Mit ‘schwimmen’ getaggte Beiträge

Wohlfühlen im kühlen Nass

Wohlfühlen im kühlen Nass

Lasko kennt die Antwort. Bei Hundehitze möchte er nur ins W a s s e r. Und sein absolut liebster Platz ist in Bonn mitten im Rhein. Er würde auch mit den Rheinschiffen um die Wette schwimmen, aber dagegen spricht die starke Strömung. Also heißt es: Hundehalter aufpassen. Doch auch wenn nicht ganz ungefährlich, heute ging es nach Bad Godesberg an das Rheinufer.

Schwimmen vor dem Petersberg

Schwimmen vor dem Petersberg

Wassermuster mit dem Schwanz zeichnen - wer kann das schon?

Wassermuster mit dem Schwanz zeichnen – wer kann das schon?

Und von dort für Lasko der erlösende  Sprung in das kühle erfrischende Nass. Ich badete gleich ein wenig mit. Und Lasko kam nicht mehr aus dem Wasser heraus. Erst als ich weg ging, bequemte er sich langsam Richtung Ufer. Wahrscheinlich ist Wasser bei der Hitze tatsächlich der wahre Aufenthaltsort.

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Lasko im Rhein

Veröffentlicht: 21. Juni 2015 in Foto und Geschichten, Hund, LeoniesLeben, Natur, Tiere
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Brederhof Königswinter_6

 

Lasko am Rhein

Lasko am Rhein

Lasko am Rhein

Lasko am Rhein

Lasko am Rhein

Lasko am Rhein

Lasko im Rhein

Lasko im Rhein

Lasko am Rhein

Lasko am Rhein

Lasko genießt den Sommer am Rhein. Ob Sonne, Regen oder Wind – Lasko liebt Wasser, schwimmen und Stöckchen.

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Lasko denkt im Kiesbett

Lasko denkt im Kiesbett

Gestern – Nun bin ich mit Leonie bereits eine Woche in München und nach der Zeit in Bonn, die ziemlich viel Arbeit für Leonie mit sich brachte, genießen wir das Leben in München  im Moment in vollen Zügen. Wir leben bei Freunden in einer Wohnung im Olympiapark und sind umgeben von großen grünen Flächen mit vielen Wasserlöchern für Hunde. Leonie sagt, dass diese Anlage für die olympischen Spiele 1972 gebaut wurde. Ich glaube das nicht so recht. Ich denke, dass diese Anlage von einem wahren Hundefreund als Wellnessgebiet für Hunde und vielleicht noch ersatzweise für Zweibeiner angelegt worden ist.

In der Wohnung, in der wir zu Besuch sind, leben zwei  große weiße Schäferhunde. Die mag ich sehr gerne. Aber ehrlich gesagt habe ich auch ordentlich Respekt vor denen. „Das ist auch besser so“, meint Leonie. Denn ich habe in der Vergangenheit gelernt, wenn die Beiden einmal richtig sauer werden, dann hat ein kleiner frecher Labrador nichts mehr zu lachen. So weiß ich nun, dass ich  ab und zu ein wenig Abstand halten muss und vor allen Dingen das Fressen der weißen Riesen auf keinen Fall anrühren darf. Nicht nur für Menschen – auch für Hunde gibt es unumstössliche Gesetze. Und wer gegen diese Hundegesetze verstößt, der kann sich schon mal ein Loch in der Nackenrolle einfangen. Doch ich gebe mir wirklich große Mühe, um die beiden weißen Riesen nicht zu reizen. Denn ich mag München, die hundefreundlichste Stadt, die wir kennen, wirklich sehr gern. Und wenn wir alle zusammen draußen herumlaufen oder schwimmen gehen, gefällt mir mein großes Rudel sehr.

