Mit ‘masca’ getaggte Beiträge

Baumloch

Baumloch

Ostersonntag war ich mit Lasko auf einer langen Wanderung von Los Gigantes über Santiago del Teide und die Tenohöhen. Das Wetter spielte sehr gut mit. Morgens schattig kühl und dann Sonnenschein und blauer Himmel. Besonders schön fand ich den Baum mit dem Loch zum Durchsehen. Ob das meinen Blick schärft oder einen besseren Durchblick verschafft? Am Wegesrand lag auch ein verlassener Dreschplatz, der sich wunderbar für eine Picknickpause eignet. Dann ging es aus der Höhe wieder zurück zum Atlantik durch die bekannte Schlucht von Masca. Alle Wanderwege waren am Ostersonntag einsam und ich begegnete kaum Menschen. Doch das änderte sich schlagartig in Masca. Im Ort, in der Schlucht und am Mascastrand tummelten sich Spanier und Touristen gleichermaßen. An den Engpässen in der Schlucht kam es regelrecht zu „Verkehrstaus“. Als ich am Strand ankam, nahm ich ein Boot nach Los Gigantes. Das Boot fuhr an einer Jacht vorbei. Sehr groß und auffällig. So eine große Jacht habe ich selber noch nie gesehen. Sah nach royal und/oder prominent aus. Ich machte ein Foto und forschte nach.  Herr Alexander Machkevitch war mit seinem „kleinen Boot“ Lady Lara zu Besuch in Los Gigantes. Bei mir war er allerdings nicht:-).

Ich wünsche Euch allen eine schöne Woche mit guten Gedanken, angenehmen Gefühlen und interessanten Erlebnissen.

 

Veilchen

Veilchen

Barranco Masca

Barranco Masca an einer ruhigen Stelle

Masca Strand

Masca Strand

Alexander Machkevitch mit seinem kleinen Boot Lady Lara zu Besuch in Los Gigantes

Alexander Machkevitch mit seinem „kleinen Boot“ Lady Lara zu Besuch in Los Gigantes

 

Masca

Mascastraße und Palmenhain

Cruz de Hilda

Cruz de Hilda – Mirador mit Blick auf Masca und die umliegenden Berg

Blick auf Carizal

Blick auf die Nordküste – Buenavista

Degollada mit kleinem und großem Gala

Degollada mit kleinem und großem Gala

Degollada

Degollada – Ausblick auf den Teide und die Masca Region

Blühende Wiese und Ruinen

Blühende Wiese und Ruinen

Cumbre Bolico - Dreschplatz

Cumbre Bolico – alter Dreschplatz

Lasko beim Wandern

Lasko beim Wandern

Barranco Santiago del Teide

Barranco Santiago

 

 

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In engen Serpentinen schlängelt sich heute eine immer noch nicht allzu breite Asphaltstraße von Santiago del Teide zum bekannten Gebirgsort Masca hinunter. Der kleine Ort Masca ist Ausgangspunkt für die beliebteste Schluchtwanderung auf Teneriffa. Täglich werden große Wandergruppen aus aller Herren Länder am Morgen mit kleinen und großen Bussen nach Masca gefahren. Von dort steigen sie einzeln oder auch in Gruppen über kleine Felsenpfade 600 Höhenmeter hinab zum Mascastrand. Wer mehr über die faszinierende Wanderung wissen möchte, kann hier nachlesen.
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Doch bevor die Straße nach Masca in den 70ger Jahren gebaut wurde, gab es nur eine Piste dorthin. Wie ich jetzt erfahren habe, war es tatsächlich möglich, mit Eseln von Santiago del Teide nach Masca zu reiten. Ein Texaner hatte sich in den 60ger Jahren in Santiago del Teide niedergelassen und dort eine Eselfarm aufgebaut. Von dort bot er zusammen mit seiner Frau Ausritte für Touristen rund um den Vulkan Chinyero und nach Masca an. Was ist Euch lieber? Auto oder Esel? Leider habe ich heute nicht mehr die Wahl. Denn was ich wählen würde ist doch klar :-).

mit dem Ese nach Masca

mit dem Ese nach Masca

Vielen Dank an Anne aus Puerto de Santiago, die mir dieses Foto freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.

