Mit ‘Sturm’ getaggte Beiträge

Regenbogen

Regenbogen

In diesem Jahr hatten wir auf Teneriffa einen außergewöhnlich warmen Winter. Viel Sonnenschein, im Süden der Insel keinen Regen und nicht einmal auf dem Teide lag Schnee. Doch die Situation hat sich seit einigen Tagen schlagartig geändert. Viel Schnee in den Höhenlagen ab 1.800 Metern. Schneeräumfahrzeuge auf Teneriffa und Gran Canaria im Dauereinsatz, Überschwemmungen und gesperrte Straßen. In Los Gigantes wurden sogar die geplanten Karnevalveranstaltungen abgesagt und auf das erste Märzwochenende verschoben. Für eine kurze Zeit ist es im Sonnenparadies ein wenig kühl und stürmisch.

Wasser auch auf den Gehwegen

Wasser auch auf den Gehwegen

Wasser - überall Wasser

Wasser – überall Wasser

Wind und Wellen

Wind und Wellen

Wind und Wellen

Wind und Wellen

Doch unten an der Küste im Süden ist das Wetter halb so wild. Ein paar Tage Regen, den die Natur dringend braucht und der die leeren Wassersammelbecken hoffentlich wieder auffüllen wird. In den Bergen sind zurzeit Spaziergänge und Wanderungen nur sehr eingeschränkt möglich. Dafür lässt es sich wunderbar auf den Küstenwegen aushalten. Faszinierende  Ausblicke auf den stürmischen Atlantik mit hohen Wellen sind garantiert. Ab und zu lässt sich zwischen den grauen Wolken und den Regenschauern, auch einmal die Sonne  blicken. Im Übrigen entschädigen wunderschöne Regenbogen für die etwas ungemütlichen Tage.

Regenbogen

Regenbogen

Regenbogen

Regenbogen

Regenbogen

Regenbogen

Regenbogen

Regenbogen

Wind und Wellen

Wind und Wellen und ein Regenbogen

Regenbogen

Regenbogen

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Zum Wochenanfang einige Wetterbilder vom letzten Wochenende. Im Süden der Insel Teneriffa ist es immer noch recht warm (19-24 Grad). Und auch die Sonne kam nach einigen grauen regnerischen Tagen wieder zum Vorschein. Da hielt uns nichts mehr zu Hause. Obwohl auf allen Inseln wegen des Sturms immer noch die Warnstufe rot ausgegeben war, machten wir einen langen Küstenspaziergang. Wir waren nicht allein. Viele Menschen hatten sich von der Sonne nach draußen locken lassen. Einige genossen ein Sonnenbad, andere zog es zum Wandern bereits wieder in die Berge. Ein langer Spaziergang zwischen Wind und Wellen machte den Kopf frei und blies alle trüben Gedanken davon. Der blaue Atlantik mit hohen Wellen vor uns und in der Ferne der schneebedeckte Teide. So macht das Wochenende Spaß.

Ich wünsche Euch allen eine wunderschöne Woche.

 

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Lasko denkt im Nassen

Lasko denkt im Nassen

Gestern: Wir waren reiten und Leonie saß nach langer Zeit einmal wieder auf einem Pferd. Sie war anscheinend zufrieden und lachte fröhlich vor sich hin. Ich saß nicht auf einem Pferd, sondern musste im Wagen sitzen bleiben. Nur blöd. Leonie ritt nicht aus, sondern nur in einem Rechteck herum. Ich kann wirklich nicht verstehen, weshalb sie das machte. Sie kam nicht voran, sondern bewegte sich mit dem Pferd ungefähr eine Stunde im Kreis in dem Rechteck herum. Sie hat in der ganzen Zeit nichts Neues gesehen und kam nirgendwo hin. Kann mir das jemand erklären?

Mir wurde schon vom Zuschauen schwindelig, wenn ich aus dem Wagenfenster zur ihr heraus blickte. Nach 10 Minuten hatte ich genug gesehen und schlief ein. Leonie schien auf dem Pferd nicht einzuschlafen. Für mich völlig unverständlich. Ich hoffe nur, dass ihr die Kreiselei nicht zu stark gefallen hat. Nachher kommt sie noch auf die Idee und will mit mir auch nur im Kreis spazieren gehen. Doch als sie wieder zu mir in den Wagen stieg, beruhigte sie mich.  „Nee Lasko, ich reite auch lieber aus, als nur im Rechteck herum. Das mache ich nicht wieder. Und weil Du so brav gewartet hast, geht es jetzt ans Meer.“

Baden in Alcala

Baden in Alcala

Wir fuhren nach Alcala an eine Stelle, an der keine anderen Menschen waren. Und dort durfte ich über die Felsen ins Meer klettern. Leonie setzte sich auf die Felsen und genoss ihr mitgebrachtes frisches Baguette. Von Zeit zu Zeit warf sie kleine Stücke für mich ins Meer. Und ich konnte danach tauchen. Tolles Spiel an einem so heißen Tag. Ja, gestern war es hier sehr heiß und sonnig. Fast 30 Grad.

