Mit ‘Reise’ getaggte Beiträge

Fest der Nationen in Gundelfingen

Fest der Nationen in Gundelfingen

Zum Abschluss meiner kleinen Süddeutschlandreise fuhr ich nach Konstanz an den Bodensee. Es war ein heißer Tag und der Dunst hing über dem See. So gab es leider kaum Fernsicht auf die Alpen. Dafür schaute ich auf grüne Weinberghänge und bekam bereits Lust auf einen abendlichen Rebentrunk. Und auch die Abkühlung auf der Fähre durch den Fahrtwind konnte ich mehr als gebrauchen.

auf der Fähre nach Konstanz über den Bodensee

auf der Fähre nach Konstanz über den Bodensee

Weinreben am Ufer

Weinreben am Ufer

In Konstanz selber besichtigte ich die wunderschöne Altstadt, schlenderte am Rheinufer entlang und badete mit Lasko sogar im Rhein. Der große Strom ist am Bodensee noch nicht so stürmisch und gefährlich wie in Bonn, wo es viele gefährliche Strömungen gibt. Wir fuhren  auf einer kleinen Fähre hinaus auf den Bodensee und stiegen etwas entfernt von Konstanz aus. Hier am Ufer gibt es einen kleinen Wanderweg, der in eine Uferpromenade übergeht und auf dem wir nach Konstanz zurückliefen. Doch es war  so schwül, dass wir alle wieder schnell im Wasser waren.

Baden im Bodensee

Baden im Bodensee

Konstanz - noch ein Lasko?

Konstanz – noch ein Lasko?

Konstanz - Fährschiff

Konstanz – Fährschiff

Hafen Konstanz

Hafenausfahrt Konstanz

 

Rheinufer

Rheinufer

Mehr und mehr Wolken zogen auf. Der Himmel bezog sich dunkel. Der Wind frischte auf und plötzlich blies uns ein richtiger Sturm um die Nase. Überall am Ufer des Sees blinkten in den Häfen Sturmwarnlichter auf.

Sturm und Unwetter ziehen auf

Sturm und Unwetter ziehen auf

Regen

Regen

Vor dem heftigen Regenguss konnten wir uns noch gerade in ein Lokal retten. Dort stand leckerer Bodenseefisch mit frischem Salat auf der Speisekarte. Dazu einen “guten Tropfen” vom Ufer des Bodensees und die Stimmung war gerettet. Bei dem guten Essen war mir das Regenwetter draußen doch fast egal. Und am nächsten Morgen lachte wieder die Sonne vom Himmel.

Nach einem Morgenbad im Rhein ging es nach Gundelfingen zum Fest der Nationen. Danach war unsere “Eat, Pray and Love Tour” leider schon zu Ende. An Essen hat es uns auf dieser Reise nicht gemangelt. Regionale Küche aus Bayern und Baden- Württemberg. Gebetet haben wir zum Wettergott und zum Universum für eine gute Reise. Und die Liebe war jedenfalls bei Lasko mit im Spiel, der sich an seiner Fanpost freut.

Fanpost für Lasko

Fanpost für Lasko

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Weltstadt in Herz

Weltstadt in Herz

Es ist wieder so weit. Einmal im Jahr zieht es mich in den Süden nach München in die “Weltstadt mit Herz”. Bei bestem Wetter konnten Lasko und ich den Olympiapark mit seinen weitläufigen Rasenflächen, schönen Seen und internationalem Publikum genießen.

Olympiaturm

Olympiaturm

Olympiasee

Olympiasee

Dachkonstruktion

Dachkonstruktion

 

 

 

 

 

Und das Highlight für mich in diesem Jahr im Olympiapark: eine Zeltdach Tour bei Sonnenuntergang. Seit vielen Jahren komme ich regelmäßig nach München und habe sogar einige Jahre hier gelebt. Dennoch habe ich es bislang nie geschafft, einmal den Olympiapark vom Zeltdach aus zu besichtigen. Doch das sollte sich in diesem Jahr ändern. Ich buchte bereits vor fünf Wochen eine Zeltdachtour für mich. Am letzten Samstag um 19.00 Uhr ging es dann mit ca. zehn weiteren Teilnehmern rechtzeitig am Nordtor des Olympiastadions zu der sog. Sonnenuntergangstour los.

Gemeinsam schauten wir zunächst einen  kurzen Informationsfilm über den Bau des Olympiageländes zur Olympiade 1972 in München an. Dazu ging es hinunter in die Katakomben des Olympiastadions. Dort durften wir uns auch die Sicherungsgurte umlegen und ein kleines Extraseil an uns befestigen, das die ganze Führung über, in einer Schiene mit uns mitlief. Der Tourguide nannte es scherzhaft Waldi, weil wir es wie einen Dackel – das Maskottchen der Spiele 1972 – hinter uns her ziehen mussten. Nach einigen Erklärungen ging es endlich mit  den zwei Tourguides auf das Dach des Olympiastadions. Von dort oben hatten wir eine fantastische Sicht auf München und die Alpen. In der Ferne schwebte ein Heißluftballon. Die weitläufigen plexigläsernen Zeltdachbauten breiteten sich vor uns aus – wahrlich eine architektonische Meisterleistung. Während die Tourguides  uns immer mehr Details über den Bau, die Geschichte und die technischen Einzelheiten des Zeltdachs erzählten, begingen wir den Rundbogen des Stadions. Dabei  hatten wir auch Gelegenheit, ganz in die Spitze des Daches zu krabbeln. Langsam ging die Sonne unter und wir konnten einen wunderschönen Sonnenuntergang durch das Zeltdach genießen. Wer mag, kann sich anschließend bei einigen Touren von dort oben mit einem “Flying Fox” quer durch das Stadion abseilen. Das hätte ich nur zu gerne gemacht. Doch leider waren die Touren mit dem Flying Fox weit im Voraus ausgebucht. Selbst vor fünf Wochen  war ich  zu spät dran. Also wer den Flying Fox möchte: bitte rechtzeitig buchen.

Sonnenuntergang durch Plexiglas

Sonnenuntergang durch Plexiglas

Sonnenuntergang

Sonnenuntergang

Sonnenuntergang

Sonnenuntergang

Zeltdachtour

Zeltdachtour – Blick auf das Stadion

Gesicherte Gruppe auf der Zeltdachtour

Gesicherte Gruppe auf der Zeltdachtour

Zeltdachtour

Zeltdachtour – Steg

Doch auch ohne schwebenden Abgang kam ich mit  der untergehenden Sonne  auf dem normalen Stegweg  nach einem beeindruckenden Höhengang über das Zeltdach wieder zurück auf den bayerischen Boden.

