Mit ‘Labrador’ getaggte Beiträge

Wolkenspiel über sumpfigen Rheinwiesen

Graue Wolken und ein Stückchen blauer Himmel

Wolkenfeld

Wolkenfeld

Lasko im hohen Gras

Lasko im hohen Gras

Lasko


Lasko wandert zwischen Enten und Graureihern

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Rheinpegel ist immer noch recht hoch. Und das Wetter zeigt auch Anfang Juli einen Mix aus Sonne, Wolken und Regen. Schöne Farben und Lasko gefallen ausgedehnte Spaziergänge durch die sumpfigen Rheinwiesen, auf denen neben Enten auch Graureiher zu bewundern sind.

Ich wünsche Euch allen einen schönen Sonntag.

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Wohlfühlen im kühlen Nass

Wohlfühlen im kühlen Nass

Lasko kennt die Antwort. Bei Hundehitze möchte er nur ins W a s s e r. Und sein absolut liebster Platz ist in Bonn mitten im Rhein. Er würde auch mit den Rheinschiffen um die Wette schwimmen, aber dagegen spricht die starke Strömung. Also heißt es: Hundehalter aufpassen. Doch auch wenn nicht ganz ungefährlich, heute ging es nach Bad Godesberg an das Rheinufer.

Schwimmen vor dem Petersberg

Schwimmen vor dem Petersberg

Wassermuster mit dem Schwanz zeichnen - wer kann das schon?

Wassermuster mit dem Schwanz zeichnen – wer kann das schon?

Und von dort für Lasko der erlösende  Sprung in das kühle erfrischende Nass. Ich badete gleich ein wenig mit. Und Lasko kam nicht mehr aus dem Wasser heraus. Erst als ich weg ging, bequemte er sich langsam Richtung Ufer. Wahrscheinlich ist Wasser bei der Hitze tatsächlich der wahre Aufenthaltsort.

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Lasko im Rhein

Veröffentlicht: 21. Juni 2015 in Foto und Geschichten, Hund, LeoniesLeben, Natur, Tiere
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Brederhof Königswinter_6

 

Lasko am Rhein

Lasko am Rhein

Lasko am Rhein

Lasko am Rhein

Lasko am Rhein

Lasko am Rhein

Lasko im Rhein

Lasko im Rhein

Lasko am Rhein

Lasko am Rhein

Lasko genießt den Sommer am Rhein. Ob Sonne, Regen oder Wind – Lasko liebt Wasser, schwimmen und Stöckchen.

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Mai in Bonn

Mai in Bonn

In Bonn wurde ich von milden warmen Sommertemperaturen empfangen. Der befürchtete Wechsel von der Sonneninsel Teneriffa in ein graues nasses Deutschland fiel zu meiner Freude aus. So stürzte ich mich auf Berge liegen gebliebener Post, notwendige Reparaturen und Ersatzbeschaffungen. Den größten Teil meiner Arbeiten kann ich im Moment von überall aus der Welt ausüben, so dass der Aufenthaltsort eigentlich keine Rolle spielt.

Holzbalken auf dem Dach

Holzbalken auf dem Dach

Dennoch freue ich mich immer sehr, wenn ich meine „Kunden“  von Jobcoaching Bonn nicht nur via Skype, sondern auch wieder (teilweise sogar zum ersten Mal) persönlich begrüßen kann. Für eine Radtour hat die Zeit noch nicht gereicht, aber das Tourenrad ist fertig gemacht und wartet nur auf den ersten langen Ausritt.

Bonner Drahtesel - Archiv 2014

Bonner Drahtesel – Archiv 2014

Und Lasko? Er genießt ausgiebige Spaziergänge am Rheinufer und in den weiten Wäldern um Bonn herum. Und er hat zu meiner Freude immer noch nicht gelernt, die Kühlschranktür zu öffnen. Doch dafür kann er nun etwas anderes. Lasko kann tatsächlich Türen verschließen. Und so kam es, dass ich von meinem eigenen Hund gestern ausgeschlossen wurde. Ich baue in meinem Jahr des Bauens auch in Bonn weiter :-). Zurzeit wird eine kleine Dachterrasse oben auf dem Dach vor meiner Wohnung, die sich im obersten Geschoss befindet, angelegt. Da das Wetter gestern so herrlich warm war, beschloss ich mein kleines Frühstück oben auf dem Dach einzunehmen. Ich genoss die Sonne auf der Haut und den Blick auf die grünen Wälder und den blauen Himmel. Da hier oben auf dem Dach keine Umrandung ist, hatte ich Lasko in der Wohnung gelassen und die Terrassentür angelehnt.

