Mit ‘München’ getaggte Beiträge

Olympiapark München

Olympiapark München

Olympiapark München

Olympiapark München

Olympiapark München

Olympiapark München

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München

Einmal im Jahr möchte ich es gerne wissen. Leuchtet München immer noch? NATÜRLICH! So durfte ich auch in diesem Sommer einige wunderschöne sonnige Tage in München verbringen. Danke Martina für die schöne Zeit.

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Lasko darf leider nicht mitlaufen

Lasko darf leider nicht mitlaufen

Firmenlauf

 

 

 

 

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Festival Gelände mit großem Veranstaltungszelt

Festival Gelände mit großem Veranstaltungszelt

 

Tollwood Festival in München – für mich immer wieder sehenswert. Auch in diesem Jahr hatte ich wieder das große Glück genau zum richtigen Zeitpunkt  in München und dabei zu sein. Zweimal im Jahr läuft das große Sommer- und Winterfestival im Olympiapark und bietet in der großen Zeltstadt allerlei Abwechslung. Das Musik- und Kulturprogramm ist vielfältig und auch das Angebot an Waren und Speisen- und Getränken kommt mir jedes Jahr größer vor. Kultur, Kunst und Kulinarisches für alle Sinne! Hier einige fotografische Eindrücke. Und wer mehr wissen, sehen und lesen möchte, folgt bitte dem Link.

Blechtier

Blechtier

Autotier - Tierauto?

Autotier – Tierauto?

Rostparade?

Rostparade – ein Fall für Frau Tonari

 

Programm Tollwood

Programm Tollwood

Tollwood - gentechnikfreie Zone

Tollwood – gentechnikfreie Zone

Buddha Bar

Buddha Bar

Elefant - Tollwood

Elefant – Tollwood

Wollmützen

Wollmützen für den Winter

Bunte Hüten

Bunte Hüte für den Sommer

Bühne und Relaxbereich

Bühne und Relaxbereich

 

Lampions im Baum

Lampions im Baum

Verkehrsschilder Statue vor dem Olympiaturm

Verkehrsschilder Blume vor dem Olympiaturm

Zauberkünstler

Zauberkünstler

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CSD in München am Rindermarkt - viel Haut, bunte Farben und viel Spaß

Erfrischung am Rindermarkt

Wohin zieht es die Münchener bei Hitze? Wahrscheinlich gibt es in dieser großen Stadt unendlich viele schöne Plätze, die zum Verweilen und zur Erfrischung einladen. Bei  Hitze denke ich zuerst an Wasser. Ich selber trinke viel Wasser. Und zur „äußerlichen“ Erfrischung  zieht es mich in München an die Ufer der Isar, an den Eisbach im englischen Garten, an den Feringa See oder auch nur an den nächsten Springbrunnen. Zu einem Picknick oder einem Mittagsschläfchen laden die vielen Parks in München mit schattigen Wiesenflächen ein. Und ich gebe es zu – auch in den großen Biergärten lässt es sich aushalten. Es muss ja nicht den ganzen Tag lang Wasser sein :-).

Am letzten Samstag besuchten wir den Mallertshofer See. Dort dürfen zu meiner Freude nicht nur Zweibeiner, sondern auch Vierbeiner schwimmen und sich bei der Hitze abkühlen. Ich nahm ein ausgiebiges Bad mit Lasko.

Im Kühlen Nass - Schikore Fotografie

Im kühlen Nass – Schikore Fotografie

Lasko am See

Lasko am Mallertshofer See

nicht nur Lasko liebt eine Abkühlung am See

nicht nur Lasko liebt eine Abkühlung am See

 

auch große Vierbeiner haben Durst und benötigen eine kleine Abkühlung...

auch große Vierbeiner haben Durst und benötigen eine kleine Abkühlung…

...bevor es wieder an die Arbeit geht

…bevor es wieder an die Arbeit geht

Danach ging es an die Isar und dann gab es eine „kleine“ Stärkung im Biergarten.

an der Isar und am Eisbach im englischen Garten

an der Isar und am Eisbach im englischen Garten

im schattigen Biergarten

im schattigen Biergarten

Und am Sonntag ging es auf den farbenprächtigen Christopher Street Day in München. Leider haben wir den Umzug am Samstag verpasst. Doch auch die Stimmung am Sonntag auf dem Marienplatz und am Rindermarkt war ausgelassen.

