Mit ‘Olympiapark’ getaggte Beiträge

Olympiapark München

Olympiapark München

Olympiapark München

Olympiapark München

Olympiapark München

Olympiapark München

Diese Diashow benötigt JavaScript.

München

Einmal im Jahr möchte ich es gerne wissen. Leuchtet München immer noch? NATÜRLICH! So durfte ich auch in diesem Sommer einige wunderschöne sonnige Tage in München verbringen. Danke Martina für die schöne Zeit.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Firmenlauf_4

Firmenlauf_8

Firmenlauf_11 Firmenlauf_19

Lasko darf leider nicht mitlaufen

Lasko darf leider nicht mitlaufen

Firmenlauf

 

 

 

 

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Lasko denkt im Kiesbett

Lasko denkt im Kiesbett

Gestern – Nun bin ich mit Leonie bereits eine Woche in München und nach der Zeit in Bonn, die ziemlich viel Arbeit für Leonie mit sich brachte, genießen wir das Leben in München  im Moment in vollen Zügen. Wir leben bei Freunden in einer Wohnung im Olympiapark und sind umgeben von großen grünen Flächen mit vielen Wasserlöchern für Hunde. Leonie sagt, dass diese Anlage für die olympischen Spiele 1972 gebaut wurde. Ich glaube das nicht so recht. Ich denke, dass diese Anlage von einem wahren Hundefreund als Wellnessgebiet für Hunde und vielleicht noch ersatzweise für Zweibeiner angelegt worden ist.

In der Wohnung, in der wir zu Besuch sind, leben zwei  große weiße Schäferhunde. Die mag ich sehr gerne. Aber ehrlich gesagt habe ich auch ordentlich Respekt vor denen. „Das ist auch besser so“, meint Leonie. Denn ich habe in der Vergangenheit gelernt, wenn die Beiden einmal richtig sauer werden, dann hat ein kleiner frecher Labrador nichts mehr zu lachen. So weiß ich nun, dass ich  ab und zu ein wenig Abstand halten muss und vor allen Dingen das Fressen der weißen Riesen auf keinen Fall anrühren darf. Nicht nur für Menschen – auch für Hunde gibt es unumstössliche Gesetze. Und wer gegen diese Hundegesetze verstößt, der kann sich schon mal ein Loch in der Nackenrolle einfangen. Doch ich gebe mir wirklich große Mühe, um die beiden weißen Riesen nicht zu reizen. Denn ich mag München, die hundefreundlichste Stadt, die wir kennen, wirklich sehr gern. Und wenn wir alle zusammen draußen herumlaufen oder schwimmen gehen, gefällt mir mein großes Rudel sehr.

Das Wetter in München ist sonnig und der bayrische blaue Himmel scheint grenzenlos klar zu sein. Wir wandern über das Grün der Olympiarasenflächen, die anscheinend auch grenzenlos sind. Zwischendurch gibt es ein Bad im See. Das Sommerleben in München ist einfach lebenswert. Wir gehen im See schwimmen. Wir wandern durch die sommerliche Stadt mit ihren fremden Gerüchen. Und wir haben die Ruheoase von Väterchen Timofei, der aus dem Schutt des zweiten Weltkrieges mit seiner Frau und den eigenen Händen eine kleine Kirche mit wunderschöner Umgebung errichtet hat, besucht. Es gibt so viel zu sehen und zu erleben. Leonie war auf dem Olympiaturm und hat sich die Welt von oben angesehen. Ich liege derweil lieber unter dem Biergartentisch und betrachte die Welt von unten. Leider gibt es davon keine Fotos. Ich werde Leonie überreden, demnächst mit mir unter den Biergartentisch zu kriechen und Fotos aus der Hundeperspektive zu machen. Was haltet Ihr davon?

Leinenpflicht ist hier in München so gut wie unbekannt. Die soll es in München nur in der Innenstadt geben. Hunde in aller Welt –  ich kann Euch sagen. Für Hunde ist München wirklich die Weltstadt mit Herz. Kommt nach München. Hier kann Hund noch Hund sein. Wellness pur für Mensch und Tier.

Heute – Es ist so warm und ich bin faul. Daher hier unsere Fotos aus München:

Abkühlung in der Isar mit den weißen Synchronspringern

Abkühlung in der Isar mit den weißen Synchronspringern

Leonie mit Seehund

Leonie mit Seehund

bei der Hitze bleiben wir im Wasser

bei der Hitze bleiben wir im Wasser

Löwenbräu oder Hundeschwanz?