Mai in Bonn

Auf dem Dach lässt es sich ungestört frühstücken

Lasko fand es anscheinend blöd, so allein in der Wohnung zu sein. Er beschloss mir auf das Dach zu  folgen. Dass er Türen öffnen kann, indem er auf die Klinken springt, ist mir bekannt. Aus diesem Grund habe ich die Wohnungstür ständig abgeschlossen. Doch als schlauer Labrador versucht er es immer wieder. So sprang er auch gestern auf den Türgriff der Balkontür, die sich jedoch nicht öffnete, sondern schloss. Ich hörte das Geräusch des „Schnappers“ auf dem Dach und lief sofort zur Tür. Lasko schaute ein wenig verwirrt von innen aus dem Fenster und ich schaute noch verwirrter von außen zu ihm hinein. Da er keinen Hebel hochlegen kann, war klar, dass er mir nicht helfen könnte. Was machen?

Lasko hinter der Scheibe - Archiv 2009

Lasko hinter der Scheibe – Archiv 2009

Ich versuchte die Tür aufzudrücken, hebelte mit einem alten Schraubenzieher am Toilettenfenster, das gekippt war, herum. Nichts half. Nach zwei Stunden entschloss ich mich zu zaghaften Hilferufen von Dach, die nach einer weiteren halben Stunde von einem Ehepaar, das ca. 200 Meter entfernt wohnt, gehört wurden. Als die beiden netten Nachbarhelfer zu unserem Häuserblock eilten, freute ich mich sehr. Ich rief vom Dach,  dass kein wirklicher Notfall vorläge, ich jedoch  Hilfe benötigen würde. Obwohl ich einen Ersatzschlüssel bei anderen Nachbarn deponiert hatte, half dieser – wie sich nach weiteren 20 Minuten herausstellte – nichts, da ich wegen Lasko die Tür von innen abgeschlossen hatte.

Der hilfsbereite Nachbar  schrie von unten zu mir aufs Dach hinauf, dass ich nun nur noch zwei Möglichkeiten hätte: 1. einen Schlüsseldienst zu bestellen, der feiertagsbedingt sehr teuer werden würde oder 2. ein Fenster einzuschlagen. Um hier eine Hilfe zu geben, bot er mir freundlicherweise an, einmal unverbindlich beim Bonner Schlüsseldienst nachzufragen. Das Angebot nahm ich dankbar an.

keine Rettungsaktion - Kran hebt Holz auf das Dach

keine Rettungsaktion – Kran hebt Holzbalken auf das Dach

Lasko saß vor der Scheibe und schaute heraus. Und ich stand vor der Scheibe und schaute hinein. Draußen vor der Tür. Irgendwie ärgerte ich mich doch sehr über die nicht so angenehme Situation. Voller Wut trat ich mit dem Fuss gegen den Türrahmen und schrie das Sch…wort. Und siehe da. Die Tür sprang auf. Lasko hatte zwar ein wenig, aber anscheinend nicht vollständig verriegelt.

Völlig verblüfft standen Lasko und ich uns gegenüber. Wer sich mehr gefreut hat, weiß ich nicht. Lasko hatte seine Fütterin wieder und ich hatte nur eine Macke in der Tür, aber den Schlüsseldienst gespart.

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Lasko denkt - Bad oder Pinkelbaum?

Lasko denkt – Bad oder Pinkelbaum?

Gestern: Es sind Wochen vergangen und ich konnte nicht denken, nicht schreiben, nicht bloggen, nicht wandern, nicht….Diese Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Stattdessen saßen wir zu Hause und schauten zu, wie Arbeiter mit einem ohrenbetäubenden Lärm Fliesen aus den Böden unserer Wohnung stemmten und mit großen Presslufthammern Löcher in die Wände bohrten. In den ersten zwei Wochen dachte ich noch, der Umbau der Wohnung bringe etwas Abwechslung in unser Leben. Und wer weiß? Vielleicht waren die netten Bauarbeiter dabei, einen großen Teich mitten in unserer Wohnung anzulegen. Auch schnupperte ich abends ganz ausgiebig in den großen Löchern. Ich dachte, dass ich möglicherweise auf alte Knochen in den Wänden stoßen würde. Aber nichts davon passierte.

Der Lärm ging weiter. Ab und zu hörte er stundenweise auf. Dann ging es weiter. Warum machen Zweibeiner so etwas? Viel Lärm um Nichts. Ich verstehe das nicht. Wir Hunde hören Lärm noch deutlicher und lauter als Ihr Menschen. Für uns ist Baulärm überhaupt nichts. Die Nachbarn von Leonie schienen auch nicht sehr glücklich mit dem Lärm zu sein. Und Leonie selber? Sie schien von Tag zu Tag verzweifelter zu werden. Insbesondere der Oberbauarbeiter Oswaldo schien ihr mit seinen Bauaktionen überhaupt nicht zu gefallen. Das habe ich nicht verstanden, denn gerade Oswaldo brachte doch ein wenig Spaß in die trockene Bauangelegenheit.

