Mit ‘Landschaft’ getaggte Beiträge

San Augustin - Pelota

San Augustin – Ausgrabungsstätte Pelota

In San Augustin, das im südlichen Hochland von Kolumbien liegt, gibt es so viel zu sehen, dass wir einige Tage bleiben konnten. Bereits das hübsche Hotel namens Anaconda im Landhausstil gebaut, ist sehenswert. Wir bekommen alle recht große Zimmer und noch größere Terrassen mit Sitzmöbeln und Hängematten, von denen wir den hübschen Blick auf die bergige grüne Waldlandschaft genießen können. Doch Mußezeit ist im engen Programm leider kaum vorgesehen. Am ersten Abend haben wir Glück und die Sonne scheint, so dass Hotel und Garten samt der beeindruckenden Aussicht im besten Licht erscheinen.

San Augustin - Hotelgarten

San Augustin – Hotel Anaconda – Blick von der Terrasse

San Augustin - Hotelgarten

San Augustin – Hotelgarten

San Augustin - Hotelgarten

San Augustin – Hotelgarten

San Augustin - Hotelgarten

San Augustin – Hotelgarten

San Augustin - Hotelgarten

San Augustin – Hotelgarten

San Augustin - Hotel

San Augustin – Hotel Anaconda

San Augustin - Hotel

San Augustin – Hotel Anaconda

Am nächsten Morgen geht es gleich nach dem Frühstück mit einem örtlichen Guide zum Archäologischen Park, zu einem Museum und zu einer Waldrunde, auf der weitere archäologische Steine zu bewundern sind. Im archäologischen Park besichtigen wir die „Steinernen Götter“. Eine Kultur, die in der Gegend um San Augustin zwischen dem 6. Jahrhundert vor Christus und dem 14. Jahrhundert nach Christus erblühte. Unser lokaler Guide kann uns jede einzelne Steinfigur und auch die Inhalte der beschlagenen und mit großen Figuren versehenen Steingräber erklären. Alles habe ich nicht behalten, denn auf dem etwas 2 stündigen Rundgang waren es doch sehr viele Detailinformationen auf einmal. Immer wieder weist uns der Guide auf die Jaguarreißzähne an den Figuren hin. Einige der Figuren stellen gute und andere böse Götter dar. Weiblichkeit und Männlichkeit und sogar ein Kaiserschnitt findet sich in Stein gemeißelt wieder. Schon beeindruckend. Ich nehme mir ganz fest vor, etwas mehr über diese alte Indiokultur nachzulesen.

San Augustin - Archäologischer Park - Grabstätte mit Göttern

San Augustin – Archäologischer Park – Grabstätte mit Göttern

San Augustin - Archäologischer Park

San Augustin – Archäologischer Park

San Augustin - Archäologischer Park

San Augustin – Archäologischer Park

San Augustin - Archäologischer Park

San Augustin – Archäologischer Park

San Augustin - Archäologischer Park

San Augustin – Archäologischer Park

San Augustin - Archäologischer Park

San Augustin – Archäologischer Park

San Augustin - Archäologischer Park

San Augustin – Archäologischer Park

San Augustin - Archäologischer Park

San Augustin – Archäologischer Park

San Augustin - Archäologischer Park

San Augustin – Archäologischer Park

San Augustin - Archäologischer Park

San Augustin – Archäologischer Park

San Augustin - Archäologischer Park

San Augustin – Archäologischer Park

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Doch im Park finden wir nicht nur die Skulpturen. Überall riesige Bäume und bunte Pflanzen um uns herum. Orchideen, die Nationalblume der Kolumbianer, hoch in den Bäumen. Unser örtlicher Guide lässt uns mit einem Blattstil und dem Saft einer dunklen Pflanze, Muster auf Papier oder auch die Haut malen. Mit dem Saft dieser Pflanzen haben sich die Indios in früheren Zeiten festlich bemalt. Die Hunde des Parks begleiten uns auf unserer Rundtour, die auch einen Berg hinaufführt. Als wenn sie auf uns aufpassen wollen, damit wir nicht vom Weg abkommen. Im Museum gibt es am Ende des Rundganges noch weitere interessante Informationen über die Steinernen Götter und ihre Gräber. Letzteres sind leider bereits vor vielen Jahren ausgeplündert worden.

San Augustin - Archäologischer Park

San Augustin – Archäologischer Park

San Augustin - Archäologischer Park - Tinte zur Hautbemalung

San Augustin – Archäologischer Park – Tinte zur Hautbemalung

San Augustin - Archäologischer Park - Hund

San Augustin – Archäologischer Park – Hund

San Augustin - Archäologischer Park

San Augustin – Archäologischer Park

San Augustin - Orchidee - Nationalblume Kolumbiens

San Augustin – Orchidee – Nationalblume Kolumbiens

San Augustin - Archäologischer Park - Museum

San Augustin – Archäologischer Park – Museum

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und dann möchten wir natürlich auch noch den kleinen Ort San Augustin selber sehen. Es gibt eine Kirche mit Kirchplatz, eine Haupt- und einige Nebenstraßen. Um den Kirchplatz finden sich gleichfalls in Stein gemeißelte Götter wieder. Ansonsten geht es hier sehr ruhig und beschaulich zu.

San Augustin - Stadt

San Augustin – Stadt

San Augustin - Hund

San Augustin – Hund

San Augustin - Hauptstraße

San Augustin – Hauptstraße

Doch am Nachmittag erwartet uns noch ein ganz besonderer Ausflug. Wer möchte kann hoch zu Pferd zu einer weiteren archäologischen Ausgrabungsstätte (Pelota) reiten. Es geht durch eine faszinierende Landschaft hoch über dem Rio Magdalena Tal. Ruhige Feldwege bergauf und bergab laden zum Galopp ein. Die Ausgrabungsstätte Pelota selber ist nicht so groß wie der Archäologische Park, aber wunderschön zwischen bunten Sträuchern und grünen Wiesen gelegen. Hier sehen wir auch zum ersten Mal farbig angemalte Steinmännchen. Ursprünglich waren die Steine wohl alle angemalt. Doch im archäologischen Park ist die Farbe auf den Steinen über die Jahre abhanden gekommen.

