Mit ‘reiten’ getaggte Beiträge

 

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Als Fußballfan kann ich mich zwar wirklich nicht bezeichnen. Doch ich gebe zu, dass die EM 2016 auch an mir nicht ganz sang- und klanglos vorbei gegangen ist. Freude hatte ich besonders an dem für mich als Laien überraschenden guten Spiel der Isländer. Schade, dass sie nach der Niederlage am letzten Sonntag nach Hause auf ihre Insel fahren mussten. Verloren und irgendwie doch als Sieger.

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Schön, dass sie einige Ponys dagelassen haben :-).

 

 

Isländer

Isländer

Ausritt auf einem Isländerpony

Ausritt auf einem Isländerpony

Isländer

Isländer

Ich wünsche Euch allen eine schönen Wochenmitte.

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Kaffeeplantage

Kaffeeplantage

Rote Kaffeebohnen

Rote Kaffeebohnen

 

 

 

 

 

 

 

 

Südlich der großen Stadt Medellin mit über 2,3 Millionen Einwohnern liegt Kolumbiens wichtigstes Kaffeeanbaugebiet. Kaffee wird in Kolumbien nicht nur hier angebaut, doch dafür im sogenannten Kaffeedreieck sehr konzentriert. Das Triángula del Café wird aus den drei Städten Armenia, Pereira und Manizales gebildet. Kolumbien ist als ein wichtiger Produzent von Kaffee weltbekannt und die Bedeutung des Kaffees ist für die kolumbianische Nation weder wirtschaftlich noch historisch zu unterschätzen.

Blick über das weite grüne und häufig mit Wolken behangene Land

Blick über das weite grüne und häufig mit Wolken behangene Land

Überall rechts und links der Straße sehen wir bereits bei der Einfahrt in die Kaffeezone große Kaffeeplantagen. Häufig werden zwischen den Kaffeestauden Palmen zur notwendigen Beschattung angepflanzt. So wechseln sich grüne Weiden mit Kaffeeplantagen und Palmen ab. Nun trennt uns nur noch die am dünnsten besiedelte Westandenkordillere von dem Pacifik, den wir allerdings auf dieser Reise nicht zu sehen bekommen werden.

Geier unter den Wolken

Geier unter den Wolken

Blick über das weite grüne und häufig mit Wolken behangene Land

Blick über das weite grüne und häufig mit Wolken behangene Land

Grüne Landschaft überall in der Kaffeezone

Grüne Landschaft überall in der Kaffeezone

Und wir dürfen sogar zwei Nächte auf einer Kaffeefinca wohnen. Mitten im Grünen liegt sie auf einem Hügel und bietet fantastische Ausblicke auf die grünen Andenhänge. Überall auf der großen Plantage gibt es für mich neue Pflanzen, Sträucher und Bäume zu entdecken. Gleich am ersten Abend unternehmen wir die ersten Streifzüge über die Plantage. Am Himmel über uns kreisen Geier.

Abendstimmung Kaffeezone

Abendstimmung Kaffeezone – Finca

Kaffeezone

Kaffeezone – im Grün der Plantage

Grüner Kaffee

Grüne Kaffeebohnen

Blick über den Pool

Blick über den Pool – Kaffeefinca

Solento

Kaffeezone

Hotel in der Kaffeezone

Finca in der Kaffeezone

Geier

Geier

...das war einmal Musik :-)

Kaffeefinca Dekoration…das war einmal Musik 🙂

 

 

Doch bevor wir uns mit dem Kaffee und der Finca intensiv beschäftigen können, geht es am nächsten Tag zunächst  mit dem Bus in das Gebirgsstädtchen Solento. Da in Kolumbien gerade an diesem Montag ein Feiertag ist, nehmen viele Kolumbianer ein langes Wochenende wahr und das Städtchen ist von Ausflüglern und Besuchern regelrecht überlaufen. Tatsächlich treffen wir auf dem Rückweg sogar auf einen langen Verkehrsstau.

Solento (1842 gegründet) und das Valle de Cocora sind nicht nur bei den Touristen, sondern auch bei den Kolumbianern selber, äußerst beliebte Ausflugsziele. Die Häuser sind in Solento bunt bemalt. Es gibt viele bunte Dinge, wie Strickwesten oder auch Hängematten zu kaufen. Die Kinder werden in großen Fahrzeugen herum gefahren und die Eltern essen und trinken in einem der zahlreichen Restaurants. Auch wir essen hier auf dem großen Platz frischen Fisch, der übrigens fantastisch schmeckt.

Solento

Solento – bunte Häuser

Solento

Solento

Solento

Solento

Solento

Solento – Musiker

Solento - belebter Hauptplatz

Solento – belebter Hauptplatz

Solento

Solento – viele Geschäfte laden zum Einkaufen ein

Solento

Solento – Trubel in allen Gassen

Solento - belebte Straße

Solento – Weg zum Mirador de la Cruz

Solento Vergnügungsgefährt

Solento Vergnügungsfahrt für Kinder

 

Solento Vergnügungsgefährt

Solento Vergnügungsgefährte warten auf Kunden

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Doch Solento bietet nicht nur Stadt, Restaurant und Einkauf. Solento ist umgeben von einer wunderschönen Natur. Im Valle de Cocora wachsen die großen Wachspalmen. Sie stehen dort oft allein oder in Zweier- oder Dreiergruppen und ragen wie hohe Säulen in den Himmel. Die Gruppe wandert mit vielen anderen Touristen das Tal hinauf zum Wasserfall. Wer mag, darf auch reiten. Das lasse ich mir nicht zweimal sagen. Doch heute geht es weniger im Galopp, da es bergauf geht und der schmale Weg voller Touristen ist. Wer ein Pferd mietet, bekommt dazu einen Führer. Doch der ist ohne Pferd. Er wickelt sich den Pferdeschwanz um das Handgelenk und läuft im Schritt, Trab und Galopp hinter dem Pferd her. Mir war das insbesondere im Galopp sehr unangenehm für den armen Mann. Doch er ließ sich nicht überreden, den Pferdeschwanz loszulassen. So musste er wohl oder übel hinter mir herlaufen.

Solento

Solento

Pferde in Solento

Pferde in Solento

Ritt in Solento

Ritt in Solento mit „Läufer“

Reiten in Solento

Reiten in Solento

Reiten in Solento

Reiten in Solento

Wasserfall mit Brücke in Solento

Wasserfall mit Brücke in Solento

Wasserfall Solento

Wasserfall Solento

Wasserfall in Solento - einer badet

Wasserfall in Solento – einer badet

Wasserfall in Solento

Wasserfall in Solento

 

Am Wasserfall war es ein wenig kühl und matschig und nur wenige Menschen nahmen ein kleines Bad zwischen den glitschigen Steinen. Auf dem Rückweg zur Kaffeefinca hatten wir noch einen kleinen Unfall, als uns ein Pkw seitlich rammte  und den Bus auf der gesamten Länge ordentlich schrammte. Der Fahrer floh und unser Busfahrer musste die nächste Polizeistation anfahren, um den Unfall und die Fahrerflucht anzuzeigen.

Truck

Truck

Kaffeezone - Wachspalmen

Kaffeezone – Wachspalmen

Kaffeezone - Wachspalmen

Kaffeezone – Wachspalmen

Mitfahrgelegenheit

Mitfahrgelegenheit

 

Und dann am letzten Tag bekommen wir auch noch eine sehr interessante Führung mit vielen Erläuterungen auf der Kaffee Finca. Mehr als 560.000 Kaffeebauer in Kolumbien produzieren 12% des Kaffees auf der Welt. Angebaut wird hauptsächlich die Sorte Arabica, die in Höhen zwischen 800 und 1200 Metern bei Temperaturen zwischen 15 und 30 Grad wächst. Der nationale Verband der Kaffeebauern wird von dem fiktiven Kaffeebauern Juan Valdez repräsentiert, der ein werbeträchtiges Symbol in ganz Kolumbien ist. Überall treffen wir auf seine Kaffeeniederlassungen. So lassen sich anscheinend auch recht gut die Preise diktieren. Großhändler, die in das Ausland verkaufen werden mit Dollar bezahlt. Bei den örtlichen Fincas bleibt bereits weniger Geld hängen. Und die Arbeiter? Sie werden mit Hungerlöhnen bezahlt. Für ein gepflücktes Kilo Kaffeebohnen erhalten sie umgerechnet ungefähr 20 Cent. Und ein Kilo Kaffeebohnen pflücken dauert seine Zeit. Für Fairtrade scheint hier kein Platz. Wir erfahren, dass Fairtrade nur Einsatz erheblicher privater Initiative und  zudem unter erheblichen Einsatz privater Mittel möglich sein soll. Kann das wirklich sein? Doch so schnell und einfach lassen sich diese Thesen natürlich nicht vor Ort prüfen.