Sehr schnell hatte er herausgefunden, wo bei uns die Hauptwasserleitung entlang läuft. Und ohne lange zu zögern hatte er sie zersägt, als wenn er meinen Wunsch von einem Hundepool in der Wohnung geahnt hätte. Und stellt Euch vor. Danach musste er immer weiter in den Boden des Bades graben. Und plötzlich konnten wir durch ein 1×1 Meter großes Loch in die Wohnung unter uns schauen. Wie praktisch. So konnten wir direkt mit unserer Nachbarin kommunizieren und brauchten nicht um das ganze Haus herum zu laufen, wenn wir mit ihr sprechen wollten. Ich verstehe wirklich nicht, dass Leonie dieses praktische Hör- und Sehloch überhaupt nicht gefiel. Nun gut, der ganze Dreck und das Wasser, das nicht nur unser Bad verschmutzte, machten ihr viel Arbeit. Aber da sie Oswaldo nun einmal zu Bauspielen eingeladen hatte, hätte sie sich ja denken können, dass da täglich neuer Dreck entstehen würde. Sauber machen hat weder bei einem Lasko noch bei einem Oswaldo in der Wohnung Sinn – absolut verschwendete Zeit.

Als das Loch nach einigen Tagen wieder geschlossen war, war ich fast ein wenig traurig, denn es schien, dass Oswaldo nun über den Gips tatsächlich Fliesen legen wollte. Und ich hätte doch noch so gerne mit ihm ein wenig weiter in der Wohnung herum gegraben. Vielleicht hätten wir auch ein paar alte Lammknochen eingipsen können. Doch Oswaldo schien diesen Wunsch zu ahnen. Er ließ sich viel Zeit. Wahrscheinlich war es gar nicht so einfach für ihn, neue Spiele auszudenken. Doch das sah Leonie nicht. Leonie wurde täglich verzweifelter. Und ich wurde immer gespannter, was für ein Spiel Oswaldo als nächstes mit uns spielen würde. Zunächst fing er ganz harmlos an und verlegte einfach die Fliesen. Doch er verlegte die falschen Fliesen. Auf dem Boden lagen die Wandfliesen. Witzig konnte Oswaldo also auch sein. Vielleicht wollte er auch nur die Spannung des Spiels ein wenig erhöhen. Das Bad erinnerte in der Zeit ein wenig an ein halb aufdecketes Memory Spiel. Leonie schien Oswaldos Spiele überhaupt nicht zu verstehen. Mir gefielen die Spiele, aber nicht der Lärm, der ständig beim erneuten Herausstemmen der Fliesen entstand.

Doch Oswaldo liebte Legespiele. Oder übte er nur? Vielleicht hätte er lieber zunächst einmal trocken zu Hause mit einem Puzzle üben sollen. Er flieste falsch und zwar überall, wo er es versuchte. Vielleicht hatte er die Hoffnung, dass er die Fliesen noch einmal herausreißen dürfte und dann noch ein wenig länger mit uns spielen könnte. Doch zum Schluss, als es keinen Grund mehr zu geben schien, die Fliesen noch einmal herauszuklopfen, da richtete er einfach wieder einen Wasserschaden an. Wenn es dabei nicht so laut zugegangen wäre, ein richtiger Hundebadespaß. Wie hat neulich jemand von Euch kommentiert? Oswaldo ist ein Held.

Heute: Wir haben ein neues Bad. Es fehlen noch einige Kleinteile und es fehlt auch noch ein Flurfenster. Doch was sind solche Kleinigkeiten? Oswaldo hätten solche kleinen Dinge überhaupt nicht gestört. „Wozu eine Tür im Bad?“ hatte er begeistert ausgerufen, um Leonie davon zu überzeugen, dass sie nicht extra in den Norden fahren müsse, um die gekaufte Tür abzuholen. Wie praktisch der Mann!
Doch nun kann Leonie wieder duschen. Das hebt ihre Laune erheblich. Und das kann ich verstehen, denn auch ich freue mich als Labbi über jedes Wasserloch. Oswaldo kommt allerdings nicht mehr zum Spielen. Leonie hatte andere Männer gebeten, die Badarbeiten zu beenden. Schade, dass Oswaldo nun keine Wasserspiele mehr in der Wohnung veranstaltet.

Wenn ich richtig darüber nachdenke, hätten wir den kleinen Badraum lieber als Speisekammer umbauen sollen. Denn was soll Hund mit einem Bad? Baden kann ich in Pfützen und Pullern an Bäumen. Wofür braucht Ihr Zweibeiner eine Toilette? Die kostet viel Geld, verbraucht Wasser und Raum. Habt Ihr schon mal über einen Pinkelbaum nachgedacht?
Morgen: Ich hoffe ganz arg, dass Leonie mit dem neuen Bad und der Küche zufrieden ist und der Baulärm ein Ende hat. Ich hoffe, dass Oswaldo eines Tages für seine Hunde in seiner Wohnung ein Schwimmbecken bauen wird. Und ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass Ihr Zweibeiner eines Tages meiner genialen Idee mit einem Pinkelbaum näher treten werdet.