Zeltdachtour

Zeltdachtour – Plexiglasplatten auf dem “Spinnennetz”

Zeltdachtour

Zeltdachtour – Blick auf das Olympiastadion mit dem Zeltdach

Zeltdachtour

Zeltdachtour – der gesicherte Gang

Blick auf das "fast" leere Stadion

Blick auf das “fast” leere Stadion

Zeltdachtour

Zeltdachtour – Sonnenuntergang

Zeltdachtour

Zeltdachtour – Blick auf den BMW Zylinder

Zeltdachtour

Zeltdachtour – seinerzeit das größte zusammenhängende Zeltdach der Welt

Blick auf München und die Alpen

Blick auf München und die Alpen..und ein Heißluftballon

Zeltdachtour

Zeltdachtour – Blick von der Zeltspitze

Zeltdachtour

Zeltdachtour – Tourguide mit “gesicherten” Teilnehmern

Durchblick

Durchblick

Zeltdachtour

Zeltdachtour – eine beeindruckende Hängekonstruktion

Zeltdachtour

Zeltdachtour – Sonnenuntergang

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und anderen Vergnügungen…..

Paragliding Tenerife :-)

Paragliding Tenerife :-)

Schluss mit Sonnenliege

Schluss mit Sonnenliege

…es geht zurück nach Deutschland. Bonn wir kommen. Hoffentlich ist das Wetter gut!

Sagrada Familia - Gaudi

Sagrada Familia – Gaudi – Großbaustelle

Die kulturelle Vielfalt und Schönheit Barcelonas hat mich positiv überrascht. Und obwohl ich viel über Barcelona und Gaudi gelesen habe und dieser Besuch lange auf meine Wunschliste stand, war einfach dort zu sein, doch etwas ganz Anderes. Die  große Vielfalt, die diese Stadt an Sehenswürdigkeiten und Kultur zu bieten hat, hat alle meine Erwartungen bei Weitem übertroffen.
Sagrada Familia - Gaudi

Sagrada Familia

Vielleicht war meine Zeit in Barcelona zu kurz. Sicherlich war sie zu kurz. Denn an eines konnte ich mich in diesen zwei Tagen wirklich nicht gewöhnen. Und das war das lange Anstehen in Menschenschlangen. Diese sich um die Sehenswürdigkeiten windenden Menschenketten schienen nur einen Sinn zu haben: Nach erfolgreicher “Durchstehung” einer Schlange das Ticket zum Eintritt in die nächste Warteschlange zu besitzen.
Sagrada Familia - Gaudi

Sagrada Familia

Am Beeindruckendsten war für mich das Einlasssystem bei der bekannten Kirche Sagrada Familia. Der in weiten Teilen von Gaudi architektonisch entworfene und beaufsichtigte Bau ist der Anlaufpunkt Nummer 1 für Touristen aus aller Welt, die nach Barcelona kommen. Wir erreichten die Sagrada Familia zu Fuß. Bereits aus der Ferne war ich beeindruckt von der Großbaustelle, an der sich Kräne und Kirchentürme um die Wette in den Himmel zu strecken schienen. Vor der Sagrada Familia war neben einer Großdemonstration für ein Freies Katalonien erwartungsgemäß auch eine lange Schlange von Menschen, die vor den Ticketschaltern um ein Ticket anstanden. Das Ende der Schlange war für mich zunächst nicht zu sehen, denn die Warteschlange schien sich um den gesamten Bau zu winden. Doch nach drei weiteren Straßenecken hatten wir es erreicht und reihten uns in die lange Schlange der Wartenden an. Wir unterhielten uns nett und schauten uns die an uns vorbei hastenden Menschen an, die genau wie wir vor kurzer Zeit, nun auch das Ende dieser Schlange suchten.
Sagrada Familia - Gaudi

Sagrada Familia

Nach ungefähr einer Stunde standen wir vor dem Ticketschalter und ich bemühte mich schnell durch das für mich auf den ersten Blick sehr verwirrende Angebot an unterschiedlichen Eintrittsarten durchzufinden. Die freundliche Ticketverkäuferin wartete mit den Fingern gegen die Scheibe klopfend anscheinend brennend darauf, dass ich mich endlich entscheiden möge. Nur die Kathedrale oder mit Türmen oder auch noch das Gaudimuseum. “Nein, das ist nicht hier. Im Park Güell,” informierte mich die freundliche Dame. “Nun denn, dann erst einmal nur Kathedrale und Türme”. “Türme kosten extra”. Ok, bei den horenden Eintrittspreisen hier in Barcelona kommt es auf die zusätzlichen 7 € auch nicht mehr an. So dachte ich und orderte ein Ticket. “Die Türme können nur um 15 Uhr besichtigt werden”, klärte die Dame mich auf. “Die Kathedrale um 13.00 Uhr”. Langsam verzog sich ihr Gesicht, da ich immer noch nicht zu verstehen schien und mich nach ihrer Ansicht wohl auch nicht entscheiden konnte. Doch dann fiel bei mir der Groschen.
Sagrada Familia - Gaudi

Sagrada Familia

Anscheinend konnte ich wegen zeitlich unterschiedlichen Einlässen kein gemeinsames Ticket kaufen. Jedenfalls nicht jetzt. “Ok, zwei Karten für die Kathedrale für 30 €”. Ich bezahlte und wollte geradeaus weitergehen. “Nein, nein..Einlass ist auf der anderen Seite der Kirche”, rief die Damen hinter mir her. Und zwei Sicherheitsbeamte kamen sofort hinzu gesprungen, um uns auf den richtigen Weg zu geleiten.
Sagrada Familia - Gaudi

Sagrada Familia

Warum eigentlich Einlass auf der gegenüberliegenden Seite? fragte ich mich. Das Hauptportal des Gotteshauses liegt doch auf dieser Seite gleich hinter den Ticketschaltern? Die Frage konnte ich mir nicht beantworten. Auch gut. So wanderten wir dann noch einmal rund um die Kirche herum und waren erstaunt, dass am Tor 2 und 3 sechs arbeitslose Ticketkontrolleure etwas gelangweilt herum standen. Außer den am Handy spielenden Ticketkontrolleuren war kein Mensch zu sehen. Schnell wollte ich  die anscheinende Gunst der Stunde nutzen und zückte eifrig die Eintrittskarten und hielt sie schnell dem nächstbesten Kontrolleur unter die Nase. ” Tor 2 und 3 sind VIPS vorbehalten”, informierte uns der Mann in Uniform lässig. ” Benutzen Sie bitte Tor 1″. ” Ach so, danke”. Wir trotteten weiter an der Kirche entlang bis zum nächsten Tor. Am Tor 1 befand sich fast erwartungsgemäß eine lange Menschenschlange, in die wir uns einreihten. Als wir nach zwanzig Minuten die Ticketkontrolleurin erreicht hatten, schaute die auf die von mir zum zweiten Mal eifrig vorgezeigten Tickets. ” Das sind Tickets für 13.00 Uhr”, stellte sie sachlich fest. “Ja und?” fragte ich zerknirscht und bereits nichts Gutes ahnend. ” Jetzt können Sie hier nicht herein. Es ist erst 12 Uhr. Kommen Sie in einer halben Stunde wieder”.
Sagrada Familia - Gaudi

