Mit ‘Seilbahn’ getaggte Beiträge

mit dem Fahrrad unterwegs

mit dem Fahrrad unterwegs

An unserem zweiten Tag in Nha Trang wollten wir ein wenig weiter die Umgebung erkunden. Wir  überlegten zunächst, uns wieder einen Scooter zu mieten, wie wir das bereits  in Sapa für einige Stunden getan hatten. Jetzt durften wir feststellen, dass Vietnam auch bei der Rollervermietung sehr wiedersprüchlich ist. Überall im ganzen Land werden Roller und Motorräder zu günstigsten Preisen für Touristen angeboten. Häufig wird noch nicht einmal der nationale, geschweige denn der internationale Führerschein verlangt. Doch in Nha Trang erfuhren wir im Hotel, dass Ausländer in Vietnam tatsächlich legal nur fahren dürfen, wenn sie den vietnamesischen Führerschein haben. Den zu erwerben dürfte jedoch den meisten Touristen recht schwer fallen. So bleibt dem Reisenden nur, das Verbot zu ignorieren und trotzdem zu fahren, wie es anscheinend sehr viele Touristen machen. Sollte die Polizei einen dabei anhalten, kämen laut Aussage einiger Motorradverleiher ungefähr 100 $ Strafkosten auf den Fahrer zu. Alternativ gibt es die Möglichkeit  sich den Roller oder das Motorrad gleich samt Fahrer zu mieten. Das haben wir für kleinere Strecken hier auch einige Male ausprobiert. Es ist im Allgemeinen recht günstig und bietet neben der reinen Fahrt gleich einen Führer inklusive. Seriöse Unternehmen, wie die in Verbänden zusammengeschlossenen Free Easy Rider oder die Easy Rider oder ähnliche Gruppen nehmen jedoch auch ihren Preis.

Nachem wir nun Flugzeug, Bahn, Bus, Auto, Rikscha und Motorrad ausprobiert hatten, wagten wir gestern einen Trip mit dem Rad. Für zusammen 3 € am Tag konnten wir zwei alte Fahrräder leihen. Beide waren mehr als alt und klapprig, aber sie fuhren. So stürzten wir uns dann in das belebte Straßentreiben. Ich schaute möglichst nur vorwärts und fuhr und fuhr und fuhr ohne anzuhalten. Rechts und links von mir kurvten andere Fahrradfahrer, Autos und tausende von Scootern. Aber mittlerweile bin ich ein wenig an den Verkehr gewöhnt und alles  lief prima. Immer wieder interessant sind auch die vielen bunten Motorradhelme, die in allen Formen und Farben und häufig passend zum Outfit getragen werden. Für Frauen mit Pferdeschwanz gibt es ein Sondermodell mit einem Loch im Helm, aus dem der Pferdeschwanz herausfallen kann.

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Buddha in der Pagode

Buddha in der Pagode

junger Mönche

junger Mönche

Unser erstes Ziel war der vier Kilometer entfernte Große Buddha. Am Fuße der riesigen Statue ist eine Pagode, die sich wirklich zu besichtigen lohnt. Wunderschöne Bild- und Holzarbeiten zieren die Wände, Decken und Fußböden. Von einem beflissenen selbsternannten Guide erfuhren wir, dass der dem Kloster vorstehende Mönch vor einigen Tage verstorben sei. Sein Bild hängt  in einem großen Saal und zu seinen Ehren werden bis zu seiner Einäscherung viele Zeremonien abgehalten.

Bild des verstorbenen Mönches

Bild des verstorbenen Mönches

Rund um die Pagode sind Tafeln mit religiösen Sprüchen in vietnamesischer und englischer Sprache aufgehängt.

