Mit ‘Sonnenuntergang’ getaggte Beiträge

Lasko denkt in Dänemark

Lasko denkt in Dänemark

Gestern – die letzten Tage hat es hier wie aus Kübeln geschüttet. Das fand ich prima. Ich konnte durch Pfützen springen und hatte ständig eine gute Befeuchtung von oben. Leonie fand den vielen Regen gar nicht so witzig. Dieses Wochenende sind in Aalborg Hafentage. Anlässlich dieser Festtage waren viele Veranstaltungen entlang der Kaikante geplant. Es sollte Ausflugsfahrten, Regatten, Konzerte, Ausstellungen und viele bunte Stände geben. Doch bei Dauerregen fielen die meisten Veranstaltungen regelrecht ins Wasser.

Die Musiker auf den Showbühnen spielten vor einem recht ausgedünnten Publikum, das tapfer seine Regenschirme gegen Starkregen und Windboen verteidigte. Die vielen Springburgen und Spielgelegenheiten für die Kinder blieben sich allein überlassen. Und auch auf Eis und Poelser schien niemand recht Lust zu haben. Warum fragt mich eigentlich keiner? Ich wäre ein sicherer Dauerkunde am Poelserstand und käme ganz bestimmt auch bei Regen.

Die Jüttländische Bank hatte am Hafenrand eine riesige Ruschbahn aufgebaut, die direkt in den Limfjord führte. Doch anscheinend hatte niemand von den Zweibeinern Lust sich im Limfjord auf der Riesenrutschbahn  nass zu machen. Alle waren bereits vom Regen durchnässt. Warum fragt mich eigentlich keiner? Ich wäre so gerne auf der Rutschbahn in den Limfjord gerutscht. Und wenn es sein muss, würde ich auch den ganzen Tag rutschen.

Hinter der großen Eisenbahnbrücke ist zurzeit der Zirkus Benneweis. Dort habe ich mit Leonie gestern morgen große Elefanten beobachtet, die gefüttert und geduscht wurden. Doch wegen dem Regen scheinen auch nicht allzu viele Leute Lust auf Zirkus zu haben. Warum fragt mich eigentlich keiner? Ich hätte unheimlich Lust auf Zirkus. Ich möchte die großen Löwen und Elefanten sehen und selber in der ersten Reihe sitzen und zuschauen, wie andere Tiere Kunststücke machen. Leider sind Hunde im Zirkus verboten. So bleibe ich denn auf dem Boot und träume von Poelsern, Wasserrutschen und Zirkuszelten.

Heute – wir haben den längsten Tag im Jahr dann doch noch ohne Regen am Abend gefeiert. Zwischen den Regenschauern kam ab und zu sogar die Sonne hervor.

Es gibt ein Boot auf dem Limfjord, das Jesus heißt. Die Leute, denen das Boot gehört, scheinen in Sachen Gottes unterwegs zu sein. Das bewahrte sie allerdings nicht davor, auf eine Sandbank aufzulaufen. Als der Herr sie nach drei Tagen immer noch nicht befreit hatte und auch die Sache mit dem „über das Wasser laufen“ nicht klappte, musste ein Boot ausgeschickt werden, das Jesus von der Sandbank zog und nach Aalborg zurück brachte. So sahen wir Jesus im Schlepptau.

Damit Dänemark nicht vollkommen im Grau versinkt, hier ein paar Fotos rund um die Aalborger Hafentage.

Schulhafen

Schulhafen

Sonnenuntergang Limfjord

Sonnenuntergang Limfjord

Eisebahnbrücke

Eisebahnbrücke

Wylde Swan

Wylde Swan

Britta Leth

Britta Leth

Saga

Saga

Loa

Loa

Sonnenuntergang Limfjord

Sonnenuntergang Limfjord

Jesus im Schlepptau

Jesus im Schlepptau

Morgen – es ist Sonntag und ich werde endlich einmal wieder ausschlafen. Euch allen wünschen wir einen wunderschönen sonnigen Sonntag.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Lasko denkt

Lasko denkt

Gestern – ich bin mit anderen Hunden im Wasser gewesen und das war wunderbar. Am späten Abenden haben wir einen Platz an einem kleinen Strand gefunden, der menschenleer war. Auch andere Hundebesitzer waren mit ihren Hunden dort. Das gab eine tolle Wasserparty. Doch so gut ich auch schwamm, gestern war ein anderer Labrador da und der war einfach immer eher am Stöckchen als ich. Der schwamm so viel schneller und besser als ich. Ich knurrte in mich hinein, strengte mich an, aber es nützte nichts. Ich musste letztlich akzeptieren, dass es hier einen gab, der besser und schneller als ich war.