Sagrada Familia – Portal

An uns strömten Menschenmassen vorbei und durch die strenge Kontrolle in die Kirche. Haben die etwa alle das richtig Zeitticket? fragte ich mich selber entnervt. Es blieb uns nichts anderes übrig als zu weichen und uns in Geduld zu üben. Letzteres ist nicht wirklich meine größte Stärke. So gingen wir eine halbe Stunde im Park spazieren und reihten uns danach noch einmal in die heilige Warteschlange  vor dem Tor 1 ein. Ungefähr um 5 Minuten vor 13. Uhr erreichten wir die Kontrolleurin, die uns nun mit anderen Personen, die über ein ähnliches Ticket wie wir zu verfügen schienen, an die Seite winkte.  ” Für Sie geht es noch nicht weiter. 5 Minuten müssen Sie bitte hier warten”. Nach 5 Minuten öffnete sie dann das Band der Absperrung für uns und die Menschenkette, die sich hinter uns gebildet hatte. Zusammen mit einer spanischen Familie wanderten wir entlang von Absperrungsbändern bis wir plötzlich auf eine neue neue Absperrung stießen. “Sicherheitskontrolle”, ließ der militärisch anmutende Herr verlauten. Klar, dass das sein muss. Bereitwillig zeigten wir Rucksäcke und Taschen samt deren Inhalt vor.
Sagrada Familia - Gaudi - Schulraum

Sagrada Familia –  Schulraum

Wir durften passieren bis wir auf eine neue Absperrung stießen. “6 Minuten Wartezeit”, verlautete es von einer Ticketkontrolleurin. Ich hatte es zu diesem Zeitpunkt innerlich bereits aufgegeben, mir weitere Gedanken über das Einlasssystem hier zu machen. Hätte man nicht Kauf, Ticket- und Sicherheitskontrolle in einem Abwasch erledigen können? Müßige Gedanken über ein nicht vorhandenes Organisationssystem. Ich wollte nur noch endlich in die Kirche.
Sagrada Familia - Gaudi - Schulraum

Sagrada Familia  – Schulraum

Der spanische Familienvater, der mit seiner Großfamilie hinter uns wartete sprach die etwas gelangweilt ausschauende Ticketkontrolleurin an. “Es handelt sich doch um eine geweihte Kathedrale. Müssen Personen, die nur in das Gotteshaus und beten wollen jedes Mal 20 € zahlen und diese Prozedur über sich ergehen lassen? ” fragte er leicht genervt. Die Ticketwächterin zuckte nur über so viel Unverständnis mit den Schultern und blieb eine Antwort schuldig. Dann gähnte sie ausgiebig und blickte gelangweilt auf ihre Uhr.
Sagrada Familia - Gaudi

Sagrada Familia – Studierzimmer

Nach genau sechs Minuten Wartezeit sperrte sie das uns von der Kathedrale trennende Band auf und endlich durften wir auf den Vorplatz der Kirche treten. Hier konnten wir uns in die lange Schlange einreihen, an deren Ende es den ersehnten Kopfhörer mit sprachlichen Erklärungen abzuholen gab. Diese Schlange wies eine Besonderheit auf. Es durfte sich nur je Paar oder Gruppe ein Gruppenmitglied einreihen, um die Audiohörer für die Gruppe in Empfang zu nehmen. Die Minuten bis ich den ersehnten Audiohörer in der Hand hielt, habe ich nicht gezählt. Doch dann. Ja dann….wirklich gleich danach konnte die Besichtigung der Sagrada Familia beginnen. Wenn das Gaudi wüsste!

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Teide mit Schneehäubchen

Teide mit Schneehäubchen

Die Zeit auf Teneriffa ist seit dem Flug in die Brombeerbüsche mehr als schnell verflogen. Nikolaus und auch der 2. Advent rasten an uns vorbei. Bevor es auf Teneriffa nun richtig weihnachtet, noch eine kleine Nachschau unserer schönsten Wanderungen vom November und Dezember.

Garachico von oben

Garachico von oben

Über den Tag im November, der uns über Garachico nach Puerto de la Cruz und Icod de los Vinos und zum Abschluss in die Brombeerbüsche führte, habe ich ja bereits ausführlich geschrieben.

Tablarennen

Tablarennen in Icod de Los Vinos

Tablarennen

Tablarennen in Icod de los Vinos

Wanderweg an der Küste - Mirador San Pedro

Wanderweg an der Küste – Mirador San Pedro

Richtig schön – allerdings auch ein wenig anstrengend – war eine Wanderung vom Teide Nationalpark auf den Gipfel des Guajara. Wir hatten dort oben über den Wolken Sonne und blauen Himmel und eine wahnsinnige Sicht. Unten an der Küste regnete es und nur wenige Zeit später war auch der Teidegipfel mit einer Zuckerhaube aus Schnee bedeckt.

Teide Nationalpark - Weg auf den Guajara

Teide Nationalpark – Weg auf den Guajara

Blick vom Guajara auf die Caldera

Blick vom Guajara auf die Caldera

Teide Nationalpark

Teide Nationalpark

Abstieg vom Guajara

Abstieg vom Guajara

Und hier noch ein besonders dickes Steinmännchen. Follygirl sammelst Du noch?

dickes Steinmännchen

dickes Steinmännchen auf dem Gipfel des Guajara

Wer mehr über diese Wanderung lesen mag, der findet hier eine ausführliche Beschreibung.

Eine weitere Wanderung führte uns auf die andere Seite der Insel an die Ostküste. In dem Wander- und Klettergebiet um Arico wanderten wir durch den Barranco Tamayada. Durch die vielen Regenfälle der letzten Zeit war es um uns ein wenig feucht. Lasko fand überall und ohne Probleme genug zu trinken. Doch wir hatten teilweise Mühe unbeschadet über die glitschigen Steine und über die durchgeweichten Wege zu kommen. Zunächst begleitete uns den Barranco hinunter warmer Sonnenschein. Doch nach kurzer Zeit kamen bereits vom Gebirge mehr und mehr dunkle Wolken, die neuen Regen über die Ostküste brachten.

Arico - Barranco Tamayada

Arico – Barranco Tamayada

Lomo de Tamayada

Lomo de Tamayada

genügend Wasser für Lasko

genügend Wasser für Lasko

graue Regenwolken über dem Teide

graue Regenwolken über dem Teide

Umso schöner war es dann, dass am 2. Advent den ganzen Tag über die Sonne schien. Wir waren sieben Stunden auf einer kleinen Mammut Tour unterwegs. Von Los Gigantes ging es über 1000 Höhenmeter auf den Guama hoch. Von dort wanderten wir durch den Barranco Seco zurück. Der trockene Barranco ist im Moment mit seinen Wassermengen alles andere als trocken. Durch einen Tunnel gelangten wir in ca. 300 Höhenmeter auf die Felsen über Los Gigantes. Auf kleinen schmalen Wegen mit einem tollen Ausblick auf die Küste ging es zurück.

Risco Blanco

Risco Blanco

Den Felsen Risco Blanco, den ich mittlerweile von allen Seiten und bei jedem Wetter gesehen habe, fotografiere ich (warum eigentlich?) immer wieder gerne.

Risco Blanco

Risco Blanco

Risco Blanco

Risco Blanco

Bislang habe ich auf diesem großen Felstor nur gestanden – suche weiter nach einer Möglichkeit, einmal dort durch zu gehen.

El Burjito - das Felsentor

El Burjito – das Felsentor

Barranco Seco mit La Gomera

Barranco Seco mit La Gomera

Als wir zu Hause ankamen, war nicht nur Lasko geschafft. Er gönnte sich einen langen Schönheitsschlaf bis zum Abendessen. Doch die Lammknochen, die vom Abendessen für ihn übrig geblieben waren, machten den müden Labrador wieder munter.