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Bildschirmfoto 2015-10-11 um 12.07.34 KopieLetzte Woche hatte ich über eine Wanderung von Los Gigantes über das Tenogebirge und durch die Mascaschlucht berichtet. Leider konnte ich wegen Calima (Dunst, keine Sicht) keine oder kaum Bilder dieser an sich so tollen Wandertour zeigen. Auch funktionierte mein JPS nur auf dem halben Weg, so dass mir die genauen Daten der zweiten Hälfte des Weges leider fehlten. Was machen? Richtig, ich bin an diesem Samstag die gesamte Strecke noch einmal gegangen. Nun habe ich die genauen Daten und weiß, dass der Rundkurs, der mit einer Bootsfahrt endet, ohne die Bootstour ca. 24 Kilometer lang ist und über 2.200 Höhenmeter im Auf- und Abstieg verläuft. Doch viel wichtiger als das reine Datenmaterial sind für mich die Bilder. Da ich allein 5 Liter Wasser mit mir schleppte, hatte ich nur eine kleine Kamera mit einem Weitwinkelobjektiv dabei. So gibt es heute nur „weitwinklige“ Fotos zu sehen. Doch immerhin mehr als in der letzten Woche.

Camino Real vor El Modello

Camino Real vor El Modello

Camino Real über Tamaimo - noch ein wenig dunkel und bewölkt

Camino Real über Tamaimo – noch ein wenig dunkel und bewölkt

Das  Wetter war am Morgen noch sehr grau und bewölkt. Gut zum Gehen. Doch kurz nach Santiago del Teide wurde es mehr und mehr sonnig.

erste Rast mit viel Wasser für Lasko in Santiago del Teide

erste Rast mit viel Wasser für Lasko in Santiago del Teide

Blick vom Sattel der Degollada auf Santiago del Teide

Blick vom Sattel der Degollada auf Santiago del Teide

der große Gala

der große Gala

 

 

 

 

Faszinierende Wolkenspiel über den Gipfeln des Teno und eine wundervolle Aussicht. Ich traf nur wenige Wanderer.

Rote Erde auf der Degollada

Rote Erde auf der Degollada

Blick Richtung La Gomera von der Degollada - links der Kleine Gala

Blick Richtung La Gomera von der Degollada – links der Kleine Gala

Lasko ruht im Gebüsch :-)

Lasko ruht im Gebüsch 🙂

Blick auf den Pico Verte - Kleiner Gala

Blick auf den Pico Verte – Kleiner Gala

Wolkenfänger am Cumbre Bolíco

Wolkenfänger am Cumbre Bolíco

Blick über die "Masca Straße" nach La Gomera

Blick über die „Masca Straße“ nach La Gomera

Blick auf Masca und den Guergues Steig

Blick auf Masca und den Guergues Steig

Blick auf Masca und den Guergues Steig

Blick auf Masca und den Guergues Steig

..über den Wolken

..über den Wolken

Tenogipfel und Wolken

Tenogipfel und Wolken

Tenogipfel und Wolken

Tenogipfel und Wolken

Tenogipfel und Wolken

Tenogipfel und Wolken

Blick auf den "Norden" vom Teno aus

Blick auf den „Norden“ vom Teno aus

Cumbre der Carrizal - hier trennen sich die Wege in den Norden und nach Masca

Cumbre der Carrizal – hier trennen sich die Wege in den Norden und nach Masca

Lasko sucht Schatten

Lasko sucht Schatten

 

 

Erst in Masca stieß ich auf die übliche Touristenschar.

Palmenhain in Masca

Palmenhain in Masca

Und während ich den Barranco abwärts wanderte, merkte ich, dass die Saison hier auf Teneriffa beginnt. Mehr und mehr Touristengruppen aus aller Herren Länder bewegten sich mit ihren Guides von der Höhe des Dorfes Masca (600 Höhenmeter) in Richtung Strand. Lasko liebt den Barranco von Masca, da dort viele Wasserbecken anzutreffen sind, in denen er von Zeit zu Zeit ein kühles Bad nehmen kann. Am liebsten würde ich mich manchmal zu ihm gesellen. Doch im Moment führt der Barranco noch ziemlich wenig Wasser und dasselbige ist zumeist recht grün und voller Algen.

rechts trockene Mascaschlucht

recht trockene Mascaschlucht

Barranco Masca

Barranco Masca

Anlegesteg Masca

Anlegesteg Masca

 

So überließ ich Lasko das Vergnügen und begnügte mich damit, am Playa de Masca meine vom Wandern ein wenig müden Füße in den Atlantik zu stecken. Die Bootsfahrt zurück nach Los Gigantes im frischen Wind mit Blick auf die herrlichen Felsen, war der krönende Abschluss eines langen Wandertages.

