Mit ‘Puerto Santiago’ getaggte Beiträge

Ohne Worte
ich bin traurig – ich bin glücklich -ich bin traurig – ich bin glücklich

Vielen Dank für die vielen guten Wünsche und Tipps zu meiner Blognamensänderung gestern. Ich hatte gestern das große Glück an meinem fast letzten Tag hier auf Teneriffa noch Delfine sehen zu können. Ich wurde auf eine Fahrt auf einem Piratenschiff eingeladen und plötzlich waren wir von Delfinen umzingelt. Es war ein wunderbares Abschlusserlebnis. Genaueres erzähle ich demnächst.


Ich wünsche Euch einen schönen Tag.

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Das letzte Mal wache ich bei offenen Fenstern und Türen auf und höre in der Ferne das Meer rauschen,

das letzte Mal laufe ich meine Morgenrunde und gehe mit Hundi an den Strand zum Schwimmen,

das letzte Mal kaufe ich frisches Weißbrot und Tomaten bei dem kleinen Händler am Hafen,

das letzte Mal steige ich die 300 Stufen in die Altstadt hinauf und besuche den Spanischkurs,

das letzte Mal gehe ich in die kleine dunkle Bar in der Altstadt und trinke einen Cafe con Leche,

das letzte Mal schaue ich über die Felsen Richtung Los Gigantes,

das letzte Mal sehe ich die Sonne auf dem Meer neben La Gomera untergehen.

Es wird dunkel und nach einer langen dunklen sternenklaren Nacht beginnt ein neuer Morgen. Und ich hoffe, dass dem letzten Mal noch viele weitere letzte Male folgen werden.

Ich wünsche Euch einen schönen Tag.

Ich habe es tatsächlich gemacht. Sonntag habe ich mich zum zweiten Mal aufgemacht, um die Masca Schlucht zu begehen. Dieses Mal bin ich allerdings die Schlucht nicht nur herunter, sondern hoch und runter gelaufen.

Sonntag ging meine Tour daher nicht mit dem Taxi los, sondern mit dem Schiff, das mich an den Ausgangspunkt der Schlucht bringen sollte. Pünktlich um 9.00 Uhr stand ich im Hafen von Los Gigantes, wo ich erfahren musste, dass leider nicht genügend Leute für das 9.30 Uhr Schiff da waren. So musste 10.30 Uhr abwarten, bis Hund und ich endlich einschiffen konnten. Hund läuft mittlerweile ohne Probleme über schmale Laufstege auf die Boote. Es wirkt so, als wenn er schon immer zur See gefahren wäre.

Hund ist immer gut informiert

Am Ausgangspunkt der Schlucht angekommen, legte ich einen ordentlichen Schritt los, denn das letzte Boot fährt um 17.00 Uhr und da es bereits 11.00 Uhr war und man für eine Strecke ca. 3 Stunden rechnet, musste ich mich ein bisschen ranhalten. Das Wetter war bewölkt. Die Landschaft unheimlich schön und Hund hatte auch wie am letzten Sonntag seinen Badespass.

Wenn ich von unten hoch schaue, kann ich es immer gar nicht glauben, dass wir dort hoch auf die Berge hinauf kommen. Aber wir kamen. In gut zwei Stunden war ich oben und konnte einen Kaffee genießen. Dann ging es in zwei weiteren Stunden wieder herunter. Ein bisschen kannte ich den Weg langsam und fühlte mich immer mehr, wie auf einer normalen Hunderunde. Dennoch waren je Tour 600 Höhenmeter und einige unwegsame Strecken zu überwinden.

Auf dem Weg hoch kamen mir nach der Hälfte der Strecke auch einige Leute entgegen, die den Weg herunter machten. Einige sah ich später noch wieder, als ich auf meinem Weg herunter an ihnen vorbei kam.

viele Steine und ab und zu sind auch auf Steinen kleine Wasserläufe zu überwinden

für Hund kein Problem, sondern angenehme Badeabwechslung

Masca selber lag am letzten Sonntag recht grau da, da große Regenwolken über die Berge zogen. Allerdings war dadurch der seltene Blick von Masca aus nach Gomera möglich.

Durch den zügigen Auf- und Abstieg, bekam ich sogar noch das Boot um 15.30 Uhr und war um 16.00 Uhr wieder in Los Gigantes. Ich war doch ein klein wenig geschafft und Hund war hundemüde und fiel in einen Tiefschlaf. Wahrscheinlich hat er von einem Bad im Atlantik oder einem großen spanischen Knochen geträumt.