Als ich mich später bei Sonnenuntergang auf der Terrasse ausruhte, dachte ich darüber nach, dass ich neulich auch einen Hund getroffen hatte, der noch flinker als ich die Felsen hoch kletterte. Und dann treffe ich beim Wandern auf Ziegen, denen kann ich überhaupt nicht mehr folgen. So schnell springen die von Stein zu Stein.

Ich muss mich wohl damit abfinden, dass es im Leben viele andere Lebewesen gibt, die Dinge viel besser als ich machen können. Soll ich deswegen traurig sein? Lohnt sich ein Vergleich mit anderen? Vergleichen bringt eigentlich nichts, denn jeder ist anders. Und soll ich mich im ernst mit einer Ziege vergleichen? Dennoch ärgert es mich manchmal, wie die Ziegen mir davon hopsen. Auf der anderen Seite denke ich, dass manchmal vergleichen doch etwas bringt. Ich schaue mir von anderen ab, wie sie es gut machen und versuche es dann nachzumachen. Nein, ich meine nicht die Ziegen :-).

Leonie muss manchmal lachen, wenn sie merkt, dass ich auf die Ziegenböcke ein wenig grummelig bin. Sie weiß genau, dass da manchmal auch ein bisschen Neid mitschwingt. Aber ist das nicht mensch(hund)lich?

denken bei Sonnenuntergang

denken bei Sonnenuntergang

Heute – heute morgen habe ich beim Morgenlauf einige Hundekumpel, die ich nicht gerade zu meinen allerbesten Freunden zähle, getroffen. Andere Hunde, die ich gerne getroffen hätte, habe ich nicht getroffen. Es fällt mir auf, dass ab und zu Begegnungen sehr zufällig sind. Wenn ich etwas erwarte, kommt es nicht. Und wenn ich auf etwas nicht warte oder es nicht erwarte, dann kommt es.

Bedeutet das, dass alles nur Zufall im Leben ist oder dass die Dinge dann zu einem kommen, wenn die Zeit dafür gekommen ist? So viele Fragen?

Nun habe ich aber für einen Hund ganz schön viel gedacht. Den restlichen Tag werde ich mich jetzt dem Fressen und dem Ausruhen widmen.

Morgen – ich lasse die Dinge, Zweibeiner und Hunde auf mich zukommen.

Wenn die Sonne in Aalborg untergeht, geht der Trubel am Kai an den wärmer werdenden Sommertagen erst richtig los. Restaurants, Bar und Restaurantschiffe laden mit langen Speisekarten zum Verweilen ein.

Auch die Prinses Juliana liegt fest vertäut im Stadthafen und wartet auf Besucher.

Die Eisenbahnbrücke wurde vor einigen Wochen von einem Schiff gerammt und ist vorrübergehend (vielleicht ein halbes Jahr) außer Betrieb.

Ein Brückenelement wurde vor einer Woche von einem Großen Schwimmkran entfernt und nun ist der Schiffsverkehr Limfjord Richtung Westen wieder möglich. Bahnreisende werden mit Schienenersatzverkehr in den Norden gebracht, wo sie ihre Reise fortsetzen können.

„Blaue Welt am Abend“  am Stadthafen in Aalborg

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Heute ohne viele Worte einige Sonnenuntergangsbilder. Diesen Anblick kann ich im Moment fast jeden Abend hier auf Teneriffa in Icod de los Vinos genießen. Hinten von der Terrasse sehe ich den Sonnenuntergang über dem Atlantik und vor dem Haus scheinen die letzten Sonnenstrahlen des Tages auf den Teide.






Vielleicht die passende Musik:







Ich wünsche Euch allen eine Gute Nacht und einen schönen Sonnenaufgang.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Heute mache ich mir selber ein kleines Geburtstagsgeschenk und genieße einen freien Tag. Ich werde mich treiben lassen, etwas schönes unternehmen und wenig online sein. Um diesen Tag auch hier ein wenig auszufüllen, habe ich für jeden Monat meines persönlichen Jahres ein Foto ausgesucht.