Das Wetter in München ist sonnig und der bayrische blaue Himmel scheint grenzenlos klar zu sein. Wir wandern über das Grün der Olympiarasenflächen, die anscheinend auch grenzenlos sind. Zwischendurch gibt es ein Bad im See. Das Sommerleben in München ist einfach lebenswert. Wir gehen im See schwimmen. Wir wandern durch die sommerliche Stadt mit ihren fremden Gerüchen. Und wir haben die Ruheoase von Väterchen Timofei, der aus dem Schutt des zweiten Weltkrieges mit seiner Frau und den eigenen Händen eine kleine Kirche mit wunderschöner Umgebung errichtet hat, besucht. Es gibt so viel zu sehen und zu erleben. Leonie war auf dem Olympiaturm und hat sich die Welt von oben angesehen. Ich liege derweil lieber unter dem Biergartentisch und betrachte die Welt von unten. Leider gibt es davon keine Fotos. Ich werde Leonie überreden, demnächst mit mir unter den Biergartentisch zu kriechen und Fotos aus der Hundeperspektive zu machen. Was haltet Ihr davon?

Leinenpflicht ist hier in München so gut wie unbekannt. Die soll es in München nur in der Innenstadt geben. Hunde in aller Welt –  ich kann Euch sagen. Für Hunde ist München wirklich die Weltstadt mit Herz. Kommt nach München. Hier kann Hund noch Hund sein. Wellness pur für Mensch und Tier.

Heute – Es ist so warm und ich bin faul. Daher hier unsere Fotos aus München:

Abkühlung in der Isar mit den weißen Synchronspringern

Abkühlung in der Isar mit den weißen Synchronspringern

Leonie mit Seehund

Leonie mit Seehund

bei der Hitze bleiben wir im Wasser

bei der Hitze bleiben wir im Wasser

Löwenbräu oder Hundeschwanz?

Löwenbräu oder Hundeschwanz (Cocktail) ?

chillen im Schatten

Chillen im Schatten

Brunnen in der Innenstadt

Brunnen in der Innenstadt

diese Dame bereitet sich bereits auf das nahende Oktoberfest vor

Diese Dame bereitet sich bereits auf das nahende Oktoberfest vor.

Bahn in der U-Bahn

Bahn in der U-Bahn

damit sich Zweibeiner nicht verlaufen

Damit sich Zweibeiner nicht verlaufen gibt es Pläne ….Hund hat Nase.

Rätsel - was ist das?

Rätsel – was ist das?

Blick auf das Olympiadorf vom Turm

Blick auf das Olympiadorf vom Turm

Olympiastadion - Vorbereitung auf das Robbie Williams Konzert

Olympiastadion – Vorbereitung auf das Robbie Williams Konzert

BMW - Zylinder

BMW – Zylinder…..Hund läuft mit eigenem Antrieb

morgendliches Wellness schwimmen

morgendliches Wellness schwimmen mit Spiegelbild

Blick durchs "Zeltdach" vom Turm

Blick durchs „Zeltdach“ vom Turm

Boote auf dem See

Boote auf dem See

Wake Boarding auf dem Olympiasee

Wake Boarding auf dem Olympiasee

Timofy - Ost- West Friedenskirche - Oase der Ruhe

Timofei – Ost- West Friedenskirche – Oase der Ruhe

Timofy - Ost- West Friedenskirche - Oase der Ruhe

Timofei – Ost- West Friedenskirche – Oase der Ruhe

Morgen – Leonie ist schon ganz aufgeregt, denn sie wird zum Abschluß unserer Münchentour in das Robbie Williams Konzert im Olympiastadium gehen. „Ich war schon seit 30 Jahren nicht mehr in einem so großen Konzert“, sagt sie. Ich auch nicht, aber Hunde brauchen auch keine großen Konzerte und keinen Robbie Williams. Wir bellen lieber selber.