Wir wünschen Euch allen eine nicht zu schnell verfliegende (vielleicht sogar eine ruhige oder besinnliche?) Adventszeit.

LEONIE UND LASKO

von der Insel

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Lasko denkt wieder

Lasko denkt ans Fliegen

Gestern: Am Freitag fuhren wir in den Norden der Insel zum Wandern. Erst waren wir in dem kleinen Ort Garachico und wanderten von dort auf einen Berg. Von oben sahen die Häuser unten im Ort recht klein aus. Leonie war begeistert. Doch mich interessierte viel mehr die gelbe Katze, die am Wegesrand saß und uns neugierig nachschaute. Zu gerne hätte ich die ein wenig gejagt. Aber Leonie hielt mich leider ganz fest an der Leine.

Katze in Garachico

Katze in Garachico

Die eine Wanderung reichte Leonie noch nicht und so fuhren wir in die Nähe von Puerto de la Cruz. Dort wanderten wir auf einem Küstenwanderweg. Leonie war von der Aussicht auf das Meer und die Ruine am Wegesrand fasziniert. Ich freute mich zwar über den Auslauf, fand es aber irgendwie gemein, dass ich ständig das Meer von oben sehen konnte, nicht aber dort hineinspringen konnte. Wie gerne hätte ich ein wenig in den Wellen geschwommen. “Die sind hier viel zu hoch, Lasko”, meinte Leonie. Na dann eben nicht. Ich wandte mich den interessanten Schnüffelspuren zu. Man, hier musste ein ganzes Rudel Hunde lang gelaufen sein.

historische Ruine am Wegesrand mit Blick aufs Meer

historische Ruine am Wegesrand mit Blick aufs Meer

Auf dem Rückweg schauten wir in dem Ort Icod de los Vinos vorbei. Es war die Nacht des jungen Weines odes Tablarennens. Zeit für das Tablarennen von San Andrés. In allen Tavernen wurde junger Wein ausgeschenkt. Und die Kinder, Jugendlichen und sogar die Erwachsenen sausten nach alter Tradition auf eingewachsten Brettern die steilen Straßen herunter. Ich fand das nicht so spannend. Auf solch eine rasante Abfahrt konnte ich gut verzichten. Zu dem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass auch wir noch in derselben Nacht eine rasante Abfahrt vor uns hatten. Aber dazu später.

Tablarennen

Tablarennen

Zunächst musste nun Leonie verzichten. Ich durfte nicht ins Meer. Und Leonie durfte keinen Wein probieren, da sie ja noch fahren musste. So schauten wir uns einige Zeit die tollkühnen  Abfahrten der jungen Leute an und fuhren dann mit dem Wagen Richtung Südküste. Es wurde dunkel und wir mussten über das Gebirge. Oben nach dem Ort El Tanque fing es an zu regnen. Ich legte mich gemütlich hinten im Wagen auf meine Kuscheldecke und träumte vor mich hin. Bald würden wir zu Hause sein und auf mich würde sicher ein leckeres Essen warten. Doch was war das? Plötzlich wurde ich hochgeschleudert und landete fast bei Leonie und ihrem Beifahrer auf den Vordersitzen. Das Auto flog. Ja tatsächlich, wir flogen eine Böschung hinunter. Es rumpelte und polterte. Es ging über Steine und durch Gebüsch. Hier oben geht es oft viele hundert Meter runter. Ob wir gleich ins Meer fliegen und ertrinken würden?

Schrecksekunden, die Leonie wie eine Ewigkeit vorkamen, vergingen. Dann standen wir mit dem Wagen im Dunklen im Gebüsch eingekeilt. Leonie und ihr Begleiter versuchten die Türen zu öffnen. Es ging nicht. Wir waren im Dunklen eingschlossen und oben von der Straße konnte uns niemand sehen. Einfach verschwunden. Ich klemmte den Schwanz ein. Jetzt bekam ich wirklich ein mulmiges Gefühl. Wir waren nicht sicher, ob das Auto vorne über dem Abgrund hing. Nach unendlich vielen Versuchen schaffte Leonie es schließlich die rechte Beifahrertür 20 Zentimeter zu öffnen. Sie drückte und quetschte sich ganz vorsichtig durch den schmalen Spalt. Gut, dass sie nicht so dick ist. Die Brombeeren zerkratzten Leonie heftig. Doch sie schaffte es die Hintertür des Wagens zu öffnen, so dass ihr Begleiter und ich hinten aus dem Wagen klettern konnten. Durch das Gebüsch kämpften wir uns hoch an die Straße.

Dort standen wir stundenlang in der Kälte, da kein Fahrzeug hielt und auch die herbeigerufene Polizei lange brauchte. Doch als die Polizei dann kam, stellten wir zu unserer Überraschung fest, dass der spanische Polizist dänisch sprach. Er hatte viele Jahre in Dänemark verbracht. Da ich dänisch durch meinen Urlaub im Norden gut verstehe, konnte ich mich gleich mit ihm unterhalten. Er war jedoch weniger an meinem dänischen Wintermantel als an dem Wagen, das da unten in den Brombeerbüschen geparkt war, interessiert. Viele Fragen und wenig Antworten. Ein durch die Versicherung bestelltes Taxi kam nicht und Leo fror richtig. Ich nicht, da ich ja meinen Mantel hatte. Damit konnte ich jedoch auch Leonie ein wenig wärmen.

Nach Stunden des Wartens nahm uns dann ein Bus mit, obwohl Hunde eigentlich im Bus auf Teneriffa verboten sind. Der Busfahrer hatte ein Einsehen und fuhr uns in die nächste Stadt, von wo aus wir ein Taxi nehmen konnten.

Leonie war mit dem Wagen in einer Kurve durch die Nässe ins Schleudern geraten. Obwohl sie noch gegenlenkte, brachen die Hinterräder aus und wir fuhren gerade in den Abgrund. Erst spät abends kamen wir absolut durchgefroren und geschockt zu Hause an.

Parkplatz in den Brombeerbüschen

Parkplatz in den Brombeerbüschen

Heute: Die Welt sieht bereits viel besser aus. Wir haben großes Glück gehabt. Leonie ist nur einige Meter tief in die Brombeeren gerauscht. Nicht auszudenken, wenn ihr das an anderer Stelle passiert wäre. Das hätten wir nicht überlebt. Keiner von uns ist verletzt. Die Zweibeiner haben nur einige Brombeerschrammen. Mich hat mein dänischer Wintermantel selbst davor bewahrt. Am nächsten Morgen fuhren wir wieder in das Gebirge, um bei der Bergung des Wagens zuzuschauen. Da wurde uns klar, was für ein unheimliches Glück wir gehabt haben. Zwei Menschen- und ein Hundeschutzengel haben wohl auf uns aufgepasst.