Doch nicht nur die Steinmännchen sind bunt. Auch wir dürfen uns mit den Naturfarben eines Baumes, den der Guide scherzhaft „Make up“ Baum nennt, anmalen. Da ich gerne reite, vergeht die Zeit wie im Flug. Gerne würde ich noch weiter reiten, aber hier in der Nähe des Äquators geht die Sonne pünktlich gegen 18.00 Uhr unter. Zeit zur Lodge zurückzukehren und den Pferden Auf Wiedersehen zu sagen.

San Augustin - Landschaft

San Augustin – Landschaft

San Augustin - Pelota

San Augustin – Pelota

San Augustin - Pelota - Farbige Figuren

San Augustin – Pelota – Farbige Figuren

 

 

 

San Augustin - Ausgrabungsstätte Pelota

San Augustin – Ausgrabungsstätte Pelota

San Augustin - Pelota - farbige Figuren

San Augustin – Pelota – farbige Figuren

San Augustin - Landschaft Pelota

San Augustin – Landschaft Pelota

San Augustin - Baum Make up

San Augustin – Baum Make up

San Augustin - Baum Make up

San Augustin – Baum Make up

San Augustin - Reiten

San Augustin – Reiten

San Augustin - Reiten

San Augustin – Reiten

San Augustin - Reiten

San Augustin – Reiten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Doch auch der nächste Tag bietet eine nette Überraschung. Wir werden von einem alten Autobus (Shiva) abgeholt. Es geht mit dem offenen Gefährt, in das wir von der Seite hoch einsteigen und auf hölzernen Bänken sitzen, nach San Augustin auf den Markt. Doch werden frische Früchte und andere leckere Dinge für ein Picknick eingekauft.

San Augustin - Fahrt mit der Shiva

San Augustin – Fahrt mit der Shiva

San Augustin - Fahrt mit der Shiva

San Augustin – Fahrt mit der Shiva zum Markt

San Augustin - Fahrt in einer Shiva

San Augustin – Fahrt in einer Shiva

Doch bevor es zum Picknick an den Rio Magdalena geht, besuchen wir eine kleine Zuckerrohrfabrik. Nun wissen wir, wie mühsam hier  Zuckerprodukte entstehen. Die Arbeiter leisten harte Arbeit und arbeiten rund um die Uhr.

San Augustin - Zuckerrohrfabrik

San Augustin – Zuckerrohrfabrik

San Augustin - Zuckerrohrfabrik

San Augustin – Zuckerrohrfabrik

San Augustin - Zuckerrohrfabrik

San Augustin – Zuckerrohrfabrik

San Augustin - Zuckerrohrfabrik

San Augustin – Zuckerrohrfabrik

San Augustin - Wachhund

San Augustin – Wachhund der Zuckerrohrfabrik

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir fahren mit der Shiva weiter und besuchen zunächst die engste Stelle des Rio Magdalena. Über den Felsen und auf den Steinen lohnt es sich ein wenig am Fluss zu wandern. Dann fahren wir auf der anderen Flussseite hoch und besuchen ein Museum. Dort sind unter anderen viele Bilder ausgestellt, die sehr anschaulich das Leben der Indios aufzeigen.

San Augustin - Museum Indigogemälde

San Augustin – Museum Indiogemälde

 

San Augustin - Landschaft

San Augustin – Landschaft

San Augustin - Rio Magdalena - schmalste Stelle

San Augustin – Rio Magdalena – schmalste Stelle

San Augustin - Rio Magdalena

San Augustin – Rio Magdalena

San Augustin - Rio Magdalena

San Augustin – Rio Magdalena

San Augustin - Rio Magdalena

San Augustin – Rio Magdalena

San Augustin - Rio Magdalena

San Augustin – Rio Magdalena

Wir wandern noch ein wenig in der Höhe mit Blick auf die umliegenden Berge und das Magdalena Tal. Wenn wir dabei auf Kolumbianer treffen, sprechen diese uns zumeist sehr freundlich an. Die Menschen hier sind wirklich sehr offen und freundlich. Zwei Frauen wollten uns sogar frisch gemachte Maisfladen anbieten. Doch da wir ein Picknick  dabei hatten und nun wirklich nicht die Vorräte der freundlichen Damen aufessen wollten, lehnten wir dankend ab. Kurze Zeit später reichte man uns einige Schulkinder in die Shiva, die täglich einen langen Weg von der Schule im Dorf auf dem Berg herunter ins Tal laufen müssen. An diesem Tag konnten wir sie mitnehmen und eines nach dem anderen bei seinen Eltern zu Hause abliefern.

San Augustin - freundliche Kolumbianerinnen am Wegesrand wollen uns sogar zum Essen einladen

San Augustin – freundliche Kolumbianerinnen am Wegesrand wollen uns sogar zum Essen einladen

 

San Augustin - ein Schuljunge fährt mit uns mit, da er sonst einen sehr langen Schulweg hätte

San Augustin – ein Schuljunge fährt mit uns mit, da er sonst einen sehr langen Schulweg hätte

San Augustin - Rio Magdalena

San Augustin – Rio Magdalena

San Augustin - auf schmalen Pfaden zum Fluss hinunter

San Augustin – auf schmalen Pfaden zum Fluss hinunter

San Augustin - Picknick am Fluss

San Augustin – Picknick am Fluss

 

San Augustin - Kinder posieren vor der Kamera

San Augustin – Kinder posieren vor der Kamera

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum Ende unseres Aufenthaltes in San Augustin gibt es noch eine Abschlusswanderung zum Rio Magdalena. Unten am Fluss wird  gepicknickt und gebadet.

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Bildschirmfoto 2015-10-11 um 12.07.34 KopieLetzte Woche hatte ich über eine Wanderung von Los Gigantes über das Tenogebirge und durch die Mascaschlucht berichtet. Leider konnte ich wegen Calima (Dunst, keine Sicht) keine oder kaum Bilder dieser an sich so tollen Wandertour zeigen. Auch funktionierte mein JPS nur auf dem halben Weg, so dass mir die genauen Daten der zweiten Hälfte des Weges leider fehlten. Was machen? Richtig, ich bin an diesem Samstag die gesamte Strecke noch einmal gegangen. Nun habe ich die genauen Daten und weiß, dass der Rundkurs, der mit einer Bootsfahrt endet, ohne die Bootstour ca. 24 Kilometer lang ist und über 2.200 Höhenmeter im Auf- und Abstieg verläuft. Doch viel wichtiger als das reine Datenmaterial sind für mich die Bilder. Da ich allein 5 Liter Wasser mit mir schleppte, hatte ich nur eine kleine Kamera mit einem Weitwinkelobjektiv dabei. So gibt es heute nur „weitwinklige“ Fotos zu sehen. Doch immerhin mehr als in der letzten Woche.