Bootstour nach Los Gigantes

Bootstour nach Los Gigantes

Felsen mit Blick auf Barranco Natero und Seco

Felsen mit Blick auf Barranco Natero und Seco

 

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Blick auf den Risco Blanco und nach La Gomera

Blick auf den Risco Blanco und nach La Gomera

Heute einige Bilder aus dem südwestlichen Teil von Teneriffa. Die Aufnahmen stammen von Wanderungen in der Gegend um Santiago del Teide, Tamaimo und Las Manchas. Zurzeit ist es an der Küste tagsüber noch recht heiß. Häufig hat es bis spät abends auf der Terrasse um die 30 Grad. So ist für Lasko und mich  sehr angenehm, in den Höhenlagen um Santiago del Teide wandern zu gehen.

Lasko unterwegs

Lasko auf der Suche nach Wasser und Schatten

Ziegenfarm

Ziegenfarm

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Ziegenalarm!

Dort in den höheren Berglagen nimmt die Temperatur je 100 Höhenmeter ca. 1 Grad ab. Lasko sucht bei diesen kleinen Wanderungen in erster Linie Wasser und Schatten. Doch wenn Ziegen auftauchen, wird er wach. Zu gerne würde er den Ziegen über die Felsen nachspringen. Wo er da wohl landen würde? In solchen Situationen heißt es dann für mich: wachsam sein und Lasko schnell anleinen.

Kirche im Valle Arriba

Kirche im Valle Arriba

im Hintergrund der gewaltige Teide

Richtung Inselmitte zeichnet sich die Silhouette  des gewaltiges Teide ab

der neue Autobahntunnel bei Santiago del Teide

Blick auf den neuen Autobahntunnel bei Santiago del Teide

Pass auf der Straße nach Masca

Blick auf den Pass zur Straße nach Masca

Abbruchkante über Las Manchas

Abbruchkante über Las Manchas

Kanarische Kiefer

Kanarische Kiefer

Kapelle über Las Manchas

Kapelle über Las Manchas

Mandeln

Die Mandelbäume sitzen zurzeit voller Mandeln

Mandel

Die erreichbaren Mandeln sind allerdings bereits abgeerntet

Santiago del Teide und Straße nach Masca

Santiago del Teide und die Straße nach Masca

die Mandeln sind reif

die Mandeln sind reif und sitzen hoch

Farbenprächtige Blüten

Farbenprächtige Blüten

Kirche Santiago del Teide

Kirche Santiago del Teide

Guanche

Guanche auf dem Kirchplatz in Santiago del Teide

Blick über die Bananenfelder auf Tamaimo

Blick über die Bananenfelder auf Tamaimo

Blick auf Puerto de Santiago

Blick auf Puerto de Santiago

 

Blick auf Tamaimo

Blick auf Tamaimo

Felsen über Tamaimo

Felsen über Tamaimo

Tamaimo

Tamaimo – am Barranco Santiago

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Zum Jahresende noch einige „Bildimpressionen“ von unserem letzten Ausflug in die fantastische Mascaschlucht.

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Lasko denkt

Lasko denkt

Gestern – eigentlich war es vorgestern. Da haben wir auf den Rückweg von Masca Delfine gesehen. Wir haben bereits häufiger Delfine beobachtet. Aber dieses Mal waren es sehr viele und sie kamen sehr dicht an das Boot heran. Leonie meint, dass es Glück bringen würde, wenn man einen Delfin trifft.

Ich finde das ja nicht unbedingt, da Delfine auch nur Tiere wie Hund und Katze sind. Außerdem soll sie mir erst einmal zeigen, wo das denn geschrieben steht. Ich vermute, dass Leonie einfach nur selber glücklich ist, wenn sie Gelegenheit hat, diesen schönen freien Meerestieren bei ihrem Spiel im Wasser zuzuschauen. Und wenn ich es von der Seite betrachte stimmt es. Das Glück liegt in Dir selber und Du selber bestimmst mit Deinen Gedanken, wann und ob Du glücklich bist.

Delfine

Delfine

Puh, da habe ich aber ordentlich philosophiert. Ob das alles so stimmt? Egal, Hauptsache Leonie ist glücklich. Denn wenn Leonie glücklich ist, bin ich auch glücklich. Glück färbt nämlich ab.