...und wieder auf der Straße

…und wieder auf der Straße

Und dann passierte das nächste Wunder. Mit einer Machete wurde der Wagen freigeschnitten und mit einem großen Kranwagen auf die Straße zurückgehievt. Und außer ordentlich verschrammten Lack und einem zerstörten rechten Außenspiegel war auch dem Wagen anscheinend nichts passiert. Ein kleines robustes Fahrzeug, das mit seinen weit über 20 Jahren immer noch gut fährt. Leonie und ihr Begleiter säuberten den Wagen von den Brombeerranken und dann konnten wir tatsächlich nach Hause fahren. “Am Montag kommt der Wagen zur Sicherheit zum Durchschecken in die Werkstatt”, meint Leonie. Mir egal, meiner Kuscheldecke ist überhaupt nichts passiert. Das muss ich auch gar nicht mehr schecken. Die Polizeit hat alles auf Foto festgehalten und nun ist mein Kuschelplatz sogar in einer Polizeiakte.

Morgen: Wir feiern, dass wir alle gesund und munter sind und dass fast nichts passiert ist. “Und ich werde künftig noch ein wenig vorsichtiger fahren”, meint Leonie. Recht so :-).

Goodbye Vietnam

Veröffentlicht: 27. Oktober 2013 in LeoniesLeben, Reisen 2013, Vietnam
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Sechs Wochen in Vietnam sind so wahnsinnig schnell vergangen. Waren wir wirklich sechs ganze Wochen unterwegs?

Ich freue mich, dass ich diese schöne Reise machen konnte. Und es wird bestimmt  einige Zeit dauern, bis ich die vielfältigen Eindrücke sortiert bekomme. Auch wenn sechs Wochen sehr lang sind, ist es unmöglich, dieses große vielfältige Land ganz zu sehen. Vietnam ist im Umbruch, für uns “Fremde” häufig wohl auch ein wenig widersprüchlich, manchmal schwer zu verstehen, wunderschön und facettenreich.

Die Menschen sind herzlich und freundlich (abgesehen von einigen Tourguides :-)) und es gibt sicher noch weit mehr zu entdecken, als das, was ich hier beschrieben habe. Wir sind in den Wochen vom Norden (Hanoi mit Halong Bucht und Sapa) über das Zentrum (Hue, Hoy An, Mui Ne) in den Süden (Saigon, Mekong Delta und Phu Quoc) gereist. Auch der Abstecher nach Kambodia (Phnom Penh und Siem Reap) hat mir große Freude bereitet.

 

Ich möchte an dieser Stelle allen Lesern danken – Euch allen, die Ihr mich auf dieser Reise begleitet habt. Ich habe mich sehr über die vielen freundlichen Kommentare gefreut.

Sonnenuntergang

Sonnenuntergang

 

Heute geht es zurück nach Bonn. Weg aus den tropischen Temperaturen in den deutschen Herbst. Ich werde gleich nach Rückkehr in der nächsten Woche in meine neue Wohnung in Bonn umziehen und daher ziemlich beschäftigt sein. Wenn mein Leben wieder in “ruhigeres Fahrwasser” gekommen sein wird, melde ich mich wieder.

Sonnenuntergang

Sonnenuntergang

 

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende und sende ein letztes Mal aus Vietnam viele liebe Grüße

Leonie

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Phu Quoc - Strand im Norden

Phu Quoc – Strand im Norden

 

 

Unsere letzte Scootertour auf Phu Quoc und auch in Vietnam führte uns in den Nordwesten der Insel. Dorthin soll es laut Karte eine Straße geben, die in der Hauptstadt Duong Dong beginnen soll. Nachdem wir eine Stunde in der Stadt herum gekreuzt waren und nach vielen Hinweisen in viele verschiedene Richtungen gefahren waren, gelang es uns endlich die Straße zu finden. Kein Wunder, dass es so lange dauerte, denn die Straße beginnt nicht in der Hauptstadt, sondern einige Kilometer nördlich. Mitten auf dem Feld ist der Straßenanfang und bis dahin muss man sich erst einmal über Feldwege und quer durch den Wald durchschlagen.

Phu Quoc - mit Scooter unterwegs

Phu Quoc – mit Scooter unterwegs

 

Doch als wir die Straße erreicht hatten, stellten wir fest, dass sie weitaus besser war, als die rote Schlammpiste, die auf der Ostseite der Insel entlang führt. Eine ganze Weile fuhren wir auf einer normalen geteerten Straße. Dann ging die Straße in eine Piste über, die aber einigermaßen befahrbar war. Zwischendurch trafen wir immer wieder auf Baukolonnen, die neue Straßenabschnitte bauten. In einigen Jahren wird die Insel wohl rundum mit einem guten Straßennetz versorgt sein. Als wir das Städtchen Ganh Dau im Norden erreichten, staunten wir nicht schlecht.

Phu Quoc - Blick auf Kambodia

Phu Quoc – Blick auf Kambodia

 

Vor uns breiteten sich Traumstrände aus. Weißer Sand, Fischerboote und Palmen. Nun weiß ich auch, dass man hier individuelle Schnorcheltouren buchen kann. Wer also auf die Insel kommt, muss nicht unbedingt im Süden das Standardprogramm buchen. Gegen ein geringes Entgelt kann man hier im Norden in einer wirklich traumhaften Gegend individuell schnorcheln gehen. Der Ort Ganh Dau ist lebhaft und voller kleiner Gassen, in denen Waren angeboten werden. Die Häuser liegen unmittelbar am Meer. Mit dem Scooter fahren wir durch die 1 Meter breiten Gassen vorbei an Fleischständen, auf denen Fleisch, Fisch und Innereien in allen Größen angeboten werden.

Phu Quoc - Traumstrand im Norden

Phu Quoc – Traumstrand im Norden

Auf Touristen ist man in Ganh Dau (noch) nicht eingestellt. Es gibt keine Restaurants oder Coca Cola. Überhaupt trafen wir den ganzen Tag über nur ca. vier andere Touristen auf dem Scooter, die sich – wie wir – hierher „verirrt“ hatten. Diese Gegend ist tatsächlich noch ein unberührter Geheimtipp.

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Von der Nordküste der Insel ist auch Kambodia nicht weit entfernt. Fast zum Anfassen nah, liegt es vor der Küste von Phu Quoc. Die Weiterfahrt zu dem Dorf Rach Vem gestaltete sich mitten durch den Dschungel doch ein wenig schwer und holprig. Einige Male verloren wir den Pfad – doch wir erreichten Rach Vem. Bei Rach Vem soll es einen schönen Strand geben. Wir haben jedoch nur das große Dorf, deren Bewohner vom Fischfang zu leben scheinen, gesehen. Auch hier wird man kaum jemanden finden, der Englisch spricht. Doch die Menschen hier im Norden sind freundlich und herzlich. Immer wieder winken uns Leute und insbesondere Kinder zu. „Hello, hello“. Dann lachen sie und freuen sich anscheinend, dass wir winkend mit „hello, hello“ antworten.

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Dann ging es den langen anstrengenden Weg zurück an die äußerste Nordwestspitze der Insel, zum Cape Ganh Dau. Dort genossen wir die wunderschöne Aussicht auf Meer, Strand und Natur. Danach fuhren wir auf einer roten Piste langsam wieder zurück in den Süden. Die Piste verlief unmittelbar neben der Küste. Wunderschöne einsame Strände reihten sich einer an den anderen. Ab und zu kamen wir durch kleine Orte, in denen Fischer lebten.