Camino Real vor El Modello

Camino Real vor El Modello

Camino Real über Tamaimo - noch ein wenig dunkel und bewölkt

Camino Real über Tamaimo – noch ein wenig dunkel und bewölkt

Das  Wetter war am Morgen noch sehr grau und bewölkt. Gut zum Gehen. Doch kurz nach Santiago del Teide wurde es mehr und mehr sonnig.

erste Rast mit viel Wasser für Lasko in Santiago del Teide

erste Rast mit viel Wasser für Lasko in Santiago del Teide

Blick vom Sattel der Degollada auf Santiago del Teide

Blick vom Sattel der Degollada auf Santiago del Teide

der große Gala

der große Gala

 

 

 

 

Faszinierende Wolkenspiel über den Gipfeln des Teno und eine wundervolle Aussicht. Ich traf nur wenige Wanderer.

Rote Erde auf der Degollada

Rote Erde auf der Degollada

Blick Richtung La Gomera von der Degollada - links der Kleine Gala

Blick Richtung La Gomera von der Degollada – links der Kleine Gala

Lasko ruht im Gebüsch :-)

Lasko ruht im Gebüsch 🙂

Blick auf den Pico Verte - Kleiner Gala

Blick auf den Pico Verte – Kleiner Gala

Wolkenfänger am Cumbre Bolíco

Wolkenfänger am Cumbre Bolíco

Blick über die "Masca Straße" nach La Gomera

Blick über die „Masca Straße“ nach La Gomera

Blick auf Masca und den Guergues Steig

Blick auf Masca und den Guergues Steig

Blick auf Masca und den Guergues Steig

Blick auf Masca und den Guergues Steig

..über den Wolken

..über den Wolken

Tenogipfel und Wolken

Tenogipfel und Wolken

Tenogipfel und Wolken

Tenogipfel und Wolken

Tenogipfel und Wolken

Tenogipfel und Wolken

Blick auf den "Norden" vom Teno aus

Blick auf den „Norden“ vom Teno aus

Cumbre der Carrizal - hier trennen sich die Wege in den Norden und nach Masca

Cumbre der Carrizal – hier trennen sich die Wege in den Norden und nach Masca

Lasko sucht Schatten

Lasko sucht Schatten

 

 

Erst in Masca stieß ich auf die übliche Touristenschar.

Palmenhain in Masca

Palmenhain in Masca

Und während ich den Barranco abwärts wanderte, merkte ich, dass die Saison hier auf Teneriffa beginnt. Mehr und mehr Touristengruppen aus aller Herren Länder bewegten sich mit ihren Guides von der Höhe des Dorfes Masca (600 Höhenmeter) in Richtung Strand. Lasko liebt den Barranco von Masca, da dort viele Wasserbecken anzutreffen sind, in denen er von Zeit zu Zeit ein kühles Bad nehmen kann. Am liebsten würde ich mich manchmal zu ihm gesellen. Doch im Moment führt der Barranco noch ziemlich wenig Wasser und dasselbige ist zumeist recht grün und voller Algen.

rechts trockene Mascaschlucht

recht trockene Mascaschlucht

Barranco Masca

Barranco Masca

Anlegesteg Masca

Anlegesteg Masca

 

So überließ ich Lasko das Vergnügen und begnügte mich damit, am Playa de Masca meine vom Wandern ein wenig müden Füße in den Atlantik zu stecken. Die Bootsfahrt zurück nach Los Gigantes im frischen Wind mit Blick auf die herrlichen Felsen, war der krönende Abschluss eines langen Wandertages.

Bootstour nach Los Gigantes

Bootstour nach Los Gigantes

Felsen mit Blick auf Barranco Natero und Seco

Felsen mit Blick auf Barranco Natero und Seco

 

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mit dem Rad unterwegs

mit dem Rad unterwegs

Mittlerweile hatte ich auch Gelegenheit, die Wander- und Radwege auf beiden Seiten des Limfjordes rund herum um Aalborg auszuprobieren. Nach den ersten nassen Tagen zeigte sich in der letzten Zeit dann doch ab und zu die Sonne. Und der Wind trieb imposante Wolkengebilde über das weite flache Land.

Wolken über Nordjütland

Wind und Wolken über Nord Jütland

Auf dem Fahrrad fuhr ich auf kleinen Wander- und Radwegen  in westlicher und östlicher auf beiden Uferseiten am Limfjord entlang. Gut, dass ich ein Crossrad habe, denn mit einem Rennrad wäre ich schnell auf den steinigen und morastigen Wegen „stecken“ geblieben. Zum Wandern ist die Gegend rund um Aalborg bestens geeignet. Es gibt keine Berge und den einzigen „Widerstand“ bietet der häufig recht stark auffrischende Wind. Alle Wanderwege in der Region sind sehr übersichtlich bezeichnet, markiert und kaum zu verfehlen.

Rad- und Wanderwege am Limfjord

Rad- und Wanderwege am Limfjord

Doch wer nicht mit seinem Fahrrad auf der Straße fahren möchte, dem ist ein Mountain Bike zu empfehlen. Denn häufig münden die anfänglich gut asphaltierten oder gepflasterten Wege in kaum 50 cm breite schlammige Pfade. Daher kam ich dann auch auf allen vier Uferseiten des Limfjordes jeweils nur maximal 10 Kilometer weit. Dann hatte ich die Wahl zwischen Schlamm oder Straße. Und ich entschied mich für die Letztere.

"endlose Weiten"

„endlose Weiten“

Am Besten hat mir eine Tour, die ungefähr 45 Kilometer lang ist, von Aalborg Richtung Westen zu dem kleinen Städtchen Nibe gefallen. Nibe hat ca. 5000 Einwohner und wurde zu Hansezeiten von den großen Koggen angelaufen. In dem kleinen Städtchen Nibe am Limfjord gab es Heringe und die großen Hansekoggen brachten das Salz.

weite Landschaft

weite Landschaft

Meine Tour führte mich von Aalborg zunächst über kleine Straßen mit wenig Verkehr. Kurze Wegstrecken ging es auf größeren Straßen mit gut ausgebauten Radwegen entlang. Alle Radwanderwege, die ich um Aalborg herum gesehen habe,  sind mit Ziffern bezeichnet und übersichtlich markiert.