 

Kaffeefarm mit Guide

Kaffeefarm mit Guide

Kaffeesträucher

..überall Sträuder um uns herum

Kaffeeplantage - Plexiglasinstallationen

Kaffeeplantage – Plexiglasinstallationen

Kaffeeplantage

Kaffeeplantage

Kaffeeplantage

Kaffeeplantage – Besucherplätze

Ruhezonen auf der Plantage

Ruhezonen auf der Plantage

Plantagenarbeiter

Plantagenarbeiter

Kaffeekörbchen und Tasse

Kaffeekörbchen und Tasse

Kaffee

Kaffee

Kaffeezone - bunte Kaffeetassen entstehen

Kaffeezone – bunte Kaffeetassen entstehen

Kaffee grün und rot

Kaffee grün und rot

eine Tasse Kaffee

eine Tasse Kaffee – gute Qualität?

Pflanzen auf der Kaffeeplantage

Pflanzen auf der Kaffeeplantage – durch Kolibris wird die notwendige „Süße“ auf die Kaffepflanzen gebracht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir erfahren, dass die Pflege der Kaffeesträucher viel Arbeit erfordert. Die Sträucher müssen in bestimmten Jahresrhythmen beschnitten oder sogar neu gepflanzt werden. Zusatzanpflanzungen, wie die Palmen für die Beschattung und Bananenbäume wegen ihres hohen Potasiumgehaltes sind genauso notwenig wie Plantagenblumen. Die Blumen dienen als „süße Zugabe“ für den Kaffee und werden durch die Kolibris übertragen von den Blumen auf die Kaffeesträucher übertragen.  Auch verschiedene Arten von Pilzbefall müssen ständig an den Kaffeepflanzen bekämpft werden. Nach 20 Jahren müssen die Sträucher bis zu den Wurzeln aus dem Boden.

Wir können die Landschaft durch Plexiglasinstallationen in allen Farben bewundern und auch einem Korbflechter bei der Arbeit „Anfertigung von Kaffeekörbchen“ zuschauen. Wir dürfen ein Körbchen als Andenken mitnehmen und schließlich noch eine eigene Kaffeetasse bemalen. Und natürlich darf auch eine Kaffeeprobe nicht fehlen. Wie unterschiedlich die verschiedenen Sorten schmecken können und wie Kaffee verköstigt wird, erfahren wir hier. Die gute Qualität geht in den Export und die mindere Qualität bleibt im Land. Das konnten wir bereits beim Frühstückskaffee selber feststellen.

Persönlich habe ich noch am Abend ein schönes Erlebnis. Eine kleine Eule fliegt auf meine Stuhllehne und lässt sich zu meiner Verwunderung nicht nur streicheln, sondern auch in die Hand nehmen.

Eule

Eule

Eule in der Hand :-)

Eule in der Hand 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

Und dann heißt es Abschied nehmen von der Kaffeezone. Wir fahren nach Peireira und fliegen von dort nach Cartagena. Auf dem Flughafen müssen wir uns von unserem nun so vertrauten und zuverlässigen Busfahren Luis verabschieden. Er kehrt mit dem Bus nach Bogota zurück, während auf uns die Karibik wartet.

 

 

 

 

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San Augustin - Pelota

San Augustin – Ausgrabungsstätte Pelota

In San Augustin, das im südlichen Hochland von Kolumbien liegt, gibt es so viel zu sehen, dass wir einige Tage bleiben konnten. Bereits das hübsche Hotel namens Anaconda im Landhausstil gebaut, ist sehenswert. Wir bekommen alle recht große Zimmer und noch größere Terrassen mit Sitzmöbeln und Hängematten, von denen wir den hübschen Blick auf die bergige grüne Waldlandschaft genießen können. Doch Mußezeit ist im engen Programm leider kaum vorgesehen. Am ersten Abend haben wir Glück und die Sonne scheint, so dass Hotel und Garten samt der beeindruckenden Aussicht im besten Licht erscheinen.

San Augustin - Hotelgarten

San Augustin – Hotel Anaconda – Blick von der Terrasse

San Augustin - Hotelgarten

San Augustin – Hotelgarten

San Augustin - Hotelgarten

San Augustin – Hotelgarten

San Augustin - Hotelgarten

San Augustin – Hotelgarten

San Augustin - Hotelgarten

San Augustin – Hotelgarten

San Augustin - Hotel

San Augustin – Hotel Anaconda

San Augustin - Hotel

San Augustin – Hotel Anaconda

Am nächsten Morgen geht es gleich nach dem Frühstück mit einem örtlichen Guide zum Archäologischen Park, zu einem Museum und zu einer Waldrunde, auf der weitere archäologische Steine zu bewundern sind. Im archäologischen Park besichtigen wir die „Steinernen Götter“. Eine Kultur, die in der Gegend um San Augustin zwischen dem 6. Jahrhundert vor Christus und dem 14. Jahrhundert nach Christus erblühte. Unser lokaler Guide kann uns jede einzelne Steinfigur und auch die Inhalte der beschlagenen und mit großen Figuren versehenen Steingräber erklären. Alles habe ich nicht behalten, denn auf dem etwas 2 stündigen Rundgang waren es doch sehr viele Detailinformationen auf einmal. Immer wieder weist uns der Guide auf die Jaguarreißzähne an den Figuren hin. Einige der Figuren stellen gute und andere böse Götter dar. Weiblichkeit und Männlichkeit und sogar ein Kaiserschnitt findet sich in Stein gemeißelt wieder. Schon beeindruckend. Ich nehme mir ganz fest vor, etwas mehr über diese alte Indiokultur nachzulesen.

San Augustin - Archäologischer Park - Grabstätte mit Göttern

San Augustin – Archäologischer Park – Grabstätte mit Göttern

San Augustin - Archäologischer Park

San Augustin – Archäologischer Park

San Augustin - Archäologischer Park

San Augustin – Archäologischer Park

San Augustin - Archäologischer Park

San Augustin – Archäologischer Park

San Augustin - Archäologischer Park

San Augustin – Archäologischer Park

San Augustin - Archäologischer Park

San Augustin – Archäologischer Park

San Augustin - Archäologischer Park

San Augustin – Archäologischer Park

San Augustin - Archäologischer Park

San Augustin – Archäologischer Park

San Augustin - Archäologischer Park

San Augustin – Archäologischer Park

San Augustin - Archäologischer Park

San Augustin – Archäologischer Park

San Augustin - Archäologischer Park

San Augustin – Archäologischer Park

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Doch im Park finden wir nicht nur die Skulpturen. Überall riesige Bäume und bunte Pflanzen um uns herum. Orchideen, die Nationalblume der Kolumbianer, hoch in den Bäumen. Unser örtlicher Guide lässt uns mit einem Blattstil und dem Saft einer dunklen Pflanze, Muster auf Papier oder auch die Haut malen. Mit dem Saft dieser Pflanzen haben sich die Indios in früheren Zeiten festlich bemalt. Die Hunde des Parks begleiten uns auf unserer Rundtour, die auch einen Berg hinaufführt. Als wenn sie auf uns aufpassen wollen, damit wir nicht vom Weg abkommen. Im Museum gibt es am Ende des Rundganges noch weitere interessante Informationen über die Steinernen Götter und ihre Gräber. Letzteres sind leider bereits vor vielen Jahren ausgeplündert worden.

