Mit ‘Limfjord’ getaggte Beiträge

Aalborg Skudehavn

Aalborg Skudehavn

Endlich angekommen im hohen Norden. Wolken, Sonne und Wind wechseln sich ab mit einigen Regenschauern. Ab Anfang August wirkt es hier oben bereits ein wenig herbstlich. Doch ich hoffe noch auf einige warme Tage. Viele liebe Grüße und für Euch alle eine schöne Restwoche.

Limfjord Aalborg Brücken

Limfjord Aalborg Brücken

Aalborg Skudehavn

Aalborg Skudehavn

Diese Diashow benötigt JavaScript.

 

Schmucke Häuser in Nyköbing

Schmucke Häuser in Nyköbing

Die kleine Stadt Nyköbing mit ihren ca. 20.000 Einwohnern ist der Hauptort der Insel Mors. Im Hafen und den kleinen Straßen des Städtchens herrscht – zumindest tagsüber – ein reges Treiben. Viele Menschen bummeln und eilen durch die Kopfsteinpflastergassen und die Einkaufsstraßen. Um die Insel Mors und damit auch das Städtchen Nykoebing über Land überhaupt zu erreichen, ist die Überquerung der Vilsundbrücke von Westen her notwendig. Von Thysted oder der Westküste aus geht es über die lange Fjordbrücke.

Brücke von Vilsund

Brücke von Vilsund

Von der Ostseite kommt der Besucher über die hohe Sallingsundbrücke, die Mors mit der Halbinsel Salling verbindet. Von der Brücke selber kann der Betrachter einen wunderbaren Blick auf den Fjord und den Ort Glyngoere genießen.

Blick auf Glyngoere

Blick auf Glyngoere

Blick von der Sallingsundbrücke

Blick von der Sallingsundbrücke

 

 

 

 

 

 

 

Auch in den Einkaufsstraßen von Nyköbing herrschte bei meinem Besuch reges Treiben. Lag es an den vielen Touristen oder am Ausverkauf? Witzig fand ich die Idee der „beschirmten“ Einkaufsstraße.

Beschirmte Einkaufsstraße

Beschirmte Einkaufsstraße

 

Beschirmte Einkaufsstraße - zwei haben sich gefunden :-)

Beschirmte Einkaufsstraße – zwei haben sich gefunden 🙂

Allerdings auch die mit Anziehsachen jeder Art und Farbe überspannte Querstraße ist ein wahrer „Hingucker“.

Originelle Wäschewimpel

Originelle Wäschewimpel

Die dritte Einkaufsstraße war mit grünen Fäden (sollten es Algen sein?) überzogen.

Algenstraßenschmuck ?

Algenstraßenschmuck ?

Und hier noch ein paar weitere Impressionen aus dem kleinen Inselstädtchen. Liebe Grüße und ein schönes Wochenende!

Bibliothek und Denkmal

Bibliothek und Denkmal

Kunst am Straßenrand

Kunst am Straßenrand

über Udsalg - Ausverkauf

über Udsalg – Ausverkauf

Nykoebing - Eselfigur

Nykoebing – Eselfigur

Diese Diashow benötigt JavaScript.

 

Loegstoer

Loegstoer

Über den kleinen Ort Loegstoer im Limfjord und die dort zu bewundernde Muschelkunst habe ich bereits vor drei Jahren geschrieben. Nun kamen wir mit dem Schiff gegen Abend wieder an Loegstoer vorbei. Bei einem Landgang stellte ich zu meiner Freude fest, dass die Muschelkunst  in Loegstoer nach wie vor vorhanden ist. Ein schönes Wiedersehen. Einiges hat sich im Ort getan. Viele Häuser sind neu renoviert und bunt gestrichen. Wirklich ein hübscher kleiner Ort, der zu kurzen Spaziergängen, sicher aber auch zu längeren Aufenthalten einlädt. Neue „Kunstobjekte“, die ich hier gerne zeigen möchte, gibt es auch wieder zu bewundern.

Bunte Segel

Gruppen bunter Segel

Giraffenhals und Walflosse

Möwe, Giraffenhals und Walflosse

Muschelsitz

Muschelsitz mit Monster (?)

 

 

 

Diese Diashow benötigt JavaScript.

 

mit dem Rad unterwegs

mit dem Rad unterwegs

Mittlerweile hatte ich auch Gelegenheit, die Wander- und Radwege auf beiden Seiten des Limfjordes rund herum um Aalborg auszuprobieren. Nach den ersten nassen Tagen zeigte sich in der letzten Zeit dann doch ab und zu die Sonne. Und der Wind trieb imposante Wolkengebilde über das weite flache Land.

Wolken über Nordjütland

Wind und Wolken über Nord Jütland

Auf dem Fahrrad fuhr ich auf kleinen Wander- und Radwegen  in westlicher und östlicher auf beiden Uferseiten am Limfjord entlang. Gut, dass ich ein Crossrad habe, denn mit einem Rennrad wäre ich schnell auf den steinigen und morastigen Wegen „stecken“ geblieben. Zum Wandern ist die Gegend rund um Aalborg bestens geeignet. Es gibt keine Berge und den einzigen „Widerstand“ bietet der häufig recht stark auffrischende Wind. Alle Wanderwege in der Region sind sehr übersichtlich bezeichnet, markiert und kaum zu verfehlen.