                                                August – Koblenz Bundesgartenschau

                                               Juli – München Biergarten

                                                                                                                                      Juni – Ostsee

Mai – The Hooters – Rhein in Flammen

April – Blütenduft

März – Frühling

Februar – Sonnenuntergang auf Fuerte

Januar – Rheinhochwasser

Dezember – viel Schnee

November – Ausflug ans Meer

Oktober – Herbst am Rhein

September – neue Farbe für das Haus

Ich wünsche allen Lesern einen schönen Sommertag.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Viele Jahre sind vergangen seit ich das letzte Mal auf Fuerteventura war. Ein klassischer Familienurlaub in einer Anlage mit allem Komfort und vielen Angeboten für Kinder. Im Restaurant herrschte ein entsprechender Lärmpegel, an dem auch meine beiden damals vier und sechsjährigen ausgiebig beteiligt waren. Für eine Familie ohne Kinder wahrscheinlich der blanke Horrorurlaub. Neben den Kinderattraktionen und den schönen Sandstränden flog der Rest der Insel in einigen Tagesausflügen schnell an uns vorbei. Wir sahen die großen Sanddünen im Nordosten der Insel, die wunderschönen weißen Sandstrände im Süden und schafften es sogar, einen Blick auf das Wrack der American Star vor der steilen Westküste zu werfen.

Wrack der American Star


Als ich dann nach Jahren wiederkam, fiel mir auf den ersten Blick auf, dass sich an der Ostküste viel an Bautätigkeit getan hatte. Neue Hotelanlagen, neue Strandanlagen, Wohnsiedlungen und sogar große Einkaufszentren waren entstanden.

                                                        Neubauten in Caletta de Fuste

Dieses Mal war ich nicht mit Familie, sondern allein gereist. Ganz allein war ich allerdings nicht, da mich mein Labrador begleitete. Hotelanlagen und auch viele Privatunterkünfte schieden daher von vornherein als Unterkunft aus, da Hunde nicht überall erwünscht sind. Nachdem ich im Vorfeld der Reise ein bisschen recherchiert hatte, hatte ich eine Unterkunft auf der Mitte der Westseite der Insel „hinter den Bergen“ in Aguas Verdes gefunden. Handy- und Navigationsempfang gab es laut Aussage der Vermieter in diesem Tal noch nicht. Ein absoluter Ort der Ruhe? Ich war gespannt.

Mit meinem Mietwagen und Hund fuhr ich vom Flughafen bei Porto Rosario immer Richtung Westen und fand das gut und neu angelegte Straßensystem der Insel mit den vielen Kreisverkehren, die ein zügiges Fortkommen ermöglichten, äußerst komfortabel. Doch dann ging es ins leichte Gebirge hinauf und die anscheinend weniger befahrenen Straßen wurden enger und holpriger. Auch Seitenbegrenzungen gab es nicht.

                                                         Ausblick über die Westgebirgskette zum Atlantik

Die Ausblicke waren dafür umso faszinierender. Gleich bei meiner ersten Fahrt genoss ich den Blick auf das endlos wirkende Zentralland hinter mir und die immer neuen Ausblicke in Richtung Atlantik vor mir. Bei meinem dreiwöchigen Aufenthalt sollte ich hier noch einige Male über die Pässe fahren und jedes Mal wieder über die ständig wechselnden Farben von Boden, Gebirge, Himmel und Meer staunen. Verkehr gab es auf der sieben Kilometer langen Strecke zum Atlantik kaum. Ab und zu kam mir ein Fahrzeug entgegen, dessen Fahrer ich spätestens nach den dritten Tag meines Aufenthaltes „identifizieren“ konnte. Ich merkte sehr schnell, dass in diesem Teil der Insel anscheinend wirklich jeder jeden kannte und Nachbarn wirklich noch Nachbarn waren, denn die Bevölkerungsdichte ist hier auch heute noch recht  überschaubar.