Fischerboot

Fischerboot

 

Wir fuhren durch Gebiete, in denen über hunderte von Metern an der Straße entlang Fisch getrocknet wird. Auf Phu Quoc wird anscheinend rund um die Uhr gefischt. Mit großen Booten, mit „Badewannen“, mit Netzen und auf jede andere erdenkliche Art. Bei diesen Massen an Fischerbooten drängt sich die Frage auf, wie lange das noch gut geht. Ist das Meer nicht irgendwann auch hier leer gefischt?

 

Im einsamen Norden gibt es an der Straße dann doch tatsächlich vier Restaurants, die wunderschön gelegen sind. Das Essen wird direkt am Strand serviert. Ein Bad im warmen Meer, Wasser und Fisch. Hier könnte ich es länger aushalten.

Doch es geht weiter Richtung Inselhauptstadt.

 

Ich sehe wieder Plakate, die die Zukunft der Insel in leuchtenden Farben anpreisen. Die Realität an der Straße, in der die Menschen noch in Wellblechhütten wohnen, sieht anders aus. Was passiert mit den Menschen, wenn an dieser Stelle tatsächlich die hochfliegenden Hotelpläne verwirklicht werden?

Schöne Zukunft ?

Schöne Zukunft ?

Plakatwände

Plakatwände

 

Um noch ein wenig Geld zu tauschen gehe ich in eine Bank. Auch beim Geld tauschen ist Vietnam – wie in so vielen Dingen – für mich widersprüchlich und nicht vorhersehbar. In einigen Banken werden die Euronoten genommen und umgetauscht und das war es. In anderen Banken werden sorgfältig Daten aus Reisepass notiert und Formulare ausgefüllt. Hier in Duong Dong ist alles sehr genau geregelt. Vor der Bank warten vier Sicherheitskräfte auf die Kundschaft. Einer geleitet mich die Treppe hoch und in die Tür hinein. Drinnen sind weitere vier Sicherheitskräfte. Einer von ihnen führt mich zu einem Stuhl, auf dem ich warten soll. Per Lautsprecher werden Nummern und Namen aufgerufen. Da ich das nicht verstehe, werde ich von dem Sicherheitsmann nach 5 Minuten zu einem Schalter gebracht, an dem ich mein Anliegen äußern kann. Dann gebe ich noch meinen Namen an und darf mich wieder setzen.

 

Ich schaue mich um. In der Mitte der Bank ist ein großer Altar mit einem Buddha. Darüber leuchten und glitzern hunderte von bunten Glühbirnen. Die Anzeigetafel mit den Kursen in roten Ziffern wirkt dagegen sehr dezent.

 

Da in Phu Quoc dreimal in der Woche den ganzen Tag über auf der ganzen Insel der Strom abgeschaltet wird, wird die Beleuchtung der Bank mit einem Notstrom Aggregat betrieben. Das verlassen plötzlich wohl die Kräfte. Die Stimme aus dem Lautsprecher verstummt, der Buddha hört auf zu leuchten und die Kurse sind nicht mehr erkennbar. Eine angenehme Ruhe macht sich breit. Doch nun wird die Arbeit in der Bank eingestellt. Nach einer halben Stunde nimmt das Notstrom Aggregat seine Arbeit wieder auf und Buddha kann wieder leuchten. Ich bin beruhigt. Ich werde zu einem anderen Schalter geführt, an dem ich mein Geld tauschen kann. Alles bestens – das Abendessen am Strand ist gesichert.

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Phu Quoc - Bai Sao

Phu Quoc – Bai Sao

 

Um die Insel, auf der wir uns nun über eine Woche aufhalten wollen, ein wenig kennen zu lernen, begaben wir uns am zweiten Tag auf einen Ausflug mit dem Scooter in den Südteil des Eilandes.

Phu Quoc - die Südspitze

Phu Quoc – die Südspitze

 

Wir wollten ungern in der prallen Mittagssonne starten und so brachen wir früh nach einem kleinem Frühstück im Strandrestaurant auf. Das Strandrestaurant besteht aus einer kleinen Hütte mit Tischen und Stühlen auf dem weißen Sand. Das Restaurant wird von einer vietnamesischen Familie betrieben und scheint noch recht neu zu sein. Auf einem Schild wird dem Kunden jedenfalls 10% Rabatt wegen Neueröffnung garantiert.

 

Geboten wird Frühstück und wirklich einigermaßen trinkbarer Kaffee. Und das ist für hiesige Verhältnisse einfach großartig. Daneben gibt es viele vietnamesische Gerichte. Der fangfrische Fisch wird direkt von den Booten geliefert, die einige Meter vom Strand entfernt anscheinend beste Fanggründe vorfinden. Es gibt kleine runde „Badewannenboote“, aber auch größere Kutter, die lange Netze vor sich herschieben. Wenn die großen Netze gefüllt sind, werden sie mit zwei Stangen angehoben. Die Beute ist im Netz.

 

Die Restaurantbesitzer gehen mit einem Eimer zu den Booten, die am Strand anlanden und holen sich ihren Fisch. Keine langen Transportwege! Doch neben vietnamesischen Gerichten findet sich auch die Aufschrift: Schnitzel und French fries. Das habe ich allerdings noch nicht gesehen und möchte es auch nicht wirklich gerne probieren. Ich halte mich an die vielen Fische und Meeresfrüchte.

 

Die Großfamilie lebt und arbeitet am Strand. Alle sind immer gut gelaunt und sehr freundlich. Frühstück am Tisch auf dem warmen weichen Sand und der Tag fängt bereits gut an. Für Vitamine sorgen die vielen Früchtestrandverkäuferinnen. Doch so schön der Strand auch ist, wir möchten etwas von der Insel sehen. Da auf Phu Quoc der Strom 2 bis 3 Tage in der Woche auf der gesamten Insel von Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang abgestellt wird, ist auch das Notebook keine Alternative. Warum der Strom allerdings abgestellt wird, habe ich bislang nicht herausfinden können.

 

Rote Piste

Rote Piste

Einige Kilometer fahren wir Richtung Süden auf einer Asphaltstraße. Doch sehr schnell geht diese in rote lehmige Piste über. Da es nachts viel regnet, ist es nicht staubig. Doch wir kommen auf den holprigen Pisten nur langsam voran. Die 30 Kilometer bis zur Südspitze ziehen sich hin. Hier sind wir unter Einheimischen. Kaum ein Tourist verirrt sich von den Weststränden hierher. Rechts von uns unendlicher Strand mit vielen kleinen Hütten. Die Vietnamesen, die hier wohnen, leben sehr einfach und ernähren sich in erster Linie von der Landwirtschaft und dem Fischfang. Wenn die gesamte Küstenlinie mehr und mehr zugebaut werden sollte, kann es hier in einigen Jahren vollkommen anders aussehen.

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Ab und zu rauschen an uns Touristenbusse vorbei, die ihre Lieferung zum südlichsten Punkt von Phu Quoc, nach An Thoi bringen. Denn von dort starten die Boote, die die Touristen auf eine Tagestour zum Schnorcheln auf die umliegenden kleinen Inseln bringen.