San Augustin - Archäologischer Park

San Augustin – Archäologischer Park

San Augustin - Archäologischer Park - Tinte zur Hautbemalung

San Augustin – Archäologischer Park – Tinte zur Hautbemalung

San Augustin - Archäologischer Park - Hund

San Augustin – Archäologischer Park – Hund

San Augustin - Archäologischer Park

San Augustin – Archäologischer Park

San Augustin - Orchidee - Nationalblume Kolumbiens

San Augustin – Orchidee – Nationalblume Kolumbiens

San Augustin - Archäologischer Park - Museum

San Augustin – Archäologischer Park – Museum

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und dann möchten wir natürlich auch noch den kleinen Ort San Augustin selber sehen. Es gibt eine Kirche mit Kirchplatz, eine Haupt- und einige Nebenstraßen. Um den Kirchplatz finden sich gleichfalls in Stein gemeißelte Götter wieder. Ansonsten geht es hier sehr ruhig und beschaulich zu.

San Augustin - Stadt

San Augustin – Stadt

San Augustin - Hund

San Augustin – Hund

San Augustin - Hauptstraße

San Augustin – Hauptstraße

Doch am Nachmittag erwartet uns noch ein ganz besonderer Ausflug. Wer möchte kann hoch zu Pferd zu einer weiteren archäologischen Ausgrabungsstätte (Pelota) reiten. Es geht durch eine faszinierende Landschaft hoch über dem Rio Magdalena Tal. Ruhige Feldwege bergauf und bergab laden zum Galopp ein. Die Ausgrabungsstätte Pelota selber ist nicht so groß wie der Archäologische Park, aber wunderschön zwischen bunten Sträuchern und grünen Wiesen gelegen. Hier sehen wir auch zum ersten Mal farbig angemalte Steinmännchen. Ursprünglich waren die Steine wohl alle angemalt. Doch im archäologischen Park ist die Farbe auf den Steinen über die Jahre abhanden gekommen.

Doch nicht nur die Steinmännchen sind bunt. Auch wir dürfen uns mit den Naturfarben eines Baumes, den der Guide scherzhaft „Make up“ Baum nennt, anmalen. Da ich gerne reite, vergeht die Zeit wie im Flug. Gerne würde ich noch weiter reiten, aber hier in der Nähe des Äquators geht die Sonne pünktlich gegen 18.00 Uhr unter. Zeit zur Lodge zurückzukehren und den Pferden Auf Wiedersehen zu sagen.

San Augustin - Landschaft

San Augustin – Landschaft

San Augustin - Pelota

San Augustin – Pelota

San Augustin - Pelota - Farbige Figuren

San Augustin – Pelota – Farbige Figuren

 

 

 

San Augustin - Ausgrabungsstätte Pelota

San Augustin – Ausgrabungsstätte Pelota

San Augustin - Pelota - farbige Figuren

San Augustin – Pelota – farbige Figuren

San Augustin - Landschaft Pelota

San Augustin – Landschaft Pelota

San Augustin - Baum Make up

San Augustin – Baum Make up

San Augustin - Baum Make up

San Augustin – Baum Make up

San Augustin - Reiten

San Augustin – Reiten

San Augustin - Reiten

San Augustin – Reiten

San Augustin - Reiten

San Augustin – Reiten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Doch auch der nächste Tag bietet eine nette Überraschung. Wir werden von einem alten Autobus (Shiva) abgeholt. Es geht mit dem offenen Gefährt, in das wir von der Seite hoch einsteigen und auf hölzernen Bänken sitzen, nach San Augustin auf den Markt. Doch werden frische Früchte und andere leckere Dinge für ein Picknick eingekauft.

San Augustin - Fahrt mit der Shiva

San Augustin – Fahrt mit der Shiva

San Augustin - Fahrt mit der Shiva

San Augustin – Fahrt mit der Shiva zum Markt

San Augustin - Fahrt in einer Shiva

San Augustin – Fahrt in einer Shiva

Doch bevor es zum Picknick an den Rio Magdalena geht, besuchen wir eine kleine Zuckerrohrfabrik. Nun wissen wir, wie mühsam hier  Zuckerprodukte entstehen. Die Arbeiter leisten harte Arbeit und arbeiten rund um die Uhr.

San Augustin - Zuckerrohrfabrik

San Augustin – Zuckerrohrfabrik

San Augustin - Zuckerrohrfabrik

San Augustin – Zuckerrohrfabrik

San Augustin - Zuckerrohrfabrik

San Augustin – Zuckerrohrfabrik

San Augustin - Zuckerrohrfabrik

San Augustin – Zuckerrohrfabrik

San Augustin - Wachhund

San Augustin – Wachhund der Zuckerrohrfabrik

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir fahren mit der Shiva weiter und besuchen zunächst die engste Stelle des Rio Magdalena. Über den Felsen und auf den Steinen lohnt es sich ein wenig am Fluss zu wandern. Dann fahren wir auf der anderen Flussseite hoch und besuchen ein Museum. Dort sind unter anderen viele Bilder ausgestellt, die sehr anschaulich das Leben der Indios aufzeigen.

San Augustin - Museum Indigogemälde

San Augustin – Museum Indiogemälde

 

San Augustin - Landschaft

San Augustin – Landschaft

San Augustin - Rio Magdalena - schmalste Stelle

San Augustin – Rio Magdalena – schmalste Stelle

San Augustin - Rio Magdalena

San Augustin – Rio Magdalena

San Augustin - Rio Magdalena

San Augustin – Rio Magdalena

San Augustin - Rio Magdalena

San Augustin – Rio Magdalena

San Augustin - Rio Magdalena

San Augustin – Rio Magdalena

Wir wandern noch ein wenig in der Höhe mit Blick auf die umliegenden Berge und das Magdalena Tal. Wenn wir dabei auf Kolumbianer treffen, sprechen diese uns zumeist sehr freundlich an. Die Menschen hier sind wirklich sehr offen und freundlich. Zwei Frauen wollten uns sogar frisch gemachte Maisfladen anbieten. Doch da wir ein Picknick  dabei hatten und nun wirklich nicht die Vorräte der freundlichen Damen aufessen wollten, lehnten wir dankend ab. Kurze Zeit später reichte man uns einige Schulkinder in die Shiva, die täglich einen langen Weg von der Schule im Dorf auf dem Berg herunter ins Tal laufen müssen. An diesem Tag konnten wir sie mitnehmen und eines nach dem anderen bei seinen Eltern zu Hause abliefern.

San Augustin - freundliche Kolumbianerinnen am Wegesrand wollen uns sogar zum Essen einladen

San Augustin – freundliche Kolumbianerinnen am Wegesrand wollen uns sogar zum Essen einladen

 

San Augustin - ein Schuljunge fährt mit uns mit, da er sonst einen sehr langen Schulweg hätte

San Augustin – ein Schuljunge fährt mit uns mit, da er sonst einen sehr langen Schulweg hätte

San Augustin - Rio Magdalena

San Augustin – Rio Magdalena

San Augustin - auf schmalen Pfaden zum Fluss hinunter

San Augustin – auf schmalen Pfaden zum Fluss hinunter

San Augustin - Picknick am Fluss

San Augustin – Picknick am Fluss

 

San Augustin - Kinder posieren vor der Kamera

San Augustin – Kinder posieren vor der Kamera

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum Ende unseres Aufenthaltes in San Augustin gibt es noch eine Abschlusswanderung zum Rio Magdalena. Unten am Fluss wird  gepicknickt und gebadet.

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Madrid Puerta del Sol

Madrid – Puerta del Sol im Nieselregen

Am 2. November brach ich zu meiner „großen“ Reise nach Kolumbien auf. Eine für mich gefühlte lange Zeit hatte ich keine Fernreise mehr unternommen. Doch in diesem Jahr war es endlich soweit. Über Madrid sollte es nach Kolumbien gehen. Ich verließ Teneriffa bei warmen Sonnenwetter und konnte beim Abflug sogar noch einen Blick auf den Teidegipfel über den Wolken werfen. In einem 2,5 Stunden Flug ging es nach Madrid. Zwischen den kanarischen Inseln und Madrid lagen in diesem Fall Welten – zumindest was das Wetter betrifft. Auf Teneriffa hatten wir tagsüber noch weit über 20 Grad und Sonnenschein bei einem strahlend blauen Himmel. In Madrid erwarteten mich bereits beim Landeanflug graue Wolken, Regen und für mich gefühlte Kälte bei 13 Grad. Doch wie ich schnell in Madrid erfuhr, muss es nicht unbedingt um diese Jahreszeit so kühl sein. Madrid soll sogar  bekannt für seinen blauen klaren Himmel sein. Und auch im November kann  noch gerne die Sonne bei 20 Grad scheinen. Doch leider dieses Mal nicht für mich. Erst bei meinem Rückflug sah ich ein Madrid mit blauen Himmel vom Flughafen aus.

