlagen. Um hier eine Hilfe zu geben, bot er mir freundlicherweise an, einmal unverbindlich beim Bonner Schlüsseldienst nachzufragen. Das Angebot nahm ich dankbar an.

keine Rettungsaktion - Kran hebt Holz auf das Dach

keine Rettungsaktion – Kran hebt Holzbalken auf das Dach

Lasko saß vor der Scheibe und schaute heraus. Und ich stand vor der Scheibe und schaute hinein. Draußen vor der Tür. Irgendwie ärgerte ich mich doch sehr über die nicht so angenehme Situation. Voller Wut trat ich mit dem Fuss gegen den Türrahmen und schrie das Sch…wort. Und siehe da. Die Tür sprang auf. Lasko hatte zwar ein wenig, aber anscheinend nicht vollständig verriegelt.

Völlig verblüfft standen Lasko und ich uns gegenüber. Wer sich mehr gefreut hat, weiß ich nicht. Lasko hatte seine Fütterin wieder und ich hatte nur eine Macke in der Tür, aber den Schlüsseldienst gespart.

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Lasko denkt - Bad oder Pinkelbaum?

Lasko denkt – Bad oder Pinkelbaum?

Gestern: Es sind Wochen vergangen und ich konnte nicht denken, nicht schreiben, nicht bloggen, nicht wandern, nicht….Diese Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Stattdessen saßen wir zu Hause und schauten zu, wie Arbeiter mit einem ohrenbetäubenden Lärm Fliesen aus den Böden unserer Wohnung stemmten und mit großen Presslufthammern Löcher in die Wände bohrten. In den ersten zwei Wochen dachte ich noch, der Umbau der Wohnung bringe etwas Abwechslung in unser Leben. Und wer weiß? Vielleicht waren die netten Bauarbeiter dabei, einen großen Teich mitten in unserer Wohnung anzulegen. Auch schnupperte ich abends ganz ausgiebig in den großen Löchern. Ich dachte, dass ich möglicherweise auf alte Knochen in den Wänden stoßen würde. Aber nichts davon passierte.

Der Lärm ging weiter. Ab und zu hörte er stundenweise auf. Dann ging es weiter. Warum machen Zweibeiner so etwas? Viel Lärm um Nichts. Ich verstehe das nicht. Wir Hunde hören Lärm noch deutlicher und lauter als Ihr Menschen. Für uns ist Baulärm überhaupt nichts. Die Nachbarn von Leonie schienen auch nicht sehr glücklich mit dem Lärm zu sein. Und Leonie selber? Sie schien von Tag zu Tag verzweifelter zu werden. Insbesondere der Oberbauarbeiter Oswaldo schien ihr mit seinen Bauaktionen überhaupt nicht zu gefallen. Das habe ich nicht verstanden, denn gerade Oswaldo brachte doch ein wenig Spaß in die trockene Bauangelegenheit.

Sehr schnell hatte er herausgefunden, wo bei uns die Hauptwasserleitung entlang läuft. Und ohne lange zu zögern hatte er sie zersägt, als wenn er meinen Wunsch von einem Hundepool in der Wohnung geahnt hätte. Und stellt Euch vor. Danach musste er immer weiter in den Boden des Bades graben. Und plötzlich konnten wir durch ein 1×1 Meter großes Loch in die Wohnung unter uns schauen. Wie praktisch. So konnten wir direkt mit unserer Nachbarin kommunizieren und brauchten nicht um das ganze Haus herum zu laufen, wenn wir mit ihr sprechen wollten. Ich verstehe wirklich nicht, dass Leonie dieses praktische Hör- und Sehloch überhaupt nicht gefiel. Nun gut, der ganze Dreck und das Wasser, das nicht nur unser Bad verschmutzte, machten ihr viel Arbeit. Aber da sie Oswaldo nun einmal zu Bauspielen eingeladen hatte, hätte sie sich ja denken können, dass da täglich neuer Dreck entstehen würde. Sauber machen hat weder bei einem Lasko noch bei einem Oswaldo in der Wohnung Sinn – absolut verschwendete Zeit.