 

Häuser an der Küste - Phu Quoc

Häuser an der Küste – Phu Quoc

Wir fahren durch einige kleine Dörfer und erreichen An Thoi. An Thoi ist eine lebendige Stadt an der Südspitze des Eilandes. Tourismus gibt es hier (noch) nicht. Nur am Fähranleger liegen neben den Fischerbooten, die Boote die zum Schnorcheln und Fischen mit den Touristen rausfahren.

 

An Thoi - Hafen - Phu Quoc

An Thoi – Hafen – Phu Quoc

Wir fahren nach einem kleinem Spaziergang durch die Stadt und den Hafen wieder Richtung Norden. Jetzt halten wir  uns  jedoch Richtung Osten.

Coconut Prison - Phu Quoc - tiger cages

Coconut Prison – Phu Quoc – tiger cages

Phu Quoc - coconut prison

Phu Quoc – coconut prison

Zunächst kommen wir nach 5 Kilometern nördlich von An Thoi am sogenannten Coconut Gefängnis vorbei. Hier inhaftierte die südvietnamesische Regierung über eine lange Zeit Regimegegner. Anhand von Puppen wird demonstriert, wo hier auf den Wachtürmen und hinter Stacheldraht Wachposten standen, wie Personen in tiger cages gesperrt oder gefoltert wurden. Wieder ein Ort des Grauens. Dass die Gegenseite gleiches machte, wird an diesem und an anderen Gedenkorten in Vietnam nicht erwähnt.

 

An Thoi - Phu Quoc

An Thoi – Phu Quoc

Über eine kleine Eisenbrücke, an der gebaut wird, geht es weiter auf die Ostseite der Insel. Dort liegt der wunderschöne Strand Bai Sao. Wir gönnen uns eine kleine Rast und baden im klaren türkisfarbenen Wasser. Dann geht es auf einer Sandpiste Richtung Norden zurück. Auf der gesamten Strecke wird gebaut. Heute noch eine einsame Sandpiste. Morgen eine sechsspurige Autobahn?

Anthoi - Phu Quoc

Anthoi – Phu Quoc

überall wird gebaut

überall wird gebaut

leben am Fluss

leben am Fluss

Bai Sao

Bai Sao

 

Phu Quoc wirkt auf mich noch sehr natürlich, landschaftlich wunderschön…..und im Aufbruch. Alles wird sich ändern.

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Zurück in Saigon bezogen wir wieder unser Zimmer im Qartier 1, in dem wir auch Sachen während des Kambodiateips deponiert hatten. Das ist ein netter Service, der überall in den Hotels und Gästehäusern in Vietnam geboten wird. Wenn man einige Tage auf Tour gehen möchte, kann kostenlos Gepäck bis zur Rückkehr deponiert werden.

Gleich am nächsten Morgen hatten wie eine eintägige Stadtrundfahrt gebucht, von der ich hoffte, ein wenig mehr von dem großen Saigon zu sehen zu bekommen. Bislang waren wir nur einige Male durch die Stadt gefahren und hatten das zentrale Viertel des Quartier 1 mehrmals zu Fuß durchquert. In Saigon gibt es 12 Viertel, die mit Ziffern bezeichnet sind. Die restlichen Viertel tragen Namen. Die Stadtrundfahrt fing zunächst gut an.

Infotafel - War Remnants Museum Saigon

Infotafel – War Remnants Museum Saigon

Wir besuchten das War Remnants Museum. Leider hatten wir dort nur eine Stunde Zeit. Die umfangreiche Dokumentation mit vielen Exponaten, Fotos und Berichten über den Vietnamkrieg konnte ich daher leider nur im Eiltempo durchlaufen. Wieder ein Ort mit erschütternden Bildern und Zeitdokumenten. Auch wenn mir viele Informationen über den Vietnamkrieg bekannt sind, war die Dokumentation vieler Einzelschicksale doch sehr berührend. Die Reiseleiterin betonte, dass die vietnamesische Regierung zwar die Greultaten des VIetnamkrieges bewahren möchte, heute aber dem Land an einer guten Beziehung zu den USA gelegen sei. ” Wir möchten uns schließlich weiter entwickeln”, fügte sie in einem Nachsatz hinzu.

tiger cages

tiger cages

Interessant und erschütternd auch die Geschichte der Gefangenenlager auf der Insel Phu Quok, auf der die Gefangenen erst von der Kolonialmacht Frankreich und später von der durch die Amerikaner eingesetzten Regierung in Südvietnam unter schlimmsten Bedingungen leben mussten. Einige Gefangene wurden  in sogenannten Tigercages gefangen gehalten. Tigerkäfige sind einfache Drahtgestelle, in denen die Menschen hockend oder liegend zusammengepfercht wurden.

War Remnants Museum Saigon - Shinouk Helicopter

War Remnants Museum Saigon – Chinook Helicopter

Neben den Zeitdokumenten ist eine große Ausstellung von Kinderbildern, die für den Frieden gemalt haben, zu bewundern. Männliche Jugendliche aus aller Welt kann man dabei beobachten, wie sie sich gerne mit den US Bombern oder einem US Chinook Helikopter ablichten zu lassen.

War Remnants Museum Saigon - Kinderbilder für den Frieden

War Remnants Museum Saigon – Kinderbilder für den Frieden

Bild aus dem War Remnants Museum in Saigon

Bild aus dem War Remnants Museum in Saigon

Nach dem Museum besuchten wir Chinatown mit einem alten chinesischen Tempel, den die Chinesen hier zum Dank, dass die Meeresgöttin sie gut über das Meer nach Vietnam geleitet hatte, errichteten. Hier kann jeder Wünsche kaufen. Die aufgeschriebenen Wünsche werden an einem zu einer Spirale gewundenem Räucherstäbchen befestigt, das eine Woche bis zum Abbrennen vor sich hinglüht. Über den Schalen mit den Räucherstäbchen hängen die vielen Wünsche. Ob sie alle in Erfüllung gehen? Spender für den Tempel werden namentlich auf lila Bändern am Rande des Tempels verewigt und wöchentlich ausgetauscht.

Chinesischer Tempel Saigon - Weihrauchwünsche an der Decke

Chinesischer Tempel Saigon – Weihrauchwünsche an der Decke

Chinesischer Tempel Saigon- Spendenbänder

Chinesischer Tempel Saigon- Spendenbänder

Der riesige trubelige chinesische Großmarkt ist eher für Großhändler geeignet, da nur Waren ab 10 Stück gekauft werden können. Dennoch erstanden einige Tourteilnehmer Bilder und günstige Handtaschen. Auch hier beginnt man sich anscheinend auf die Touristen einzustellen. Den restlichen Teil der Stadtrundfahrt konnten wir vergessen.