So musste ich mit einer kühlen Stadt, Nebel und Nieselregen vorlieb nehmen. Das Wetter hinderte mich jedoch nicht, die Tage in Madrid zu nutzen und so viel wie möglich von der Stadt anzusehen.

Calle de Madrid

Calle de Madrid

Am ersten Abend hatte ich genug damit zu tun vom „großen“ Flughafen Bajaras in die Innenstadt zu kommen. Ein langer Weg mit häufigen Umsteigen von einer Metro in die andere. Mein Koffer für Kolumbien machte sich gewichtsmäßig nicht nur auf den langen U-Bahn Treppen, sondern auch bei meiner Pension, die im 5. Stock (ohne Aufzug) lag, bemerkbar. Die kleine Pension im zentrumsnahen Bezirk Chueca war jedoch sauber und die Zimmer in freundlichen bunten Farben angestrichen. Ein nationenmäig gemischtes Publikum und aufmerksame „Wirtsleute“, die bei allen Fragen, gerne hilfreich zur Seite standen. Der Stadtteil Chueca zeichnet sich durch viele nette kleine Straßen, Geschäfte und Tavernen aus. Bei meinem ersten Abendstreifzug fiel mir gleich das rege Leben auf den Gassen und viele nette kleine Restaurants, Bars und Tavernen auf. Quirliges Leben trotz  Regenwetter und kühlen Graden. Wie sieht es hier wohl erst bei Sonne aus?

Herbstlaub im Garten des Museo del Prado

Herbstlaub im Garten des Museo del Prado

Am nächsten Morgen drehte ich nach einem kleinen Frühstück die erst Runde zu Fuß durch die Innenstadt. Zwei Tage reichen sicherlich nicht, um der Kulturstadt Madrid, die allein mehr als 120 Museen zu bieten hat, gerecht zu werden. Doch für mich reichte die kleine  „Stippvisite“ für erste Eindrücke. Interessant gleich die erste große Straße, auf die ich von Chueca aus traf. Auf der betriebsamen Straße Gran Via, die in mehreren Abschnitten gebaut wurde, sind Bauwerke aus den 20gern, 40gern und 70gern Jahre des letzten Jahrhunderts zu bewundern. Die ersten „Wolkenkratzer“ Europa sind hier genauso zu sehen wie die üblichen großen Geschäftsbauten in vielen Großstädten. Menschen gehen, schlendern und hetzen durch die Straßenschluchten. Lebhafter Verkehr, berittene Polizei und sehr viele Busse im Straßenbild.

Plaza Callao mit Fahrradtouristen

Plaza Callao mit Fahrradtouristen

Ich wanderte zunächst – um mich besser orientieren zu können – über die großen Straßen und Plätze der Stadt. Auf der Plaza Puerta del Sol viele Menschen und imposante Bauwerke. Auf der Mitte des Platzes vor dem Brunnen findet gerade eine Art „Demonstration“ statt. Viele Paare roter Damenschuhe liegen dort im Regen. Am nächsten Tag sind sie zu einem Kreuz sortiert. Die Schuhe sollen an vermisste und verschwundene Frauen aus aller Welt erinnern. Neben den Schuhen wacht die Polizei. Und hinter den Schuhen werben riesige Plakatwände u. a. für Schuhe.

Aktion mit roten Schuhen - Erinnerung an vermisste Frauen

Aktion mit roten Schuhen – Erinnerung an vermisste Frauen

Aktion mit roten Schuhen - Erinnerung an vermisste Frauen

Aktion mit roten Schuhen – Erinnerung an vermisste Frauen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schwarzhäutige Verkäufer bieten ihre Ware auf sogenannten Faltschirmdecken an. Sie dürfen nicht verkaufen und wenn sich die Polizei nähert, ist mit einem Ruck an der Leine die gesamte Ware eingesackt und wird zum nächsten Platz bewegt.

Schwarzhäutiger Händler mit "Faltschirmdecken"

Schwarzhäutiger Händler mit „Faltschirmdecken“

Aktionskünstler zeigen Kunststücke und bitten um Geld, sei es verkleidet als Mickey Mouse oder als schwebender Motorradfahrer. Wie geht das eigentlich? fragen sich sicherlich viele der vorbei eilenden Touristen und staunen. Ein bisschen Geld bleibt dennoch ab und zu auf dem Pflaster vor den Künstlern liegen.

Aktionskünstler überall in der Stadt - gerne wird ein wenig Geld für ein Foto eingesammelt

Aktionskünstler überall in der Stadt – gerne wird ein wenig Geld für ein Foto eingesammelt

Auffallend auch die vielen Bettler in der Stadt, die nahezu überall zu finden sind. Ob sie tatsächlich alle vom Betteln auf der Straße  leben können?

Doch dieser erste große Platz an diesem Tag noch nicht der Letzte. In dieser großen Stadt gibt es einfach so viele schöne Plätze, dass ich doch immer wieder ins Staunen gerate. Es geht weiter zur berühmten Plaza Mayor, auf der nicht nur sehr beeindruckende Wandgemälde und eine Statue zu sehen sind. Die Restaurants und der nahe  Mercado locken bereits am Morgen mit Köstlichkeiten und Champagner.

....überall in der Stadt finden sich hübsch aufgebaute "Frühstücktische"

….überall in der Stadt finden sich hübsch aufgebaute „Frühstücktische“

Wandmalereien am "Großen Platz"

Wandmalereien am Plaza Mayor

Köstlichkeiten in den Markthallen

Köstlichkeiten in den Markthallen

Ich gehe weiter  zur Plaza de Oriente und natürlich vorbei am großen Dom und dem wirklich großen Königspalast mit mehr als 6000 Räumen. Er soll einer der größten Paläste in Europa sein. Doch das Königspaar lebt nicht hier. Zu groß? Das königliche Paar residiert in einem anderen Palast im Norden der Stadt.

Madrid Palast

Madrid Palast

Gleich in der Nähe des Palasts eine der vielen großen innerstädtischen Parkanlagen. Bei meinem Besuch wirken sie mit der Laubfärbung und im Griesgrau sehr herbstlich. Bei Sonne hingegen locken sie sicher die vielen Einwohner und Touristen auf den Rasen und an die Seen.

Auf der Plaza de Espana beobachte ich viele Touristen, die fast alle ein Bild von sich vor und mit der Statue des Don Quijote und Sancho Panza mitnehmen wollen. Die Statue steht hier am spanischen Platz und setzt dem bekannten Schreiber Savante ein Denkmal.

Plaza Espana mit Don Quijote und Sancho Panza

Plaza Espana mit Don Quijote und Sancho Panza

...und auch ein richtiger Reiter ist auf dem Platz

…und auch ein richtiger Reiter ist auf dem Platz

Ich laufe weiter und entdecke noch einige kleine und große Kirchen, mittelalterliche Mauern und Tore und viele kleine mittelalterlich wirkende Straßen und Plätze. Es gäbe ja so viel zu sehen und zu entdecken in dieser großen Stadt. Ich weiß schon jetzt, dass ich noch einmal wiederkommen muss.

Am Nachmittag fahre ich mit dem Bus nach Moncloa. Es geht vorbei an dem großen Bahnhof Principe Pio. ,Universitäts- und immer wieder auch Militärgebäuden. Auch das Herumschlendern in Moncloa ist interessant. Kleine nette Cafés und Geschäfte laden zum Bummeln ein. Danach für mich ein besonders schöner Termin. Ich darf eine alte Schulfreundin treffen, die hier seit 30 Jahren in Madrid lebt und arbeitet. Doch nicht nur das Treffen ist für mich ein Highlight des Madrid Besuches. Wir können sogar zusammen am Stadtrand von Madrid für eine Stunde ausreiten. So habe ich Gelegenheit, auch noch ein wenig vom Grüngürtel der Stadt und der wirklich schönen Umgebung zu sehen. Beim Ritt bleibt es trocken. Die Weitsicht auf die fernen Berge bleibt mir jedoch leider verwehrt.