Schrifttafel an der Pagode

Schrifttafel an der Pagode

Dann besichtigten wir den liegenden Buddha, der eine Kopie des großen thailändischen schlafenden Buddhas sein soll. Er wurde erst 2004 angefertigt. Die Füße sind riesig. Die überall auf den Figuren anzufindenden Kreuze haben nichts mit dem Dritten Reich zu tun, sondern bedeuten Sonne und Glück und sind weitaus älter als aus dem letzten Jahrhundert. Von hoch oben auf der Anlage, dort wo sich der große weiße Buddha befindet, bietet sich ein fantastischer Ausblick auf die Reisfelder und Berge um Nha Trang. Im weißen Buddha selber ist ein kleiner Tempel, an dessen Eingang sich Yin und Yang, dargestellt als guter und als böser Mensch befinden. Auch hier zündeten wir Räucherstäbchen an. Vom Glück und guten Wünschen gibt es nie genug.

am Fuße des schlafenden Buddha

am Fuße des schlafenden Buddha

Füße des schlafenden Buddhas mit Sonnenzeichen

Füße des schlafenden Buddhas mit Sonnenzeichen

Buddha mit Räucherstäbchen

Buddha mit Räucherstäbchen

Yin Und Yang

Yin Und Yang

Gräber bzw. Urnenkästen

Gräber bzw. Urnenkästen

Nachdem wir den Friedhof bzw. die kleinen Kästen, in denen die Asche von Verstorbenen aufbewahrt wird, besichtigt hatten, ging es wieder abwärts. Unterhalb des weißen Buddha befindet sich eine riesige Glocke. Ein Mönch forderte uns auf, uns unter die Glocke zu setzen, während er diese von außen mit einem riesigen Holzpfahl anschlug. Ob das auch ein Glücksritual ist, habe ich nicht herausbekommen, aber es war überhaupt nicht laut, sondern nur sehr angenehm dort unter der Glocke zu sitzen.

Große Glocke

Große Glocke

Landschaft um Nha Trang

Landschaft um Nha Trang

Wir verließen die ruhige Pagode und stürzten uns in den lauten Straßenverkehr, um quer durch die Stadt und dann immer parallel zum Strand zu fahren. Südlich von Nha Trank ist quer über das Meer eine große Seilbahn zu einer Insel errichtet worden. Wer mag, kann für 500000 Dong oder 25 $ über das Meer schweben. Wir mochten nicht.

Seilbahn über das Meer

Seilbahn über das Meer

Wir wollten lieber in einer der kleinen Garküchen etwas essen und danach noch einen Stopp an einem Früchtestand einlegen.  Die Frau vom Fruchtstand mixte uns einen erfrischenden Mangodrink, der neue Kraft für die Weiterfahrt gab. In der Mittagshitze ging es zurück in die Stadt. Obwohl ich zu Hause viel und gerne Fahrrad fahre, war ich heute doch recht froh, dass die Tour beendet war, denn auf dem unkonfortablen Rad zwickte nicht nur die Rückseite. Dennoch hat sich der Ausflug auf dem Zweirad, der neben interessanten Ausflugszielen vor allen Dingen eine andere Perspektive bot, auf jeden Fall gelohnt.

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Gleich werdet Ihr ziemlich farbintensive Bilder von unserem Teideaufstieg sehen. Es ist kaum zu glauben, aber es war wirklich so ein blauer Himmel. Wir fotografierten viel und staunten bereits beim Fotografieren, was für einen blauen Himmel wir auf dem Display zu sehen bekamen.

Von Icod ging es am Morgen mit dem Mietwagen an Puerto de la Cruz vorbei Richtung Teide. Wir fuhren endlose Serpentinenstraßen hoch und hatten immer wieder fantastische Ausblicke auf den Teide vor uns und die Küste hinter uns. Nachdem die Baumgrenze bei ungefähr 2000 Meter überwunden war, ging es noch eine kleine Weile durch eher karge Kraterlandschaft bis wir an der Bodenstation der Seilbahn ankamen. Leider durfte Hundi nicht mit in die Seilbahn und auf den Gipfel und musste daher im Auto sitzen bleiben. Da es wenig Schatten gab, ließ ich alle Wagenfenster auf und deckte die Scheiben des Wagens noch zusätzlich mit einem Badehandtuch ab. Da ein ziemlich kalter Wind unmittelbar durch die offenen Scheiben in das Fahrzeug hinein blies, konnte ich den Hund im Wagen beruhigt  zurück lassen.