Nasse Fliesen - nasse Welt

Nasse Fliesen – nasse Welt

Heute: Nichts mehr ist mit heißem Tag. Gestern Abend drehte das Wetter und dunkle Wolken zogen auf. Zum zweiten Mal in diesem Jahr wurde für die kanarischen Inseln gelber und oranger Alarm ausgegeben. Hohe Wellen, Sturm und heftiger Regen waren angesagt. Und alles kam über Nacht. Auf Gran Canaria und bis in die Höhenlagen um 1600 Meter schneite es auf Teneriffa heftig. Während es bei Euch langsam Frühling wird, entwickeln sich die kanarischen Inseln langsam zum Winterparadies. Nicht dass ich als Labbi etwas gegen Wasser hätte. Aber heute – das ist nicht nur für Leonie zu viel Nass. Trotz Regensachen ist sie zweimal beim Gassi gehen mit mir durchgeweicht. Auch regnet es wieder  im Wohnzimmer. Mein Trinknapf ist voller dunklem Staub, der überall um unsere Wohnung durch die Luft fliegt.

Regenfänger, Staubfänger und Hundenapf

Regenfänger, Staubfänger und Hundenapf

Und dann benutzt Leonie meinen Trinknapf auch noch als Tropfenfänger. Ich bin empört. Da kann wirklich nur noch der Labbi auf meiner Futtertüte lachen.

nur der Labbi auf der Futtertüte schaut fröhlich drein

nur der Labbi auf der Futtertüte schaut fröhlich drein

Hat der nicht sogar ein wenig Ähnlichkeit mit mir? Ich sollte  einen Werbevertrag abschließen und in Kalifornien shooten. Stattdessen sitzen wir im Regen auf Teneriffa.Draußen heult der Sturm und zerrt an den Blättern der Palmen. Schon ein bisschen unheimlich.  Die Terrasse steht unter Wasser und unsere Straße hat sich in einen reißenden Sturzbach verwandelt.

Graue Wolken und Sturm

Graue Wolken und Sturm

Draußen auf dem Atlantik jagt ein dunkles Wolkenfeld das nächste. Dazwischen gibt es kleine Lichtblicke, wenn die Sonne für kurze Zeit auf das Meer scheint oder sich ein Regenbogen am Himmel zeigt.

Lichtspiele über dem Atlantik

Lichtspiele über dem Atlantik

Morgen: Es soll weiter nass und grau bleiben. Leonie kann bei dem Wetter nicht wandern, nicht laufen, nicht Rad fahren und nur wenig spazieren gehen. Da bleibt nur: Ruhe bewahren, eine warme Kuscheldecke, etwas Warmes zu trinken und die Hoffnung, dass die Sonne bald wieder zum Vorschein kommt. Ab Dienstag soll es laut Wettervorhersage wieder besser werden. Dann hoffen wir mal, dass dieser Sturm nicht so viel Unheil anrichtet, wie der letzte große Sturm. Euch wünschen wir ein ruhiges sturmfreies Wochenende.

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Lasko ist zu müde zum Denken

Lasko ist zu müde zum Denken

Gestern: Wie Ihr sicher gemerkt habt, war ich im Januar unheimlich beschäftigt. Ständig sind wir wandern gegangen. Leonie hat ja gestern bereits einige Bilder und Berichte gezeigt. Erst waren wir eine Woche auf La Gomera und dann sind wir auf Teneriffa weiter gelaufen. Nicht dass ich nicht gerne wandern würde, ganz im Gegenteil. Ich bin immer noch ein Outdoorhund. Aber ich muss Euch sagen: Ich bin doch auch einfach nicht mehr der Jüngste. An einigen Abenden nach dem Wandern war ich so fertig, dass ich nur noch schlafen wollte. Gleich nach dem Wandern schlief ich schon im Auto ein und einmal sogar gleich auf der Straße (siehe Bild).

Zum Bloggen hatte ich keine Zeit. Auch keine Zeit zum Nachdenken. Keine Zeit für nichts. Und wenn ich morgens vorsichtig ein Auge aufmachte, wirbelte Leonie bereits  in der Wohnung herum und packte unsere Wandersachen ein. Früher bin ich bei dem kleinsten Anzeichen, dass es nun bald rausgeht, vor Freude fast an die Decke gesprungen. Doch auf La Gomera hatte ich nach dem dritten Tag so genug vom Wandern, dass ich mich unter dem Bett verkrochen haben. „Willst Du heute nicht mitwandern, Lasko?“ rief Leonie fröhlich unters Bett. Dabei wedelte sie mit meinem Geschirr in der Luft herum. Das sollte mich motivieren, aber auf das Geschirr könnte ich sowieso gerne verzichten. Ich bin doch kein Esel.

