Mit ‘schlafen’ getaggte Beiträge

Lasko denkt

Lasko denkt

Gestern – wir waren Nachmittags am Strand. Leider nicht zum Schwimmen. Leonie wollte dabei sein, wenn drei Zweibeiner, die wohl am frühen Morgen auf der Insel La Gomera schwimmend aufgebrochen waren, auf Teneriffa ankamen. Die haben es gut. Solange würde ich auch gerne einmal schwimmen dürfen. Doch ich durfte an dem bevölkerten Strand natürlich nicht einmal in die Nähe des Wassers. Leonie band mich einfach auf der Promenade an. Das hatten andere Hundebesitzer auch mit ihren Hunden gemacht und so hatte ich wenigstens ein wenig Unterhaltung, während Leonie am Strand die nassen Zweibeiner besichtigte.

Wir Hunde konnten es nicht fassen, dass so viele Menschen an einem Strand zusammen liefen, nur um drei Zweibeiner schwimmen zu sehen. Leonie hatte mir erklärt, dass das wirklich eine ganz besondere Leistung sei, wenn Zweibeiner über 40 Kilometer von Insel zu Insel schwimmen. Ich muss ja zugeben, 40 Kilometer hört sich ganz schön lang an. Ob ich das auch könnte? Leider darf ich das ja nicht ausprobieren.

Doch Leonie hat mir erzählt, dass es hier in der Nähe der Küste auch Wale, Haie und andere große Wasserlebewesen gibt. Wer weiß, vielleicht haben solche Viecher Appetit auf einen Labrador zum Frühstück oder zur Nachspeise. Wenn ich mir das so recht überlege, bin ich ganz froh, diese gr0ße Gesellen nicht treffen zu müssen.  Auf dem Foto könnt Ihr die vielen Menschen sehen, die den Schwimmern zujubelten, als diese nach 10,5 Stunden aus dem Wasser stiegen.

LTraverse nado

Ich habe zu der Zeit auf der Promenade die Bekanntschaft einer äußerst netten Promenadenmischung gemacht. Aber darüber schweige ich jetzt lieber .-).

Heute – Leonie meinte, dass sie zwischen der Arbeit eine kleine Siesta gebrauchen könnte und legte sich mittags für eine halbe Stunde in die Sonne. „Das gefällt mir Lasko – eine kleine Siesta. Danach kann ich umso besser arbeiten. Du wirst sehen“, sagte sie zufrieden, als sie sich in der Sonne rekelte. Hört sich gut an, dachte ich mir. Siesta muss etwa Gutes sein. Ich will auch eine Siesta.

Hat Siesta irgendetwas mit schlafen zu tun? Wenn ich es mir genau überlege, schlafe ich eigentlich immer, wenn ich nicht gerade fresse, spiele oder Gassi gehe. Es gibt Tage, da wache ich um sieben Uhr morgens auf und schlafe dann von 8 Uhr morgens mit kleinen Unterbrechungen bis 17.00 Uhr. Dann schlafe ich wieder von 19 Uhr bis ich um 23 Uhr ins Körbchen gehe. Da könnte es planerisch schwer werden, eine Siesta einzubauen.

Ab und zu sieht es aber auch nur so aus, als wenn ich schlafe. Das sind die Zeiten, in denen ich denke. Leonie hat mir erzählt, dass die Menschen, die in südlichen Ländern leben,  die klassische Siesta zwischen 12 und 16 Uhr wegen der Hitze, die um diese Zeit herrscht, halten. Da ich um die Zeit ohnehin schlafe, mache ich hier nun in Spanien auch Siesta. In Deutschland werde ich das demnächst dann einfach wieder schlafen nennen.

Morgen – Morgen will Leonie mit einer Spanierin zusammen Spanisch lernen. Und dieses Mal wird sie das über Skype machen, denn die Spanierin wohnt auf Gran Canaria. Und da Leonie und die Spanierin nicht Lust haben (und es vielleicht auch nicht können) mal eben auf die andere Insel zu schwimmen, nutzen sie Skype. Die Bildtelefonie werde ich mir genau anschauen. Vielleicht kann ich ja mal ein Leitung zu meinen Kumpels in Bonn herstellen.

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An einem ganz normalen Sommerabend….

Im Aquarium haben die Fische es immer warm. Sie leiden nicht unter der schwülen Sommerhitze und können diese höchstwahrscheinlich aber auch nicht genießen. Ob Fisch Rudi allerdings weiß, dass Kater auf dem dem Aquarium gegenüberliegenden Schrank Stellung bezogen hat?

Mit leicht ausgefahrenen Krallen wirft er begehrliche Blicke Richtung Aquarium.

Hundi macht die Sommerhitze zu schaffen. Er interessiert sich nicht für Fisch, sondern träumt von einem großen Kauknochen.

Als Kater merkt, dass er auch heute wieder keine Chance auf Frischfisch aus dem Aquarium hat, da die Menschen blöderweise das Aquarium mit einer Glasplatte abgedeckt haben, widmet er sich der Körperpflege.

Auch das ist Hundi heute zu viel. Irgendwie kommt er durch den Kater, der auf dem Schrank sitzt, immer wieder aus seinem schönen Knochentraum raus.

Gerade erscheint der Knochen wieder und Hundi träumt, wie er genüsslich hinein beisst. Dann plötzlich: ein Schrei schreckt Hund hoch. Weg ist der Knochen. Und alle im Wohnzimmer anwesenden Zweibeiner stürzen auf den Schrank zu, auf dem der Kater gerade noch saß.

Kater verschwindet lieber schnell. Aber was ist das? Nicht nur der schöne Knochentraum, sondern auch das Internet ist weg.

Routerantennen als Katzenspielzeug? Das kommt bei den Zweibeinern gar nicht so wirklich lustig an.

Muss ich jetzt ein schlechtes Gewissen haben? Nein, hätten sie mich mit dem Fisch spielen lassen, wäre nichts passiert. Und immerhin: so schlimm ist der Schaden doch gar nicht.

Kater, Internet, Fisch? Mir egal – lasst mich b i t t e endlich schlafen.

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