PS: nicht unser Rätsel vergessen 🙂

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Lasko denkt und schwimmt

Lasko denkt und schwimmt

Gestern – wir waren wie jeden Morgen laufen. Doch seit einiger Zeit gibt es ein kleines Add on in unserem Morgenlauf. Und dieses Add on heißt: Naturpool. Ich habe vielleicht bereits erwähnt, dass es hier am Ort einen Naturpool gibt. Mit großen Felsen umrandet schwimmt Mensch in einem großen runden Pool  fast wie im Meer. Es gibt ausreichend Salzwasser und sogar Fische. Nur, wenn die See zu stürmisch ist und hohe Wellen über den Pool schlagen, bleibt er geschlossen.

Und das allerbeste an dem Pool ist, dass Hunde nicht verboten sind. Dennoch hat Leonie mich bislang nie dorthin mitgenommen, da tagsüber viele Mensche dort sind und sie meint, dass ich die Menschen stören könnte. Wie kommt sie nur darauf?

Doch in der letzten Woche stellte Leonie auf einmal fest, dass der Pool bereits morgens um sieben Uhr geöffnet  ist. Der Eintritt ist frei. Und morgens um sieben ist niemand dort. Nein, morgens um sieben war bislang niemand dort. Denn seit diesem Tag sind Leonie und ich jeden morgen dort. Wir sind dort unten im Pool ganz allein. Wir haben den ganzen Pool für uns und drehen zusammen unsere Schwimmrunden. Wenn wir morgens am Pool ankommen, reisst sich Leonie die verschwitzten Sportsachen vom Leib und dann geht es ab ins Wasser. Ich gehe selbstverständlich nicht nackt, sondern mit Fellbekleidung baden. Als gut erzogener Labrador weiß ich doch, was sich gehört.

Naturpool

Naturpool

Heute – wir waren wieder morgens im Pool. Und stellt Euch vor: wir waren nicht allein. Plötzlich kam eine Hundebesitzerin mit zwei Labradoren. Ein fröhliches Mensch- Hundschwimmen begann. Wenn sich das hier unter den Hundebesitzern herum spricht, dann ….. ja, was dann?

Morgen – es steht an jeder Wand………es gibt einen neuen Hundepool im Land 🙂

Lasko denkt

Lasko denkt

Gestern – wir waren Nachmittags am Strand. Leider nicht zum Schwimmen. Leonie wollte dabei sein, wenn drei Zweibeiner, die wohl am frühen Morgen auf der Insel La Gomera schwimmend aufgebrochen waren, auf Teneriffa ankamen. Die haben es gut. Solange würde ich auch gerne einmal schwimmen dürfen. Doch ich durfte an dem bevölkerten Strand natürlich nicht einmal in die Nähe des Wassers. Leonie band mich einfach auf der Promenade an. Das hatten andere Hundebesitzer auch mit ihren Hunden gemacht und so hatte ich wenigstens ein wenig Unterhaltung, während Leonie am Strand die nassen Zweibeiner besichtigte.

Wir Hunde konnten es nicht fassen, dass so viele Menschen an einem Strand zusammen liefen, nur um drei Zweibeiner schwimmen zu sehen. Leonie hatte mir erklärt, dass das wirklich eine ganz besondere Leistung sei, wenn Zweibeiner über 40 Kilometer von Insel zu Insel schwimmen. Ich muss ja zugeben, 40 Kilometer hört sich ganz schön lang an. Ob ich das auch könnte? Leider darf ich das ja nicht ausprobieren.

Doch Leonie hat mir erzählt, dass es hier in der Nähe der Küste auch Wale, Haie und andere große Wasserlebewesen gibt. Wer weiß, vielleicht haben solche Viecher Appetit auf einen Labrador zum Frühstück oder zur Nachspeise. Wenn ich mir das so recht überlege, bin ich ganz froh, diese gr0ße Gesellen nicht treffen zu müssen.  Auf dem Foto könnt Ihr die vielen Menschen sehen, die den Schwimmern zujubelten, als diese nach 10,5 Stunden aus dem Wasser stiegen.