Rad- und Wanderwege am Limfjord

Rad- und Wanderwege am Limfjord

Doch wer nicht mit seinem Fahrrad auf der Straße fahren möchte, dem ist ein Mountain Bike zu empfehlen. Denn häufig münden die anfänglich gut asphaltierten oder gepflasterten Wege in kaum 50 cm breite schlammige Pfade. Daher kam ich dann auch auf allen vier Uferseiten des Limfjordes jeweils nur maximal 10 Kilometer weit. Dann hatte ich die Wahl zwischen Schlamm oder Straße. Und ich entschied mich für die Letztere.

"endlose Weiten"

„endlose Weiten“

Am Besten hat mir eine Tour, die ungefähr 45 Kilometer lang ist, von Aalborg Richtung Westen zu dem kleinen Städtchen Nibe gefallen. Nibe hat ca. 5000 Einwohner und wurde zu Hansezeiten von den großen Koggen angelaufen. In dem kleinen Städtchen Nibe am Limfjord gab es Heringe und die großen Hansekoggen brachten das Salz.

weite Landschaft

weite Landschaft

Meine Tour führte mich von Aalborg zunächst über kleine Straßen mit wenig Verkehr. Kurze Wegstrecken ging es auf größeren Straßen mit gut ausgebauten Radwegen entlang. Alle Radwanderwege, die ich um Aalborg herum gesehen habe,  sind mit Ziffern bezeichnet und übersichtlich markiert.

Paddler auf einem kleinen Seitenarm des Limfjords

Paddler auf einem kleinen Seitenarm des Limfjords

Ungefähr 10 Kilometer westlich von Aalborg geht die Wegführung dann für kurze Zeit in einen Kieselsteinweg über, der kurz darauf in einen gepflasterten Wanderweg mündet. Der weitere Weg verläuft parallel und auch recht nah zum Limfjord. Den Limfjord und die weite Landschaft im Blick lässt es sich herrlich radeln.

Steinmännchen im hohen Norden

Steinmännchen im hohen Norden

Wiesen am Limfjord

Wiesen am Limfjord

Wolken über Nordjütland

Wolken über Nordjütland

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Heute einige Bilder vom ersten Tag des Tallships Race in Aalborg.

Atyla Country of registration: The Netherlands Rig: Staysail Schooner 2 Year launched: 1984 Crew: 26 www.atylaship.com

Atyla
Country of registration: The Netherlands
Rig: Staysail Schooner 2
Year launched: 1984
Crew: 26
http://www.atylaship.com

Stadthafen Aalborg mit Brücke über den Limfjord

Stadthafen Aalborg mit Brücke über den Limfjord

Schulschiff Georg StageGeorg Stage Country of registration: Denmark Rig: Ship Year launched: 1934 Crew: 74 www.georgstage.dk

Schulschiff Georg StageGeorg Stage
Country of registration: Denmark
Rig: Ship
Year launched: 1934
Crew: 74
http://www.georgstage.dk

Hoch hinaus - Georg StageGeorg Stage Country of registration: Denmark Rig: Ship Year launched: 1934 Crew: 74 www.georgstage.dk

Hoch hinaus – Georg StageGeorg Stage
Country of registration: Denmark
Rig: Ship
Year launched: 1934
Crew: 74
http://www.georgstage.dk

Santa Maria Manuela Country of registration: Portugal Rig: Gaff Schooner 4 Year launched: 1937 Crew: 68 www.santamariamanuela.pt

Santa Maria Manuela
Country of registration: Portugal
Rig: Gaff Schooner 4
Year launched: 1937
Crew: 68
http://www.santamariamanuela.pt

Rudern vor den Tallships

Rudern vor den Tallships

Roald Amundsen Country of registration: Germany Rig: Brig Year launched: 1952 Crew: 48 www.sailtraining.de

Roald Amundsen
Country of registration: Germany
Rig: Brig
Year launched: 1952
Crew: 48
http://www.sailtraining.de

Beflaggung überall

Beflaggung überall

Cisne Branco Country of registration: Brazil Rig: Ship Year launched: 1999 Crew: 60

Cisne Branco
Country of registration: Brazil
Rig: Ship
Year launched: 1999
Crew: 60

Lasko an Bord

Lasko an Bord

La Grace Country of registration: Czech Republic Rig: Brig Year launched: 2010 Crew: 50 www.lagrace.cz

La Grace
Country of registration: Czech Republic
Rig: Brig
Year launched: 2010
Crew: 50
http://www.lagrace.cz

Cisne Branco Country of registration: Brazil Rig: Ship Year launched: 1999 Crew: 60

Cisne Branco
Country of registration: Brazil
Rig: Ship
Year launched: 1999
Crew: 60