Paddler auf einem kleinen Seitenarm des Limfjords

Paddler auf einem kleinen Seitenarm des Limfjords

Ungefähr 10 Kilometer westlich von Aalborg geht die Wegführung dann für kurze Zeit in einen Kieselsteinweg über, der kurz darauf in einen gepflasterten Wanderweg mündet. Der weitere Weg verläuft parallel und auch recht nah zum Limfjord. Den Limfjord und die weite Landschaft im Blick lässt es sich herrlich radeln.

Steinmännchen im hohen Norden

Steinmännchen im hohen Norden

Wiesen am Limfjord

Wiesen am Limfjord

Wolken über Nordjütland

Wolken über Nordjütland

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Blick auf die Rheinostseite bei Remagen

Blick auf die Rheinostseite bei Remagen

Die Brücke von Remagen ist vielen von uns aus dem Geschichtsunterricht oder auch  dem gleichnamigen Film bekannt. Wer seine Geschichtskenntnisse ein wenig auffrischen möchte, der kann das hier bei Wikipedia tun. Doch obwohl ich so dicht an Remagen wohne, muss ich zu meiner Schande gestehen, dass ich durch Remagen bislang nur hindurch gefahren bin. Nie habe ich dort gehalten. Doch das  wird sich jetzt ändern. Denn am letzten Mittwoch unternahm ich eine Radtour, die mich südlich am westlichen Ufers des Rheins hinunterführte. Auf hübsch angelegten Fahrradwegen ging es immer am Rhein entlang Richtung Süden. Südlich von Bonn mit der Kulisse des Siebengebirges ist  die Landschaft recht reizvoll und das Rad fahren eine wahre Freude.

Grüne Radwege am Rhein entlang

Grüne Radwege am Rhein entlang

Leider kann ich auf meinen Fahrradtouren keine große Kamera mitnehmen und bin nur mit meinem kleinen Handy ausgestattet. So gibt es nur Schnappschüsse minderer Qualität. Das bedauere ich sehr und nehme mir an vielen Orten vor, mit richtiger Kamera einmal wiederzukommen. Dennoch hat   das Fahrerlebnis entlang des Rheins für mich einen besonderen Reiz. Streckenweise gibt es allerdings bei so viel Skatern, Joggern, Wanderern, Radwanderern und anderen Fussgängern mit und ohne Hunde einen regelrechten Stau an den Uferpromenaden. Auf anderen Abschnitten ist es dann zum Glück wieder ruhig und manchmal geradezu einsam. Das hängt natürlich auch stark vom Wetter ab.

Bei meiner kleinen Radtour am letzten  Mittwoch kam ich nun zum ersten Mal in meinem Leben an den Überresten der Brücke von Remagen, die heute als Friedensmuseum dient, vorbei. Vom Rad und dem Ufer bot sich mir  ein schönes Bild von der Altstadt. Ich habe mir ganz fest vorgenommen, den kleinen Ort bald mit meiner Kamera zu besuchen.

Die Brücke von Remagen - Westend

Vor der Brücke von Remagen – Rest einer alten Schiffanlegestelle?

Gedenktafeln an den Mauerresten

Gedenktafeln an den Mauerresten

Blick von der Westseite auf die Reste der Brücke auf der Ostseite

Blick von der Westseite auf die Reste der Brücke auf der Ostseite

Gedenktafel am Museum

Gedenktafel am Museum

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wer in der Bonner Gegend am Rhein Rad fahren und dabei die Uferseiten wechseln möchte, der kann die Kölner und die drei Bonner Brücken benutzen. Südlich von Bonn wird er auf den nächsten 50 Kilometern keine Brücken finden. Die nächste Rheinbrücke befindet sich südlich von Bonn bei Neuwied und danach geht es erst wieder  in Koblenz über eine Rheinbrücke. So weit habe ich es bei meinen kleinen Touren, die zwischen 50 und 70 Kilometer lang sind, allerdings noch nicht geschafft. Für eine Rundtour über Neuwied müsste ich ca. 110 Kilometer mit Hin- und Rückweg einrechnen. Das dauert seine Zeit und geht auf den Rücken und den Allerwertesten :-).

Nordbrücke Bonn

Friedrich- Ebert Brücke (Nordbrücke) mit Handy und in Regen grau

Brücke Innenstadt Bonn

Kennedy Brücke – Verbindung Innenstadt Bonn mit dem Ortsteil Beul

Konrad Adenauer Brücke (Südbrücke) Bonn

Konrad Adenauer Brücke (Südbrücke) Bonn

Wer diese Brücken verpasst kann nur die Fahrradbrücken über kleine Rheinarme wählen oder muss auf eine der vielen Fähren ausweichen. Doch auch das kann  eine wunderbare Alternative sein. Ein bisschen Pause mit Blick auf den Rhein und seine herrliche Umgebung.

Weitere Infos zu der alten Rheinbrücke Bonn.

Fährbetrieb am Rhein

Fährbetrieb am Rhein

Auf kleinen Brücken werden Nebenarme des Rheins überquert.....

Auf kleinen Brücken werden Nebenarme des Rheins überquert…..

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Teide mit Schneehäubchen

Teide mit Schneehäubchen

Die Zeit auf Teneriffa ist seit dem Flug in die Brombeerbüsche mehr als schnell verflogen. Nikolaus und auch der 2. Advent rasten an uns vorbei. Bevor es auf Teneriffa nun richtig weihnachtet, noch eine kleine Nachschau unserer schönsten Wanderungen vom November und Dezember.

Garachico von oben

Garachico von oben

Über den Tag im November, der uns über Garachico nach Puerto de la Cruz und Icod de los Vinos und zum Abschluss in die Brombeerbüsche führte, habe ich ja bereits ausführlich geschrieben.

Tablarennen

Tablarennen in Icod de Los Vinos

Tablarennen

Tablarennen in Icod de los Vinos

Wanderweg an der Küste - Mirador San Pedro

Wanderweg an der Küste – Mirador San Pedro

Richtig schön – allerdings auch ein wenig anstrengend – war eine Wanderung vom Teide Nationalpark auf den Gipfel des Guajara. Wir hatten dort oben über den Wolken Sonne und blauen Himmel und eine wahnsinnige Sicht. Unten an der Küste regnete es und nur wenige Zeit später war auch der Teidegipfel mit einer Zuckerhaube aus Schnee bedeckt.