Auch am zweiten Madridtag wandere ich zunächst zu Fuss. Ich schaue mir den östlichen Teil des Zentrums an und gehe an der beeindruckenden Plaza Cibeles mit der Post und dem Rathaus vorbei. Ein großes Schild verkündet dort, dass Flüchtlinge willkommen seien. Ich wandere ein wenig durch die großen Grünanlagen hinter der Puerta de Alcalá.

Plaza Cibeles

Plaza Cibeles – Flüchtlinge willkommen ?

Dabei beobachte ich vielfältige sportliche Aktivitäten. Zu dieser Zeit wird der große Park, der einen See und mehr zu bieten hat, anscheinend in erster Linie von Joggern frequentiert. Nördlich vom Plaza de Alcalá zieht sich eine breite lange Geschäftsmeile mit allen erdenklichen Luxusgeschäften hin. Dort liegt das gut situierte Wohnviertel der „Reichen“. Ursprünglich einmal als Viertel gegründet, um Wohnraum für die armen Bürger der Stadt zu schaffen, sind diese stadtnahen Quadratmeter heute mehr als beliebt und natürlich auch Gold wert.

Madrid - Parque del buen Retiro - Tor

Madrid – Parque del buen Retiro – Tor

Ich wandere weiter Richtung Süden. Dort liegt der berühmt berüchtigte Bahnhof Attocha, der von Gustav Eifel konstruiert wurde. Bekannt wurde sie er durch die schrecklichen Attentate vor einigen Jahren, bei denen viele Menschen starben und auch sehr viele Menschen verletzt wurden. Heute gibt es ein Denkmal, das an dieses Ereignis erinnert und einen neuen Bahnhofsteil.

Museo del Prado

Museo del Prado

Zurück Richtung Stadt komme ich an dem großen Museo del Prado vorbei. Imposant bereits von außen anzusehen. Gerne würde ich einen Blick auf die Kunstsammlungen werfen. Doch die Zeit reicht nicht. Dieses Mal nicht. Wer hier zwei Stunden vor der Schließung am Abend kommt, hat freien Eintritt. Auch eine schöne Regelung. Heute stehen viele Touristen und Schulklassen vor den Ticketschaltern. Um das Museum wunderschöne Herbstlaubfärbung.

Ich gehe wieder Richtung Zentrum und besteige in der Nähe des beeindruckenden Gebäudes der spanischen Bank die Dachterrasse des Gebäudes der schönen Künste. Mit dem Fahrstuhl geht es für 4 € in die 7. Etage auf das Dach. Dort gibt es neben der schönen Aussicht über die Stadt, eine Bar und Liegen, um den herrlichen Anblick auf sich wirken zu lassen. Selbst heute bei Grieselregen gefällt mir der Ausblick über die Dächer von Madrid. Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie schön es hier oben bei Sonne und Weitsicht sein muss. Wirklich ein guter Tipp.

Madrid - Real Academia de Belles Arte de San Fernando

Madrid – Real Academia de Belles Arte de San Fernando

Blick über die Dächer von Madrid

Blick über die Dächer von Madrid

Blick über die Dächer von Madrid

Blick über die Dächer von Madrid

Und am Nachmittag entschließe ich mich dann doch noch zu einer geführten Busreise. Auf die Hopp in , Hopp of Busse habe ich hier in Madrid verzichtet, da ich eine Karte für das gesamte Bus- und Metronetz bereits am Flughafen erworben hatte. Wenn ich einmal nicht mehr laufen, sondern fahren wollte, ging das an jeder Stelle problemlos, da der Metrozüge und die Busse hier fast im Zweiminutentakt fahren.

Mit dem Doppeldecker sehe ich nun noch einmal die bereits bekannte Plätze und Straßen aus der Höhe. Die Erklärungen auf Spanisch und Englisch sind auch sehr interessant und erweitern mein kleines Madridwissen. Der Radius um die Innenstadt erweitert sich mit der Tour  auch räumlich ein wenig. So fahren wir Richtung Nordosten aus dem Zentrum hinaus. Nun sehe ich die neuen Ministerien, die ich bislang nur als große Metrostation kannte. Kurz dahinter liegt das große Estadio Santiago Bernabéu des Fussballclubs  Real Madrid. Doch nicht nur das Stadium ist neu für mich. Im Sekundentag gibt es etwas zu sehen und interessante Stadtinformationen.

Estadio Santiago Bernabéu - Real Madrid

Estadio Santiago Bernabéu – Real Madrid

Der Bus fährt in den zwei Stunden rund um die Innenstadt und stoppt auch einige Male kurz, um Fotos zu ermöglichen. Die Busfahrt ist ein guter Abschluss meines Madrid Besuches. Nun zieht es mich noch in ein typisches kleines Madrid Restaurant, um ein paar örtliche Spezialitäten und natürlich einen Wein zu probieren.

Frühstück mit Zuschauern

Frühstück mit Zuschauern

Dann bin ich aber doch müde und muss ein wenig ausruhen, denn am nächsten Morgen geht es wieder zum Flughafen und dann weiter nach Kolumbien. Schade war, das für mich doch recht kühle graue Wetter, das leider auch farbenfrohe Fotos verhindert hat. Gut war, dass ich doch in zwei Tagen zumindest einen kleinen Überblick über die Innenstadt erhalten habe und viele schöne Eindrücke mitnehmen kann.

Madrid – ich komme wieder!

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Lasko denkt

Lasko denkt

...und schläft

…und schläft

Gestern: Ich kann es gar nicht glauben, wie schnell der Februar an uns vorbei gerauscht ist. Nur noch wenige Tage und der März beginnt. Die Tage verflogen wie das wechselnde Wetter – einfach so an mir und Leonie vorbei. Die Zeit zog – zumindest gefühlt (sagt Leonie)  – schneller Richtung März als das wechselvolle Wolken- und Wetterspiel auf unserer Insel. Sonne, Sturm und Schnee – es fehlte uns im Februar  wettermäßig an gar nichts. Habe ich zu viel gearbeitet oder habe ich den Februar verschlafen? Oder wieso ist der nun schon wieder vorbei? Als Hund kann es mir eigentlich egal sein. Doch Leonie scheint sich sehr über die dahin rauschende Zeit aufzuregen. Beängstigt schaut sie ständig auf den Kalender, als wenn sie die Tage festhalten wollte. Ich weiß schon, warum ich mir in diesem Jahr erst gar keinen Kalender angeschafft habe.

Wasser und Wellen

Wasser und Wellen

Was war denn da noch im Februar? Eines morgens sichtete Leonie den Großsegler Alexander von Humboldt in der Bucht von  Los Gigantes. Sie freute sich und wollte ein Foto machen. Doch als sie ihre Kamera geholt hatte, hatte das Schiff bereits die Anker gelichtet und war in Richtung La Palma davon gesegelt. „Wie schade“, meinte Leonie. „Ich hätte doch so gerne ein Foto von dem schönen Schiff gemacht“. Ich habe keine Kamera und mache auch keine Fotos. Ich habe meine Erinnerungen im Kopf. Leonie reicht das nicht. Ich verstehe gar nicht, warum sie sich mit der vielen Fotografiererei noch mehr Arbeit macht. Im Kopf sind die Bilder doch gut aufgehoben. Und wenn sie mal weg sind – na dann können sie auch nicht so wichtig gewesen sein.

Als  wir eine Woche später unseren Morgenlauf machten, war die Alexander von Humboldt wieder in der Bucht. Dieses Mal lief Leonie ganz schnell nach Hause  zurück und holte den Fotoapparat. So, nun muss sie sich nicht mehr erinnern, denn sie hat das Schiff jetzt digital eingefangen.