Diesen Beitrag habe ich heute bei Facebook entdeckt. Ein Bild mit Text von Uwe Buder, Dortmund. Danke dafür. Habe mich amüsiert und finde die Rassebeschreibung Labrador absolut zutreffend.

Der Labrador liegt immer und überall maximal im Weg und kann dabei deutlich mehr Raum einnehmen, als ihm größenmäßig zusteht.

Er kann bei Bedarf immense Mengen Haar verlieren (auch direkt nach dem Bürsten).

Der Labrador beachtet Fremde draußen nicht – außer man verlässt sich darauf, dass er Fremde nicht beachtet.

Er hat eine immense Begabung dafür, den Augenblick zu finden, in dem man seine Menschen maximal blamieren kann.

Die Pfoten sind rundlich, kräftig und kompakt und können große Dreckabdrücke auf heller Kleidung und frisch geputztem Boden hinterlassen.

Labradors schätzen Ansprache und unsere volle Aufmerksamkeit. Darum stupsen sie einen besonders gern mit der Nase an den Arm, wenn man in der Hand eine volle Kaffeetasse hat.

Den Labrador gibt es in drei Farbschlägen: Schwarz, braun und gelb. Wenn sie richtig dreckig sind, kann man die Farbschläge allerdings kaum auseinander halten.

Alle Labradors bekommen nie genug Futter.

Labradors beherrschen sie die Kunst, mit nur einem Liter Wasser im Napf die gesamte napfumgebung zentimeterhoch unter Wasser zu setzen.

Ein auf einem Tausende von Hektar großen Feld herum tobender Labrador wird mit größter Akkuratesse in den Knien seines Besitzers bremsen und versuchen, ihn so auf dem Boden der Tatsachen zu halten.

Labradors wissen aufgrund ihrer überragenden Intelligenz praktisch alles besser als ihre Menschen und können daher selbst am besten entscheiden, wann es Sinn macht zu gehorchen.

Labradorwelpen finden immer einen Weg unter die Füße ihrer Leute.

Labradors haben einen ausgeprägten Sinn für Humor. Leider.

Der Glaube, dass Labradors mit zunehmendem Alter vernünftiger werden, ist falsch.

Labradors können vorsichtig spielen. Sie ziehen es aber vor, das nicht zu tun.

Der Labrador folgt seinem Alphatier bedingungslos überallhin – es sei denn, irgend jemand anderes isst gerade Kuchen oder sonst etwas Leckeres und geht in die andere Richtung.

Der Labrador verfügt über „will to please“, leidet aber unter temporärer Taubheit, wenn es um die Ausführung von in seinen Augen sinnlosen Befehlen geht. Ansonsten hört der Labrador über größte Distanzen, über mehrere Zimmer und Stockwerke hinweg, wenn z. B. die Tür zur Vorratskammer geöffnet wird, wo seine Leckerlis lagern oder die Keksdose geöffnet wird.

Der Labrador verfügt über eine perfekt arbeitende innere Uhr – an Tagen, an denen seine Menschen ausschlafen können, wird ab halb sechs permanent der Schlafplatz gewechselt, laut geseufzt, Pfoten geleckt und mit der Rute der Teppich geklopft. An Tagen, an denen sein Chef mal früher raus muss, wird so lange auf dem Schlafplatz gepennt, bis sein Mensch fertig angezogen an der Tür steht.

Ein eleganter, klatsch nasser Labrador zieht es grundsätzlich vor, sich an den Beinen seines Menschen zu trocknen.

Labradors haben eine ganz andere Vorstellung von „wohlriechend“ als ihre Menschen.

Labradors können durch hohes juchzendes Jaulen ihrer Begeisterung Ausdruck verleihen: Es gibt unter ihnen recht viele Exemplare, die in ihrer Freude über menschliche und tierische Bekannte zu Sangeskünstlern werden! – Für Uneingeweihte klingt dieses Freudengeheule allerdings eher, als hätten Sie Ihrem Hund massive Schmerzen zugefügt. Vorsicht also vor dem Tierschutzverein!

Labradors haben ein praktisch selbst reinigendes Fell. Diese Tatsache ermächtigt sie im gleichen Zuge dazu, täglich, bei jeder Witterung, in den dreckigsten und schlammigen Tümpeln, Pfützen, Bächen und Seen zu baden. Die selbst reinigende Funktion erweitert sich jedoch nicht auf die unmittelbare Umgebung eines Labradors.

 

Lasko denkt - sind Namen Schall und Rauch?

Lasko denkt – sind Namen Schall und Rauch?

Gestern: Als Hund lebe ich in einer Geruchswelt. Diese Welt der Düfte und Gerüche unterscheidet sich ein wenig von Eurer „Menschenwahrnehmungswelt“. Was für ein Wort! Ihr seht Dinge in erster Linie mit Euren Augen. Was Ihr nicht seht, gibt es für Euch nicht. Und nur einige Wenige von Euch, folgen ab und zu kurzfristig ihrer Nase. Das geschieht zumeist, wenn Euch aus einem Restaurant ein leckerer Duft entgegenströmt. Dem Gehirn wird – auch ohne Augen – ESSEN signalisiert. Hier liegt unsere kleine Gemeinsamkeit. Auch wenn wir Hunde nach Eurer Vorstellung fressen. Das müsste allerdings noch einmal überprüft werden. Wer hier wirklich frisst.