Hafenbad mit Aussichtsturm

Hafenbad mit Aussichtsturm

Thalassa Country of registration: The Netherlands Rig: Barquentine 3 Year launched: 1980 Crew: 30 www.tallshipthalassa.nl

Thalassa
Country of registration: The Netherlands
Rig: Barquentine 3
Year launched: 1980
Crew: 30
http://www.tallshipthalassa.nl

Tallship :-)

Tallship 🙂

Storte Klaus

Storte Klaus

Statsraad Lehmkuhl Country of registration: Norway Rig: Barque 3 Year launched: 1914 Crew: 180 www.lehmkuhl.no

Statsraad Lehmkuhl
Country of registration: Norway
Rig: Barque 3
Year launched: 1914
Crew: 180
http://www.lehmkuhl.no

Shtandart Country of registration: Russia Rig: Ship Year launched: 1999 Crew: 40 www.shtandart.com

Shtandart
Country of registration: Russia
Rig: Ship
Year launched: 1999
Crew: 40
http://www.shtandart.com

Ankunft bei Vollmond Christian Radich Country of registration: Norway Rig: Ship Year launched: 1937 Crew: 115 www.radich.no

Ankunft bei Vollmond – Christian Radich
Country of registration: Norway
Rig: Ship
Year launched: 1937
Crew: 115
http://www.radich.no

Sorlandet Country of registration: Norway Rig: Full-rigged Year launched: 1927 Crew: 88 www.fullriggeren-sorlandet.no

Sorlandet
Country of registration: Norway
Rig: Full-rigged
Year launched: 1927
Crew: 88
http://www.fullriggeren-sorlandet.no

Diese Diashow benötigt JavaScript.

 

Lasko ist auch ein Se"eh"hund

Lasko ist auch ein Se“eh“hund

 

Heute schreibe ich ausnahmsweise einmal nicht über eine Wandertour im Gebirge, sondern nehme Euch auf eine Schiffstour über den Limfjord mit. Es geht von Aalborg mit dem Ausflugsschiff MS Kysten Richtung Westen zu einsamen Seehundbänken in der Nibe Bredning.

 

MS Kysten im Hafen Aalborg

MS Kysten im Hafen Aalborg

In der nördlichen Mitte Dänemarks verbreitet sich der Limfjord. Er sieht dort wie ein großer See oder gar ein Meer aus. Dieses „Meer“ nennt sich Loegstoer Bredning. Und dort befinden sich viele kleine und große Fjordinseln und Sandbänke, auf denen fast immer riesige Seehundkolonien anzutreffen sind. Wer also „Seehundgarantie“ und möglichst viele dieser flotten Schwimmer erleben möchte, sollte hierher kommen.

Seehunde in der Mitte des Limfjordes bei Loekstoer

Seehunde in der Mitte des Limfjordes bei Loekstoer

Doch wer nicht so weit fahren kann oder möchte, der hat auch die Gelegenheit, weit vor Loekstoer im sogenannten westlichen Limfjord Seehunde anzutreffen. Auch dort finden sich immer wieder vereinzelte Tiere oder kleine Kolonien. Selbst im Aalborger Hafen habe ich häufig einzelne Seehunde um die Boote kreisen sehen.

Seehund im Aalborger Hafen

Seehund im Aalborger Hafen

Zu einer kleinen Insel namens Roenholm, auf der Seehunde anzutreffen sein sollten, ging es nun auf dem Wasserweg vor einigen Tagen. Im Aalborger Hafen bestiegen wir unter der großen Limfjordbrücke die MS Kysten, ein altes Holzschiff aus dem Jahr 1940. Hübsch renoviert dient sie heute als Ausflugsschiff für Hafenrundfahrten und kleine Seereisen über den Limfjord.

Lasko sonnt sich an Bord

Lasko sonnt sich an Bord

In westlicher Richtung ging es unter der großen Stadtbrücke hindurch und geradewegs auf die Eisenbahnbrücke zu. Die Eisenbahnbrücke verläuft so knapp über dem Fjord, dass sie für durchfahrende Schiffe hochgeklappt werden muss. Seit einiger Zeit ist die Brücke auch wieder intakt. Nachdem sie von einem großen Schiff gerammt worden war, fehlte mehrere Monate  ein großes Brückenteil. Für Schiffe, die nicht mehr auf die Öffnung der Brücke warten mussten, prima. Doch der Bahnverkehr von Jütland in den Norden von Dänemark musste über Schienenersatzverkehr umgeleitet werden. Und der Passagierverkehr zwischen Dänemarks Norden und Jütland war in dieser Zeit nur sehr eingeschränkt möglich.

Eisenbahnbrücke Aalborg

Eisenbahnbrücke Aalborg

Doch nun die das defekte Brückenteil repariert und die Brücke funktioniert wieder. Tagsüber ist sie besetzt und öffnet für durchreisende Schiffe. So öffnete sich die Brücke nach kurzer Wartezeit auch für uns und ließ uns in Richtung Westen passieren. Vorbei am Skudehafen, in dem Fischer- und Freizeitboote gleichermaßen zu Hause sind, tuckerten wir an den westlich gelegenen kleinen Stadtbezirken von Aalborg vorbei.