Heute – wir hatten Besuch von einem kleinen Welpen. Das kleine Ding hoppelte ständig hinter mir her und ich wusste eigentlich gar nichts mit so einem Baby anzufangen. Ich finde, dass so kleine Welpen ziemlich anstrengend sein können. Die Zweibeiner sahen das anscheinend anders. Sie schrien im Chor: „Ach, wie süüüßßß. Ach, wie niiiieedlich“. Nur weil das kleine Ding, wie ein angetrunkenes Reh durch unsere Wohnung stolperte. Ich kniff den Schwanz ein, rollte mich in eine Ecke, schloss die Augen und hoffte, dass dieses Schauspiel irgendwann vorbei geht. Es dauerte aber noch eine ziemlich lange Zeit. Und die Kleine fraß sogar aus meinem Napf. Erst als sie vier kleine Haufen ins Wohnzimmer absetzte, packte ihr Besitzer sie und verließ fluchtartig die Wohnung. Wir blieben mit dem Gestank zurück. Während Leonie die Wohnung reinigte, zwinkerte ich ihr mit einem Auge zu und dachte: „wiieee süüüsss“.

Welpe

Welpe

Besuch darf aus Laskos Napf fressen

Besuch darf aus Laskos Napf fressen

Morgen – ich hoffe, dass ich das einzige Tier sein werde, dass diese Wohnung betreten darf.

Lasko denkt

Lasko denkt

Gestern – Leonie saß den ganzen Tag am Schreiben. Nebenbei kam dabei ein kleiner Bericht über Masca heraus. Wenn Euch Leonies Meinung zu dem beliebtesten Barranco auf Teneriffa interessiert, könnt Ihr hier lesen:

Der Masca Trail – die beliebteste Schluchtwanderung auf Teneriffa

Ich finde ja, dass sie viel zu wenig über mich geschrieben hat. Da schreibt sie doch tatsächlich über Piraten in Masca und vergisst ganz meinen Namen zu erwähnen. Na, wenigstens bin ich auf einem Bild zu sehen. Als ich mich bei Leonie beschwerte, dass sie nichts darüber geschrieben hat, wie oft sie sich in der Schlucht wohl verlaufen hätte, wenn ich ihr nicht den Weg gezeigt hätte, lachte sie nur. „Keine Angst Lasko. Du kommst nicht zu kurz. Du hast mittlerweile hier fast Deinen eigenen Blog und kannst denken, so viel Du willst. Und wenn Dich das beruhigt. Ich schreibe zurzeit an einem Wanderführer für Leute, die mit Hunden über die Insel wandern wollen. Und in diesem Wanderführer werden ganz viele Bilder von Dir sein. Und Du kommst sogar selber zu Wort und kannst Deinen Hundekumpels in aller  Welt erzählen, welche Touren für Hunde besonders gut geeignet sind.“

Da kann ich nichts mehr sagen. Nun muss ich erst einmal ganz in Ruhe nachdenken, was ich denn alles in den Hunde Wanderführer hinein schreiben will. Jedenfalls nichts über Piraten.

Heute – unser Drama mit der Elektrik geht weiter. Und Leonie ist unheimlich böse und wütend. Das ist sie ganz selten. „Da hört sich doch alles auf“, schimpft sie und stampft wütend durch die Wohnung. Nun war schon endlich ein Elektriker da, aber das hilft anscheinend auch nicht. Soll ich Euch sagen, warum Leonie so wütend ist?

Als wir hier neu in die Wohnung eingezogen sind, hat die Elektrizitätsgesellschaft ENDESA einen neuen Stromzähler eingebaut. Das soll hier laut Gesetz wohl so bei einem Besitzwechsel sein. Doch der Elektriker erklärte Leonie nun, dass der neue Stromzähler nicht mehr zu den alten Leitungen passen würde. Das wäre immer so und deswegen müssten die Leitungen erneuert werden. „Aber bis zum Zählerwechsel lief doch alles Bestens mit dem Strom in der Wohnung“, fragte Leonie unsicher. „Klar, aber jetzt nicht mehr“, antwortete der freundliche Elektriker. Er erklärte Leonie, dass das, was er zu machen hätte, schnell ginge und ca. 100 € kosten würde. „Das ist ärgerliches Geld, aber wenn danach alles wieder funktioniert“, sinnierte Leonie vor sich hin.

Doch dann kam der Hammer. Der neue Stromzähler ist von ENDESA mit einem Plastikschutz versiegelt und um als Elektriker daran arbeiten zu können, ist ein Zertifizat von ENDESA aus der Hauptstadt zu holen, das sage und schreibe 450 € kosten soll. ENDESA verursacht einen Schaden, für den der Kunde zahlen soll. Und um dann wenigstens noch selber ein bisschen an dem Schaden zuzätzlich zu verdienen, verkauft ENDESA ein Zerfikat für 450 €. Habt Ihr so etwas schon mal gehört? Leonie ist am Toben. Sie will Strom. Sie will jedoch das Zertifikat nicht von den Piraten, wie sie ENDESA mittlerweile nennt, kaufen.