Euer leichtes Schnüffeln ist jedoch nichts gegen unseren fantastischen Hundegeruchssinn. Meilenweit rieche ich, wenn es irgendwo auf einem Grill leckeres Lammfleisch gibt. Ich rieche, was die Menschen in den Einkaufstüten haben. Und ich rieche, wenn Nachbarskatze nachts wieder auf unserer Fussmatte vor der Tür gesessen hat. Selbst wenn Menschen, Tiere und Gegenstände bereits einen Tag lang nicht mehr vor Ort sind. Ihr könnt nur vermuten. Wir Hunde können plastisch geruchsmäßig „sehen“.

Ich habe auch keine Berührungsängste und stecke meine große dicke Nase in alle Dinge. Leonie meint, dass es für Menschen manchmal besser sei, die Nase nicht überall reinzustecken. Das versteh ich nicht. Leonie hat eine so große Nase. Warum benutzt sie sie kaum? Aus Hundesicht die reine“Ressourcenverschwendung“. Ich verfolge Fährten auf dem Boden schnüffelnd oder die Nase hoch in die Luft haltend. Und wie prima ist es, die Hundeneuigkeiten aus der Hundezeitung an jeder Häuserwand zu lesen. Uns kann keiner ein Gerücht  für einen Geruch vormachen.

Kein Wunder, dass Ihr Menschen mit Eurem schlechten Geruchssinn es da eher mit Gerüchten habt. Letzte Woche musste Leonie kräftig lachen. Warum? Ein Gerücht! Es hat sich allmählich überall in der Nachbarschaft herumgesprochen, dass eine deutsche Frau mit einem Hund in die mittlere Wohnung am Hang eingezogen ist. Eine Deutsche und ein Hund. Man vermutete und redete und das nicht immer mit uns. Neulich traute sich dann ein Nachbar zu fragen: „Leonie, Sie sind eine so freundliche Frau. Nur eines verstehe ich nicht,“ hob er vorsichtig an. „Mhmm, was wohl jetzt kommt?“ Leonie ging in Gedanken jegliches unserer gemeinsamen Fehlverhalten der letzten Monate durch. „Wer hat eigentlich diesem Hund seinen Namen gegeben?“ fragte der Nachbar mit ein wenig belegter Stimme weiter. „Na ich natürlich!“ rief Leonie strahlend. Unser Nachbar zog die Stirn in Falten. Irgendwie schien ihm diese Antwort ganz und gar nicht zu gefallen. Schließlich gab er seinem Herzen einen Stoß und brachte stammelnd hervor:“Warum heißt der Hund denn eigentlich Adolfo? Was bedeutet das“? „Adolfo?!?“ schrie Leonie. Ich hatte nur mit einem halben Ohr hingehört und eher auf des Nachbars Katze, die sich in sicherem Abstand von mir unter einen Busch verzogen hatte, geschielt. Nun wurde ich aufmerksam. Adolfo?Wer will denn schon Adolfo heißen? Ich jedenfalls nicht. Hättet ihr Menschen eine anständige Zeitung – wie wir – würde manchmal weniger Unsinn in Eurer Welt verzapft werden.

LASKO

LASKO

Leonie sagte:“Wer hat Ihnen denn das erzählt?“ Sie zog den Nachbarn am Arm zu mir herunter und zeigte ihm, dass Metallschild um meinem Hals. „Lasko. Der heißt Lasko!“ Jawohl, Lasko bellte ich. Der Nachbar schaute auf die Metallmarke an meinem Halsband. Dann schaute er auf Leonie und dann wieder auf mich. Dann fing er schallend an zu lachen. Leonie lachte mit. Doch wie aus Lasko ein Adolfo werden kann. Das weiß wohl nur die Menschengerüchteküche.

Heute: HÜTET EUCH VOR FALSCHEN SCHLUSSFOLGERUNGEN. PRÜFT BEHAUPTUNGEN.  FRAGT NACH UND BLEIBT NEUGIERIG.  UND STECKT  EURE NASE (nur ab und zu) AUCH MAL IN FREMDE DINGE:-).

Morgen: Wir wünschen allen Lesern viele gute Gerüche und sich in Luft auflösende Gerüchte.

 

 

Lasko denkt im Schnee

Lasko denkt im Schnee

Gestern: In der letzten Woche regnete und stürmte es hier und Leonie wollte wissen, was da wohl auf dem Bild zu sehen ist.

