Mit ‘Schatten’ getaggte Beiträge

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Hier noch die allerletzten Fotos, die ich auf Teneriffa fotografiert haben. Bei Interesse findet Ihr weitere Fotos in meinem FlickR Fotostream.

Die Häuser in der Stadt von Puerto de Santiago sind alle recht bunt angestrichen. Ich persönlich liebe diese bunten Straßenbilder. Das Haus auf dem Bild wurde  geschossweise in orangen Farbtönen gestrichen. Zu dem dunkelblauen Himmel ein guter Kontrast.

Schattenspiel  – Leonie mit Hund beim Fotografieren. Habt Ihr mich erkannt :-)?

Lustig finde ich auch die kleinen öffentlichen Wege, die zwischen den Häusern zur Altstadt hinaufführen. Ein richtiges Treppengewirr.

Ich wünsche Euch einen guten Wochenendausklang.

Basis Big Buddha

Rede und handele mit klarem Geist und das Glück folgt Dir wie dein eigener Schatten.

Speak and act with pure mind and happiness will follow you as your own shadow.

Dharmapada

Heute werde ich endlich die bekannte Cueva del Viento sehen. Ich habe gewartet bis mein Besuch kommt, damit wir zusammen in diese große Höhle hier in Icod gehen können. Bin sehr gespannt und weiß nicht genau, was mich da unter der Erde erwartet. Wer mehr über diese angeblich größte Höhle der europäischen Union wissen möchte, darf gerne dem Link folgen. Sollte es mir gelingen, in der Höhle Bilder zu machen, werde ich die hier demnächst zeigen (wenn ich wieder aus der Dunkelheit aufgetaucht sein werde).

Ich wünsche Euch einen glücklichen Tag.

      

Gestern war schönstes Wetter und der Tag des Sponsorenlaufes an der Schule meiner Söhne. Ich hatte bereits geschrieben, dass ich mich freiwillig als Streckenposten für diesen Lauf, mit dem Gelder für die abgebrannte Schulaula gesammelt werden sollten, gemeldet hatte. Also schwang ich mich vormittags auf mein Fahrrad und radelte über die Felder einige Kilometer bis ich in einem Nachbarort an dem vereinbarten Platz stand. Hier sollte ich nun zwei Stunden stehen und in erster Linie aufpassen, dass niemand über die vorhandene Abkürzungsmöglichkeit die Runde verkürzte. Ich hatte zunächst gedacht, dass Streckenposten eher zum motivieren oder Richtung zeigen da sind. Gestern wurden wir jedoch von den zuständigen Lehrern so aufgeteilt, dass möglichst den Jugendlichen Abkürzungen verbaut wurden. So stand ich dann vor einem Altkleidercontainer und betrachtete die Graffiti und staunte, wer so alles in den zwei Stunden vorbei kam und Flaschen in den gleichfalls vorhandenen Altglascontainern entsorgte.


                                         

Ich hatte die Kamera dabei, kann aber keine Bilder vom Lauf zeigen, da ich hier ansonsten wahrscheinlich mit Persönlichkeitsrechten in Konflikt käme. So beschränkte ich mich darauf den Container, die Graffiti und einen Sportschuh zu fotografieren. Als mehrere der Jungen aus der Mittelstufe dann doch hinter dem Container in die Abkürzung abbiegen wollten, drohte ich mit Foto. Bei einigen Jungen half es und sie bogen brav wieder auf die Straße ab. Drei jedoch ließen sich nicht von mir beeindrucken und liefen schnurstracks durch die Abkürzung. Wie ich später erfuhr, passierte das an mehreren Stellen. Schummeln scheint also immer noch sehr beliebt unter den Jugendlichen zu sein. Ich gebe ja zu, dass ich auch nicht immer so gerne gelaufen habe, wie ich das heute tue. Zu meiner Schulzeit mussten wir Mädchen immer 3 Kilometer und die Jungen 5 Kilometer laufen. Heute für mich ein Klacks. Damals hatten wir alle keine Lust dazu und ich weiß, dass es immer einige gab, die damals bereits versuchten, die Runden auf die eine oder andere Art abzukürzen.

Was ich gestern dann aber an Leistung von der Oberstufe sah, hat mich dann doch eher an einen Seniorenwandertag erinnert. Es gab vielleicht 10 bis 15 Schüler, die sich redlich bemühten einige Runden zu laufen und richtig gut dabei waren. Die meisten anderen hatten es zumeist nicht einmal für nötig befunden Sportzeug anzuziehen, sondern schlichen ganz gechillt in Grüppchen im Kreis herum, wobei Musik natürlich nicht fehlen durfte. Viele waren gar nicht angetreten. Ich war doch ein wenig verwundert. Anscheinend rissen die Unter- und die Mittelstufe es hier raus. Ich dachte darüber nach, ob ich für solch ein Verhalten Verständnis aufbringen sollte, musste, durfte. Vielleicht können auch viele der jungen Leute sich heute gar nicht mehr wirklich gut bewegen. Doch was werden die, denen drei Kilometer spazieren gehen heute bereits zu viel sind, erst mit 50 machen? Schlägt die Natur so zurück? Viele Fragen – wenig Antworten.

Nachdem das letzte Wandergrüppchen an mir vorbei geschlendert war, schwang ich mich nach zwei Stunden Strecken stehen auf mein Rad  und fuhr nachdenklich nach Hause.

Ich wünsche allen Lesern einen schönen Tag mit viel Licht und ausreichend Schatten.