Löwenbräu oder Hundeschwanz (Cocktail) ?

chillen im Schatten

Chillen im Schatten

Brunnen in der Innenstadt

Brunnen in der Innenstadt

diese Dame bereitet sich bereits auf das nahende Oktoberfest vor

Diese Dame bereitet sich bereits auf das nahende Oktoberfest vor.

Bahn in der U-Bahn

Bahn in der U-Bahn

damit sich Zweibeiner nicht verlaufen

Damit sich Zweibeiner nicht verlaufen gibt es Pläne ….Hund hat Nase.

Rätsel - was ist das?

Rätsel – was ist das?

Blick auf das Olympiadorf vom Turm

Blick auf das Olympiadorf vom Turm

Olympiastadion - Vorbereitung auf das Robbie Williams Konzert

Olympiastadion – Vorbereitung auf das Robbie Williams Konzert

BMW - Zylinder

BMW – Zylinder…..Hund läuft mit eigenem Antrieb

morgendliches Wellness schwimmen

morgendliches Wellness schwimmen mit Spiegelbild

Blick durchs "Zeltdach" vom Turm

Blick durchs „Zeltdach“ vom Turm

Boote auf dem See

Boote auf dem See

Wake Boarding auf dem Olympiasee

Wake Boarding auf dem Olympiasee

Timofy - Ost- West Friedenskirche - Oase der Ruhe

Timofei – Ost- West Friedenskirche – Oase der Ruhe

Timofy - Ost- West Friedenskirche - Oase der Ruhe

Timofei – Ost- West Friedenskirche – Oase der Ruhe

Morgen – Leonie ist schon ganz aufgeregt, denn sie wird zum Abschluß unserer Münchentour in das Robbie Williams Konzert im Olympiastadium gehen. „Ich war schon seit 30 Jahren nicht mehr in einem so großen Konzert“, sagt sie. Ich auch nicht, aber Hunde brauchen auch keine großen Konzerte und keinen Robbie Williams. Wir bellen lieber selber.

PS: nicht unser Rätsel vergessen 🙂

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Auf den Bildern könnt Ihr sehen, was ich suche, wenn ich mich auf den örtlichen Wiesen 30 Zentimeter über der Grasnarbe bewege. Aus der Ferne könnte man vielleicht meinen, dass ich Pilze suche oder Blumen pflücke. Weit gefehlt. Ich suche Tennisbälle.

Wie kann es sein, dass ich die Bälle suchen muss und nicht mein Hund?, fragt Ihr Euch vielleicht. Das ist eine gute Frage. Natürlich soll und will eigentlich mein Wuffel suchen. Wir haben nur ein ganz kleines Problem. Er ist so wild auf das Suchen, dass er bereits los sprintet, wenn ich den Ball gerade aus der Hand werfe. Er schaut nicht, wohin der Ball fliegt und so ist Schwund vorprogrammiert. Schlägt der Ball so auf, dass er noch einmal hoch springt, sieht Hundi ihn zumeist und ist in einer irren Geschwindigkeit beim Ball. Ansonsten muss er ihn schnüffelnd suchen. Häufig kommt es vor, dass Hund und Ball sich in vollkommen unterschiedliche Richtungen von mir fort bewegen. Ich schaue nach rechts und links und weiß ab und zu gerade noch, wo der Hund geblieben ist. Aber wo ist der Ball?

Nächster Schritt: Ich rufe: „Such —– such den Ball“ und Hundi rast wie ein wild gewordener Bluthund mit wedelndem Schwanz durch die Gegend, hat die Nase auf dem Boden und leistet intensive Sucharbeit. Er ist dabei sehr ausdauernd, gut ausgelastet und durch Nichts von seiner Suche abzulenken. Wenn er den Ball dann findet, schnappt er ihn und begießt erst einmal triumphierend die nächst beste Pflanze. „Was bin ich doch für ein toller Kerl“, verkündet er durch die neue Duftnote allen Artgenossen, die an dieser neuen Nachricht sicher sehr interessiert sind.

Ab und zu findet er den Ball  nicht und dann? Dann fange ich selber an zu suchen. Da wir bis zum heutigen Tag ungefähr 15 Hundespielzeuge unterschiedlichster Art auf Bäumen zurück lassen mussten oder im Rhein versenkt haben, gibt es in unserem Hause zurzeit nur noch simple Tennisbälle. Doch auch hier ist der Schwund hoch. Denn ab und zu suche auch ich vergeblich. Vielleicht freut sich dann der nächste Hundebesitzer über einen zerkauten Tennisball.