Mit der Seilbahn, bei der wir gar nicht lange anstehen mussten, nachdem wir 25 € an der Kasse bezahlt hatten, ging es in wenigen Minuten hoch zum Gipfel. Wir hatten eine fantastische Aussicht und wirklich den richtigen Tag für den Gipfel gewählt. Gerne wären wir diese Tour auch zu Fuß gegangen. Da jedoch eine Genehmigung für die letzten 150 Meter des Gipfels erforderlich ist, die uns auf den Zeitraum zwischen 13.00 und 15.00 Uhr festlegte, hätten wir bereits sehr früh von unserem Quartier los müssen, um die ganze Tour zu Fuß zu wandern. Wir waren uns zudem auch nicht sicher, ob wir um 15.00 Uhr noch den Abstieg rechtzeitig vor der einsetzenden Dunkelheit schaffen würden. So zogen wir für diese Tour die Seilbahn vor.

Dann kamen wir oben an der Seilbahnstation an und durften an einer Kontrollstelle unsere Genehmigungen vorlegen. Zwei Kontrolleure inspizierten sehr genau unsere Genehmigung. Die Erlaubnis hatte ich vor zwei Wochen hier auf Teneriffa im Internet beantragt und nach einem Tag erhalten. Meine Freundin hatte sie in München ausgedruckt und mitgebracht. Mit solchen Genehmigungen soll der Gipfelansturm kanalisiert werden. Diese Genehmigungen sind jeweils auf zwei Stunden beschränkt und kosten nichts extra. Allerdings war das letzte Stück auf den Gipfel, das für uns noch einmal eine halbe Stunde dauerte, richtig gut anstrengend. Es ging steil nach oben. Es war um die Null Grad und oben pfiff ein ordentlicher Wind. Auch die Sonneneinstrahlung war recht intensiv. Keuchend kamen wir Schritt für Schritt dem Gipfel näher. Am Rand des schmalen Aufstiegweges stiegen uns schwefelige Dämpfe in die Nase und ab und zu fasste ich beim Aufstieg an richtig heißes Gestein. So ein Aufstieg auf einen Vulkan, der zudem noch der höchste Berg Europas sein soll, ist doch etwas anderes als meine bisherigen Alpenwanderungen.

Dann hatten wir es geschafft und teilten uns mit zwei spanischen Frauen, die kurz vor uns aufgestiegen waren, den Gipfel. Da eine Wolkenschicht unter uns lag, konnten wir nicht die anderen kanarischen Inseln und auch nicht die Küste sehen. Wir sahen Wolken und riesige Wälder und auch den Krater und sehr viel Geröll. Was für ein Ausblick. Die Mühe hatte sich gelohnt. Wir machten viele Fotos, die jedoch allesamt nicht den herrlichen Gesamteindruck und die Größe und Schönheit der Natur wieder geben können.

Dann ging es Schritt für Schritt wieder bergab. Nun kamen uns bereits vier weitere Gipfelstürmer entgegen, die jedoch ein wenig langsamer unterwegs waren und sich keuchend bei uns erkundigten, wie weit es denn wohl noch zum Gipfel sei. Zurück an der Seilbahnstation gingen wir noch eine Extrarunde um die Station, um die Berg- und Vulkanwelt auch noch einmal aus dieser Höhe aus jedem Blickwinkel begutachten zu können. So viel Geröll in groß und klein und dermaßen intensive Farben hatte ich lange nicht mehr gesehen.

 

Dann fuhren wir mit der Seilbahn wieder bergab und befreiten Hundi aus dem Wagen. Damit auch er noch etwas von dieser Teidetour hatte, fuhren wir zwei Kilometer von der Seilbahnstation auf einen kleinen Parkplatz und machten eine zweistündige Wanderung am Fuß des Berggipfels. Hier fangen die sogenannten weißen Berge an und teilweise sah die Landschaft richtig wüstenmäßig aus.

Auch von dort hatten wir einige schöne Ausblicke auf den Gipfel.  Nach zwei Stunden hatten wir genug gewandert und konnten noch vor der beginnenden Dunkelheit weitere schöne Ausblicke bei der Heimfahrt Richtung Icod genießen.

Ich wünsche allen Lesern einen schönen Tag und einen guten Weg.