LTraverse nado

Ich habe zu der Zeit auf der Promenade die Bekanntschaft einer äußerst netten Promenadenmischung gemacht. Aber darüber schweige ich jetzt lieber .-).

Heute – Leonie meinte, dass sie zwischen der Arbeit eine kleine Siesta gebrauchen könnte und legte sich mittags für eine halbe Stunde in die Sonne. „Das gefällt mir Lasko – eine kleine Siesta. Danach kann ich umso besser arbeiten. Du wirst sehen“, sagte sie zufrieden, als sie sich in der Sonne rekelte. Hört sich gut an, dachte ich mir. Siesta muss etwa Gutes sein. Ich will auch eine Siesta.

Hat Siesta irgendetwas mit schlafen zu tun? Wenn ich es mir genau überlege, schlafe ich eigentlich immer, wenn ich nicht gerade fresse, spiele oder Gassi gehe. Es gibt Tage, da wache ich um sieben Uhr morgens auf und schlafe dann von 8 Uhr morgens mit kleinen Unterbrechungen bis 17.00 Uhr. Dann schlafe ich wieder von 19 Uhr bis ich um 23 Uhr ins Körbchen gehe. Da könnte es planerisch schwer werden, eine Siesta einzubauen.

Ab und zu sieht es aber auch nur so aus, als wenn ich schlafe. Das sind die Zeiten, in denen ich denke. Leonie hat mir erzählt, dass die Menschen, die in südlichen Ländern leben,  die klassische Siesta zwischen 12 und 16 Uhr wegen der Hitze, die um diese Zeit herrscht, halten. Da ich um die Zeit ohnehin schlafe, mache ich hier nun in Spanien auch Siesta. In Deutschland werde ich das demnächst dann einfach wieder schlafen nennen.

Morgen – Morgen will Leonie mit einer Spanierin zusammen Spanisch lernen. Und dieses Mal wird sie das über Skype machen, denn die Spanierin wohnt auf Gran Canaria. Und da Leonie und die Spanierin nicht Lust haben (und es vielleicht auch nicht können) mal eben auf die andere Insel zu schwimmen, nutzen sie Skype. Die Bildtelefonie werde ich mir genau anschauen. Vielleicht kann ich ja mal ein Leitung zu meinen Kumpels in Bonn herstellen.

Ich gehe gerne schwimmen. Ab und zu liebe ich es insbesondere in ein Bad mit einer Sauna zu gehen und tüchtig zu schwitzen. Zumeist im Winter habe ich an verschiedenen Orten viele unterschiedliche Saunen ausprobiert. Angefangen hat meine „Liebe“ für das Saunieren in der Jugend, als meine Freundinnen und ich Gelegenheit hatten, die Sauna der Eltern einer Freundin zu benutzen. Das war eine recht kleine Privatsauna, in der man einfach nur saunierte und sich danach kühl abduschte. Alles recht einfach – doch ausreichend um das Saunieren kennen und lieben zu lernen. Später lernte ich dann regelrechte Wellnessoasen kennen, in denen neben verschiedenen Dampfbädern, römischen und griechischen Saunen zumeist auch Bio-, Farb- oder mit Musik beschallte Saunen zu finden waren. Gerne probierte ich die Therme am Bodensee, die einen Sprung ins kühle Nass des Bodensees erlaubte, genauso aus, wie die vielen neuen Bäder die nach der Wende in Mecklenburg- Vorpommern entstanden. Ich war bis vor einem Monat tatsächlich der Meinung, dass mich im Saunabereich nicht mehr sehr viel überraschen kann.

Doch dann ergab es sich, dass mein Leben mich nach Dänemark verschlug. Da es auf einem Schiff – jedenfalls auf dem Schiff auf dem ich zurzeit lebe – nur sehr eingeschränkte Waschmöglichkeiten gibt, ist ein täglicher Gang in ein dänisches Bad fast unumgänglich. Und seit ich dänische Bäder aufsuche, weiß ich, dass auch dort der Grundsatz „andere Länder andere Sitten“ gilt.