CSD in München am Rindermarkt - viel Haut, bunte Farben und viel Spaß

Erfrischung am Brunnen

CSD in München am Rindermarkt - viel Haut, bunte Farben und viel Spaß

der Rindermarkt lud am Sonntag zum Tanzen mit erfrischender Abkühlung ein

CSD in München am Rindermarkt - viel Haut, bunte Farben und viel Spaß

CSD in München am Rindermarkt –  bunte Farben und  Spaß

CSD in München am Rindermarkt - viel Haut, bunte Farben und viel Spaß

Rindermart mit „Rindern“

Brunnen am Rindermarkt - CSD in München - viel Haut, bunte Farben und viel Spaß

Brunnen am Rindermarkt – viel Haut, bunte Farben und viel Spaß

CSD in München am Rindermarkt - viel Haut, bunte Farben und viel Spaß

CSD in München am Rindermarkt – viel Haut und viel Spaß

Und wo ist Euer Lieblingsplatz bei Hitze? Ich bin tatsächlich ein wenig neugierig :-).

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Weltstadt in Herz

Weltstadt in Herz

Es ist wieder so weit. Einmal im Jahr zieht es mich in den Süden nach München in die „Weltstadt mit Herz“. Bei bestem Wetter konnten Lasko und ich den Olympiapark mit seinen weitläufigen Rasenflächen, schönen Seen und internationalem Publikum genießen.

Olympiaturm

Olympiaturm

Olympiasee

Olympiasee

Dachkonstruktion

Dachkonstruktion

 

 

 

 

 

Und das Highlight für mich in diesem Jahr im Olympiapark: eine Zeltdach Tour bei Sonnenuntergang. Seit vielen Jahren komme ich regelmäßig nach München und habe sogar einige Jahre hier gelebt. Dennoch habe ich es bislang nie geschafft, einmal den Olympiapark vom Zeltdach aus zu besichtigen. Doch das sollte sich in diesem Jahr ändern. Ich buchte bereits vor fünf Wochen eine Zeltdachtour für mich. Am letzten Samstag um 19.00 Uhr ging es dann mit ca. zehn weiteren Teilnehmern rechtzeitig am Nordtor des Olympiastadions zu der sog. Sonnenuntergangstour los.

Gemeinsam schauten wir zunächst einen  kurzen Informationsfilm über den Bau des Olympiageländes zur Olympiade 1972 in München an. Dazu ging es hinunter in die Katakomben des Olympiastadions. Dort durften wir uns auch die Sicherungsgurte umlegen und ein kleines Extraseil an uns befestigen, das die ganze Führung über, in einer Schiene mit uns mitlief. Der Tourguide nannte es scherzhaft Waldi, weil wir es wie einen Dackel – das Maskottchen der Spiele 1972 – hinter uns her ziehen mussten. Nach einigen Erklärungen ging es endlich mit  den zwei Tourguides auf das Dach des Olympiastadions. Von dort oben hatten wir eine fantastische Sicht auf München und die Alpen. In der Ferne schwebte ein Heißluftballon. Die weitläufigen plexigläsernen Zeltdachbauten breiteten sich vor uns aus – wahrlich eine architektonische Meisterleistung. Während die Tourguides  uns immer mehr Details über den Bau, die Geschichte und die technischen Einzelheiten des Zeltdachs erzählten, begingen wir den Rundbogen des Stadions. Dabei  hatten wir auch Gelegenheit, ganz in die Spitze des Daches zu krabbeln. Langsam ging die Sonne unter und wir konnten einen wunderschönen Sonnenuntergang durch das Zeltdach genießen. Wer mag, kann sich anschließend bei einigen Touren von dort oben mit einem „Flying Fox“ quer durch das Stadion abseilen. Das hätte ich nur zu gerne gemacht. Doch leider waren die Touren mit dem Flying Fox weit im Voraus ausgebucht. Selbst vor fünf Wochen  war ich  zu spät dran. Also wer den Flying Fox möchte: bitte rechtzeitig buchen.