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BuGa Koblenz

Gestern habe ich über die langen Warteschlangen berichtet, die es für mich zu überwinden galt, um in den Genuss des Blumenmeeres der Bundesgartenausstellung in Koblenz zu kommen. Als ich am Deutschen Eck in Koblenz aus dem Bus ausgestiegen war und mich ein wenig orientiert hatte, beschloss ich mir zunächst den größeren Teil der Gartenbauausstellung anzusehen. Zu diesem Zweck mußte ich zunächst zur Seilbahnstation finden. Dabei sah ich rechts und links bereits wunderschöne Grünanlagen mit in allen Farben blühenden Pflanzen.

BuGa Koblenz

An der Seilbahn angekommen, mußte ich wieder anstehen. Hier ging es jedoch relativ schnell voran und ehe ich mich versah, saß ich in einer gläsernen Kabine und schwebte über den Rhein zur Festung Ehrenbreitstein hinauf. Was für ein Ausblick! Es ging steil hinauf und unter uns fuhren die großen Rheinschiffe entlang.

BuGa Koblenz - Rheinschiffe
Viel zu schnell verging für mich die Fahrt. Ich hätte noch stundenlang den schönen Ausblick aus der gläsernen Gondel auf den Rhein und Koblenz genießen können. Haarscharf ging es über die Baumwipfel hinweg und dann war ich auch bereits oben angekommen. Nun mußte ich mich entscheiden, wohin es denn auf dieser großen Fläche zuerst hingehen sollte.

BuGa Koblenz - Deutsches Eck
Ich entschloss mich zunächst in die Festung Ehrenbreitstein zu gehen und einen Blick nach unten auf Koblenz zu werfen. Von dort wirkten die Gondeln der Seilbahn, in denen ich eben noch gesessen hatte, sehr klein. Die Räumlichkeiten und Höfe der Festung sind zum großen Teil alle in die Gartenschau einbezogen und auch innerhalb der Festung trifft man überall  auf Blumen und Blumenkunst.

BuGa Koblenz - Vasen

Es gibt Ausstellungen über Floristik und eine weitere über den Gartenbauarchitekten Lenné. Sogar eine Weihnachtsausstellung  wäre zu besichtigen gewesen. Am Eingang derselben sah ich einen Weihnachtsmann mit Motorrad stehen. Nein, bei dem guten Wetter war mir überhaupt nicht nach Weihnachten und ich ließ diese Ausstellung einfach aus. Da es ohnehin kaum möglich ist, alles bis ins Detail an einem einzigen Tag anzusehen, begnügte ich mich mit einem Überblick und einigen für mich interessanten Standorten. Und auch dafür durfte ich an diesem Tag gut wandern.

BuGa Koblenz 19

Entlang der Festungsmauer gab es sehr abwechslungsreich gestaltete kleine Themengärten und auf dem Dach verschiedene Gärten im Zeitenwandel. Ich hätte noch viele Stunden hier verbringen können. Am Rande sah ich auf einer Wiese noch eine Vorstellung von großen Greifvögeln und ging an einer Bühne vorbei, auf der Blindenhunde vorgestellt wurden. Da ein Großteil der Hunde Labradorhunde waren, mußte ich einfach stehen bleiben und ein wenig zuhören.

BuGa Koblenz

BuGa Koblenz - Blindenhund

Nachdem ich alles um die Festung herum gesehen hatte, zog es mich dann doch zu den weiträumigen Blumenflächen, die in allen Farben leuchteten.

Ich wünsche allen Lesern einen schönen Tag und viel Freude an bunten Blumen.

BuGa Koblenz

BuGa Koblenz

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BuGa Koblenz

Um die Bundesgartenschau in Koblenz zu besuchen, hatte ich mir extra einen sonnigen Tag ausgesucht, da ich das Blumenmeer, das mich dann auch tatsächlich erwartete, gerne in der Sonne besichtigen wollte. Meine letzte Bundesgartenschau hatte ich vor vielen Jahren in Cottbus besucht. Damals hatte ich mir in Cottbus leider einen Regentag ausgesucht und fand es gar nicht so schön, in dem grauen und kalten Wetter durch die Pfützen zu laufen und mich darauf zu freuen, möglichst schnell wieder in eine Halle zu kommen. Später war ich dann häufig auf der Internationalen Gartenschau in Rostock, da ich zu der Zeit als diese stattfand, dort wohnte. Einen ganzen Sommer lang war ich oft auf dem Gelände und habe mich sehr an den schönen Blumenanlagen an der Warnow erfreut.