Ich war nur müde und hätte gut einen Tag Ruhe auf meiner Sonnenliege vertragen können. Aber als Leonie aus der Tür zum Wagen lief, mochte ich sie dann doch nicht allein gehen lassen. Wer weiß, ob es nicht auf La Gomera wilde Tiere gibt. Und wer soll auf Leonie aufpassen, wenn ich das nicht mache? So trottete ich brav hinter ihr zum Wandern her. Und stellt Euch vor. Die Zweibeiner liefen in der Woche über 90 Kilometer. Und ich lief bestimmt 130 Kilometer, da ich doch noch so einige Extrarunden rechts und links des Weges drehte.

Doch die Woche ging vorüber. Auf Teneriffa wanderten wir nur ein bisschen. Leonie musste sich sich um die Elektrik in der Wohnung und um den Wagen, der zum spanischen TÜV musste, kümmern. Da sie ansonsten viel am Schreibtisch saß, wollte ich nachdenken und bloggen. Doch ich war noch so geschafft von dem vielen Wandern, dass mir immer wieder die Augen zu fielen. Ob das auch am Alter liegt? Leonie meinte neulich, dass mein schönes gelb blondes Fell an einigen Stellen langsam weiß und grau würde. „Wir werden beide grau, Lasko“, lachte sie. Mhmm, bei Leonie sehe ich die grauen Haare. Bei mir nicht. Das ist sicher nur mein dänischer Winterpelz, der ein wenig von der Sonne ausgebleicht ist.

San Sebastian Fiesta

San Sebastian Fiesta

Ja, und dann waren wir noch auf der Fiesta de San Sebastian. Viele Menschen waren dort mit ihren Vierbeinern. Ich musste richtig aufpassen, dass ich nicht von einem der vielen Pferde getreten wurde. Die Menschen brachten die Tiere nach Adeje zur Messe, damit sie gesegnet werden sollten. Insbesondere Pferde, aber auch viele Esel, Schafe und Hunde waren dort. Habe mich ein wenig auf spanisch mit den anderen Hunden unterhalten und dann ein Bad genommen. Wenn das sogar noch ein gesegnetes Bad war, umso besser. Leonie meinte jedenfalls, dass so ein Bad im Atlantik ja nicht schaden könne. „Jedenfalls stinkst Du jetzt nicht mehr“, stellte sie gut gelaunt fest.

Sturm denkt die Hotelfassade ab

Sturm deckt die Hotelfassade ab

Und dann gab es hier auf Teneriffa am letzten Freitag noch einen ganz starken Sturm. Ein richtiger Wirkbelsturm mit Windgeschwindigkeiten von über 150 km/h. Es flogen Äste und Dachziegel durch die Luft. Von dem großen Hotel in unserem Ort ging die Fassade ab und riesige Aluminiumplatten segelten durch die Luft. Die ganze Nacht über hörten wir die Geräusche der  Platten, die sich nach und nach lösten. Das war selbst für mich mutigen Hund ein wenig beängstigend. Wir blieben den Tag über im Haus und machten es uns gemütlich. So konnte ich wenigstens endlich ausruhen.

Sturm

Sturm

Heute: Nun bin ich wieder gestärkt und gut ausgeschlafen. Jetzt könnte ich sogar wieder wandern gehen. Doch im Moment hat Leonie anscheinend wenig Zeit dafür. So komme ich endlich zum Nachdenken und Bloggen und kann den Januar noch einmal Revue passieren lassen. Jedenfalls für Euch, denn ich bin ja nur ein Hund, der im Hier und Jetzt lebt :-). Und im Hier und Jetzt hatte ich heute Morgen eine Begegnung mit einem Nachbarkater, der er sich einfach auf unserem Gartenstuhl bequem gemacht hatte. Der dachte gar nicht daran, weg zu laufen, als ich ihn anbellte. Der griff mich an und hätte mir fast seine Krallen durch das Gesicht gezogen. Glück gehabt, dass Leonie mich rechtzeitig zur Seite zog. So konnte auch Leonie mal auf mich aufpassen :-).

Morgen: Im Februar und März werden wir viel Besuch bekommen. Darauf freut sich Leonie sehr. Und ich freue mich noch mehr. Denn wenn Besuch kommt gibt es immer leckere Lammkoteletts oder andere Leckereien. Ab und zu gehen wir dann auch in unser Lieblingsrestaurant. Und auch da werde ich gut versorgt werden. Mhmmm, mir läuft schon jetzt vor Vorfreude das Wasser im Mund zusammen.