Klar - Wasser zwischen zwei Glasscheiben

Landkartenmuster – Wasser zwischen zwei Glasscheiben

Klar, dass Ihr alle das Wasser erkannt habt. Das schöne Muster kam zwischen zwei Glasscheiben zustande. Und ich konnte trotz meiner langen Zunge nicht in den schmalen Ritz zwischen die Platten kommen, um ein wenig zu lecken. Ich lecke nämlich liebend gerne Regenwasser. Letzte Woche gab es davon genut. Auf der Terrasse und selbst in der Wohnung war genügend Wasser. Doch nach Regen folgt Sonne. Und die sorgte dafür, dass schnell alles wieder trocken wurde. Selbst mein Wassernapf, der zum Regenfänger umgebaut worden war, trocknete aus. Schon gegen Ende der Woche konnten sich Einheimische und Touristen wieder am Strand vergnügen.

Strandleben

Strandleben

Leonie hatte allerdings keine Zeit, da sie sich um ihr Elektrikproblem kümmern musste. Vielleicht erinnert Ihr Euch noch, dass uns vom Energieversorger die Energiekapazität gekürzt wurde. Die Sache mit dem Elektrik Trick. Seitdem kann Leonie nur duschen oder kochen. Alles hübsch nacheinander. Ansonst macht es „dong“ und die Sicherungen fliegen heraus. Mir würde ja eins von beiden Dingen reichen, wobei ich kochen und fressen natürlich dem Duschen vorziehen würde. Warum sollte Hund auch duschen und gleichzeitig kochen wollen? Leonie sieht das anders. Die möchte waschen, Radio hören, den Computer laufen lassen und am besten auch noch Licht brennen lassen. „Leonie, denk doch mal ans Energie sparen!“ Doch Leonie hörte nicht auf mich.

Und so kamen nach 10 Monaten endlich die spanischen Elektriker in unsere Wohnung. Die sind als einzige Elektriker authorisiert, die Elektrik der Wohnung anzusehen und danach ein Zertifikat in Santa Cruz zu besorgen. Sie kamen und wechselten eine Sicherung. Mehr geschah nicht. Dann fuhren sie in die Hauptstadt der Insel nach Santa Cruz und besorgten für Leonie ein Zertifikat. Als sie zurück kamen überreichten sie lächelnd ihre Rechnung. Alles zusammen kostete schlappe 450€. Gut, dass ich das nicht bezahlen brauchte. Das ist eine Menge Hundefutter. Leonie seufzte und zahlte. Wer duschen und kochen zugleich will, der muss eben zahlen.

Nun hält Leonie ein Zertifikat in der Hand,  das besagt, dass die Elektrizität in unserer Wohnung in Ordnung ist. Mit diesem Zertifikat kann Leonie dann zum Elektrizitätsanbieter fahren und einen neuen Vertrag anschließen. Dann wird ein Kontrolleur kommen. Und wenn der die zwischenzeitlich nicht geänderte Elektrizitätsanlage in unserer Wohnung für in Ordnung befinden sollte, könnten wir in ca. einem Monat normale Elektrizität haben. Ist das Menschenlogik? Ich verstehe das jedenfalls nicht. Da würde ich lieber weiter im Dunklen fressen.

Heute: Nach Sturm und Regen kam nicht nur die Sonne, sondern auch der Schnee. Ja, tatsächlich im Nationalpark hat es geschneit. Dieses Mal hat nicht nur der Teide ein kleines Zuckerhütchen – nein, es kam so von oben herunter, dass alle Berge um die gesamte Caldera eingezuckert sind. Da konnte auch Leonie nicht länger zu Hause bleiben. Gleich am Wochenende haben wir uns aufgemacht, um eine kleine Schneewanderung am Teide zu unternehmen.

Alter Teide und "Neuer" Teide

Alter Teide und „Neuer“ Teide in Weiß

Sonne, Schnee und blauer Himmel

Sonne, Schnee und blauer Himmel

Schneereste auch auf den die Caldera umgebenden Bergen

Schneereste auf allen Hügeln

Teidegipfel in Weiß

Teidegipfel in Weiß

Doch so einfach ging auch das nicht. Aus allen Richtungen rollten die Autos hoch in den Nationalpark, um den Schnee auf dem Teide und den umliegenden Bergen zu bestaunen. Tausende hatten sich aufgemacht, um in den Schnee zu kommen. Die Spanier wollten endlich Schlitten fahren und Schneemänner bauen. Die meisten Touristen blieben hingegen lieber am Strand, an dem sie ein wenig Sonne tankten. Wir aber saßen tatsächlich im Stau.

Stau am Teide

Stau am Teide

Doch irgendwann fand Leonie einen Parkplatz und wir machten eine lange Wanderung am Rande der Caldera. Nun lag auf dem Guajaragipfel, den wir noch vor zwei Wochen bestiegen hatten, Schnee. Leonie fror ein wenig.

Schneewanderung

Schneewanderung

Doch durch das Laufen wurde sie bald warm. Ich fror nicht.