Segelboot auf dem Limfjord

Segelboot auf dem Limfjord

Der Limfjord ist in seinem Verlauf mal breit und dann wieder schmal. Doch niemand sollte hier unvorsichtig sein. Dieser an vielen Stellen sehr flache Fjord ist als Gefahrenquelle für Boote aller Art nicht zu unterschätzen. An beiden Seiten des Ufers weist er flächenmäßig sehr große und dabei gleichzeitig breite Untiefen auf, die schon so manchen stolzen Kapitän zum Verhängnis geworden sind. Erst vor einer Woche blieb ein großes deutsches Segelschiff hier auf der Durchfahrt zur Hansesail nach Rostock auf einer Sandbank hängen. Häufig kommen die Schiffe nicht mehr mit eigener Kraft frei und müssen sich fremder Hilfe bedienen. Gut, dass es hier einige Experten am Fjord gibt.

Wolkenspiel

Wolkenspiel

In einem weiten Borgen ging es weiter um die kleine Insel Egholm herum. Hierher können Einheimische und Touristen mit einer Fähre vom Aalborger Ufer aus gelangen. Südlich dieses Eilandes habe ich bei einem meiner ersten „Bootsfahrversuche“ auch das Boot auf den flachen Grund des Limfjordes gesetzt. Zum Glück konnten wir uns in dem Fall mit eigener Kraft befreien. Seitdem heißt diese Sandbank Leonies Sandbank. So kann man hier im fernen Dänemark zu einer eigenen Sandbank kommen :-). Wir fuhren vorbei an kleinen Ferienhaussiedlungen. Dann wieder grüne Wiese, einzeln Gehöfte und wieder bunte Ferienhäuser mit dänischer Flagge am Uferrand. Ansonsten blickt das Auge auf endlose weite grüne Flächen und ein bezauberndes Wolkenspiel.

Freizeithafen Gjoel

Freizeithafen Gjoel

Nach einer guten Stunden Fahrt geht es mit einigem Abstand an der ehemaligen Insel Gjoel vorbei. Heute ist Gjoel mit einem Damm mit dem Festland verbunden. In den Hafen führt eine ausgebaggerte Fahrrinne. Rechts und links daneben wieder gefährliche Untiefen. Im kleinen Hafen liegen die Freizeitboote dicht an dicht. Wenden ist schwierig. Wer es an Land schafft, kann durch das Dorf spazieren oder im Hafenrestaurant zu einer Mahlzeit einkehren.

Hinter Gjoel steuerten wir auf den Teil des Limfjordes, der als sogenannte Nibe Bredning bezeichnet wird, zu. Hier geht es bei südwestlicher Weiterfahrt in den Hafen des kleinen Ortes Nibe. Ein Besuch lohnt sich in Nibe allein wegen der vielen kleinen bunten Häuser in hübsch angelegten Gassen. Doch wer zu den Seehunden möchte, muss auf Höhe von Nibe mit nördlichem Kurs in Richtung der kleinen Insel Roenholm halten. Diese liegt näher am anderen Ufer des Limfjordes gegenüber des Ortes Vesterby. Mitten in der Nibe Bredning liegt die Insel der Seehunde, die kleine Insel Roenholm. Wer ein Schlauchboot dabei hat, darf sie sogar betreten. Allerdings sollen die Seehunde nicht gestört werden. Tierschutz geht vor.

Seehunde Roenholm

Seehunde Roenholm

So hatte die MS Kysten weit vor der Insel die Motoren ausgemacht. Wir trieben lautlos in Richtung der kleinen Insel, auf deren Sandausläufern die Robben in der Sonne lagen. Immer noch weit entfernt von der Insel hielten wir an, so dass Nahaufnahmen von den Tieren selbst mit einem Teleobjektiv leider nicht möglich waren. Einige Gäste, die unbedingt etwas näher an die Tiere heran wollten, konnten mit einem kleinen Schlauchboot mit einem lautlosen Elektromotor noch ein bisschen weiter an die Insel heran. Einige Seehunde glitten ins Wasser und schwammen um das Schlauchboot herum. Angst hatten die Tiere anscheinend nicht. Ich schaute mir die Seehundkolonie vom Schiff mit dem Fernglas an.

Seehunde auf Roenholm

Seehunde auf Roenholm

Möwen kreisten über der Insel und immer mehr Seehunde glitten ins Wasser bis die Insel leer war. Wir machten uns auf den Rückweg, um nach zwei Stunden wieder im Aalborger Hafen anzukommen. Zu meiner Freude tauchte auf einmal am Steg ein Seehundkopf auf. War das Zufall oder war uns da jemand gefolgt?

Abendstimmung im Aalborger Hafen

Abendstimmung im Aalborger Hafen

Diese Diashow benötigt JavaScript.