Finde ich den Ball vor dem Hund, habe ich einen Wurf frei und versuche dem kleinen Wilden beizubringen, doch bitte so lange sitzen zu bleiben, bis der Ball gelandet ist und er die Flugbahn verfolgen kann. Sofern ich den Hund nicht mit einer Eisenkette im Boden verankere, habe ich für diese Maßnahme keine Chance. Er ist einfach ein Balljunkie. Und so gibt es weiter natürlichen Schwund – an zerkauten und unzerkauten Tennisbällen.

Wenn alle Bälle verschossen sind und auch zu Hause kein verirrter Ball mehr im Keller aufzutreiben ist, wird es Zeit nach München zu fahren :-). Dort kenne ich im Olympiapark einen tollen Tennisplatz, um den herum sehr viele  verschossene Bälle liegen. Ich weiß nicht wieso und weshalb. Liegt es an der lockeren Tennisspiel Art der Münchener Bevölkerung? Handelt es sich um einen Lehrplatz oder ist einfach im Süden der Überfluss ausgebrochen? Die Begründung kann mir egal sein, denn ich weiß, dass ich bei Spaziergängen im Olympiapark ausnahmsweise mit mehr Tennisbällen (Hund trägt bis zu drei im Maul) zurückkomme als ich vorher bei mir hatte.

Ich wünsche allen Lesern einen schönen Tag und wenn Ihr Tennisbälle (auch gebraucht) übrig habt, immer her damit :-).

– Am Sonntag lag morgens noch Nebel über dem Olympiapark als wir mit den Hunden dort spazieren gingen. Nebenbei schauten wir uns die dort ausgestellten BMW Modelle an. Mein Labrador interessierte sich allerdings mehr für den Olympiasee, aus dem ich ihn Bälle apportieren ließ. Nach einer Stunde tauchte der Fernsehturm aus dem Nebel auf und wir liefen zurück, um auf dem Balkon unserer Freunde ein ausgedehntes Frühstück zu genießen. Es war so schön sonnig und gemütlich, dass ich den Tag hätte sitzen bleiben können.

– Nachmittags ging es jedoch weiter in Richtung Rosenheim. Dabei dachte ich an den Film Out of Rosenheim, der mir seinerzeit sehr gut gefallen hat. Wir fuhren bei blauen Himmel weiter durch einen Stau Richtung Samerberg. In einem idyllischen Berggasthof fand dort eine Familienfeier von etwas entfernteren Verwandten meines Mannes statt. Wir haben uns über die Einladung zu diesem Treffen gefreut. Gleich bei unserer Ankunft fielen wir auf, da wir fast die einzigen Teilnehmer waren, die nicht im Dirndl und in Lederhosen erschienen. In einer Lederhose hätte ich aber meinen Sohn selbst unter Androhung von Höchststrafen nicht bringen können. Wir wurden zum Glück auch ohne Lederhosen herzlich begrüßt und es wurde anerkannt, dass wir die weiteste Anreise auf uns genommen hatten, um bei diesem Fest dabei zu sein. So lernten wir im Laufe des Abends noch nie gesehene Verwandte kennen. Reden, feiern und gutes Essen und wieder verging der Abend wie im Flug.

– Während in Bonn das große Fest der deutschen Einheit gefeiert wird und die gesamte Innenstadt gesperrt ist, sind wir in Bayern unterwegs. Nach einer Morgenwanderung mit Hund und einem ausgedehnten Frühstück geht es wieder auf die verstaute Autobahn. Gleich westlich von München der erste lange Stau. Wieder versuchen wir über Landstraße auszuweichen und statten der historischen Altstadt von Nördlingen einen kurzen Besuch ab.

– Und weiter geht es mit Stau, Stau und Stau. Eigentlich verrückt, diese drei freien Tagen  im Stau zu verbringen. Endlich spät am Abend kamen wir wieder in die Nähe von Bonn. Im Radio liefen die Pudys mit „Alt wie ein Baum“. Auch ich fühlte mich ein wenig alt und gerädert. Drei ganz schön intensive Tage mit Stau, Oktoberfest und Familienfeier lagen hinter uns und die vielen Gespräche hallten noch in meinem Kopf wieder. Kater empfing uns gleich an der Haustür und alle waren froh wieder gesund zu Hause gelandet zu sein.