Da schau ich mal aus meine Hundeperspektive, wie Leonies Elektrik Trick weiter geht.

Morgen – Leonie wird kalt duschen müssen. Das kühlt sie vielleicht wieder ein bisschen runter :-).

 

 

 

 

Lasko wandert und denkt

Lasko wandert und denkt

Gestern – wir waren seit langer Zeit (jedenfalls kam es mir in der Hundezwischenzeit so vor) endlich wieder in der Masca Schlucht. Nach einer langen Woche in Los Gigantes, fuhren wir morgens hinaus aufs Meer, um dann in die Berg zu gehen. Gegen 9.30 Uhr fährt das erste kleine Schlauchboot vom Hafen in Los Gigantes Richtung Masca ab. Das Boot heißt „Free Willy“ und wir sind schon häufig damit gefahren. Ich lege mich auf den Boden und die anderen zwei bis drei Passagiere sitzen um mich herum. Meistens werde ich gestreichelt und ab und zu gibt es auch schon mal den ersten Bissen  aus der Frühstücksration.

Gestern war das Meer recht ruhig und plötzlich sahen wir 6 Rückenflossen von großen Delfinen ganz dicht am Boot vorbei schwimmen. Begleitet von diesen großen schönen Tieren fuhren wir zum Masca Strand. „Delfin früh am Morgen – bringt Glück“, meinte Leonie. Das habe ich ja noch nie gehört, aber sie sollte es wissen.

Außer Leonie und mir lief zu dieser Zeit nur noch ein englisches Ehepaar zu dem Ort Masca hoch. Schnell blieben die Beiden hinter uns und ich konnte frei durch die Masca Schlucht tollen. Ich sprang in die vielen Naturteiche, badete, lief, sprang über die Felsen und wurde richtig übermütig. Was für ein schöner Tag. Nach zwei Stunden waren wir oben in Masca, machten ein kleines Picknick, um dann wieder bergab zu laufen. Zwischenzeitlich waren auch viele Menschen in der Schlucht unterwegs, die mit Bussen nach Masca fahren und die Schlucht hinunter laufen.

So musste ich auf den Rückweg an die Leine. Denn Leonie kennt mich und weiß genau, dass ich zu gerne beim freien Laufen bei den Leuten nachschaue, was sie zu essen dabei haben. Und wenn sie nicht schnell ihr Picknick in Sicherheit bringen, dann kann es schon mal passieren, dass sie eine kleine Abgabe an einen armen hungrigen Hund machen dürfen :-). Gestern wurde es gegen Mittag ziemlich heiß und da ich bereits am Morgen getobt hatte, machte mir das „an der Leine laufen“ gar nichts aus. Wir waren in weniger als zwei Stunden wieder unten am Strand und  hatten großes Glück, dass gerade „Free Willy“ wieder zurück nach Los Gigantes fuhr. „Siehste“, sagte Leonie, „Delfine am Morgen bringen Glück“.

Badespass

Badespass

Pick up Masca

Pick up Masca

Heute – Leonie hat mir etwas vorgelesen, das sie geschrieben hat. Da hat sie doch über unsere Erlebnisse beim Tabla Rennen in Icod einen kleinen Artikel geschrieben. Schade nur, dass sie mich gar nicht erwähnt hat. Denn ich war auch dabei. Allerdings kann ich Euch sagen, dass ich die Veranstaltung gar nicht so schön fand. Ich wäre so gerne mit den Kindern und Jugendlichen auf den Tablas die Berge runtergesaust oder zumindest hinter den Brettern hergelaufen. Durfte ich nicht, sondern nur an der Leine bleiben und schauen. Was soll denn so ein Tabla Rennen wenn ich nicht mit machen darf?

Morgen – ich werde mir mal von Leonie alles über Papageien erklären lassen, nach dem wir gestern von Clara so tolle Infos erhalten haben.