Alexander von Humboldt vor Los Gigantes

Alexander von Humboldt vor Los Gigantes

Alexander von Humboldt vor Los Gigantes

Alexander von Humboldt vor Los Gigantes

Alexander von Humboldt vor Los Gigantes

Alexander von Humboldt vor Los Gigantes

Was war denn da noch im Februar? Leonie saß viel am Schreibtisch. Für meinen Geschmack viel zu lange. Ich lag zu ihren Füßen und schlief. Vielleicht habe ich deswegen den halben Monat verschlafen. Ich wartete, dass sie aufstehen und mit mir spazieren gehen würde. Das hat sie auch immer brav gemacht. Irgendwann.

Gewandert sind wir auch. Nicht so viel wie im Januar auf La Gomera. Aber wir waren mit unserem Besuch in der Masca Schlucht. Es war ein heißer Tag und so haben die meisten Bergwanderer nach der harten Wanderung erst einmal ein erfrischendes Bad in der Badebucht genommen. Auch wir hatten unser Bad. Der kleine Fels, an dem die Boote anlegen, war bis auf den letzte Platz mit Menschen gefüllt. Als wir dort standen und auf das Boot warteten, kam plötzlich eine Riesenwelle von vorne auf uns zugerauscht. Leonie sagte noch gerade: „Oh, die ist aber groß“. Doch ehe wir irgendwohin flüchten konnten, schwappte eine ganze Menge Wasser einfach über uns hinweg. Ich war erfrischt und Leonie war ein wenig erschrocken und von oben bis unten nass. Ich schüttelte mich. Leonie auch. Das half ihr aber nicht. Gut, dass uns die Riesenwelle nicht ins Meer gezogen hat.

vor der Mascaschlucht

vor der Mascaschlucht

Masca Badefels

Masca Badefels – hier wurden wir ordentlich nass

Gigantische Felsen

Gigantische Felsen

Finger und Felstore

Felstor und „Finger“

Auf der Rückfahrt wurde Leonie von der Sonne ein wenig getrocknet. Wir fuhren an den großen Felsen vorbei und schauten zu dem Felsen, der wir ein Finger aussieht und zu dem großen Felstor empor. Die Gegend kennen wir gut da gehen wir oft spazieren.

Ja, wir waren im Februar auch auf dem Großen und dem Kleinen Gala und recht häufig auf der Guama Spitze. Das sind alles Berge, die wir von zu Hause aus erreichen können. Unsere Sonntagsspaziergänge.  Doch einen Sonntag sind wir zu dem Vulkan Chinyero über Santiago del Teide gewandert. Das war recht beeindruckend, da der Spaziergang über riesige große dunkle Lavafelder ging. Blauer Himmel, der Teide im Hintergrund und der dunkle Chinyero vor uns. Allerdings meinen Pfoten hat das Vulkangestein nicht so gut gefallen. Das war ziemlich kratzig. Das nächste Mal ziehe ich meine Outdoorschuhe an. Ich fand die Runde um die blühenden Mandelbäume weitaus schöner.

Chinyero

Chinyero

Das Leonie im Februar viel zum Flughafen unterwegs war und im Kreis geritten ist, hatte ich ja schon erzählt. Das Kreis reiten hat sie nicht wiederholt. Ich hatte ihr doch gleich gesagt, dass das überhaupt nichts bringt. Manchmal scheint sie ja sogar auf mich zu hören. Sie war  noch einmal reiten. Und dieses Mal konnte ich mit reiten. Natürlich nicht auf dem Pferd, aber ich konnte raus aus dem Wagen und neben dem Pferd herlaufen. Die Pferde hießen Gomero und Sandokan. Mit Gomero, der von La Gomera stammt, konnte ich mich sogar ein wenig auf Spanisch unterhalten. Leonie übt und lernt auch jeden Tag mehr und mehr Spanisch. Oft meint sie, dass ihr dennoch immer noch alles Spanisch vorkomme. Was soll das heißen? Hat sie nicht genügend Spanisch gelernt? „Nee, leider noch nicht“, meint sie. Aber das Warten auf den Klempner, der die Wasserspülung reparieren soll, zieht sich schon wieder über Wochen hin. „Manana, manana…und wann kommt endlich jemand?“ stöhnt Leonie. Das kommt mir sehr sehr Spanisch vor!

Blick auf den Atlantik

Blick auf den Atlantik

Doch Leonie hat diesen Monat nicht nur Western reiten ausprobiert. Sie ist auch Rennrad gefahren. Mit Freunden aus ihrem Spanischkurs ist sie 50 Kilometer über die Insel gesaust und hat dabei über 1000 Höhenmeter gemacht. „Wie gut, dass ich da nicht mit musste“. Ich habe ein wenig auf dem Sofa gelegen und nachgedacht. Als Leonie zurück kam hat sie mir erzählt, dass sie über die halb fertige Autobahn oben über die Berge gefahren sei. „Dort gibt es keine Autos, aber eine fantastische Aussicht“, meinte sie. „Doch von dem schmalen Rennradsattel spüre ich ganz gut mein Hinterteil.“ Ich spüre mein Hinterteil nicht. Jedenfalls nicht schmerzhaft. Ich hatte auf meinem Sofa auch eine fantastische Aussicht. Ich schaute auf den Kühlschrank, der von Zeit zu Zeit geöffnet wurde. Und darin gibt es zurzeit ganz viel Fleisch. Und das Fleisch ist nicht für Leonie. Nein, das Fleisch ist für mich. Es hat sich in der Nachbarschaft langsam herum gesprochen, dass nun in der Straße neben vielen Katzen ein immer hungriger Labrador wohnt. Und wenn jemand Grillfleisch übrig hat oder andere Fleischreste, die er selber nicht mehr benötigt, bringt er sie zu Leonie. So habe ich fast täglich eine kleine Extraportion. Wie schön, dass es liebe Nachbarn gibt.

Und dann gab es im Februar noch ganz viele Geburtstagskinder. „Die sind alle unter dem Sternzeichen Fisch geboren“, sagt Leonie. Gibt es für Hunde auch Sternzeichen? Bin ich vielleicht ein Widderhund? Ich glaube nicht. Sternzeichen sind etwas für Menschen. Menschen scheinen etwas zu brauchen, mit dem sie sich über ihre Person hinaus identifizieren können. Über diesen Satz habe ich lange auf meinem Sofa nachgedacht .-). Hunde nicht. Hunde brauchen Fressen, einen warmen Lagerplatz, Auslauf und ein liebes Rudel. So genügsam sind wir. Dennoch noch einmal an alle Februargeburtstagskinder: HERZLICHE GLÜCKWÜNSCHE VON LASKO UND LEONIE

Heute: Ich habe auf der Terrasse geschlafen und dabei mit einem Auge die Papageien beobachtet, die krächzend auf der Palme saßen und anscheinend auf mein Futter aus waren. „He Jungs, das ist mein Fleisch. Riskiert ja keinen Sturzflug auf den Balkon“, habe ich ihnen zugebellt. Ich hoffe, dass sie sich daran halten. Ansonsten belle ich nicht. Ich bin ein recht ruhiger Hund. Ganz anders unsere beiden Nachbarhunde. Die regen sich den ganzen langen Tag über jede Bewegung im Garten auf. Sie kläffen und bellen und machen viel Radau. Die sind fast so laut wie die Bagger  und Lastwagen auf der Großbaustelle im Ort. Dort wird ein neuer Supermarkt gebaut. Der wird nun schon fast zwei Jahre lang gebaut. Ob der auch mal irgendwann fertig wird? Dann könnte Leonie mein Hundefutter gleich vor Ort kaufen und müßte dafür nicht immer 25 Kilometer weit fahren.

Baustelle im Ort

Baustelle im Ort

Morgen: Nun dauert es nicht mehr lange und wir bekommen wieder Besuch. Ob ich wohl einen Knochen bekomme?