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Müder Hund

Müder Hund

Lasko hat seine Sonnenliege in die Hütte verlegt und ist nicht mehr zum Aufstehen zu bewegen. Was ist passiert? Seit Tagen regnet und stürmt es im Sonnenparadies. Teneriffa, bekannt als die Insel des ewigen Frühlings, lockt normalerweise gerade im Winterhalbjahr Touristen mit moderaten warmen Temperaturen an. Doch im Moment spielt auch hier das Wetter  ein wenig verrückt. Seit Tagen zieht ein heftiges Atlantiktief über die kanarischen Inseln. Bäume und Strommasten fallen um. Straßen sind überflutet und gesperrt. Der Strom fällt zeitweise aus und die Schulen bleiben geschlossen. So liegt das gesamte öffentliche Leben brach. Veranstaltungen fallen aus und auch die Spanischstunde muss warten. Alle Personen, die nicht unbedingt hinaus müssen, sollten bei der ausgerufenen Warnstufe rot lieber zu Hause bleiben.

Sturm

Sturm

Das hat sich anscheinend auch Lasko zu Herzen genommen. Ab und zu öffnet er ein Auge und schaut, ob nicht vielleicht doch ein neues Leckerli auf seinem Teller gelandet ist. Doch in seinem Napf macht es nur ping, ping. Ja, es regnet ein wenig von oben in unsere Wohnung. Um die Tropfen aufzufangen steht Laskos Napf als idealer Tropfenfänger mitten in der Wohnung. Ohne Futter und ohne Wandern – da schließt Lasko lieber wieder die Augen und träumt von leckeren Lammknochen. Doch zum Gassigang, der natürlich trotz Warnstufe rot nicht ausfallen kann, öffnet selbst Lasko  beide Augen. Ein kleiner Regenspaziergang – dafür ist ein Labrador immer zu haben. In Nachbars Garten ist die Palme vom Wind umgeweht worden und überall wird an den Straßen das Wasser aus den Häusern und von den Terrassen gewischt. Mehr ist hier auf den Straßen von Teneriffa im Moment nicht los.

Doch morgen soll angeblich bereits wieder die Sonne scheinen. Daher vorher noch schnell ein paar Regenbilder aus Teneriffa.

ein Segler auf dem Atlantik in Seenot

ein Segler auf dem Atlantik in Seenot

nach dem Sturm: zersägte Palmen

nach dem Sturm: zersägte Palmen

die Straßencafés sind verwaist

die Straßencafés sind verwaist

Sonnenparadies? im Moment Fehlanzeige

Sonnenparadies? im Moment Fehlanzeige

 

auch Buddha muss mal duschen

auch Buddha muss mal duschen

Dunst über dem Atlantik

Dunst über dem Atlantik

Nässe im Sonnenparadies

Nässe überall

heißer Vulkanstein im Regen

heißer Vulkanstein im Regen

Regenfänger

Sonnenmarkise? Nein: Regenfänger

Regen -Spiegelung

Regen – Spiegelung

Und zum Abschluss noch ein kleines Rätsel

Was ist das denn wohl?

Rätsel - was ist das?

Rätsel – was ist das?

 

 

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Wellen und Steine

Strand, Wasser  und Steine

Als ich am Morgen erwachte war die Welt wieder frisch. Die Mannschaft des weißen Halong Schiffes bemühte sich das Oberdeck, das von dem Sturm der vergangenen Nacht verwüstet war, wieder aufzuräumen. Nach einem reichhaltigen Frühstück wurden wir auf einem kleinen Boot ausgeschifft und auf der großen Insel Cat Ba angelandet. Doch an diesem Morgen nach dem Sturm gab es neben den Aufräumarbeiten einige weitere Pannen. Der Wind war immer noch recht stark und wehte mit einem heftigen Windstoß plötzlich sämtliche Schwimmwesten über Bord. Die mußten dann in einem mühsamen Manöver wieder eingesammelt werden. Der Kapitän schrie ziemlich aufgebracht seine Mannschaft an. Doch die nahmen es gelassen.

Als wir dann am Kai von Cat Ba standen und das Gepäck ausgeladen wurde, war mein Rucksack verschwunden. Der war auf dem Schiff anscheinend beim Einladen vergessen wurden. Noch einmal musste das Beiboot zum „Rucksack holen“ zurück. Diese Zusatzaktion war dennoch kein Zeitverlust, denn auch der Bus, der uns über die große Insel bringen sollte, war recht spät dran.