Ich wünsche Euch auch schöne Träume und einen guten Tag.

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Endlich habe ich es geschafft. Endlich war ich im Naturpool hier in Puerto Santiago auf Teneriffa. Auf vielen Spaziergängen hatte ich ständig sehnsuchtsvoll auf den Pool herunter geblickt. Wie gerne hätte ich mich dort ins Wasser gestürzt. Aber wie es manchmal so ist. Immer kam etwas dazwischen. Entweder hatte ich den Hund dabei, den ich dorthin leider nicht mitnehmen durfte. Ein anderes Mal war der Pool wegen zu hohen Wellen oder Feuerquallen gesperrt. Und so kam eins zum anderen und ich kam nicht zum Pool. Letzte Woche fasste ich dann an einem Mittag ganz spontan den Beschluss: ab zum Naturpool. Hund war es um die Zeit ohnehin zu heiß und er döste lieber auf den kühlen Fliesen zu Hause. Ich packte meine Badesachen und verschwand für eine Stunde im Atlantik. Und während die meisten Einwohner unseres Hauses sich um diese Zeit um die beste Poolposition am hauseigenen Pool bemühten, hatte ich den Naturpool so gut wie für mich allein. Das war die wahre Pool (Pole) position :-).

Blick über die Kante auf den großen „Pool“

von Felsen und Gras umgeben

der Krebs konnte den Pool leider nicht mehr genießen – dafür war der Pool randvoll mit Fischen, mit denen ich um die Wette schwimmen konnte

Schiffe fuhren nicht im Pool, sondern zogen malerisch daran vorbei

freier Eintritt zu dieser wunderschönen Badegelegenheit

Blick vom Handtuch auf die Felsen und das Meer

ganz für mich allein liegt er da….

Blick auf die Giganten

Schiffe ziehen vorbei

ein Bad im Naturpool – für mich ein wunderschönes Erlebnis

Bad mit Aussicht

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Heute ohne viele Worte einige Fotos aus Teneriffa/Puerto Santiago, die ich auf einem Spaziergang – natürlich mit Hund  – gemacht habe.

In den letzten Tagen waren  die Strände wegen der vielen Feuerquallen gesperrt. So konnte dieser Maler den Strand ganz allein für seinen Zweck nutzen.

Der Blick auf die Felsen von Los Gigantes ist zu jeder Tageszeit immer wieder wunderschön. Das Wetter ist hier zurzeit so zwischen 18 und 25 Grad. Es weht zumeist ein sehr leichter, warmer und angenehmer Wind. Ab und zu ist es leicht bewölkt. Regen habe ich hier im Süden noch überhaupt nicht erlebt, obwohl das für den Januar außergewöhnlich sein soll. Einheimische erzählten mir, dass es ansonsten im Dezember und Januar nicht nur im Norden der Insel, sondern auch im Süden häufig sehr stark regnen soll. Bislang ist das Wasser von oben in diesem Jahr jedoch ausgeblieben. Anscheinend ist nicht nur in Deutschland ein milder Winter, sondern auch hier in diesem Jahr ein regenloser Winter. Aber der Schnee in Deutschland und der Regen auf Teneriffa können ja noch kommen, denn noch ist der Winter nicht zu Ende.

Ich wünsche Euch allen einen schönen und hoffentlich sonnigen Tag.

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Heute bin ich unterwegs. Wenn alles gut geht, werde ich mich früh am Morgen mit dem Hund in einem Taxi von Puerto Santiago hoch nach Masca bringen lassen. Von dort soll es dann ca. drei Stunden zu Fuß durch die Masca Schlucht abwärts gehen. Am Nachmittag wird uns hoffentlich am Ausgang der Schlucht ein Boot auflesen und nach Puerto Santiago zurück bringen. Ich bin gespannt auf den sogenannten Masca Trail, den ich unbedingt noch gehen wollte, bevor ich die Insel verlasse. Wenn Hundi und ich so allein im Gebirge nicht verschollen gehen, werde ich Euch sicher demnächst ein paar Fotos zeigen und berichten können.

UND BITTE NICHT VERGESSEN – MORGEN IST IDEENPARTY  – ES WERDEN IDEEN FÜR SWEETKOFFIES WUNSCH GESUCHT – LEBEN IN AMSTERDAM AUF EINEM HAUSBOOT – MITMACHEN IST ANMELDEFREI UND KOSTET NICHTS 🙂

Ich wünsche Euch allen einen wunderschönen Tag.