                                                         Ziegenfarm

Kaum hatte ich die letzte Erhöhung geschafft und eine sehr große Ziegenfarm passiert, schlängelte sich der Weg hinunter an der alten Ferienanlage Aguas Verdes entlang zum Atlantik. Die Straße geht bei der Anlage in eine Piste über, die in einigen Bogen an die kleine Bucht am Atlantik führt. Häuser gibt es nur wenige auf den Weg an die Küste. Teilweise im Mehrfachpack zusammengelegen, wie die Casas Blancas, eine Ansiedlung von Häusern, die hauptsächlich von „Auswanderern“ und als Ferienhaus genutzt werden. Andere Häuser liegen vereinzelt direkt am Ende der kleinen Bucht oder auf den Steilklippen oder mit bester Aussicht ganz oben auf den Hügeln. Obwohl auch einige Spanier hier wohnen, wird das Tal anscheinend in erster Linie von Ruhe suchenden Auswanderern und Ferienhausbesitzern aus dem Ausland bewohnt.

                                                       Häuser an der Steilküste

Für mich war erst einmal in Aguas Verdes das Ziel erreicht. Die Anlage Aguas Verdes machte auf mich sofort den Eindruck, dass sie wohl in den 80gern Jahren einmal wunderschön weiß, mit Pools und Minigolf da gestanden hat. Nun bedurfte diese Anlage aber dringend der Sanierung und versprühte leider nur noch einen gewissen maroden Charme, der eine bessere Vergangenheit vermuten ließ. Dann aber stellte ich in den nächsten Wochen fest, dass es sich in dieser Anlage doch recht gut leben lässt, wenn man bereit ist, über die recht angeschlagenen Außenanlagen und die Risse im Mauerwerk hinweg zu sehen.

in den Mauern von Aguas Verdes

Grün ist die Anlage immer noch und man hat von den Terrassen und Balkonen teilweise wunderschöne Ausblicke auf den Atlantik und die endlos wirkende Steilküste. Es ist ruhig und nur ruhig. Wer also Ruhe und Entspannung sucht und auf jegliche Ablenkungen von außen gern einmal eine Zeit verzichten kann, ist hier richtig. Die Apartments selber sind einfach und solide eingerichtet, aber es fehlt an nichts. Teilweise sind sogar Waschmaschinen vorhanden. Aufpassen muss man nur, dass man sich in der Inselmitte in Antigua oder noch besser in Caleta de Fuste im Einkaufszentrum gut mit Wasser und Lebensmitteln eindeckt, denn im Tal selber und im Umkreis von sieben Kilometern gibt es nichts zu kaufen. Es gibt weder ein Restaurant, noch eine Taverne oder einen kleinen Laden. Daher ist es unbedingt geraten, gleich auf dem Weg vom Flughafen an die Erstversorgung zu denken. Wenn aber der Kühlschrank einmal gut gefüllt ist, lässt es sich in der Anlage mit Blick ins Grüne und auf den Atlantik und die faszinierenden Sonnenuntergänge sehr gut leben. Auch mein Hund war willkommen und auch nicht der erste Hund in der Anlage.

Sonnenuntergang – jeden Tag wieder gern gesehen

Die Umgebung eignet sich für lange Spaziergänge, Wanderungen und Entdeckungstouren. Sicher kann man hier und da das kaum vorhandene Grün vermissen. Entschädigt wird man aber  immer wieder durch das Farbenspiel von Licht, Wolken und Meer, das sich auch auf den kargen Steilhängen wiederspiegelt. Auch für den Hund eine ideale Umgebung zum Laufen ohne Ende. Mit Labrador, der das Wasser liebt, endeten unsere Spaziergänge natürlich immer wieder am Wasser und für meinen Hund in den Wellen des Atlantiks. Ich selber war wegen der äußerst starken Brandung mit dem Schwimmen im Tal ein wenig vorsichtiger und habe lieber auf die Ebbe gewartet und dann in den „Felsbadewannen“, in denen das Wasser zurückgeblieben war, gebadet. An der Steilküste versteckt in den unzähligen Nischen, die der Atlantik in die Felsen gegraben hat, finden sich bei genauer Suche so  einige Sonnenanbeter, die hier ungestört baden und liegen können.

                                                       Stürmische Brandung

Da es nur sehr wenige Menschen in der Gegend gibt, kommt man auch recht schnell ins Gespräch und erfährt viel über die Menschen, die Gegend und die Geschichte des Tals. So habe ich mich trotz meines „Singleurlaubes“ von der Familie nie wirklich einsam gefühlt und würde jederzeit wieder zurückkehren in den wilden Westen der Insel.

Blick aus dem Apartment auf den Atlantik – wo ist die Möwe?

Während ich im Saarland umherziehe wünsche ich allen Lesern einen schönen Tag und ab und zu Orte der Ruhe.