Wieselkaffee

Wieselkaffee

Ein Verkaufsstand für teuren Kaffee und ein Besuch einer Werkstätte, die vietnamesisches Handwerk herstellte. Die Erklärungen fielen spärlich aus und im Vordergrund stand der beabsichtigte Verkauf der 300 % überteuerten Waren. Wieselkaffee soll angeblich einer der besten Kaffees der Welt sein, da er tierisch vorverdaut ist. Ich frage mich, warum dann der vietnamesische Kaffee so – ich sage es mal vorsichtig – zumindest mir so anders schmeckt. Auch der Besuch der Werkstätten löste nicht gerade Freude bei mir aus. Angeblich sollten alle Verkaufsexponate von behinderten Personen gefertigt sein. Tatsächlich unterschieden sich die Massenprodukte durch nichts von den restlichen überall im Land angebotenen Waren. Auf Nachfrage räumte der Verkäufer ein, dass man auch in einer Fabrik produzieren würde. Schließlich könnten ja nicht 5 behinderte Personen so viel Ware fertigen. Das hatte ich mir fast gedacht. Nachdem wir wieder im Bus verstaut waren, stieg der Verkäufer in seinen großen Lexus und fuhr davon.

Saigon - Hauptpostamt im französischen Viertel

Saigon – Hauptpostamt im französischen Viertel

Laut Reiseleiterin soll jeder, der ein Auto in Vietnam fährt, sehr reich sein. Beim Kauf der ohnehin sehr teuren Wagen, fällt ein Steuer von 100 % des Kaufpreises an. Die Schere von arm und reich klafft eklatant auseinander. Wie ist es in diesem Land möglich so reich zu sein? Die schlichte Antwort der Reiseleiterin: Korruption. Es gibt in Saigon 9 Mio. Einwohner und 6 Mio. Scooter. Unter 100 Kubikzentimeter ist keine Lizenz nötig. Über 100 Kubikzentimeter wird ein Führerschein käuflich erworben. So etwas wie eine Fahrschule gibt es nicht. Wer ohne Führerschein erwischt wird, zahlt 200 $ oder wenn er Glück hat 5 $ in die Kaffeekasse der Polizei.

Saigon - Notre Dame

Saigon – Notre Dame

Nach einer ausgedehnten Mittagspause, in der wir uns Essen kaufen durften, sollten wir den Wiedervereinigungspalast besuchen. Der Besuch fiel leider aus, da ein ranghoher General vor einigen Tagen verstorben ist und nun die Trauerfeierlichkeiten in dem Palast abgehalten wurden. Ersatz für den ausgefallenen Programmpunkt gab es nicht.

Saigon - Hauptpostamt im französischen Viertel

Saigon – Hauptpostamt im französischen Viertel

Dafür waren wir zu früh im französischen Viertel und konnten nur einen Blick auf die Kirche Notre Dame und das Hauptpostamt werfen. Die Öffnungszeiten waren später. Da wir nun wegen dem nicht zu besichtigen Wiedervereinigungspalast zu früh da waren, konnten wir uns nur mit einem schlechten Kaffee und Eis versorgen und mit 300 anderen Besuchern die Kirche von außen bewundern. Dann endete die Tour nicht wie vorgesehen um 17 Uhr, sondern bereits um 14.30 Uhr.

Mein Tipp: Traveller schaut Euch die Agentur genau an, bei der ihr bucht. Fragt explizit nach einzelnen Programmpunkten. Gut ist auch, wenn Ihr eine Agentur erwischt, die die Touren selber durchführt und sich nicht anderer Subunternehmen bedient.

Bunte Helme

Bunte Helme

Doch man weiß nie, wofür etwas gut ist. Durch die doch eher enttäuschende Tour war Zeit für eigene Unternehmungen. Zunächst besuchten wir den Großmarkt im Quartier 1 und gewannen interessante Eindrücke in das interne Preisgefüge.

Tipp: Wenn Mitbringsel aus Stoff, Holz, Stein und Bambus gekauft werden möchten, ist meines Erachtens hier der günstigste Ort in Vietnam. Im Außenring des Marktes sind die Preise fix, so dass man sich einen Eindruck von dem ungefähren richtigen Preis verschaffen kann. Verhandlungskünstler können im Innenbereich ihr Glück versuchen. Nach meiner Erfahrung wird für jedes Produkt in diesem Land jeder Preis verlangt. Alles ist möglich. Ein Beispiel: Überall im Land werden recht hübsche Schalen aus Bambus im Dreierset angeboten. In Touristenläden, bei denen der Bus stoppte, wurden Preise von 16 $ bis 92 $ für die absolut gleiche Ware verlangt. In Hoi An kostete das Set zwischen 10 $ und 15 $. Au dem Markt in Saigon ließ sich ein Set für 10 $ erhandeln. Im Festpreisbereich kostete es noch 6 $. Der normale Preis liegt unter dem Festpreis. So kann man sich vorstellen, wie und wo hier im Land auch ohne Korruption gutes Geld verdient wird.

Vietamesische Studentengruppe

Vietamesische Studentengruppe

Am späten Nachmittag schlenderten wir durch den großen Park im Viertel. Wir wurden wieder – wie bereits in Hanoi – von jungen VIetnamesen angesprochen, die uns sehr höflich und freundlich fragten, ob wir ein wenig Zeit hätten. ” Wir sind Studenten und möchten Englisch lernen und üben”. Froh endlich nicht nur von Verkäuferln umzingelt zu sein, willigten wir gerne ein, ein wenig mit den jungen Leuten zu reden. Sie stellten viele freundliche Fragen zu unserer Reise, zur Familie und zu unseren Ländern. Auch wir fragten und erhielten freundliche Antworten. Die Gespräche waren sehr informativ und ich konnte an diesen jungen Menschen die vielgerühmte Herzlichkeit und Freundlichkeit der Vietnamesen in Kombination mit Höflichkeit und Zurückhaltung feststellen. Auffällig war, dass sie weder zu unseren Aussagen noch zu ihren eigenen Aussagen Wertungen hinzufügten. Alles wurde mit einem Lächeln auf den Lippen ausgesprochen. Und noch etwas war auffällig. In diesen vielen jungen Menschen, die keine Mühe scheuen, um zu lernen und im Leben weiter zu kommen, steckt ein enormes Potential. Mit ihrer Arbeitsmoral und ihrem freundlichen zielstrebigen Handeln werden sie zukünftig Konkurrenz aus Europa nicht fürchten müssen.

Sehr beeindruckt von diesem Zusammentreffen wanderte ich nach Hause. Und um das Glück perfekt zu machen, fand ich auch noch einen Stick für meine Fotos. In dem Geschäft dann die andere Seite der Medaille. Sage und schreibe acht Personen bedienen mich für einen Stick für 8 $. Es werden Rechnungen geschrieben und mein Name wird auf einem Fromblatt registriert. Personalkosten sind günstig und Service muss teilweise noch ein wenig geübt werden. Aber der Eindruck bleibt – Vietnam mausert sich.

Bunte Helme

Bunte Helme

An Läden mit bunten lustigen Motorradhelmen vorbei, die wahrscheinlich nur spaßig, aber nicht wirklich tauglich sind, geht es zurück ins Hotel. Meine Erfahrung nach einigen Wochen Vietnamreise ist, dass es sich tatsächlich lohnt, weitmöglichst individuell zu reisen. Bei Selbstorganisation fallen nicht nur geringere Kosten an, sondern auf diese Art besteht die größte Möglichkeit, Land und Leute hautnah und abseits der üblichen Touristenpfade zu erleben.

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