 

Heinz Rudolf Kunze beschreibt in seinem Song „Meine eigenen Wege“ die eigenen Wege, die schwer zu beschreiben sind. Denn – so Kunze – man versteht sie ja erst beim Gehen. So wie in diesem Song kam mir mein Weg in diesem Sommer vor. Und ich hoffe doch sehr, dass ich ihn beim Gehen verstanden habe.

Als ich von Teneriffa nach Deutschland flog, hatte ich einige Pläne und Vorhaben im Gepäck. Ich wusste ziemlich genau, was ich alles erledigen wollte und machte mich gleich am ersten Tag in Deutschland an die Arbeit. Einiges von dem „Vorgenommenen“ gelang. Doch gerade in den großen Dingen kam es dann doch ein wenig anders, als ich mir das ursprünglich so vorgestellt hatte. Meine Projekte nahmen mehr Zeit in Anspruch, als ich für sie eingeplant hatte. Termine wurden verschoben. Unerwartete Ereignisse „überfielen“ mich. Es gab in deren Folge neue Dinge zu erledigen. Daneben im persönlichen Bereich Ärger und einigen unschönen und vor allen Dingen unnötigen Stress. Meine Vergangenheit holte mich ein.
Und so vergingen Stunde um Stunde und Tag um Tag. Ende Mai bis Anfang Juni besuchte ich noch andere Blogs und nahm mir fest vor, endlich einmal ein Lebenszeichen von Lasko und mir in die virtuelle Welt zu senden. Doch auch dieses Vorhaben verschob sich von Woche um Woche. Und nach einiger Zeit Blogabstinenz überfiel mich eine Art Sprach- und Schreiblosigkeit. Auch wenn ich es vorhatte – ich bekam einfach im Blog keinen Neustart hin. Plötzlich fragte ich mich, warum ich überhaupt blogge und ob das Bloggen Sinn macht. Doch anders herum gefragt: was macht für mich schon Sinn, wenn nicht bloggen? Aber anstatt einfach wieder los zu legen, überlegte ich, was ich schreiben könnte. Nichts schien mir geeignet oder gut genug. Und so blieb mir nichts anderes übrig, als die schreiblose Zeit einfach hinzunehmen. Wahrscheinlich gab es für mich wichtigere Dinge zu erledigen. Vielleicht.
Lasko und ich fuhren in diesem Sommer von Bonn nach Freiburg, München, Bremen, in meine alte Heimat nahe Worpswede und an den Limfjord nach Dänemark. Doch in diesem schönen warmen Sommer hatte selbst Lasko keine Zeit (oder war er nur zu faul?) zum Denken. Dann passierte in der Familie ein Trauerfall. Abschied – auch von einem sehr alten Menschen – macht immer wieder sehr traurig und konfrontiert uns mit der eigenen Endlichkeit des Daseins.
So ging ich in diesem Sommer meine eigenen Wege, die mich immer mehr von der virtuellen Welt entfernten. „Finde ich überhaupt einen Weg zurück und will ich das?“ fragte ich mich manchmal. Doch ein Leben ganz  ohne bloggen kann ich mir im Moment jedenfalls auch  nicht vorstellen. Doch je mehr Zeit verging, desto schwerer schien mir der Weg zurück. „Kommen „wir“ der Bloggerwelt abhanden?“ fragte ich mich immer häufiger. Doch heute weiß ich: Nein, das tun wir nicht.
Heute sind wir zurück. Ob ich es schaffen kann, alle Eure Blogs „nachzulesen“? Wohl kaum – doch ich werde mich bemühen.
Und während ich mich durch viele Blogs durcharbeiten werde, hier für Euch ein kleiner virtueller Überblick über unseren warmen Sommer in Deutschland und Dänemark.

Welt der Antarktis im Loropark auf Teneriffa

MAI – Welt der Antarktis im Loropark auf Teneriffa und dann Abflug ins zunächst kalte Deutschland

Pfingsten - Kölner Eisenbahnbrücke mit vielen menschen und Schlössern

Pfingsten – Kölner Eisenbahnbrücke mit vielen Menschen und Schlössern – nun ist es auch in Deutschland heiß

JUNI - Schönes Wetter im Rheintal

JUNI – Schönes Wetter im Rheintal

JULI - Lasko ist es in Freiburg zu heiß und er genießt das freie Kinderbett

JULI – Lasko ist es in Freiburg zu heiß und er genießt das freie Kinderbett – leider nicht um zu denken 🙂

JULI - Lasko bei sommerlichen Temperaturen in der Isar

JULI – Lasko bei sommerlichen Temperaturen in der Isar

JULI - Das deutsche Segelschiff Landrath Küster gerät auf dem Weg zur Hansesail in Rostock in Dänemark auf eine Sandbank und muss frei gezogen werden

JULI – Das deutsche Segelschiff Landrath Küster gerät auf dem Weg zur Hansesail in Rostock in Dänemark auf eine Sandbank und muss frei gezogen werden

August - Besuch bei den Bremer Stadtmusikanten

August – Besuch bei den Bremer Stadtmusikanten

August - Besuch in der Heimat - Torfkahn auf der Hamme in Worpswede -

August – Besuch in der Heimat – Torfkahn auf der Hamme in Worpswede –

jeden Tag und noch möglichst lange - Sonnenuntergang Limfjord

Jeden Tag einmal und bitte noch möglichst lange – Sonnenuntergang am Limfjord

Meine eigenen Wege – Songtext Heinz Rudolf Kunze

Kannst Du mir noch folgen?