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Lasko denkt im Nassen

Lasko denkt im Nassen

Gestern: Wir waren reiten und Leonie saß nach langer Zeit einmal wieder auf einem Pferd. Sie war anscheinend zufrieden und lachte fröhlich vor sich hin. Ich saß nicht auf einem Pferd, sondern musste im Wagen sitzen bleiben. Nur blöd. Leonie ritt nicht aus, sondern nur in einem Rechteck herum. Ich kann wirklich nicht verstehen, weshalb sie das machte. Sie kam nicht voran, sondern bewegte sich mit dem Pferd ungefähr eine Stunde im Kreis in dem Rechteck herum. Sie hat in der ganzen Zeit nichts Neues gesehen und kam nirgendwo hin. Kann mir das jemand erklären?

Mir wurde schon vom Zuschauen schwindelig, wenn ich aus dem Wagenfenster zur ihr heraus blickte. Nach 10 Minuten hatte ich genug gesehen und schlief ein. Leonie schien auf dem Pferd nicht einzuschlafen. Für mich völlig unverständlich. Ich hoffe nur, dass ihr die Kreiselei nicht zu stark gefallen hat. Nachher kommt sie noch auf die Idee und will mit mir auch nur im Kreis spazieren gehen. Doch als sie wieder zu mir in den Wagen stieg, beruhigte sie mich.  „Nee Lasko, ich reite auch lieber aus, als nur im Rechteck herum. Das mache ich nicht wieder. Und weil Du so brav gewartet hast, geht es jetzt ans Meer.“

Baden in Alcala

Baden in Alcala

Wir fuhren nach Alcala an eine Stelle, an der keine anderen Menschen waren. Und dort durfte ich über die Felsen ins Meer klettern. Leonie setzte sich auf die Felsen und genoss ihr mitgebrachtes frisches Baguette. Von Zeit zu Zeit warf sie kleine Stücke für mich ins Meer. Und ich konnte danach tauchen. Tolles Spiel an einem so heißen Tag. Ja, gestern war es hier sehr heiß und sonnig. Fast 30 Grad.

Nasse Fliesen - nasse Welt

Nasse Fliesen – nasse Welt

Heute: Nichts mehr ist mit heißem Tag. Gestern Abend drehte das Wetter und dunkle Wolken zogen auf. Zum zweiten Mal in diesem Jahr wurde für die kanarischen Inseln gelber und oranger Alarm ausgegeben. Hohe Wellen, Sturm und heftiger Regen waren angesagt. Und alles kam über Nacht. Auf Gran Canaria und bis in die Höhenlagen um 1600 Meter schneite es auf Teneriffa heftig. Während es bei Euch langsam Frühling wird, entwickeln sich die kanarischen Inseln langsam zum Winterparadies. Nicht dass ich als Labbi etwas gegen Wasser hätte. Aber heute – das ist nicht nur für Leonie zu viel Nass. Trotz Regensachen ist sie zweimal beim Gassi gehen mit mir durchgeweicht. Auch regnet es wieder  im Wohnzimmer. Mein Trinknapf ist voller dunklem Staub, der überall um unsere Wohnung durch die Luft fliegt.

Regenfänger, Staubfänger und Hundenapf

Regenfänger, Staubfänger und Hundenapf

Und dann benutzt Leonie meinen Trinknapf auch noch als Tropfenfänger. Ich bin empört. Da kann wirklich nur noch der Labbi auf meiner Futtertüte lachen.

nur der Labbi auf der Futtertüte schaut fröhlich drein

nur der Labbi auf der Futtertüte schaut fröhlich drein

Hat der nicht sogar ein wenig Ähnlichkeit mit mir? Ich sollte  einen Werbevertrag abschließen und in Kalifornien shooten. Stattdessen sitzen wir im Regen auf Teneriffa.Draußen heult der Sturm und zerrt an den Blättern der Palmen. Schon ein bisschen unheimlich.  Die Terrasse steht unter Wasser und unsere Straße hat sich in einen reißenden Sturzbach verwandelt.

Graue Wolken und Sturm

Graue Wolken und Sturm

Draußen auf dem Atlantik jagt ein dunkles Wolkenfeld das nächste. Dazwischen gibt es kleine Lichtblicke, wenn die Sonne für kurze Zeit auf das Meer scheint oder sich ein Regenbogen am Himmel zeigt.

Lichtspiele über dem Atlantik

Lichtspiele über dem Atlantik

Morgen: Es soll weiter nass und grau bleiben. Leonie kann bei dem Wetter nicht wandern, nicht laufen, nicht Rad fahren und nur wenig spazieren gehen. Da bleibt nur: Ruhe bewahren, eine warme Kuscheldecke, etwas Warmes zu trinken und die Hoffnung, dass die Sonne bald wieder zum Vorschein kommt. Ab Dienstag soll es laut Wettervorhersage wieder besser werden. Dann hoffen wir mal, dass dieser Sturm nicht so viel Unheil anrichtet, wie der letzte große Sturm. Euch wünschen wir ein ruhiges sturmfreies Wochenende.

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Das Orotava Tal liegt südlich von Puerto de la Cruz im Norden von Teneriffa. Ich bin häufiger auf den Weg in den Teide Nationalpark durch den hübschen und sauber angelegten Ort Orotava und das sich anschließende Tal gefahren. Nun wollten meine Freundin und ich, bevor sie wieder nach Deutschland zurückfliegen musste, eine letzte gemeinsame kleine Wanderung unternehmen. Aus einem Wanderführer hatten wir eine Route ausgewählt, die oberhalb von Orotava bei einer Forellenzucht begann. Es ging zunächst stetig bergauf und außer sehr viel schönen Kiefernwald mit dicken alten Bäumen war nichts zu sehen.

Dann kamen wir an eine Stelle von der sehr viele Wanderwege abgingen. Dort war auch ein Restaurant und anscheinend ein öffentlicher Grill und Picknickplatz. Hatte ich uns noch vor Minuten allein im Wald gewähnt, sah ich nun, das gerade zu Menschenmassen unterwegs waren. An dieser Stelle, die wohl auch mit dem Wagen zu erreichen war,  sprangen sehr viele Menschen herum. Es waren verkleidete Nikoläuse zu sehen, viele kleine spielende Kinder und Reiter, die ihre Pferde an der Mauer vor dem Restaurant parkten.

endlich wussten wir wieder wo wir waren 🙂

geparkter Schimmel

Nikolausgrillfest

Blick auf den Teide vom Orotavatal

Usnea Flechten, die wie Lametta aussehen und überall an den Bäumen zu finden sind

Felsen: die Orgelpfeiffen

herbstlicher Laubwald

Unsere Wanderung führte uns bergauf und bergab durch die unterschiedlichsten Landschaften und war wirklich sehr abwechslungsreich. Wir sahen Kiefernwälder im klaren grün. Überall hingen Usnea Flechten an den Bäumen und wirkten wie Lametta fast weihnachtlich. Wir sahen die Felsen, die wie Orgelpfeifen aussehen und wohl auch danach benannt sind. Dann ging es durch leuchtende  Laubwälder, die eher den Eindruck eines deutschen Herbstwaldes vermittelten. Als wir aus dem Laubwald heraus kamen, ging es durch terrassierte Felder, die von Palmenbäumen umgeben waren. Dann kamen einige Höfe, ein kleines Dorf und schließlich ein frischer grüner Rasen. Zum Schluss ging es noch an einem Wasserlauf an steilen Felsen wieder den Berg hinauf. Als wir dann auch noch den Teide im Sonnenlicht liegen sahen, konnte meine Freundin zu recht sagen, dass sie an ihrem letzten Tag in diesem Urlaub auf der Insel noch einmal die volle Vielfalt, die Teneriffa zu bieten hat, genießen konnte. Um den Tag abzurunden, fuhren wir noch an den Atlantik, wo wir in einem kleinen Fischrestaurant ein Abschiedsessen veranstalteten. Dass es für mich Meeresfrüchte gab, kann sich der Leser vielleicht denken :-).

Ich wünsche allen Lesern einen wunderschönen Tag.

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Nachdem ich beim ersten Mal als ich einen Termin für einen Ausritt in den Wäldern unterhalb des Teide ausgemacht hatte, vom Regengott regelrecht verwöhnt worden war, konnte der zweiter Ausritt zum Glück für alle Beteiligten in der Sonne stattfinden.

Da machten sogar die Vorbereitungen, wie das Putzen und Aufzäumen der Pferde gleich vielmehr Freude.