Teide Nationalpark - Weg auf den Guajara

Teide Nationalpark – Weg auf den Guajara

Blick vom Guajara auf die Caldera

Blick vom Guajara auf die Caldera

Teide Nationalpark

Teide Nationalpark

Abstieg vom Guajara

Abstieg vom Guajara

Und hier noch ein besonders dickes Steinmännchen. Follygirl sammelst Du noch?

dickes Steinmännchen

dickes Steinmännchen auf dem Gipfel des Guajara

Wer mehr über diese Wanderung lesen mag, der findet hier eine ausführliche Beschreibung.

Eine weitere Wanderung führte uns auf die andere Seite der Insel an die Ostküste. In dem Wander- und Klettergebiet um Arico wanderten wir durch den Barranco Tamayada. Durch die vielen Regenfälle der letzten Zeit war es um uns ein wenig feucht. Lasko fand überall und ohne Probleme genug zu trinken. Doch wir hatten teilweise Mühe unbeschadet über die glitschigen Steine und über die durchgeweichten Wege zu kommen. Zunächst begleitete uns den Barranco hinunter warmer Sonnenschein. Doch nach kurzer Zeit kamen bereits vom Gebirge mehr und mehr dunkle Wolken, die neuen Regen über die Ostküste brachten.

Arico - Barranco Tamayada

Arico – Barranco Tamayada

Lomo de Tamayada

Lomo de Tamayada

genügend Wasser für Lasko

genügend Wasser für Lasko

graue Regenwolken über dem Teide

graue Regenwolken über dem Teide

Umso schöner war es dann, dass am 2. Advent den ganzen Tag über die Sonne schien. Wir waren sieben Stunden auf einer kleinen Mammut Tour unterwegs. Von Los Gigantes ging es über 1000 Höhenmeter auf den Guama hoch. Von dort wanderten wir durch den Barranco Seco zurück. Der trockene Barranco ist im Moment mit seinen Wassermengen alles andere als trocken. Durch einen Tunnel gelangten wir in ca. 300 Höhenmeter auf die Felsen über Los Gigantes. Auf kleinen schmalen Wegen mit einem tollen Ausblick auf die Küste ging es zurück.

Risco Blanco

Risco Blanco

Den Felsen Risco Blanco, den ich mittlerweile von allen Seiten und bei jedem Wetter gesehen habe, fotografiere ich (warum eigentlich?) immer wieder gerne.

Risco Blanco

Risco Blanco

Risco Blanco

Risco Blanco

Bislang habe ich auf diesem großen Felstor nur gestanden – suche weiter nach einer Möglichkeit, einmal dort durch zu gehen.

El Burjito - das Felsentor

El Burjito – das Felsentor

Barranco Seco mit La Gomera

Barranco Seco mit La Gomera

Als wir zu Hause ankamen, war nicht nur Lasko geschafft. Er gönnte sich einen langen Schönheitsschlaf bis zum Abendessen. Doch die Lammknochen, die vom Abendessen für ihn übrig geblieben waren, machten den müden Labrador wieder munter.

Wir wünschen Euch allen eine nicht zu schnell verfliegende (vielleicht sogar eine ruhige oder besinnliche?) Adventszeit.

LEONIE UND LASKO

von der Insel

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Land unter Wasser - Kambodia

Land unter Wasser – Kambodia

Wir starteten mit dem Bus sehr früh aus Phnom Pengh. Obwohl uns der Ticketverkäufer in Vietnam einen guten Bus mit bequemen Sitzen versprochen hatte, stellten wir bereits auf dem Weg nach Phnom Penh fest, dass der Ticketverkäufer ein wenig übertrieben hatte. Die Busse von Saigon bis Siem Reap sahen aus, als wenn sie nur noch durch den Rost zusammengehalten würden. Wenn der Bus durch große Schlaglöcher oder kniehohes Wasser fuhr, musste das Buspersonal kleiner Reparaturstopps einzulegen. Für uns als Passagiere, die in dem Bus lauten Videofilmen, dem ständigen Hupen und Begleitung von Kindergeschrei und dem weltbekannten Nokiaton ausgeliefert waren, eine neue Herausforderung, sich in Gelassenheit zu üben :-).

Am frühen Nachmittag kamen wir dann doch heil und ein wenig müde  in Siem Reap an. Dort wurden wir gleich von Heerscharren von Tuk Tuk Fahrern umzingelt, die uns in die Stadt und einem Gästehaus ihrer Wahl bringen wollten. Wir erwischten einen freundlichen englisch sprechenden jungen Mann, der uns das Busticket für den Rückweg rückbestätigte und uns zu einem sehr hübsch  ausschauenden Gästehaus in der Stadt brachte. Dort bezogen wir ein helles  Zimmer. Das Haus war weitläufig und hell mit einer guten Atmosphäre. Überall saßen  Gäste, zumeist junge Leute, die es sich im Garten oder einem der schönen großen Balkons auf alten Kolonialstühlen bequem gemacht hatten.

Siem Reap - Fluss

Siem Reap – Fluss

Siem Reap selber ist weitaus schöner, als ich mir die Stadt vorgestellt hatte. An einem kleinen Fluss gelegen,  mit vielen Gästehäusern und Restaurants und einem großen Marktviertel, lädt das Städtchen zum Bummeln und Einkaufen ein. Touristen aus aller Welt sind hier anzutreffen, die für einen Tag bis zu einer Woche nach Siem Reap kommen, um die weltbekannten Monumente zu bewundern. Doch neben den historischen Bauwerken gibt es große Prachtstraßen, eine Universität, ein Nationalmuseum und etwas außerhalb gelegen auch ein sehr interessantes Militärmuseum. Im Eintrittspreis ist eine Führung mit einem englischsprachigen ehemaligen Soldaten enthalten, der sehr persönlich durch die Geschichte- und Militärgeschichte des Landes führt. Einer der größten Wats des Landes lädt gleichfalls zum Besuch ein.