Grüne Umgebung

Grüne Umgebung

Da der Sturm die kleine Fähre, die uns auf die Affeninsel Monkey Island bringen sollte, in Mitleidenschaft gezogen hatten, mussten wir auf der Insel Cat Ba einen Sonderstopp in einem kleinen Restaurant einlegen. Dort warteten wir bei einer Kanne Tee eine Stunde bis das kleine Schiff wieder seetauglich war. Die Zeit nutzte ich, um mir ein wenig die grüne Umgebung und die vietnamesischen Dorfhunde anzusehen.

Vietnamesische Hunde beim Mittagsschlaf

Vietnamesische Hunde beim Mittagsschlaf

Dann ging es weiter zu einem Hafen, in dem wir auf ein kleines Boot gebracht wurden. Auch der Zustand des Bootes war so, dass ich dringlich hoffte, dass es noch eine Fahrt oder besser zwei überstehen möge. Bei heftigem Seegang fuhren wir vorbei an einem weiteren schwimmenden Dorf hinaus  auf offenes Gewässer. Unser Gepäck schwankte im Bug des kleinen Bootes heftig hin und her und ich sah meinen Rucksack bereits über Bord gehen und davon schwimmen. Doch alle Passagiere kamen samt Gepäck gut über das aufgewühlte Wasser.

unser Gepäck auf Seefahrt

unser Gepäck auf Seefahrt

 

Bereits nach kurzer Zeit sahen wir Monkey Island und legten dort an einer kleinen Siedlung mit Holzhütten an. Bei dem Seegang war es schwer an Land zu kommen. Das Schiff schlingerte wild am Anleger hin und her. Mit einem beherzten Sprung war ich an Land. Ansonsten sollen die Gewässer in der Halong Bucht sehr ruhig sein.

Hütten auf Monkey Island

Einsame Unterkunft am Strand auf Monkey Island

Doch jetzt schäumte das Meer und große Wellen überspülten den feinen weißen Sandstrand. Der junge und sehr freundliche Chef des kleinen Resorts begrüßte uns sehr freundlich und händigte uns unsere Schlüssel für die kleinen Hütten aus. In denen konnten wir kaum aufrecht stehen. Doch sie verfügten über ein Bett, Ventilator und sogar eine Toilette mit Brause im hinteren Bereich.

eine Hütte für eine Nacht

eine Hütte für eine Nacht

Hier in der Einsamkeit gab es im Haupthaus unerwarteter Weise auch ein freies Internet, das allerdings nicht wirklich funktionierte. Da das Laden einer Mail 30 Minuten dauerte, wandte ich mich sehr schnell vom Netz ab und der wunderschönen Natur, die uns nun umgab, zu.

Im Haupthaus auf der Terrasse bekamen wir wieder ein sehr abwechslungsreiches vietnamesisches Essen. Zunächst stellte die freundliche Bedienung nur zwei Dinge auf den Tisch. Und als ich noch dachte, ob davon alle satt werden könnten, standen bereits eine dritte und vierte Köstlichkeit auf dem Tisch. Dann folgte Reis und weiteres. Als ich dachte, dass ich nun wirklich satt wäre, folgten weitere leckere Dinge, die ich unbedingt probieren wollte.

"fast" einsamer Strand

die Kanus bleiben am Strand

 

Mit dem Kanu konnten wir wegen der hohen Wellen an diesem Tag leider nicht fahren. Doch Baden am Strand war möglich. Das Wasser war herrlich warm und ich war gar nicht wieder aus dem Wellen zu bringen. Am Nachmittag machten wir eine Wanderung und bestiegen einen recht steilen Hügel, um ein wenig auf der Höhe zu laufen und auf der anderen Seite der Insel wieder hinab zu gehen. Dort fanden wir ein verlassenes Bauwerk vor, das anscheinend nur noch von einem Vietnamesen bewohnt war. Dorthin sollten angeblich die Affen, die dem Eiland dem Namen geben, täglich kommen. Und tatsächlich sahen wir dort zwei Affen.  Ein Affe saß auf dem Blechdach und kletterte gemächlich zu uns herunter, als er unsere Gruppe auf den Strand zukommen sah. Er schien Menschen gewöhnt und wollte anscheinend nur schauen, ob es wohl etwas zu fressen für ihn gab. Da wir nichts mitgebracht hatten, wandte er sich dem Abfallbehälter zu und verschwand nach kurzer Zeit mit einem Ei, das er wohl aus der Tonne gezogen hatte, im Wald.

Affe, der dem Eiland dem Namen gibt

Affen geben dem Eiland den Namen

 

Mehr Affen kamen zwar nicht, aber wir unternahmen eine wunderschöne Wanderung an dem einsamen Strand entlang.