Guajara im Schnee

Guajara im Schnee

Ich fand den Schnee klasse. Es hat sich  absolut für mich gelohnt, meinen  dänischen Wintermantel aufzuheben. Manchmal weiß Hund im Leben wirklich nicht, wofür Dinge  gut sein können.

Lasko im Schnee

Lasko im Schnee

Morgen: Und während mir auch morgen mein dänischer Wintermantel genügen wird, brauchen  Menschen anscheinend immer wieder und bei jeder Gelegenheit ein neues Fell. Dauernd müssen die Felle gewechsel werden.

Modenschau

Modenschau mit Rotmäntelchen

Und da Ihr anscheinend ab und zu nicht mehr wisst, was für ein Fell Ihr gerade anziehen sollt, lasst Ihr Euch von Modeschauen inspirieren. Jedenfalls hat mir das so ähnlich Leonie erklärt. Oder habe ich da etwas falsch verstanden? Sie nahm mich jedenfalls am Wochenende abends mit auf den Dorfplatz, auf dem anlässlich eines Festes eine Modenschau stattfand.

und wem es zu kühl wird....

und wem es zu kühl wird….der trägt dänischen Pelz

Ich durfte nicht meinen dänischen Pelz vorführen.Dafür durfte ich diesen weißen Menschenfellmantel bewundern. Wir schauten uns neben 70ger Jahremodellen auch die neuesten Bademoden der Saison an.

Modenschau

Modenschau

Die Mädels stacksten ein wenig auf ihren Highheels, an die sie sich anscheinend noch gewöhnen mussten.

Bademoden für die Damen

Bademoden für die Damen

Ihre männlichen Kollegen, die in Badelatschen über den Dorfplatz schlappten, hatten es da einfacher.

Bademode für den Herren

Bademode für den Herren

Ich brauche zum Glück keine Highheels und auch keine anderen Schuhe. Ich laufe auf sich ständig runderneuerndem Leder. Und das ist gut so.

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Lasko allein in Dänemark

Lasko allein in Dänemark

Gestern – die letzten Tage im August sind hier in Dänemark recht warm. „So kennen wir das ja  gar nicht oder nur aus der Sauna“, witzelt Leonie. Und so kam es in der letzten Woche tatsächlich ab und zu vor, dass ich nicht allein im Limfjord baden musste. Auch Leonie konnte ihre Füße in die (für sie) recht kalte Nordsee stecken und im warmen Limfjord schwimmen gehen. Ich liebe schwimmen. Und Leonie schwimmt auch gerne. Manchmal schwimmt sie anscheinend auch ein wenig in ihrem Leben. Ich kann mir darunter zwar nichts vorstellen, aber Leonie sagt: „Hilfe, auf dem Gebiet habe ich keine Ahnung. Da schwimme ich“. Das kann mir natürlich nicht passieren. Ich habe schließlich auf meinen Hundegebieten überall Ahnung und bin ein gestandener Hund.

Wenn das Wasser warm genug ist, schwimmt Leonie nicht nur im Leben, sondern auch gerne im Nass. Und besonders gut finden wir es zusammen schwimmen zu gehen. Erinnert Ihr Euch noch an die Fotos aus München? Ich und Leonie bei Hitze im kühlen Nass. So lieben wir das.

bei der Hitze bleiben wir im Wasser

Schwimmen aus Leidenschaft 🙂

Heute – Doch nun weiß ich, dass Leonie mich in ein paar Tagen tatsächlich verlassen will. Stellt Euch vor, sie will nach Vietnam reisen. „Und nach Vietnam Lasko, da kann ich Dich nicht mitnehmen“. Warum eigentlich nicht? Ich würde mit Leonie überall hin gehen. Das habe ich ihr doch schon oft gesagt. „Nee Lasko, abgesehen von den ganzen Zollformalitäten, die Jahre dauern würden. In Vietnam gelten Hunde als Delikatesse. Und gelbe Hunde gelten als besondere Delikatesse. Das will ich auf keinen Fall riskieren“. Was für ein Land, in dem Hunde gegessen werden. Und da will Leonie Urlaub machen. Ich versteh das nicht. Was soll das denn? Ich fahr ja auch nicht in ein Land, in dem Menschen gefressen werden. Gibt es so etwas eigentlich auf der Welt?

Doch Leonie hat sich schon vor Jahren in den Kopf gesetzt, einmal in ihrem Leben nach Vietnam und nach Kambodscha zu fahren und dort zum Beispiel die großen Tempel von Anchor Wat anzusehen. Und wenn Leonie sich einmal etwas in den Kopf gesetzt hat, dann kann auch ein Lasko Labrador sie nicht davon abbringen. Das könnt Ihr mir glauben.