Positiv ist zu vermerken, dass die Preisgestaltung im sonst nicht gerade günstigen Dänemark sehr moderat ist. Es gibt Mehrfachkarten, bei denen ein Badbesuch inklusive Saunabesuch für einige Euronen zu haben ist. Preislich habe ich in Deutschland ähnliche günstige Eintrittspreise für solche Lokalitäten noch nicht gesehen. Die nächste Überraschung wartet auf den Besucher im Umkleidebereich, der anders als in vielen deutschen Bädern streng nach Weiblein und Männlein getrennt ist. Die Ausstattung der weiblichen Umkleidebereiche, denn nur für diese kann ich sprechen, lässt allerdings nichts zu wünschen übrig. Es gibt für Mütter mit Kleinkindern viele Extras, wie zum Beispiel Wickelauflagen, Babybadewannen und extra Mütter-Kindbereiche. Auch für alle anderen Besucher wird einiges an Extras in den weiträumigen Ankleidebereichen geboten.

Zu meinem großen Erstaunen wird tatsächlich kontrolliert, ob sich tatsächlich auch wirklich jeder Badegast vor dem Betreten des Bades duscht. Es wird tatsächlich nachgeschaut, ob auch die Haare vor dem Baden gewaschen worden sind. Eine solche Kontrolle ist sicherlich aus hygienischen Gründen sinnvoll und nicht ohne Hintergrund. Für mich jedoch reichlich ungewohnt, da ich eine „Waschkontrolle“ in dieser Form einfach nicht gewöhnt bin.

Im Bad selber findet man Becken und Saunen, wie man sie auch aus anderen Bädern kennt. Doch wie ich sehr schnell feststellte, gibt es keine Nacktbadebereiche. Die Dänen gehen tatsächlich mit Badesachen nicht nur in die Becken, sondern auch in die Sauna. Dafür geht es aber häufig ohne Handtuch in die Sauna. Das war für mich dann doch am Anfang mehr als gewöhnungsbedürftig, da so ein nasser Badeanzug für zumindest nach meinem Gefühl in der Sauna ganz schön lästig ist.

Die Zeit scheint in Dänemark für einen Saunagang keine Rolle zu spielen. Ich beobachtete tatsächlich Menschen die durchgehend einige Stunden dort verbrachten. Saunagüsse werden häufig gleich zu Beginn des Betretens der Sauna zubereitet. Zu diesem Zweck wird mit einem nassen Handtuch sehr intensiv durch die Gegend gewedelt, so dass den Saunierenden das Wasser nur so in das Gesicht spritzt. „Ganz schön Wikinger mäßig“, dachte ich bei mir. Zwischenzeitlich weiche ich dem Wasserschwall einfach aus. Badelatschen oder Saunamäntel scheinen in Dänemark nicht üblich zu sein. „Dafür ist es in Dänemark wahrscheinlich als Ausgleich üblich, die nassen Badesachen in der Sauna anzuziehen“, denke ich bei mir, während der nasse Badeanzug kribbelnd auf meiner Haut scheuert.

Zu guter Letzt suchte ich nach dem Schwitzen vergeblich nach Ruhebereichen. Anscheinend brauchen Dänen zwischen den Saunagängen keine Ruhe. „Wirklich Wikinger mäßig“, dachte ich bei mir, als ich die Saunierenden, die gerade einen fast 30 minütigen Aufguss genossen hatten, aus der Sauna heraus und unmittelbar danach in das Dampfbad hineinströmen sah.

Heute Hundeschwimmbilder aus Teneriffa von Hundis Lieblingsschwimmstelle in meiner Lieblingsbucht. Seufz.