Als das Loch nach einigen Tagen wieder geschlossen war, war ich fast ein wenig traurig, denn es schien, dass Oswaldo nun über den Gips tatsächlich Fliesen legen wollte. Und ich hätte doch noch so gerne mit ihm ein wenig weiter in der Wohnung herum gegraben. Vielleicht hätten wir auch ein paar alte Lammknochen eingipsen können. Doch Oswaldo schien diesen Wunsch zu ahnen. Er ließ sich viel Zeit. Wahrscheinlich war es gar nicht so einfach für ihn, neue Spiele auszudenken. Doch das sah Leonie nicht. Leonie wurde täglich verzweifelter. Und ich wurde immer gespannter, was für ein Spiel Oswaldo als nächstes mit uns spielen würde. Zunächst fing er ganz harmlos an und verlegte einfach die Fliesen. Doch er verlegte die falschen Fliesen. Auf dem Boden lagen die Wandfliesen. Witzig konnte Oswaldo also auch sein. Vielleicht wollte er auch nur die Spannung des Spiels ein wenig erhöhen. Das Bad erinnerte in der Zeit ein wenig an ein halb aufdecketes Memory Spiel. Leonie schien Oswaldos Spiele überhaupt nicht zu verstehen. Mir gefielen die Spiele, aber nicht der Lärm, der ständig beim erneuten Herausstemmen der Fliesen entstand.

Doch Oswaldo liebte Legespiele. Oder übte er nur? Vielleicht hätte er lieber zunächst einmal trocken zu Hause mit einem Puzzle üben sollen. Er flieste falsch und zwar überall, wo er es versuchte. Vielleicht hatte er die Hoffnung, dass er die Fliesen noch einmal herausreißen dürfte und dann noch ein wenig länger mit uns spielen könnte. Doch zum Schluss, als es keinen Grund mehr zu geben schien, die Fliesen noch einmal herauszuklopfen, da richtete er einfach wieder einen Wasserschaden an. Wenn es dabei nicht so laut zugegangen wäre, ein richtiger Hundebadespaß. Wie hat neulich jemand von Euch kommentiert? Oswaldo ist ein Held.

Heute: Wir haben ein neues Bad. Es fehlen noch einige Kleinteile und es fehlt auch noch ein Flurfenster. Doch was sind solche Kleinigkeiten? Oswaldo hätten solche kleinen Dinge überhaupt nicht gestört. „Wozu eine Tür im Bad?“ hatte er begeistert ausgerufen, um Leonie davon zu überzeugen, dass sie nicht extra in den Norden fahren müsse, um die gekaufte Tür abzuholen. Wie praktisch der Mann!
Doch nun kann Leonie wieder duschen. Das hebt ihre Laune erheblich. Und das kann ich verstehen, denn auch ich freue mich als Labbi über jedes Wasserloch. Oswaldo kommt allerdings nicht mehr zum Spielen. Leonie hatte andere Männer gebeten, die Badarbeiten zu beenden. Schade, dass Oswaldo nun keine Wasserspiele mehr in der Wohnung veranstaltet.

Wenn ich richtig darüber nachdenke, hätten wir den kleinen Badraum lieber als Speisekammer umbauen sollen. Denn was soll Hund mit einem Bad? Baden kann ich in Pfützen und Pullern an Bäumen. Wofür braucht Ihr Zweibeiner eine Toilette? Die kostet viel Geld, verbraucht Wasser und Raum. Habt Ihr schon mal über einen Pinkelbaum nachgedacht?
Morgen: Ich hoffe ganz arg, dass Leonie mit dem neuen Bad und der Küche zufrieden ist und der Baulärm ein Ende hat. Ich hoffe, dass Oswaldo eines Tages für seine Hunde in seiner Wohnung ein Schwimmbecken bauen wird. Und ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass Ihr Zweibeiner eines Tages meiner genialen Idee mit einem Pinkelbaum näher treten werdet.

Diesen Beitrag habe ich heute bei Facebook entdeckt. Ein Bild mit Text von Uwe Buder, Dortmund. Danke dafür. Habe mich amüsiert und finde die Rassebeschreibung Labrador absolut zutreffend.

Der Labrador liegt immer und überall maximal im Weg und kann dabei deutlich mehr Raum einnehmen, als ihm größenmäßig zusteht.

Er kann bei Bedarf immense Mengen Haar verlieren (auch direkt nach dem Bürsten).

Der Labrador beachtet Fremde draußen nicht – außer man verlässt sich darauf, dass er Fremde nicht beachtet.

Er hat eine immense Begabung dafür, den Augenblick zu finden, in dem man seine Menschen maximal blamieren kann.

Die Pfoten sind rundlich, kräftig und kompakt und können große Dreckabdrücke auf heller Kleidung und frisch geputztem Boden hinterlassen.