Sonnenuntergang durch Plexiglas

Sonnenuntergang durch Plexiglas

Sonnenuntergang

Sonnenuntergang

Sonnenuntergang

Sonnenuntergang

Zeltdachtour

Zeltdachtour – Blick auf das Stadion

Gesicherte Gruppe auf der Zeltdachtour

Gesicherte Gruppe auf der Zeltdachtour

Zeltdachtour

Zeltdachtour – Steg

Doch auch ohne schwebenden Abgang kam ich mit  der untergehenden Sonne  auf dem normalen Stegweg  nach einem beeindruckenden Höhengang über das Zeltdach wieder zurück auf den bayerischen Boden.

Zeltdachtour

Zeltdachtour – Plexiglasplatten auf dem „Spinnennetz“

Zeltdachtour

Zeltdachtour – Blick auf das Olympiastadion mit dem Zeltdach

Zeltdachtour

Zeltdachtour – der gesicherte Gang

Blick auf das "fast" leere Stadion

Blick auf das „fast“ leere Stadion

Zeltdachtour

Zeltdachtour – Sonnenuntergang

Zeltdachtour

Zeltdachtour – Blick auf den BMW Zylinder

Zeltdachtour

Zeltdachtour – seinerzeit das größte zusammenhängende Zeltdach der Welt

Blick auf München und die Alpen

Blick auf München und die Alpen..und ein Heißluftballon

Zeltdachtour

Zeltdachtour – Blick von der Zeltspitze

Zeltdachtour

Zeltdachtour – Tourguide mit „gesicherten“ Teilnehmern

Durchblick

Durchblick

Zeltdachtour

Zeltdachtour – eine beeindruckende Hängekonstruktion

Zeltdachtour

Zeltdachtour – Sonnenuntergang

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Heinz Rudolf Kunze beschreibt in seinem Song „Meine eigenen Wege“ die eigenen Wege, die schwer zu beschreiben sind. Denn – so Kunze – man versteht sie ja erst beim Gehen. So wie in diesem Song kam mir mein Weg in diesem Sommer vor. Und ich hoffe doch sehr, dass ich ihn beim Gehen verstanden habe.

Als ich von Teneriffa nach Deutschland flog, hatte ich einige Pläne und Vorhaben im Gepäck. Ich wusste ziemlich genau, was ich alles erledigen wollte und machte mich gleich am ersten Tag in Deutschland an die Arbeit. Einiges von dem „Vorgenommenen“ gelang. Doch gerade in den großen Dingen kam es dann doch ein wenig anders, als ich mir das ursprünglich so vorgestellt hatte. Meine Projekte nahmen mehr Zeit in Anspruch, als ich für sie eingeplant hatte. Termine wurden verschoben. Unerwartete Ereignisse „überfielen“ mich. Es gab in deren Folge neue Dinge zu erledigen. Daneben im persönlichen Bereich Ärger und einigen unschönen und vor allen Dingen unnötigen Stress. Meine Vergangenheit holte mich ein.
Und so vergingen Stunde um Stunde und Tag um Tag. Ende Mai bis Anfang Juni besuchte ich noch andere Blogs und nahm mir fest vor, endlich einmal ein Lebenszeichen von Lasko und mir in die virtuelle Welt zu senden. Doch auch dieses Vorhaben verschob sich von Woche um Woche. Und nach einiger Zeit Blogabstinenz überfiel mich eine Art Sprach- und Schreiblosigkeit. Auch wenn ich es vorhatte – ich bekam einfach im Blog keinen Neustart hin. Plötzlich fragte ich mich, warum ich überhaupt blogge und ob das Bloggen Sinn macht. Doch anders herum gefragt: was macht für mich schon Sinn, wenn nicht bloggen? Aber anstatt einfach wieder los zu legen, überlegte ich, was ich schreiben könnte. Nichts schien mir geeignet oder gut genug. Und so blieb mir nichts anderes übrig, als die schreiblose Zeit einfach hinzunehmen. Wahrscheinlich gab es für mich wichtigere Dinge zu erledigen. Vielleicht.
Lasko und ich fuhren in diesem Sommer von Bonn nach Freiburg, München, Bremen, in meine alte Heimat nahe Worpswede und an den Limfjord nach Dänemark. Doch in diesem schönen warmen Sommer hatte selbst Lasko keine Zeit (oder war er nur zu faul?) zum Denken. Dann passierte in der Familie ein Trauerfall. Abschied – auch von einem sehr alten Menschen – macht immer wieder sehr traurig und konfrontiert uns mit der eigenen Endlichkeit des Daseins.
So ging ich in diesem Sommer meine eigenen Wege, die mich immer mehr von der virtuellen Welt entfernten. „Finde ich überhaupt einen Weg zurück und will ich das?“ fragte ich mich manchmal. Doch ein Leben ganz  ohne bloggen kann ich mir im Moment jedenfalls auch  nicht vorstellen. Doch je mehr Zeit verging, desto schwerer schien mir der Weg zurück. „Kommen „wir“ der Bloggerwelt abhanden?“ fragte ich mich immer häufiger. Doch heute weiß ich: Nein, das tun wir nicht.
Heute sind wir zurück. Ob ich es schaffen kann, alle Eure Blogs „nachzulesen“? Wohl kaum – doch ich werde mich bemühen.
Und während ich mich durch viele Blogs durcharbeiten werde, hier für Euch ein kleiner virtueller Überblick über unseren warmen Sommer in Deutschland und Dänemark.