Tempel Siem Reap

Tempel Siem Reap

Doch für mich  sind die großen Khmertempel und insbesondere Angkor Wat der Höhepunkt von Siem Reap, von Kambodia, wenn nicht von der gesamten Reise. Tempeltouren können in den verschiedensten Varianten überall in der Stadt gebucht werden. Wir entschieden uns einen Tuk Tuk Fahrer samt Gefährt für einen Tag zu mieten. Der fuhr uns morgens aus der Stadt heraus zum Ticketschalter, an dem schon morgens um 8.00 Uhr viel Betrieb war. Für 20 $ am Tag kann man von morgens um 9 bis abends um 17.30 Uhr jeden Tempel der Umgebung besuchen. Doch das ist wegen der Vielzahl der Bauwerke und deren Lage kaum möglich, so dass eine Auswahl getroffen werden muss.  Ein Wochenticket gibt es für 60 $. Wir kauften unser Ticket für einen Tag und erhielten einen Lichtbildausweis.

Silhouette Angkor Wat

Silhouette Angkor Wat – im gleißenden Morgenlicht

Dann konnte es los gehen.   Als erstes stand die von einem sehr breiten Wassergraben umgebene Anlage Angkor Wat auf dem Programm. Sie ist tatsächlich so beeindruckend, wie ich das nach dem Besuch einer Ausstellung zu Angkor Wat in Bonn vor einigen Jahren vermutet hatte. Ich habe einige Filme und viele Fotos von und über Angkor Wat gesehen. Doch persönlich in diesen großen Mauern zu stehen, ist doch noch einmal etwas vollkommen anderes.

Weg nach Angkor Wat

Weg nach Angkor Wat

Angkor Wat wurde in der Mitte des 12. Jahrhunderts erbaut. Bereits von weitem ist es an der aus drei massiven lotusartigen Pyramiden bestehenden Form zu erkennen. Ein breiter langer Damm führt in das Innere der Anlage. Die Außenmauer ist ca. 1,5 x 1,5 Kilometer lang. Gänge mit großen Reliefs zieren die gewaltigen Mauern. Wenn das  erste Außencarre  abgeschritten ist, kann der Besucher eine weitere “ Schicht“ nach innen wandern. Wieder Gänge mit Reliefs. So kam auch ich immer weiter in das Innere der Anlage. Das Kernstück des Tempels ist heilig und darf nur in angemessener Kleidung betreten werden. Auf sehr steilen Treppen geht es heute ( ehemals waren es Steinstufen) hoch in die drei Türme. Von oben bietet sich ein beeindruckender Ausblick über die gesamte Anlage. Stairway to heaven – der Aufstieg in den Himmel soll ein wenig anstrengend sein.

Angkor Wat - Treppe zum Heiligtum

Angkor Wat – Treppe zum Heiligtum

Wer hier ins Detail gehen möchte, kann durchaus einen ganzen Tag in Angkor Wat zubringen. Große Touristengruppen werden schnell  durch die weitläufigen Gänge und Parkanlagn geschleust. Wir können uns die Zeit nehmen, die wir haben möchten. Wir laufen in Angkor Wat mehrere  Kilometer ab. Ich bin fasziniert und erfreue mich an den riesigen Mauern, Türmen und Reliefs und der Natur um die gewaltige Anlage.

Angkor Wat

Angkor Wat

Relief - Angkor Wat

Relief – Angkor Wat

Hier nun einige Fotos, die ich auch mit Euren Tipps retten konnte. Dafür großen Dank. Ein Stick in Saigon hat mir geholfen. Nun kann ich Bilder auslagern. Diese Bilder sind mehr oder minder für mich Erinnerungen und können sicher nicht den atemraubenden Eindruck wiedergeben. Doch sie werden mich immer an diesen wunderbaren Morgen in Anghor Wat erinnern.

Angkor Wat

Angkor Wat

Angkor Wat

Angkor Wat

Angkor Wat

Angkor Wat

Angkor Wat - Relief

Angkor Wat – Relief

Gruppe koreanischer Touristen

Gruppe koreanischer Touristen

traditionelle Kostüme

traditionelle Kostüme

Angkor Wat

Angkor Wat

Relief

Relief

Angkor Wat

Angkor Wat

See - Angkor Wat

See – Angkor Wat

Angkor Wat

Angkor Wat

Pferd in Angkor Wat

Pferd in Angkor Wat

Relief - Angkor Wat

Relief – Angkor Wat

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Da es hier in Aalborg zurzeit ziemlich nass von oben herunter kommt und wenig an einen warmen sonnigen Mai erinnert, mache ich mir ein paar warme Gedanken. Ich vertiefe mich in Erinnerungen an Gran Canaria. In 16 Tagen auf Gran Canaria habe ich zusammen mit Hund ziemlich alles an Wanderrouten abgelaufen, was mein Wanderführer  anzubieten hatte. Zusammen dürften dabei fast 300 Kilometer heraus gekommen sein. Gerne werde ich demnächst einzelne Routen beschreiben, denn ich fand einige Wanderwege wirklich empfehlenswert. Andere Touren erfüllten leider denn doch nicht das, was ich mir nach der Beschreibung versprochen hatte. Heute zeige ich zur Einstimmung einige Bilder rund um die Insel Gran Canaria (Inselmitte), die ich auf meinen verschiedenen Wandertouren aufgenommen habe.

Der „Froschfelsen“ und Roque Nublo befinden sich ziemlich in der Inselmitte und können in einer wunderschönen Wandertour umrundet und bis zum Plateau des Roque Nublo bestiegen werden.

Blick vom Roque Nublo auf eine weitere Felsformationein Mensch?

Frühling auf Gran Canaria

Viele Wanderwege führten mich entlang an felsigen Schluchten, durch schattige Kiefernwälder und dann wieder auf Gipfel, von denen sich fantastische Ausblicke auf das Inselinnere boten.

Im Inselort Antanara gibt es viele Häuser, die in den Fels gebaut sind. Die Leute leben tatsächlich in richtigen in den Fels geschlagenen Höhlen, die nur von außen an der Fassade wie ein Haus aussehen.

Zum Glück gibt es an vielen Stellen auf den Wanderwegen aufgeschichtete Steinhaufen, die den richtigen Weg weisen. Wer weiß, wo ich ansonsten manchmal gelandet wäre?

 

Schroffe Felswände erwarteten mich auch bei der Besteigung des höchsten Berges der Insel (Pico de las Nieves).