Kannst Du mich noch sehn?
Ich hab’s tatsächlich riskiert,
Dir den Rücken zuzudrehn.
Doch so wahr ich jetzt hier stehe:
ich bereue keinen Schritt.
Und so wahr ich weitergehe:
Meine Zeit mit Dir kommt mit.Ich geh meine eigenen Wege,
ein Ende ist nicht abzusehn.
Eigene Wege sind schwer zu beschreiben,
sie entstehen ja erst beimGehn.Schau, die große Karawane
zieht vorbei im alten Trott.
Für Kamele gibt’s Gebete,
für die Reiter einen Gott.
Von Oase zu Oase
jede Nacht ein neuer Tanz.
Nie verlassen sie die Wege
des geringsten Widerstands.

Ich geh meine eigenen Wege,
welcome to this One Man Show!
Ich geb mir die Sporen, sonst bin ich verloren,
volles Risiko.

Ich geh meine eigenen Wege,
ein Ende ist nicht abzusehn.
Eigene Wege sind schwer zu beschreiben,
sie entstehen ja erst beim Gehn.

 

Und ein Ende ist noch nicht abzusehen 🙂

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Lasko denkt auf dem Schiff

Lasko denkt auf dem Schiff

Gestern – am letzten Wochenende waren wir nach langer Zeit einmal wieder in Rostock. Ich habe dort ja nie gelebt, aber Leonie hat dort mit ihrer Familie über 16 Jahre lang gewohnt. Ihre Kinder sind dort geboren worden und aufgewachsen. „An jeder Ecke lauern viele schöne und auch schmerzliche Erinnerungen“, meint Leonie. Ich kann das nicht so richtig verstehen, denn erinnere mich meistens nur an gute Dinge. Wenn ich zum Beispiel irgendwo eine leckere Wurst bekomme, dann vergesse ich das garantiert nicht. Die schmerzhaften Erinnerungen hingegen, die schüttele ich einfach und schnell ab. Ich denke, dass es nicht viel bringt, zu lange den traurigen und schmerzhaften Erfahrungen nachzuhängen. Schau dir die Erinnerung an, stell Dich ihnen, gehe durch und dann vergesse sie ganz schnell. Vielleicht kannst Du auch eine gute Seite an den schmerzlichen Erinnerungen finden. Irgendetwas Gutes findet sich zumeist in allen Dingen.

In Rostock machte ich dann allerdings selber eine schmerzhafte Erfahrung. Wir liefen auf unserer Morgentour durch den Lindenpark. Ich war angeleint und trabte neben Leonie her. Plötzlich kam eine Zweibeinerin mit zwei Hunden. Einem sehr kleinen und einen großen Dobermann. Die nicht angeleinte Dobermannhündin lief auf mich zu und wir beschnüffelten uns. Plötzlich biss sie zu und verschwand mit ihrer Besitzerin so schnell wieder, wie sie aufgetaucht war. Leonie und ich blieben verblüfft zurück. Seitdem habe ich vier tiefe Löcher in der Flanke, die Leonie mir zu Hause ein wenig medizinisch versorgte. So ein Ärger, aber auch den habe ich abgeschüttelt. Was ist daran gut? Vielleicht das ich mich in Zukunft ein bisschen vorsichtiger verhalten werde, wenn ich mal wieder einer bissigen Doberfrau begegnen werde.

Am zweiten Augustwochenende war die traditionelle Hanse Sail in tostock. Das ist ein Treffen vieler großer alter Segelschiffe. An den weißen Riesen der Meere kann Leonie sich gar nicht satt sehen. Ich durfte mit ihr an Bord der pommerschen Jagt Hoffnung gehen. Die wird ehrenamtlich von einem Förderverein betrieben und die Einnahmen kommen dem Erhalt des alten Schiffes zu Gute. Wir fuhren mit den vielen anderen Seglern die Warnow hoch und raus auf die Ostsee. Leider war am Samstag eine große Flaute, obwohl der Wetterdienst in Warnemünde 3 bis 4 Windstärken angesagt hatte. So dümpelten wir dann auf der Ostsee dahin und konnten uns mit den anderen vielen Seglern das Segeln abschmincken. Doch was war gut daran?

Wir konnten in völliger Ruhe bei Windstille den wunderschönen Ausblick auf die vielen anderen Segelschiffe genießen. Ich fühle mich als See- und Schiffshund an Bord immer wohl. Beim gemeinschaftlichen Mittagessen bekam ich ein riesiges Stück von Leonies Bockwurst ab und danach döste ich auf dem Vordeck in der Sonne, während Leonie die Schiffe ablichtete.