Zuerst schwimme ich zu den Felsen und sehe nach, ob dort wieder so viele Fische sind – könnte ja mal passieren, dass ich doch einen erwische.

Ach, macht das Spaß die Pfoten im kühlen Nass abzukühlen.

Shake your body und mit den Tropfen fallen alle Sorgen ab.

Sehe ich nicht gefährlich aus?  – Wow – in bin ein Wolf.

Und noch eine Runde schwimmen, wer weiß wann wir wiederkommen.

Noch einmal schütteln – ach, ist das toll hier.

Na, wo bleibt sie denn  mit meinem  Ball?

Wenn mein Ball nicht kommt, schwimme ich noch ein paar Runden und kraule lässig in den Tag hinein .

Neben dem Fressen ist das Schwimmen meine allerliebste Lieblingsbeschäftigung.

So, fertig für heute und jetzt geht es frühstücken.

Ich wünsche ein gutes Frühstück und einen erfrischenden Tag.

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Einige Tage haben es einfach in sich. Und vor diesen Tagen bleibt man auch nicht verschont, wenn man in einem wunderschönen Urlaub auf Teneriffa ist. Das habe ich am eigenen Leib am letzten Sonntag erfahren.

Alles fing bereits am Samstagabend an. Ich wollte gerne mit meinem Mann skypen und meine Mails beantworten und saß am Notebook. Die Internetverbindung war so schwach und schlecht, dass keine Kommunikation mehr möglich war. Also packte ich das Notebook zusammen und schlich im Dunklen quer durch das ganze Haus auf die Terrasse des Hauses, auf der der Empfang am Besten sein soll. Dabei stolperte ich auf der Treppe und konnte noch gerade so mein Notebook vor dem Herunterfallen bewahren. Das aufgeschlagene Knie war eine kleine unangenehme Nebenerscheinung.

Auf der Terrasse erhielt ich vom Notebook die Meldung, dass keine Drahtlosverbindungen erkannt würden. Da mein IPad eindeutig das WLAN des Hauses anzeigte, wusste ich, dass die Störung nicht am WLAN des Hauses liegen konnte. Irgendetwas musste mit meinem Notebook nicht in Ordnung sein. Ich fuhr es hoch und runter, arbeitete mich Punkt für Punkt durch die Systemsteuerung und war am Ende auch nicht schlauer. Ohne Internetverbindung fiel ich am Ende müde ins Bett.

Am Sonntag morgen setzte ich meine erfolglosen Versuche nach meinem Morgenlauf mit dem Hund fort. Auf dem IPad setzte ich Hilferufe in alle Welt (u.a. nach Hause zu meinen Männern und zum Blog) ab. Auch ein netter junger Mann, der hier im Haus wohnt, versuchte sich erfolglos eine halbe Stunde am Notebook. Mittlerweile kannte ich die gesamte Systemsteuerung in und auswendig, aber fand nicht den fehlenden Haken, um die Drahtlosverbindung zu aktivieren. Mein Sohn sandte mir eine Anleitung zur Aktivierung, aber die Verbindung blieb tot. So ließ ich Notebook und Internet und begab mich in den Süden.

Dort machte ich vor den Felsen von Los Gigantes eines schöne Wanderung und fuhr dann nach Playa San Juan, um auch den Hund auf seine Kosten kommen zu lassen. Ich ging an einen einsamen Steinstrand und der Hund konnte schwimmen. Er wollte gar nicht wieder aus dem Wasser und schwamm über eine Stunde. Als er dann endlich heraus kam, hatte er wohl so viel Salzwasser getrunken, dass es ihm in großen Schwällen vorne und hinten heraus kam. Als ich noch schnell in einem Cafe einen Kaffee trank, bevor ich meine Freundin vom Flughafen abholen wollte, passierte „es“ unglücklicherweise auch dort. Das war mir recht unangenehm und ich bot an, sauber zu machen. Man entließ mich mit leicht genervten Blicken. Ich machte mich  zum Flughafen auf.