– PS:  Geärgert habe ich mich über die Toilettenpreise auf den Autobahnraststätten, wie zum Beispiel bei Sanifair. Da zahlt man doch tatsächlich 70 Cent für den Toilettengang und erhält einen 50 Cent Gutschein, mit dem man aus einem Warensortiment etwas aussuchen kann. Nur das Warensortiment ist so hochpreisig, dass sämtliche Dinge von vornherein 10 mal mehr kosten als im normalen Supermarkt. Sani mag ja sein. Fair ist hier jedenfalls gar nichts. Ich habe beschlossen, diese Kette und ähnliche Läden in Zukunft konsequent zu boykottieren. Dann warte ich lieber auf einen Parkplatz mit einfachen WC und pinkele unter einen Busch. Sorry, aber das musste mal raus.

Ich wünsche allen Lesern einen schönen Tag und falls es auf die Autobahn gehen sollte: staufreie Fahrt und keine teueren Toilettengänge.

     Gestern hatte ich von meinem letzten Wochenende in  München berichtet. Als ich dort früher lebte hatte ich noch keinen Hund und habe die Welt daher auch nicht mit dem Blick eines Hundebesitzers betrachtet. Nun habe ich festgestellt, dass München wirklich eine äußerst Hunde freundliche Stadt ist. Wer hätte das von einer Großstadt erwartet? Ich als Hundehalterin in Nordrhein-Westphalen, wo kaum Gelegenheit zum Ableinen des Hundes besteht, bestimmt nicht.

An vielen Stellen in der Stadt sind Automaten mit Hundekotbeuteln aufgestellt, so dass jeder verantwortliche Hundehalter wirklich überall Gelegenheit hat, Beutel zu ziehen und den Hundekot sauber zu beseitigen. Auf meinen Touren habe ich bereits einige Gegenden gesehen, die auch solche Automaten aufgestellt haben. Häufig sind diese dann jedoch leer oder man kann zwar einen Beutel ziehen, aber es fehlt ein Abfallkorb, in den man den Kotbeutel versenken kann. Für mich sind auch die Beutel nicht das Problem, da ich grundsätzlich einige kleine Plastikbeutel, die es überall gibt, mit mir herum trage. Nicht gut finde ich es hingegen, wenn dann zum Beispiel beim Joggen über mehrere Kilometer kein Abfallkorb aufgestellt ist und ich den warmen Beutel in der Hand schwenkend mit mir herum tragen muß. Wenn nach drei Kilometern laufen immer noch keinen Abfallkorb finde, bleibt mir beim nächsten Mal in einer solchen Gemeinde nur übrig, den Kot gleich dort liegen zu lassen, wo der Hund sich erleichtert hat. Dann muß es halt beim unautorisierten download 🙂 bleiben, was ich überhaupt nicht gut finde, die betroffene Gemeinde aber meines Erachtens selber zu verantworten hat.

In München war dies jedoch überhaupt nicht der Fall, weil wir überall nicht nur auf gefüllte Hundebeutelspender trafen, sondern auch ausreichend Abfallkörbe zu finden waren.

Neben der heiklen Entsorgungsfrage war für mich aber äußerst bemerkenswert , dass die Hunde auf sehr vielen Grünflächen in München frei laufen dürfen. In Teilen des englischen Gartens und im Olympiapark besteht tatsächlich keine Leinenpflicht. Ich mochte es erst gar nicht glauben. Da ich aus Nordrhein-Westphalen gewohnt bin, dass der Hund eigentlich grundsätzlich und fast überall an die Leine gehört, konnte ich mich erst gar nicht daran gewöhnen, dass er nun mitten im Park neben mir frei her laufen konnte und schnuppern, wo es ihm beliebte. Für meinen Labrador, der zudem noch freien Zugang zu allen Seen, Kanälen und Bächen im Park erhielt, war das Wochenende ein Luxuswellnessurlaub im Hundeparadies.

Das wir dann auch noch auf einen Hundebiergarten im englischen Garten trafen und überall in den anderen Biergärten Hundenäpfe zum Trinken aufgestellt waren, ließ mich noch mehr staunen. Einfach entspannt im Biergarten sitzen und der Hund geht in der Zeit spazieren oder liegt unter dem Tisch. Wo gibt es denn so etwas? Und das allerbeste war, dass ich keinerlei Aggression unter den Vierbeinern oder gegenüber Menschen feststellen konnte. Auch mein Labrador, der gerne an der Leine andere Rüden grob anknurrt, konnte sich nun frei bewegen und auf „hündisch“ alles klären. Alle Hundebesitzer und ihre Vierbeiner wirkten auf mich weitaus entspannter, als ich das gewohnt bin. Muß ich nun doch wieder nach München ziehen? Mein Labrador würde diesen Gedanken jedenfalls mit Freude befürworten.