Heute – die Fotos der Hanse Sail 2013 in Rostock

maritime Graffiti

maritime Graffiti in der Friedrichstraße

Schlange vor dem Rostocker Rathaus

eine Schlange vor dem Rostocker Rathaus

die Koggen

die Koggen vor den neu errichteten Speichergebäuden

Shantychor

auch Shantychöre waren auf den Bühnen zu hören

Drachenboot

Drachenboot

Modelschiffe

Modelschiffe

ohne Segel geht es die Warnow hoch

ohne Segel geht es die Warnow hoch

Riverstar und Kreuzfahrschiff

Riverstar und Kreuzfahrschiff

Hanse Sail 2013

Hanse Sail 2013

Hanse Sail 2013

Hanse Sail 2013

Hanse Sail 2013

Hanse Sail 2013

Hanse Sail 2013

Hanse Sail 2013

Hanse Sail 2013

Hanse Sail 2013 – dümpeln bei Flaute

Hanse Sail 2013

Hanse Sail 2013

Hanse Sail 2013

Hanse Sail 2013

Hanse Sail 2013

Hanse Sail 2013

Hanse Sail 2013

Hanse Sail 2013

Morgen – wir sind wieder unterwegs. Es geht  in den hohen Norden an den Limfjord nach Dänemark zu meinem Freund Shinouk. Im Gepäck haben wir nicht nur ein paar leckere Flaschen Weißwein als Gastgeschenk, sondern auch einen ganzen Sack leckere Rinderohren für Shinouk und mich. Hoffen wir mal, dass auch im August noch ein wenig die Sonne für uns scheinen wird.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Lasko denkt auf dem Schiff

Lasko denkt auf dem Schiff

Gestern – nein, genauer gesagt: am letzten Mittwoch. Wir waren mit dem Schiff unterwegs. Von Aalborg ging es auf dem Limfjord Richtung Osten. Es war leider (oder auch nicht) wieder einmal ein verregneter, grauer und kühler Tag. Aber daran hat sich sogar Leonie mittlerweile gewöhnt. Wir freuten uns, als wir mittags in der kleinen Stadt Hals am Ende des Limfjords ankamen. Dort in dem 12.000 Seelenort am Kattegat machten wir Pause. Ein paar Stunden Zeit für einen kleinen Landausflug. „Hals ist immer einen Ausflug wert“, sagte Leonie und kletterte an Land. Besucher können die kleine Stadt mit Kirche und Hafen und die Schanze besichtigen.

Kommt der Halsbesucher jedoch – wie wir – im Sommer an einem Mittwoch an, dann herrscht in Hals besonders buntes Treiben. Es ist Markttag. Und das heißt in Hals, dass es nicht nur Gemüse, Obst und Früchte gibt. Nein, es wird getrödelt. Überall in fast allen Straßen des kleinen Städtchens sind Stände aufgebaut. Da verkaufen Kinder neben Profis. Es gibt neue Haushaltswaren, alte Töpfe, Strickwaren, alte Bücher und CDs. Nichts was es an diesem Tag in Hals nicht gibt. Und vor allen Dingen viele Schnäppchen. Während Leonie nach geflochtenen Kisten Ausschau hielt, suchte ich nach alten Knochen. Doch letztlich musste selbst Leonie zugeben. Es gibt doch etwas, was es in Hals nicht gibt. Und das sind alte Knochen. Jedenfalls haben wir keine entdeckt. Zur Entschädigung kaufte Leonie dann einen Poelser und gab mir ganz großes Stück ab.

Nachdem die geflochtenen Kisten, in denen Leonie ihre Sachen verstauen will, auf dem Schiff waren, fuhren wir weiter hinaus auf das Kattegat. „Kattegat heißt Katzenloch“, meinte Leonie zu mir und grinste. Das ist schon ein merkwürdiger Name für so ein Meer. Seehunde haben wir im Kattegat gesehen. Eine Katze ließ sich hingegen nicht blicken. Nicht einmal in Hals selber. Ich finde, dass das Kattegat in Hundegat umbenannt werden sollte. Denn es gibt nicht nur in Hals viele Hunde, sondern vor Hals auch viele Seehunde. Und außerdem hört sich Hundeloch doch sehr viel besser an als Katzenloch. Finde ich jedenfalls –  und was meint Ihr?