Welt der Antarktis im Loropark auf Teneriffa

MAI – Welt der Antarktis im Loropark auf Teneriffa und dann Abflug ins zunächst kalte Deutschland

Pfingsten - Kölner Eisenbahnbrücke mit vielen menschen und Schlössern

Pfingsten – Kölner Eisenbahnbrücke mit vielen Menschen und Schlössern – nun ist es auch in Deutschland heiß

JUNI - Schönes Wetter im Rheintal

JUNI – Schönes Wetter im Rheintal

JULI - Lasko ist es in Freiburg zu heiß und er genießt das freie Kinderbett

JULI – Lasko ist es in Freiburg zu heiß und er genießt das freie Kinderbett – leider nicht um zu denken 🙂

JULI - Lasko bei sommerlichen Temperaturen in der Isar

JULI – Lasko bei sommerlichen Temperaturen in der Isar

JULI - Das deutsche Segelschiff Landrath Küster gerät auf dem Weg zur Hansesail in Rostock in Dänemark auf eine Sandbank und muss frei gezogen werden

JULI – Das deutsche Segelschiff Landrath Küster gerät auf dem Weg zur Hansesail in Rostock in Dänemark auf eine Sandbank und muss frei gezogen werden

August - Besuch bei den Bremer Stadtmusikanten

August – Besuch bei den Bremer Stadtmusikanten

August - Besuch in der Heimat - Torfkahn auf der Hamme in Worpswede -

August – Besuch in der Heimat – Torfkahn auf der Hamme in Worpswede –

jeden Tag und noch möglichst lange - Sonnenuntergang Limfjord

Jeden Tag einmal und bitte noch möglichst lange – Sonnenuntergang am Limfjord

Meine eigenen Wege – Songtext Heinz Rudolf Kunze

Kannst Du mir noch folgen?

Kannst Du mich noch sehn?
Ich hab’s tatsächlich riskiert,
Dir den Rücken zuzudrehn.
Doch so wahr ich jetzt hier stehe:
ich bereue keinen Schritt.
Und so wahr ich weitergehe:
Meine Zeit mit Dir kommt mit.Ich geh meine eigenen Wege,
ein Ende ist nicht abzusehn.
Eigene Wege sind schwer zu beschreiben,
sie entstehen ja erst beimGehn.Schau, die große Karawane
zieht vorbei im alten Trott.
Für Kamele gibt’s Gebete,
für die Reiter einen Gott.
Von Oase zu Oase
jede Nacht ein neuer Tanz.
Nie verlassen sie die Wege
des geringsten Widerstands.

Ich geh meine eigenen Wege,
welcome to this One Man Show!
Ich geb mir die Sporen, sonst bin ich verloren,
volles Risiko.

Ich geh meine eigenen Wege,
ein Ende ist nicht abzusehn.
Eigene Wege sind schwer zu beschreiben,
sie entstehen ja erst beim Gehn.