Ich sitze in einer großen Hotelhalle, in die mich meine Suche nach einem WLAN getrieben hat und schaue meine Mails an. Danach skype ich und unterhalte mich mit meinen Männern zu Hause. Nach eine Weile registriere ich, dass sich ein älteres Ehepaar in meiner Nähe niederlässt. Nach einigen Minuten als ich mit meinem Gespräch fertig bin, spricht der Mann mich auf deutsch an und meint:“Was machen sie denn alle hier mit den Geräten“? Erstaunt schaue ich ihn an und folge seinem Blick in die Runde. Tatsächlich hier sitzen ungefähr 50 Personen in einer großen Hotelhalle und sind jeder für sich sehr mit einem Handy oder Notebook beschäftigt. Viele haben Kopfhörer auf und skypen in den unterschiedlichsten Sprachen anscheinend quer durch die Welt. Erst jetzt fällt mir auf, dass niemand hier sitzt und redet, eine Zeitung liest oder nur die schöne Atmosphäre der blumengeschmückten Halle geniesst.

Richtig erklären kann ich dem Mann es nicht, was wir hier alle machen. „Wir haben doch Urlaub“, sagt der Mann und holt sich und seiner Frau von der Bar einen lecker zubereiteten Drink. Ich bin nach zehn Minuten mit meinen Mails durch und klappe das Notebook zusammen. Das Paar sitzt innig vertieft in ein Gespräch mitten in der Hotelhalle zwischen den ganzen Leuten, die jeder für sich mit ihrem Gerätchen überall auf der Welt – nur anscheinend nicht auf Teneriffa- unterwegs sind. Ich schaue das Paar an und mir wird in diesem Moment bewusst, dass keinerlei Technik der Welt den persönlichen Kontakt ersetzen kann.

Ich wünsche Euch einen wunderschönen Tag mit hoffentlich vielen persönlichen Kontakten.

Das neue Jahr ist – wen soll es wundern? – auch hier gerade zwei Tage alt. Da Neujahr auf einen Sonntag fiel, ist laut Gesetz hier anscheinend nun auch der 2. Januar  ein Feiertag. Viele Geschäfte haben geschlossen und es ist draußen auf den Straßen sehr ruhig. Was sich politisch in der Welt und in Spanien abspielt, bekomme ich nur in Bruchteilen mit. Ich verfüge nur über einen Fernsehanschluss mit spanischen Programmen. Das gefällt mir auch eigentlich recht gut, denn so bin ich darauf angewiesen, Tag für Tag ein wenig mehr Spanisch zu verstehen. Zwar könnte ich auch im Internet Weltnachrichten suchen und finden, aber auch das Internet steht mir hier im Moment nur sehr eingeschränkt zur Verfügung. In der Wohnanlage gibt es zwar einen Gemeinschaftsraum (sehr ungemütlich ohne Fenster) mit WLAN. Die Wartung des Routers lässt jedoch anscheinend sehr zu wünschen übrig. Alle halbe Stunde fällt das WLAN aus. Wenn die gute Servicedame in Urlaub geht oder frei hat, geht im WLAN überhaupt nichts mehr. Ich habe dann nur noch die Möglichkeit,  mit meinem Notebook in ein Hotel oder ein Internetcafe  gehen. Solche Aktion ist allerdings jedes Mal eine nicht unerhebliche Schlepperei. Daher begrenze ich die Zeiten im Internet auf das Notwendigste, schreibe und beantworte Mails, betreibe online Banking und gehe – solange es geht -bei WordPress spazieren, um Eure Blogs zu besuchen.

Nicht nur mit eingeschränktem Internet, sondern auch ohne fahrbaren Untersatz verlebe ich hier den Januar in Puerto Santiago etwas ruhiger als die Vormonate. Ich habe zwischenzeitlich sehr viel von der Insel gesehen und mich entschlossen, die Kosten für den Leihwagen in diesem Monat zu sparen. Leider dürfen Hunde in Spanien nicht mit Bus fahren und dadurch ist meine Mobilität auf den per  Fuß zu begehenden Umkreis beschränkt. Zum Glück ist man als joggende Hundehalterin ja recht gut trainiert. Hund wundert sich, dass seine Transportbox nun nicht mehr in einem Wagen, sondern auf dem Balkon steht. Ab und zu legt er sich hinein. Will er wegfahren oder fliegen oder einfach nur von großen Knochen beim Spanier um die Ecke träumen?