Heute – hier einige Bilder vom Trödelmarkt in Hals

LHals_2Kindervergnügen am MarktrandLHals_6Selbst Steine stehen hier zum Kauf – doch alte Knochen? Fehlanzeige!LHals_7Leonie gingen gleich viele Lichter aufLHals_8in Hals wird getrödelt und geparkt 🙂LHals_11grelle Farben gegen RegenfrustLHals_13In Hals waren am Markttag  viele dänische und auch deutsche Hunde unterwegs. Und keiner fand alte Knochen und wenn doch, hat er es mir nicht verraten.LHals_14Leonies Lieblingsboxen – eingesetzt in Bonn, Aalborg und auf Teneriffa. Den Verkäufer seht Ihr hinter dem Loch.LHals_15warmen Mützen werden hier auch im Sommer benötigt

LHals_16bunte Stühle undLHals_17buntes Markttreiben

LHals_18bunte Menschenhalsbänder – bunte Hundehalsbänder habe ich vergeblich gesucht – brauche ich auch nicht wirklichLHals_20braucht jemand ein weißes Zweirad?LHals_24oder einen hübschen grauen Toilettensitz?LHals_25für jeden Stil etwas dabei – Hundemäntel und Hundedecken leider nicht im AngebotLHals_27vielleicht sind unter den alten Helmen und Schüsseln doch irgendwo Knochen versteckt – habe alles gut abgeschnüffeltLHals_29und wenn nichts mehr hilft, dann vielleicht ein Fadoel 🙂

Morgen – goodbye Dänemark – Deutschland wir kommen

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Lasko denkt in Dänemark

Lasko denkt in Dänemark

Gestern – die letzten Tage hat es hier wie aus Kübeln geschüttet. Das fand ich prima. Ich konnte durch Pfützen springen und hatte ständig eine gute Befeuchtung von oben. Leonie fand den vielen Regen gar nicht so witzig. Dieses Wochenende sind in Aalborg Hafentage. Anlässlich dieser Festtage waren viele Veranstaltungen entlang der Kaikante geplant. Es sollte Ausflugsfahrten, Regatten, Konzerte, Ausstellungen und viele bunte Stände geben. Doch bei Dauerregen fielen die meisten Veranstaltungen regelrecht ins Wasser.

Die Musiker auf den Showbühnen spielten vor einem recht ausgedünnten Publikum, das tapfer seine Regenschirme gegen Starkregen und Windboen verteidigte. Die vielen Springburgen und Spielgelegenheiten für die Kinder blieben sich allein überlassen. Und auch auf Eis und Poelser schien niemand recht Lust zu haben. Warum fragt mich eigentlich keiner? Ich wäre ein sicherer Dauerkunde am Poelserstand und käme ganz bestimmt auch bei Regen.

Die Jüttländische Bank hatte am Hafenrand eine riesige Ruschbahn aufgebaut, die direkt in den Limfjord führte. Doch anscheinend hatte niemand von den Zweibeinern Lust sich im Limfjord auf der Riesenrutschbahn  nass zu machen. Alle waren bereits vom Regen durchnässt. Warum fragt mich eigentlich keiner? Ich wäre so gerne auf der Rutschbahn in den Limfjord gerutscht. Und wenn es sein muss, würde ich auch den ganzen Tag rutschen.

Hinter der großen Eisenbahnbrücke ist zurzeit der Zirkus Benneweis. Dort habe ich mit Leonie gestern morgen große Elefanten beobachtet, die gefüttert und geduscht wurden. Doch wegen dem Regen scheinen auch nicht allzu viele Leute Lust auf Zirkus zu haben. Warum fragt mich eigentlich keiner? Ich hätte unheimlich Lust auf Zirkus. Ich möchte die großen Löwen und Elefanten sehen und selber in der ersten Reihe sitzen und zuschauen, wie andere Tiere Kunststücke machen. Leider sind Hunde im Zirkus verboten. So bleibe ich denn auf dem Boot und träume von Poelsern, Wasserrutschen und Zirkuszelten.

Heute – wir haben den längsten Tag im Jahr dann doch noch ohne Regen am Abend gefeiert. Zwischen den Regenschauern kam ab und zu sogar die Sonne hervor.

Es gibt ein Boot auf dem Limfjord, das Jesus heißt. Die Leute, denen das Boot gehört, scheinen in Sachen Gottes unterwegs zu sein. Das bewahrte sie allerdings nicht davor, auf eine Sandbank aufzulaufen. Als der Herr sie nach drei Tagen immer noch nicht befreit hatte und auch die Sache mit dem „über das Wasser laufen“ nicht klappte, musste ein Boot ausgeschickt werden, das Jesus von der Sandbank zog und nach Aalborg zurück brachte. So sahen wir Jesus im Schlepptau.

Damit Dänemark nicht vollkommen im Grau versinkt, hier ein paar Fotos rund um die Aalborger Hafentage.

Schulhafen

Schulhafen

Sonnenuntergang Limfjord

Sonnenuntergang Limfjord

Eisebahnbrücke

Eisebahnbrücke

Wylde Swan

Wylde Swan

Britta Leth

Britta Leth

Saga

Saga

Loa

Loa

Sonnenuntergang Limfjord

Sonnenuntergang Limfjord

Jesus im Schlepptau

Jesus im Schlepptau

Morgen – es ist Sonntag und ich werde endlich einmal wieder ausschlafen. Euch allen wünschen wir einen wunderschönen sonnigen Sonntag.

Diese Diashow benötigt JavaScript.