Wegen einem Stau(!), den ich auf der Insel wirklich nicht erwartet hätte, kam ich gerade noch fast in letzter Minute an, um meine Freundin abzuholen. Ich fand nach langer Kurverei und Sucherei endlich einen Parkplatz. Dann sprintete ich zur Ankunft des Flughafens. Da ich unglücklicherweise vor dem Abflug geparkt hatte, musste ich lange sprinten. Dann las ich auf der Anzeigetafel, dass der Flieger über eine Stunde Verspätung hatte. Aber auch diese Stunde ging herum und nichts Schreckliches passierte.

Irgendwann hatte ich glücklicherweise meine Freundin gefunden und wollte sie zum Auto dirigieren. Leider hatte ich in der Hektik vergessen, wo ich geparkt hatte. Eine geschlagene halbe Stunde suchte ich zwischen den vielen Wagen bis ich  Wagen und Hund wieder hatte. Ich fuhr rückwärts aus der Parklücke, damit wir den Wagen beladen konnten. Während wir hinter dem Wagen standen und einluden, setzte ein sehr alter Herr seinen Wagen rückwärts aus dem Parkplatz ohne nach hinten zu schauen. Wir schrien noch: „Halt, halt“. Er fuhr weiter und hielt erst, als  er meinen Wagen touchiert hatte. Es war nichts Schlimmes passiert, aber ein paar Kratzer hatte mein Wagen abbekommen. Die Situation musste geklärt werden. Dem älteren deutschen Ehepaar war das von ihnen verursachte Malheur völlig egal. Sie entschuldigten sich nicht einmal und wollten weg fahren. Ich forderte zumindest ihre Adressen. Es folgte eine weitere Stunde mit Diskussionen, in denen das ältere Ehepaar meinte, dass sie schon ewig auf der Insel leben würden und sie jeder kenne und überhaupt….. Es kam noch ein Herr von der Autovermietung hinzu und obwohl nur kleine Kratzer am Wagen waren, weitete sich die Diskussion aus und mittlerweile standen 20 Leute um uns herum. Langsam war ich in Schweiß gebadet.

Als wir endlich mit Gepäck und Hund Richtung Gebirge fuhren, war es dunkel geworden. Nun konnte ich zum ersten Mal Fahrt auf schmalen Gebirgsstraßen bei Dunkelheit üben. Das konnte mich an jenem Tag aber auch nicht mehr weiter beunruhigen. Dass wir dabei noch vergeblich nach einem kleinen Restaurant, wo wir ein wenig hätten essen können, suchten, sei nur am Rande erwähnt. Erst in Icod fanden wir eine kleine Taverne, die noch auf hatte. Ich hatte den Hund mit, obwohl Hunde normalerweise nicht mit in Restaurants in Spanien dürfen. Nett fragte ich, ob er ausnahmsweise mit rein dürfe. Der gute Mann winkte uns freundlicherweise herein, was wir dankbar annahmen. Hundi hob das Bein, ehe ich einschreiten konnte, und pisste vor die Tür.?????!!!!!!!

Mein Hund hatte sich während der Fahrt ruhig verhalten. Zu Hause angekommen, trank er drei Schüsseln mit Wasser in Windeseile hinunter und schlang sein Trockenfutter hinterher. Im Ergebnis war eine halbe Stunde später mein gesamter Balkon mit Hundeauswerfungen bedeckt, so dass ich erst einmal Nachts die Terrasse putzen konnte. Unterbrochen wurde ich von Anrufen von zu Hause, die mich ständig fragten, ob ich jetzt nicht endlich das Internet wieder hinbekommen hätte. NEIN – das hatte ich nicht – wann denn bitte auch? Meine Freundin wollte mich entlasten und nahm den Hund mit in ihr Zimmer. Das Ergebnis war, dass ich eine halbe Stunde später auch ihre Terrasse putzen konnte. Die restliche Nacht verbrachte ich mit dem Hund in den dunklen Weinbergen auf Gassigängen, in denen das restliche Salzwasser verarbeitet wurde.