Zu meiner Beruhigung hat Leonie jedoch dafür gesorgt, dass ich in dieser Zeit hier gut in Dänemark untergebracht bin. Ich kann bei meinem großen Freund Shinouk bleiben und mit ihm zusammen weiter Bootsdienst machen. Doch ich merke, dass auch Leonie der bevorstehende Abschied von mir, ziemlich nahe geht. Wir waren schließlich seit Jahren immer zusammen und haben so viel gemeinsam erlebt. Nun müssen wir wohl eine Zeit lang  etwas Getrenntes erleben. Aber was ist schon Zeit? Ich habe Euch ja schon des Öfteren erzählt, dass Zeit für mich etwas anders verläuft, als für Euch. Und wenn Leonie weg ist, dann ist sie weg. Ich werde sicher häufig nach ihr Ausschau halten. Aber wenn sie weg ist, ist sie weg. Und wenn wir uns dann wiedersehen, wird die Freude groß sein. Und wenn für Euch Menschen 6 oder 8 oder 10 Wochen vergangen sein werden, werde ich mich genauso freuen, als wenn Leonie gerade  fünf Minuten weg war. Und so ist der Abschied wahrscheinlich für Leonie, die viel besser die lange Zeit spüren kann, weitaus schlimmer als für mich.

Morgen – wir werden die vorerst letzten Tage hier gemeinsam genießen und dann wird Leonie am Sonntag nach Bonn zurückfahren und ich bleibe hier. Ich höre nun auch erst einmal auf zu bloggen. Das muss Leonie die nächsten Wochen allein machen. Und ich werde vielleicht Ihren Blog, in dem sie sicher über ihre Vietnamreise berichten wird, mit Interesse in Dänemark lesen.

„Lasko, magst Du auch mit mir Skypen?“ fragt Leonie. Das weiß ich ehrlich gesagt nicht. Ich kann nicht dauernd auf einen Bildschirm starren, der nicht wie Leonie aussieht, nicht nach ihr schmeckt oder riecht. Doch eines weiß ich sicher, ich freu mich heute schon auf den Tag, an dem wir wieder zusammen sein werden.

Lasko döst in Dänemark

Lasko döst in Dänemark

Gestern – Meine Bisswunden aus Rostock verheilten nur langsam und so habe ich mir in der letzten Zeit ein wenig Ruhe gegönnt. Ich habe viel nachgedacht, aber nicht öffentlich :-), sondern ganz ruhig für mich allein. Leonie war auch ein bisschen angeschlagen. An der Stelle, an der ich meine Bisswunden leckte, sitzt bei Leonie anscheinend das Rippenfell. Und Leonie meinte, dass genau das bei ihr entzündet sei. So benötigten wir beide ein wenig Ruhe und  dachten nach. Doch sobald Leonie wieder sitzen konnte,  stürzte sie sich auf Schreibarbeit. Sie sagt, dass sie eine Idee für ein ganz tolles Buch hat. Seitdem schreibt und schreibt sie. Da bin ich ja mal gespannt, was das gibt, wenn es fertig ist. Vielleicht liest sie mir ja mal ein bisschen aus dem neuen Buch vor.

Zwischendurch hat Leonie mich zum Glück nicht vergessen. Wir machten kleine Spaziergänge an der Kaikante entlang und auch durch die schöne Stadt Aalborg mit ihren vielen kleinen winkeligen Gassen, die so interessant nach vielen neuen Gerüchen duften. Während Leonie interessiert die Schaufensterauslagen betrachtete, schnüffelte ich auf dem Boden. Und siehe da, von Zeit zu Zeit fand ich ein Stück Poelser, ein paar Pommes und einmal sogar einen halben Burger. Auch wenn ich lieber wandern gehe, als an der Leine durch die Stadt geführt zu werden, muss ich doch zugeben, dass auch  eine Stadt ihre Vorzüge hat. Und seien sie allein kulinarischer Art. Meine Liebe zu den Menschen und den Dingen geht ja  bekanntlich nach alter Labradorsitte durch den Magen.

Als Leonie wieder mit mir weiter gehen konnte, ließ sich mich im Salzwasser des Limfjords schwimmen. Danach dauerte es gar nicht lange und meine Bisswunden waren fast wieder verheilt. „Salzwasser ist gut für Wundheilung“, meinte Leonie. Vielleicht war das auch der Grund, dass Leonie gestern selber ein langes Bad im kalten Wasser des Limfjords nahm.

Heute  – Es geht uns besser und wir werden ein wenig feiern. Ja, wir haben Grund zum Feiern. Seit gestern ist Leonies Kinderbuch verlegt. „Lasko macht Urlaub“ steht auf dem Cover und drinnen im Buch  sind tatsächlich viele Fotografien von mir zu sehen. Nun bin ich doch ein wenig stolz. Welcher Labrador hat schon sein eigenes Kinderbuch? Ich hoffe doch sehr, dass Leonies Lasko Geschichten  den Kindern und vielleicht auch den älteren Lesern gefallen werden.

Morgen – Leonie sagt, dass sie in einer Woche nach Deutschland zurückfahren muß. Dabei schaut sie mich so komisch an. Sie wird doch nicht etwas ohne mich fahren?