 

...und es waren sogar Zwei

…und noch einer

Als das Abendessen auf der großen Terrasse mit ungefähr 20 Gästen in Buffetform noch üppiger als das Mittagessen ausfiel, kamen mir langsam Zweifel, ob ich in diesem Urlaub nicht doch entgegen meiner Vorsätze  einige Kilos zulegen würde. Doch die Meeresfrüchte bestehend aus gegrillten Tintenfischen und die zubereiteten Muschelspeisen waren einfach zu verlockend.

 

Nach dem langen Tag war ich sehr müde und da es wieder anfing zu regnen, hatte ich richtig Lust ins Bett zu gehen. Doch gerade an der Hütte angekommen, stand auf einmal eine lange Schlange mit oranger Kleidung angezogener Vietnamesen vor der Tür. Der mit einem Löwenkopf verkleidete Anführer lud mit lauten Rufen und dem Geschrei zu Begleiter alle seine Gäste zu einer Vollmondparty ein. Es wurde laut getrommelt und gesungen, so dass keiner der befragten Hüttenbewohner nein sagen konnte. Wir gingen in den Versammlungssaal, der bunt geschmückt war. Der verkleidete Löwe soll bei Vollmond Glück bringen. Glück kann sicher jeder gut gebrauchen. Wir alle klatschten im Rhythmus der unbekannten vietnamesischen Gesänge und Tänze mit, bekamen ein Getränk geschenkt und sollten uns an ausgelassenen Wettspielen beteiligen.

Löwenkopf

Löwenkopf

Der Gastgeber bat mich, doch ein paar Fotos von der Party zu machen. So war ich die nächsten zwei Stunden beschäftigt und konnte mich an den Spielen nicht beteiligen, aber zumindest zusehen und fotografieren. Er bedankte sich in der äußerst höflichen Art der Vietnamesen viele Male für diesen einfachen Dienst. Mir machte das Fotografieren viel Freude und die Leute freuten sich über die Fotos. So einfach kann Glück für alle sein :-).

Vollmondparty

Vollmondparty

Am nächsten Morgen hieß es früh aufstehen, denn wir mussten den ganzen Weg wieder zurück. Mit der kleinen Fähre zurück zum Hafen. Mit dem Bus über die Insel Cat Ba und mit dem großen Schiff zurück in Richtung Halong Stadt. Da der Steuermann mit dem Schiff einen ständigen Schlingerkurs fuhr, übernahm beherzt ein Tourist das Steuer. Er war Kapitän und wusste was er tat. Eine Stunde vor der Zeit kamen wir in Halong Hafen an. Dort wartete unser Reisebus und ich hoffte noch einmal inständig, dass der ächzende Motor zumindest noch eine Fahrt nach Hanoi aushalten würde. Und er hielt. Lag das am Löwenglück aus der Vollmondnacht?

Noch am selben Tag starteten wir abends von Hanoi aus in den Norden Richtung chinesische Grenze. Der Gebirgsort Sapa war unser nächstes Ziel.

Über den Ausflug in den vietnamesischen Norden berichte ich das nächste Mal – sofern der Reisegott, das Glück und das Netz mit mir sind :-).

Euch wünsche ich einen schönen Wahlsonntag. Ich selber habe bereits per Brief gewählt.

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Lasko denkt

Lasko denkt

Gestern – Leonie hat sich dieses Video auf Youtube angesehen und sich daran erfreut.

Wenn Du einen schlechten Tag hattest, denk einfach an diesen Hund! „Na, so ein musikalischer Hund. Zum Wegschmeissen“, grinste sie und freute sich immer wieder an dem Video. Ich glaube, ich bin nicht so musikalisch. „Aber keine Angst Lasko“, sagte Leonie, „zuerst denke ich natürlich immer an Dich, auch wenn Du nicht ganz so musikalisch bist, wie dieser Hund“. So gefällt mir das Leonie. Und wer weiß, vielleicht bin ich ja doch ein wenig musikalisch. Wenn ich wie ein Wolf heule, ist das doch bereits der erste Schritt in Richtung Bremer Stadtmusikanten :-).

Heute – wir waren in einer großen Stadt im Norden. Die heißt Puerto de la Cruz. Es wehte und stürmte immer noch heftig und so konnten wir riesige Wellen beobachten, die an die Nordküste schlugen. Wir gingen mit unserem Besuch am Meer und in der Stadt spazieren und fuhren anschließend in ein großes Einkaufszentrum, in dem es viele Dinge zu kaufen gab, die es bei uns im Süden nicht gibt. Leonie besorgte auch einige große weiße Leinwände, auf denen sie malen will. Das soll dann wohl die neue Wohnzimmerdekoration werden. Da bin ich ja mal gespannt. Ich erinnere mich an den letzten Sommer in Dänemark, da haben mein Kumpel Shinouk und ich auch gemalt – ganz tolle Pfotenmuster. Ob Leonie das auch so gut hinbekommen wird?