Die gute Nachricht. Spät am Abend erhielt ich aus München einen entscheidenden Hinweis. Als ich mit dem Notebook in der Samstagnacht durch die Dunkelheit im Hause gegangen war, muss ich aus versehen auf eine Tastenkombination gekommen sein, die das WLAN ausgestellt hat. Mit einer Tastenkombination ließ sich das Problem beheben und ich bin wieder online.

Am Ende wird alles Gut und wenn……

Euch wünsche ich einen schönen geschmeidigen Tag.

Vor einigen Wochen wollte ich mir zu meinem Geburtstag selber ein kleines Geschenk machen und einen ganz tollen Tag nur für mich verbringen. Ich hatte am Abend vor meinen Geburtstag mit Familie und Freunden im kleinen Kreis ein wenig in den Geburtstag herein gefeiert. An dem Tag selber hatte ich mir frei genommen und lag morgens im Bett und überlegte, was ich denn jetzt wohl mit meiner großen Freiheit anfangen könnte.

Ich malte mir einen für mich tollen Tag im Kopf aus. Zunächst verschwanden die grauen Wolken, die ich durch mein Fenster sehen konnte. Ich lief mit dem Hund bei Sonnenschein und Wärme meine Joggingrunde und hatte an diesem Morgen nur nette Begegnungen. Dann würde ich ins Auto steigen und in ein großes Freizeitbad südlich von Bonn fahren. Ich würde dort schwimmen, saunieren, lesen – ein perfekter Tag.

Auf einmal fiel mir ein kleiner Zeittrick ein, den ich bereits als Kind benutzt hatte, um schöne Momente und Zeiten im Leben ein wenig zu verlängern. Ich hatte mir schöne Tage, wie zum Beispiel die Kindergeburtstage, immer im Vorfeld ganz intensiv vorgestellt und quasi im Kopf durchlebt. Dann habe ich mir gesagt. Schade, dass es bereits wieder vorbei ist. Wenn ich zaubern könnte, würde ich um Wiederholung bitten. Und siehe da, da das erste Ereignis nur im Kopf stattgefunden hatte, konnte ich alles in voller Länge noch einmal genießen. Sozusagen doppelte Freude mit Zeittrick.

Genau an diesem Geburtstag fiel mir dieser lang vergessene Zeittrick ein und ich probierte ihn neu. Als ich meinen Tag noch einmal im Kopf genossen hatte, erhob ich mich und konnte mit dem Zeittrick nun zum zweiten Mal einen schönen langen freien Tag genießen. Und der wurde dann sogar noch viel besser als die Vorstellung.

Ich lief mit meinem Hund meine Joggingrunde und die grauen Wolken waren verflogen. Die Sonne schien vom Himmel und für einen Tag war Sommer in Bonn. Ich stieg ins Auto und fuhr zu dem großen Freizeitbad. Gleich am Einlass erfuhr ich durch Zufall, dass Geburtstagskinder den ganzen Tag lang freien Eintritt für alle Bäder und Saunen haben. Was für eine Überraschung!  Die hatte ich in meiner ersten Version doch glatt ausgelassen!  Ich ließ den ganzen Tag die Seele baumeln und schwamm, saunierte, las in meinem Buch und döste vor mich hin. Und da alles umsonst war, gönnte ich mir sogar eine Massage, die meinem Körper und mir richtig richtig gut tat. Gegen Abend kam ich nach Hause und erhielt noch einen schönen Blumenstrauß, viele Anrufe und Glückwünsche per Internet – ein perfekter sehr laaaaanger und wunderschöner Tag. Der Zeittrick funktioniert also immer noch :-).

Ich wünsche allen Lesern einen schönen Tag und viel Zeit.