Labradors schätzen Ansprache und unsere volle Aufmerksamkeit. Darum stupsen sie einen besonders gern mit der Nase an den Arm, wenn man in der Hand eine volle Kaffeetasse hat.

Den Labrador gibt es in drei Farbschlägen: Schwarz, braun und gelb. Wenn sie richtig dreckig sind, kann man die Farbschläge allerdings kaum auseinander halten.

Alle Labradors bekommen nie genug Futter.

Labradors beherrschen sie die Kunst, mit nur einem Liter Wasser im Napf die gesamte napfumgebung zentimeterhoch unter Wasser zu setzen.

Ein auf einem Tausende von Hektar großen Feld herum tobender Labrador wird mit größter Akkuratesse in den Knien seines Besitzers bremsen und versuchen, ihn so auf dem Boden der Tatsachen zu halten.

Labradors wissen aufgrund ihrer überragenden Intelligenz praktisch alles besser als ihre Menschen und können daher selbst am besten entscheiden, wann es Sinn macht zu gehorchen.

Labradorwelpen finden immer einen Weg unter die Füße ihrer Leute.

Labradors haben einen ausgeprägten Sinn für Humor. Leider.

Der Glaube, dass Labradors mit zunehmendem Alter vernünftiger werden, ist falsch.

Labradors können vorsichtig spielen. Sie ziehen es aber vor, das nicht zu tun.

Der Labrador folgt seinem Alphatier bedingungslos überallhin – es sei denn, irgend jemand anderes isst gerade Kuchen oder sonst etwas Leckeres und geht in die andere Richtung.

Der Labrador verfügt über „will to please“, leidet aber unter temporärer Taubheit, wenn es um die Ausführung von in seinen Augen sinnlosen Befehlen geht. Ansonsten hört der Labrador über größte Distanzen, über mehrere Zimmer und Stockwerke hinweg, wenn z. B. die Tür zur Vorratskammer geöffnet wird, wo seine Leckerlis lagern oder die Keksdose geöffnet wird.

Der Labrador verfügt über eine perfekt arbeitende innere Uhr – an Tagen, an denen seine Menschen ausschlafen können, wird ab halb sechs permanent der Schlafplatz gewechselt, laut geseufzt, Pfoten geleckt und mit der Rute der Teppich geklopft. An Tagen, an denen sein Chef mal früher raus muss, wird so lange auf dem Schlafplatz gepennt, bis sein Mensch fertig angezogen an der Tür steht.

Ein eleganter, klatsch nasser Labrador zieht es grundsätzlich vor, sich an den Beinen seines Menschen zu trocknen.

Labradors haben eine ganz andere Vorstellung von „wohlriechend“ als ihre Menschen.

Labradors können durch hohes juchzendes Jaulen ihrer Begeisterung Ausdruck verleihen: Es gibt unter ihnen recht viele Exemplare, die in ihrer Freude über menschliche und tierische Bekannte zu Sangeskünstlern werden! – Für Uneingeweihte klingt dieses Freudengeheule allerdings eher, als hätten Sie Ihrem Hund massive Schmerzen zugefügt. Vorsicht also vor dem Tierschutzverein!

Labradors haben ein praktisch selbst reinigendes Fell. Diese Tatsache ermächtigt sie im gleichen Zuge dazu, täglich, bei jeder Witterung, in den dreckigsten und schlammigen Tümpeln, Pfützen, Bächen und Seen zu baden. Die selbst reinigende Funktion erweitert sich jedoch nicht auf die unmittelbare Umgebung eines Labradors.

 

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Ende September 2014 wurde ich beim Radfahren auf Teneriffa von einem Schäferhund verfolgt und gebissen. Ich habe darüber hier im Blog ja schon mehrfach geschrieben. Wer mag kann gerne hier nachlesen.

Hundebiss Teil 5

Hundebiss Teil 4

Hundebiss Teil 3

Hundebiss Teil 2

Hundebiss Teil 1

Wird das Pfefferspray unter dem Tannenbaum liegen? Bin ich mit Pfefferspray tatsächlich zukünftig gut geschützt? Werden sich die Hundebesitzer melden oder ihre Hunde besser beaufsichtigen? Wird es weitere Bissfälle geben? Und werde ich eines Tages von der Guardia Zivil etwas hören? Muss ich doch noch einen Rechtsanwalt einschalten? Das waren die offenen Fragen, die ich mir stellte.