BuGa Koblenz

Nun war es wieder soweit. Endlich konnte ich einen ganzen Tag Blumen sehen und wunderschön angelegte „Blumenmeere“ besuchen. Doch ganz so einfach, wie ich mir das vorgestellt hatte, lief es nicht. Zunächst mußte ich nach Koblenz kommen und hatte mich mit dem Auto wohl für das falsche Verkehrsmittel entschieden, denn ich landete kurz vor Koblenz im Stau. Als der schließlich überwunden war und ich nach einigem suchen den Park und Ride Parkplatz erreicht hatte, mußte ich dort zunächst mit dem Wagen in einer Schlange anstehen, bis ich auf den Parkplatz durfte. Das war jedoch erst der Anfang. Vor der Bushaltestelle am Park und Ride Parkplatz wartete eine mehrere hundert Meter lange Warteschlange und ich stand fast eine Stunde in derselben. Mit den anderen Wartenden machte ich Witze in der Art, dass wenn wir wohl die Gartenschau endlich erreicht haben würden, es langsam Zeit sein würde, an den Rückweg zu denken. Da noch sehr viele Menschen hinter mir standen, die wahrscheinlich noch mehrere Stunden warten mußten, kann ich zur Organisation festhalten, dass hier wirklich eine Schwachstelle ist. Hier hätten eindeutig mehr Busse eingesetzt werden müssen, denn der Besucherandrang konnte ja schließlich für die Stadt Koblenz nicht völlig unerwartet kommen.

BuGa Koblenz - Deutsches Eckmit der Seilbahn von dem Ausstellungsgelände am Deutschen Eck über den Rhein auf die Festung Ehrenbreitstein

BuGa Koblenz - EhrenbreitsteinBlick auf die Festung Ehrenbreitstein

Ganz so schlimm – wie schon vermutet – wurde es jedoch für mich persönlich nicht, denn am späten Vormittag erreichte ich den ersten Teil des Ausstellungsgeländes und konnte mit meiner Besichtigungstour beginnen. Da ich so viele Bilder gemacht habe, habe ich mich entschlossen, diese ein wenig zu sortieren und lieber mehrere Teile zu schreiben. Heute beginne ich daher mit meinem ersten Teil über die Bundesgartenschau, der unter anderem auch viel Geduld und Langmut beim langen Warten verlangte. Als ich mit dem Shuttlebus am Deutschen Eck angekommen war und mir die Kassenschlange durch einen glücklichen Zufall (ein Mann hatte eine Karte zuviel, die er mir verkaufte) erspart hatte, ging es durch die Pforten hinein ins Blumenmeer. Zunächst mußte ich mir einen ersten Eindruck über das Gelände verschaffen, auf dem die Bundesgartenschau 2011 in Koblenz stattfindet.

BuGa Koblenz - Warteschlangen                        lange Warteschlangen auch vor der Rückfahrt mit der Seilbahn

Es gibt drei große Ausstellungsflächen. Die beiden kleineren befinden sich auf der linken Rheinseite am deutschen Eck und am Schloss. Mit der Seilbahn geht es über den Rhein auf die Festung Ehrenbreitstein, um den dritten und größten Teil der Bundesgartenschau zu sehen.

BuGa Koblenz - SchlossBlick auf das Schloss

Mir haben alle drei Teile sehr gut gefallen, denn überall gibt es viele Blumen und auch viele sehr schön angelegte künstlerische Gestaltungsräume zu sehen. In den Schlossgärten sind die Blumen in einer großen Kronenform gepflanzt, die wohl nur aus der Luft zu sehen ist.

Ich wünsche allen Lesern einen schönen Tag und hoffe, dass mögliche Warteschlangen heute nicht allzu lang sind.