Verlassene Steinhäuser und Höhlen sind nette Abwechslungen auf den langen Wanderungen. Ich habe gerne im Schatten der Gemäuer eine kleine Rast eingelegt, Wasser getrunken oder auch ein privates Picknick mit mitgebrachten Avocados, Kivis und Thunfisch veranstaltet.

 

Hund lief anfangs kreuz und quer durch die Gegend. Mit fortschreitender Kilometeranzahl und steigender Tageshitze bevorzugte er dann doch  in meinem Schatten zu schleichen. Abkühlung gab es unterwegs auf einigen Wanderungen durch einen Bachlauf oder einen Sprung in einen der im Landesinneren liegenden Seen.

Bei Regen sollte man diese Straßen meiden. Ein lustiges Verkehrsschild, oder? Solche müssten im Moment in Aalborg an jeder Ecke aufgestellt werden – so viel Regen gibt es hier – doch dann wäre der Verkehr wohl lahmgelegt :-).

Felsen, Seen, schattigen Palmenwälder und grandiose Ausblicke

Sieht fast wie der Gran Canion in klein aus…….immer wieder zerschneiden die von der Inselmitte abfallenden Barancos die Landschaft.

Wie auf Fuerteventura gibt es auch auf Gran Canaria große Ziegen – und Schafsherden und natürlich dementsprechend leckere einheimische Käsesorten.

Gegensätze: Schloss und einfache Fischerhütten – hier scheinen Richi und Poori zu wohnen.

Einige Wanderrouten führen auch über Pässe, durch Schluchten und über Gipfel an einsame Strände, an denen kaum ein Mensch zu finden ist. Auf dem Bild ist der Strand vonGül Gül zu sehen.

 

Hundi biegt um die Ecke und ist froh wieder am Ende der Tour am Wagen anzukommen.

Demnächst gibt es einige ausführlichere Beschreibungen meiner schönsten Wandertouren auf Gran Canaria.

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Ich habe es tatsächlich gemacht. Sonntag habe ich mich zum zweiten Mal aufgemacht, um die Masca Schlucht zu begehen. Dieses Mal bin ich allerdings die Schlucht nicht nur herunter, sondern hoch und runter gelaufen.

Sonntag ging meine Tour daher nicht mit dem Taxi los, sondern mit dem Schiff, das mich an den Ausgangspunkt der Schlucht bringen sollte. Pünktlich um 9.00 Uhr stand ich im Hafen von Los Gigantes, wo ich erfahren musste, dass leider nicht genügend Leute für das 9.30 Uhr Schiff da waren. So musste 10.30 Uhr abwarten, bis Hund und ich endlich einschiffen konnten. Hund läuft mittlerweile ohne Probleme über schmale Laufstege auf die Boote. Es wirkt so, als wenn er schon immer zur See gefahren wäre.

Hund ist immer gut informiert

Am Ausgangspunkt der Schlucht angekommen, legte ich einen ordentlichen Schritt los, denn das letzte Boot fährt um 17.00 Uhr und da es bereits 11.00 Uhr war und man für eine Strecke ca. 3 Stunden rechnet, musste ich mich ein bisschen ranhalten. Das Wetter war bewölkt. Die Landschaft unheimlich schön und Hund hatte auch wie am letzten Sonntag seinen Badespass.

Wenn ich von unten hoch schaue, kann ich es immer gar nicht glauben, dass wir dort hoch auf die Berge hinauf kommen. Aber wir kamen. In gut zwei Stunden war ich oben und konnte einen Kaffee genießen. Dann ging es in zwei weiteren Stunden wieder herunter. Ein bisschen kannte ich den Weg langsam und fühlte mich immer mehr, wie auf einer normalen Hunderunde. Dennoch waren je Tour 600 Höhenmeter und einige unwegsame Strecken zu überwinden.

Auf dem Weg hoch kamen mir nach der Hälfte der Strecke auch einige Leute entgegen, die den Weg herunter machten. Einige sah ich später noch wieder, als ich auf meinem Weg herunter an ihnen vorbei kam.

viele Steine und ab und zu sind auch auf Steinen kleine Wasserläufe zu überwinden

für Hund kein Problem, sondern angenehme Badeabwechslung

Masca selber lag am letzten Sonntag recht grau da, da große Regenwolken über die Berge zogen. Allerdings war dadurch der seltene Blick von Masca aus nach Gomera möglich.

Durch den zügigen Auf- und Abstieg, bekam ich sogar noch das Boot um 15.30 Uhr und war um 16.00 Uhr wieder in Los Gigantes. Ich war doch ein klein wenig geschafft und Hund war hundemüde und fiel in einen Tiefschlaf. Wahrscheinlich hat er von einem Bad im Atlantik oder einem großen spanischen Knochen geträumt.

Ich wünsche Euch auch schöne Träume und einen guten Tag.

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1. Das Wetter ist hier auf der kanarischen Insel Teneriffa für mich äußerst angenehm. Am Anfang hatte ich in den ersten Wochen im Norden der Insel häufiger Regentage. Doch auch wenn es dort einige Tage oder stundenweise einen grauen Himmel gab, spielte sich alles bei sehr angenehmen Temperaturen ab. So blau wie hier hinter dem Teide ist der Himmel nicht immer. Dennoch gibt es täglich Sonnenschein. Die Temperaturen ändern sich entsprechend der Höhenlage oder der Inselseite (Osten sehr windig, Westen fast windstill). Meine ansonsten von Zeit zu Zeit übliche Migräne ist hier wie weggeblasen. Und auch von anderen Leuten habe ich hier häufig gehört, dass gesundheitliche Beschwerden der  unterschiedlichsten Art auf den kanarischen Inseln entweder vollkommen verschwanden oder sehr reduziert auftraten.

2. Ich habe selten einen so kleinen Fleck abwechslungsreicher Erde gesehen. Es gibt karge Hochgebirgs- und Vulkanlandschaft, genauso wie riesige Laub- und Kiefernwälder. Vulkane, kleine und höhere Gebirgszüge, Schluchten und Täler, ruhige Bergwiesen, kleine Gebirgsdörfer, Steppen, Blumenwiesen, Fischerdörfer, Städte und noch sehr viel mehr/Meer. Soweit ich das beurteilen kann, ist auf dieser Insel für einen Höhlenforscher bis  zu einem Wellensurfer alles geboten. Ich selber genieße am liebsten das Wandern mit dem Hund in der unendlich weiten Gebirgslandschaft und als Kontrastprogramm die Spaziergänge am Meer. Auch das Reiten unterhalb der Wälder des Teide hat mir sehr gefallen.