Da  meine Mobilität in jeder Hinsicht ein wenig eingeschränkt ist, habe ich mich auf das Schreiben verlegt, um nun endlich im Januar mit dem Buchprojekt zum Abschluss zu kommen. Dennoch werde ich versuchen, Euch ab und zu auch ein paar Neuigkeiten oder schöne Bilder von der Insel zu zeigen.

Ich wünsche Euch allen einen wunderschönen Tag.

Schrecklicher Morgen –  kurzweiliger Nachmittag –  versöhnlicher Abend

So könnte man meinen gestrigen Tag kurz und knapp zusammenfassen.
Vom 31.12. 2011 zum 1.1.2012 hatten mein Mann und ich die wunderschöne laue Silvesternacht noch gemeinsam genossen. Doch ohne jeden Aufschub kam der Morgen und mein Mann flog zurück nach  Deutschland. Plötzlich war ich wieder fast (Hund blieb zum Glück) allein  auf meiner Insel.
Wir hatten ein wunderbares Silvester verlebt. Am Nachmittag skypten wir sehr lange mit unseren Kindern und gönnten uns ein ausgiebiges virtuelles Silvester Familien Beisammensein. Gegen Abend zog es die Kinder dann doch zu ihren Freunden, mit denen sie  Feiern planten.

Mein Mann und ich machten mit dem Hund bei Sonnenuntergang einen schönen Abendspaziergang. Danach gingen wir in ein Restaurant in der Nähe meiner Wohnung. In den zwei Wochen, in denen mein Mann da war, war dieses kleine spanische Restaurant so etwas wie unser Lieblingsspanier geworden. Obwohl in Spanien eigentlich keine Hunde mit in die Restaurants  dürfen, ließ dort der Chef uns immer mit Hund am äußeren Tisch nahe der Tür sitzen. So waren wir drinnen, Hund störte niemanden und konnte unter dem Tisch liegend die Straße im Blick behalten.
Hund kassierte nicht nur von den herein strömenden Gästen, sondern auch von den Kellnern und dem Chef persönlich viele Streicheleinheiten.

Aber auch für die hungrige Seite im Labrador ist bei unserem Spanier gesorgt. Bei jedem unserer Aufenthalte erhielt der Hund von Gästen zurück gegebene Fleischreste von bester Art und Güte. Vor dem nach Hause gehen, gab es für uns Likör und für den Hund eine Tüte mit Hundeknochen. Diese Gaststätte namens San Francisco mit ihrem etwas lauten und sehr unterhaltsamen Wirt, kann ich jedem hungrig vorbei kommenden Labrador nur wärmstens empfehlen.
So hatten wir auch in der Silvesternacht alle drei gutes Essen, Trinken und allerbeste Unterhaltung. Leider hatte ich entgegen Vallartinas Rat weder rote noch gelbe Unterwäsche an. Ich habe keine dabei und habe es mir verkniffen zu diesem Zweck eine spanische Flagge zu stehlen. Erschwerend hinzu kommt, dass ich leider nicht wie Quilt Traum nähen kann. Als es in Deutschland 00.00 Uhr war, telefonierten wir mit den Kindern. Die Weintrauben hatten wir bereits vorher zu Hause genascht, so dass es wohl auch mit der Erfüllung der 12 Wünsche nichts werden wird.

Eine Stunde später – als es auch bei uns 0.00 Uhr war – genossen wir ein wunderschönes Feuerwerk am Strand. Auch auf Gomera war in der Ferne Feuerwerk erkennbar. Das war ein wunderbarer Ausklang unserer  gemeinsamen Tage und des Jahres 2011.  Wir hatten in dieser Nacht noch viele Gespräche am Meer und mehr. Es hätte noch viel  mehr Meer sein können.


Durch die wunderschönen gemeinsamen Tage fiel der Abschied am nächsten Morgen schwer. Ich lief einige Stunden ziemlich planlos durch die Gegend. Da ich nichts Richtiges machen konnte, setzte ich mich an den nahen Pool und schaute mir zur Abwechslung englische Badesitten an. Im Liegen besetzen stehen die Engländer den Deutschen anscheinend um nichts mehr nach. Mit Wanderstiefeln am Pool zu sitzen, fand  ich hingegen ein bisschen gewöhnungsbedürftig. An meinem kurzweiligen Poolnachmittag  gab es für mich so einige ungewohnte Dinge  zu sehen. So verging  jedoch der Nachmittag recht schnell und ich war ein bisschen von meiner Traurigkeit abgelenkt.
Als ich danach in die leere Wohnung kam,  war ich  dennoch immer noch traurig und auch Hundi ließ den Schwanz hängen. Er schnüffelte überall in der Wohnung, ob nicht doch sein Herrchen wieder auftauchen würde. Hund ist zwar in erster Linie mein Hund. Er liebt es aber sehr, wenn das Rudel zusammen ist und war daher gestern den ganzen Tag  vollkommen  durch den Wind.