 

Und ein Ende ist noch nicht abzusehen 🙂

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Lasko denkt im Kiesbett

Lasko denkt im Kiesbett

Gestern – Nun bin ich mit Leonie bereits eine Woche in München und nach der Zeit in Bonn, die ziemlich viel Arbeit für Leonie mit sich brachte, genießen wir das Leben in München  im Moment in vollen Zügen. Wir leben bei Freunden in einer Wohnung im Olympiapark und sind umgeben von großen grünen Flächen mit vielen Wasserlöchern für Hunde. Leonie sagt, dass diese Anlage für die olympischen Spiele 1972 gebaut wurde. Ich glaube das nicht so recht. Ich denke, dass diese Anlage von einem wahren Hundefreund als Wellnessgebiet für Hunde und vielleicht noch ersatzweise für Zweibeiner angelegt worden ist.

In der Wohnung, in der wir zu Besuch sind, leben zwei  große weiße Schäferhunde. Die mag ich sehr gerne. Aber ehrlich gesagt habe ich auch ordentlich Respekt vor denen. „Das ist auch besser so“, meint Leonie. Denn ich habe in der Vergangenheit gelernt, wenn die Beiden einmal richtig sauer werden, dann hat ein kleiner frecher Labrador nichts mehr zu lachen. So weiß ich nun, dass ich  ab und zu ein wenig Abstand halten muss und vor allen Dingen das Fressen der weißen Riesen auf keinen Fall anrühren darf. Nicht nur für Menschen – auch für Hunde gibt es unumstössliche Gesetze. Und wer gegen diese Hundegesetze verstößt, der kann sich schon mal ein Loch in der Nackenrolle einfangen. Doch ich gebe mir wirklich große Mühe, um die beiden weißen Riesen nicht zu reizen. Denn ich mag München, die hundefreundlichste Stadt, die wir kennen, wirklich sehr gern. Und wenn wir alle zusammen draußen herumlaufen oder schwimmen gehen, gefällt mir mein großes Rudel sehr.

Das Wetter in München ist sonnig und der bayrische blaue Himmel scheint grenzenlos klar zu sein. Wir wandern über das Grün der Olympiarasenflächen, die anscheinend auch grenzenlos sind. Zwischendurch gibt es ein Bad im See. Das Sommerleben in München ist einfach lebenswert. Wir gehen im See schwimmen. Wir wandern durch die sommerliche Stadt mit ihren fremden Gerüchen. Und wir haben die Ruheoase von Väterchen Timofei, der aus dem Schutt des zweiten Weltkrieges mit seiner Frau und den eigenen Händen eine kleine Kirche mit wunderschöner Umgebung errichtet hat, besucht. Es gibt so viel zu sehen und zu erleben. Leonie war auf dem Olympiaturm und hat sich die Welt von oben angesehen. Ich liege derweil lieber unter dem Biergartentisch und betrachte die Welt von unten. Leider gibt es davon keine Fotos. Ich werde Leonie überreden, demnächst mit mir unter den Biergartentisch zu kriechen und Fotos aus der Hundeperspektive zu machen. Was haltet Ihr davon?

Leinenpflicht ist hier in München so gut wie unbekannt. Die soll es in München nur in der Innenstadt geben. Hunde in aller Welt –  ich kann Euch sagen. Für Hunde ist München wirklich die Weltstadt mit Herz. Kommt nach München. Hier kann Hund noch Hund sein. Wellness pur für Mensch und Tier.

Heute – Es ist so warm und ich bin faul. Daher hier unsere Fotos aus München:

Abkühlung in der Isar mit den weißen Synchronspringern

Abkühlung in der Isar mit den weißen Synchronspringern

Leonie mit Seehund

Leonie mit Seehund

bei der Hitze bleiben wir im Wasser

bei der Hitze bleiben wir im Wasser

Löwenbräu oder Hundeschwanz?

Löwenbräu oder Hundeschwanz (Cocktail) ?

chillen im Schatten

Chillen im Schatten

Brunnen in der Innenstadt

Brunnen in der Innenstadt

diese Dame bereitet sich bereits auf das nahende Oktoberfest vor

Diese Dame bereitet sich bereits auf das nahende Oktoberfest vor.

Bahn in der U-Bahn

Bahn in der U-Bahn

damit sich Zweibeiner nicht verlaufen

Damit sich Zweibeiner nicht verlaufen gibt es Pläne ….Hund hat Nase.

Rätsel - was ist das?

Rätsel – was ist das?