Dann ging es endlich los. Mit Pferden und einer Meute Hunde zogen wir vom Hof.  Meinen Hund nahm ich zunächst noch an einer langen Lederleine rechts an das Pferd, damit er mir beim Durchritt durch das Dorf nicht abhanden kommen sollte. Er hatte sich bereits sehr schnell an die Pferde gewöhnt und ging sogar recht gut bei Fuss beziehungsweise bei Pferd.

Ab und zu zog er allerdings leicht nach vorne und kam bedenklich nah an das vorangehende Pferd. So bekam er dann auf einmal eine Ladung „Auswurf“ von oben ab. So frisch hatte er noch nie einen Pferdeknödel vor das Maul bekommen. Weitere Ausführungen erspare ich dem Leser an dieser Stelle. Pferdeknödel sollen allerdings für Hunde nicht unbedingt schädlich sein.

Nachdem wir lange bergauf geritten waren und an einigen Stellen sogar abgestiegen waren, um den Pferden den Aufstieg bei der Hitze ein wenig zu erleichtern, gab es eine Rast auf einer wunderschönen Bergwiese.

Die Pferde bekamen frisches Gras. Die Hunde Wasser und auch die Menschen hatten sich ein kleines Picknick mitgebracht und nach dem langen Ritt wohl auch verdient.

Auf der Wiese gab es neben Gras und Blumen auch Oregano und Pilze. Von dem Oregano machte ich mir einige Zweige ab und kann damit nun zu Hause gut meine Essen bereichern.


Max trug mich an jenem Tag brav bergauf und bergab.

Unser Ausflug endete in einer kleinen Bar, vor der die Pferde und Hunde warteten, während die Menschen sich an einem schönen Milchkaffee erfreuten.

Als wir wieder zurück auf die Finca kamen, war meine „Rückseite“ ein wenig spürbar, aber Hund und Frauchen waren glücklich und zufrieden mit der Welt.

Ich wünsche allen Lesern einen wunderschönen Tag.

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Um dem ganzen Regen hier im Norden der Insel auch einmal etwas Gutes abzugewinnen, fange ich heute mit einem Regenbogenbild an. Ich war nicht begeistert, als ich an einem Tag, an dem es eigentlich aufklaren sollte, die dunklen schweren Wolken über den Atlantik heran nahen sah. Doch dann sah ich nach meinem Morgenspaziergang mit dem Hund von meinem Balkon diesen riesigen wunderschönen Regenbogen. Er spannte sich quer über den ganzen Ort. Schade, dass ich nicht so gut fotografieren kann, um ihn in der ganzen Pracht festzuhalten. Denn in echt sah er noch viel viel schöner und farbiger aus.

Selbst Hund richtete sich am Balkon auf, um zu sehen was es dort eigentlich zu sehen gab. Ihn interessiert allerdings der Regenbogen weniger, dafür die Nachbarhunde umso mehr. Da gutes Wetter für diesen Tag angesagt war, hatte ich einen Reitausflug in den Wäldern unterhalb des Teide eingeplant. Ich wollte mich nicht vom Wetter davon abhalten lassen und fuhr mit dicken Stiefeln und Regenjacke hoch in die Berge. Langsam gewöhne ich mich sogar an die steilen Straßen. Sie kommen mir jeden Tag normaler vor und ich sehe den Tag schon kommen, an dem ich es langweilig finden werde, wenn es nicht mindestens 87 Grad hinauf oder hinunter geht :-).


Als ich auf dem Hof der Finca ankam, lag der Teide im Nebel der Wolken verborgen und auch der Atlantik war nicht mehr zu sehen. Nur überall graue Regenwolken. Da es jedoch immer noch 17 Grad hatte und zunächst nur nieselte, beschlossen wir den Ausritt zu machen und die Hunde mit zu nehmen. Am letzten Sonntag hatte ich bereits Gelegenheit gehabt, mich auf dem kleinen Reitplatz der Finca mit den Pferden und dem Western Reitstil vertraut zu machen. Ich durfte mir Max satteln. In den großen Satteltaschen war viel Platz. Ich nahm mir jedoch nur ein bisschen Wasser und meine Regenjacke mit.

Hund musste sich erst an die anderen Hunde und die großen Hunde, die sie Pferde nennen, gewöhnen. Erst wollte er immer mit auf den großen Hund. Als er dann aber verstanden hatte, dass das nicht ging, genoss er seine Freiheit am Boden und lief drei Stunden frei neben mir durch den Wald. Schnell hatte er auch verstanden, dass er beim Galopp besser ein bisschen Abstand von den Hufen der großen Hunde halten musste.

Außerdem hatte er einen neuen Freund. Genau so ein „junger“ Rüpelhund, mit dem er zusammen neben den Pferden im Wald rumtollte. Ein Sprachproblem hatten die beiden nicht.

Und auch die anderen beiden Hofhunde liefen im Rudel mit. Meine Kamera hatte ich bei dem Ausflug selber nicht dabei, da ich mir nicht so sicher war, ob der Kamera so ein wilder Galopp wirklich gut tut.

Der Ausritt war trotz Nieselregen wunderschön. Auch wenn es an Fernsicht fehlte, sah ich viel von der schönen Landschaft mit den dichten Kiefernwäldern. Doch dann fing es irgendwann so stark an zu regnen, dass ich bis auf die Haut durchnässte. So durchnässt und mit Schlamm bespritzt kam ich glücklich und zufrieden vom Berg. Hatte ich Euch irgendwann einmal erzählt, dass ich in die Sonne fahre?

Ich wünsche Euch einen guten Tag und bei Bedarf einen guten Regenschutz.

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Reiten bei Regen

Veröffentlicht: 14. September 2011 in Hund, Leonies Leben 2011, Natur, wishcraft
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Ich hatte davon berichtet, wie gerne ich einmal „wieder“ reiten würde. Nun hat es tatsächlich geklappt. Ich bekam einen Hinweis von  Diva  und habe noch am selben Tag in der Eifel auf einem Reiterhof angerufen. Der Zufall wollte es, dass noch am nächsten Tag ein Platz beim Schnupperreiten frei war. Ich zögerte nicht lange, schmiß meine Sonntagspläne vollkommen über den Haufen und sagte zu. Völlig aufgeregt und voller Vorfreude auf Pferde und reiten fuhr ich am späten Sonntagvormittag aus Bonn los. Doch während das Wetter am Samstag hier unendlich warm und sonnig war, standen jetzt dunkle Wolken am Himmel. Bereits bei meiner Anfahrt auf die Eifel fing es an, wie aus Kübeln zu schütten. Ich munterte mich auf, indem ich mir sagte, dass all das was jetzt runter komme, später nicht mehr kommen könne.

Als ich auf dem Pferdehof ankam, wurde ich begrüßt, durfte gleich die Pferde mit von der Weide holen und putzen. Ach, war das schön, nach so langer Zeit einmal wieder in Pferdenähe zu sein. Ich hätte noch Stunden bei der „Stallarbeit“ verbringen können. Doch dann ging es herauf auf den Pferderücken mit Regenjacke und Regenhose und zusätzlichem Reitregenponcho. Also sehr gut verpackt im Westernsattel. Meinem Pferd schien der Regen überhaupt nichts auszumachen. Forsch schritt es voran und ich war soooooo unendlich glücklich einfach nur wieder auf dem Rücken eines Pferdes zu sitzen. Dass der Regen weiter herunter kam und wir durch nasse Weiden, matschige Wege und graue Wälder marschierten, merkte ich fast überhaupt nicht. Überraschender Weise hatte ich überhaupt keine Beschwerden und hätte noch stundenlang im Sattel sitzen können. Nur meine Stiefel nässten durch und das Gefühl von nassen Strümpfen und Füßen machten sich dann noch zum Ende des Ritts ein wenig unangenehm bemerkbar.

Gegen Abend stieg ich absolut zufrieden und glücklich vom Pferd und fuhr nass und ein bisschen müde zurück nach Hause. So einen schönen Wanderritt werde ich auf jeden Fall wiederholen. Das nächste Mal vielleicht im Sonnenschein? Vielen Dank für den tollen Tip.

Ich wünsche allen Lesern einen guten Tag und trockene Füße.