Morgen – wir müssen schon wieder um 3.00 Uhr nachts aufstehen und den Besuch zum Flughafen bringen. „Warum gehen die Flieger alle so früh?“ stöhnt Leonie. Leonie jammern nützt nichts. Heute geht es früh ins Bett. Und dann machen wir heute Nacht eine Nachtfahrt und danach bitte einen ganz langen Nachtspaziergang. Und morgen ist Ruhetag. Kein Ruhetag? Warum das denn nicht? Leonie will morgen zu einer Malerin fahren und mit ihr gemeinsam malen. Gut, wenn ihr malt, werde ich mich in die Ecke legen und schlafen. Vielleicht kann ich ja auch ein bisschen helfen und neue Pfotenmuster malen.

 

Lasko meditiert :-)

Lasko meditiert 🙂

Gestern – es stürmte schon wieder unheimlich hier auf der Insel. Aber anscheinend nicht nur im Süden von Teneriffa, denn im Radio sagte der Nachrichtensprecher, dass auf mehreren kanarischen Inseln wieder einmal wegen des Sturmes Warnstufe „gelb“ ausgegeben worden sei. Was das genau bedeutet, weiß ich nicht. Die Boote konnten dieses Mal anscheinend im Hafen bleiben und wurden nicht wieder alle – wie bei dem letzten Sturm – auf einen Berg gebracht. Allerdings konnte kein Boot nach Masca oder sonstwohin rausfahren. Es rollten riesige Wellen auf die Küste zu und nachts heulte der Sturm um das Haus.

Alle Decken und Stoffe auf den Terrassen flogen durch die Luft und auch die Papageien waren nirgends mehr zu sehen. Als ich ihr geschnattert nicht mehr hörte, habe ich sie auf einmal richtig vermisst. Hoffentlich ist ihnen im Sturm nichts passiert. Wenn sie wieder kommen, dürfen sie meinetwegen auch ab und zu einmal etwas aus meinem Wassertrinknapf stibitzen. Eine große Palme vor dem Haus knickte um und wurde noch am Abend zersägt und weggebracht. Und dann fing es auch noch an zu regnen. „Das Wetter ist anscheinend nicht nur in Deutschland recht ungewöhnlich“, meinte Leonie. „Noch im letzten Jahr haben die Leute mir erzählt, dass es hier drei Jahre nicht geregnet habe und in diesem Winter haben wir nun so oft ganze Regentage erlebt“.

In Deutschland habt Ihr Kälte und wir haben warmen Sturm und Regen :-). Mal sehen, wie das weiter geht. Mir als Labrador macht das ja alles überhaupt nichts aus. Ich liebe den Regen und patsche gerne durch die Pfützen. Ich tolle im Schnee und gegen ein Sonnenbad auf der Terrasse habe ich auch nichts einzuwenden. Daher ist das Gerede über das Wetter für mich, wie viel Wind um nichts.

Heute – Da Leonie das mit dem Wetter ein wenig anders sieht, kann sie sich heute wieder freuen. Die Sonne kommt langsam hinter den grauen Wolken heraus. Der Balkon trocknet ab und schon bald wird hier alles so aussehen, als wenn nie ein Regentropfen gefallen wäre.

Leonie verlegt heute Kabel für das Fernsehen. Leider kann sie mit der vorhandenen Antenne nur deutsche und englische Sender empfangen. Da Leonie aber Spanisch lernen möchte, sind spanische Programme ganz wichtig. So sagt sie jedenfalls. „Das ist doch unvorstellbar. Mit diesen riesigen Parabolantenne auf dem Dach erhalten wir sage und schreibe 6379 Programme. Aber die meisten sind verschlüsselt oder doppelt“, erklärte mir Leonie. Obwohl mich das Fernsehen nur am Rande interessiert, tat Leonie mir leid, als sie stundenlang vor dem Fernseher saß und über 6000 Programme manuell wieder löschen musste. Übrig geblieben sind über 150 deutsche und wenige englische Sender.

Um spanische Sender zu sehen, muss Leonie erst eine neue terristische Antenne kaufen und mit Kabeln vom Dach verlegen. Vielleicht bekommt sie das ja noch in den nächsten Wochen hin. Werkzeug ist jedenfalls schon da. Und auch wenn ich mich für Leonie freue, bohren und hämmern hasse ich genauso wie das Staub saugen :-). Viel Lärm für nichts – jedenfalls nichts für mich.

Morgen – können wir hoffentlich die wegen dem Sturm verschobene Tour nach Puerto de la Cruz unternehmen. Bis dahin bleibe ich auf meiner Sonnenliege, beobachte das Wetter und schaue, ob ich die Papageien irgendwo entdecken kann.