Ich wünsche allen Lesern einen guten Tag und allen Vierbeinern viel Auslauf.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

     Ja –  München leuchtet auch nach meiner langen Abwesenheit immer noch. Im Olympiapark liegt die Wohnung meiner Freunde, die ich über das letzte Wochenende in München besuchte. Und ganz gegen die Wettervorhersage spielte das Wetter sehr gut mit. Am Freitag gingen wir nach meiner Ankunft gleich eine Runde mit unseren Hunden durch den Park, der Auslaufmöglichkeiten für Mensch und Hunde ohne Ende bietet. Der Fernsehturm überragt das gesamte Gelände. Vor vielen Jahren war ich dort einmal oben und habe auf München herunter geschaut. Am Freitag begnügte ich mich jedoch zunächst mit dem Boden und lief so einige Runden um die verschiedenen Seen und auf die sogenannte Alm hinauf, von wo der Ausblick auch recht schön ist.

An dem Wochenende fand auf dem Parkgelände u. a. die deutsche Tourenwagenmeisterschaft statt und es war zugleich das letzte Wochenende des Sommer Tollwood Festes. Von der Tourenwagenmeisterschaft bekam ich nur das Motorengedröhne im Hintergrund mit. Auf dem Tollwood Fest, bei dem es sehr viel Kultur, Verkaufsstände und sehr leckere Spezialitäten aus aller Herren Länder gibt, war ich an diesem Wochenende häufiger anzutreffen.




Dieses interessante Gefährt entdeckte ich vor der Olympiahalle. 

Am nächsten Tag stießen wir auf einem unserer Ausflüge auf dem Gelände auf eine Filmcrew, die einen Film über die Ereignisse der Olympiade 1972 in München drehte. Zu diesem Zweck waren alte Polizeiwagen auf das Gelände gebracht worden. Ganze Teile der Wohngebäude wurden zu diesem Zweck so verändert, dass es dort wie 1972 aussah. Sicher werde ich mir  diesen Film eines Tages ansehen.

Über die guten Möglichkeiten, die Hundebesitzer und ihre Vierbeiner auf dem großen Gelände haben, konnte ich nur staunen. Das gibt noch einen gesonderten kleinen Bericht, denn für die Fellnasen ist der Park, in dem es keine Leinenpflicht gibt, wirklich genial.

In der kurzen Zeit, die ein einziges Wochenende nun einmal nur hat, konnte ich in München leider nicht alle meine alten Lieblingsplätze und Orte aufsuchen. Da das schöne Wetter auch noch am Samstag hielt, ging es quer durch Schwabing in den englischen Garten. Im südlichen Teil des riesigen Parks rund um den chinesischen Turm waren Menschenmassen unterwegs, so dass wir weit nördlich wanderten, wo große Grünflächen zum Picknick, spielen und wandern einladen.

Dort gibt es sogar einen Hundebiergarten, in dem ausschließlich Leute mit Hunden einkehren. Kein Hund muß an der Leine sein und es gibt ein munteres Hundegewusel. Da ich bei den gesetzlichen Bestimmungen in Nordrhein-Westphalen es gar nicht gewohnt bin, dass Hunde überhaupt in der Öffentlichkeit ohne Leine herum laufen dürfen, war ich angenehm überrascht. Wenn ich meinen Hund gefragt hätte, hätte er sicher sofort einen Ausreiseantrag in die bayerische Republik gestellt :-). Aber auch die anderen vielen Biergärten luden bei dem schönen Wetter zum Verweilen ein.

Am Sonntag hielt sich das Wetter noch bis zum späten Nachmittag und wir machten eine lange Wanderung südlich von München von Icking aus immer an der Isar entlang. Zunächst schien noch die Sonne. Die Hunde tobten im Wasser der Isar und wir steuerten einen Biergarten an, in dem es eine Brotzeit mit Bier, Brezeln und Obatzten gab. Ich liebe Obatzten, der mir in den bayerischen Biergärten besonders gut schmeckt. Der Rückweg auf der rechten Isarseite endete zum Schluss im Regen, aber da war mein Wochenende in München ohnehin bereits fast vorbei.

    


(mehr …)