Blick auf das Olympiadorf vom Turm

Blick auf das Olympiadorf vom Turm

Olympiastadion - Vorbereitung auf das Robbie Williams Konzert

Olympiastadion – Vorbereitung auf das Robbie Williams Konzert

BMW - Zylinder

BMW – Zylinder…..Hund läuft mit eigenem Antrieb

morgendliches Wellness schwimmen

morgendliches Wellness schwimmen mit Spiegelbild

Blick durchs "Zeltdach" vom Turm

Blick durchs „Zeltdach“ vom Turm

Boote auf dem See

Boote auf dem See

Wake Boarding auf dem Olympiasee

Wake Boarding auf dem Olympiasee

Timofy - Ost- West Friedenskirche - Oase der Ruhe

Timofei – Ost- West Friedenskirche – Oase der Ruhe

Timofy - Ost- West Friedenskirche - Oase der Ruhe

Timofei – Ost- West Friedenskirche – Oase der Ruhe

Morgen – Leonie ist schon ganz aufgeregt, denn sie wird zum Abschluß unserer Münchentour in das Robbie Williams Konzert im Olympiastadium gehen. „Ich war schon seit 30 Jahren nicht mehr in einem so großen Konzert“, sagt sie. Ich auch nicht, aber Hunde brauchen auch keine großen Konzerte und keinen Robbie Williams. Wir bellen lieber selber.

PS: nicht unser Rätsel vergessen 🙂

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Lasko macht eine kleine Denkpause

Lasko macht eine kleine Denkpause

Gestern – In den letzten Wochen und Tagen hatte Leonie unheimlich viel zu tun. Sie rannte im Haus herum und packte und schleppte Kisten von einem zum anderen Ort. Ich lag im schattigen Hof auf den kühlen Steinen und beobachtete alles. Ab und zu nickte ich ein. Kater trottete quer über den Hof und legte sich neben mich. Wir lagen eng nebeneinander, wie wir es von klein auf gewohnt sind. Schön, wenn man einen guten Freund hat. Und Kater ist mein Freund. Wenn ich bald wieder mit Leonie hier wegfahre, werde ich Kater sicher vermissen. Aber ab und zu muß man sich im Leben wohl auch von guten Freunden trennen.

Andere Katzen würde ich gerne jagen. Kater Luc mag ich. Und er scheint mich auch zu mögen. Wenn ich hier bin, benimmt er sich tatsächlich ab und zu wie ein kleiner Hund. Er scheint lernfähig zu sein. Ich bin da weniger flexibel. Also wie ein Kater kann ich mich nicht benehmen. Der schlabbert und leckt so vorsichtig an den Schüsseln, dass ich es kaum mit ansehen kann. Nee, einmal meine große Zunge durch die Schüssel geputzt und schon ist alles weg. Auch auf die Bäume komme ich einfach nicht so gut wie Kater. Beim letzten Versuch es ihm gleich zu tun, landete ich zu Leonies Freude mitten in den Stachelbeerbüschen. Der kleine Ast vom Apfelbaum brach einfach ab, als ich mit einem Satz am Baum hoch sprang. Dabei wollte ich doch wirklich nur hinter Kater her und mir auch mal die Welt von oben ansehen.

Leonie meint, dass ich den Apfelbaum und die Stachelbeerbüsche in Ruhe lassen soll und das Fliegen den Vögeln überlassen soll. Warum fliegen wir dann bitte nach Teneriffa?  Das könnten wir doch auch den Vögeln überlassen. Manchmal verstehe ich die Menschen einfach nicht. Aber muß ich das eigentlich?

auch Kater ist müde

auch Kater ist müde

Heute – Leonie ist beschäftigt und hatte weder gestern, noch heute oder morgen Zeit zum Schreiben. Das ist ein wenig traurig, da sie recht gerne schreibt. „Die Zeit zum Schreiben wird auch wieder kommen“, tröste ich Leonie. „Wichtig ist doch, dass wir wenigstens zusammen spazieren gehen können“. Leonie schaut mich an und sagt:“Recht hast Du – uns geht es gut. Laß uns einfach jede Zeit so nehmen, wie sie gerade ist oder daher kommt und sie genießen“. Sag ich doch. Und bei der ganzen Hektik bitte nicht vergessen: in der Ruhe liegt die Kraft.

in der Ruhe liegt die Kraft

in der Ruhe liegt die Kraft

Morgen –    Wir werden nach der ganzen Arbeit eine kleine Deutschlandtour machen. Es geht von Bonn nach München und von dort nach Rostock. Eine kleine Leonie Zickzack Tour. Und wir werden es uns richtig gut gehen lassen. Über diese Tour werde ich Euch bestimmt erzählen, wenn Leonie wieder Zeit zum Schreiben hat. Bis dahin laßt es Euch auch gut gehen, genießt den Sommer und vergesst uns nicht.