Gegen Abend machte ich mit Hund einen langen Spaziergang im milden Abendwind am Meer entlang. Das Rauschen der Wellen wirkte irgendwie beruhigend. Ein wunderschöner Sonnenuntergang über Gomera und eine Stimmung am Meer wie aus dem Bilderbuch. Auf dem Rückweg kam ich an einem Hotel vorbei, vor dem gerade viele Leute dick angezogen in den Bus stiegen. Ganz kurz flammte in mir die Idee auf, dass ich auf diese Art auch in wenigen Stunden bei meiner Familie sein könnte.  Noch einmal überkam mich das Heimweh. Da erfasste mich ein milder Hauch von dem Abendwind und ich schaute auf die Sandalen an meinen Füßen und roch die blühenden Sträucher am Wegesrand und da wusste ich: Ich bleibe noch ein paar Wochen.

Ich wünsche allen Lesern einen guten Start ins Jahr 2012.

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Letzte Woche war hier in Spanien zweimal Feiertag. Mitten in der Woche war sowohl der 6. Dezember und kurz darauf der 8. Dezember Feiertag. Die meisten Geschäfte hatten geschlossen. Es war wenig Verkehr und die Leute strömten in die Restaurants. Schon bei meinem morgendlichen Jogginglauf hatte ich so ein Gefühl, als wenn Sonntag wäre. Also beschloss ich, mich wie an einem Sonntag zu verhalten und etwas Nettes zu unternehmen. Das Wetter hatte milde 20 Grad, war jedoch bewölkt. Nachdem ich den Morgen am Schreibtisch verbracht hatte, nahm ich den freudig springenden Hund an die Leine und ging raus.

Wir wanderten zusammen immer an der Küste entlang. Es ging von Puerto Santiago bis nach Los Gigantes. Eigentlich keine große Wanderung, aber da ich  mir jeden Strauch und jede Meeresbucht sehr genau ansah, zog sich unser Spaziergang doch ein wenig in die Länge. Es war milde und nicht heiß und damit wunderbar zum spazieren gehen. Das dachten anscheinend auch viele andere Menschen. Hier in Puerto Santiago scheinen überwiegend Engländer oder Leute aus Großbritannien zu wohnen, denn ich höre neben Spanisch fast nur Englisch um mich herum.

Hier einige Bilder von meinem Spaziergang:

blühende Hecke


Naturschwimmbecken – Diese wunderschöne Schwimmanlage liegt zwischen Puerto Santiago und Los Gigantes. Dort möchte ich irgendwann gerne mal hinein springen. Leider darf der Hund da nicht mit hinein, so dass ich mir wahrscheinlich doch wieder eine andere Hunde gerechte Schwimmstelle aussuchen werde.

Angler auf der Mole

einsame Bucht – die könnte etwas für Hund und mich sein

Hund schaut auf den Hafen von Los Gigantes wenn ich nicht aufgepasst hätte, wäre er in das Hafenbecken augetaucht

Von hier aus gibt es Rundfahrten, auf denen man angeblich Wale und Delphine beobachten kann. Das hört sich doch interessant an. Da sogar Hunde mit auf das Boot dürfen, werde ich solch eine Tour demnächst gerne ausprobieren. Wenn mir ein Wal begegnen sollte, werde ich Euch bestimmt davon erzählen.
Zunächst musste sich Hund jedoch mit den kleinen Fischen im Hafenbecken begnügen.

Zum Schluss meines Spazierganges kehrte ich in eine kleine Bar ein. Hundi ruhte auf den kalten Fliesen aus und ich genoss meinen Cafe Leche.

Die Barbesitzer schmückten gerade die Theke weihnachtlich. Einige Engländer saßen an einem Tisch und stimmten ein englisches Weihnachtslied an. Auf dem großen Fernseher an der Wand lief vom Winde verweht in Spanisch. Ich wusste gar nicht, wohin ich zuerst hören und schauen sollte. Schnell warf ich noch einen Blick ins IPad, das mir sagen sollte, was es hier in der Nähe noch alles zu sehen gab. Dann machte ich es aus, genoss meinen Kaffee und die englischen Weihnachtslieder, die sich mit den spanischen Schreien von Scarlett O´Hara vermischten.

Ich wünsche Euch allen einen wunderschönen Tag.

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