 

Lasko denkt

Lasko denkt

Gestern – es stürmte hier auf Teneriffa den ganzen Tag weiter. Dazu regnete es Hunde und Katzen (so sagte jedenfalls der Number 18 Mann zu der Number 18 Frau, als wir die Beiden unglücklicherweise vor der Haustür trafen). Leonie kurbelte den ganzen Tag die großen schweren Markisen vor dem Balkon rauf und runter. Warum? Wenn es regnet, wird durch die schweren Markisen ein wenig Nässe vom Balkon fern gehalten. Ich spreche hier bewusst von ein bisschen Nässe, denn es reichte immer noch für ein kleines Labradorbad auf dem Balkon. Allerdings meinte Leonie, dass es zum Abtrocknen des Balkons zwischen den Regenschauern besser sei, die Markisen hoch zu kurbeln, um ein wenig Wind auf den Balkon zu lassen. Also musste Leonie die schweren Dinger immer wieder hoch- und runterkurbeln. So war sie mit kurbeln und wischen gut beschäftigt. Ich badete auf dem Balkon und da ich anschließend durch die ganze Wohnung lief, konnte Leonie drinnen auch gleich mitwischen. Nun haben wir endlich wieder eine saubere Wohnung.

Heute – morgens saß Leonie an ihrem Notebook und dachte anscheinend über menschliche Werte nach. Diese Werte, wie Liebe, Freundschaft, Aktivität, Vitalität sind wohl für Zweibeiner ziemlich wichtig. Leonie schien sich jedoch nicht genau zwischen diesen einzelnen Werten entscheiden zu können und schmiss immer mehr neue Wörter in den Ring. „Anerkennung, Unabhängigkeit, Abenteuer, Kreativität, Gerechtigkeit, Verantwortlichkeit, sinnvolle Arbeit“, hörte ich sie murmeln. Sie wirbelte so am Notebook und in der Wohnung herum, dass ich nicht in Ruhe schlafen konnte.

Schließlich fing ich selber an, über Werte nachzudenken. Hat ein Hund überhaupt Werte? Und wenn „ja“, welche? Ist Hunger ein Wert? Denn den habe ich immer und der scheint auch existenziell wichtig für mich zu sein. Was mache ich noch gerne? Ball spielen, laufen, mit anderen Hunden tollen…Spiel und Spaß – dahinter muss der Wert aktive Lebensfreude stecken. Fast hätte ich es vergessen. Ich lass mich gerne kraulen, mag schlafen, dösen, relaxen, Rudel liegen und träumen. Kurzum Ruhe. Nun noch schnell eine Werte Hierarchie und ich bin bei Fressen, Aktivität und Ruhe. So einfach geht das Leonie. Ich weiß gar nicht, worüber Du so lange nachdenken musst. Du solltest lieber endlich die Leine greifen, damit ich hier vom Sofa aus der Ruhe in die Aktivität übergehen kann.

Morgen – kommt hoffentlich endlich wieder die Sonne, denn zu einer guten Ruhephase gehört bei einem Teneriffahund auch die Sonnenliege.

Seit Sonntagnachmittag stürmt es über die kanarischen Inseln und die Sonne ist nicht mehr zu sehen. Für kurzzeitige Urlauber, die gekommen sind, um ein paar Tage Sonne zu tanken, eine bittere Enttäuschung. Für Bewohner der Insel im Grunde eine schöne Abwechslung. Einmal wieder ein ganz anderes Wetter mit vielen großen Wellen und Wolken erleben. Hier ein paar Bilder des gestrigen Tages:

Sturm in Los Gigantes 04.03.2013

Sturm in Los Gigantes 04.03.2013

Der Hafen in Los Gigantes wurde bereits am Samstagabend „Boot frei“ gemacht. Alle Schiffe stehen in Sicherheit auf dem Berg oder in anderen Häfen. Gestern schlugen die Wellen über die hohen Hafenmauern.

Sturm in Los Gigantes 04.03.2013

Sturm in Los Gigantes 04.03.2013

Sturm in Los Gigantes 04.03.2013

Sturm in Los Gigantes 04.03.2013

Naturpool überflutet Sturm in Los Gigantes 04.03.2013

Naturpool überflutet
Sturm in Los Gigantes 04.03.2013

Sturm in Los Gigantes 04.03.2013

Sturm in Los Gigantes 04.03.2013

Sturm in Los Gigantes 04.03.2013

Sturm in Los Gigantes 04.03.2013

Einige mutige Surfer hatten die Strandabsperrungen umgangen und waren am Surfen.

Sturm in Los Gigantes 04.03.2013

Sturm in Los Gigantes 04.03.2013

Sturm in Los Gigantes 04.03.2013

Sturm in Los Gigantes 04.03.2013

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