Lasko träumt

Lasko träumt

Gestern – wir waren seit langer Zeit einmal wieder in der Masca Schlucht. Leonie ist in einem Seitental hoch geklettert und hat einen Tunneleingang im Berg entdeckt. Leider war der Tunnel sehr nass. Leider für Leonie. Mir hat das überhaupt nichts ausgemacht. Ich wäre gerne durch den Tunnel geschwommen. Anscheinend haben das auch andere Zweibeiner ohne Schuhe probiert, denn rund um den Tunnel standen ganz viele Schuhpaare. Leonie fand das merkwürdig, dass die Leute einfach die Schuhe hier stehen lassen. Flip Flops, Sport- und sogar Wanderschuhe. Einfach vor dem Tunneleingang abgestellt. Ob die Leute nie durch den Tunnel wieder zurück gekommen sind? „Irgendwie auch ein wenig unheimlich“, meinte Leonie. Jedenfalls probierte sie ein wenig auf alten Gleisen in den Tunnel hinein zu balancieren. Sehr schnell war sie wieder zurück, da das Wasser 30 cm hoch stand und sie bereits nasse Füße hatte.

Nach der Wanderung war ich so müde, dass ich sofort auf dem Bett unseres Gastes einschlief. Keiner merkte etwas, da die Zweibeiner auf der Terrasse saßen und sich unterhielten. Ich träumte, dass ich durch den Tunnel schwamm und der hörte und hörte einfach nicht auf. Ich bewegte meine Beine und ich lief und schwamm und lief und schwamm.

Plötzlich stürzte ich ab. Nee, was war das? Ich wachte auf und Leonie jagte mich vom Gästebett. Sie war allerdings nicht sehr böse, da ich wohl im Schlaf mit den Pfoten gelaufen bin und das auf dem Gästebett sehr komisch ausgesehen hat.

Was bedeutet nun dieser Traum? Soll ich es zusammen mit Leonie wagen und irgendwann durch diesen langen dunklen nassen Tunnel kriechen? Oder sind Träume nur Schäume? Leonie träumt immer noch von einem Lotteriegewinn. Bislang ist daraus nichts geworden. Alle die ganzen Nietenlose hängt sie in einer Reihe an der Wand auf. Das sieht recht schön aus. „Wenn die Wand voll ist, höre ich auf zu spielen“, meint Leonie. Soll ich das glauben?

Nieten

Nieten

Heute – Leonie hat ihren Spanischkurs, für den sie immer morgens fleißig lernt. Und ich habe endlich einmal Ruhe zu Hause. Allerdings so ganz allein langweile ich mich manchmal auch ein bisschen. Ich döse, ich schlafe, ich wechsele die Schlafposition. Mal sehen, ob es etwas interessantes zu Fressen im Müll gibt. Ich haue den Deckel von der Mülltonne und stelle mit Enttäuschung fest. Leer! Leider hat Leonie den Mülleimer bereits heute morgen geleert.

Ich schaue aus dem Fenster und mache an einige neuen Stellen Probe liegen. Ich schlendere über die Terrasse und schaue durch das Gitter auf die Papageien, die – wie fast immer – Lärm auf der Palme machen. Mhmm, ich kann mich immer noch nicht wirklich mit dem krächzenden Tieren anfreunden. Heute morgen haben die es doch gewagt, aus meinem Trinknapf zu trinken. Das habe ich ihnen gewiss nicht erlaubt. Ich trinke ja auch nicht ohne Einladung aus fremden Näpfen. Oder vielleicht …..ganz ganz selten. Ich habe diese Papageien jedenfalls nicht eingeladen. Ich werde mich jetzt mal auf der Terrasse in Stellung legen und abwarten, ob einer von diesen krächzenden Vögeln es noch einmal wagt, in meiner Gegenwart unsere Terrasse zu befliegen.

Morgen – morgen fahren wir nach Puerto de la Cruz. Endlich mal wieder ein wenig Abwechslung. Und wenn ich hinten im Wagen liege und alles so schön schaukelt, dann kann ich richtig gut schlafen und träumen. Ich liebe Autofahrten.

WIR WÜNSCHEN ALLEN EIN FROHES OSTERFEST UND VIELE OSTEREIER – LEONIE UND LASKO

Und hier einige Bilder (leider immer noch in nicht so guter Qualität, das Kamera defekt ist) von der Wanderung zum Gipfel des Kleinen Gala im Teno Gebirge:

Alter Dreschplatz

Alter Dreschplatz

Blick zum Teide

Blick zum Teide

Kleiner Gala - Gipfel - Blick zum Großen Gala

Kleiner Gala – Gipfel – Blick zum Großen Gala

Blick in die Mascaschlucht und auf La Palma

Blick in die Mascaschlucht und auf La Palma

hoch über Masca

hoch über Masca

über den Wolken

über den Wolken

 

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