Auf den Bildern könnt Ihr sehen, was ich suche, wenn ich mich auf den örtlichen Wiesen 30 Zentimeter über der Grasnarbe bewege. Aus der Ferne könnte man vielleicht meinen, dass ich Pilze suche oder Blumen pflücke. Weit gefehlt. Ich suche Tennisbälle.

Wie kann es sein, dass ich die Bälle suchen muss und nicht mein Hund?, fragt Ihr Euch vielleicht. Das ist eine gute Frage. Natürlich soll und will eigentlich mein Wuffel suchen. Wir haben nur ein ganz kleines Problem. Er ist so wild auf das Suchen, dass er bereits los sprintet, wenn ich den Ball gerade aus der Hand werfe. Er schaut nicht, wohin der Ball fliegt und so ist Schwund vorprogrammiert. Schlägt der Ball so auf, dass er noch einmal hoch springt, sieht Hundi ihn zumeist und ist in einer irren Geschwindigkeit beim Ball. Ansonsten muss er ihn schnüffelnd suchen. Häufig kommt es vor, dass Hund und Ball sich in vollkommen unterschiedliche Richtungen von mir fort bewegen. Ich schaue nach rechts und links und weiß ab und zu gerade noch, wo der Hund geblieben ist. Aber wo ist der Ball?

Nächster Schritt: Ich rufe: „Such —– such den Ball“ und Hundi rast wie ein wild gewordener Bluthund mit wedelndem Schwanz durch die Gegend, hat die Nase auf dem Boden und leistet intensive Sucharbeit. Er ist dabei sehr ausdauernd, gut ausgelastet und durch Nichts von seiner Suche abzulenken. Wenn er den Ball dann findet, schnappt er ihn und begießt erst einmal triumphierend die nächst beste Pflanze. „Was bin ich doch für ein toller Kerl“, verkündet er durch die neue Duftnote allen Artgenossen, die an dieser neuen Nachricht sicher sehr interessiert sind.

Ab und zu findet er den Ball  nicht und dann? Dann fange ich selber an zu suchen. Da wir bis zum heutigen Tag ungefähr 15 Hundespielzeuge unterschiedlichster Art auf Bäumen zurück lassen mussten oder im Rhein versenkt haben, gibt es in unserem Hause zurzeit nur noch simple Tennisbälle. Doch auch hier ist der Schwund hoch. Denn ab und zu suche auch ich vergeblich. Vielleicht freut sich dann der nächste Hundebesitzer über einen zerkauten Tennisball.

Finde ich den Ball vor dem Hund, habe ich einen Wurf frei und versuche dem kleinen Wilden beizubringen, doch bitte so lange sitzen zu bleiben, bis der Ball gelandet ist und er die Flugbahn verfolgen kann. Sofern ich den Hund nicht mit einer Eisenkette im Boden verankere, habe ich für diese Maßnahme keine Chance. Er ist einfach ein Balljunkie. Und so gibt es weiter natürlichen Schwund – an zerkauten und unzerkauten Tennisbällen.

Wenn alle Bälle verschossen sind und auch zu Hause kein verirrter Ball mehr im Keller aufzutreiben ist, wird es Zeit nach München zu fahren :-). Dort kenne ich im Olympiapark einen tollen Tennisplatz, um den herum sehr viele  verschossene Bälle liegen. Ich weiß nicht wieso und weshalb. Liegt es an der lockeren Tennisspiel Art der Münchener Bevölkerung? Handelt es sich um einen Lehrplatz oder ist einfach im Süden der Überfluss ausgebrochen? Die Begründung kann mir egal sein, denn ich weiß, dass ich bei Spaziergängen im Olympiapark ausnahmsweise mit mehr Tennisbällen (Hund trägt bis zu drei im Maul) zurückkomme als ich vorher bei mir hatte.

Ich wünsche allen Lesern einen schönen Tag und wenn Ihr Tennisbälle (auch gebraucht) übrig habt, immer her damit :-).