3. Mein Spanisch wird zwar insofern besser, als das ich immer mehr lesen und verstehen kann. Leider bin ich jedoch von s0 vielen Engländern umgeben,  dass das spanische Sprechen ein wenig zu kurz kommt. Jetzt habe ich einen Kursus (Spanisch für Ausländer) vom örtlichen Tourismusbüro entdeckt, der jedes Jahr im November anfängt, fünf Monate dauert und bei vier Stunden in der Woche noch zu einem äußerst moderaten Preis angeboten wird. In diesem Jahr ist es für mich zu spät. „Wie sieht es mit dem nächsten Jahr  Kurs aus“?  frage ich mich selber ganz leise. Herbst und Winter 2012 auf Teneriffa – das wäre eine Aussicht!

4. Mein Hund kommt hier auf der Insel, wie ich des Öfteren berichtet habe, auch gut klar. Früh morgens oder spät abends hat er die Gelegenheit am Strand zu baden. Ansonsten laufen wir in der schönen Landschaft oder im Ort spazieren. Bei unserem Lieblingsspanier wird er allein beim Vorbeikommen mit Knochen und anderen Leckereien aus der Küche bedacht. Am Weihnachten gab es für ihn sogar die Chateaubriand Reste und gestern eine halbe Ente. Wo meint Ihr möchte dieser Labrador den nächsten Winter verbringen?

5. Günstige Unterkünfte gibt es hier sehr viele. Überall findet man Schilder, dass etwas zum Verkauf oder zur Vermietung steht. Zunächst dachte ich, dass anscheinend die halbe Insel zum Verkauf steht. Die Immobilienpreise für Wohnungen und Häuser sind auch hier – wenn auch wohl nicht so stark wie auf dem spanischen Festland – stark gefallen. So ist es nicht verwunderlich, dass ich mich mit zunehmender Dauer meines Aufenthaltes immer häufiger nach einer richtigen günstigen Mietwohnung umsehe. Vor einigen Wochen hatte ich eine nette Begegnung mit einer Frau, die hier auf Teneriffa ein sogenanntes Kreativzentrum eröffnen möchte. Sie möchte zusammen mit anderen Leuten ein Haus oder eine Finca anmieten oder sogar kaufen und dort Kunstkurse (malen, fotografieren usw.) veranstalten. Ich habe mich sehr lange mit ihr unterhalten und habe mir schon vorgestellt, künftig vielleicht mehrere Monate auf Teneriffa zu verbringen und hier zu fotografieren und zu schreiben. Schöne Vorstellung – seufz.

6. Ansonsten habe ich viele interessante Menschen kennen gelernt, viele Dinge erlebt und einiges Neue ausprobiert. Daneben habe ich geschrieben, nachgedacht und einen ganzen Sack geordneter und ungeordneter Ideen im Gepäck, das ich dann wohl in einigen Wochen mit nach Deutschland bringen  werde.

Ich wünsche Euch allen einen wunderschönen Tag.

Das Orotava Tal liegt südlich von Puerto de la Cruz im Norden von Teneriffa. Ich bin häufiger auf den Weg in den Teide Nationalpark durch den hübschen und sauber angelegten Ort Orotava und das sich anschließende Tal gefahren. Nun wollten meine Freundin und ich, bevor sie wieder nach Deutschland zurückfliegen musste, eine letzte gemeinsame kleine Wanderung unternehmen. Aus einem Wanderführer hatten wir eine Route ausgewählt, die oberhalb von Orotava bei einer Forellenzucht begann. Es ging zunächst stetig bergauf und außer sehr viel schönen Kiefernwald mit dicken alten Bäumen war nichts zu sehen.

Dann kamen wir an eine Stelle von der sehr viele Wanderwege abgingen. Dort war auch ein Restaurant und anscheinend ein öffentlicher Grill und Picknickplatz. Hatte ich uns noch vor Minuten allein im Wald gewähnt, sah ich nun, das gerade zu Menschenmassen unterwegs waren. An dieser Stelle, die wohl auch mit dem Wagen zu erreichen war,  sprangen sehr viele Menschen herum. Es waren verkleidete Nikoläuse zu sehen, viele kleine spielende Kinder und Reiter, die ihre Pferde an der Mauer vor dem Restaurant parkten.

endlich wussten wir wieder wo wir waren 🙂

geparkter Schimmel

Nikolausgrillfest

Blick auf den Teide vom Orotavatal

Usnea Flechten, die wie Lametta aussehen und überall an den Bäumen zu finden sind

Felsen: die Orgelpfeiffen

herbstlicher Laubwald

Unsere Wanderung führte uns bergauf und bergab durch die unterschiedlichsten Landschaften und war wirklich sehr abwechslungsreich. Wir sahen Kiefernwälder im klaren grün. Überall hingen Usnea Flechten an den Bäumen und wirkten wie Lametta fast weihnachtlich. Wir sahen die Felsen, die wie Orgelpfeifen aussehen und wohl auch danach benannt sind. Dann ging es durch leuchtende  Laubwälder, die eher den Eindruck eines deutschen Herbstwaldes vermittelten. Als wir aus dem Laubwald heraus kamen, ging es durch terrassierte Felder, die von Palmenbäumen umgeben waren. Dann kamen einige Höfe, ein kleines Dorf und schließlich ein frischer grüner Rasen. Zum Schluss ging es noch an einem Wasserlauf an steilen Felsen wieder den Berg hinauf. Als wir dann auch noch den Teide im Sonnenlicht liegen sahen, konnte meine Freundin zu recht sagen, dass sie an ihrem letzten Tag in diesem Urlaub auf der Insel noch einmal die volle Vielfalt, die Teneriffa zu bieten hat, genießen konnte. Um den Tag abzurunden, fuhren wir noch an den Atlantik, wo wir in einem kleinen Fischrestaurant ein Abschiedsessen veranstalteten. Dass es für mich Meeresfrüchte gab, kann sich der Leser vielleicht denken :-).

Ich wünsche allen Lesern einen wunderschönen Tag.

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