Unter dem Tannenbaum hatte der Weihnachtsmann mir tatsächlich ein Pfefferspray gelegt. Ich hoffe,  dass ich mich damit zumindest subjektiv in Zukunft ein wenig sicherer fühlen kann. Doch wenn ich richtig darüber nachdenke. Ehe ich im Notfall an das Pfefferspray kommen werde, könnte ein Hund wahrscheinlich dreimal zubeißen.

Wie geht es – nachdem vom Hundebiss nur noch kräftige Narben übrig geblieben sind –  jetzt weiter? 10 Wochen war ich durch die von dem Hundebiss eingehandelten Infektion krank. Nun bin ich  wieder gesund und das ist natürlich das Wichtigste. Dennoch habe ich mich entschlossen, gegen die Eigentümer rechtlich vorzugehen. Zum einen möchte ich natürlich meine Arztkosten erstattet bekommen. Zum anderen möchte ich aber auch verhindern, dass zukünftig weitere Menschen von dem Hund gebissen werden. Die Eigentümerin, die eine Finca, ein Stadthaus und mehrere Fahrzeuge besitzt, hält es nicht für nötig ihre Tiere zu impfen und zu versichern. Doch weder ein Besuch bei ihr noch zwei in bestem Spanisch abgefasste Briefe ließen sie einlenken. Obwohl sie seit Jahren drei unversicherte und ungeimpfte Hunde hat und ich zumindest von einer weiteren Bissverletzung durch die Schäferhündin weiß, sieht die Eigentümerin es nicht ein, in irgendeiner Weise tätig zu werden.

So blieb mir nur ein, zwei, drei und viermal bei der Guardía Civil vorstellig zu werden. Schließlich – vielleicht auch ein wenig durch meine Hartnäckigkeit genervt -, fuhr ein Polizist zum Haus der Eigentümerin und machte ein Foto von dem Hund. Ich konnte auf seine Nachfrage bestätigen, dass das derjenige Hund war, der mich gebissen hat. Anläßlich seines Besuchs erfuhr der Polizist von der Eigentümerin, dass diese einen Rechtsanwalt konsultiert hatte. Der hatte ihr die Auskunft gegeben, dass nichts passieren würde und ich nichts machen könnte, bis ich meine Ansprüche anwaltlich vor einem Gericht geltend machen würde. Der Polizist, der nun gesehen hatte, dass die Hunde weder versichert noch geimpft waren, will den Fall strafrechtlich prüfen und dem Richter vorlegen.

Mir blieb daraufhin nichts anderes übrig als eine Rechtsanwältin zu konsultieren, die sich nun mit dem Fall zivilrechtlich beschäftigt. Sie erklärte mir, dass es nichts nütze, den Fall rechtshängig zu machen. Ich hätte nur eine Chance auf Schadensersatz, wenn der Fall  innerhalb von sechs Monaten nach dem Ereignis gerichtlich verhandelt würde. Für mich kaum nachvollziehbar, denn wenn der Richter keine Zeit hat, lässt er einfach die sechs Monate verstreichen und der Antragsteller geht leer aus. Spanisches Recht? Die Rechtsanwältin will daher in dem verbleibenden Monat nun versuchen, etwas am Gerichtshof in Arona zu bewegen. Ich bin selber sehr gespannt, ob ihr das gelingen wird.

Werde ich zu meinem Rechts kommen oder wird die Zeit vergehen und nichts geschehen? Ich werde berichten.

Allen Lesern wünsche ich eine ärgerfreie Woche.

 

 

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Dank Diva kam heute Post für Lasko. Ein interessant riechendes Päckchen. Der Duft der weiten Welt. Genau genommen der Duft von Bordeauxdogge und Collie.

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Lasko kann gar nicht genug bekommen vom Schnuppern. Ob da etwas Eßbares drin ist? Der Geruch verspricht viel.

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Riecht lecker – ist aber leider nicht fressbar. Menno.

 

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Doch das  neue Hiking Geschirr passt perfekt. Danke und viele Grüße an Diva und Donna.

Weihnachtspost für Lasko

Veröffentlicht: 18. Dezember 2014 in Foto und Geschichten, Hund, Leonies Leben 2014
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Heute hat auch Lasko seine ersten Karten mit Weihnachtsgrüßen erhalten. Da die Karten per Internet auf unsere „ferne Insel“ geschickt wurden, weiß ich leider nicht, wer der Urheber dieser netten Grüße ist. Dennoch möchte sich Lasko an dieser Stelle bedanken und seine Post mit Euch teilen:

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